Apps & Mobile Entwicklung
Radeon RX 7600 XT vs. 9060 XT, GeForce RTX 4060, 5060 & Arc A/B580
Auf den Generationenvergleich in Nvidias 70er-Klasse und den Generationen-Vergleich in AMDs 70(0)er Klasse folgt jetzt der Vergleich eine Klasse darunter: Mit Grafikkarten der 60er Klasse von Nvidia, der 600(er) Klasse von AMD und Intel Arc: Radeon RX 7600 XT, 9060 XT, GeForce RTX 4060, 5060, Arc A580 und B580 im Vergleich!
Die Grafikkarten im Überblick
Statt wie in den letzten beiden Generationenvergleichen zur Radeon RX der 700er/70er-Klasse und Nvidias GeForce RTX 70er-Klasse vier Generationen miteinander zu vergleichen, sind es dieses Mal nur zwei Generationen, jedoch von drei Anbietern: AMD, Intel und Nvidia sind vertreten.
- Nvidia-Generationenvergleich: GeForce RTX 2070, 3070, 4070 und 5070 im Duell
- AMD-Generationenvergleich: Radeon RX 9070 XT, 7800 XT, 6700 XT und 5700 XT im Duell
Alle drei Anbieter bewerben ihre Grafikkarten entsprechend offensiv und stellen die Eignung für Gaming in Full HD sowie eSports in den Vordergrund. Nvidia gibt so für die GeForce RTX 5060 die bis zu 6,3-fache Leistung gegenüber der RTX 3060 an. Auch AMD hält sich beim Marketing mit markanten Sprüchen nicht zurück: „AMD Radeon™ RX 9060 XT Grafikkarten wurden entwickelt, um alles bereitzustellen, was man für ultraschnelles Gaming mit Grafik der nächsten Dimension und zukunftsfähigen, mit KI optimierten Funktionen braucht.“ Und Intel neigt zu ähnlich markigen Sprüchen – „Erlebe die neuesten Spiele mit der neuesten Technologie. Vom Raytracing bis zum Upscaling – hol dir die geeignete Leistung für die neuesten immersiven Gaming-Funktionen und visuellen Effekte.“ Und weiter: „Spiele viele der neuesten Spiele mit mehr als 60 FPS und 1440p-Auflösung.“ Aber liefern die Produkte auch ab?
Technische Daten im Überblick
Nachfolgend sind alle Testkandidaten mit ihren technischen Daten direkt gegenübergestellt worden. Von der Radeon RX 9060 XT wurde die 16-GB-Version getestet. Das muss mit Blick auf die aktuellen Bestpreise im Hinterkopf behalten werden: Sie kostet gut 50 Prozent mehr als RTX 5060 8 GB und Arc B580 12 GB, selbst die 8-GB-Version ist mit Preisen ab 320 Euro (alles Stand 30. April) noch teurer.
Die Vorgänger spielen bei allen drei Herstellern preislich indes keine Rolle mehr: Sie sind vergriffen, Restposten nur noch zu horrenden Preisen verfügbar.
Alle sechs Grafikkarten werden bei TSMC gefertigt und alle aktuellen Grafikkarten im Test verwenden einen modernen Prozess der 5‑nm-Generation, während bei AMD und Intel die direkten Vorgängerinnen noch in einem Prozess der 7‑nm-Generation gefertigt wurden. Der Wechsel der Fertigung spielt für AMD und Intel – so viel sei vorweg schon erwähnt – eine wichtige Rolle in diesem Generationenvergleich.
Am wenigsten Shader – nach Angaben der Hersteller – haben dabei die Radeon RX 7600 XT und RX 9060, die meisten Shader haben die Grafikkarten von Nvidia. Beim Takt liegt AMD vorne, gefolgt von Intel in der neuesten Generation. Die größten Chips – mit Abstand – hat Intel mit 406 sowie 272 mm², Nvidia mit 146 und 181 mm² die kleinsten, während AMD sich mit 204 und 199 mm² dazwischen einsortiert. Bei den Transistoren wiederum ist AMD mit knapp 30 Milliarden an der Spitze, während Intel und Nvidia um die 20 Milliarden haben. AMD spendiert als einziger Hersteller der Radeon RX 9060 XT ein volles PCIe 5.0 ×16-Interface, während Intel und Nvidia es auf × 8 kürzen.
