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Apps & Mobile Entwicklung

Seagate Mozaic 4+: Die ersten 44-TB-Festplatten rotieren schon bei Kunden


Bei der maximalen HDD-Speicherkapazität legt Seagate die Messlatte höher. Jetzt kommen über 4 TB pro Scheibe für 44 TB in der Spitze unter. Die neuen Festplatten für Rechenzentren erreichen diese Speicherkapazität mit der weiterentwickelten HAMR-Technik „Mozaic 4+“. Bei zwei Hyperscalern kommen sie schon zum Einsatz.

HAMR-Technik erreicht das nächste Level

Bisher bot Seagate seine HAMR-Festplatten mit bis zu 32 TB an, 36 TB waren mit überlappenden Spuren (SMR) möglich. Bei 10 Magnetscheiben (Platter) ergab sich ein Speichervolumen von gut 3 TB pro Scheibe. Daher heißt diese Generation auch „Mozaic 3+“.

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Doch jetzt kündigt der HDD-Hersteller die nächste Generation an: Mozaic 4+. Folglich steigt die Kapazität pro Platter auf über 4 TB. Dem 10-Platter-Design bleibt Seagate treu, sodass darauf mehr als 40 TB möglich werden. Die Rede ist von „bis zu 44 TB“, was Modelle mit etwa 40 TB oder 42 TB nicht ausschließt.

Es kommt SMR zum Einsatz

Wie ComputerBase auf Nachfrage beim Hersteller erfuhr, kommt bei Mozaic 4+ allerdings SMR-Technik mit überlappenden Spuren zum Einsatz. Das schränkt die Leistung beim erneuten Beschreiben ein, denn angrenzende Spuren müssen ebenso aktualisiert werden. Für „kalte“ Daten ist dies aber selten ein Problem. Dennoch stellt sich die Frage, wie viel TB bei konventioneller Aufzeichnung (CMR) möglich wären. Seagate erklärte, dass momentan Mozaic-HDDs bis 32 TB mit CMR und bis 44 TB mit SMR im Programm sind.

Seagates aktuelle HAMR-Technik „Mozaic 4+“ im Schema
Seagates aktuelle HAMR-Technik „Mozaic 4+“ im Schema (Bild: Seagate)
Seagate Mozaic
Seagate Mozaic (Bild: Seagate)
Seagate Mozaic
Seagate Mozaic (Bild: Seagate)

Bei der Technik geht Seagate nicht allzu sehr ins Detail, nennt aber „eine Suspension-Architektur der nächsten Generation und ein verbessertes System-on-a-Chip“ als Fortschritte mit der neuen Plattform. Die bereitgestellte Explosionsgrafik ist symbolisch gemeint, denn darauf sind nur 8 Platter zu sehen, die für 44 TB mehr als 5 TB bieten müssten. Eine 32-TB-Version ließe sich nun aber durchaus mit nur 8 Plattern dank Mozaic 4+ realisieren.

Neue Platten rotieren schon bei Kunden

Nach Angaben von Seagate wurde die Mozaic-4+-Plattform schon von zwei großen Hyperscale-Cloud-Providern qualifiziert. Beide würden nun „in hohen Stückzahlen“ mit den HDDs mit bis zu 44 TB beliefert, heißt es weiter. Um welche Kunden es sich dabei handelt, bleibt allerdings geheim.

Seagate-Roadmap kündigt 40 TB für 2026 und 50 TB für 2028 an
Seagate-Roadmap kündigt 40 TB für 2026 und 50 TB für 2028 an (Bild: Seagate)

Seagate will damit zeigen, dass die zuvor dargelegte Roadmap diesmal eingehalten wird. Die Marke von 40 TB war bereits im vergangenen Jahr auf 2026 datiert worden. Im gleichen Kontext wäre dann mit 50 TB für 2028 zu rechnen. Für die Zukunft sind 100 TB bei 10 TB pro Scheibe geplant. Im vergangenen November hatte Seagate erklärt, in den eigenen Forschungslaboren bereits 7 TB pro Platter erreicht zu haben.

KI sorgt für Nachfrage

Wie fast überall in der Branche ist auch bei diesen Produkten der vermehrte Einsatz von Künstlicher Intelligenz die Triebfeder. KI-Modelle benötigen riesige Datenmengen für ihr Training, die relativ kostengünstig auf Festplatten gesichert werden können. Da für die gleiche Speichermenge im Rechenzentrum mit den 44-TB-HDDs deutlich weniger Festplatten nötig sind als bisher, sinkt der Energie- und Platzbedarf. Im Gegenzug lässt sich viel mehr Speicher bei sonst gleichbleibender Infrastruktur realisieren.

