Apps & Mobile Entwicklung
Satelliten-Internet: Telekom bietet Starlink für Geschäftskunden an

Satelliten-Internet via Starlink lässt sich für Geschäftskunden jetzt auch über die Telekom buchen. Vermarktet wird das Angebot als Brückenlösung für Standorte ohne ausreichende Versorgung. Vom Eigenerwerb bei Starlink will sich die Telekom mit einem schlüsselfertigen Gesamtpaket für Montage, Netzanbindung und Service abgrenzen.
Starlink selbst bietet das derzeit bis zu 400 Mbit/s und perspektivisch noch im Verlauf dieses Jahres bis zu 1 Gbit/s schnelle Satelliten-Internet neben Privat- auch bereits selbst für Geschäftskunden an. Zur Auswahl stehen jeweils mehrere Tarife in den zwei Klassen „Local Priority“ und „Global Priority“ für den stationären und mobilen Einsatz.
Telekom wirbt mit schlüsselfertiger Lösung
Die Telekom dockt mit ihrem Angebot daran unter der Bezeichnung „Satellite Internet Access by Starlink“ (SIA) an. Dabei ist der Netzbetreiber für die Montage der Hardware und die Netzanbindung zuständig und dient auch als Service-Ansprechpartner. Auf Wunsch begleiten erfahrene Systemspezialisten den laufenden Betrieb und stehen bei Bedarf direkt vor Ort zur Verfügung. Auch die Abrechnung erfolgt nicht über Starlink, sondern läuft über die Telekom-Rechnung.
Gedacht ist das Angebot für Großkunden und Organisationen des öffentlichen Sektors, die damit die Ausfallsicherheit der terrestrischen Breitbandanbindungen stärken wollen oder wo Glasfaser und Mobilfunk noch nicht vollständig verfügbar sind. Fällt die Primärversorgung aus, soll mithilfe von SIA eine nahtlose Versorgung hergestellt werden. Geschäftskritische Bereiche wie Kassensysteme, Logistik-Terminals oder Produktions- und Anlagensteuerungen sollen mit der Lösung zuverlässig verbunden bleiben. Im Rahmen eines Pilotprojekts setze derzeit eine „Brauereikette aus Ostdeutschland“ auf SIA, während der Glasfaserausbau läuft.
Bis zu 400 Mbit/s und 10 TB pro Monat
Die Telekom wirbt analog zu Starlink selbst mit bis zu 400 Mbit/s im Downlink und bis zu 40 Mbit/s im Uplink sowie einer Latenz von 20 bis 60 ms. Es lassen sich unterschiedliche monatliche Datenpakete von 50 GB bis 10 TB buchen. Starlink selbst wirbt auf der Website mit einem Datenvolumen von 50 GB (49 Euro) bis 2 TB pro Monat (410 Euro) und bietet weitere 50 GB für 19 Euro und 500 GB für 95 Euro pro Monat an.
Preise sind der Ankündigung der Telekom nicht zu entnehmen. Interessenten können sich mit dem Stichwort „SIA“ per E-Mail an die Telekom wenden. Bestandskunden können SIA über ihren eigenen Ansprechpartner im Geschäftskundenvertrieb buchen.
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Weitere Galaxy-Modelle: Samsung weitet Beta-Programm von One UI 8.5 aus

Nachdem Samsung im vergangenen März das Beta-Programm der eigenen Android-Iteration bereits ausgeweitet hatte, erweitert der Hersteller dieses nun erneut auf weitere Galaxy-Modelle, wobei erstmals auch ein Smartphone der A-Reihe einbezogen wird.
