Apps & Mobile Entwicklung
Qualcomm Dragonfly im Datacenter: Schon wieder verstreicht eine Computex (fast) ohne Neuheiten

Déjà-vu!? Qualcomm nutzt die Computex 2026 um wieder um das Thema Datacenter drumherum zu sprechen. Also wie vor einem Jahr – zumindest fast. Denn während das Unternehmen weiter nicht über Produkte und technische Details spricht, gibt es wenigstens den neuen Brand: Dragonfly.
Nach einem HP Dragonfly gibt es zukünftig also Qualcomm Dragonfly im IT-Bereich. Die kreativen Köpfe mussten hierfür vermutlich nur wenige Überstunden schieben, steht der Name bei HP immerhin für ein Notebook, bei Qualcomm ganz anders für das zukünftige Portfolio an Datacenterprodukten.
Erneut war die Datacentersparte im Rahmen der Messe in Taiwan Qualcomm nur eine ganz kurze Zeit wert. Diese reichte immerhin für die Namensgebung, auf das an der Seite der Tribüne stehende Rack inklusive neuem Logo ging CEO Christiano Amon aber gar nicht weiter ein.
Zum MWC 2026 in diesem Jahr hatte Qualcomm bereits sein Rack erstmals gezeigt. Das Qualcomm AI200 Rack setzt auf AMD-Epyc-Prozessoren und die eigenen neuen AI-Beschleuniger AI200 mit 768 GB LPDDR5.
Heute nichts, am 24. Juni alles!?
Erneut verwies letztlich Qualcomm auch heute auf einen späteren Termin, den 24. Juni 2026 will das Unternehmen nutzen, um mehr zu sagen und auch eine Roadmap für das Datencenter zu präsentieren. Vor einem Jahr an gleicher Stelle wollte man aber auch ganz schnell mit zusätzlichen Informationen nachlegen – gekommen ist dabei aber gar nichts. Von dem vor über einem Jahr angedeuteten Prozessor weiß man heute von offizieller Seite noch genau so wenig wie im letzten Jahr.
Damals hieß es, dass es sich um eine CPU mit rund 80 Oryon-Kernen handelt – das könnte nun, ein Jahr später, für ein Produkt vermutlich erst im nächsten oder übernächsten Jahr dann doch schon wieder ganz anders aussehen. Die Konkurrenz und Eigenentwicklungen im Arm-Bereich haben stark zugenommen und sind weit voran geschritten, vor allem die Vera-CPU von Nvidia als Lösung für (theoretisch) Jedermann ist der neue Platzhirsch hier, den es im Arm-Bereich zu schlagen gilt. Mittlerweile sind die Chef-CPU-Architekten gegangen, am Ende könnte es deshalb durchaus eine Überraschung geben.
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OLED-Monitore von Asus ROG: RGB-Stripe, neue GaN-Technik und der erste OLED für eSports

Bei den neuen OLED-Monitoren für Spieler setzt Asus auf Displays aus dem Hause LG. Der ROG Swift OLED PG32UCWM nutzt das neue RGB-Stripe-Layout, während der ROG Strix OLED XG32UQWMS das nicht bietet, dafür aber heller leuchtet. Den ersten eSports-OLED-Monitor mit 24,5 Zoll bildet der ROG Strix OLED XG259QWPG Ace.
ROG Swift OLED PG32UCWM
In Taiwan zeigt Asus mit dem PG32UCWM einen neuen OLED-Monitor der 32″-Klasse. Dabei kommt „Tandem OLED RGB Stripe Pixel“ zum Einsatz, also das jüngste OLED-Panel von LG mit optimierter Pixelstruktur für verbesserte Schriftdarstellung. Der Verzicht auf weiße Subpixel bedeutet allerdings eine reduzierte Helligkeit, was auch an HDR True Black 400 zu erkennen ist, während viele andere Neuheiten bereits nach True Black 500 oder besser zertifiziert sind. Die Oberfläche des Panels wird als „TrueBlack Glossy“ beschrieben.