Der Bedarf an riesigen Datenmengen – sowohl realen als auch synthetisch generierten – ist für den Fortschritt der KI von entscheidender Bedeutung. Denn KI-Modelle entwickeln sich ebenso weiter wie die Fähigkeiten und Reichweite von GenAI-basierten Anwendungen“, zitiert Seagates Pressemitteilung Bob O’Donnell, den Präsidenten von TECHnalysis Research.

Die HAMR-basierten Mozaic-Produkte von Seagate bieten die Skalierbarkeit, Leistung und
Effizienz, die Kunden benötigen, um das Potenzial ihrer Daten auszuschöpfen
,“ erklärt wiederum Dave Mosley, Vorsitzender und CEO von Seagate.

Der Konkurrenz einen Schritt voraus

Seagate ist nach wie vor der einzige HDD-Hersteller, der HAMR-Festplatten auf den Markt gebracht hat – und das obwohl die Technik schon reichlich Verspätung hat.

Doch auch bei WD und Toshiba spielt HAMR künftig eine Rolle. WD wurde jüngst konkreter und kündigte seinerseits für den späteren Jahresverlauf seine ersten HDDs mit HAMR-Technik an. Dass diese ebenfalls bis zu 44 TB erreichen sollen (allerdings auf 11 Scheiben), ist womöglich kein Zufall. Die breite Verfügbarkeit wird aber voraussichtlich erst 2027 gegeben sein.

Während Seagate voll und ganz auf HAMR setzt, fährt WD aber vorerst zweigleisig: Parallel werden die PMR-Festplatten (ePMR) weiterentwickelt, aus denen WD noch bis zu 60 TB herauskitzeln will.

Die Redaktion hat Informationen in diesem Artikel von Seagate unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Im Test vor 15 Jahren: Intels Core i3-2100 bot Sandy-Bridge-Leistung für 95 Euro


  • Intel Core i7-2600K, 4C/8T, 3,40 GHz, 32 nm, Turbo, SMT

  • Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo

  • Intel Core i7-980X, 6C/12T, 3,33 GHz, 32 nm, Turbo, SMT

  • Intel Core i5-2400, 4C/4T, 3,10 GHz, 32 nm, Turbo

  • Intel Core i7-960, 4C/8T, 3,20 GHz, 45 nm, Turbo, SMT

  • Intel Core i7-870, 4C/8T, 2,93 GHz, 45 nm, Turbo, SMT

  • Intel Core i5-760, 4C/4T, 2,80 GHz, 45 nm, Turbo

  • Intel Core i3-2120, 2C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, SMT

  • Intel Core i3-2100, 2C/4T, 3,10 GHz, 32 nm, SMT

  • AMD Phenom II X6 1100T, 6 Kerne, 3,30 GHz, 45 nm, Turbo

  • AMD Phenom II X4 975, 4 Kerne, 3,60 GHz, 45 nm

  • AMD Phenom II X6 1075T, 6 Kerne, 3,00 GHz, 45 nm, Turbo

  • Intel Core i3-2120, 2C/2T, 3,30 GHz, 32 nm

  • Intel Core i5-661, 2C/4T, 3,33 GHz, 32 nm, Turbo, SMT

  • Intel Core i3-2100, 2C/2T, 3,10 GHz, 32 nm

  • Intel Core i3-540, 2C/4T, 3,06 GHz, 32 nm, SMT

  • Intel Core 2 Quad Q9550, 4C/4T, 2,83 GHz, 45 nm

  • AMD Phenom II X4 840, 4 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm

  • AMD Athlon II X4 645, 4 Kerne, 3,10 GHz, 45 nm

  • AMD Phenom II X3 740, 3 Kerne, 3,00 GHz, 45 nm

  • AMD Athlon II X3 450, 3 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm

  • AMD Phenom II X2 565, 2 Kerne, 3,40 GHz, 45 nm

  • Intel Core 2 Quad Q6600, 4C/4T, 2,40 GHz, 65 nm

  • AMD Athlon II X2 265, 2 Kerne, 3,30 GHz, 45 nm



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    OpenAI Codex: Der Coding-Assistent kann jetzt auch den Mac steuern


    OpenAI hat ein Update für seinen KI-Agenten zur Software-Entwicklung veröffentlicht, das den Rückstand auf den in vielen Bereichen enteilten Konkurrenten Claude Code (Test) verringern soll, wobei ein Teil der Funktionen zunächst ausschließlich unter macOS verfügbar ist – Mac-Steuerung inklusive.

