Connect with us

Künstliche Intelligenz

Preiserhöhungen: Spotify zieht Abopreise in den USA und weiteren Ländern an


Der schwedische Streamingdienstanbieter Spotify gab am Donnerstag bekannt, die Preise für sein Premium-Abonnement in mehreren Ländern anzuheben. In den USA, Estland und Lettland steigt der Abo-Preis von 11,99 auf 12,99 US-Dollar pro Monat. Die neuen Preise sollen ab Februar gelten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Betroffene Abonnenten würden eine gesonderte Benachrichtigung per E-Mail erhalten, schrieb das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Preisanpassungen seien Teil der Bemühungen, „weiterhin ein großartiges Nutzerlebnis zu bieten“, erklärte der schwedische Streaminganbieter. Durch die Preisanpassungen entstandene Mehreinnahmen würden in die Verbesserung der Plattform und die Unterstützung von Kreativen reinvestiert.

Schon im vergangenen August hatte der Musikstreaming-Konzern seine Abopreise weltweit in mehreren Ländern angehoben. Nach anfänglichen Unklarheiten informierte Spotify auch Nutzer in Deutschland über Preiserhöhungen ihrer Premium-Abonnements. Mittlerweile kostet das „Premium Individual“-Abo hierzulande standardmäßig 12,99 Euro im Monat. Auch die Tarife für „Duo“-, „Family“- und „Student“-Abos stiegen um mehrere Euro monatlich an.

Mit den Preiserhöhungen der Premium-Tarife führte Spotify zudem ein Basis-Abomodell ein, das in den USA schon seit Mitte 2024 existiert. Das einmalige Angebot richtete sich an „ausgewählte Bestandskunden“, die auf bestimmte Funktionen verzichten können und konnte nur einmalig gebucht werden. Nutzer der Basis-Tarife zahlen zwar weniger, das Abo umfasst aber keine Hörbuch-Wiedergabezeit.

Zuvor hatte Spotify im Frühjahr 2025 sein Hörbuchangebot auch in Deutschland eingeführt. Nutzer können seitdem auf ein breites Angebot von Hörbüchern deutscher Verlagshäuser und hunderttausende fremdsprachige Hörbücher zugreifen. Die standardmäßigen Premium-Abos enthalten je 12 Stunden monatliche Wiedergabezeit von Hörbüchern.

Weiterlesen nach der Anzeige

Spotify steht seit Jahren wiederholt in der Kritik. Den Stream eines Songs entlohnt der schwedische Streaming-Konzern mit nur 0,3 Cent. Konkurrenten wie Apple Music, Tidal oder Deezer zahlen deutlich mehr. Spotify schüttet Tantiemen zudem über ein Pro-Rata-System aus: Musiker werden nicht nach tatsächlichen Streams bezahlt, sondern nach ihrem prozentualen Anteil an allen weltweiten Streams. Jeder Spotify-Nutzer bezahlt mit seinem Entgelt an die Plattform also alle Künstler, selbst wenn er diese nicht explizit hört. Das System bevorzugt die internationalen Top-Künstler. Einer Studie des Netzwerks Digitale Kultur zufolge gingen im Jahr 2023 über 75 Prozent aller deutschen Streamingumsätze an nur 0,1 Prozent der Künstler.

Lesen Sie auch

Ende 2023 kündigte der Spotify weitere Neuerungen seiner Richtlinien an, die wenig später umgesetzt wurden. Seit April 2024 müssen Songs mindestens 1000 Streams pro Jahr erreichen, damit sie in den Tantiemenberechnungspool des Streaminganbieters einbezogen werden. Eine gestern veröffentlichte Studie der Datenanalysefirma Luminate offenbart nun die Auswirkungen der neuen Richtlinien. Der Untersuchung zufolge wurden im Jahr 2025 ganze 88 Prozent der auf Spotify verfügbaren Songs unter 1000 Mal gestreamt. All diese Songs waren demnach vollständig entmonetarisiert und erhielten keine Tantiemen.


(rah)



Source link

Künstliche Intelligenz

c’t 3003: Meine Linux-Probleme als Anfänger


Linux ist schnell, kostenlos, Open Source, aber manchmal leider auch verwirrend — zumindest am Anfang. c’t 3003 zeigt, wie sich erste Einstiegshürden überwinden lassen.

Weiterlesen nach der Anzeige

(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guck mal hier, das bin ich, wie die Stimmen in meinem Kopf immer lauter werden und sagen: „Benutz Linux, Linux ist geil, Linux nervt mich mit Werbung.“ Ok, geil, aber welche der unendlich vielen Linux-Varianten soll ich denn jetzt überhaupt nehmen? Und hä, wie installiere ich jetzt hier überhaupt Programme? Mit der Kommandozeile? Muss man das unbedingt?

Also Linux ist halt auch einfach anders als Windows oder macOS und das kann beim Umstieg eine echte Mauer sein, über die man erstmal kraxeln muss. In diesem Video zeige ich euch als absoluter Linux-Anfänger mal kurz und knapp, was die für mich größten Hürden beim Umstieg auf Linux waren und wie ich die dann überwunden habe. Denn so schlimm ist das alles gar nicht und vor allem macht Linux auch richtig viel Spaß. Und sicher und kostenlos und so weiter und so fort. Ihr checkt, bleibt dran.

Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei…

Auch wenn wir und viele von euch Linux feiern, statistisch gesehen benutzen es nur extrem wenig Menschen. Zumindest am privaten Desktop. Und woran das liegt, ja, das kann mehrere Gründe haben. Allen voran werden beispielsweise Consumer-Laptops so gut wie immer mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert. Und MacBooks ja sowieso mit macOS. Und die, ich sag mal, Otto-Normal-Menschen denken da auch gar nicht weiter drüber nach und sind einfach okay damit.

Da ihr aber auf dieses Video geklickt habt, ist die Chance hoch, dass ihr euch wahrscheinlich intensiver mit Computern beschäftigt und vielleicht auch beispielsweise von Windows genervt seid. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich hab auf jeden Fall schon länger dieses Flüstern im Ohr, was mir sagt, dass ich Linux benutzen soll. Und das wird halt irgendwie immer lauter.

Weiterlesen nach der Anzeige

Denn Linux hat super viele Vorteile. Es ist kostenlos und komplett Open Source. Man hat die Kontrolle über seine eigenen Daten und muss sich nicht von zum Beispiel Microsoft abschnorcheln lassen. Es ist ressourcenschonend und läuft auf älterer Hardware noch schön schnell. Und wenn man will, kann man das ganze System so umbasteln, wie es einem gefällt. Auch optisch. Da hatten wir ja neulich schon mal ein Video drüber gemacht. Gerne mal abchecken. Und Keno findet zum Beispiel, dass kein Betriebssystem so gut aussieht wie Linux mit GNOME. Was GNOME ist, erkläre ich später noch.

Okay, okay. Aber Vorteile hin oder her: Man kann es nicht anders sagen. Wenn man von Windows oder macOS kommt, ist der Umstieg auf Linux erstmal gewöhnungsbedürftig. Und mir sind dabei so ganz allgemeine Sachen aufgefallen, die jetzt nicht unbedingt was mit einer Distribution zu tun haben.

Also hier kommen jetzt die Sachen, die mich als kompletter Linux-Noob beim Umstieg wirklich am meisten verwirrt haben. Und ganz kurz als Disclaimer: Es gibt natürlich noch weitaus mehr Dinge, die einem den Umstieg erschweren können. Besonders, wenn man noch am System irgendwas anpassen will. Aber hier sind jetzt erstmal die vier Hürden, die mir besonders schwer gefallen sind. Falls wir noch mehr solcher Linux-Videos machen sollen, dann schreibt doch mal in die Kommentare, welche Sachen euch bei Linux abschrecken.

Folgendes Szenario: Windows hat mich mal wieder an den Rand der Verzweiflung gebracht und es reicht. Ich habe keinen Bock mehr. Ich probiere jetzt Linux aus. Dann jetzt einfach mal Linux bei Google eingeben und ja. Also welches davon soll ich denn jetzt nehmen? Linux Mint, Red Hat, Ubuntu und was zum Geier ist eigentlich GNOME? Und da sind wir direkt bei Hürde Nummer 1: Distributionsverwirrung.

Also das Ding ist, es gibt quasi unendlich viele verschiedene Distributionen, also ganz viele verschiedene Geschmacksrichtungen von Linux. Aber welche davon sollte man denn jetzt nehmen? Aber erstmal: Was heißt das eigentlich alles? Hier einmal kurz drei wichtige Begriffe, die man als Anfänger nicht unbedingt auf dem Schirm hat.

Es gibt einmal den Linux-Kernel. Das ist der Betriebssystemkern und die grundlegende Schnittstelle zwischen Software und Hardware. Also die unterste Schicht des Betriebssystems, auf dem alle Linux-Distributionen basieren.

Eine Distribution ist eine Sammlung von Software, die dann quasi den kompletten Betriebssystem-Oberbau bildet. Das Ganze nennt man auch Userland. Also sowas wie die grafische Oberfläche, Anwendungen, Paketmanager und so weiter.

Auch noch ein wichtiger Begriff: Desktop-Environments. Ein Desktop-Environment ist eine Sammlung von Tools, die zusammen eine komplette Benutzeroberfläche bilden, mit der man das Betriebssystem bedienen kann. Dazu gehört dann sowas wie der Fenster- und Filemanager, das Startmenü, die Taskleiste, das Screenshot-Tool und so weiter. Davon gibt es viele verschiedene und man kann oft unabhängig von der Distribution auswählen, welches man gerne benutzen möchte.

Aber eins nach dem anderen: Wie finde ich jetzt die für mich am besten geeignete Distribution? Also ich hätte hier auf jeden Fall zwei konkrete Vorschläge, die sich für mich als Anfänger gut angefühlt haben und von denen wir hier im 3003-Team auch Fans sind. Zu denen komme ich aber gleich.

Erstmal: Was sind denn überhaupt wichtige Aspekte, in denen sich Distributionen so unterscheiden? Die für mich wichtigsten Kriterien sind einmal, in welchen Abständen geupdatet wird, also ob da ständig neue Updates reinkommen oder nur so halbjährlich oder jährlich, ob das Teil einsteigerfreundlich ist, ob es auf alter und neuer Hardware schnell läuft und für mich am allerwichtigsten der Look & Feel, weil das Ganze soll mir ja auch Spaß machen.

Unsere zwei Empfehlungen erfüllen übrigens alle diese Anforderungen. Falls man sich selbst ein bisschen schlaumachen will, haben die Kollegen von c’t sich glücklicherweise schon was echt Praktisches dafür ausgedacht. Das hier ist ein Linux-Fahrplan. Da sind einige der beliebtesten Distributionen als U-Bahn-Linien aufgezeichnet, die jeweils an verschiedenen Haltestellen halten, die für verschiedene Eigenschaften stehen. Also ob die für schwache Computer geeignet sind, welchen Look die von Haus aus haben, ob die sich für Gaming eignen und in welchen Abständen geupdatet wird. Schaut da doch gerne mal rein, Link ist in der Beschreibung.

Aber jetzt zu unseren Empfehlungen. Empfehlung Nummer 1 ist einmal das sehr anfängerfreundliche Linux Mint, was auf Ubuntu basiert. Das läuft auch auf alter Hardware noch schön schnell und bekommt halbjährlich Updates. Standardmäßig läuft da das Desktop-Environment Cinnamon, mit dem man sich direkt gut zurechtfinden sollte, besonders wenn man von Windows kommt. Also mit so einer stinknormalen Taskleiste hier unten und Startmenü und so weiter.

Was auch super easy ist, ist das Installieren von Programmen. Denn Linux Mint hat einen eigenen, ja, ich nenne ihn mal App Store namens Anwendungsverwaltung eingebaut. Da kann man entspannt Programme suchen und installieren. Alles ohne Kommandozeile. Da findet man auch nicht nur Open-Source-Kram wie zum Beispiel Spotify oder Steam. Alles schön kuratiert, mit Bewertungen und so weiter. Richtig nice.

Also Linux Mint ist auf jeden Fall ein sehr simpler Einstieg in die Welt von Linux, lässt sich ähnlich wie Windows bedienen, man muss so gut wie nie mit einer Kommandozeile rumhantieren und kann vieles in einer grafischen Oberfläche bedienen. Und ja, das Ding läuft einfach.

Aber vielleicht geht es euch ja wie mir und ihr wollt Linux auch schon so ein bisschen erleben einfach. Also nicht alles im Easy Mode, genau wie bei Windows, sondern halt Linux richtig benutzen. Also neue Sachen lernen und ja, einfach irgendwie Spaß damit haben.

Da wäre auf jeden Fall CachyOS eine Option. Das ist auch die Distribution, mit der ich am meisten Erfahrung gesammelt habe und die mir und auch Keno aktuell am besten gefällt. Über die hatten wir auch schon ein komplettes Video gemacht. CachyOS basiert auf Arch Linux und bekommt im Gegensatz zu Linux Mint regelmäßig kleinere Updates statt nur jedes halbe Jahr. Dadurch ist man immer auf dem neuesten Stand, es könnte aber auch potenziell was kaputt gepatcht werden, also das sollte man vielleicht im Hinterkopf haben. Und falls ihr euch fragt: Hä, ist Arch Linux nicht bekannt als total frickelig und wenig anfängerfreundlich? Ja, für die Grundversion, also Vanilla Arch, stimmt das auch. Das besteht nur aus dem Nötigsten wie Treiber, Paketmanager und so weiter. Alles weitere müsste man sich manuell dazu installieren.

Bei Arch-Ablegern, auch Derivate genannt, wie CachyOS hat das halt schon jemand gemacht. Und ja, auch CachyOS funktioniert out of the box intuitiv und ohne großes Kommandozeilengefricke. Beispielsweise lassen sich hier in diesem Onboarding-Fenster mit einem Klick alle Sachen installieren, die man fürs Gaming braucht. Da sind dann so Sachen wie Proton und Steam dabei. Sehr praktisch. CachyOS hat auch einen Package-Installer. Das ist eine Liste an Software, wo man sich sowas wie Firefox installieren kann. Das Ding ist aber nicht ganz so hübsch wie bei Linux Mint, hat keine Screenshots oder Bewertungen und so, läuft aber auch komplett ohne Kommandozeile. Was man hier nicht findet, muss man mit einem Paketmanager über die Kommandozeile installieren. Dazu gleich mehr.

Okay, Distribution ist ausgewählt. Also ISO runterladen, auf einen USB-Stick flashen und installieren. Das hatten wir schon in ganz vielen anderen Videos Schritt für Schritt erklärt, deswegen lasse ich das hier mal weg, pack euch aber einen Link in die Beschreibung mit Timestamp.