Testsystem und Testmethodik
Während die ersten Generationenvergleiche 2023 und 2024 noch auf unterschiedlichen Testsystemen stattgefunden haben, ist es in diesem Jahr seit dem ersten Generationenvergleich gleichgeblieben.
Ein Ryzen 7 9800X3D als Basis
Das Herz ist AMDs Ryzen 7 9800X3D auf einem B650E-Mainboard von Asus. Unterschiede gibt es zwischen den Tests jedoch bei den Patch-Ständen der Spiele sowie Windows selbst sowie den Treibern. In der Regel sind die Unterschiede zwar messbar, bewegen sich allerdings auch oft im Rahmen der Messungenauigkeit und gehen unter. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie zuletzt im Juli der Blick auf die aktuellen Treiber von AMD und Nvidia zeigte. Ebenso können Treiberupdates andere Probleme wie ein CPU-Overhead angehen und mit der Zeit abmildern oder gar beheben, die in einer idealisierten Testumgebung jedoch nur eine kleinere Rolle spielen.
Auch in diesem Generationenvergleich muss jedoch hervorgehoben werden, dass es sich nicht um ein spezielles System zum Testen von Grafikkarten handelt, sondern ein Alltags-System genutzt wird, so dass auch bekannte und von Spielern durchaus gern genutzte Software aktiv ist.
Die Spiele im Vergleich
Die Auswahl der Spiele für einen Testparcours stellt die Redaktion immer wieder vor verschiedene Herausforderungen und je breiter das Bild werden soll, dass bei einem Test vermittelt werden soll, um so sorgfältiger muss eine Auswahl getroffen werden. ComputerBase aktualisiert entsprechend in regelmäßigen Abständen den Testparcours für aktuelle Grafikkarten, damit Spieler die Leistung für aktuelle Titel einschätzen können. Daneben gibt es immer wieder Tests aktueller Spiele, die dieses Bild vervollständigen sollen. Der Generationenvergleich stellt die Redaktion wiederum vor andere Herausforderungen, bietet jedoch auch mehr Freiheiten. Moderne Spiele sind für so einen Parcours ebenso wichtig wie ältere „Klassiker“ und so wird versucht bei der Spieleauswahl eine breite Palette an Spielen zu präsentieren. Jedes dieser Spiele hat dabei Eigenheiten, die sich unterschiedlich auswirken und die auch zwischen den einzelnen Generationenvergleichen zu kleineren Anpassungen zwingen.
Die Liste der Spiele hat sich zu den letzten beiden Generationenvergleichen nicht geändert und doch gibt es dieses Mal zwei Anpassungen, die sich aus den letzten Generationenvergleichen ergeben haben:
- In Diablo 2 wurde die Testszene verändert. Die bisher gewählte Testszene stellt einen Worstcase im Spiel dar und kann die FPS stark fallen lassen, wenn das Effektgewitter los geht. Es gibt mit der Szene jedoch ein Problem: Das Effektgewitter fällt mal stärker oder eben schwächer aus und kann sich daher unterschiedlich auf die Frametimes auswirken. Ab jetzt wird der Akt 4 genutzt. Sowohl die durchschnittlichen FPS und ebenso die Frametimes fallen jedoch dadurch höher aus und ein Vergleich zu den anderen beiden Tests ist nicht mehr gegeben.
- Ein Bug in Oblivion: Remastered verhindert es aktuell, dass auf dem Testsystem Lumen RT auf die epischen Einstellungen vorgenommen werden kann. Statt den Test auszulassen, wurden mit den niedrigen Einstellungen getestet.
Ansonsten hat sich der Testablauf nicht geändert, wie bisher wird in jedem Spiel die Testszene dreimal getestet und aus allen drei Tests der Mittelwert genommen. Da sich alle Grafikkarten an FullHD-Spieler richten, wird auf einen Test in UHD verzichtet. In keinem der Spiele wird ein Upscaleing-Algorithmus verwendet und damit alle Pixel nativ berechnet.