    Vom kleinen Agenten zum kompletten Hub

    OpenAI hatte Codex 2025 ursprünglich als Cloud-basierten Agenten für die Software-Entwicklung vorgestellt, der parallele Aufgaben in Sandbox-Umgebungen übernehmen konnte. Mit einem im März dieses Jahres bereitgestellten Update wurde daraus eine Desktop-Kommandozentrale für parallel arbeitende Agenten.

    Das nun veröffentlichte Update geht einen Schritt weiter und erlaubt es der KI, den Rechner im Hintergrund aktiv zu nutzen. Ausgestattet mit einem eigenen Cursor kann Codex eigenständig agieren, Programme öffnen und innerhalb dieser arbeiten. Dabei lernt der Agent aus früheren Aktionen, sodass im Laufe der Zeit immer mehr wiederkehrende Aufgaben automatisiert übernommen werden können.

    Eigenständiges Arbeiten über viele Apps hinweg

    Anwender von macOS sollen Codex nun auch zur direkten Steuerung ihres eigenen Rechners einsetzen können, wobei der Assistent mit einer größeren Bandbreite an Anwendungen zusammenarbeitet und sogar SSH-Zugriff bietet. Damit entwickelt sich Codex vom reinen KI-Werkzeug zu einem umfassenden Workflow-Hub. Dabei können auch mehrere Agenten parallel auf dem Mac aktiv sein. Laut OpenAI sollen diese Möglichkeiten Entwickler deutlich entlasten, indem Agenten etwa Frontend-Anpassungen übernehmen, parallel Anwendungen testen oder auch in Programmen ohne verfügbare API arbeiten. Über den integrierten Browser kann Codex zudem direkt online agieren. Künftig soll der Agent den Browser auch über Web-Anwendungen hinaus auf dem lokalen Host steuern können.

    Mit dem neuen Codex-Update lässt sich auf macOS der komplette Rechner steuern
    Mit dem neuen Codex-Update lässt sich auf macOS der komplette Rechner steuern (Bild: OpenAI)

    Darüber hinaus ist der Agent nun in der Lage, über gpt-image-1.5 eigenständig Bilder zu generieren. In Kombination mit Screenshots innerhalb desselben Workflows lassen sich so Visualisierungen für Produktkonzepte und ähnliche Szenarien erstellen. Zum Start der neuen Codex-Iteration kündigt OpenAI außerdem mehr als 90 zusätzliche Plugins an, die Fähigkeiten, App-Integrationen und MCP-Server bündeln sollen. Dadurch soll der Assistent mehr Kontext erfassen und über verschiedene Anwendungen hinweg gezielt Aktionen ausführen können. Zu den neuen Plugins, die Entwickler deutlich entlasten sollen, zählen unter anderem Atlassian Rovo zur Verwaltung von JIRA, CircleCI, CodeRabbit, GitLab Issues, Microsoft Suite, Neon von Databricks, Remotion, Render und Superpowers.

    Die Anwendung unterstützt ab sofort zudem die Bearbeitung von GitHub-Review-Kommentaren, das parallele Ausführen mehrerer Terminal-Tabs sowie die Verbindung zu Remote-Devboxes über SSH, zunächst allerdings lediglich in einer Alpha-Version. Dateien lassen sich direkt in der Seitenleiste mit umfangreichen Vorschauen für PDFs, Tabellen, Präsentationen und Dokumente öffnen. Ein neuer Übersichtsbereich sorgt außerdem dafür, dass Agentenpläne, Quellen und Artefakte jederzeit nachvollziehbar bleiben.

