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Social-Media-Battle: So frech reagiert Edeka auf die „Trolley Bag“ von Lidl
Edeka teilt in den sozialen Netzwerken mal wieder gegen Lidl aus
Dass sich die großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler in Social Media battlen und gegenseitig Seitenhiebe verteilen, hat seit vielen Jahren Tradition. Jetzt teilt Edeka mal wieder gegen Lidl aus – und adressiert mit einem cleveren Post gleich zwei Themen, mit denen Lidl vorige Woche Schlagzeilen machte.
Urteil
Lidl-Werbekampagne um „größte Preissenkung“ war irreführend
Die Aussage „Sofort dauerhaft 500 Produkte günstiger“ von Lidl war wettbewerbswidrig. Das hat das Landgericht Heilbronn heute auf eine Klage der Verbraucherzentrale Hamburg hin entschieden. …
Während es von den direkten Lidl-Konkurrenten Aldi und Penny (bislang) keine vergleichbare Reaktion auf das Werbelüge-Urteil des Landgerichts Heilbronn gab, hat auch Edeka-Tochter Netto in Social Media gegen den Discounter aus Neckarsulm ausgeteilt: In einem kurzen KI-Clip greift Netto das Viral-Phänomen um einen nihilistischen Pinguin auf, das Lidl vor einigen Wochenn wie viele andere Marken für Echtzeit-Marketing nutzte: Nachdem Lidl den einsamen Pinguin in seinen Backshop führte, dreht Netto die Story vor dem Hintergrund des Urteils gegen Lidl weiter – und lässt den Antarktis-Bewohner weinend von dannen ziehen, nachdem auch er „beim Preisversprechen getäuscht“ wurde.
Fashion-Statement
Lidl verblüfft mit Handtasche im Einkaufswagen-Design
Es ist ein It-Piece der besonders skurrilen Art: Lidl hat gemeinsam mit Avantgarde-Designer Nik Bentel eine Handtasche entwickelt, die von einem handelsüblichen Einkaufswagen inspiriert ist. Wie das gebrandete Fashion-Accessoire aussieht und wie man es ergattern kann. …
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Frischekampagne: Kaufland wirbt mit Opus-Klassiker
„Live is Life“ ist einer der Pop-Klassiker der 80er-Jahre. Der Hit der österreichischen Band Opus bleibt auch 42 Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung frisch. In den nächsten Wochen wird man den Song wieder sehr oft hören: in einer abgewandelten Version in einer neuen Kampagne von Kaufland.
Kampagne bleibt lange live
Damit schaltet die Tochter der Schwarz-Gruppe nach dem Frische-Aufschlag im vergangenen Herbst „einen Gang höher“, wie es aus dem Unternehmen heißt. Die Spots sind Teil einer 360-Grad-Kampagne, die im TV, in der Filiale, im Prospekt, im Radio, auf Plakaten und digital und Social Media zu sehen sind.
Wie wichtig Kaufland das Thema ist, wird auch an anderer Stelle deutlich. Die Kampagne wird bis Ende November on Air sein. Die Kreation stammt von Freunde des Hauses. Clobblestone aus Hamburg verantwortet Produktion und Regie des Clips.
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Wie der Widerrufs-Button zum Wettbewerbsvorteil wird
Schon bald ist der Widerrufs-Button Pflicht für Online Shops und droht, Stornoquoten zu erhöhen. Doch in der Transparenz uns strategischen Nutzung des Buttons liegt die Chance.
Ab dem 19. Juni 2026 sind Online Shops verpflichtet, eine elektronische Widerrufsfunktion bereitzustellen – den sogenannten Widerrufs-Button. Die neue Regelung macht den Widerruf für Verbraucher:innen sichtbarer, einfacher und deutlich schneller. Was bislang über Serviceanfragen, E-Mails oder nachgelagerte Retouren abgewickelt wurde, rückt heute als transparenter Prozess in den Fokus. Künftig entsteht damit ein neuer direkter Touchpoint in der Customer Journey, der nicht nur rechtliche Relevanz hat, sondern auch operative und wirtschaftliche Folgen mit sich bringt.