Die Ergebnisse im Überblick
Während in den vorherigen Generationsvergleichen vier Grafikkarten eines Herstellers vorgekommen sind, sind es im Einsteigerduell nur zwei Grafikkarten, dafür jedoch aller drei aktuellen Hersteller für dedizierte Grafikkarten, die in Europa ohne Umwege erworben werden können. Aus diesem Duell geht bei einem nackten Blick auf die Framerate die Radeon RX 9060 XT als Siegerin hervor, sie ist knapp 9 Prozent schneller als die GeForce RTX 5060 und sogar 36 Prozent schneller als die Intel Xe Arc B580. Die B580 ist knapp schneller – 5 Prozent – als die Radeon RX 7600 XT und die RTX 4060, legt im direkten Vergleich jedoch den größten relativen Sprung mit 47 Prozent zur Vorgängerin Arc A580 hin, während AMD immer noch gut 43 Prozent schafft und Nvidia doch respektable 31 Prozent. Bei den Frametimes zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, RDNA 4 vor Blackwell, Battlemage schafft es endlich mit den alten Einsteigerkarten gleichzuziehen.
Eines muss an dieser Stelle allerdings bereits geschrieben werden: Sowohl die Karten von Intel und ebenso Nvidia werden in diesem Vergleich auch bei Full HD durch ihre 8 GB VRAM ein Stück in ihrer Leistung limitiert und könnten schneller sein. Sowohl die Radeon RX 9060 XT sowie RX 7600 XT haben dieses Problem nicht.
Dass bei Battlemage wiederum der Umbau ein Teil der Auslastungsprobleme von Alchemist entschärft hat, bleibt es bei Intel ein Hit-and-Miss im Wechsel, wie die Detailauswertung der Spiele noch zeigen wird.
Bei den vier Raytracing-Titeln zeichnet sich erneut die Radeon RX 9060 XT als Siegerin ab, Blackwell liegt 14 Prozent dahinter, während sich die B580 15 Prozent hinter der RTX 4060 einordnet und 16 Prozent schneller als die Radeon RX 7600 XT ist. Während bei nicht Raytracing-Titeln die RTX 4060 und RX 7600 XT 45 Prozent schneller sind, fehlt der A580 zur Radeon RX 7600 XT nur 19 Prozent, was auf eine gute Raytracing-Implementierung hindeutet. AMD hat jedoch bei RDNA 4 sehr stark an dieser gearbeitet und schafft so beeindruckende 87 Prozent mehr Bilder, Blackwell 21 Prozent und Battlemage gute 38 Prozent. Jedoch ist das gute Abschneiden von RDNA 4 auch auf die 16 GB VRAM zurückzuführen.
Apps & Mobile Entwicklung
Game-Streaming: Schaut ihr anderen beim Spielen zu? Falls ja, wobei und wieso?
Schaut ihr Gaming-Livestreams? Auf welchen Plattformen, zu welchen Genres, von welchen Spielen, wie lange und mit welcher Motivation? In der heutigen Sonntagsfrage geht es um das Verhältnis der ComputerBase-Community zu Game-Streams auf Twitch, YouTube und Co. Oder streamt ihr vielleicht selbst?
Wer schaut wo welche Streams wie viel?
Game-Streaming ist längst kein Nischenthema mehr. Millionen Zuschauer verfolgen täglich Live-Übertragungen auf Plattformen wie Twitch oder YouTube. Dabei reicht das Spektrum vom kompetitiven Shootern über Retro-Speedruns und klassische Let’s Plays bis hin zu gemütlichen Feierabendrunden mit Freunden.
Die heutige Sonntagsfrage möchte herausfinden, welche Rolle Game-Streaming in der ComputerBase-Community spielt: Wird überhaupt zugeschaut? Auf welchen Plattformen? Warum werden Streams verfolgt? Und wie viele Leser sitzen vielleicht sogar selbst vor der Kamera beziehungsweise dem Mikrofon?
Schaut ihr regelmäßig Streamern beim Spielen zu?
Bevor es aber um Plattformen und Inhalte geht, steht zunächst die grundsätzliche Frage an: Gehört das Zuschauen bei Videospielen überhaupt zum Medienalltag der Community auf ComputerBase?
Wer keine entsprechenden Streams konsumiert, wird sich heute bei den meisten der folgenden Umfragen enthalten müssen. Keine Bange, mir geht es nicht anders!
