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Porsche Cayenne Electric Coupé: Kurz mal mehr als 1100 PS


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Porsche erweitert die Baureihe des Cayenne Electric um das, was in der Industrie als SUV Coupé bezeichnet wird. Das wird sicher seine Fans haben und bringt nebenbei noch etwas mehr Reichweite. Motor- und Ladeleistung unterstreichen, in welchem Segment das SUV unterwegs ist.

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Bis auf eine etwas geringere Höhe gleichen sich die Abmessungen von SUV und Coupé-Darsteller. Mit knapp fünf Metern Länge übertrifft der Cayenne den Macan (Test) nochmals deutlich. Der Radstand misst 3,02 m, das Platzangebot sollte demzufolge fürstlich sein. Der Kofferraum fasst 534 bis 1347 Liter, im Spitzenmodell Turbo sind es 500 bis 1313 Liter. Hinzu kommt in allen Modellen ein Fach vorn mit immerhin 90 Litern.


Porsche Cayenne Coupé Innenraum

Porsche Cayenne Coupé Innenraum

Im Konfigurator finden sich unzählige Möglichkeiten, den Cayenne innen individuell auszukleiden.

(Bild: Porsche)

Ebenso gemein ist allen Ausführungen die Speicherausstattung. Die Batterie hat 113 kWh brutto, eine Nettoangabe macht Porsche nicht. Auch dank einer Spannungsebene von 800 Volt kann mit bis zu 390 kW geladen werden, unter besonderen Voraussetzungen sogar mit 400. Porsche verspricht, das Fenster zwischen 10 und 80 Prozent unter optimalen Bedingungen in 16 Minuten schließen zu können. Bezogen auf den Brutto-Energiegehalt würde das einer durchschnittlichen Ladeleistung von knapp 297 kW entsprechen. An Wechselstrom kann serienmäßig mit 11 kW geladen werden. 22 kW reicht auch Porsche nur gegen Aufpreis, der immerhin 1666 Euro beträgt. Im Konfigurator findet sich auch eine Vorrüstung für kabelloses Laden am Stellplatz.

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Drei Antriebe sind geplant. Wie bei Porsche üblich, ist schon das Einstiegsmodell recht üppig motorisiert. Das Topmodell mobilisiert im Boostmodus kurzzeitig 850 kW, was 1156 PS entspricht. Allradantrieb ist stets Serie, das Fließheck bringt im WLTP noch ein paar Kilometer mehr Reichweite als die konventionelle SUV-Form bietet.

Aus der langen Aufpreisliste greifen wir an dieser Stelle nur zwei bemerkenswerte Extras heraus. Mit dem „Leichtbau Sport-Paket“ sinke das Gewicht, so bewirbt es Porsche, um bis zu 17,6 kg. Angesichts eines Leergewichts von mindestens 2,6 Tonnen sollte der Glaube an einen wie auch immer gearteten Vorteil solide verankert sein. Denn je nach Modell kostet das zwischen 8985 und 17.410 Euro Aufpreis.


Porsche Cayenne Coupé

Porsche Cayenne Coupé

Das Basismodell kostet 109.000 Euro, in der Spitze sind mehr als 200.000 Euro möglich.

(Bild: Porsche)

Ein Offroadpaket für 1910 Euro vergrößert den Böschungswinkel, dürfte die Ausrichtung des Cayenne Coupé aber nur zart in Richtung Geländewagen verschieben. Denn im Kern hat Porsche hier einen Sportwagen in einem SUV-Look hingestellt und dürfte damit ziemlich genau das liefern, was die Mehrheit der Kunden erwartet. Ob das der Marke Porsche aus ihrer aktuellen Lage hilft, wird sich zeigen. Die Hoffnungen, die Porsche mit dem Cayenne verbindet, sind jedenfalls riesig.

Mehr zur Marke Porsche


(mfz)



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Wärmepumpen: So sichern Sie sich günstige Stromtarife


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Wärmepumpen arbeiten effizient: Aus einer Kilowattstunde Strom erzeugen sie je nach Gerät und Umgebung bis zu vier Kilowattstunden Wärme. Die sogenannte Jahresarbeitszahl macht die Technik im Vergleich zu einer Stromdirektheizung deutlich günstiger und auch gegenüber Gasheizungen wirtschaftlich attraktiv. Mit einem speziellen Wärmepumpenstromtarif lassen sich die Betriebskosten weiter senken.

Um diesen Tarif nutzen zu können, muss man den Stromverbrauch getrennt erfassen und zwei Zähler installieren: einen für den Haushaltsstrom und einen separaten Zähler für die Wärmepumpe.

Wer den Aufwand scheut, kann alternativ eine pauschale oder prozentuale Reduzierung des Netzentgelts wählen (Modul 1 oder Modul 2). Dafür reicht ein einfacher, digitaler Zähler. Nur wer einen dynamischen Stromtarif nutzen will, um besonders günstige Strompreise an der Strombörse auszunutzen, benötigt ein intelligentes Messsystem, das sogenannte Smart Meter.