Eine Sache ist aber dabei wichtig: Bei der Installation von CachyOS und auch bei vielen anderen Distributionen wird gefragt, welches Desktop-Environment man installieren will. Wir erinnern uns, das Desktop-Environment ist quasi der komplette Look and Feel vom Desktop. Hier empfehlen wir ganz klar entweder KDE Plasma oder GNOME für den Anfang. Die verhalten sich nämlich beide relativ ähnlich wie Windows oder macOS. Bitte nicht ausrasten, ich finde, die verhalten sich ähnlich. Also KDE eher wie Windows 10 und GNOME eher wie macOS. Ich benutze gern GNOME, weil das einfach ein bisschen besonderer ist als KDE. Aber keine Angst, das ist auch echt easy zu bedienen. Und falls man Linux Mint installiert, ist da eh standardmäßig erstmal Cinnamon drauf, was sich auch sehr wie Windows anfühlt.

Okay, das Ding ist installiert, in diesem Fall CachyOS, und hier ist direkt Firefox am Start. Damit kann man sich erstmal überall einloggen und hier gibt es auch so ein Willkommensfenster, wo ich direkt so Kram für Spiele installieren kann. Das ist schon nice. Die Taskleiste checkt man auch direkt, hier sind schon installierte Programme und hier komme ich in den Filemanager. Ich kann hier meine Dateien ablegen, alles easy. Ich glaube, ich mache mir mal ein bisschen Musik dabei an. Ich lade mal eben Spotify runter. Also bei Google einfach Spotify, Linux suchen und ja, was zum Geier ist das hier? Das ist Hürde Nummer 2: Software installieren.

Also die für mich größte Verwirrung beim Umstieg auf Linux war die Frage: Wie installiere ich jetzt hier mein Zeug? Denn für die meiste Software gibt es keine ausführbare Installationsdatei wie bei macOS oder Windows. Also nichts, was man einfach runterladen und dann doppelklicken kann. Ihr könnt dafür wie gesagt den in die Distribution eingebauten grafischen App Store verwenden, aber ihr könnt auch, und das ist eigentlich der Standardweg, einen Paketmanager über die Kommandozeile benutzen.

Ja gut, aber was zum Geier ist ein Paketmanager? Paketmanager sind Programme, mit denen man Software installieren, updaten und auch wieder deinstallieren kann. Alles auf der Kommandozeile. Das klingt jetzt erstmal kompliziert, ist es aber gar nicht eigentlich. Ganz im Gegenteil: Das ist, wenn man sich erstmal ein bisschen dran gewöhnt hat, viel praktischer als mit irgendwelchen .exe-Dateien rumzuhantieren. Je nach Distribution unterscheiden sich die Paketmanager etwas, funktionieren aber bis auf leicht abgeänderte Befehle oft sehr ähnlich. Bei Linux Mint und auch bei Ubuntu und allen sogenannten Debian-Derivaten heißt der vorinstallierte Paketmanager „apt“, bei Fedora DNF und bei CachyOS bzw. allen Arch-Linuxen „pacman“. Mit denen lädt man Pakete, also auch Programme und deren Abhängigkeiten, aus offiziellen Datenbanken, auch Repositories genannt, von beispielsweise Arch Linux herunter. Das sind Datenbanken an essentiellen und beliebten Programmen, die von den Distributionen betrieben und gepflegt werden.

Also mal als Beispiel. Um Spotify zu installieren, öffnet man die Konsole und tippt hier unter CachyOS folgendes ein: sudo pacman -S spotify-launcher. Dann installiert pacman Spotify mit allen benötigten Abhängigkeiten komplett vollautomatisch. Das war’s, mehr muss man nicht machen. So installiert man Pakete über diesen Paketmanager.

Mal kurz zur Erklärung, was das alles heißt: sudo steht hier quasi für „als Admin ausführen“. Danach kommt der Name vom Paketmanager, in dem Fall pacman, dann der Befehl fürs Installieren, -S, das kommt von „Synchronisieren“, und dann der Name vom Paket. Hier sieht man auch ganz gut, warum das Ding „pacman“ heißt. Das ist halt wie vom Spiel, also hier mit den kleinen Punkten da.

Okay, aber woher weiß ich, was ich genau eintippen muss für das Programm, was ich runterladen bzw. installieren will? Dass man „spotify-launcher“ eingeben muss statt einfach nur Spotify, checkt man ja nicht unbedingt direkt. Einmal könnte man sudo pacman -Ss spotify eingeben, das ist quasi eine Suche, und es werden Pakete mit Spotify im Namen aufgelistet. Da steht dann aber auch manchmal sehr viel, und das kann auch schon irgendwie verwirrend sein.

Man kann aber auch auf dieser Seite hier direkt bei Arch im Repository suchen. Also wenn ich mir beispielsweise den Signal-Messenger-Client installieren will, dann tippe ich hier einfach Signal ein und ah, hier steht „signal-desktop“. Also zum Installieren einfach wieder in der Konsole das hier eingeben: sudo pacman -s signal-desktop und boom, ist installiert.

Genauso einfach ist es, Sachen zu updaten. Dafür muss man statt -S -Syu und dann wieder den Namen des Programms eingeben. Also in diesem Fall sudo pacman -Syu spotify-launcher. Dann wird das Programm und alles, was dazu gehört, einfach geupdatet.

Viel praktischer ist es aber, wenn man nur sudo pacman -Syu benutzt, also ohne Paketnamen. Dann wird nämlich die komplette Distribution und damit auch alle mit pacman installierten Pakete auf einmal geupdatet. Mega praktisch. Also quasi ein Befehl, um einfach mal fast alles zu updaten.

Bei anderen Paketmanagern wie „apt“, was ja bei Linux Mint vorinstalliert ist, sind die Befehle ein bisschen anders, aber bis auf die unterschiedliche Syntax funktioniert das eigentlich gleich. Nur als Beispiel: Um unter Linux Mint per Paketmanager Spotify zu installieren, muss man sudo apt-get install spotify-client eingeben. Aber ja, bei Linux Mint findet man halt schon sehr, sehr viel Software in diesem vorhandenen App Store. Aber mit Kommandozeilen macht das schon irgendwie ein bisschen mehr Spaß, finde ich.

Aber was ist, wenn es das Programm, was ich suche, nicht im offiziellen Arch-Repository gibt? Es gibt nämlich auch noch weitere Pakete und Datenbanken, wie beispielsweise das Arch User Repository, kurz AUR. Die Pakete daraus kann man aber nicht einfach wie eben beschrieben mit pacman installieren, sondern dafür braucht man andere Programme. Und weil das AUR user-generiert ist, also da potenziell auch Malware zu finden ist, lassen wir das hier jetzt erstmal weg.

Falls wir aber mehr solcher Linux-Anfänger-Videos machen sollten, wäre das auf jeden Fall ein Teil davon. Schreibt gerne mal in die Kommentare, ob ihr euch das wünscht.

Okay, weiter geht’s. Ich habe die Bedienung vom Desktop grob verstanden, ist ja eigentlich auch alles easy, und habe mir meine Grundbedürfnisse an Programmen installiert. Aber was ist denn mit Gaming? Geht das einfach?

Ja, das ist Hürde Nummer 3: Gaming. Das ist schon fast gar keine Hürde mehr, denn das ist in den letzten Jahren alles viel einfacher geworden. Dickes Dankeschön an Valve an der Stelle. Trotzdem wollte ich das hier mal erwähnen, weil ich mir vorm Umstieg Gaming unter Linux immer sehr krampfig vorgestellt habe. Ist es aber wirklich gar nicht.

Die zwei wichtigsten Punkte hier sind einmal der Grafikkartentreiber und Proton bzw. Wine bzw. eine Kompatibilitätsschicht. Falls ihr eine AMD-Karte habt, ist das super, also für Linux-Gaming. Denn AMD-Treiber sind Open Source und normalerweise stecken die schon fest im Linux-Kernel. Nvidia-Treiber sind mittlerweile zum Teil auch Open Source und werden bei CachyOS direkt mit installiert, sind halt nicht standardmäßig im Kernel integriert. Alles andere, was man braucht, bekommt man unter CachyOS auch super einfach. Einfach nur in diesem Begrüßungsprogramm, was bei CachyOS standardmäßig startet, auf „Apps & Tweaks“ und dann auf „Install Gaming Package“ klicken. Dann installiert CachyOS vollautomatisch wichtige Pakete wie Proton und auch direkt Steam.

Bei Linux Mint ist das fast genauso: Da einfach über „System Settings“ „Driver Manager“ den empfohlenen Nvidia-Treiber installieren, fertig. Steam kann man dann einfach über den Software-Manager, also diesen App Store, runterladen. Und das war’s dann eigentlich auch schon.

Man kann jetzt einfach Steam-Spiele runterladen und das meiste läuft out of the box richtig gut, teilweise mit gleichen, wenn nicht sogar mehr FPS wie bei Windows. Das Einzige, was weiterhin nicht auf Linux läuft, sind Multiplayer-Spiele mit Anti-Cheat-Software, die tief ins System eingreifen. Also sowas wie Valorant, League of Legends, Fortnite und so weiter. Da gibt’s bisher leider irgendwie noch keine Möglichkeit, das ohne Probleme auf Linux zum Laufen zu bringen.

Hürde Nummer 3,5: Linux-Research. Okay, das ist jetzt nur so eine halbe Hürde, aber sagen wir mal, man hat ein Problem oder will irgendwas wissen und geht dafür ins Internet. Ja, und was man da findet, kann für Anfänger echt ein Albtraum sein.

Unendlich viele Foren, Reddit-Beiträge und Wikis, die meistens von Leuten geschrieben werden, die so deep im Thema drin sind, dass man als Anfänger wirklich mal so gar nichts checkt. Also ich will damit auf keinen Fall der Linux-Community vorwerfen, dass die nicht hilfsbereit sind. Im Gegenteil: Die Antworten auf einfache Fragen sind zum Teil super ausführlich und wenn man sich ein bisschen besser auskennt, dann helfen die auch bestimmt. Aber wenn man als Anfänger sowas hier liest, ja, puh, keine Ahnung.

Mal als Beispiel: Hier fragt jemand: „Hey, ich würde gerne die proprietären AMD-Treiber installieren und die ROCm-Software benutzen. Wie mache ich das? P. S., ich bin kein Linux-Experte, also bitte, bitte nicht sauer sein, wenn ich die Frage naiv gestellt habe.“ Und als Antwort kommt nur: „Es wurde schon erklärt“, mit einem Link aufs Wiki. Und ja, da steht dann auch was zur ROCm-Software, aber da jetzt als Anfänger rauszulesen, was wirklich zu tun ist, ist einfach ultra schwer.

Aber davon braucht man sich heutzutage nicht mehr abschrecken lassen, weil es gibt ja LLMs. Okay, also dass man sich mit KI Fragen beantworten lassen kann, ist jetzt keine große Erkenntnis, aber dadurch, dass man sich Schritt für Schritt jederzeit helfen lassen kann, ist der Umstieg auf Linux gerade so einfach wie noch nie, wie ich finde. Das wollte ich zumindest nicht unerwähnt lassen. Aber ganz wichtig: Nicht einfach die Befehle copy-pasten, sondern versucht nachzuvollziehen, was da passiert ist, sonst lernt man ja auch nichts.

Also Software ist installiert, die Bedienung und Gaming läuft auch super, alles ist schön schnell. Es gibt aber leider noch einen gigantischen Elefanten im Raum, der für viele, auch für mich, den Hauptgrund ausmacht, warum man nicht zu 100 % auf Linux umsteigen will. Und das ist Hürde Nummer 4: Software-Verfügbarkeit.

Daran kommt man leider noch nicht wirklich vorbei. Viele Programme, die teilweise auch für die Arbeit wichtig sind, gibt es auf Linux einfach nicht, beziehungsweise wenn, dann nur über sehr krampfige Umwege. Besonders die Desktop-Versionen der Office-Produkte, also so Sachen wie Word, Teams, Excel und die Adobe Suite mit Premiere, After Effects, Photoshop usw., schmerzen da echt besonders, denn die brauchen viele zum Arbeiten.

Es gibt so Sachen wie Winboat, damit kann man Windows-Apps zum Laufen bringen, haben wir auch schon ein Video zu gemacht. Das Ganze ist aber noch nicht so richtig ausgereift und vor allem nicht anfängerfreundlich. Manche Sachen wie die Office-Apps laufen auch ganz gut im Browser. Ist nicht ganz so schön, aber man kann sie zumindest verwenden. Bei Adobe-Programmen wie Premiere, da geht das nicht, da muss man sich Alternativen suchen.

Und von denen gibt es eine Menge, auch echt gute. Die jetzt aber alle aufzuzählen, würde ein bisschen den Rahmen sprengen. Viel besser wäre es doch, wenn wir ein ganz eigenes Video zu Linux-Alternativen von gängigen Windows-Programmen machen. Oder bitte in die Kommentare schreiben, falls ihr sowas gerne sehen wollt.

Tschüss!

c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


(sahe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Powerbank im Test – Testsieger Anker für 24 Euro


Powerbanks gibt es von 10 bis 200 W und 5000 bis 27.000 mAh. Wir haben über 30 Modelle getestet und zeigen die besten Geräte aller Preisklassen.

Akkus in Handys halten, egal wie groß, nie lang genug. Eine praktische Lösung für mehr Akkulaufzeit unterwegs sind deshalb Powerbanks. Die mobilen Ladestationen, meist selbst nicht mehr als eine dicke Batterie, haben es sogar zu einer musikalischen Liebeserklärung der Band Deichkind geschafft, die im Song Powerbank „dieses Ding mehr als ihr Girlfriend“ lieben.

Im Jahr 2026 ist eine Powerbank aber nicht mehr nur der Retter eines Smartphones in der Not, sondern deutlich vielseitiger. Von günstig bis richtig stark ist alles dabei. Wir zeigen, welche Powerbanks über alle Preisbereiche hinweg die besten sind.

Welche ist die beste Powerbank?

KURZÜBERSICHT

Die Anker Zolo 20k Powerbank ist ideal für alle, die eine leistungsstarke und zuverlässige Stromversorgung für unterwegs suchen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Mit 20.000 mAh Kapazität und 30 W Ausgangsleistung versorgt sie problemlos auch energiehungrige Geräte wie Tablets oder Notebooks. Gleichzeitig bleibt sie angenehm kompakt und mobil. Praktische Features wie das integrierte Kabel und das Display für den Akkustand runden das Paket ab. Das Beste: Mit einem Preis von aktuell nur 24 Euro bei Amazon ist die Zolo 20k ein echtes Schnäppchen und setzt neue Maßstäbe im Budget-Segment.

