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Digital Business & Startups

+++ RISE in STARTUPLAND +++ Nordic Alpha Partners +++ Minit Games +++ rebuy +++ AVES Reality +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ RISE in STARTUPLAND: Köln wird zur Scaleup-Hauptstadt +++ Nordic Alpha Partners (NAP) setzt vermehrt auf Deutschland +++ Games-Veteranen starten Minit Games +++ rebuy wächst auf 243 Millionen Umsatz +++ So funktioniert AVES Reality +++

+++ RISE in STARTUPLAND +++ Nordic Alpha Partners +++ Minit Games +++ rebuy +++ AVES Reality +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 3. März).

#STARTUPLAND: Noch 15 Tage!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

RISE in STARTUPLAND: Köln wird zur Scaleup-Hauptstadt von NRW

Vom 16. bis 22. März 2026 verwandelt sich Köln mit der RISE in STARTUPLAND wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Eine ganze Woche lang dreht sich alles um Startups, die bereits die anfängliche Wachstumsphase erfolgreich abgeschlossen haben und nun weiter skalieren möchten. RISE in STARTUPLAND ist eine jährlich stattfindende Veranstaltungswoche rund um unsere STARTUPLAND Conference, die gemeinschaftlich von den verschiedenen Akteur*innen des Kölner Startup-Ökosystems organisiert wird. Das Format richtet sich an Scaleups, Investor*innen, Corporates und alle, die das Wachstum innovativer Geschäftsmodelle aktiv vorantreiben. Mehr über RISE in STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Nordic Alpha Partners
+++ Grünes Geld aus Dänemark! Der dänische GreenTech-Geldgeber Nordic Alpha Partners (NAP), 2017 gegründet, wird immer aktiver in Deutschland. Zuletzt investierte der millionenschwere Investor (AUM: 400 Millionen Euro) gemeinsam mit Altinvestor AM Ventures eine zweistellige Millionensumme in Additive Drives aus Dresden. Das Unternehmen kümmert sich um die „Entwicklung neuer, effizienterer und leistungsfähigerer Elektromotoren“. Zudem stieg NAP in den vergangenen Jahren bei Variolytics (34 %), Stabl (29 %) und DyeMansion (20 %) ein. Variolyticcs aus Stuttgart setzt auf klimaneutrale Kläranlagen. Das Münchner Unternehmen Stabl entwickelt eine “neue Generation Wechselrichter, die die Leistung und Effizienz der Batteriespeicher auf eine höhere Stufe heben”. DyeMansion aus München kümmert sich um 3D-Druck – und zwar im industriellen Sektor. Zu den Exits von NAP hierzulande gehört das Freiburger Ladestrom-Startup Wiferion, das 2023 von Tesla übernommen wurde. Das Beuteschema von NAP ist damit auch eindeutig beschrieben! Mehr über Nordic Alpha Partners

Minit Games
+++ Neustart! Die beiden Seriengründer Mark Buchholz und Ole Schaper (unter anderem Kyna Games, Sviper Splitscreen Studios) starten mit Minit Games wieder durch. Das Startup aus Hamburg entwickelt eine „offene Plattform“ für sogenannte Minits, also „hochwertige, kurzformatige interaktive Inhalte auf HTML5-Basis, die sofort und ohne Download in einem personalisierten, KI-gesteuerten Feed geladen werden“. Noch vor dem offiziellen Start investieren der englische Supercell-Investor LVP, Sony Innovation Fund und Business Angels wie Stefan Klemm, Timo Soininen und Klaas Kersting 2 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. „At LVP, we look for teams that are not just building games, but are fundamentally
evolving the way people interact with them. Minit Games is solving the discoverability crisis by meeting players exactly where they spend their time: in the feed“, sagt Are Mack Growen von LVP. Mehr über Minit Games

rebuy 
+++ Zahlencheck! Das Berliner Re-Commerce-Unternehmen rebuy verkündet für 2023 einen Umsatz in Höhe von 243 Millionen – und damit abermals einen Rekordumsatz. Bereits seit 2019 wirtschaftet das Unternehmen, 2009 gegründet, profitabel. Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 550 Mitarbeitende. Mehr über rebuy