Spezielle Wärmepumpentarife liegen meist einige Cent pro Kilowattstunde unter den Preisen für klassischen Haushaltsstrom. Im Gegenzug räumen Verbraucher dem Netzbetreiber das Recht ein, die Wärmepumpe in Spitzenlastzeiten gedrosselt auf mindestens 4,2 Kilowatt zu betreiben. Da Fußbodenheizungen und Pufferspeicher die Wärme träge abgeben, bleiben solche Drosselphasen in der Praxis häufig unbemerkt.

Bei Neuinstallationen sollten Verbraucher den nötigen Zähler frühzeitig beauftragen und die gewünschte Abrechnungsart mit dem Messstellenbetreiber abstimmen. Sie sollten außerdem prüfen, ob der zusätzliche Zähler im vorhandenen Zählerkasten Platz findet.

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Im Strommarkt agieren drei Akteure: der Stromlieferant, der Netzbetreiber und der Messstellenbetreiber. Letzterer ist für Einbau, Betrieb und die korrekte Erfassung der Zähler in der zentralen Datenbank zuständig; der Messstellenbetreiber ist in den meisten Fällen zugleich der örtliche Netzbetreiber. Eine feste gesetzliche Frist für die Zählerregistrierung gibt es nicht, in der Praxis sollte sie jedoch innerhalb weniger Wochen erledigt sein.

Wird ein Zähler nach der Installation nicht korrekt im System hinterlegt, können Kunden nicht in den gewünschten Wärmepumpentarif eingestuft werden. Stattdessen erhalten sie fehlerhafte Abrechnungen und fallen unter Umständen sogar in die deutlich teurere Grundversorgung. Dann ist schnelles Handeln gefragt.

„Die Kernkompetenz eines Messstellenbetreibers sollte das Betreiben einer Messstelle sein.“ (c’t-Redakteur Urs Mansmann)

Im ersten Schritt sollten Verbraucher mit dem Energieversorger und dem Messstellenbetreiber Kontakt aufnehmen und den Fehler schriftlich, etwa per E-Mail melden. Reagiert der Messstellenbetreiber nicht, können Betroffene eine offizielle Beschwerde nach Paragraf 111a des Energiewirtschaftsgesetzes einreichen. Der Anbieter hat vier Wochen Zeit, darauf zu reagieren. Führt auch dies nicht zum Erfolg, können Betroffene die Schlichtungsstelle Energie für eine außergerichtliche Streitbeilegung anrufen. Auch eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur kann in hartnäckigen Fällen helfen. Zusätzlich sollten Verbraucher bei Beschwerden Fristen setzen und bei finanziellen Nachteilen Schadenersatzansprüche prüfen.

Ein weiterer Punkt: Abschlagszahlungen sollten realistisch sein. Zu hohe monatliche Beträge bedeuten unnötige Vorleistungen, zu niedrige Abschläge führen später zu hohen Nachforderungen. Wer den erwarteten Verbrauch überschlägt, kann extreme Abweichungen frühzeitig erkennen und gegebenenfalls eine Anpassung der Abschläge verlangen.

Gerade bei einem Umzug legen viele Stromanbieter zunächst hohe Abschläge fest. Die überhöhten Zahlungen stellen faktisch aber einen zinslosen Kredit an den Anbieter dar, der zudem bei einer Insolvenz des Unternehmens gefährdet sein kann.

Hier können Sie den c’t-Artikel zu dem im Podcast behandelten Streitfall nachlesen

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(uk)





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Neues NASA-Weltraumteleskop Nancy Grace Roman könnte Anfang September starten


Die Wissenschaftler der US-Weltraumbehörde NASA kommen bei der Errichtung des Nancy Grace Roman Space Telescope (NGRST) schneller voran als ursprünglich vorgesehen. Deshalb könnte das neue Weltraumteleskop schon Anfang September 2026 ins All gebracht werden. Dafür soll eine Falcon-Heavy-Rakete von SpaceX genutzt werden. Das NGRST verfügt über ein Weitwinkel-Sichtfeld mit einem massiven Bildsystem, das Planeten außerhalb unseres Sonnensystems ablichten und nach dunkler Materie suchen soll.

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Im Dezember 2025 wurde bereits verkündet, dass das NASA-Weltraumteleskop Nancy Grace Roman fertig ist. Damals hieß es noch, dass das Teleskop im Herbst 2026 startbereit sein und spätestens im Mai 2027 ins All fliegen soll. Doch vor wenigen Tagen erklärte die NASA, dass das NGRST bereits Anfang September starten kann. Damit ist das Projekt „acht Monate vor dem geplanten Termin und unter Budget“, so NASA-Leiter Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz.

Beim Nancy Grace Roman Space Telescope handelt es sich um ein Infrarotteleskop, das ursprünglich unter dem Namen Wide Field Infrared Survey Telescope (WFIRST) entwickelt wurde. 2020 wurde es umbenannt und trägt seitdem den Namen der US-Astronomin und ersten NASA-Verantwortlichen für Astronomie, Nancy Grace Roman. Wegen ihrer wichtigen Rolle bei der Entwicklung des Weltraumteleskops Hubble wird sie als „Mutter von Hubble“ bezeichnet. Das NGRST soll nach dem Start das bereits aktive Weltraumteleskop James Webb ergänzen.