Nativ werden 3.840 × 2.160 Pixel mit 240 Hz dargestellt. Im Dual-Mode gibt es alternativ 1.920 × 1.080 mit 480 Hz. Dank DisplayPort 2.1a mit vollen 80 Gbit/s (UHBR20) und HDMI 2.1 sind die Datenmengen kein Problem. Einen USB-C-Port mit 90 Watt gibt es ebenfalls.
GaN-Technik für weniger Abwärme
Bei der internen Stromversorgung setzt Asus neuerdings auf das Halbleitermaterial Galliumnitrid (GaN), wie es zum Beispiel auch bei leistungsstarken Ladegeräten genutzt wird. Damit werde die Energieeffizienz verbessert und die entstehende Abwärme verringert. Am Messestand gab es einen direkten Vergleich mit Messwerten. Die Temperaturdifferenz betrug 12 °C zugunsten des GaN-Moduls.
Zusammen mit dem kleineren Schwestermodell PG27UCWM, das auch „RGB Stripe“ bietet, soll der ROG Swift OLED PG32UCWM im dritten Quartal 2026 erscheinen. Preise wurden noch nicht genannt.
ROG Strix OLED XG259QWPG Ace
Als ersten 24,5″-OLED-Monitor für eSports bewirbt Asus den ROG Strix OLED XG259QWPG Ace. Sein „TrueBlack Glossy Tandem WOLED Panel“ liefert 1.920 × 1.080 Pixel mit 540 Hz und einer nochmals reduzierten Reaktionszeit von 0,02 ms. Dieses Modell bietet DisplayHDR True Black 600, aber noch nicht das neue RGB-Layout. Die neue GaN-Technik bei der Stromversorgung ist aber ebenfalls gesetzt. Das gilt auch für die „TrueBlack Glossy“-Schutzfolie.
Informationen zu Preis und Verfügbarkeit stehen noch aus.
ROG Strix OLED XG32UQWMS
Auch beim dritten Neuling setzt Asus auf ein OLED-Panel von LG statt auf QD-OLED von Samsung. Der ROG Strix OLED XG32UQWMS löst mit 3.840 × 2.160 Pixeln auf und besitzt eine native Bildwiederholrate von 240 Hz. Im Dual-Mode gibt es Full HD mit 480 Hz wie beim PG32UCWM. Mit diesem teilt er aber nicht das neue RGB-Subpixel-Design. Dafür leuchtet er etwas heller und erreicht HDR True Black 500.
Bei den Anschlüssen sind DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.1 und ein USB-Hub zu finden. Auch zu diesem Modell liegen noch keine Angaben zum Marktstart vor.
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20 Jahre Republic of Gamers: Asus stellt zahlreiche „Edition 20“-Produkte vor
Zum 20. Jubiläum der ROG-Marke fährt Asus eine Reihe von Jubiläumsprodukten auf. Die Produktvielfalt ist groß. Neben der bereits in einem separaten Artikel vorgestellten Astral GeForce RTX 5090 Edition 20 ist vom Monitor, über Netzteil und Peripherie sowie Gaming-Stuhl bis hin zu einem Rollkoffer alles dabei.
Allen Produkten gemein ist dabei das in Schwarz und Gold gehaltene Erscheinungsbild, zudem sind sie alle als Enthusiastenprodukte im obersten Regal des Herstellers angesiedelt. Neu sind die „Edition 20“-Produkte dabei nicht immer, es handelt sich teilweise um bereits Bekanntes, das einen neuen Farbanstrich erhalten hat. Beim Mainboard (in Kombination mit dessen AIO-Kühlung) und Netzteil gibt es aber Neuerungen.