    OpenAI bietet mit dem neuen Codex-Update über 90 Plugins
    OpenAI bietet mit dem neuen Codex-Update über 90 Plugins (Bild: OpenAI)

    Codex wird selbstständiger

    Parallel dazu hat OpenAI die Automatisierungsfunktionen erweitert, um bestehende Konversationen wiederverwenden zu können und so den aufgebauten Kontext zu erhalten. Dadurch wird Codex in die Lage versetzt, Aufgaben eigenständig zu planen und langfristig auch ohne erneute Zuweisung durch den Anwender auszuführen. Bestandteil des Updates ist zudem eine Vorschau auf eine Speicherfunktion, mit der sich der Agent relevante Zusammenhänge aus früheren Arbeiten merken kann, darunter persönliche Präferenzen, Korrekturen und weitere Informationen. Ergänzend schlägt Codex proaktiv sinnvolle Aufgaben vor, um den Anwender gezielt zu unterstützen.

    Ab heute für macOS-Nutzer verfügbar

    Die Nutzung auf dem eigenen Rechner steht zunächst ausschließlich unter macOS zur Verfügung und soll in Kürze auch für Nutzer in der EU sowie im Vereinigten Königreich bereitgestellt werden. Die neuen Personalisierungsfunktionen wie kontextbezogene Vorschläge und Speicher sollen ebenfalls zeitnah für Nutzer der Enterprise-, Edu-, EU- und UK-Versionen verfügbar sein.



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    Atari Intellivision Retro-Konsole im Test


    Atari hat mit der Intellivision Sprint eine Neuauflage des einstigen Konkurrenten auf dem Markt gebracht, der mit vielen Schwächen des Originals, aber auch mit einigen selbstgemachten Problemen zu kämpfen hat. Vieles davon dürfte sich mit neuer Software beheben lassen, anderes kann als Originaltreue bezeichnet werden.

    Der erste Blick auf die Intellivision Sprint

    Es birgt eine gewisse Ironie, dass ausgerechnet der einstige Hauptkonkurrent der ursprünglichen Intellivision heute für die Neuauflage in Form einer Retro-Konsole verantwortlich zeichnet. Gleichzeitig muss jedoch angemerkt werden, dass der heutige Name Atari im Grunde nur noch wenig mit dem damaligen Konsolen- und Computerspezialisten gemein hat.

    GIF Atari Intellivision Teaser (Bild: Atari)

    Den Charme des Originals eingefangen

    Atari hat sich bei der Gestaltung der Neuauflage sichtbar darum bemüht, die äußere Erscheinung möglichst nah am Original zu halten, sodass insbesondere ältere Retro-Fans, die die ursprüngliche Konsole noch selbst genutzt haben, diese auf den ersten Blick wiedererkennen dürften. Entsprechend sollte sich auch schnell ein gewisser Hauch von Nostalgie einstellen.

    Insgesamt gelingt es dem Hersteller, den charakteristischen Charme des Originals bei der mit 34,5 × 21 × 6 cm nur unwesentlich kleineren Neuinterpretation weitgehend einzufangen, auch wenn bei dieser anstelle der echten Holzakzente des Originals lediglich entsprechend gestalteter Kunststoff zum Einsatz kommt.

    Das Intellivission Sprint mit seinen Controllern
    Das Intellivission Sprint mit seinen Controllern

    Aber doch erkennbar anders

    Bei genauerem Hinsehen fallen jedoch einige Unterschiede auf, die Kennern sofort ins Auge springen dürften. Dazu zählt unter anderem der auf der rechten Seite fehlende Einschub für Peripheriegeräte. Gleichzeitig sind durch die beibehaltenen Controller in Originalgröße, die wie beim Vorbild zur Aufbewahrung auf der Oberseite eingeschoben werden können, die nachgebildeten Kühlrippen bei der nun kompakteren Intellivision Sprint schmaler ausgeführt. Ebenso ist das ursprünglich in der linken Ecke platzierte Mattel-Logo verschwunden, an dessen Stelle nun ausschließlich der Intellivision-Schriftzug zu finden ist. Der Einschaltknopf sowie der Reset-Schalter befinden sich hingegen weiterhin an der bekannten Position, liegen bei der Neuauflage jedoch etwas näher beieinander.