Falls ihr aber zuseht: Um welche Art Streams handelt es sich dabei?
-
Öffentliche Streams von Streamern, Influencern, Content Creators etc.
-
E-Sport-Übertragungen
-
Streams innerhalb von Discord-Communities
-
Streams von Freunden und Bekannten
-
Private Übertragungen über Steam oder ähnliche Dienste
Auf welcher Plattform und wie lange schaut ihr Game-Streams?
Wer zuschaut, tut dies nicht zwangsläufig auf nur einer Plattform. Manche bevorzugen Twitch, andere schauen überwiegend auf YouTube oder nutzen mehrere Angebote parallel. Wie sieht es bei euch aus?
Zwischen einem gelegentlichen Blick in einen Stream und mehreren Stunden täglich liegen Welten. Wie groß ist der Zeitanteil von Game-Streaming bei euch in einer durchschnittlichen Woche?
Streams können die volle Aufmerksamkeit beanspruchen oder eher nebenbei laufen. Nachfolgend geht es darum, welchen Stellenwert sie in eurer Freizeit einnehmen.
-
Als Hauptbeschäftigung
-
Während ich selbst spiele
-
Beim Surfen im Internet etc.
-
Bei Arbeiten im Haushalt oder vergleichbaren Tätigkeiten
-
Beim Sport
-
Während ich meinen Hobbys nachgehe
-
Während der Arbeit oder des Lernens
-
Auf dem Smartphone unterwegs
-
Als Hintergrundbeschallung
Was treibt euch zu Gaming-Livestreams?
Nicht alle Zuschauer verfolgen Streams aus denselben Gründen. Für manche stehen konkrete Spiele im Vordergrund, für andere die Personen dahinter, für wieder andere geht es um das Hobby Gaming im Allgemeinen. Wie sieht es bei euch aus?
-
Wegen bestimmter Streamer, Influencer, Content Creator etc.
-
Aus Interesse an neuen Spielen, vor einer Kaufentscheidung
-
Um beim Thema Gaming auf dem Laufenden zu bleiben
-
Für Tipps, Guides und Strategien; um zu lernen und besser zu werden
-
Wegen Interesse an E-Sport-Wettbewerben
-
Weil Freunde oder Bekannte streamen
-
Wegen der Community und des Chats
-
Zur Hintergrundunterhaltung
-
Aus Gewohnheit
Damit verbunden ist die Frage, welche Art Inhalt ihr schaut.
Gerne könnt ihr in den Kommentaren konkret werden: Welche Genres und Spiele schaut ihr und was interessiert euch daran? Eine Umfrage mit allen möglichen Spielen würde den Umfang bei weitem Sprengen, aber zumindest um die Spitzenplätze geht es auch in der nächsten Umfrage.
Wie sieht’s mit den Top 15 aus?
Denn auf Twitch wird streng protokolliert, welche Spiele wie viele Stunden übertragen werden. Im Mai 2026 haben es die nachfolgenden Titel unter die 15 „meistgestreamten“ Spiele geschafft. Wie sieht es mit eurem Interesse daran aus; habt auch ihr zugeschaut?
-
Apex Legends
-
Call of Duty
-
Call of Duty: Warzone
-
Counter-Strike
-
Dead by Daylight
-
Fortnite
-
Grand Theft Auto V
-
League of Legends
-
Marvel Rivals
-
Minecraft
-
Overwatch
-
Rainbow Six Siege
-
Roblox
-
Valorant
-
Nein, zu keinem dieser Liste – ich habe aber Game-Streams geschaut
-
Nein, ich habe generell keine Game-Streams geschaut
Bonusfrage: Habt ihr eben diese Spiele (auch) selbst gespielt? An dieser Umfrage können sich auch wieder all jene Community-Mitglieder beteiligen, die keine Game-Streams schauen und sich bei den vorherigen Fragen gezwungenermaßen enthalten mussten.
-
Apex Legends
-
Call of Duty
-
Call of Duty: Warzone
-
Counter-Strike
-
Dead by Daylight
-
Fortnite
-
Grand Theft Auto V
-
League of Legends
-
Marvel Rivals
-
Minecraft
-
Overwatch
-
Rainbow Six Siege
-
Roblox
-
Valorant
-
Keines dieser Liste
Streamt ihr auch selbst?