VORTEILE

  • hohe Kapazität & trotzdem kompakt
  • 30 W Ausgangsleistung mit USB-PD
  • sehr hohe Effizienz von 89 Prozent
  • integriertes USB-C-Kabel

NACHTEILE

  • keine Zertifizierung für Quick Charge

Die Ugreen Nexode Powerbank mit 12.000 mAh ist eine sehr gute Wahl für alle, die eine leistungsfähige Powerbank mit 100 W zu einem attraktiven Preis suchen. Für aktuell nur 40 Euro bekommt man ein kompaktes, gut verarbeitetes Gerät mit numerischer Ladestandsanzeige und Unterstützung gängiger Schnellladestandards wie Quick Charge 3.0 und Power Delivery. Im Test überzeugt sie mit solider Leistung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

VORTEILE

  • 100 W Leistung über USB-C
  • kompaktes Format
  • numerisches LCD-Display
  • unterstützt viele Schnellladestandards
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • 100 W nur über einen Port
  • Display etwas dunkel

Die Selore & S-Global 30W Powerbank richtet sich an preisbewusste Nutzer. Für 11 Euro bekommt man eine kompakte Powerbank mit 10.000 mAh, 30 W Ausgangsleistung und zwei integrierten Kabeln. Das spart den Kauf zusätzlicher Kabel und macht die Powerbank sofort einsatzbereit. Besonders praktisch: Das Lightning-Kabel bedient ältere iPhones, das USB-C-Kabel aktuelle Smartphones und Tablets. Wer eine günstige, unkomplizierte Lösung für unterwegs sucht, wird hier fündig.

VORTEILE

  • sehr günstiger Preis
  • zwei integrierte Kabel (USB-C und Lightning)
  • kompakte Abmessungen und geringes Gewicht
  • LED-Display mit Akkustandsanzeige in Prozent
  • PPS unterstützt

NACHTEILE

  • Verarbeitung teils mangelhaft
  • Gehäuse anfällig für Kratzer und Schmierer
  • drosselt Leistung im Lasttest

Ratgeber

Kapazität und Ausgangsspannung

Die wichtigste Kenngröße der Powerbank ist wahrscheinlich: „Wie groß ist sie?“ Das bezieht sich auf zwei Punkte, die Kapazität sowie die eigentliche Größe der mobilen Batterie. Beides hängt zusammen. Je mehr Kapazität, desto mehr – oder größere – Zellen gibt es, womit die Powerbank „größer“ wird. Natürlich gibt es auch kompaktere Varianten, irgendwann stößt man aber an physikalische Grenzen.

Die Kapazität geben Hersteller meistens in Milliamperestunden (mAh) an, einfach, weil 10.000 mAh deutlich eindrucksvoller aussehen als 10 Amperestunden (Ah). Bei Handy-Akkus ist es ebenso, insofern ist das kein großes Problem. Wer eine besonders handliche Powerbank haben will, dem reichen auch Kapazitäten unter 5000 mAh. Die Modelle sind deutlich kompakter und leichter als Powerbanks über 10.000 mAh. Allerdings schafft man damit je nach Akkugröße des Handys maximal einen Ladevorgang oder weniger.

Bei der Kapazität ist zudem zu beachten, dass es für die Mitnahme im Flugzeug Auflagen gibt. So dürfen Powerbanks im Handgepäck eine maximale Kapazität von 100 Wattstunden haben. Überwiegend wird die Kapazität nur plakativ in Milliamperestunden (mAh) angegeben und nicht in Wattstunden (Wh). Mehr zu der Problematik erklärt der Artikel der Kollegen von heise tipps+tricks.

Neben der Kapazität ist die Ausgangsleistung (angegeben in Watt) an den einzelnen Anschlüssen wichtig. Dabei sollte man etwas aufpassen, gerade bei günstigen Produkten schaffen die Ports die Nennleistung nicht jeweils, sondern nur gemeinsam. Je geringer die Leistung, desto länger dauert das Laden. Sind die Geräte besonders stromhungrig, kann es vorkommen, dass sie gar nicht laden. Das betrifft vorwiegend Notebooks oder Tablets, die eine höhere Ladeleistung benötigen; bei Laptops sind es meist 90 oder 100 Watt. Die Leistung in Watt ergibt sich aus der Spannung (Volt; kurz: V) multipliziert mit der Stromstärke (Ampere; kurz: A).

Unser Tipp: Für Smartphones sollte man Geräte mit mindestens 18 Watt pro Port nehmen. Wer Notebooks laden möchte, sollte prüfen, wie viel Ladeleistung der Computer benötigt.

Anschlüsse: USB-C, Micro-USB oder USB-A?

Welcher USB-Anschluss am wichtigsten ist, hängt davon ab, welche Geräte man anschließen möchte. Mittlerweile nutzen die allermeisten Geräte einen USB-C-Anschluss, es gibt aber auch für USB-A-Einsatzzwecke – je nachdem, welche Kabel man hat. Gerade wenn man neben einem Android-Handy mit USB-C auch ein iPhone mit Lightning-Anschluss verwenden will.

Anler Powercore III: USB-A- und USB-C-Anschluss sind gut zu sehen.

Der Micro-USB-Anschluss spielt inzwischen eine untergeordnete Rolle; wenn er vorhanden ist, dient er vorwiegend nur zum Laden der Powerbank. USB-C ist hier die bessere Lösung, da der Standard mittlerweile auch von der EU vorgeschrieben ist. Er ist universell und selbst Laptops nutzen immer mehr diesen Port.

Schneller Laden mit Quick Charge oder USB-PD?

Neben den kleinen und günstigen Powerbanks gibt es inzwischen auch deutlich größere, die nicht nur viel Kapazität, sondern auch viel Leistung haben. Manche Modelle geben über 100 Watt aus und eignen sich damit auch für den Betrieb von Laptops. Denn diese benötigen häufig 90 Watt oder mehr, wie unser Lenovo Yoga Pro 7 2023. Aber auch für den Einsatz von mobilen Lötkolben benötigt man einiges an Leistung, eine Steckdose aber nicht zwingend. Hier kann ebenfalls eine Powerbank mit viel Leistung zum Einsatz kommen.

Höherwertige Powerbanks unterstützen neben den normalen Ladevorgängen oft Techniken wie Qualcomm Quick Charge und USB Power Delivery (USB-PD). Beide Techniken müssen von Powerbank und Verbraucher unterstützt werden. Wenn nicht, dann fällt die Powerbank auf den normalen Lademodus per USB zurück.

Quick Charge ist eine Technik von Qualcomm, die Akkus der Smartphones und Tablets mit passendem Chipsatz schneller wieder aufladen möchte. In kurzer Zeit gelangt möglichst viel Energie in den Smartphone-Akku. Sprich, wer sein Handy 10 bis 15 Minuten anschließt, sollte danach für ein paar Stunden Saft haben. Aktuell ist die Version Quick Charge 4.0, sie stammt von 2017. Version 5 ist angekündigt, die meisten Powerbanks verwenden aber ohnehin nur Version 3.0 von 2015. In unserem Test lud eine entsprechende Powerbank mit QC 3.0 den Akku eines Smartphones in 35 Minuten von 0 auf 80 Prozent. Quick Charge 2.0 benötigte damals 70 Minuten. Die einzelnen Versionen sind abwärtskompatibel.

USB Power Delivery (USB-PD) ist besonders spannend. Das Protokoll kann die Spannung zwischen 5 Volt und bis zu 20 Volt regeln, bei bis zu 5 Ampere kommt man so auf eine Ladeleistung von strammen 100 Watt. Damit kann man nicht nur Smartphones laden, sondern auch Notebooks. USB-PD ist außerdem stark genug, um Endgeräte zu betreiben und oft Teil von USB-C-Hubs (Bestenliste). Vorsicht ist dann aber bei der Auswahl des Ladekabels geboten. Dieses benötigt einen speziellen Chip, der Powerbank und Verbraucher miteinander kommunizieren lässt. Unser Tipp: Einfach ein Thunderbolt-3-Kabel oder besser nutzen, dort gehört USB-PD fest zur Spezifikation. Mehr dazu erklären wir im Artikel 10 Ladekabel mit USB-C bis 100 Watt im Test: Gute Kabel kosten unter 10 Euro.

Empfehlung: Wer ein Smartphone mit Quick Charge hat, sollte in jedem Fall auf die passende Funktion in der Powerbank achten. Das Feature hilft meist auch beim Laden der Powerbank, sodass der externe Akku zügig wieder voll ist. USB-PD ist dann hilfreich, wenn man neben Smartphones auch Laptops laden möchte – dank USB-C ist das ja inzwischen problemlos möglich. Natürlich sollte auch das Netzteil PD wieder aufladen können. Entsprechend flotte Ladegeräte zeigen wir in der Top 10: USB-C-Ladegeräte ab 65 Watt für Tablet & Laptop.

Testverfahren: So testen wir Powerbanks

Zur Ermittlung der nutzbaren Kapazität verwenden wir das Messgerät F-nirsi FNB58, das uns Banggood zur Verfügung gestellt hat, und hängen es zwischen Powerbank und unsere elektronische Last. An dieser können wir wiederum präzise die zu entnehmende Leistung einstellen und damit etwa den Überlastschutz testen.

Für die Ermittlung der Effizienz, also der tatsächlich nutzbaren Kapazität, laden wir die Powerbank zunächst vollständig, um sie danach einmal gänzlich zu entleeren. Das Messgerät trackt dabei, wie viel Wh wir herausbekommen haben. Weiterhin können wir die Betriebsdaten über das integrierte LCD auslesen. Weiterhin sieht man, auf welche Schnellladetechnik sich die Geräte geeinigt haben – und über den integrierten PD-Listener, welche Ladestufen (5 V, 9 V etc.) und ob PPS angeboten wird.

Seinen eigenen Energiebedarf stillt das Messgerät über das angeschlossene USB-C-Kabel. Eine Dokumentation gibt es nicht.

Wireless Charging: Nützliche Spielerei

Bei Powerbanks ist der allerdings eingeschränkt. Qi ist alles andere als effizient. Die meisten Powerbanks liefern zudem nicht mehr als 5 Watt, Funktionen wie Quick Charge gibt es kabellos, aber nicht herstellerübergreifend. Dafür ist das Feature mittlerweile selbst in günstigen mobilen Akkus enthalten. Das belegt unser Artikel Induktive Energieübertragung: Qi-Powerbanks ab 10 Euro im Vergleich.

Powerbanks mit Qi-Funktion. Nett als Zusatz.

Wir finden: Für Smartphones ist Qi in der Powerbank ein nettes Feature, wenn das Handy den Standard unterstützt. Wenn möglich, sollte man aber per Kabel laden – das ist effizienter und schneller.

Kompakte Powerbanks: Klein muss nicht schlecht sein

Die meisten gezeigten Powerbanks sind ziemlich groß. Das macht sie unpraktisch für Hosen- oder Handtaschen. Kleine, mobile Geräte müssen nicht schlecht sein, man macht aber häufig Abstriche bei der Kapazität, kann also weniger aufladen.

Wir raten: Eine kleine Powerbank, die man dabei hat, ist im Zweifel hilfreicher als ein großer externer Akku, der daheim liegt. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Powerbank zwischen 3000 mAh und 5000 mAh liefert und idealerweise gleich mit USB-C kommt. Dann bekommt man bereits für unter 10 Euro kompakte Geräte, wie von Hama, Varta und Xlayer. Alle liegen zwischen 2000 und 5000 mAh und reichen aus, wenn das Handy unterwegs nicht die Grätsche machen soll.

Starthilfe: Auto starten per Powerbank

Winter, Kälte, leere Batterie – kein Problem, wenn man die passende Powerbank hat. Tatsächlich gibt es Modelle, die nicht nur das Handy laden, sondern auch als Starthilfe für das Auto dienen. Im Paket liegt nicht nur ein USB-Kabel, sondern auch spezielle Klammern für die Autobatterie.

Starthilfen von Popdeer

Der einzige Haken: Es muss genügend Saft in der Powerbank sein (was sie über eine LED-Anzeige signalisiert). Liegt die Powerbank mit Starthilfe ungenutzt im Kofferraum oder unter dem Sitz, geht der Akku mit der Zeit leider kaputt. Entsprechend sollte man das Gerät idealerweise als Powerbank nutzen und regelmäßig laden.

Unser Tipp: Ganz ehrlich, warum nicht? Die Powerbanks mit Starthilfefunktion sind zwar groß, aber sie haben genügend Kapazität, um Smartphones mehrmals komplett zu laden. Die Kosten sind erträglich.

Notstrom: Powerbanks mit USV-Funktion

USV-Powerbank Revolt ZX-3540-675

Auch die kleinen Powerbank-Akkus gibt es mit Notstromfunktion, die dank geringer Verzögerung schnell von Netzbetrieb auf Inselbetrieb umstellt. Bei Powerstations kannten wir dieses Feature schon länger, doch tatsächlich gibt es auch Powerbanks. Freilich kann man damit im Gegensatz zu den großen Akkus nicht den ganzen Hausstrom kurzzeitig übernehmen oder die Stromzufuhr am PC bei Stromausfall überbrücken. Doch kleinere Geräte, wie ein Router, lassen sich so für eine gewisse Zeit weiter betreiben.

Solarzellen für Powerbanks

Die Idee ist auf den ersten Blick genial: Einfach eine Solarzelle auf die Powerbank und man hat immer Strom. In der Praxis ist man dann aber enttäuscht. Die Solarzellen sind zu klein und nicht wirklich effizient. Gerade auch Solar-Powerbanks mit im Gehäuse integrierten Solarzellen sind reichlich sinnbefreit, hier lädt man kaum etwas nach.

Geräte dieser Art zeigt der Artikel Überall Strom mit Photovoltaik: Solar-Rucksäcke, Powerbanks & mehr. Nach knapp 50 Stunden in der Sonne (also fast einer Woche, abhängig vom Wetter) waren die Geräte zu 100 und zu 75 Prozent voll, wirklich praktikabel ist das aber nicht. Mit Solarzellen kann man das Grundrauschen abfangen und die Powerbanks zumindest etwas laden, aber wirklich voll bekommt man sie nur schwer.

Solar-Panel und Powerbank in Kombination: die beste Lösung für Unterwegs.

Fazit

Jeder sollte eine Powerbank im Rucksack oder der Tasche dabeihaben. Die Akkus bei Smartphones werden zwar größer, der Stromhunger aber auch. Die nächste Akkurevolution ist gefühlt zwar „immer nur ein paar Jahre“ entfernt, bis dahin helfen Powerbanks, die Lücke bis zur nächsten Steckdose zu überbrücken.

Am besten abgeschnitten hat in unserem Test die Anker Zolo 20k, die nicht nur günstig, sondern auch richtig gut und effizient ist. Im Jahr 2025 waren einzelne Chargen zwar von einem Rückruf betroffen, jetzt ist sie aber wieder für 24 Euro erhältlich. Sie hat nicht die denkbar höchste Kapazität, die höchste Ausgangsleistung oder andere Superlative, war aber im Praxistest herausragend gut. Ein gutes Gesamtpaket zum fairen Preis gibt es auch bei der Ugreen Nexode 12.000 mAh. Zum Preis von 40 Euro liefert sie bereits starke 100 Watt.

