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Perplexity bringt Comet als iOS App und verspricht „Safari-Klasse“
Der AI Browser Comet kommt endlich als Android App und trumpft mit einer verbesserten Link Experience auf

Wie Perplexity die Browser Experience transformieren will
Perplexity beschreibt Comet nicht als klassischen Browser, sondern als „persönlichen Assistant“ oder „Denkpartner:in“. Suche, Chat und Automatisierung laufen in einer gemeinsamen Oberfläche zusammen. Statt Tabs zu sammeln und zwischen Tools zu wechseln, übernimmt die KI Teile der Arbeit direkt im Browser und hilft dir dabei, Inhalte zusammenzufassen, Aufgaben zu planen, Recherchen zu strukturieren oder Produkte schneller zu finden.
Im Kern geht es um eine KI-Suche, die dir beim Surfen direkt hilft und Inhalte einordnet. Die KI-Assistenz wartet nicht erst auf eine Frage, sondern läuft im Hintergrund mit. Sie fasst Texte zusammen, hilft beim Planen von Aufgaben oder bringt neue Ideen ins Spiel. Comet soll sich außerdem langfristig an Arbeitsweisen und Gewohnheiten der User anpassen.
Im August 2025 startete Perplexity den AI Browser zunächst exklusiv für Unternehmenskund:innen im kostenpflichtigen Enterprise Pro-Abo. Zwei Monate später folgte der kostenlose Roll-out für macOS und Windows, bevor im darauffolgenden Monat auch eine native Android App veröffentlicht wurde. Jetzt geht der Wettbewerb um den Browser der Zukunft geht mobil weiter. Neben Platzhirschen wie Chrome und Safari drängen mit Comet und OpenAIs Atlas neue KI-Browser auf den Markt.
iOS Launch: Das erwartet dich mit Comet auf dem iPhone
Mit der iOS-Version bringt Perplexity den eigenen KI-Browser jetzt dorthin, wo die meisten täglich unterwegs sind: aufs Smartphone. Die App kann aktuell im App Store vorbestellt werden und ist zunächst auf Englisch verfügbar. In der Beschreibung werden Funktionen wie Voice Commands, kontextuelle Hilfe beim Lesen oder KI-Recherche direkt auf Websites hervorgehoben. Apple weist außerdem darauf hin, dass Daten wie Kontaktinformationen, Standort-, Nutzungs- und Diagnosedaten erfasst und mit Nutzer:innen verknüpft werden können.
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OpenAI kauft Tech Show TBPN für Megasumme – warum?
Kurz nach einer Megafinanzierungsrunde kauft OpenAI eine Tech Talkshow mit Umsatzpotential, in der bekannte Gesichter der Branche auftraten. Es könnte ein PR-Schachzug sein.
Die bekannte Tech Talkshow TBPN — Technology Business Programming Network gehört jetzt zu OpenAI. Das KI-Unternehmen hat das von den Tech-Gründern John Coogan und Jori Hayes erdachte Format übernommen, das sich inzwischen zu einem populären Medium entwickelt hat. Über 70.000 Abonnent:innen hat der Account auf YouTube und auch auf X wird live gestreamt; zu finden ist die Show zudem auf Spotify, Apple Podcasts und Co. An jedem Wochentag gibt es drei Stunden Live Content zu Tech, AI und weiteren Themen. Nach der Übernahme durch OpenAI soll sich laut Jordi Hayes’ Post auf LinkedIn nicht allzu viel ändern:
[…] The world is changing quickly but TBPN will stay the same. Live every weekday just with a lot more resources […].
Allerdings dürften wir deutlich mehr OpenAI-Inhalte erwarten. Der Zukauf könnte PR-Gründe haben – und finanzielle.
OpenAI Acquires TBPN https://t.co/Sdw32Weo4z
— TBPN (@tbpn) April 2, 2026
Hype vorbei, Milliarden futsch:
OpenAI stellt KI-Video-App Sora ein

TBPN als Sprachrohr für OpenAI? Tech CEOs wie Zuckerberg und Altman schon als Gäste
OpenAI hat jüngst in einer Finanzierungsrunde 122 Milliarden US-Dollar als Finanzspritze zugesichert bekommen und konnte eine Post Money Valuation von 852 Milliarden US-Dollar aufweisen. Kurz darauf wurde der Kauf von TBPN bekanntgegeben. Die Tech Talkshow hat schon einige Tech-Größen wie Microsoft CEO Satya Nadella, Meta CEO Mark Zuckerberg, Salesforce CEO Marc Benioff und auch OpenAI CEO Sam Altman zu Gast gehabt. Auf YouTube wird die Show regelmäßig von Tausenden verfolgt, wenngleich das Publikum auch nicht exorbitant groß ist. Mit rund 71.000 Abonnent:innen zählt TBPN nicht zu den größten Shows.
Der Zukauf kommt aber nicht überraschend, wie Host John Coogan auf LinkedIn schreibt. Er arbeitete schon lange mit Sam Altman zusammen. Auch Coogan freut sich auf mehr Ressourcen und verspricht, dass die Show gleich bleiben soll, die Sendezeit ebenso.
Allerdings ist zu erwarten, dass TBPN künftig mehr Themen von OpenAI fokussiert – und womöglich weniger kritisch. Gleichzeitig verspricht OpenAIs Fidji Simo:
[…] A core part of this is editorial independence. TBPN will continue to run their programming, choose their guests, and make their own editorial decisions. That’s foundational to their credibility, and it’s something we’re explicitly protecting as part of this agreement.
Spannend ist, dass Ads in der Show künftig nicht mehr integriert werden. Das Marketing und Kommunikations-Team von TBPN wird OpenAI künftig zuarbeiten, das gesamte Team des Unternehmens berichtet an Chris Lehane im Strategie-Team. TBPN dürfte damit zu einem PR-Instrument OpenAIs werden, das den Diskurs um Tech und AI künftig weiter beeinflussen dürfte. Immerhin stand und steht OpenAI vielfach in der Kritik, zuletzt beispielsweise aufgrund eines Deals mit dem Pentagon, der die Sicherheit von Usern gefährden könnte. OpenAI muss sich medial stark positionieren, um gegen die Abwanderung der User zu Alternativen wie Claude oder Gemini vorzugehen.
Darüber hinaus braucht das Unternehmen Einnahmekanäle, wie der holprige Start von Ads auf ChatGPT zeigt. TBPN selbst soll laut Wall Street Journal 30 Millionen US-Dollar Umsatz für 2026 prognostiziert haben. Das allein wird OpenAI nicht viel weiterhelfen. Nach dem Shutdown von Sora, das zu viel Geld verbrannte, dem Erstarken der Konkurrenz von Google und Anthropic und der kritischen Betrachtung vieler Geschäftsentscheidungen und nicht zuletzt der Personalie Sam Altman, der im New Yorker jüngst belastet und von ehemaligen Weggefährten als „Soziopath“ dargestellt wurde, braucht OpenAI gute Presse und gute Ergebnisse. Das Unternehmen verspricht sich viel von der Wirkung, die TBPN für OpenAI als Marke entfalten kann. Schließlich wurden laut Financial Times hunderte Millionen US-Dollar gezahlt, um die Show vollständig zu übernehmen.
ChatGPT, Codex und Atlas:
OpenAI könnte Super-App kreieren