Zuschauen ist das eine, selbst zu streamen das andere. Die technischen Hürden sind heute niedrig, dennoch bleibt aktives Streaming für viele eine Ausnahme. Zählt ihr euch selbst als Streamer – oder läge euch nichts ferner?
-
Ja, regelmäßig öffentlich
-
Ja, gelegentlich öffentlich
-
Ja, aber nur für Freunde oder Bekannte
-
Früher ja, heute nicht mehr
-
Nein, könnte ich mir aber vorstellen
-
Nein, kein Interesse
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
Apps & Mobile Entwicklung
Wochenrück- und Ausblick: Ein gotisches Remake erstrahlt im Unreal-Engine-5-Glanz

Das Remake von Gothic 1 hat sich in dieser Woche an die Spitze der Artikel mit den meisten Zugriffen geschoben. Anstelle der ZenGin des Originals von 2001 sorgt die Unreal Engine 5 für gehobene, aber letztlich nicht mehr als leicht überdurchschnittliche Grafikpracht. Die Anforderungen des Spiels fallen dennoch relativ hoch aus.
Hohe Anforderungen lassen sich mit DLSS und FSR bändigen
In Verbindung mit stärkeren DLSS- und FSR-Stufen lässt sich das Spiel aber bändigen. Einzig die höchste Grafikstufe bleibt High-End-Grafikkarten vom Kaliber einer GeForce RTX 5070 Ti und aufwärts vorbehalten. Die visuellen Vorteile der Maximalstufe sind aber gering, beim Verzicht wird nicht zu viel verpasst und im Gegenzug Leistung gewonnen.
Diese Grafikkarten braucht es für 60 FPS
AMD-Grafikkarten haben im Gothic Remake leichte Vorteile gegenüber den Modellen von Nvidia. Insbesondere bei der aktuellen Generation sind Radeon-Beschleuniger ein gutes Stück schneller unterwegs als vergleichbare GeForce-GPUs. Intel Arc zeigt in dem Spiel dagegen Leistungsprobleme, selbst die Arc Pro B70 (alias Arc B770) erreicht lediglich das Niveau einer älteren GeForce RTX 4060, die Arc B580 ist klar langsamer. Die Redaktion empfiehlt folgende Grafikkarten für das Spielen mit 60 FPS.
Das vermeintlich erste Office aus Europa
Unterdessen hat bei den Tagesmeldungen die Veröffentlichung von Euro-Office 1.0 für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Suite soll eine europäische Alternative zu Office-Diensten marktbeherrschender Anbieter wie Microsoft 365 darstellen. Doch die quelloffene Web-Office-Suite erntete direkt zum Start reichlich Kritik, unter anderem weil standardmäßig ein von Microsoft entwickeltes Dateiformat für das Speichern verwendet wird. Dokumente in Euro-Office werden allgemein mit den für MS-Office typischen Endungen „.docx“, „.pptx“ und „.xlsx“ gespeichert, da das OOXML-Format eine „quasi-offene“ Entwicklung von Microsoft ist.
Bereits die Beschreibung als „erste in Europa entwickelte Office-Suite“ sei falsch, kritisierte die Gruppierung hinter LibreOffice, „The Document Foundation“, unmittelbar vor der Veröffentlichung von Euro-Office 1.0. OpenOffice, das 2001 erschien, sei die erste europäische Office-Suite auf Open-Source-Basis, worauf 2010 LibreOffice folgte.
Apple bleibt dem Podcast vorbehalten
Nachdem Apples WWDC 2026, die dort erfolgte Ankündigung der 27er-Betriebssysteme und der erstmals KI-gestützten Siri diese Woche interessanterweise unter ferner liefen rangierten und deshalb nicht in den News-Charts zu finden sind, waren Apples Neuheiten im Podcast mit Dennis und Fabian dann aber doch noch einmal Thema.