Wichtige Features sind die Kapazität und die Leistung pro Port. Es hilft zudem, wenn der Ausgang der Powerbank das gleiche Format hat wie der Eingang am Smartphone – ein Adapter von USB-A auf USB-C bringt unnötige Verluste oder stoppt im Zweifel Features wie Quick Charge oder USB-PD.

Weitere relevante Artikel zu diesem Thema sind:

BESTENLISTE

Wieder verfügbar: Anker Zolo Powerbank 20k mit 30 W zum Top-Preis im Test

Die Anker Zolo 20k Powerbank mit 20.000 mAh und 30 Watt Ausgangsleistung überrascht im Test mit kompakten Maßen, hoher Effizienz und günstigem Preis. Wir zeigen, warum sie unser neuer Testsieger ist.

VORTEILE

  • hohe Kapazität & trotzdem kompakt
  • 30 W Ausgangsleistung mit USB-PD
  • sehr hohe Effizienz von 89 Prozent
  • integriertes USB-C-Kabel

NACHTEILE

  • keine Zertifizierung für Quick Charge

Die Anker Zolo 20k Powerbank mit 20.000 mAh und 30 Watt Ausgangsleistung überrascht im Test mit kompakten Maßen, hoher Effizienz und günstigem Preis. Wir zeigen, warum sie unser neuer Testsieger ist.

Anker mischt mit seiner neuen Zolo-Serie jetzt mit frischem Wind im Budget-Segment der Powerbanks mit. Die Zolo 20k ist dabei das Topmodell mit stattlichen 20.000 mAh Kapazität und 30 W Ausgangsleistung. Trotz des günstigen Preises muss sich die Powerbank aber keineswegs verstecken. Im Gegenteil: Im Test überrascht sie mit kompakten Abmessungen, hoher Effizienz und durchdachten Features wie einem integrierten Kabel und numerischer Akkustandsanzeige im Display. Grund genug für uns, die Anker Zolo 20k genauer unter die Lupe zu nehmen (Testzeitpunkt: 22. Januar 2025).

Update (16. Januar 2026): Nachdem Anker zu Beginn des Jahres 2025 mit einigen Brandvorfällen bei einzelnen Powerbank-Modellen konfrontiert war, hatte der Hersteller im vorsichtshalber auch bei anderen Modellen die Reißleine gezogen. So war auch die Anker Zolo 20k Teil eines Rückrufs neben anderen Modellen.

Anker sprach dabei von einer Vorsichtsmaßnahme, da innerhalb einer Charge bei der Qualitätskontrolle Abweichungen bei der Materialzusammensetzung aufgefallen sind, was zu einem Brandrisiko führen könnte. Von tatsächlichen Bränden, ausgelöst durch die Zolo 20k, haben wir bisher nicht gelesen. Ob das eigene Gerät aus der betroffenen Charge stammt, kann man auf einer eigens dafür eingerichteten Seite beim Hersteller prüfen. Unser Testgerät war etwa nicht betroffen.

Nachdem die Zolo 20k infolge des Rückrufs von Juni bis August 2025 ausverkauft war, ist sie über die letzten Monat wieder in die Shops zurückgekehrt. Daher ist nun davon auszugehen, dass die betroffene Charge nicht mehr im Umlauf ist. Bei Amazon bekommt man die Anker Zolo 20k nun wieder zum Preis von 24 Euro. Aktuelle Kundenbewertungen beim Online-Händler deuten auf keine Probleme hin, bei über 5000 Verkäufen im letzten Monat.

Ausstattung & Verarbeitung

Optisch zeigt sich die Anker Zolo 20k Powerbank betont schlicht und unauffällig. Das mattschwarze Kunststoffgehäuse wird an der Oberseite von einer glänzenden, texturierten Einfassung aufgelockert. Alternativ gibt es die Powerbank auch in Weiß oder Babyblau. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Elemente sind sauber verarbeitet und fügen sich passgenau ineinander. Mit Maßen von 119,9 × 73,4 × 31,4 mm und einem Gewicht von 353 g ist die Zolo 20k für ihre Kapazitätsklasse angenehm kompakt und handlich.

Herzstück ist das integrierte USB-C-Kabel, das sich sauber in einer eigenen Vorrichtung verstauen lässt. Es ist mit 15,2 cm ausreichend lang und fühlt sich dank Stoffummantelung hochwertig an. Die mechanische Verankerung ist so stabil, dass man die Powerbank theoretisch sogar am Kabel hochheben könnte. Ergänzt wird das fest angebrachte Kabel von einem USB-C- und einem USB-A-Port an der Gehäuseseite.

Anschlüsse & Ladestandards

Das USB-C-Kabel fungiert als Eingang zum Laden der Powerbank selbst sowie als Ausgang zum Laden angeschlossener Geräte. Es unterstützt beim Eingang 20 W (5V bei 3A, 9V bei 2,22A oder 12V bei 1,66A) und beim Ausgang die volle Leistung von bis zu 30 W (5V bei 3A, 9V bei 3A, 10V bei 2,25A, 12V bei 2,5A, 15V bei 2A oder 20V bei 1,5A). Der USB-A-Port liefert bis zu 22,5 W (5V bei 3A, 9V bei 2A, 10V bei 2,25A oder 12V bei 1,5A).

Erfreulich ist die Unterstützung von USB-Power-Delivery am USB-C-Anschluss. Damit lassen sich kompatible Laptops und Smartphones zuverlässig und schnell laden. Auf der Gehäusefront befindet sich ein numerisches LED-Display, das präzise den aktuellen Ladestand in Prozent anzeigt – eine willkommene Alternative zu den sonst üblichen, eher ungenauen Balkenanzeigen mit vier LEDs.

Praxistest

Im Praxistest weiß die Anker Zolo 20k voll zu überzeugen. Sie lädt zuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit. Vor allem die Effizienz ist beeindruckend: Mit 89 Prozent erzielt die Powerbank den bisher besten Wert in unseren Tests. Von den angegebenen 74 Wh Nennkapazität stehen in der Praxis starke 66,32 Wh zur Verfügung. Auch die Ladezeit der Powerbank selbst geht angesichts der hohen Kapazität in Ordnung. Probleme mit übermäßiger Abwärme haben wir nicht.

Preis

Aktuell bekommt man die Anker Zolo 20k bei Amazon für 24 Euro.

Fazit

Die Anker Zolo 20k Powerbank ist eine faustdicke Überraschung und stellt vieles auf den Kopf. Für aktuell günstige 24 Euro bekommt man ein hocheffizientes Kraftpaket mit 20.000 mAh und 30 W, das obendrein mit kompakten Maßen, hochwertiger Verarbeitung und durchdachten Features wie integriertem Kabel und Prozentanzeige der Restkapazität punktet. Damit stellt die Zolo 20k die Konkurrenz mühelos in den Schatten und ist völlig zu Recht unser neuer Testsieger. Wer viel Strom für unterwegs zum kleinen Preis sucht, kommt an der Anker Zolo 20k nicht vorbei.

Ugreen Nexode Powerbank 12000 mAh im Test: Kompakter Kraftprotz zum fairen Preis

Die neue Ugreen Nexode Powerbank mit 12.000 mAh Kapazität und 100 W Leistung verspricht viel Energie im kompakten Format zum fairen Preis. Wir haben den mobilen Kraftprotz getestet.

VORTEILE

  • 100 W Leistung über USB-C
  • kompaktes Format
  • numerisches LCD-Display
  • unterstützt viele Schnellladestandards
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • 100 W nur über einen Port
  • Display etwas dunkel

Die neue Ugreen Nexode Powerbank mit 12.000 mAh Kapazität und 100 W Leistung verspricht viel Energie im kompakten Format zum fairen Preis. Wir haben den mobilen Kraftprotz getestet.

Ugreen hat mit der Nexode 12.000 mAh eine leistungsstarke und dennoch kompakte Powerbank auf dem Markt. Mit 100 W Gesamtleistung, numerischem LCD-Display und modernem Design tritt sie gegen Platzhirsche wie Anker an. Ob sie eine empfehlenswerte Alternative ist, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Ugreen Nexode 12.000 mAh ist mit Abmessungen von 115 x 46 x 45,5 mm und einem Gewicht von 309 g erfreulich kompakt und handlich für ihre Kapazitätsklasse. Das graue Kunststoffgehäuse erinnert optisch stark an Powerbanks von Anker (Anker Prime) und macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck.

Auf der Vorderseite befindet sich ein gut ablesbares LCD-Display, das den aktuellen Ladestand in Prozent anzeigt. Auf der Seite sitzt der obligatorische Power-Button.

Beim Anschlussangebot gibt es einen USB-C-Port mit bis zu 100 W Leistung, der sich Input und Output teilt, sowie einen USB-A-Ausgang mit maximal 22,5 W. Der USB-C-Eingang verträgt bis zu 65 W zum schnellen Aufladen der Powerbank selbst.

Anschlüsse & Ladestandards

Über den USB-C-Port liefert die Nexode Powerbank bis zu 100 W Leistung und unterstützt dabei den Power Delivery 3.0 Standard. Das reicht locker aus, um auch leistungshungrige Laptops oder Tablets zügig zu laden.

Der zusätzliche USB-A-Ausgang ist mit 22,5 W spezifiziert und beherrscht Quick Charge 3.0 sowie Samsungs AFC-Standard. Damit lassen sich auch ältere Smartphones und Gadgets ohne USB-C schnell aufladen.

Praktisch: Der USB-C-Anschluss fungiert gleichzeitig als Eingang. Hier verträgt die Powerbank selbst bis zu 65 W, was die Ladezeiten deutlich verkürzt. Über USB-C kommuniziert sie zudem per PPS (Programmable Power Supply) und kann so die Ladespannung flexibel anpassen.

Praxistest

Im Praxistest macht die Ugreen Nexode 12.000 mAh (44 Wh) eine gute Figur. Mit rund 30 Wh an tatsächlich nutzbarer Kapazität erreicht sie ein solides Ergebnis und kann ein Smartphone mehrfach oder ein Notebook einmal voll aufladen. Die Ladegeschwindigkeit ist mit 100 W sehr hoch, sodass auch größere Geräte zügig Energie nachtanken.

Positiv: Im Gegensatz zu manch anderer Powerbank bleibt die Nexode auch unter Last angenehm kühl. Das integrierte LCD-Display informiert zuverlässig über den Ladezustand und schaltet sich nach kurzer Zeit automatisch ab, um Strom zu sparen.

Preis

Mit einem Preis von derzeit 40 Euro bei Amazon ist die Ugreen Nexode 12.000 mAh ein echtes Schnäppchen. Ähnlich leistungsfähige Powerbanks von Marken wie Anker kosten oft deutlich mehr. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach. Dafür gibt es von uns den wohlverdienten Titel als Preis-Leistungs-Sieger.

Fazit

Die Ugreen Nexode 12.000 mAh ist eine rundum gelungene Powerbank, die mit kompakten Maßen, hoher Leistung und einem sehr attraktiven Preis überzeugt. 100 W über USB-C sind ein Statement, die Verarbeitung ist tadellos und auch die Ausstattung mit LCD-Display und Schnellladestandards lässt keine Wünsche offen.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass die Leistung von 100 W nur über den einen USB-C-Port bereitsteht. Dafür stimmt aber der Preis von aktuell 50 Euro. Wer ein leistungsstarkes und trotzdem kompaktes Ladegerät für unterwegs sucht und preisbewusst ist, der macht mit der Ugreen Nexode 12.000 mAh alles richtig.

Integrierte Kabel mit Lightning & USB-C: Selore & S-Global Powerbank 30W im Test

Die Selore & S-Global Powerbank bietet 10.000 mAh, 30 W und zwei integrierte Kabel für nur 11 Euro. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • sehr günstiger Preis
  • zwei integrierte Kabel (USB-C und Lightning)
  • kompakte Abmessungen und geringes Gewicht
  • LED-Display mit Akkustandsanzeige in Prozent
  • PPS unterstützt

NACHTEILE

  • Verarbeitung teils mangelhaft
  • Gehäuse anfällig für Kratzer und Schmierer
  • drosselt Leistung im Lasttest

Die Selore & S-Global Powerbank bietet 10.000 mAh, 30 W und zwei integrierte Kabel für nur 11 Euro. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Selore & S-Global ist uns bislang nicht bekannt gewesen. Umso überraschender fällt der erste Eindruck der 30W-Powerbank (Modellname: SEPB0203) aus. Für gerade einmal 11 Euro bei Amazon erhält man eine kompakte Powerbank mit 10.000 mAh Kapazität, zwei Anschlüssen und zwei integrierten Kabeln.

Die maximale Ausgangsleistung liegt bei 30 W. Damit positioniert sich die Powerbank im günstigen Einstiegssegment, bietet aber dennoch ordentliche Werte. Die Kombination aus niedrigem Preis, integrierter Kabellösung und kompaktem Format macht neugierig. Wir haben die Powerbank im Praxistest genau unter die Lupe genommen.

Das Testgerät haben wir selbst erworben.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Powerbank misst kompakte 104,1 x 53,3 x 25,4 mm und wiegt nur 200 g. Die Kapazität beträgt 10.000 mAh beziehungsweise 37 Wh. Das schwarze Gehäuse ist oben und unten matt, die Seiten sind geriffelt. Auf der Vorderseite befindet sich eine dunkel-transparente Kappe über dem integrierten LED-Display. Dieses zeigt den Akkustand in Prozent an. Allerdings nimmt das Display nur einen geringen Teil der Kappe ein, der Rest ist funktionslos.

Die Verarbeitung fällt gemischt aus. Im Test war die transparente Kappe auf einer Seite lose, da sich der Kleber gelöst hatte. Sie klappert leicht und lässt sich mit dem Fingernagel auflupfen. Das ist unschön und könnte langfristig das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit begünstigen.

Das Gehäuse ist zudem anfällig für Fettflecken, Schmierer und Kratzer. Nach wenigen Tagen sieht die Oberfläche nicht mehr ganz frisch aus. Dieses Problem kennen wir aber auch von teureren Modellen anderer Hersteller. Für den aufgerufenen Preis von 11 Euro ist die Verarbeitung insgesamt passabel.

Anschlüsse & Ladestandards

Insgesamt stehen vier Ausgänge zur Verfügung: eine USB-C-Buchse, ein integriertes USB-C-Kabel, eine USB-A-Buchse sowie ein integriertes Lightning-Kabel. Die beiden Buchsen befinden sich links an der Seite. Das USB-C-Kabel ist seitlich eingearbeitet und lässt sich als Trageschlaufe nutzen. Das Lightning-Kabel für ältere Apple iPhones vor dem iPhone 15 ist auf der Rückseite eingeklemmt.