ROG Swift OLED PG27AQWP-G Edition 20
Mit dem ROG Swift OLED PG27AQWP-G Edition 20 hat Asus eines der aktuellen OLED-Flaggschiffe in die Reihe der Jubiläumsprodukte mit aufgenommen. Der Monitor setzt auf ein 26,5 Zoll großes WOLED Panel von LG, das mit 2.560 × 1.440 Pixeln auflöst und bietet in dieser Auflösung 540 Hertz.
Alternativ kann auf einen Modus mit reduzierter Auflösung (720p) zurückgegriffen werden, wodurch extrem schnelle 720 Hertz erreicht werden. Wie schon das reguläre Modell kommt auch hier eine transparente Rückwand zum Einsatz, die Einblick in Teile des Innenlebens erlaubt.
Im ComputerBase-Test konnte der Monitor überzeugen und verdiente sich eine Empfehlung als einer der besten 1440p-Monitore auf dem Markt. Allerdings ist bereits der Preis des regulären Modells vergleichsweise hoch und auch das spiegelnde Display dürfte nicht jedem User entgegenkommen.
ROG Crosshair X870E Edition 20
Auch aufseiten der Mainboards bietet Asus ein aktuelles Top-Modell als Sonderedition an. Mit dem ROG CROSSHAIR X870E EDITION 20 wird eines der teuerste AM5-Boards des Herstellers in Schwarz und Gold neu aufgelegt. Als Basis wurde scheinbar das ROG Crosshair X870E Glacial herangezogen, wie der Aufbau der Kühlkörper und Abdeckungen verrät. Dieses Luxusbrett im E-ATX-Format rangiert sogar noch über der „Extreme“-Variante des X870E Crosshair und schlägt mit über 1.000 Euro zu Buche.
Das Board kommt von Haus aus mit einer integrierten AIO-Kühlung, die mit einem Vollkupferblock sowohl CPU als auch Spannungswandler kühlt. Wie das Bild zeigt, wird sie von einem geradezu gigantischen Display bedeckt. Selbst vor dem Hintergrund eines E-ATX-Boards wirkt die ROG RYUJIN 360 EDITION 20 riesig. Es handelt sich tatsächlich um zwei 6,67 Zoll große Displays, die zu einer Einheit fusioniert wurden. Die Displayeinheit ist schwenkbar und soll zusammen mit der Astral GeForce RTX 5090 Edition 20 synchronisierbar sein.
ROG Thor 3000W Titanium III Edition 20
Aus der Netzteilreihe ROG Thor kommt ein Sondermodell, das mit 3.000 Watt Leistung bis zu vier RTX 5090 versorgen können soll. Asus wirbt hier mit „Server Grade“ MOSFETs und patentierter Spannungsstabilisierung. Ein magnetisch gehaltenes OLED-Display lässt sich auch abnehmen und zeigt Metriken der Stromversorgung an.
Gehäuse, PCs, Router und Peripherie
Weitere gezeigte Produkte kommen aus den Bereichen Gehäuse, Mini-PC und Peripherie. Das ROG GR20 Edition 20 ist ein offenes Showcase, das die verbaute Hardware einfach an die frische Luft setzt. Dabei können vielfältige Montagevarianten genutzt werden – vertikale, horizontale oder angewinkelte Lösungen sind möglich.
Beim Mini-PC ROG NUC 16 Edition 20 finden eine RTX 5090 (mobile), das Intel-Flaggschiff Core Ultra 9 290HX Plus sowie 128 Gigabyte Arbeitsspeicher Platz in einem Drei-Liter-Gehäuse. Näheres zum NUC kann in einem separaten Inhalt erfahren werden.
Der ROG G1000 Edition 20 ist ein Desktop-PC, der das Farbschema in einem exklusiven Gehäuse samt holographischem „AniMe“-Display aufgreift. Aufseiten der Technik kommen ein AMD Ryzen 9 9950X3D2 sowie eine RTX 5090 Astral zum Einsatz. Genaue Angaben zum Mainboard oder dem Netzteil macht Asus nicht, beim RAM und Storage werden „bis zu“ 128 GB respektive 4 TB genannt.