AVES Reality
+++ AVES Reality erzeugt aus Weltraumaufnahmen „digitale, dreidimensionale Replikas und Straßenkarten von ganzen Städten“. Matterwave Ventures, XISTA Science Ventures und investierten zuletzt 2,7 Millionen Euro in das Startup aus Garmisch-Partenkirchen. Mehr über AVES Reality

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ ISPTech erhält 5,5 Millionen +++ Ark Climate sammelt 2,1 Millionen ein +++ Minit Games bekommt 2 Millionen +++ Finanzspritze für Noxon +++ Holidu übernimmt bestfewo.de +++ Snocks kauft Les Lunes +++ storabble übernimmt on-storage. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Goldies plant 15 neue Läden – so will der Burger-Newcomer McDonald’s angreifen


Goldies plant 15 neue Läden – so will der Burger-Newcomer McDonald’s angreifen

Vladislav Gachyn ist Co-Gründer von Goldies.
Goldies

Vladislav Gachyn arbeitete einst in einer Sterneküche. Weiße Jacke, präzise Handgriffe, Teller wie Kunstwerke. Doch dann traf er mit seinem Kollegen Kajo Hiesl eine Entscheidung gegen die Haute Cuisine – und für Burger. Aus Fine Dining wurde Fast Food. Was mit einer Doku über Pommes begann, wurde zu einer der spannendsten Burgergeschichten Deutschlands. Heute zählt deren Unternehmen „Goldies“ 15 Filialen deutschlandweit, schaffte es ins KaDeWe – und träumt von noch Größerem: eines Tages in einem Atemzug mit McDonald’s und Burger King genannt zu werden. Wir haben ihn zum Interview getroffen.

Gründerszene: Vladislav, wie sieht für dich der perfekte Burger aus?

Vladislav Gachyn: Ein relativ dünnes, krosses, auf der Grillplatte gebratenes Patty mit einem weichen Bun, was schön zäh, fast schon glitschig ist und nicht auseinanderbröckelt. Mit Ketchup, Senf, Zwiebeln und selbst eingelegten Gürkchen.

Wie kamt ihr damals auf die Idee, in das Burger-Business einzusteigen?
Ich war 26, kam aus der Sterneküche und habe dort mit meinem jetzigen Business-Partner in einem Drei-Sterne-Restaurant gekocht. Er wollte einen Laden in Berlin aufmachen, ich wollte auch einen Laden in Berlin aufmachen. Dann kam der Gedanke: Warum tun wir uns nicht zusammen? 

Wollten wegen den Pommes berühmt werden, wurden es aber wegen den Smashburgern.

Wollten wegen den Pommes berühmt werden, wurden es aber wegen den Smashburgern.
Goldies

Und warum Fast Food? Ihr kamt ja aus der Sterneküche.
Erst wollten wir ein schickes Restaurant eröffnen, weil wir das können. Aber dann dachten wir: In Berlin musst du dich immer neu erfinden, du musst immer den neuesten heißen Shit machen, immer am Zahn der Zeit bleiben. Das ist schwierig. Darum haben wir uns entschieden, Fast Food zu machen. Denn kaum jemand aus der Sterneküche macht Fast Food. 

Die Ursprungsidee war gar kein Burger, sondern Pommes.
Genau. Wir haben zufällig eine Doku im Fernsehen über Pommes gesehen und dachten: Krass, Pommes sind überall nur die Beilage – zu jedem Fast-Food-Essen, zu jeder Currywurst, zu jedem Schnitzel. Wir wollten diese Pommes auf ein Podest stellen, auf dem sie noch nie waren. Wir wollten niemals Burger machen. 

Der erste Laden machte sie fast pleite

Wie habt ihr die Gründung finanziert?
Wir haben uns damals noch mit jemandem zusammengetan, der ein Masterstudium in BWL hatte, weil wir beide Köche waren und keine Ahnung von Gründungen hatten. Wir haben ein Jahr lang an einem Businessplan geschrieben. Dann haben wir unsere Jobs gekündigt, den Gründerzuschuss beantragt. Wir haben versucht, einen Kredit zu bekommen – aber natürlich keinen erhalten. Also bin ich auf Akquise gegangen und habe im Bekanntenkreis jemanden gesucht, der genug Geld hatte und für uns gebürgt hat. Erst dann haben wir den Kredit bekommen. 