30 W 5 V, 9 V, 12 V 3 A, 2,22 A, 1,67 A 3,3 – 11 V / 3 A oder 3,3 – 16 V / 2 A
30 W 5 V, 9 V, 12 V 3 A, 2,22 A, 1,67 A 3,3 – 11 V / 3 A oder 3,3 – 16 V / 2 A
20 W 5 V, 9 V, 12 V 3 A, 2 A, 1,5 A Nicht unterstützt
22,5 W 5 V, 9 V, 10 V, 12 V 3 A, 2 A, 2,25 A, 1,5 A Nicht unterstützt

Die maximale Gesamtleistung beträgt 30 W. Die USB-C-Buchse und das integrierte USB-C-Kabel liefern jeweils maximal 30 W mit 5 V bei 3 A, 9 V bei 2,22 A oder 12 V bei 1,67 A. Der USB-A-Port erreicht maximal 22,5 W und arbeitet mit 5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A, 12 V bei 1,5 A oder 10 V bei 2,25 A. Das integrierte Lightning-Kabel liefert maximal 20 W mit 5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A oder 12 V bei 1,5 A.

Beim Laden der Powerbank selbst stehen 20 W über die USB-C-Buchse oder das integrierte USB-C-Kabel zur Verfügung. USB-PD wird unterstützt. Laut unserer Messung per PD-Listener deckt PPS den Bereich von 3,3 bis 11 V bei 3 A oder 3,3 bis 16 V bei 2 A ab. Selore bewirbt PPS allerdings nicht aktiv auf der Produktseite.

Sobald zwei oder mehr Ports gleichzeitig belegt sind, sinkt die Leistung pro Ausgang auf maximal 15 W. Das gilt für alle Kombinationen, egal ob USB-C mit Lightning, USB-C mit USB-A oder andere Konstellationen.

Praxistest

Im Lasttest mit durchgehender Volllast durch unseren Lastsimulator haben wir die Temperaturentwicklung per Wärmebildkamera gemessen. Am USB-A-Port erreichte die Powerbank maximal 74 Grad. Das Gehäuse blieb mit 39 Grad deutlich kühler. Der Kunststoff um die Anschlüsse herum erreichte 52 bis 62 Grad.

Beim Entladen zeigte sich ein auffälliges Verhalten: Die Powerbank stoppte in zwei Testdurchläufen bei völlig unterschiedlichen Akkuständen – einmal bei 9 Prozent, einmal bei 32 Prozent. Danach ließ sie statt 30 W nur noch 20 W zu. Da die Drosselung bei so unterschiedlichen Akkuständen auftrat, vermuten wir Überhitzung als Ursache und keine gewollte, pauschale Leistungsreduktion bei geringer Restkapazität. Die hohen gemessenen Temperaturen von bis zu 74 Grad stützen diese Annahme.

Selore & S-Global Powerbank 30W – Wärmeverteilung

Von der angegebenen Kapazität von 37 Wh konnten tatsächlich 28,36 Wh entnehmen, was etwa 77 Prozent entspricht und knapp über eine Stunde in Anspruch nahm. Die Effizienz ist damit durchschnittlich.

Die integrierten Kabel funktionieren zuverlässig. Das USB-C-Kabel lässt sich bequem als Trageschlaufe nutzen. Das Lightning-Kabel sitzt fest in der Halterung auf der Rückseite. Die Akkustandsanzeige per LED-Display ist praktisch und zeigt den genauen Prozentwert an.

Preis

Der größte Trumpf der Selore & S-Global 30W Powerbank ist ihr Preis. Für gerade einmal 11 Euro bei Amazon erhält man eine kompakte Powerbank mit 10.000 mAh, 30 W Ausgangsleistung und zwei integrierten Kabeln. Vergleichbare Modelle anderer Hersteller kosten meist das Doppelte oder mehr.

Fazit

Die Selore & S-Global 30W Powerbank überrascht mit einem attraktiven Gesamtpaket zum Kampfpreis. Für 11 Euro bekommt man 10.000 mAh Kapazität, 30 W Ausgangsleistung und zwei integrierte Kabel – USB-C und Lightning. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht machen sie reisetauglich.

Abstriche gibt es bei der Verarbeitung. Die transparente Kappe über dem Display saß im Test nicht fest, und das Gehäuse zeigt schnell Gebrauchsspuren. Im Praxistest fiel zudem auf, dass die Powerbank bei Überhitzung die Leistung drosselt und nicht die volle Kapazität abgibt.

Für preisbewusste Nutzer, die eine unkomplizierte Powerbank für unterwegs suchen, ist die Selore & S-Global 30W dennoch eine interessante Option. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist schwer zu schlagen.

Günstige und extrem effiziente Powerbank mit 65 W: Cuktech 15 SE im Test

Die Cuktech 15 SE bietet 20.000 mAh, 65 Watt Leistung und überragende 92 Prozent Effizienz. Dazu kommt ein Kampfpreis von 40 Euro.

VORTEILE

  • überragende Effizienz (92 %)
  • günstiger Preis
  • Display mit Prozentanzeige
  • transparente Angabe aller Ladespezifikationen

NACHTEILE

  • zieht Fingerabdrücke stark an
  • wird unter Dauerlast relativ warm
  • 21-V-Stufe bei PPS fehlt

Die Cuktech 15 SE bietet 20.000 mAh, 65 Watt Leistung und überragende 92 Prozent Effizienz. Dazu kommt ein Kampfpreis von 40 Euro.

Die Cuktech 15 SE gehört zu den günstigeren Powerbanks mit 20.000 mAh Kapazität und kostet nur rund 40 Euro (Coupon anwählen) im hart umkämpften Einstiegssegment. Der Hersteller mit dem ungewöhnlichen Namen Cuktech ist hierzulande noch relativ unbekannt, macht aber mit soliden Produkten und attraktiven Preisen auf sich aufmerksam.

Die graue Powerbank bietet eine Ausgangsleistung von bis zu 65 W über den primären USB-C-Port und eine Gesamtleistung von 85 W bei paralleler Nutzung aller Anschlüsse. Damit eignet sie sich nicht nur zum Laden von Smartphones und Tablets, sondern auch für kleinere Laptops. Mit drei Ausgängen – zweimal USB-C und einmal USB-A – bietet sie zudem genug Flexibilität für mehrere Geräte gleichzeitig.

Besonders gespannt waren wir auf die tatsächliche Effizienz der Powerbank. Viele günstige Modelle schwächeln hier und bieten real deutlich weniger nutzbare Kapazität als versprochen. Ob die Cuktech 15 SE hier überzeugen kann und wie sie sich im Vergleich zu etablierten Marken wie Anker, Ugreen oder Iniu schlägt, zeigt unser ausführlicher Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das graue Kunststoffgehäuse der Cuktech 15 SE macht einen ordentlichen Eindruck. Die Oberseite kommt in hellem Grau, während die Unterseite in Schwarz gehalten ist und eine leichte Riffelung aufweist. Die Verarbeitung ist für den Preis hochwertig – es gibt keine scharfen Kanten oder große Spaltmaße. Allerdings zieht die helle graue Oberfläche Fingerabdrücke magisch an, besonders das kleine LED-Display auf der Längsseite ist schnell voller Abdrücke. Im Lieferumfang der Powerbank finden sich zudem ein Kabel sowie eine Schutztasche aus Stoff.

Das Display zeigt den Akkustand in Prozent an und lässt sich über den danebenliegenden Knopf aktivieren. Dieser trägt die Aufschrift „85W max“ – das bezieht sich auf die maximale Gesamtleistung über alle Ports, nicht auf die Einzelleistung. Mit 20.000 mAh, genauer gesagt 72 Wh, bietet die Powerbank genug Kapazität für mehrere Ladevorgänge. Die Abmessungen und das Gewicht bewegen sich im typischen Rahmen für diese Kapazitätsklasse.

Löblich ist die transparente Kommunikation der Ladespezifikationen. Sowohl auf dem Gehäuse als auch online finden sich alle Angaben zum Ladeverhalten inklusive PPS-Unterstützung. Hier können sich etablierte Hersteller eine Scheibe abschneiden.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Cuktech 15 SE verfügt über drei Ausgänge: zwei USB-C-Ports und einen USB-A-Anschluss. Diese Ausstattung ist für eine 40-Euro-Powerbank großzügig. Der primäre USB-C1-Port liefert die vollen 65 W und unterstützt Power Delivery 3.0 sowie PPS (Programmable Power Supply). Damit deckt er die wichtigsten modernen Ladestandards ab.

67W 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A 5-11V/6,1A
33W 5V/3A, 9V/3A 5-11V/3A
33W 5V/3A, 9V/3A 5-11V/3A

Die PPS-Unterstützung ist für eine günstige Powerbank keineswegs selbstverständlich. PPS ermöglicht eine stufenlose Spannungsanpassung, was besonders bei modernen Smartphones für höhere Ladegeschwindigkeiten erforderlich ist. Allerdings zeigt sich hier auch eine Schwäche: Der PPS-Bereich deckt nur 5 bis 11 Volt ab. Das ist zwar für die meisten aktuellen Smartphones ausreichend, aber etwas eingeschränkt. Premium-Powerbanks benötigen oft einen größeren Bereich bis 21 Volt, was für Geräte wie das Google Pixel 10 Pro XL mit seinen speziellen Ladeanforderungen wichtig wäre. Für den Preis ist die PPS-Implementierung dennoch löblich.

Der zweite USB-C-Port mit 33 W eignet sich gut für Tablets oder als Zweitanschluss für Smartphones. Auch der USB-A-Port mit ebenfalls 33 W ist keine Notlösung, sondern vollwertig ausgestattet. Das ist nicht selbstverständlich – viele Hersteller spendieren USB-A nur noch 18 oder 22,5 W. Die Powerbank selbst lädt über den USB-C1-Port mit 65 W wieder auf, was bei voller Entladung etwa 2 Stunden dauert.

65W 65W
33W 33W
33W 33W
65W 20W 85W
65W 20W 85W
20W 20W 40W
65W 10W 10W 85W*

Die intelligente Leistungsverteilung stellt sicher, dass der Hauptport C1 immer seine volle Leistung behält, wenn nicht mehr als 85 W insgesamt abgerufen werden. Das bedeutet, dass man seinen Laptop weiter mit 65 W laden kann, während parallel noch zwei Smartphones mit je 10 W versorgt werden.

Praxistest

Im Test zeigt die Cuktech 15 SE eine starke Leistung: Die nutzbare Kapazität liegt bei beeindruckenden 66,53 Wh von den beworbenen 72 Wh. Das entspricht einer Effizienz von über 92 Prozent – ein überragender Wert. Selbst 80 Prozent sind bei Powerbanks überdurchschnittlich, die meisten Modelle erreichen nur etwa 70 Prozent oder weniger. Für eine günstige Powerbank ist das herausragend.

Die Ladegeschwindigkeit überzeugt ebenfalls. Smartphones laden zuverlässig mit der maximal möglichen Geschwindigkeit, auch Tablets und kleinere Laptops werden mit ausreichend Leistung versorgt. Die PPS-Unterstützung sorgt für optimale Kompatibilität mit modernen Geräten.

Cuktech 15 SE – Bilderstrecke

Nach etwa einer Stunde Dauerlast bei 60 W messen wir Außentemperaturen zwischen 47 und 52 Grad Celsius am verwendeten USB-C-Port. Das ist noch im akzeptablen Bereich, aber schon vergleichsweise warm. Im normalen Alltag mit wechselnden Lasten dürfte die Erwärmung geringer ausfallen.

Preis

Mit einem Straßenpreis von rund 40 Euro (Coupon anwählen) positioniert sich die Cuktech 15 SE im günstigen Segment der 20.000 mAh Powerbanks. Vergleichbare Modelle von Ugreen bieten zwar teils mehr Ausgangsleistung, kosten aber auch deutlich mehr. Die beliebten Iniu-Powerbanks sind ähnlich günstig, erreichen aber nicht die hervorragende Effizienz der Cuktech.

Fazit

Die Cuktech 15 SE überrascht positiv. Für wenig Geld erhält man eine solide verarbeitete 20.000 mAh Powerbank mit beeindruckender Effizienz von über 92 Prozent. Die nutzbare Kapazität von 66,5 Wh ist ein Spitzenwert in dieser Preisklasse. Mit 65 W am Haupt-USB-C-Port lädt sie auch anspruchsvollere Geräte, während zwei weitere Anschlüsse für Flexibilität sorgen.

Besonders lobenswert sind die transparenten Angaben zu allen Ladespezifikationen. Das praktische Display und die PPS-Unterstützung runden das Paket ab. Einzig die Anfälligkeit für Fingerabdrücke und die etwas höhere Wärmeentwicklung unter Last trüben minimal das Bild.

Wer eine günstige, effiziente Powerbank mit ordentlich Leistung sucht, macht mit der Cuktech 15 SE nichts falsch. Sie zeigt, dass man auch für kleines Geld sehr gute Technik bekommen kann. In der Preis-Leistung schlägt sie sogar etablierte Marken deutlich.

Powerbank Iniu B5 im Test: Amazon-Bestseller mit 20.000 mAh für 22 Euro

Die Iniu B5 Powerbank bietet 20.000 mAh, drei Anschlüsse und eine Schnellladefunktion. Ob der ehemalige Amazon-Bestseller überzeugen kann, zeigt der Test.

VORTEILE

  • gute Effizienz (78,6 Prozent)
  • numerische Akkustandsanzeige
  • integrierte Taschenlampe
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • extrem anfällig für Fingerabdrücke
  • keine Angabe der PPS-Spezifikation
  • Maximale Ausgangsleistung von nur 22,5 Watt

Die Iniu B5 Powerbank bietet 20.000 mAh, drei Anschlüsse und eine Schnellladefunktion. Ob der ehemalige Amazon-Bestseller überzeugen kann, zeigt der Test.

Mit der B5 bietet der Hersteller Iniu eine kompakte Lösung mit 20.000 mAh (74 Wh) an, die durch ihr charakteristisches Design und die numerische Ladestandsanzeige auffällt. Die Powerbank verfügt über drei Anschlüsse – zwei USB-A und einen USB-C-Port – und unterstützt moderne Schnellladestandards wie Qualcomm Quick Charge 4+, USB-PD 3.0 und PPS.

Als bisheriger Amazon-Bestseller in der Kategorie „Externe Akkus“ hat die Iniu B5 augenscheinlich bereits viel Interesse geweckt. Doch wie schlägt sich die schwarze Powerbank im Praxistest? Kann sie mit ihrer maximalen Ausgangsleistung von 22,5 Watt im Alltag punkten? Und wie effizient ist die Energieumwandlung tatsächlich? Wir haben die Iniu B5 auf Herz und Nieren geprüft. Ob der ehemalige Amazon-Bestseller für aktuell 21 Euro überzeugen kann, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Iniu B5 (auch als BI-B5 bezeichnet) präsentiert sich im typischen Iniu-Design mit schwarzem Kunststoffgehäuse und einer Soft-Touch-Beschichtung, die an eine Gummierung erinnert. Diese sorgt einerseits für eine angenehme Griffigkeit und schützt das Gehäuse vor Kratzern, ist andererseits aber extrem anfällig für Fingerabdrücke und Fettflecken – deutlich mehr als vergleichbare Modelle anderer Hersteller.

