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Probleme mit Lüftersteuerung: Nvidia zieht GeForce-Treiber 595.59 zurück


Der GeForce-Treiber 595.59 macht Probleme, so massive Probleme, dass Nvidia den Download des Treibers nicht mehr anbietet, während die Spezialisten der Firma auf Ursachenforschung gehen.

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Eigentlich war der Treiber als optimierter „Game ready“-Treiber für den Titel Resident Evil: Requiem am 26. Februar online gegangen. Er sollte optimal für die Performance des neuen Survival-Horror-Spiels von Capcom abgestimmt sein, welches am 27. Februar in den Verkauf ging. Doch schon am Releasetag des Treibers, also noch vor Resident Evil: Requiem, mehrten sich Nutzerberichte, die von Problemen mit der Lüftersteuerung auf ihren hochgezüchteten GeForce-Grafikkarten berichteten.

Die Probleme reichten von ungewöhnlich niedrigen Taktraten über Stabilitätsprobleme bis hin zu Abstürzen und schwarzen Bildschirmen. Offenbar hat es aber keine dauerhaften Defekte gegeben, die sich auf die Verwendung des GeForce-Treibers zurückführen lassen.

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Offenbar drangen diese auch zu Nvidias Treiberabteilung vor und bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung zog man dort die Notbremse und schaltete den Download des Treibers offline. Nutzern, die das Paket bereits installiert hatten und die Probleme mit der Lüftersteuerung bemerkten, empfahl Nvidia einstweilen die Rückkehr zur Version 591.86, solange Fehlersuche und -behebung andauerten – das war vor 5 Tagen. Seitdem forschen die Treiberentwickler bei Nvidia wohl mit Hochdruck nach der gut versteckten Ursache.

Hohn und Spott von Nutzerseite ließen indes nicht lange auf sich warten: Die Firma konzentriere ihre Entwicklerkapazitäten seit der RTX-5000-Reihe nur noch auf KI, lasse wohl mit Vibe-Coding eine KI auch den Treiber verschlimmbessern oder ihr sei die treue Spieler-Fangemeinde angesichts der KI-Milliarden wohl zunehmen egal. Auch wenn das sicherlich Übertreibungen sind, spiegeln sie doch den Frust der GeForce-Nutzer wider.

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Tatsache ist, dass Nvidia nicht das erste Mal von umfangreicheren Treiberproblemen heimgesucht wird. Schon die aktuelle GeForce-RTX-5000-Reihe mit den PCIe-5.0-fähigen Blackwell-Grafikchips war von Problemen betroffen, die zunächst auf PCIe 5.0 zurückgeführt wurden. Außerdem gab es anfangs einige fehlkonfigurierte RTX-5000-Karten im Handel, wiewohl hier eher die Firmware und nicht der Treiber schuld war – auch wenn Nvidia die Firmware-Ursache bestritt.

Kurz darauf fiel wohl die RTX-4000-Reihe durch die Treiber-Qualitätskontrolle und einige Studios empfahlen für ihre Spiele ältere Treiber aus der Vor-Blackwell-Zeit.

Allerdings treten auch schwerwiegende Bugs wie dieser immer mal wieder auf. Schon vor knapp 16 Jahren machte ein gravierendes Lüftersteuerungsproblem die Runde, das damals sogar Totalausfälle der GeForce-Grafikkarten zur Folge hatte.


(csp)



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OpenAI stellt GPT-Rosalind vor: KI-Modell speziell für Biologieforschung


OpenAI hat ein neues KI-Modell speziell für die Lebenswissenschaften angekündigt. GPT-Rosalind – benannt nach der DNA-Forscherin Rosalind Franklin – ist auf Biologie, Wirkstoffentdeckung und translationale Medizin zugeschnitten, also der Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Gesundheitsversorgung. Das Frontier-Reasoning-Modell soll Forschern bei der Evidenzsynthese, Hypothesengenerierung und Experimentplanung helfen und damit frühe Phasen der Medikamentenentwicklung beschleunigen, die in den USA typischerweise zehn bis 15 Jahre dauern.

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Wie OpenAI in seinem Blog erläutert, versteht GPT-Rosalind vertiefte Zusammenhänge in Chemie, Protein-Engineering und Genomik. Zudem kann das Modell über ein neues Life-Sciences-Plug-in für Codex auf mehr als 50 wissenschaftliche Tools und Datenquellen zugreifen. Damit reiht es sich in die Strategie ein, nach GPT-5.4-Cyber für die IT-Sicherheit nun auch andere Fachdomänen mit spezialisierten Modellen zu bedienen.

In internen Tests übertrifft GPT-Rosalind laut OpenAI seine Vorgängermodelle GPT-5, GPT-5.2 und GPT-5.4 in Bereichen wie Chemie, Protein-Biochemie, Phylogenetik und Tool-Nutzung. Im Bioinformatik-Benchmark BixBench erreicht es eine Pass-Rate von 0,751 – den höchsten Wert unter den verfügbaren Modellen. Bei LABBench2, einem Benchmark für Literaturrecherche und Protokolldesign, schneidet es in sechs von elf Aufgaben besser ab als GPT-5.4. In einer Zusammenarbeit mit Dyno Therapeutics landeten die Top-10-Vorhersagen des Modells bei der RNA-Sequenz-Prädiktion im 95. Perzentil verglichen mit menschlichen Experten.