Der Primärspiegel des NGRST hat einen Durchmesser von 2,4 Metern, so groß wie der des Hubble-Teleskops, aber deutlich kleiner als der des James Webb Space Telescope, der 6,5 Meter groß ist. Der Spiegel soll Licht bündeln und auf die Instrumente reflektieren. Roman verfügt über zwei davon: Das Primärinstrument ist eine Kamera, die im Infrarotbereich arbeitet. Dieses Wide-Field Instrument (WFI) verfügt über 18 Sensoren und hat eine Auflösung von 300,8 Megapixel. Wissenschaftler wünschen sich ein solches WFI, um einen größeren Teil des Weltraums auf einmal erfassen zu können.

Das zweite Instrument ist ebenfalls eine Kamera: Der Roman Coronograph soll Exoplaneten ablichten, die sehr viel schwächer leuchten als ihre Sterne. Um dennoch einen Blick auf diese Planeten werfen zu können, verfügt das Instrument über eine Reihe von Filtern und andere Systeme, die das Licht der Sterne ausblenden. Das Weltraumteleskop soll viele unterschiedliche wissenschaftliche Beobachtungen durchführen: Außer nach Exoplaneten wollen Astronomen damit Sterne, Galaxien und Schwarze Löcher aufspüren. Zudem wollen sie damit Erkenntnisse über dunkle Energie und dunkle Materie erlangen.

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Die Mission des Weltraumteleskops ist auf mindestens fünf Jahre ausgelegt, wobei das NGRST in dieser Zeit ein Datenarchiv von rund 20.000 TByte aufbauen soll. Laut Ars Technica könnte das Teleskop jeden Tag 1,4 TByte Daten zur Erde schicken. Diese Daten sollen Wissenschaftler nutzen, um 100.000 Exoplaneten zu identifizieren und zu untersuchen. Zudem könnten hunderte Millionen Galaxien, Milliarden Sterne und seltene Objekte und Phänomene erfasst werden.

Julie McEnery, Astrophysikerin der NASA und Projektleiterin für das NGRST, erklärte diesbezüglich: „Ich hoffe und erwarte sehr, dass die spannendsten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Roman diejenigen sein werden, die wir nicht erwartet und nicht vorhersehen konnten, die aber neue, tiefgreifende Fragen aufwerfen werden, mit denen sich zukünftige Missionen befassen müssen“.

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(fds)



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Microsoft Teams bekommt Mikrofontest vor Meeting-Beitritt


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„Könnt ihr mich hören?“, „Ist das Mikro an?“: Diese alltäglichen Phrasen könnten in Microsoft Teams bald der Vergangenheit angehören, denn Microsoft will geplagten Teams-Nutzerinnen und -Nutzern mit einem Mikrofontest helfen. Der lässt sich in Kürze direkt vor dem Beitritt zu einem Meeting starten.

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Laut einem neuen Eintrag in Microsofts 365 Admin-Center (MC1288530, Kopie bei merill.net) bekommt Teams einen Mikrofontest, der zugleich auch die Tonausgabe mitprüft. Dort schreibt Microsoft, dass Teams eine neue Standardfunktion erhalten soll, die Nutzern ermöglicht, Mikrofon und Lautsprecher auf dem Dialog vor dem Beitreten zu einer Sitzung zu starten. Ab Mai will Microsoft das Feature verteilen.

Konkret verspricht Microsoft dazu, dass die Hilfestellung zur korrekten Auswahl der Audiogeräte Unterbrechungen und Störungen in Meetings reduzieren soll. Admins müssen nichts unternehmen und es gibt demnach auch keine Compliance-Bedenken. Microsoft hat zudem einen Eintrag auf der Microsoft-365-Roadmap ergänzt. Demzufolge ist die Funktion zum jetzigen Zeitpunkt erst in Entwicklung; vor etwa zwei Wochen, am 10.04.2026, haben die Entwickler den Eintrag erst ergänzt. Die Verteilung soll Mitte Mai 2026 starten und auch nahezu umgehend abgeschlossen sein.

Die Funktion stellt das Eingabegerät zur Auswahl, nimmt einen kurzen Tonschnipsel auf und spielt ihn anschließend ab. Das genügt in der Regel, um zu erkennen, ob die Audio-Hardware funktioniert und stellt sicher, dass die richtigen Geräte ausgewählt sind und die Nutzer hörbar sind und auch die anderen Teilnehmer hören können, sobald das Meeting anfängt.

Nach sonst eher negativen Schlagzeilen zu Teams, etwa aufgrund nicht mehr funktionierenden Rechtsklick-Einfügens, ist das für Viele sicherlich eine gute Neuigkeit – eine Funktion, die Vorfreude bereitet.


(dmk)



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