Mit Abmessungen von 134 × 71 × 25 mm und einem Gewicht von 365 Gramm ist die Powerbank nicht die kompakteste ihrer Klasse, liegt aber dennoch gut in der Hand und passt in die meisten Taschen. Im direkten Vergleich ist etwa der Testsieger Anker Zolo 20k mit 119,9 × 73,4 × 31,4 mm bei gleicher Kapazität und höherer Leistung dennoch kompakter. Auch ist die B5 etwas schwerer als ähnlich ausgestattete Konkurrenten.

Löblich ist die numerische LED-Segmentanzeige, die den Akkustand in Prozent anzeigt – ein deutlicher Vorteil gegenüber den üblichen LED-Punkten, die nur eine grobe Einschätzung erlauben. Allerdings handelt es sich nicht um ein modernes LCD, das zusätzliche Informationen wie die aktuelle Übertragungsleistung anzeigen könnte. Im Preisfeld unter 40 Euro ist das aber ohnehin nicht erwartbar.

Als praktisches Extra verfügt die Powerbank über eine integrierte Taschenlampe, die in dunklen Umgebungen hilfreich sein kann. Diese wird durch einen Doppelklick auf die integrierte Taste an der Seite eingeschaltet.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Iniu B5 ist mit drei Ladeanschlüssen ausgestattet: zwei USB-A-Ports und einem USB-C-Port, der sowohl als Ein- als auch als Ausgang fungiert. Die maximale Ausgangsleistung beträgt 22,5 Watt, was für Smartphones und kleinere Geräte ausreicht, für leistungshungrige Laptops jedoch zu wenig ist.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Spezifikationen der Anschlüsse zusammengefasst:

Eingang 5 3 15
9 2,22 20
Ausgang 5 3 15
9 2,22 20
12 1,5 18
Ausgang 4,5 5 22,5
5 4,5 22,5
9 2 18
12 1,5 18

Bei der Unterstützung von Schnellladestandards zeigt sich die Iniu B5 modern: Sie ist kompatibel mit Qualcomm Quick Charge 4+, USB Power Delivery 3.0 (USB-PD), Samsung AFC (Adaptive Fast Charging) und unterstützt auch PPS (Programmable Power Supply), was besonders für neuere Samsung-Geräte relevant ist. Den unterstützten PPS-Bereich gibt der Hersteller selbst leider nicht konkret an, was wir daher an dieser Stelle monieren müssen. Mit unserem PD-Listener können wir die Spezifikation aber selbst auslesen, sie liegt bei 5 bis 5,9 V und 3 A oder 5 bis 11 V bei 2 A.

Ein wichtiger Hinweis: Da die maximale Gesamtausgangsleistung bei 22,5 Watt liegt, werden bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Anschlüsse die Ladegeschwindigkeiten entsprechend gedrosselt, um diese Grenze nicht zu überschreiten. In der Praxis bedeutet das, dass ein einzelnes Gerät mit voller Leistung geladen werden kann, während bei zwei oder drei angeschlossenen Geräten die Ladeleistung pro Port sinkt.

Praxistest

Im Praxistest mit unserem Messgerät und einem Lastsimulator konnte die Iniu B5 mit einer beachtlichen Effizienz überzeugen. Von den nominellen 74 Wh Kapazität konnten wir effektiv 58,16 Wh nutzen, was einer Effizienz von 78,6 Prozent entspricht. Das ist ein guter Wert, auch wenn der Testsieger Anker Zolo 20k mit fast 90 Prozent Effizienz und 66,32 Wh nutzbarer Kapazität noch deutlich besser abschneidet.

Die Wärmeentwicklung der Iniu B5 ist während des Ladens unauffällig – die Powerbank wird lediglich handwarm, was auf eine gute thermische Gestaltung hindeutet. Mit ihrer Gesamtleistung von 22,5 Watt bewegt sich die Iniu B5 im unteren Mittelfeld moderner Powerbanks. Im Test fiel auf, dass die Powerbank bei höherer Belastung mehrfach die Leistung drosselte. Nachdem wir zunächst die höchste Stufe (12 V bei 1,5 A) auswählten, schaltete die Powerbank die Entladung auf der höchsten Stufe bei etwa 45 Prozent Akkustand herunter und lies danach nur noch eine Leistung von 16 statt 18 Watt zu. Diese Schutzschaltung soll vermutlich die Lebensdauer des Akkus verlängern, kann aber in bestimmten Situationen frustrierend sein, wenn plötzlich weniger Ladeleistung zur Verfügung steht.

Preis

Mit einem aktuellen Preis von 21 Euro bietet die Iniu B5 ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, der Tiefstpreis war mit 19 Euro aber niedriger. Die lange Zeit als Amazon-Bestseller geführte Powerbank positioniert sich damit im preislichen Mittelfeld und bietet für den Alltagsgebrauch ein solides Gesamtpaket.

Da Online-Preise häufig schwanken, insbesondere beim Thema Powerbanks, lohnt sich auch ein Blick auf unseren Bestpreis-Link, der immer zum aktuell günstigsten Angebot weiterleitet – so findet man auch später immer den aktuell besten Preis.

Fazit

Die Iniu B5 Powerbank ist ein solider Begleiter für den Alltag, der mit seiner Kapazität von 20.000 mAh, drei Ladeanschlüssen und Unterstützung moderner Schnellladestandards überzeugt. Die numerische Akkustandsanzeige und die integrierte Taschenlampe sind praktische Features, die im täglichen Gebrauch Mehrwert bieten.

Mit einer Effizienz von 78,6 Prozent liegt die Iniu B5 im oberen Mittelfeld, auch wenn Spitzenmodelle hier noch mehr bieten. Die maximale Ausgangsleistung von 22,5 Watt reicht für Smartphones und kleinere Geräte völlig aus, stößt bei leistungshungrigen Geräten jedoch an ihre Grenzen.

Die Verarbeitung ist grundsätzlich gut, wobei die extreme Anfälligkeit für Fingerabdrücke ein klarer Minuspunkt ist. Auch die beobachteten Leistungsdrosselungen bei höherer Belastung schmälern den positiven Gesamteindruck etwas.

Zum Preis von aktuell 21 Euro bietet die Iniu B5 dennoch ein faires Gesamtpaket und eignet sich besonders für preisbewusste Nutzer, die eine zuverlässige Powerbank für den täglichen Gebrauch suchen. Wer maximale Effizienz oder höhere Ladeleistungen benötigt, sollte allerdings zu teureren Modellen greifen.

Nobis Powerbank mit 45 W und 20.000 mAh im Test: Mit vier Ports für 33 Euro

Die Nobis Powerbank liefert 20.000 mAh, 45 W, vier Anschlüsse und ein LED-Display. Für 33 Euro ein gutes Angebot.

VORTEILE

  • vier Anschlüsse (2x USB-C, 2x USB-A)
  • LED-Display mit Prozentanzeige
  • PPS-Unterstützung für Smartphones
  • gute Verarbeitung und schickes Design

NACHTEILE

  • Ladespezifikationen fehlen auf Amazon-Produktseite
  • hohe Temperatur am Anschlussbereich bei Volllast (über 85 °C)

Die Nobis Powerbank liefert 20.000 mAh, 45 W, vier Anschlüsse und ein LED-Display. Für 33 Euro ein gutes Angebot.

Nobis? Diesen Namen haben wir im Bereich Powerbanks noch nicht gehört – der Hersteller war uns bislang unbekannt. Umso erstaunlicher die Zahlen bei Amazon: Über 2600 Bewertungen mit einem Schnitt von 4,4 Sternen und mehr als 1000 Verkäufe allein im letzten Monat. Das macht neugierig – was kann die Nobis Powerbank 45 W (Modellnummer ZWPBWWA-202C2A45W), dass sie sich trotz No-Name-Status so gut verkauft?

Ein großes Argument für die Powerbank ist die vielversprechende Ausstattung: 20.000 mAh Kapazität, 45 W Ladeleistung, vier Anschlüsse, ein LED-Display und Unterstützung für PPS. Dazu kommt ein Preis von 33 Euro bei Amazon. Auf dem Papier stimmt das Gesamtpaket also. Doch wie schlägt sich die Nobis Powerbank im Praxistest? Wir haben Kapazität, Effizienz und Temperaturentwicklung gemessen.

Das Testgerät haben wir selbst erworben.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Verarbeitung der Nobis Powerbank ist tadellos. Das Kunststoffgehäuse fühlt sich ordentlich an und ist sauber zusammengesetzt. Optisch hebt sie sich von der Masse ab: Die unteren 75 Prozent des Gehäuses sind matt gehalten, das obere Viertel glänzt. Das wirkt schick. Unser Testmodell kommt in einem grünen Gehäuse. Alternativ gibt es noch Rosa, Orange, Blau oder klassisches Schwarz.

Auf der linken Seitenkante sitzt das LED-Display. Es zeigt den aktuellen Akkustand in Prozent an. Zusätzlich signalisiert es, ob eine Schnellade-Verbindung erkannt wurde. Das ist praktisch und informativer als bei vielen Konkurrenten mit simplen LED-Punkten.

Die Powerbank bringt 392 g auf die Waage. Mit Abmessungen von 13,7 x 7 x 2,63 cm ist sie kompakt genug für Rucksack oder Handtasche. Die Kapazität der Powerbank beträgt 20.000 mAh respektive 74 Wh. Hinter dem Namen Nobis steckt laut Produktdatenblatt der Hersteller Tianjin Zowoda New Energy Technology.

Im Lieferumfang liegt ein 30 cm langes USB-C-auf-USB-C-Kabel mit 3-A-Spezifikation bei.

Anschlüsse & Ladestandards

Bei den Anschlüssen zeigt sich die Nobis Powerbank großzügig. Vier Ports stehen zur Verfügung: zwei USB-C und zwei USB-A.

45 W 5 V, 9 V, 12 V, 15 V, 20 V Jeweils 3 A, bei 20 V: 2,25 A 3,3 V – 11 V / 4,1 A
30 W 5 V, 9 V, 10 V, 12 V 3 A (bei 5/9 V), 2,5 A (bei 10/12 V) Nicht unterstützt

Die beiden USB-C-Ports liefern maximal 45 W. Die Spezifikationen lauten: 5 V/3 A, 9 V/3 A, 12 V/3 A, 15 V/3 A und 20 V/2,25 A. Dazu kommt PPS mit 3,3 bis 11 V bei 4,1 A. Die PPS-Angabe findet sich nur auf der Powerbank selbst – bei Amazon verschweigt der Hersteller dieses Detail.

Die USB-A-Ports schaffen bis zu 30 W. Hier stehen 5 V/9 V bei 3 A sowie 10 V und 12 V bei jeweils 2,5 A zur Verfügung. Unterstützt werden die Schnellladestandards AFC, FCP und SCP. Bei der Parallelnutzung mehrerer Ports sinkt die Einzelleistung. Bei zwei belegten Anschlüssen liefert jeder Port noch 15 W.

Praxistest

Im Kapazitätstest haben wir 58,84 Wh aus dem 74-Wh-Akku entnehmen können. Das entspricht knapp 80 Prozent – ein guter Wert, der das Soll erfüllt. Die Effizienz liegt damit im durchschnittlichen bis leicht überdurchschnittlichen Bereich. Dafür benötigen wir bei durchgehend 45 W Volllast etwa eineinhalb Stunden.

Der Überlastschutz greift bei 49 W. Das bietet einen kleinen Puffer über der Nennleistung von 45 W.

Im Lasttest an unserem Lastsimulator haben wir die Powerbank mit 45 W voll ausgelastet. Hier zeigt sich ein Problem: Bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde erreichte der Bereich rund um die Anschlüsse über 85 Grad Celsius. Das betrifft sogar den nicht genutzten USB-A-Port. Die Außenseiten des Kunststoffgehäuses blieben mit 52 Grad deutlich kühler. Im Bereich der Akkuzellen messen wir 37 Grad bis 44 Grad.

Für eine 45-W-Powerbank ist diese Hitzeentwicklung an den Anschlüssen erstaunlich hoch. Bei einem 100-W-Modell wäre eine solche Temperatur nachvollziehbarer. Die hohe Wärme am Anschlussbereich bleibt der größte Kritikpunkt im Test.

Preis

Die Nobis Powerbank 45 W kostet aktuell 33 Euro bei Amazon.

Fazit

Die Nobis Powerbank 20.000 mAh 45 W bietet ein gutes Gesamtpaket zum fairen Preis. Die Verarbeitung überzeugt, das zweigeteilte Design gefällt. Vier Anschlüsse decken viele Nutzungsszenarien ab. Das LED-Display mit Prozentanzeige ist praktischer als übliche LED-Leisten. Die PPS-Unterstützung macht sie fit für moderne Smartphones.

Die Kapazitätseffizienz von 80 Prozent liegt im soliden Durchschnitt. Ein mitgeliefertes USB-C-Kabel rundet den Lieferumfang ab.

Der Wermutstropfen: Bei Volllast wird der Anschlussbereich mit über 85 Grad sehr heiß. Das ist für eine 45-W-Powerbank ungewöhnlich viel. Wer die volle Leistung dauerhaft nutzen möchte, sollte das beachten.

Für 33 Euro ist die Nobis Powerbank dennoch eine solide Wahl – vor allem für Nutzer, die mehrere Geräte gleichzeitig laden möchten.

Iniu B61 im Test: Ultrakompakte Powerbank mit 10.000 mAh für 23 Euro

Klein, aber oho: Die Iniu B61 Powerbank bietet 10.000 mAh Kapazität und 22,5 Watt Leistung in einem kompakten Gehäuse – und das zum Preis von 23 Euro. Wir haben den mobilen Energiespender auf Herz und Nieren geprüft.

VORTEILE

  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • kompaktes, griffiges Gehäuse
  • praktisches LED-Display & Telefonhalterung
  • 22,5 Watt Leistung mit QC 4.0+ & PD 3.0
  • zuverlässige Leistung im Praxistest

NACHTEILE

  • Oberfläche anfällig für Fingerabdrücke & Flecken
  • lange Ladezeit der Powerbank selbst

Klein, aber oho: Die Iniu B61 Powerbank bietet 10.000 mAh Kapazität und 22,5 Watt Leistung in einem kompakten Gehäuse – und das zum Preis von 23 Euro. Wir haben den mobilen Energiespender auf Herz und Nieren geprüft.

Die Iniu B61 sticht aus der Masse hervor: nicht wegen Rekordwerten bei Kapazität oder Ladeleistung, sondern dank eines unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnisses. Gerade mal knapp 20 Euro ruft der Hersteller für den mobilen Akku mit 10.000 mAh und 22,5 Watt Leistung auf. Dafür gibt es ein kompaktes, griffiges Gehäuse mit praktischem LED-Display und Telefonhalterung.

