Apps & Mobile Entwicklung
Samsung QuantumBlack QD-OLED: Folie für besseres Schwarz soll 2026 Standard werden

Bei Asus heißt sie „Black Shield“, bei Gigabyte „Obsidian Shield“ und bei MSI „Dark Armor“. Diese Namen stehen für dieselbe „QuantumBlack“-Folie von Samsung, mit der die QD-OLED-Displays noch dunkler wirken, weniger reflektieren und weniger ins Lila abdriften. Samsung will die Folie bei allen neuen Displays 2026 einsetzen.
Bereits im Vorfeld der CES 2026 hatte Asus auf einen neuen Monitor mit „BlackShield“-Technologie hingewiesen, die den notorischen Lila-Farbstich von QD-OLED bei der Schwarzdarstellung unter Lichteinstrahlung deutlich reduzieren soll. Auch die Kratzfestigkeit sollte damit erhöht werden. Kurz darauf folgte MSI mit der Vorstellung von „Dark Armor“ mit demselben Versprechen. Gigabyte stimmte mit dem „ObsidianShield“ mit ein und bei AOC soll „DarkShield“ dasselbe leisten.
Dass hinter diesen verschiedenen Markennamen letztlich dieselbe Technik steckt, war bereits zu vermuten. Der Panel-Lieferant Samsung Display nennt jetzt einen eigenen Namen dafür: QuantumBlack.
Das wird mit QuantumBlack versprochen
Gegenüber der zuvor bei den QD-OLED-Displays genutzten Schutzfolie soll die QuantumBlack-Folie die Reflexion des Umgebungslichts nochmals um 20 Prozent verringern. Damit sollen „tiefste Schwarztöne in jeder Umgebung“ gewährleistet werden. Dass damit auch der Lila-Stich bei schwarzem Bild in heller Umgebung verringert wird, schreibt Samsung an dieser Stelle zwar nicht konkret, wurde von den Monitorherstellern aber bereits so beworben.
Ein weiterer Vorteil sei die höhere Oberflächenhärte, die von „2H“ auf „3H“ steige. Selbst Fingernägel sollen so etwa beim Aufstellen des Monitors keine Spuren hinterlassen. Unbedingt Ausprobieren sollte der Anwender das aber lieber nicht.
Für alle neuen Displays geplant
Laut Samsung ist der Einsatz von QuantumBlack „für alle neuen Produkte des Jahres 2026 geplant“.
Folgende Monitore sind der Redaktion bereits bekannt:
Hinweise in den Kommentaren zu weiteren Modellen sind gerne gesehen.
- QD-OLED und (RGB‑)WOLED: Neue OLED-Gaming-Monitore für 2026 in der Übersicht
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Sprung zu M7: Apple soll M6 Pro und M6 Max komplett überspringen

Apple soll seine Roadmap umgeworfen haben: Auf die leistungsstärkeren M5 Pro und Max sollen direkt die M7 Pro und Max folgen. Der M6 wird demnach nur als kleiner Chip in das Basis-MacBook Pro kommen. Die M7-Serie soll schon Anfang nächstes Jahr erscheinen und mehr Speicherbandbreite und eine schnellere NPU besitzen.
M7 Pro und Max mit deutlich mehr KI-Leistung
Der M7 soll „große Fortschritte“ bei der KI-Leistung bringen, schreibt Marc Gurman von Bloomberg und neben dem M7 Pro und M7 Max auch als M7 Ultra erscheinen. Im Fokus steht daher auch der Ausbau der Speicherbandbreite auf 240 GB/s beim kleinen M7, wodurch sich analog 480 GB/s beim M7 Pro ergeben könnten. Das entspräche einem Ausbau der Anbindung um über 50 Prozent.
Eine hohe Speicherbandbreite ist essenziell, um Large Language Modelle (LLMs) zügig ausführen zu können. So verfügt eine Nvidia RTX 5090 etwa über 1.792 GB/s, eine RTX 5060 Ti immerhin noch über 448 GB/s – deutlich mehr als Apples Pro-Chips.
Apple entwickelt die M7-Serie unter den Namen Delos (M7) und Andros (M7 Pro, Max und Ultra).
M6 weiterhin auf 2nm?
Nachdem Apple beim M7 Pro und Max einen größeren Sprung zur aktuellen M5-Generation zu wagen scheint, soll der M6 nach Angaben von Bloomberg so etwas wie eine Zwischengeneration darstellen: Auch hier werden Kunden voraussichtlich eine erhöhte Speicherbandbreite auf 200 GB/s und eine deutlich schnellere Neural Engine, wie Apple seine NPUs nennt, erhalten. Genaue Angaben zur Leistung im M5 hat der Konzern nie veröffentlicht und nur kund getan, dass sie „schneller“ sei. Zudem teste Apple aktuell eine Erhöhung der Anzahl der GPU-Kerne um 20 Prozent. Diese Erhöhung könnte sich dann auch bei der M7-Serie widerspiegeln. Zuletzt hatte Apple beim M2-Chip die Anzahl der GPU-Kerne auf 10 erhöht und seitdem GPU-Leistungssteigerungen unter anderem über eine Verbesserung der Architektur erzielt. Entwickelt wird der M6 unter dem Codenamen H18G oder Komodo, berichtet Bloomberg.
Veröffentlichung
Der M6-Chip soll noch dieses Jahr veröffentlicht werden, die M7-Serie hingegen erst im kommenden Jahr. Apple soll planen, den M7 in der ersten Jahreshälfte und M7 Pro und Max bis Ende des kommenden Jahres vorzustellen. Damit würden zwischen den leistungsstärkeren Pro- und Max-Chips wieder mindestens 18 Monate vergehen, MacBook-Pro-Nutzer also auf dem Leistungsniveau des aktuellen MacBooks erst einmal ausharren müssen.
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Nach Preiserhöhungen: Apple-Aktie sinkt zum Ende der Woche deutlich