Es folgen Linux-Benchmarks des Gothic Remakes
Gothic-Fans mit Linux statt Windows reicht ComputerBase nächste Woche Proton-Benchmarks des Remakes auf Radeon RX, GeForce RTX und Arc nach. Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
Apps & Mobile Entwicklung
33 Immortals: Göttliche Koop-Action für 33 Spieler in Version 1.0 erschienen
Das kooperative Action-Rollenspiel 33 Immortals des kanadischen Entwicklers Thunder Lotus hat den Early Access verlassen. Nach rund einem Jahr im Vorabzugriff ist der Titel jetzt in Version 1.0 für den PC und die Xbox Series X|S sowie im Game Pass erschienen. Noch bis Mittwoch gibt es außerdem Rabatt auf den Kaufpreis.
Mit 33 Spielern gegen Gott
33 Immortals setzt auf groß angelegte Koop-Schlachten für bis zu 33 Spieler gleichzeitig. Als verdammte Seele schließen sich Spieler einer Rebellion gegen Gott an und kämpfen sich durch von Dantes Göttlicher Komödie inspirierte Regionen wie Hölle, Fegefeuer und Himmel. Im Mittelpunkt stehen rund 25 Minuten lange Roguelike-Durchläufe, die ohne lange Vorbereitung oder Lobby-Organisation direkt per Matchmaking gestartet werden können. Allein oder mit bis zu vier Freunden treten Spieler gegen Monsterhorden an, absolvieren sogenannte Folterkammern als Mini-Dungeons und stellen sich schließlich mächtigen Bossgegnern.
Während eines Durchlaufs sammeln Spieler Reliquien und weitere Verbesserungen, die den Charakter stärken. Nach Abschluss bestimmter Herausforderungen entfesselt das Spiel den „Zorn Gottes“, wodurch sich die Bedingungen auf dem Schlachtfeld verändern und die verbleibenden Spieler für weitere Herausforderungen neu gruppiert werden. Jede Partie endet in einem großen Bosskampf.
RPG-Progression und Koop-Chaos mit Roguelike-Gerüst
Besonderen Wert legt Thunder Lotus auf die Zusammenarbeit großer Spielergruppen. Die Kommunikation erfolgt über Emotes, Pings und gemeinsame Fähigkeiten, sodass auch ohne Sprachchat koordinierte Aktionen möglich sein sollen. Gefallene Mitspieler können wiederbelebt werden, während kombinierte Koop-Fähigkeiten hohen Schaden verursachen und das Vorankommen der Gruppe beschleunigen.
Für Langzeitmotivation wollen die Entwickler auch mit permanenten Fortschritten zwischen den Durchläufen sorgen. Ressourcen aus erfolgreichen Runs können genutzt werden, um neue Waffen, Reliquien und Verbesserungen freizuschalten. Insgesamt stehen 14 Waffen zur Verfügung, die von den sieben Todsünden und den göttlichen Tugenden inspiriert wurden. Zufällig generierte Gegner, Belohnungen und Ereignisse sollen zudem für abwechslungsreiche Durchläufe sorgen.
Zum Release rabattiert
Der reguläre Preis von 33 Immortals liegt auf dem PC bei rund 15 Euro. Zum 1.0-Release gibt es aber sowohl auf Steam als auch im Epic Games Store einen Einführungsrabatt, sodass das Spiel noch bis zum 17. Juni 2026 nur knapp 10 Euro kostet. Auf Xbox Series X|S kostet 33 Immortals regulär 19,99 Euro. Auch hier ist der Preis aber aktuell auf rund 10 Euro reduziert. Zudem ist 33 Immortals im Game Pass enthalten. Das Spiel bietet Crossplay über alle Plattformen.
Indie-Games aus Kanada
Das Indie-Studio Thunder Lotus wurde im Jahr 2014 in Montreal gegründet und machte sich zunächst mit Titeln wie Jotun und Sundered einen Namen. Den größten Erfolg feierten die Entwickler mit Spiritfarer im Jahr 2020, das weltweit mehr als sieben Millionen Spieler erreicht hat. Bereits in Entwicklung befindet sich außerdem das nächste Projekt des Studios, der Side-Scroller At Fate’s End. Der Release ist nach aktuellem Kenntnisstand noch für das laufende Jahr 2026 geplant.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenOscars 2026: Was die heise‑Leser anders entschieden hätten
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEmpfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateniX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild

