Künstliche Intelligenz
Palantir-Chef Karp: „Wir unterstützen Kriegsführung und wir sind stolz darauf“
Wer tötet effizienter, wer heilt effizienter? Palantir will für alles die Antwort sein, das machte das Datenanalyseunternehmen auf seiner Artificial Intelligence Platform Conference (AIPCon) deutlich. In Tolkien-Ästhetik, mit ineinander verschlungenen Ringen und mit dem rot leuchtenden Schriftzug „There are no secrets“ – ein Versprechen, das bei Konkurrenten, Gegnern oder Kritikern als Drohung aufgefasst werden kann. CEO Alex Karp verteidigte dabei offen die Rolle seines Unternehmens in tödlichen Militäreinsätzen – auf derselben Bühne, auf der Krankenhäuser ihre KI-gestützte Patientensteuerung vorstellten und ein Rodeo-Veranstalter seine Bullenreiter-Analytik. Berührungsängste waren nicht zu erkennen, unabhängig überprüfbare Belege für die vorgestellten Erfolgszahlen ebenso wenig. Kunden aus Militär, Industrie und Gesundheitswesen lobten auf der Bühne die eigenen Palantir-Projekte.
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„Sie werden keinen einzigen Fall finden, bei dem eine Operation erfolgreich war, tödlich war, der Gegner zerschlagen wurde und möglichst wenige unschuldige Menschen ums Leben kamen, bei dem keine Software eine Rolle gespielt hat“, sagte Karp, und: „Wir sind in jedem einzelnen dieser Kämpfe.“ Palantir dokumentiert Partnerschaften und Einsätze in der Ukraine, im US-Militär und in Israel; in einer schriftlichen Antwort an die UN-Sonderberichterstatterin (PDF) gibt das Unternehmen jedoch an, Israel zwar zu unterstützen, jedoch nicht an den Systemen „Gospel“ oder „Lavender“ beteiligt zu sein. „Wir sind sehr, sehr stolz darauf, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass amerikanische Männer und Frauen sicher, glücklich und stolz auf das, was sie tun, nach Hause zurückkehren. Manchmal bedeutet das jedoch auch, dass Menschen auf der anderen Seite nicht nach Hause zurückkehren.“ Mitarbeiter könnten in dieser Frage unterschiedlicher Meinung sein, aber sobald ein Krieg begonnen habe, wolle Palantir nicht darüber debattieren, wie es Soldaten im Einsatz unterstütze.
Im CNBC-Interview am Rande der AIPCon bezeichnete Karp KI als gefährlich. Er sagte, KI werde die ökonomischen und damit auch die politischen Machtverhältnisse in westlichen Gesellschaften erheblich verschieben. Besonders betroffen seien aus seiner Sicht oft hochgebildete Wählerinnen, die überwiegend die Demokraten unterstützten. Zugleich werde die Technologie die wirtschaftliche Macht von Menschen in Ausbildungsberufen und aus der Arbeiterklasse stärken. Diese Umwälzung werde jeden Bereich der Gesellschaft erfassen, sagte Karp. Wer glaube, eine solche Verschiebung ökonomischer und politischer Macht werde folgenlos bleiben, verkenne die Lage. Zugleich stellte er die Frage, wie sich diese Entwicklung jenen vermitteln lasse, die aus ihrer Sicht künftig schlechtere und weniger interessante Jobs haben würden. Wie KI die Machtverhältnisse beeinflusst, zeigte auf der Konferenz vor allem „Project Maven“.
Maven für Targeting Workflow im Militär
Maven ist ein zentrales Beispiel für Palantirs militärischen Einsatz. Das Pentagon stellte das Projekt 2017 als „Algorithmic Warfare Cross-Functional Team“ auf. Begonnen wurde mit Computer-Vision-Modellen, die Aufklärungs- und Drohnenbilder automatisch auswerten sollten, um Fahrzeuge und Personen zu erkennen. Cameron Stanley beschrieb auf der Konferenz den Weg von diesen frühen Bilderkennungsmodellen zum heutigen Maven Smart System. Statt acht oder neun verschiedener Systeme, zwischen denen Analysten Informationen manuell hin- und herschoben, gebe es nun eine einzige Oberfläche. Offiziell beschreibt Palantir das System als Plattform, die Daten, Sensorfeeds, Software und Algorithmen verbindet und so für schnellere Lagebilder, Logistik, Feuerleitung und Zielprozesse sorgen soll. Der Anspruch ist derselbe, den Stanley auf der Bühne demonstrierte: Erkennung, Bewertung und Aktion in einer Umgebung zusammenzuführen.
KI für den militärischen Schiffbau
Auch in der militärischen Lieferkette kommt zunehmend Software zum Einsatz. Die US-Marine arbeitet mit Palantir an einem KI-gestützten Betriebssystem für den Schiffsbau namens ShipOS, das Produktionsprozesse, Lieferketten und Wartung koordinieren soll. Vizeadmiralin Seiko Okano stellte das System auf der Konferenz vor. „Wir sind fertig damit, auf speziell entwickelte Regierungslösungen zu warten, wenn die beste Technologie der Welt bereits erprobt in diesem Raum steht“, sagte sie. Damit wird auch hier der Grundgedanke sichtbar, den Karp zuvor formuliert hatte: dieselbe Logik, mit der Palantir militärische Operationen beschleunigen will, soll auch Schiffbau und Beschaffung steuern. Ähnlich gelagert ist die Zusammenarbeit mit Airbus: Laut der Nachrichtenagentur AFP haben Palantir und Airbus ihre strategische Partnerschaft über einen mehrjährigen Vertrag verlängert. Airbus setzt Palantir demnach weiter für „Skywise“ ein, eine offene Datenplattform für die zivile Luftfahrt, die Planung, Lieferkettenmanagement, Flugbetrieb und Flugzeugproduktion unterstützen soll
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Prozess- und Patienten-Tracking im Gesundheitswesen
Neben den Anwendungen für den Militär- und Polizeieinsatz stellten Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen auf der AIPCon Anwendungen – teils in eingeblendeten Videosequenzen – vor, die mit derselben Plattform Patienten koordinieren und Krankenhausabläufe beschleunigen sollen. Dazu gehören unter anderem das Tampa General Hospital in Florida und TeleTracking. Das Tampa General Hospital arbeitet seit 2021 mit Palantir an einer vernetzten Versorgungssteuerung. TeleTracking und Palantir treiben zudem gemeinsam KI-gestützte Krankenhaussteuerung voran. Der „Care Progression Navigator“ soll vor klinischen Besprechungen helfen, den Status aller Patienten des Krankenhauses zu erfassen. Bisher hätten diese Vorbereitung einer Vertreterin zufolge pro Schicht bis zu anderthalb Stunden gedauert. Mit dem neuen System seien alle relevanten Informationen in zwei Sekunden verfügbar. Die Plattform unterstütze beim Patientenfluss, Bettenmanagement und operativen Entscheidungen.
Daten-Router des Gesundheitswesens
Die Joint Commission, eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der US-Krankenhäuser akkreditiert, nutzt ebenfalls die Dienste von Palantir. 2025 hatte sie eine strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen angekündigt. William Walders, der seit wenigen Monaten IT-Chef der Organisation ist, beschrieb auf der Bühne die aufwendige Einsatzplanung der Gutachter: Hunderte Ärzte, Kliniker und Spezialisten würden jede Woche in Krankenhäuser geschickt. Manche prüften Versorgungsqualität auf Neonatologie-Stationen, andere inspizierten die Gebäudesicherheit bis in Lüftungsanlagen hinein.
„Unser Planungsteam saß wochenlang zusammen, mit Wissen in den Köpfen und Daten in Tabellenkalkulationen“, sagte Walders. Das neue System heißt „Reforge“ – auch das eine Herr-der-Ringe-Anspielung, angelehnt an das neu geschmiedete Schwert. Mit dem System dauere die Planung für Hunderte Gutachter nun drei Minuten. Eine Handvoll Palantir-Mitarbeiter habe „Reforge“ vor Ort aufgebaut, darunter eine Praktikantin namens Haley. „Haley, falls du zuschaust – das Jobangebot steht noch“, sagte Walders. Die Anekdote wirft zugleich eine Frage auf, die für viele Palantir-Kunden relevant sein dürfte: Was passiert mit solchen Systemen, wenn diese spezialisierten Teams wieder abgezogen werden? Die langfristige Vision sei noch ambitionierter: Die Joint Commission wolle zum „Daten-Router des Gesundheitswesens“ werden und Krankenhäusern eine Echtzeit-Bewertung ihres Akkreditierungsstatus ermöglichen.
Ein weiteres Beispiel ist die Patientensteuerung. TeleTracking und die Carilion Clinic zeigten gemeinsam mit Palantir ein System, das den Weg der Patienten zwischen Einrichtungen sichtbar machen soll. Die Wirkung wurde mit der „Einführung einer Flugsicherung an einem Flughafen, der bisher keine hatte“ verglichen. Offiziell beschreiben TeleTracking und Palantir ihre Partnerschaft als Versuch, operative Daten in Gesundheitssystemen zusammenzuführen, um Kapazitäten, Patientenfluss und Entscheidungen in Echtzeit zu steuern.