    Fun Fact: Die kurze Geschichte der Intellivision

    Die Konsole im Detail

    Auf der Rückseite, an der sich beim Original lediglich der Stromanschluss sowie das Antennenkabel zur Verbindung mit einem Röhrenfernseher befanden, integriert Atari bei der Sprint-Version moderne Schnittstellen. Dazu gehören ein USB-C-Anschluss für das nicht im Lieferumfang enthaltene Netzteil sowie ein HDMI-Ausgang, über den Inhalte mit einer Auflösung von 720p ausgegeben werden, was angesichts der ursprünglichen 160 × 196 Pixel als ausreichend erscheint. Zusätzlich befinden sich dort zwei kleine Taster, über die sich die drahtlosen Controller mit der Konsole synchronisieren lassen. Im rechten Bereich der Rückseite sind darüber hinaus drei USB-Anschlüsse untergebracht, von denen zwei für zusätzliche Controller vorgesehen sind, während der dritte den Anschluss von Speichermedien wie USB-Sticks oder externen Festplatten ermöglicht. Über diesen Weg lassen sich sowohl Firmware-Updates durchführen als auch weitere Spiele auf die Konsole übertragen, worauf später noch näher eingegangen wird.

    Die Rückseite des Intellivision hält alle Anschlüsse außer einen Audio-Ausgang bereit
    Die Rückseite des Intellivision hält alle Anschlüsse außer einen Audio-Ausgang bereit

    Da auch die Intellivision Sprint ohne separaten Audio-Ausgang ausgeliefert wird, sind Käufer, die die Konsole an einem herkömmlichen Monitor betreiben möchten, darauf angewiesen, dass dieser über entsprechende Audio-Ausgänge verfügt, um das Tonsignal weiterleiten zu können. Andernfalls bleibt nur der Umweg über Zubehör wie einen HDMI-Splitter. Bei klassischen Fernsehgeräten stellt sich dieses Problem hingegen in der Regel nicht.

    Kabel, Inlays, aber kein Netzteil
    Kabel, Inlays, aber kein Netzteil

    Zum Lieferumfang gehören neben einem HDMI- sowie einem USB-C-Kabel außerdem zwei Sätze mit jeweils 45 der bekannten Overlays. Dabei handelt es sich um Karten, die auf das Nummernpad der Controller geschoben werden und den Spielern die jeweils spezifische Tastenbelegung sowie die Steuerung der einzelnen Spiele zeigen.

    Die Controller

    Die beiden in ihrer ursprünglichen Größe belassenen Controller werden zwar wie beim historischen Vorbild auf der Oberseite der Konsole eingeschoben, sind im Gegensatz zur Intellivision von 1982 jedoch drahtlos über das 2,4-GHz-Band mit dieser verbunden. Im vollständig eingeschobenen Zustand werden die Controller gleichzeitig geladen, wobei Atari nicht auf offen liegende Kontaktpins setzt, sondern stattdessen USB-C-Anschlüsse verwendet. Dass die Konsole für den Ladevorgang mit Strom versorgt werden muss, versteht sich von selbst.

    Die beiden Controller benötigen etwas Eingewöhnungszeit
    Die beiden Controller benötigen etwas Eingewöhnungszeit

    Die Führungen in den Schächten der Konsole sowie an den Controllern sorgen dabei für eine saubere Ausrichtung, sodass Stecker und Anschluss ohne Verkanten ineinandergreifen können. Alternativ lassen sich die Controller bei niedrigem Akkustand auch kabelgebunden über ein entsprechendes Verlängerungskabel nutzen, wobei mit einem aufgedrehten Kabel die Nutzung sogar sehr nahe an das Original herankommen dürfte. Darüber hinaus soll ein vom Hersteller angekündigter, bislang jedoch noch nicht erschienener Adapter künftig ermöglichen, auch Eingabegeräte der Intellivision II und III zu verwenden.

    Die beiden Controller werden modern per USB-C aufgeladen
    Die beiden Controller werden modern per USB-C aufgeladen
    Fun Fact: Auch der Plan mit zusätzlicher Hardware ging nicht auf

    Trotz der vorhandenen USB-Anschlüsse unterstützt die Intellivision Sprint keine weiteren externen Controller anderer Hersteller wie den CX 40 von Atari, den TheJoystick von Retro Games oder andere Gamepads, was die Einsatzmöglichkeiten der Konsole spürbar einschränkt. Die zusätzlichen Tasten der mitgelieferten Controller stellen dabei nicht das eigentliche Problem dar, da Retro Games, das gemeinsam mit Atari an der Konsole gearbeitet und Teile der Emulationssoftware beigesteuert hat, bei seinen eigenen Systemen durchaus über einen Mapper die Möglichkeit integriert hat, Tasten individuell zu belegen und Funktionen flexibel zuzuweisen.



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