Wie viel braucht man am Anfang?
Wir sind damals mit 120.000 Euro gestartet. Und ich würde heute sagen: Wenn du schon das Risiko eingehst, dann nimm dir das Doppelte, denn es war sehr eng kalkuliert. 

Was habt ihr von dem Geld zuerst ausgegeben?
Wir haben den Umbau selber gemacht. Wir haben in den ganzen Ladenbau insgesamt 17.000 Euro gesteckt. Ohne Küche. Wir haben die Fliesen selber gefliest. Das hat eineinhalb Monate gedauert. Vollzeit, weil es gab auch nicht so lange mietfrei.

Und dann kam der erste Schlag.
Für unseren Business-Partner war das zu viel Stress. Kajo und ich sind das aus der Küche gewohnt. Wir wissen, wie es ist, 15 oder 16 Stunden ohne Pause zu arbeiten. Für ihn war das eine enorme Belastung, er hatte schnell ein Burnout. Von heute auf morgen standen wir mit einem großen Minus da. Unser Partner war weggebrochen und Kajo und ich hatten keine Ahnung von Zahlen. Wir waren fast pleite, bevor wir überhaupt richtig gestartet sind.  Wir hatten keine andere Wahl, als weiter Essen zu verkaufen. Und innerhalb der nächsten zwei Jahre haben wir uns Schritt für Schritt alles selbst beigebracht. 

Wie viel habt ihr in dieser Zeit gearbeitet?
Anfangs habe ich 18 Stunden am Tag gearbeitet. Sonntags habe ich den ganzen Tag geschlafen. 

Was habt ihr in dieser Zeit verdient?
Wir hatten beide keine Ersparnisse, gar nichts. Unser erstes Gehalt waren 2.000 Euro brutto. Man kann sich den ganzen Tag von Pommes und ungesundem Zeug ernähren, aber das geht auch nicht ewig. Die ersten Jahre konnten wir nicht reisen, gar nichts. Wir waren an diesen Laden gekettet. 

Smashburger-Hype sorgte für meterlange Schlangen

Wann kam der Burger?
Ich hab so langsam mitbekommen, dass in Amerika so eine neue Welle kam, der Smashburger-Hype. Da kamen auch die ersten Videos von George Motz. Und auf einmal war ich in so einem Rabbit Hole. Ich war monatelang im Internet gefangen und bin dann auch selber hin gereist.

Und dann?
Wir haben als erster Laden in Deutschland Martin’s Buns bekommen – für mich die besten Burger-Buns der Welt. Zunächst haben wir einen „Smashburger Friday“ eingeführt und das nur freitags angeboten. Das kam sehr gut an. Dann sind wir an einem Laden vorbeigegangen, der früher ein richtig guter Burgerladen war, aber nicht mehr gut lief und abgegeben wurde. Wir haben ihn übernommen und dort Smashburger verkauft. Das war genau die Zeit, als Food-YouTube in Deutschland groß wurde. Ein paar Food-YouTuber kamen vorbei – und das war ein Katalysator. Im Sommer standen plötzlich Schlangen bis zur U-Bahn. 

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Was habt ihr beim zweiten Laden finanziell gesehen?
Ich weiß es gar nicht mehr genau, aber für uns war das damals natürlich großartig. Die Leute standen Schlange, wir haben jeden Tag unglaublich hohe Umsätze gemacht. Beim zweiten Laden haben wir außerdem viele Learnings aus dem ersten umgesetzt. Statt 20 Soßen hatten wir nur noch vier. Das hat man in den Zahlen und in der Marge sofort gemerkt. Auf einmal hat es richtig Spaß gemacht. 

15 Läden, KaDeWe und internationale Pläne

Wie seid ihr heute aufgestellt?
Wir sind jetzt zu dritt Eigentümer. Wir haben eine klare Aufteilung. Wir haben eine sehr gute, eine immer bessere Struktur. Wir machen alle Läden in Eigenregie. Wir machen vor allem auch Franchise. Aber nur mit ausgewählten Partnern, das ist ein langer Prozess bei uns. Wir wachsen komplett organisch gerade.