Zahlreiche weitere Beispiele
Das Herr-der-Ringe-Motiv zog sich dabei nicht nur durch „Reforge“. SAP-COO Sebastian Steinhäuser verglich die Aussicht auf eine ERP-Migration auf der Bühne mit Frodos Weg nach Mordor; in vielen Fällen koste eine solche Migration das Zehnfache der Softwarelizenz. Auch Centrus Energy, das anlässlich der AIPCon eine Kooperation angekündigt hat, gehörte zu diesen weiteren Beispielen. World View zeigte eine Ballonplattform, die mithilfe von Palantir-Software über Wochen autonom über Zielgebieten navigieren soll. Nvidia und Dell stellten in einem weiteren Einspieler auf der Konferenz eine in Zusammenarbeit mit Armada.ai entwickelte Referenzarchitektur für mobile, containerbasierte KI-Rechenzentren vor, mit denen sich Palantirs Foundry auch in abgelegenen Umgebungen wie auf Ölplattformen, in Bergwerken oder in Alaska betreiben lassen soll.
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(mack)
Künstliche Intelligenz
Liquid Glass: Neuer Regler soll Gemüter beruhigen
Apple will mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 alles besser machen: Statt großer Designänderungen und – außerhalb Siri AI – zahlreichen neuen Funktionen setzt der Hersteller auf Produktpflege. Das gilt insbesondere für den umstrittenen Liquid-Glass-Look, der mit macOS 26 eingeführt worden war: Er ist nun besser konfigurierbar und zurückgefahren worden. Manchen Fans des alten Designs geht das sogar zu weit, während andere sich freuen, dass die Betriebssysteme wieder lesbarer geworden sind.
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Regler-Effekt wirkt zunächst sehr subtil
Dreh- und Angelpunkt ist ein neuer Regler, den es in allen drei neuen Betriebssystemen in den Systemeinstellungen gibt. Er befindet sich auf dem Mac im Menü Erscheinungsbild im Bereich Liquid Glass. Standardmäßig steht der Regler in der Mitte, dies soll der neue Standard sein. Er steht für eine Kombination aus Glaseffekt und vergleichsweise guter Lesbarkeit. Da die Darstellung ein Hintergrundbild aufweist, kann man den Look vor verschiedenen Darstellungen prüfen. Dreht man den Regler ganz nach links, ist der größte Durchsichtigkeitsgrad erreicht, ganz nach rechts werden die Designelemente zu Milchglas.
Der Unterschied zwischen der mittleren Position und der größten Durchsichtigkeit ist auf den ersten Blick je nach Hintergrund erstaunlich gering. Apple tendiert also weniger in Richtung „altes“ Liquid Glass als zuvor. Wer es besonders glasig mochte, könnte daher enttäuscht sein. Apple sollte erwägen, hier wieder mehr Durchsichtigkeit zu ermöglichen, da der Nutzer sie ja einstellen kann. Ob sich das in den kommenden Betas ändern wird, bleibt abzuwarten, aktuell gibt es nur allererste Developer-Previews und keine Public Betas. Letztere folgt im Juli.
Fenster-Rundungen abgeschliffen
Die Liquid-Glass-Änderungen ziehen sich durch die gesamten Betriebssysteme. Auf dem Mac ist das besonders deutlich, wo es wieder mehr Trennung zwischen Seitenleiste und Tab-Leiste gibt. Selbst die stark abgerundeten Fenster wurden zurückgefahren, der Radius ist sanfter und kehrt zum Look von Sequoia (macOS 15) zurück. Die zahllosen verwirrenden Menü-Icons, die Apple in macOS 26 ergänzt hatte, sind auf ein Mindestmaß zurechtgestutzt.
Geschraubt wurde an den App-Icons für alle Systeme, die etwas plastischer geworden sind. Die Seitenleisten auf dem Mac etwa im Finder sind nicht mehr nur einfarbig, was sie übersichtlicher macht. An diversen Stellen hat Apple auch an der Rendering-Engine geschraubt. Die soll etwa Icons besser absetzen. Einige Effekte wurden hingegen kassiert, etwa das Schimmern der iOS-Homescreen-Icons, wenn man das Gerät bewegt. Apples neue Betriebssysteme erscheinen im Herbst.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Schutz vor Sonnenstürmen: Satelliten sollen Schutzschild der Erde stärken
Ein halbes Dutzend Satelliten mit alkalischen Chemikalien könnte die Erde im Fall eines heftigen Sonnensturms vor den potenziell katastrophalen Folgen schützen – zu einem Bruchteil der Kosten. Das meint jedenfalls eine Forschungsgruppe aus den USA, die ihre Überlegungen jetzt vorgestellt haben. Die sehen vor, dass die Satelliten im Fall eines auf die Erde zielenden Sonnensturms Gas ablassen, das dann zu Plasma ionisieren würde. In der Folge würde es an den Rand der Magnetosphäre gedrückt, wo es die Folgen des Sonnensturms abschwächen würde. Dessen Intensität könnte dadurch halbiert werden, schreibt die Gruppe. Innerhalb von Stunden würde das Material dann von der Magnetosphäre „herausgespült“. In der Folge müssten die Satelliten durch neue ersetzt werden.