OpenAI betont, das Modell gezielt auf Skepsis getunt zu haben, um Halluzinationen und Überkonfidenz zu reduzieren. Die generierten Ergebnisse sollen Forscher ausdrücklich als vorläufig behandeln und eigenständig validieren. Rollenbasierte Zugriffskontrollen und ein „Trusted Access Program“ regeln, wer das Modell nutzen darf – derzeit beschränkt sich der Zugang auf qualifizierte US-Enterprise-Kunden.

Zu den ersten Partnern gehören Amgen, Moderna, das Allen Institute und Thermo Fisher Scientific. OpenAI kündigt GPT-Rosalind als erstes Modell in einer Serie an: Künftige Versionen sollen langfristige, werkzeugintensive Forschungsworkflows noch besser unterstützen. Ob die quantifizierbaren Benchmark-Verbesserungen sich tatsächlich in kürzere Entwicklungszeiten für Medikamente übersetzen lassen, muss die Praxis zeigen.

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GPT-Rosalind tritt in einen zunehmend umkämpften Markt ein. Anthropic bietet mit Claude for Life Sciences ein vergleichbares Produkt an, während Google DeepMinds AlphaFold sich auf Proteinfaltung spezialisiert hat. Im deutschsprachigen Raum arbeitet das Start-up Puraite an erklärbarer KI für die Evidenzsynthese – ein Prozess, der manuell sechs Monate bis zwei Jahre dauern kann. Im Unterschied zu diesen Ansätzen positioniert sich OpenAI als Anbieter eines breit einsetzbaren Modells für ganze Forschungsworkflows, von der Sequenzanalyse bis zur Target-Priorisierung.

Allerdings bleibt GPT-Rosalind ein Closed-Access-Modell: Gewichte, detaillierte Fehleranalysen und interne Reasoning-Schritte legt OpenAI nicht offen. Forscher können zwar über die integrierten Datenbanken und Tools nachvollziehen, welche externen Quellen in die Ergebnisse einfließen, das Modell selbst bleibt jedoch geschlossen.

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(vza)



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DeepL wird zum Echtzeit-Übersetzer | heise online


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Das Kölner Unternehmen für KI-Sprachtechnologie DeepL hat am Donnerstag „die nächste Generation seiner Übersetzungsplattform“ eingeführt. Die neue Produktreihe „DeepL Voice-to-Voice“ ist unter anderem als Alternative zu Googles Angebot zu verstehen, da DeepLs neues Angebot ebenso Sprache-zu-Sprache-Übersetzung in Echtzeit ermöglicht. Es soll sowohl in virtuellen Meetings, persönlichen Gesprächen als auch in „kundenorientierten Touchpoints via API“ eingesetzt werden können. Damit sollen Teams weltweit „mühelos über Sprachbarrieren hinweg zusammenarbeiten“, so das Unternehmen.

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Mit DeepL Voice-to-Voice sollen Nutzerinnen und Nutzer natürlich in der eigenen Sprache sprechen, während das Gesagte beim Empfänger präzise übersetzt werden soll. „Wir vereinen erstklassige Sprachmodelle mit unserer bewährten KI-Übersetzungstechnologie, die wir kontinuierlich weiterentwickeln“, sagt DeepL-CEO Jarek Kutylowski.

Die neue Echtzeit-Übersetzungsplattform umfasst DeepL zufolge fünf Produkte:

  • Voice for Meetings: Ermöglicht Echtzeit-Übersetzung auf Plattformen wie Microsoft Teams und Zoom. Das Early-Access-Programm starte im Juni, während die Registrierung ab sofort möglich sei.
  • Ab sofort ist die Funktion Voice for Conversations verfügbar. Auf sie kann sowohl über Mobilgeräte als auch im Web zugegriffen werden. Sie könne dort eingesetzt werden, wo die „Installation von Apps nicht praktikabel oder unzulässig ist“, heißt es.
  • Das Feature Gruppenkonversationen soll derweil den mehrsprachigen Austausch in Trainings, Coachings und Workshops erleichtern. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen QR-Code, über den sie direkt beitreten können. Mithilfe eines „Multi-Device-Zugangs können Teilnehmer gleichzeitig Sprachübersetzungen in Echtzeit empfangen“. Die Funktion soll ab dem 30. April verfügbar sein.
  • Mittels einer Voice-to-Voice API können Unternehmen die DeepL-Sprachübersetzung direkt in eigene interne Anwendungen und kundenorientierte Tools integrieren. Ein Startdatum nennt das Unternehmen nicht, interessierte Unternehmen können sich aber schon registrieren.
  • Zudem bietet DeepL Optimierungsfunktionen an, „mit denen auch spezifische Terminologie wie Branchenbegriffe, Produktnamen oder Eigennamen auch bei schneller oder technischer Sprache präzise erfasst und übersetzt werden“. Dieses Feature soll ab dem 7. Mai bereitstehen.

Zum Start des Angebots unterstützt DeepL Voice alle 24 offiziellen EU-Sprachen sowie Vietnamesisch, Thailändisch, Arabisch, Norwegisch, Hebräisch, Bengalisch und Tagalog. Laut unabhängigen Blindtests von Slator bevorzugten 96 Prozent der Linguisten DeepL Voice gegenüber den nativen Übersetzungslösungen von Google, Microsoft und Zoom. Insgesamt deckt DeepL Voice damit über 40 Sprachen ab, so das Unternehmen.

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Gegenüber TechCrunch sagte Kutylowski, dass die KI das Kundenservice-Erlebnis der kommenden Jahre grundlegend verändern werde. Weiter erklärte er, dass eine „Übersetzungs-Ebene“ (“translation layer“) Unternehmen dabei helfe, Support in Sprachen anzubieten, in denen qualifiziertes Personal rar und teuer einzustellen sei.

Zuletzt hatte DeepL im September 2025 einen KI-Agenten vorgestellt, der Unternehmen in verschiedenen Bereichen unterstützen soll. Als potenzielle Einsatzgebiete nannte das Unternehmen die Bereiche Finanzen, Vertrieb, Marketing, Kundensupport und Lokalisierung. Als Beispiel nannte DeepL Erkenntnisse eines Vertriebsteams zusammenfassen, aber auch Rechnungen in der Finanzabteilung automatisieren. Zudem prüfe das Unternehmen offenbar den Gang an die Börse.

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Siehe auch:

  • DeepL: Download schnell und sicher von heise.de


(afl)



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Unternehmen setzen KI ein und laufen bei der Governance hinterher


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Wenn es um Governance und Souveränität beim KI-Einsatz geht, hapert es laut einer Studie des Open-Source-Anbieters Red Hat noch in deutschen Unternehmen. Demnach hätten nur 57 Prozent der befragten Firmen eine Exit-Strategie für den Fall, dass ihr primärer KI-Anbieter den Zugang beschränkt. 37 Prozent gaben an, dass ein Wechsel moderate bis erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftskontinuität hätte.

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Auch bei der Steuerung des KI-Einsatzes deutet die Studie auf Defizite: Lediglich 30 Prozent der befragten deutschen Firmen gaben an, über ausgereifte Governance-Strukturen für KI-Agenten zu verfügen. Weitere 29 Prozent sprachen von lückenhaften Regelwerken, 27 Prozent erklärten, nur grundlegende Aspekte abzudecken. „Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Kluft. KI ist in den Unternehmen angekommen, aber Kontrolle und Steuerbarkeit halten nicht im gleichen Tempo Schritt“, kommentierte Red Hats Deutschlandchef Gregor von Jagow die Studie.

Das Wissen, was beim KI-Einsatz mit den Daten passiert, gewinnt natürlich auch an Bedeutung. 51 Prozent schreiben sich dabei zu, vollständig nachvollziehen zu können, wo ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden sowie potenziell zugänglich sind. 46 Prozent gaben zu, keinen vollständigen Überblick zu haben, und 3 Prozent räumten erhebliche Lücken ein. Mit 97 Prozent vollständiger oder zumindest teilweiser Transparenz erreichten deutsche Unternehmen laut Red Hat einen starken Wert im europäischen Vergleich. Italien und die Niederlande kamen demnach auf 90 Prozent.

Open-Source-Ansätze könnten aus Sicht von über zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) dabei helfen, Transparenz und Steuerung bei KI zu verbessern. Sie erwarten von offenen Technologien in den nächsten drei Jahren vor allem mehr Vertrauen durch Kontrolle über Entwicklung und Betrieb (69 Prozent), bessere Anpassbarkeit an geschäftliche und regulatorische Anforderungen (68 Prozent) sowie erhöhte Transparenz und Prüfbarkeit (68 Prozent). Zudem zeigten sich 72 Prozent offen dafür, dass der Gesetzgeber Open-Source-Prinzipien wie Transparenz, Prüfbarkeit und Lizenzmodelle vorgibt, um KI-Souveränität zu fördern.

Für die Untersuchung befragte das Marktforschungsunternehmen Censuswide im Auftrag von Red Hat insgesamt 500 IT-Entscheider aus fünf europäischen Ländern, darunter je 100 aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden. Wie andere US-Techfirmen auch hat der zu IBM gehörige Linuxspezialist Red Hat Angebote vorgelegt, die sich europäische Souveränität auf die Fahnen schreiben: So stellte das Unternehmen im November souveränen Support für die EU vor. Im Februar folgte ein Tool, das Unternehmen helfen soll, ihre eigene digitale Souveränität einzuschätzen.


(axk)



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