Wie viele Mitarbeiter hat Goldies heute?
Mehr als 300. 

Und wie viele Läden gibt es aktuell?
Wir stehen bei 15 Läden. Wir wollen dieses Jahr 15 neue Läden eröffnen. Einige Mietverträge sind bereits unterschrieben. 

Ingesamt gibt es 15 Goldies-Läden in Deutschland. Hier sieht man den Standpunkt in Stuttgart.

Ingesamt gibt es 15 Goldies-Läden in Deutschland. Hier sieht man den Standpunkt in Stuttgart.
Goldies

Wachstum bringt immer die Frage nach der Qualitätssicherung. Wie schützt ihr euch vor den Fallstricken, die andere Franchiseketten erlebt haben?
System ist alles. McDonald’s macht es vor. Das ist eine andere Dimension, aber die Qualität ist dort immer gleich. Wir optimieren unsere Prozesse täglich. Schulungen sind unglaublich wichtig. Und die Auswahl der Menschen, die bei uns arbeiten, ist entscheidend. 

Wie sieht euer Franchise-Auswahlprozess aus?
Wir bekommen sehr viele Bewerbungen, aber nur wenige schaffen es am Ende durch den Prozess. Uns ist operative Klasse wichtig – also fundierte Gastronomie-Erfahrung. Viele klopfen an, die viel Geld, aber keine Erfahrung haben. Die lehnen wir ab. 

Seit Oktober 2025 gibt es die „Goldies Bar“ im KaDeWe.

Seit Oktober 2025 gibt es die „Goldies Bar“ im KaDeWe.
Goldies

Was ist langfristig das Ziel – in drei, fünf Jahren?
Wir wollen in Deutschland einen festen Platz neben Burger King und McDonald’s einnehmen. Wir wollen ein Teil der gastronomischen Quick-Service-Landschaft in Deutschland sein.

Wie wollt ihr das erreichen? Braucht ihr externes Kapital?
Im Moment wachsen wir aus dem Cashflow heraus. Sehr gesund und stetig – und so können wir weitermachen. 





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2,1 Millionen für Münchner Startup Ark Climate – mit diesem Pitchdeck


2,1 Millionen für Münchner Startup Ark Climate – mit diesem Pitchdeck

Das Münchner Climate-Tech-Startup Ark Climate von Ruth Bosse hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen.
Ark Climate

Radwege ausbauen, öffentliche Gebäude sanieren, Hitzeschutz- oder Starkregenkonzepte umsetzen – und gleichzeitig die CO2-Bilanz im Blick behalten. Für Städte, Gemeinden und Landkreise gleicht kommunaler Klimaschutz einem komplexen Puzzle. Hier setzt das Münchner Climate-Tech-Startup Ark Climate mit ihrer Software-as-a-Service-Lösung an – und unterstützt beim Fokus auf die wichtigsten Maßnahmen und bei der Umsetzung. Dafür sammelte das Startup nun 2,1 Millionen Euro Pre-Seed-Kapital ein. Wir haben das Pitchdeck.





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Wir haben uns konsequent auf unseren USP konzentriert


#Interview

Vor vier Jahren starteten Dennis Nasrun und Felix Mücke das ClimateTech metiundo. Inzwischen beschäftigt das Startup rund 70 Mitarbeitende. „Aktuell betreuen wir Kundenaufträge mit einem Annual Recurring Revenue von rund 3 Millionen Euro“, sagt Gründer Nasrun.

„Wir haben uns konsequent auf unseren USP konzentriert“

Das Berliner Startup metiundo, 2021 von Dennis Nasrun und Felix Mücke gegründet, bietet „Immobilieneigentümern eine Lösung für die Optimierung ihres Energie- und Wasserverbrauchs“. Dabei geht es insbesondere darum, „CO2-Emissionen im Immobiliensektor zu reduzieren“. 