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Nötige Technik existiert bereits
Sonnenstürme oder magnetische Stürme sind Störungen der Magnetosphäre ausgelöst durch Schockwellen des Sonnenwinds, beispielsweise durch Sonneneruptionen. Die elektrisch geladenen Teilchen schwächen das Erdmagnetfeld, mit potenziell weitreichenden Folgen für unsere Technik. Die Partikel können moderne Infrastruktur im Weltall und auf der Erdoberfläche lahmlegen, betroffen wären beispielsweise Strom- und Kommunikationsnetze. Vor fünf Jahren hat eine US-Forscherin gewarnt, dass eine besonders starke Sonneneruption dramatische Folgen für die Internetinfrastruktur auf der Welt haben und eine „Internet-Apokalypse“ auslösen könnte.
Das Team um den Maschinenbauingenieur Brian Walsh von der Boston University versichert jetzt, dass die vorgeschlagene Methode nur zur Verfügung stehende Technik und Materialien benötigt. Das mache es zu „einer praktischen Lösung für den künftigen Schutz vor Weltraumwetter“. Die Gruppe nennt ihr Konzept „StormWall“ und meint, das größte Hindernis seien die Kosten. Angesichts der Kosten für die Schäden eines heftigen Sonnensturms ginge es aber um nicht so viel. Insgesamt müssten die Satelliten so viel Material an Bord haben wie ein Dutzend Tanklastwagen. Das Team will jetzt daran arbeiten, die Kosten weiter zu senken. Die Studie stellen sie im Fachmagazin Space Weather vor.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Bildungsminister setzen auf Medienkompetenz statt Social-Media-Verbot
Während der laufenden Debatte um eine Altersbegrenzung der sozialen Medien hat sich die Bildungsministerkonferenz auf eine Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern verständigt. „Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten, kritischen und sicheren Umgang mit Social Media zu befähigen, ihre Medienkompetenz zu stärken und sie besser vor negativen Auswirkungen zu schützen“, erläuterte die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz (CSU), in München. Es gehe um einen Dreiklang aus sensibilisieren, stärken und schützen.
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„Wir wollen junge Menschen stark machen für die digitale Welt voller Chancen, aber auch voller Herausforderungen“, betonte Stolz, die auch bayerische Kultusministerin ist. Die zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder hätten sich daher in einer Erklärung zum Umgang mit Social Media in den Schulen erstmals auf gemeinsame Ziele, Leitlinien und Maßnahmen verständigt. Im Mittelpunkt stehe dabei die Entwicklung von digitaler Resilienz, der Schutz vor negativen Auswirkungen exzessiver Social-Media-Nutzung sowie die enge Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus.
Empfehlungen zu Altersgrenzen für den 24. Juni versprochen
Über die Notwendigkeit dieser drei Komponenten bestehe Einigkeit, betonte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) – „unabhängig davon, ob wir jetzt im Einzelnen für oder gegen ein pauschales Social-Media-Verbot – das ist ja eine sehr vereinfachte Debatte, die hier geführt wird – sind“.
Wie in anderen Ländern wird auch in Deutschland derzeit über Altersgrenzen für soziale Medien diskutiert; aktuell erarbeitet eine Expertenkommission Empfehlungen für konkrete Maßnahmen. Prien kündigte an, dass die Ergebnisse am 24. Juni vorgestellt würden und knapp 50 Empfehlungen enthielten, die sich neben den Schulen auch an Eltern, Kitas und etwa Ärzte richteten.
Schulen müssen Kinder auf digitale Welt vorbereiten
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Dessen ungeachtet müssten die Länder die Stärkung von Medienkompetenz in den Schulen noch mehr in den Mittelpunkt rücken, sagte die Bildungsministerin des Saarlandes, Christine Streichert-Clivot (SPD). „Social Media kann verbinden, informieren und inspirieren, aber auch verunsichern, unter Druck setzen oder manipulieren. Deshalb müssen junge Menschen lernen, kritisch hinzuschauen, Informationen einzuordnen und selbstbewusst mit digitalen Medien umzugehen.“
Ihre Kollegin Dorothee Feller (CDU) aus Nordrhein-Westfalen ergänzte, Angebote wie „Kompetent im Netz“ würden daher weiter ausgebaut. Es werde aber ohne die Einbindung der Eltern nicht funktionieren, die Kinder auf eine Welt vorzubereiten, in der Social Media, künstliche Intelligenz und sonstige digitale Entwicklungen den Alltag prägen.
(kbe)
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