Anleger reagieren verunsichert auf die Preiserhöhungen bei Apple und schicken die Aktie zum Ende der Woche auf Talfahrt. Damit entfernt sich die Aktie weiter von ihrem Hoch bei 315 US-Dollar zu Beginn des Monats. Auf das Jahr gesehen bleibt der Kurs jedoch positiv.
Apple hatte im Laufe der Woche die Preise für MacBook, iPad, smarte Lautsprecher und den Apple TV deutlich angehoben – teils um hunderte Euro. Apple-CEO Tim Cook begründet den Schritt mit explodierenden Speicherpreisen und erntet dafür prompt Kritik von Micron, einem der größten Speicherhersteller und damit Profiteur der Krise.
Auswirkungen auf Umsatz noch unbekannt
Wie sich die Preissteigerungen auf die Verkaufszahlen und damit den Umsatz auswirken, ist noch unbekannt. Gleichzeitig hat Apple angekündigt, in Zukunft weitere Preise anzuziehen. Bei der Welle am vergangenen Donnerstag hat Apple iPhone- und Apple-Watch-Preise noch nicht angerührt.
Auf das ganze Jahr noch grün
Zugewinne, die die Aktie zwischen März und Juni machen konnte, werden damit zwar teilweise ausgelöscht, auf das Jahr gerechnet bleibt für Investoren aber noch eine Preissteigerung von immerhin noch 4,71 Prozent. Im Verlauf des Freitags konnte sich der Kurs wieder leicht erholen und notiert nachbörslich bei 283,78 US-Dollar.
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G-Master Titan Falcon: Der erste OLED-Monitor von iiyama setzt auf WOLED der 4. Gen

Sehr spät springt der Hersteller iiyama auf den Zug der Gaming-Monitore mit OLED-Technik auf. Das erste Modell dieser Gattung ist der G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon. Der 27″-Monitor nutzt ein WOLED-Panel der vierten Generation von LG Display und liefert die WQHD-Auflösung mit 280 Hz.
Der erste OLED-Monitor von iiyama
An die „anspruchsvollsten Spieler“ richtet sich iiyama nach eigenen Worten mit dem kürzlich vorgestellten G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon. Bekanntlich ist die OLED-Technik den Flüssigkristall-Anzeigen (LCD) bei der Reaktionszeit haushoch überlegen. Zudem gibt es dank einzeln abschaltbarer Pixel statt ständigem Backlight ein viel größeres Kontrastverhältnis. Da das Problemkind „Burn-In“ bei OLED-Displays inzwischen viel weniger schwer wiegt als früher, setzen immer mehr Spieler auf OLED. Begünstigt wird dies auch durch die im Zuge der Massenfertigung mittlerweile erschwinglichen Preise. LCDs bleiben aber deutlich günstiger.
Iiyama setzt beim Debüt nicht auf Samsungs QD-OLED-Panels, sondern auf WOLED aus dem Hause LG. Angeblich handelt es sich um ein Panel der 4. Generation, das als „Primary RGB Tandem OLED“ oder auch „Meta 3.0“ beschrieben wird. Damit soll die Helligkeit punktuell bis zu 1.500 cd/m² erreichen. Auf der gesamten Bildfläche liegt das Maximum aber eher bei 335 cd/m², zumindest hatte es LG so angegeben.
Die 2.560 × 1.440 Pixel stellt der G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon mit einer Bildwiederholrate von bis zu 280 Hz dar. Kontrast und Reaktionszeit liegen mit 1.500.000:1 und 0,03 ms wie auch die 10 Bit Farbtiefe auf dem gewohnten OLED-Niveau. Als Videoeingänge sind einmal DisplayPort 1.4 und zweimal HDMI 2.1 vorhanden. Der einzelne USB-C-Anschluss bietet offenbar keinen DisplayPort-Modus und arbeitet mit 5 Gbps sowie 65 Watt Stromversorgung. Zwei USB-A-Ports mit 5 Gbps und ein Kopfhörerausgang kommen hinzu. Eine KVM-Switch-Funktion und integrierte Lautsprecher gibt es außerdem.
Der austauschbare Standfuß erlaubt eine Höhenverstellung, das Neigen und Schwenken wie auch den Hochkantbetrieb (Pivot). Die Leistungsaufnahme wird mit 32 Watt im Betrieb angegeben.
Auch iiyama bietet eine „OLED-Schutzfunktion“ gegen Einbrennen und macht letzteres zum Garantiefall in einem Zeitraum von 3 Jahren nach dem Kauf.
Preis und Verfügbarkeit
Die ersten Händler rufen für den iiyama G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon einen Preis von 449 Euro auf. Laut Angaben der Shops soll der Monitor ab dem 9. Juli 2026 lieferbar sein.
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