Der englische GreenTech-Investor Octopus Energy Generation investierte kürzlich 40 Millionen Euro in das Unternehmen. „Der erste Kontakt entstand auf der E-World im vergangenen Jahr. Der Investor ist dort auf uns zugekommen. Daraus hat sich Schritt für Schritt eine Zusammenarbeit entwickelt, die fachlich wie menschlich gut gepasst hat“, erzählt Gründer Nasrun.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt der metiundo-Macher sein Unternehmen einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter metiundo erklären?
Wenn du wissen willst, wie viel Strom, Gas, Wärme oder Wasser ein Haus wirklich verbraucht oder wie viel Strom eine Solaranlage erzeugt, dann muss das jemand messen. Genau das machen sogenannte Smart Meter. Wir von metiundo kümmern uns darum, dass diese Messgeräte gekauft, vermietet, installiert und zuverlässig betrieben werden. Die vielen Messwerte laufen dann digital bei uns zusammen. Aus diesen Daten machen wir alles, was man im Alltag braucht: Abrechnungen, Stromverkauf, Verbrauchsanalysen oder Einsparungen. Kurz gesagt: Wir sorgen dafür, dass Energiedaten sauber erfasst und sinnvoll genutzt werden können.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Das war von Anfang an unser Kernkonzept – und wir sind diesem Weg treu geblieben. Natürlich haben wir Details geschärft und Prozesse verbessert, aber unser grundlegender Fokus auf Messinfrastruktur und Datenplattform hat sich nicht geändert. Rückblickend war diese Klarheit eine unserer wichtigsten Stärken.

Wie hat sich metiundo seit der Gründung entwickelt?
metiundo wurde vor vier Jahren gegründet und ist heute bundesweit aktiv. Wir beschäftigen rund 70 Mitarbeitende an den Standorten Berlin und Heidelberg. Aktuell betreuen wir Kundenaufträge mit einem Annual Recurring Revenue von rund 3 Millionen Euro. Im Feld sind derzeit etwa 21.000 Smart Meter im Betrieb – allein 2025 haben wir dieses Volumen im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Einige Finanzierungsrunden haben sich deutlich länger gezogen als geplant, sodass wir kurzfristig mit Bridge-Finanzierungen arbeiten mussten. Besonders schmerzhaft waren zwei sehr weit fortgeschrittene Runden, die jeweils kurz vor Weihnachten geplatzt sind. Außerdem haben wir viel Zeit in Gespräche mit Investoren investiert, die im Nachhinein einfach nicht zu unserem Geschäftsmodell gepasst haben. Hinzu kam in der Anfangszeit der langfristige Ausfall einzelner Schlüsselpersonen, was für das Team eine echte Herausforderung war.

Und wo hab Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir sind unserem Pfad treu geblieben und haben uns konsequent auf unseren USP konzentriert: die Datenplattform. Ein weiterer Erfolgsfaktor war der Fokus auf durchgängige digitale Prozessketten statt Insellösungen. Technisch haben wir bewusst langfristige Architekturentscheidungen getroffen, auch wenn sie ein paar Wochen länger gedauert haben als schnelle Quick Fixes. Und nicht zuletzt: unsere Organisation und Kultur. Wir hatten kaum Kündigungen und ein sehr stabiles Team. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Sich selbst treu bleiben und an die eigene Idee glauben – und sich nicht ständig von außen verunsichern lassen. Viele meinen es besser zu wissen, aber man sollte sich nicht für Investoren verbiegen. Rat einholen ist wichtig, aber von den richtigen Menschen: denen man vertraut und die wirklich beurteilen können, wovon sie sprechen, idealerweise andere Gründer:innen. Außerdem lohnt es sich, bei langfristig wirkenden Entscheidungen immer zwei Schritte vorauszudenken – sei es in der IT-Landschaft oder in der Organisation. Kultur entsteht nicht von allein: Es braucht bewusst passende Hires, Vielfalt in Persönlichkeiten und Kompetenzen und aktives Kümmern um das Zusammenwachsen des Teams. Und ganz pragmatisch: Keine Zeit mit Investoren verschwenden, die mit dem Geschäftsmodell nichts anfangen können. Fokus spart enorm viel Energie.

Wo steht metiundo in einem Jahr?
In einem Jahr wird unser Team ein weiteres Mal um rund 50 % gewachsen sein und den Sprung vom Startup zum Scale-up geschafft haben. Wir arbeiten dann skalierbar und effizient auf dem Weg zur nachhaltigen Profitabilität ohne dabei unsere Kultur und die Werte zu verlieren, die metiundo heute ausmachen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): metiundo



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