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WhatsApp fixt nervige Störgeräusche bei Anrufen
„Hörst du mich?“ könnte bald Geschichte sein: WhatsApp arbeitet an Noise Cancellation, die Hintergrundlärm reduziert und für bessere Verständlichkeit sorgt – egal ob im Café, im Zug oder draußen.
Verkehr, Wind oder Stimmen im Umfeld überlagern die eigene Stimme und machen Gespräche schnell anstrengend. Genau hier setzt eine neue Funktion von WhatsApp an. Die Messaging App von Meta testet aktuell eine integrierte Noise Cancellation für Sprach- und Videoanrufe. Wie WABetaInfo berichtet, filtert die Funktion Umgebungsgeräusche in Echtzeit heraus und sorgt dafür, dass Stimmen trotz Hintergrundlärm verständlich bleiben. Erste Beta-User mit Android-Betriebssystem haben bereits Zugriff, der Roll-out erfolgt schrittweise.
8 neue Emojis für WhatsApp einfacher nutzen

So funktioniert die neue Geräuschunterdrückung bei WhatsApp
Die Geräuschunterdrückung lässt sich direkt im Anruf aktivieren und ist teilweise sogar standardmäßig eingeschaltet. Das Noise Cancellation Feature erkennt typische Störquellen und filtert sie in Echtzeit heraus. Dabei bleibt die Stimme im Fokus, während Hintergrundgeräusche reduziert werden. Gerade für User, die unterwegs über WhatsApp telefonieren, verbessert das die Verständlichkeit deutlich.

Optimal funktioniert das Feature nur, wenn beide Teilnehmer:innen die Geräuschunterdrückung aktivieren. Aktivierst du sie, wird deine Stimme für dein Gegenüber klarer und Störgeräusche werden reduziert. Umgekehrt gilt das aber nur, wenn die andere Person die Funktion ebenfalls nutzt.
Im Business-Kontext sind KI-gestützte Audioverbesserungen längst fester Bestandteil von Diensten wie Zoom oder Google Meet. Sie filtern Hintergrundgeräusche automatisch heraus, priorisieren die Stimme und reduzieren zusätzlich Echo oder Hall. Gerade bei Remote Meetings sorgt das für stabile Verständlichkeit, unabhängig vom Umfeld. Mit der neuen Funktion bringt WhatsApp genau diese Audioqualität in den Messaging-Kontext. Gute Verständlichkeit wird damit auch bei privaten Calls zur Erwartung statt zur Ausnahme.
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BearingPoint-Umfrage: Einige nutzen Wero – doch Paypal bleibt bekanntester Bezahldienst
Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit.
Europa will sich beim Bezahlen unabhängiger von großen US-Anbietern wie Paypal machen. Wero wird als Alternative allmählich bekannt. Es gibt aber auch reichlich nationale Konkurrenz.
Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit, tut sich gegen nationale Platzhirsche oder US-Riesen wie Paypal aber noch schwer. Anhand einer YouGov-Umfrage in neun europäischen Ländern stellte das Beratungsunternehmen BearingPoint fest: Wero werde europaweit wahrgenommen.
Nationale Bezahlverfahren am beliebtesten
Nationale mobile Bezahldienste dominieren der Erhebung zufolge bei Zahlungen zwischen Privatpersonen, z. B. Twint in der Schweiz (66 Prozent), MobilePay in Dänemark (92 Prozent) und Finnland (61 Prozent), Swish in Schweden (86 Prozent), Tikkie in den Niederlanden (71 Prozent). In Deutschland ist Paypal (56 Prozent) demnach der bevorzugte Dienstleister.
Europäer wollen unabhängiger von US-Anbietern werden
Die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern, will Wero zur europäischen Paypal-Alternative ausbauen. Seit Anfang Juli 2024 ist Wero am Start und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann der Dienst auch bei etlichen Händlern beim Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, Paypal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.
BearingPoint-Partner Robert Bosch sagt zu den Umfrageergebnissen: „Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass moderne digitale Zahlungssysteme in ganz Europa an Bedeutung gewinnen. Ein zentraler Treiber ist der Wunsch nach einer eigenständigen europäischen Alternative zu bisher dominierenden, nicht-europäischen Lösungen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität.“
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