Auch bei den unterstützten Ladestandards muss sich die B61 nicht verstecken: Quick Charge 4.0 und Power Delivery 3.0 sind mit an Bord. Wir haben die Budget-Powerbank ausgiebig getestet und verraten, ob sich der Kauf lohnt.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Iniu B61 kommt in einem kompakten schwarzen Kunststoffgehäuse, das mit einer griffigen Soft-Touch-Beschichtung überzogen ist. Mit Abmessungen von 105,4 x 66 x 23,9 mm ist sie eher kurz und dick, passt dafür aber gut in Hosentaschen oder kleine Taschen. Leider zieht die Oberfläche schnell Fingerabdrücke und Fettflecken an.

Ein Highlight ist das integrierte LED-Display in der oberen Gehäusehälfte, das den aktuellen Akkustand in Prozent anzeigt. So weiß man immer genau, wie viel Saft noch übrig ist. Zum Laden stehen zwei USB-A Ports und ein USB-C Port zur Verfügung. Letzterer dient auch zum Aufladen der Powerbank selbst. Die Verarbeitung geht für den Preis absolut in Ordnung, auch wenn man hier und da kleine Spaltmaße entdeckt.

Anschlüsse & Ladestandards

An Bord der Iniu B61 sind zwei USB-A Ports mit insgesamt 22,5 Watt Leistung. Sie unterstützen den Quick Charge 4.0+ Standard für schnelles Laden kompatibler Smartphones. Der USB-C Port liefert bis zu 20 Watt nach dem Power Delivery 3.0 Standard. Er teilt sich die Leistung mit den USB-A Ports und dient auch zum Aufladen der Powerbank.

Mit den unterstützten Standards ist die B61 für die meisten aktuellen Smartphones und Tablets gerüstet. Quick Charge 4.0+ und PD 3.0 ermöglichen hohe Ladegeschwindigkeiten und intelligente Spannungs- und Stromstärkenanpassung. Ältere Geräte profitieren immerhin von den 22,5 Watt Gesamtleistung.

Praxistest

Im Praxistest machte die Iniu B61 eine gute Figur. Nach etwa 1:43 Stunden lieferte sie rund 30 Wh der angegebenen 37 Wh – ein ordentlicher Wert für eine 10.000 mAh Powerbank dieser Preisklasse. Positiv überrascht hat uns die ausziehbare Telefonhalterung auf der Rückseite. Sie hält Smartphones beim Laden erstaunlich stabil und ist deutlich mehr als nur eine Spielerei.

Die Ladegeschwindigkeit geht dank der 22,5 Watt und QC 4.0+ sowie PD 3.0 voll in Ordnung. Das LED-Display zeigte dabei stets zuverlässig den Akkustand an. Einziger Kritikpunkt ist die lange Ladezeit der Powerbank selbst. Über den USB-C-Port dauert eine Vollladung gut 6 Stunden.

Preis

Aktuell kostet die Iniu B61 etwa 23 Euro. Der Bestpreis lag bei unter 19 Euro.

Klar, es gibt Powerbanks mit mehr Kapazität, Leistung und Ports. Doch die kosten dann meist auch deutlich mehr. Wer eine günstige, kompakte und zuverlässige Powerbank für unterwegs sucht, der ist mit der Iniu B61 bestens bedient.

Fazit

Die Iniu B61 ist der Preis-Leistungs-Sieger unter den kompakten 10.000 mAh Powerbanks. Für 23 Euro liefert sie solide Technik, ordentliche Ladegeschwindigkeiten dank 22,5 Watt, QC 4.0 und PD 3.0 sowie durchdachte Details wie das LED-Display und die Telefonhalterung. Auch wenn die Soft-Touch-Oberfläche schnell Flecken anzieht und die Powerbank selbst recht lange zum Laden braucht, geht die Gesamtleistung für den Kurs voll in Ordnung.

Wer viel Leistung für wenig Geld will und auf Rekordkapazitäten oder massig Ports verzichten kann, der macht mit der Iniu B61 alles richtig. Eine klare Kaufempfehlung für preisbewusste Nutzer.

Anker Powerbank 737 im Test: Starker Akku mit 24.000 mAh & 140 Watt

Die Anker Powerbank 737 alias Powercore 24K bietet satte 24.000 mAh Kapazität und 140 W Leistung. Wir haben den Akku im Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.

VORTEILE

  • hohe Kapazität (24.000 mAh) & viel Leistung (140 W)
  • hohe Verarbeitungsqualität
  • praktisches Display mit vielen Infos
  • USB-PD 3.1 Unterstützung

Die Anker Powerbank 737 alias Powercore 24K bietet satte 24.000 mAh Kapazität und 140 W Leistung. Wir haben den Akku im Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.

Die Anker Powerbank 737, auch als Powercore 24K bekannt, gilt seit einiger Zeit als Goldstandard unter den Powerbanks des Herstellers. Mit einer Kapazität von 24.000 mAh, genauer gesagt 88,56 Wh, und einer maximalen Leistung von 140 W hat sie das Zeug, auch leistungshungrige Geräte zuverlässig mit Strom zu versorgen.

Das stabile Gehäuse mit seitlicher Riffelung liegt gut in der Hand. Ein Highlight ist das farbige Display, das neben dem Akkustand in Prozent auch Werte wie Spannung, Stromstärke, Temperatur, Laufzeit und Nutzungsdauer anzeigt. So hat man stets den vollen Überblick. Wir zeigen, was die Powerbank sonst so kann. Wir haben die Anker 737 einem Test unterzogen.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Gehäuse der Anker 737 Powerbank besteht aus robustem Kunststoff mit einer griffigen Riffelung an den Seiten. Mit Abmessungen von 155,7 x 54,6 x 49,5 mm ist sie für ihre Kapazität recht kompakt, mit 630 g aber kein Leichtgewicht. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Elemente sind sauber eingesetzt.

Das farbige Display auf der Vorderseite zeigt neben dem Akkustand in Prozent auch Spannung, Stromstärke, Temperatur, Laufzeit und Nutzungsdauer an. So hat man stets alle wichtigen Informationen im Blick. Dreht man die Powerbank ein paar Mal auf den Kopf und zurück, so zeigt das Display zwei rollende Augen an – der Powerbank ist gewissermaßen schwindelig. Ein witziges wie niedliches Gimmick. Einziger Nachteil ist die geringe Größe des Displays, das des Nachfolgers Anker Prime ist deutlich größer und damit besser ablesbar.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Anker Powerbank 737 ist mit insgesamt drei Anschlüssen ausgestattet. Zwei davon sind USB-C-Ports, die sowohl zum Laden der Powerbank selbst als auch zum Stromliefern an angeschlossene Geräte dienen. Sie unterstützen den Power Delivery Standard mit bis zu 140 W Leistung. Der dritte Anschluss ist ein USB-A-Port, der ausschließlich zum Laden anderer Geräte gedacht ist und maximal 18 W bereitstellt.

Damit lassen sich bis zu drei Geräte gleichzeitig an die Powerbank anschließen und laden, wobei sich die Powerbank die verfügbare Leistung intelligent aufteilt. Sie unterstützt den modernen USB-PD 3.1 Standard, ist also bestens für aktuelle Smartphones, Tablets, Laptops und andere Geräte gerüstet, die auf diese Schnellladetechnologie setzen.

Damit lassen sich bis zu drei Geräte gleichzeitig laden, wobei sich die Powerbank die Leistung intelligent aufteilt. Sie unterstützt den modernen USB-PD 3.1 Standard, ist also bestens für aktuelle Geräte gerüstet.

Praxistest

Im Praxistest erreichte die Anker 737 starke 90 W Ladeleistung. Die nutzbare Kapazität lag zwischen 14.000 und 15.000 mAh. Damit lassen sich die meisten Smartphones etwa zwei bis drei Mal vollständig laden. Auch für Tablets, Laptops und andere größere Geräte bietet die Powerbank ausreichend Reserven.

Das intelligente Powermanagement teilt die Leistung effektiv auf die angeschlossenen Geräte auf. So kann man problemlos mehrere Geräte parallel laden, ohne die Maximalleistung zu überschreiten. Die Ladezeiten sind dank USB-PD und bis zu 140 W entsprechend kurz.

Preis

Mit einem Preis von zuletzt rund 150 Euro war die Anker Powerbank 737 kein Schnäppchen. Inzwischen ist sie aber deutlich günstiger geworden und kostet aktuell 80 Euro bei Amazon.

Fazit

Die Anker Powerbank 737 alias Powercore 24K ist eine ausgereifte und leistungsstarke Powerbank, die kaum Wünsche offen lässt. Die Kombination aus enormer Kapazität, hoher Leistung, elegantem Design und nützlichem Display kann voll überzeugen.

Einzig der Preis ist noch immer recht hoch. Angesichts der gebotenen Leistung und Qualität geht er aber sehr in Ordnung, zumal die Powerbank PD 3.1 unterstützt und so echte 140 Watt liefert. Wer viel Strom mobil benötigt und Wert auf ein Markenprodukt legt, findet in der Anker 737 einen zuverlässigen Begleiter. Von uns gibt es eine klare Empfehlung.

Powerbank mit OLED-Display, 130 Watt und Wecker für 66 €: Revolt PB-420 im Test

Die Revolt PB-240 Powerbank überrascht mit 130 Watt Ausgangsleistung, 20.000 mAh Kapazität und einem informativen OLED-Display. Doch wie schlägt sich der mobile Energiespender im Alltag? Unser Test zeigt Stärken und Schwächen.

VORTEILE

  • hohe Ausgangsleistung von 130 Watt
  • informatives OLED-Farbdisplay
  • überdurchschnittliche Effizienz
  • hochwertiges Aluminiumgehäuse
  • Zusatzfunktionen wie Wecker und Uhrzeitanzeige

NACHTEILE

  • Überhitzung bei Volllast mit Unterbrechungen
  • fehlende Details zu PPS-Unterstützung

Die Revolt PB-240 Powerbank überrascht mit 130 Watt Ausgangsleistung, 20.000 mAh Kapazität und einem informativen OLED-Display. Doch wie schlägt sich der mobile Energiespender im Alltag? Unser Test zeigt Stärken und Schwächen.

Die Revolt PB-240 von Pearl verspricht nicht nur eine ordentliche Kapazität von 20.000 mAh (72 Wh), sondern auch eine beeindruckende Ausgangsleistung von bis zu 130 Watt. Das ist genug, um selbst leistungshungrige Geräte wie Notebooks zuverlässig mit Strom zu versorgen.

Was die PB-240 besonders macht, ist ihr OLED-Farbdisplay, das nicht nur den Akkustand in Prozent anzeigt, sondern auch die aktuelle Ausgangsleistung pro Port in Watt. Dazu kommen ungewöhnliche Features wie eine Uhrzeitanzeige und sogar ein integrierter Wecker – Funktionen, die man bei einer Powerbank nicht unbedingt erwarten würde. Doch kann die Revolt PB-240 auch in der Praxis überzeugen? Wir haben sie getestet.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Revolt PB-240 kommt in einem hochwertigen Aluminiumgehäuse daher, das sich durch seine silberne Oberfläche und solide Verarbeitung auszeichnet. Mit Abmessungen von 153 × 67 × 31 mm ist die Powerbank für ihre Kapazitätsklasse angenehm kompakt. Das Gewicht von 492 g ist für eine 20.000-mAh-Powerbank angemessen, macht sich in der Tasche aber natürlich bemerkbar.

Das absolute Highlight der Ausstattung ist zweifellos das OLED-Farbdisplay auf der Oberseite. Es zeigt den Akkustand in Prozent, die aktuelle Ausgangsleistung pro Port in Watt, die Uhrzeit, die Temperatur der Powerbank und sogar die Anzahl der bisherigen Ladezyklen an. Diese detaillierten Informationen sind besonders für technikaffine Nutzer wertvoll und heben die Revolt PB-240 von vielen Konkurrenzprodukten ab.

Eine Besonderheit ist der integrierte Wecker, der mit über 60 dB(A) laut wird – sehr ungewöhnlich, aber praktisch. Die Bedienung des Displays sowie die Einstellung von Wecker und Uhrzeit erfolgt über den Bedienknopf neben dem Bildschirm. Durch Gedrückt-Halten oder einfachen Druck des Knopfes navigiert man durch die Menüs und wechselt die Ansichten.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Revolt PB-240 ist mit insgesamt drei Anschlüssen ausgestattet: einem USB-A-Port und zwei USB-C-Buchsen. Diese Kombination deckt die Bedürfnisse der meisten modernen Geräte ab und ermöglicht das gleichzeitige Laden mehrerer Devices.

Der USB-A-Port liefert eine respektable Leistung von bis zu 30 Watt und unterstützt Qualcomm Quick Charge 3.0. Damit lassen sich ältere Smartphones und Tablets, die noch keinen USB-C-Anschluss haben, dennoch schnell aufladen.

Die beiden USB-C-Ports sind die eigentlichen Leistungsträger der Powerbank. Jeder Einzelne kann bis zu 100 Watt liefern, wobei die Gesamtleistung auf maximal 130 Watt begrenzt ist. Das bedeutet, dass bei gleichzeitiger Nutzung beider USB-C-Ports die Leistung entsprechend aufgeteilt wird. Diese Leistung ist beeindruckend und reicht aus, um selbst leistungshungrige Laptops wie MacBooks oder moderne Windows-Notebooks mit ausreichend Energie zu versorgen.

Nachfolgend haben wir die genauen Anschlussspezifikationen im Detail zusammengestellt:

5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 3.25 65 (Max)
5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 3 60 (Max)
5 3 15
9 3 27
10 2.25 22.5
12 2.5 30 (Max)
5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 5 100 (Max)
5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 3 60 (Max)

Die USB-C-Ports unterstützen den Standard USB Power Delivery (PD), was schnelles und effizientes Laden ermöglicht. Der Hersteller erwähnt zwar die Unterstützung von PPS (Programmable Power Supply), bleibt aber nähere Angaben dazu schuldig. PPS ist ein erweiterter Standard, der eine noch präzisere Spannungs- und Stromregulierung ermöglicht und besonders für das schnelle Laden moderner Smartphones von Samsung und anderen Herstellern wichtig ist.

Eine nützliche Funktion ist das sogenannte Pass-Through-Charging, das es ermöglicht, gleichzeitig die Powerbank aufzuladen und angeschlossene Geräte mit Strom zu versorgen. Dies ist besonders praktisch, wenn nur eine Steckdose zur Verfügung steht, aber mehrere Geräte geladen werden müssen.

Die technischen Daten auf dem Gehäuse und in der Produktbeschreibung sind erfreulich transparent und geben dem Nutzer einen guten Überblick über die Möglichkeiten der Powerbank. Allerdings wären detailliertere Angaben zum PPS-Standard wünschenswert gewesen, um die Kompatibilität mit verschiedenen Geräten besser einschätzen zu können.