Nicht nur Galaxy-Modelle im Beta-Pool
Unter den neu aufgenommenen Galaxy-Modellen befinden sich laut Samsung unter anderem die Galaxy-S23-Serie (Test), das Galaxy Z Fold 5, das Galaxy Z Flip 5 (Test), das Galaxy S23 FE sowie nun auch das Galaxy A36 5G. Die neuen Beta-Versionen sollen nach Angaben des südkoreanischen Unternehmens schrittweise in ausgewählten Märkten wie Indien, Korea, Großbritannien und den USA eingeführt werden. Zudem soll das Beta-Programm in den kommenden Wochen nochmals auf weitere Galaxy-Geräte ausgeweitet werden. Für die Teilnahme ist eine Registrierung über die Members-App des Herstellers erforderlich.
AirDrop und Quick Share nun auch auf Samsung-Smartphones
Mit One UI 8.5 Beta will Samsung auf seinen Mobilgeräten unter anderem AirDrop über Quick Share einführen, nachdem Google bereits im November des vergangenen Jahres angekündigt hatte, dass die Funktion auf Smartphones der Pixel-10-Serie (Test) ab sofort mit Apples AirDrop kompatibel sei. Für Android insgesamt sollte die Umsetzung zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Für Nutzer ausgewählter Galaxy-Modelle ermöglicht die Unterstützung einen nahtlosen plattformübergreifenden Dateiaustausch.
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Benchmark-Debatte: Geekbench 6.7 erhält iBOT-Erkennung für Core Ultra 200 Plus

Das Intel Binary Optimization Tool (iBOT) sorgt bei CPUs der Serie Core Ultra 200 Plus für bessere Ergebnisse in der Geekbench-Datenbank. Da unklar ist, wie das genau funktioniert, hatten die Geekbench-Entwickler pauschal alle Resultate dieser CPU-Familie als „ungültig“ markiert. Mit Geekbench 6.7 gibt es eine neue Lösung.
Die jüngst erschienene Fassung Geekbench 6.7 führt eine sogenannte „Intel BOT Detection“ ein. Diese Anpassung im Code der Benchmark-Software soll also erkennen, ob auf einem System iBOT aktiv war oder nicht. Sollte die Nutzung von iBOT erkannt werden, werden die Resultate im Geekbench-Browser weiterhin als „invalid“ also „ungültig“ markiert. Sollte iBOT aber nicht erkannt werden, dann handelt es sich aus Sicht der Betreiber um valide Ergebnisse, die wie alle anderen behandelt werden.
Resultate mit Geekbench 6.6 und darunter sollen aber weiterhin als „ungültig“ markiert werden, da bei diesen die iBOT-Erkennung fehlt.
iBOT lieferte 5,5 % höhere Scores
Das Thema iBOT hat Geekbench von Anfang an sehr ernst genommen, unter anderem weil Intel diese Form der softwareseitigen Optimierung für seine Prozessoren nicht ausreichend dokumentiert habe, so der Vorwurf.
In eigenen Analysen stellten die Geekbench-Entwickler fest, dass beim Geekbench 6.3 mit aktiviertem iBOT sowohl die Single-Score- als auch die Multi-Score-Ergebnisse um 5,5 Prozent höher ausfielen. Bei bestimmten Workloads gab es aber weitaus größere Vorteile durch iBOT: Im HDR Workload gab es bis zu 30 Prozent Zuwachs. Außerdem wurde klar, dass nur bestimmte Versionen des Geekbench durch iBOT optimiert wurden.
Instruktionen komprimiert
In weiteren Messungen stellte Geekbench fest, dass iBOT „signifikante Änderungen am Code des HDR-Workload vorgenommen hat“. Dadurch sei die Anzahl der durchgeführten Befehle um 14 Prozent reduziert worden. Das erklärt den deutlichen Leistungszuwachs.
Diese Reduzierung resultiert größtenteils aus der Vektorisierung von Teilen des Workload-Codes durch BOT, wobei Befehle, die mit einem Wert arbeiten, in Befehle umgewandelt werden, die mit acht Werten arbeiten. Dies ist eine deutlich komplexere Transformation als eine einfache Code-Umordnung. Intels öffentliche Dokumentation beschreibt lediglich die einfacheren Code-Umordnungstechniken, nicht aber die hier beobachteten Vektorisierungstransformationen.