Mit dem ROG Rapture GT-BE98 Pro Edition 20 wird auch ein Router aus der ROG-Serie als Sonderedition aufgelegt. Abseits der neuen Farbgebung unterscheidet sich der Router im Spinnendesign nicht vom regulären Modell.
Die ROG Harpe II Extreme Edition 20 ist eine Gaming-Maus, die auf den neuen Aimpoint Pro 65K Sensor von Asus ROG setzt. Sie verfügt über optische Microswitches, die für bis zu 100 Millionen Klicks ausgelegt sein sollen. Die Mausfüße bestehen aus Gorilla Glass von Corning. Der Maus sollen darüber hinaus 20 „premium accessories“ sowie eine Präsentationsbox beiliegen.
Die dazu passende mechanische Tastatur ist die ROG Azoth Extreme Edition 20. Sie verfügt über ein Chassis aus gefrästem Aluminium, Carbonfüße und einen OLED-Touchscreen. Als wäre das noch nicht luxuriös genug, spendiert Asus der Tastatur darüber hinaus auch noch Akzente aus echtem 999er Gold. Wem das noch immer zu viel Ware von der Stange ist, der kann sich außerdem noch ein Set von „Mystery Key Caps“ zulegen, bei dem zufällig verschiedene ROG-Produkte als Tastenkappen aufgelegt werden.
Gaming-Stuhl und Accessoires
Auch ein Stuhl gehört zum Portfolio der Jubiläumsprodukte. Beim ROG Destrier Edition 20 legt Asus den hauseigenen Gaming-Stuhl im entsprechenden Farbschema neu auf. Neuerungen gegenüber dem normalen Modell sucht man hier vergebens.
Zu Guter Letzt bilden ein Rucksack, ein Hartschalenrollkoffer, eine Sammelfigur sowie das Brettspiel „In Search of Lapuntu“ den Abschluss des physischen Portfolios. Doch auch auf Softwareseite gibt es noch etwas: Die hauseigene Software Armoury Crate wird dieses Jahr in einer Sonderedition angeboten, die sich an das Farbschema anpasst. Auf dem ROG NUC 16 Edition 20 und ROG G1000 Edition 20 sind diese bereits vorinstalliert.
Keine genauen Informationen zum Release
Asus macht für keines der gezeigten Produkte genaue Angaben was den Release-Zeitraum oder auch Preise angeht. Viele der Produkte sind wohl limitiert und sollen „im Laufe des Jahres 2026“ erscheinen. Preislich ist von spürbaren Aufschlägen zu den Basismodellen zu rechnen.
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AMD EXPO ULL: AMDs RAM-OC-Standard bekommt Ultra-Low-Latency-Mode

Moderner Arbeitsspeicher und dann auch noch besonders schneller ist aktuell kein beliebtes Thema. Zur Computex hat AMD nichtsdestoweniger neue, besonders schnelle Module mit AMD EXPO angekündigt. Schon „bald“ sollen DDR-Speicherriegel mit EXPO Ultra Low Latency (ULL) für noch niedrigere Latenzen sorgen.
„Bis zu 4 Prozent mehr FPS“ im Vergleich zu Modulen, die nur EXPO bieten, sollen mit den EXPO-ULL-Modulen möglich sein.
Der Zugewinn durch die für besonders niedrige Latenzen ausgelegten Module wird, auch mit Blick auf die Speicherunabhängigkeit der X3D-Prozessoren, kein Thema für den Ottonormalnutzer sein – erst recht nicht in Zeiten, in denen DDR5 ohnehin sehr teuer und sehr schneller DDR5 quasi unbezahlbar ist. Umso besser, dass AMD Ryzen mit 3D V-Cache (X3D) für eine extrem hohe Gaming-Leistung auch gar nicht auf besonders schnellen RAM angewiesen sind.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von AMD unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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