Praxistest

Im praktischen Einsatz zeigt die Revolt PB-240 sowohl Stärken als auch Schwächen. Die Effizienz der Powerbank ist mit 74,28 Prozent überdurchschnittlich gut. Von den angegebenen 72 Wh können wir tatsächlich 53,48 Wh nutzen, was im Vergleich zu vielen Konkurrenzprodukten ein sehr ordentlicher Wert ist.

Allerdings offenbart sich bei hoher Belastung ein Problem: Unter Volllast wird die Powerbank mit über 40 Grad sehr warm und unterbricht mehrfach die Stromverbindung aufgrund von Überhitzung. Dies ist ein deutlicher Nachteil, besonders wenn man leistungshungrige Geräte wie Laptops längere Zeit mit Strom versorgen möchte.

Preis

Mit einem Preis von 66 Euro bei Ebay positioniert sich die Revolt PB-240 im mittleren bis gehobenen Preissegment für Powerbanks dieser Leistungsklasse. Bei Amazon kostet sie mit 67 Euro minimal mehr. Im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Modellen von Premium-Herstellern wie Anker ist dies ein attraktiver Preis. Allerdings bieten Hersteller wie Iniu vergleichbare Leistung zu einem günstigeren Preis an, allerdings mit schlechterer Effizienz.

Nachdem die Preise insbesondere im Themenfeld der Powerbanks häufig schwanken, kann man über unseren Bestpreis-Link immer das im Preisvergleich aktuell beste Angebot abrufen.

Fazit

Die Revolt PB-240 von Pearl ist eine Powerbank mit Licht und Schatten. Zu den klaren Stärken zählen die hohe Ausgangsleistung von 130 Watt, die überdurchschnittliche Effizienz von 74,28 Prozent und das informative OLED-Display mit seinen vielen nützlichen Funktionen. Auch die hochwertige Aluminiumverarbeitung und der faire Preis von 66 Euro sprechen für das Produkt.

Auf der anderen Seite steht das Überhitzungsproblem bei Volllast, das zu Unterbrechungen der Stromversorgung führen kann. Dies ist besonders ärgerlich, wenn man leistungshungrige Geräte wie Laptops längere Zeit mit Strom versorgen möchte.

Insgesamt ist die Revolt PB-240 eine empfehlenswerte Powerbank für alle, die eine leistungsstarke mobile Stromversorgung mit hoher Effizienz und informativen Zusatzfunktionen suchen. Wer jedoch häufig die volle Leistung ausschöpfen möchte, sollte das Überhitzungsproblem berücksichtigen. Wir vergeben im Test vier von fünf Sternen.

Anker Prime 20.000 mAh im Test: Kompakte Powerbank mit Display schafft 200 Watt

Die Anker Prime 20.000 mAh Powerbank überzeugt mit hoher Leistung, einem großen Farbdisplay und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 200 W Gesamtleistung lädt sie Smartphones und Laptops im Eiltempo. Unser Test zeigt, ob die Powerbank hält, was sie verspricht.

VORTEILE

  • hohe Kapazität von 20.000 mAh
  • enorme Leistung mit 200 W
  • großes Farbdisplay
  • relativ kompaktes Format
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • magnetische Ladestation kostet extra
  • anfällige Kunststoff-Vorderseite

Die Anker Prime 20.000 mAh Powerbank überzeugt mit hoher Leistung, einem großen Farbdisplay und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 200 W Gesamtleistung lädt sie Smartphones und Laptops im Eiltempo. Unser Test zeigt, ob die Powerbank hält, was sie verspricht.

Anker gehört zu den Platzhirschen auf dem Markt für Powerbanks und Ladegeräte. Mit der Prime-Serie schickt der Hersteller jetzt eine neue Generation ins Rennen, die mit Highend-Features aufwartet. Die Anker Prime 20.000 mAh ist das Einstiegsmodell der Reihe. An Bord sind ein großes Farbdisplay, zwei USB-C-Ports mit Power Delivery und ein USB-A-Anschluss mit Quick Charge. Die Gesamtleistung beträgt beachtliche 200 W. Damit soll die Powerbank Smartphones, Tablets und sogar Laptops in Rekordzeit aufladen. Ob die Anker Prime 20.000 mAh im Alltag überzeugt und ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Anker Prime 20.000 mAh steckt in einem stabilen und hochwertigen Kunststoffgehäuse. Mit Abmessungen von 127 x 55 x 50 mm ist sie für ihre Kapazität und Leistungsfähigkeit recht kompakt und passt problemlos in Rucksack oder Handtasche. Das Gewicht beträgt moderate 480 Gramm. Die Verarbeitung ist tadellos, Spaltmaße gibt es keine.

An der Vorderseite prangt das große Farbdisplay, das Ladestand, -leistung und -dauer anzeigt. Praktisch ist der seitliche Taster, mit dem man die Anzeige aktiviert. Die ganze Fläche ist mit einer glänzenden Kunststoffschicht bedeckt. Im Test stellt sie sich als sehr anfällig für Kratzer heraus, selbst wenn man sie nur im Rucksack transportiert.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Anker Prime 20.000 mAh bietet insgesamt drei Anschlüsse zum Laden von Geräten. Zwei davon sind USB-C-Ports, die jeweils eine Leistung von bis zu 100 W liefern. Zusammen können sie sogar bis zu 200 W bereitstellen, was besonders schnelles Laden ermöglicht. Der dritte Anschluss ist ein USB-A-Port, der mit bis zu 65 W lädt. Damit unterstützt die Powerbank die wichtigsten schnellen Ladestandards wie USB Power Delivery (PD) 3.0 inklusive PPS (Programmable Power Supply) an den USB-C-Ports und Quick Charge 3.0 am USB-A-Anschluss.

Zum Aufladen der Powerbank selbst dienen ebenfalls die beiden USB-C-Ports, die jeweils mit bis zu 100 W arbeiten. So lässt sich der große 20.000 mAh Akku in weniger als 2 Stunden wieder vollständig aufladen. Zusätzlich befinden sich an der Unterseite der Powerbank spezielle Pins, an denen sich eine magnetische Ladestation andocken lässt. Diese ist separat erhältlich und ermöglicht dann sogar eine Ladeleistung von bis zu 140 W.

Praxistest

Im Praxistest macht die Anker Prime 20.000 mAh eine gute Figur. Sie lädt zuverlässig verschiedenste Geräte und liefert die versprochene Leistung, etwa an unserem Lenovo Yoga Laptop. Die Ladegeschwindigkeit hängt dabei vom jeweiligen Gerät ab, die Powerbank schöpft die Möglichkeiten aber voll aus. Erfreulich ist die geringe Hitzeentwicklung. Selbst bei maximaler Leistung bleibt die Anker Prime 20.000 mAh recht kühl, heizt sich an den Anschlüssen maximal auf etwa 50 Grad Celsius auf.

Preis

Mit einem Preis von aktuell rund 80 Euro ist die Anker Prime 20.000 mAh inzwischen deutlich günstiger. Zum Marktstart lag der Preis noch bei über 120 Euro. Vergleichbare Powerbanks gibt es zudem kaum, Anker gehört zu den Ersten, die 200 W Gesamtleistung in eine Powerbank packen.

Für diesen Preis eine so hohe Leistung zu bekommen, ist schon richtig gut – und nahezu konkurrenzlos. Erschwinglich ist sie damit aber auch nicht mehr.

Anker bietet ein Modell neben dem hier berücksichtigten, attraktiverem Modell mit 20.000 mAh (72 Wh) und 200 W auch eine Variante mit 27650 mAh (99,54 Wh) und 250 W. Es kostet mit 150 Euro allerdings wesentlich mehr.

Fazit

Die Anker Prime 20.000 mAh ist eine rundum gelungene Powerbank, die kaum Wünsche offen lässt. Mit ihrer hohen Kapazität und Leistung lädt sie zuverlässig Smartphones, Tablets und Laptops. Das große Farbdisplay ist ein praktisches Extra. Die Verarbeitung überzeugt, die kompakten Abmessungen machen die Powerbank sehr mobil. Der Preis von 80 Euro erscheint für eine Powerbank schon recht hoch. Gemessen daran, dass die Anker Prime aber 200 W liefern kann, ist der Preis schon wieder gut. Wer eine leistungsstarke Premium-Powerbank sucht, der greift zur Anker Prime 20.000 mAh.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Logilink PA0257

Iniu B64

Iniu B41

Sharge Shargeek 170

Baseus Airpow 20.000 mAh

Iniu B63

Anker 25K Powerbank 165W

Varta Powerbank Energy 20.000

Anker Powerbank A1383011



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Deutschland-Stack 2.0: Vom abstrakten Fundament zum digitalen Betriebssystem


Das politische Prestigeprojekt Deutschland-Stack, das eine wichtige Basis einer technologisch souveränen Bundesrepublik werden soll, verlässt die Phase der rein konzeptionellen Überlegungen. Nachdem im Herbst eine breite Beteiligung von Wirtschaft und Zivilgesellschaft erste Weichen stellte, präsentiert das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) jetzt ein aktualisiertes Gesamtbild.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die neue Skizze vom Freitag zeigt eine umfangreiche Weiterentwicklung gegenüber dem ersten Aufschlag vom Oktober. War die ursprüngliche Fassung noch stark von abstrakten Zielen wie der „europäischen Souveränität“ und allgemeinen „Wiederverwendbarkeit“ geprägt, liest sich das aktuelle Dokument wie ein technisches und strategisches Lastenheft für ein modernes Staats-Betriebssystem.

Der direkte Vergleich zur alten, deutlich kürzeren Version des „Gesamtbildes“ macht deutlich, dass die Bundesregierung auf die Kritik der ersten Beteiligungsrunde reagiert hat. So lag der Fokus vor wenigen Monaten etwa noch vage auf „wiederverwendbaren technischen Bausteinen“ und einer allgemeinen Verknüpfung mit Ansätzen wie „Government-as-a-Platform“. Der aktuelle Entwurf ist wesentlich stärker in den politischen Realitäten der neuen Legislaturperiode verankert.

Das neue Gesamtbild stützt sich so etwa explizit auf die Modernisierungsagenda von Bund und Ländern sowie auf Beschlüsse der Digitalministerkonferenz und des IT-Planungsrats. Damit rückt die politische Verbindlichkeit in den Vordergrund: Der Bund will demnach den Plattformkern bereitstellen und verpflichtend vorgeben sowie für ein zentrales Cloud-Hosting-Angebot sorgen, um die bisherigen Lock-in-Effekte und den föderalen Flickenteppich zu überwinden.

Hinzugekommen im vorgesehenen Tech-Stack ist der Ausbau des Bereichs Künstliche Intelligenz. Während die erste Version KI nur am Rand erwähnte, setzt das Update auf gehypte Ansätze wie Agentic AI. Dabei geht es nicht mehr nur um einfache Sprachmodelle, sondern um autonome Agenten, die über standardisierte Protokolle wie das Model Context Protocol (MCP) oder das Autonomous Agent Protocol (ANP) miteinander kommunizieren sollen.

Dieser „Agent-to-Agent“-Ansatz (A2A) markiert einen Paradigmenwechsel: Die Verwaltung soll künftig nicht mehr nur digitale Formulare anbieten, sondern durch vernetzte, intelligente Systeme proaktiv handeln können. Ergänzt wird dies durch den Fokus auf semantische Technologien. Deren Aufgabe ist es, eine einheitliche Dateninterpretation über alle föderalen Ebenen hinweg sicherzustellen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Neuaufnahme definiert Leitplanken wie „API-First“, „DevSecOps by Default“ und das Prinzip „Made in EU“ für Marktlösungen. Dazu kommt eine Priorisierung: Eigenentwicklungen sollen vorrangig als Open Source realisiert werden. Beim Zukauf von Marktlösungen sind europäische Anbieter zu bevorzugen, sofern sie die Souveränitätskriterien erfüllen.

Damit adressiert das Ministerium zumindest teilweise eine Forderung der Open Source Business Alliance (OSBA). Der Verband warnte im Vorfeld davor, den D-Stack zu einem Vehikel für „Souveränitäts-Washing“ durch proprietäre Softwareanbieter verkommen zu lassen. Die OSBA und die Free Software Foundation Europe (FSFE) verlangten in ihren Stellungnahmen, dass echte digitale Souveränität zwingend die vier Freiheiten der freien Software voraussetzt. Herausgekommen ist, dass Open Source zumindest als Primärlösung für den Plattformkern und die Integrationselemente festgeschrieben werden soll.

Trotz der technischen Schärfung bleiben organisatorische Hürden. Digitalstaatssekretär Markus Richter betont, dass die Exekutive mit einer zweiten Konsultationsrunde einen wichtigen Schritt hin zu einer interoperablen Verwaltung gehe und bewusst den offenen Dialog suche. Doch die Wirtschaft mahnt, rasch Nägel mit Köpfen zu machen.

Der Branchenverband Bitkom lobt so zwar das bisherige Tempo und die Einbeziehung externer Expertise, fordert aber zugleich eine verbindliche Pflicht für Länder und Kommunen zur Nutzung des Stacks. Nur wenn der föderale Unterbau die Komponenten auch tatsächlich integriere, könne eine echte Beschleunigung der Verwaltungsdigitalisierung gelingen. Der D-Stack dürfe kein optionales Buffet bleiben, sondern müsse zur gemeinsamen technischen Basis werden.

Strukturell hat das BMDS das Gesamtbild in vier strategische Säulen gegliedert: Eine exzellente Nutzererfahrung für Bürger und Wirtschaft, ein stabiler Plattformkern als Basis, der konsequente Einsatz von KI und Daten sowie die Sicherung der digitalen Souveränität. Das Ressort räumt ein, dass die bisherigen Kriterien keinen Detailgrad aufwiesen, der für automatisierte Compliance-Prozesse tauge. Stattdessen seien die Maßstäbe auf essenzielle Punkte konsolidiert worden, um vorerst eine klare Orientierung zu bieten. An der technischen Verknüpfung einzelner Standards werde weiter gearbeitet.

Bis 2028 sollen konkrete Angebote für alle föderalen Ebenen bereitstehen. Der Weg dorthin führt über den Marktplatz Deutschland Digital und das Portal für die deutsche Verwaltungscloud, die als zentrale „Managed-Services-Plattformen“ fungieren sollen.

Mit der nun gestarteten finalen Konsultationsphase, die bis zum 31. März läuft, steht der D-Stack vor seiner ersten Bewährungsprobe in der Praxis. Es bleibt abzuwarten, ob die ambitionierten Pläne für Agenten-KI und offene Schnittstellen auf offene Ohren stoßen und den Aufprall auf die föderale Realität überstehen.


(vbr)



Source link

Weiterlesen

Beliebt