Geekbench findet iBOT unfair
Am Ende lautete das Fazit von Geekbench, dass Intels Binary Optimization Tool „diesen vielfältigen Code durch prozessoroptimierte, vollständig optimierte Binärdateien ersetzt und die Spitzenleistung anstatt der typischen Leistung misst“. Die Optimierungstechnik sei zwar „interessant“, würde aber „ein unrealistisches Bild der tatsächlichen CPU-Leistung vermitteln“ und „Intel-Prozessoren im Vergleich zu AMD und anderen Herstellern schneller“ erscheinen lassen, „als sie es im typischen Alltagseinsatz tatsächlich wären“.
- Intel APO, iBOT, IPPP & Co erklärt: Softwaretechnologien für bis zu 24 % höhere CPU-Leistung
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Cherry Xtrfy K5 Pro TMR: Bekanntes Chassis für neue MK-Taster mit oranger Prise
Die Xtrfy K5 Pro TMR ist Cherrys zweite neue Tastatur des laufenden Jahres. In den Mittelpunkt der Produktpräsentation rückt Cherry die nagelneuen, einstellbaren MK-Taster mit TMR-Technik sowie Gaming-Features. Optisch fällt sie mit einem Chassis auf, das orangene Zierstreifen dekorieren.
Im Kern ist die K5 Pro bekannt, denn rein äußerlich gibt es sie bereits als Cherry Xtrfy K5V2 Compact (Test) mit neuen orangenen Streifen am Chassis. Geändert haben sich die Taster. MK Crystal in Hot-Swap-Sockeln erfassen Signale nicht durch Schließen eines Metallkontaktes.
Stattdessen wird über einen Sensor die Entfernung zu einem Magneten gemessen, der im Stempel der Taster sitzt. Dadurch lässt sich einstellen, wann eine Taste auslöst. Das Featureset umfasst unter anderem Mehrfachbelegungen sowie Rapid Trigger. Außerdem erhöht Cherry die Polling-Rate von 1.000 auf 8.000 Hz.
Taster und Einstelloptionen haben in der Tenkeyless-Tastatur Cherry MX 8.2 Pro TMR (Test) gefallen. Programmiert werden Taster und Tastatur mit Hilfe der neuen MagCrate-Software. Sie hat sich bei der MX 8.2 zumindest als Fortschritt gegenüber älteren Cherry-Apps erwiesen.
Zum Aufbau wenig Infos
Über den Aufbau sagt Cherry wenig. Das Unternehmen schreibt von einer „Multi-Layer-Dämpfung“ zur Optimierung der Akustik. Inwieweit sich diese von dem „doppelschichtigen, schalldämpfenden Schaumstoff“ der K5V2 unterscheidet, ist unklar. Im Prinzip qualifiziert sich auch dieser als „Multi-Layer-Dämpfung“ – denn zwei Lagen sind bereits mehrere.
Passend zur Vorsicht bei der Einschätzung vager Äußerungen fehlen weitere Detailangaben, denn die Tastenkappen kommuniziert Cherry ebenfalls nicht direkt. Angaben finden sich nicht auf der Produktseite selbst, sondern erst nach Graben im verlinkten Datenblatt. Beschichtete ABS-Tastenkappen wollen auch nicht ganz in die Preisklasse passen, auch wenn Cherry eine der günstigeren Analog-Tastaturen anbietet. Akko Mod68 HE (Test) oder NZXT MiniFunction Elite (Test) bieten hier auf dem Papier mehr, wenngleich nicht mit TMR-, sondern ebenfalls einstellbarer HE-Technik.
Preis und Verfügbarkeit
Die Xtrfy K5 Pro TMR kann in Schwarz bereits zur Preisempfehlung von rund 150 Euro erworben werden. Eine weiße Variante findet sich bereits für knapp 180 Euro in den Katalogen der Händler, ist aber noch nicht lieferbar.
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