Für viele Händler:innen klingt das zunächst nach steigenden Stornoquoten und zusätzlichem Druck auf Margen. Diese Perspektive greift jedoch zu kurz. Denn der Widerrufs-Button schafft vor allem eines: Transparenz. Und genau darin liegt die strategische Chance.
Mehr Stornos, weniger Kosten
Tatsächlich ist davon auszugehen, dass die Zahl der frühzeitigen Widerrufe zunächst zunimmt – vor allem in Kategorien mit impulsgetriebenen Käufen, etwa in Fashion, Lifestyle oder bei Produkten mit längerer Lieferzeit und Käufen ohne starke Markenbindung. Der Grund dafür liegt in der niedrigen Hemmschwelle für Kund:innen, eine Kaufentscheidung über einen einzigen Klick auf den Widerrufs-Button direkt zu revidieren.
Entscheidend ist jedoch, wann dieser Widerruf erfolgt. Ein früh ausgelöster Widerruf ist für Händler:innen in vielen Fällen deutlich günstiger als eine spätere Retoure. Sobald eine Bestellung kommissioniert, verpackt oder versendet wurde, steigen die Prozesskosten spürbar. Im Fashion-Bereich können für eine Retoure je nach Setup schnell acht bis 15 Euro pro Auftrag anfallen. Die Verlagerung von Retouren in frühzeitige Stornos senkt im Umkehrschluss Rücksendekosten und entlastet zudem Fulfillment, Kund:innenservice und Zahlungsabwicklung. Der Kostenvorteil entsteht insbesondere dann, wenn der Widerruf erfolgt, bevor Fulfillment-Prozesse wie Kommissionierung oder Versand angestoßen wurden.
Wo der Widerrufs-Button konkrete Chancen eröffnet
Ist der Kauf einmal widerrufen, endet die Customer Journey nicht zwangsläufig. Der Widerrufs-Button markiert zwar einen Ausstieg, er stellt gleichzeitig aber eine Interaktionschance dar. Händler:innen können hier gezielt gegensteuern, statt den Abbruch lediglich zu verarbeiten.
Eine Möglichkeit liegt in der intelligenten Incentivierung: Lösen Kund:innen einen Widerruf frühzeitig aus, können Unternehmen situativ Anreize setzen, um den Kauf doch fortzuführen – beispielsweise durch Treuepunkte, einen einmaligen Vorteil oder personalisierte Angebote. Entscheidend ist, dass diese Maßnahmen nicht pauschal erfolgen, sondern an Warenkorb, Kund:innensegment und bisheriges Verhalten gekoppelt sind. In Kombination mit Daten aus Payment, Fulfillment und CRM entsteht so ein differenziertes Bild darüber, wo Kaufabbrüche entstehen – und wo gezielt gegengesteuert werden kann.
Ebenso relevant sind sinnvolle Alternativen zum vollständigen Storno. Je nach Kontext kann es hilfreich sein, einen Umtausch anzubieten, flexible Zahlungsoptionen wie einen späteren oder gestaffelten Zahlungseinstieg aufzuzeigen oder den Widerruf mit einer stationären Rückgabe zu verknüpfen. Solche Optionen helfen, Umsatz nicht vorschnell zu verlieren und Serviceorientierung zu zeigen.
Conversions treiben durch Transparenz
Langfristig ist vor allem der Effekt auf die Kundenerfahrung relevant. Händler:innen, die den Widerrufs-Button sauber integrieren, verständlich kommunizieren und aktiv in ihre Prozesse einbinden, schaffen mehr Transparenz an einem sensiblen Punkt der Customer Journey. Daraus können mehrere positive Effekte entstehen:
- Höhere Kund:innenzufriedenheit: Ein klarer und nachvollziehbarer Widerrufsprozess stärkt das Vertrauen in den Shop.
- Weniger Serviceaufwand: Wenn der Widerruf einfach digital möglich ist, sinkt die Zahl manueller Anfragen per E-Mail oder über den Kund:innenservice.
- Geringere Retourenquote: Transparente Prozesse fördern bewusstere Kaufentscheidungen und können impulsive Fehlkäufe langfristig reduzieren.
Schließlich hat der Widerrufs-Button auch eine oft unterschätzte Wirkung auf die Conversion. Transparent platzierte und verständlich erklärte Widerrufsmöglichkeiten senken die wahrgenommene Kaufhürde, weil sie Sicherheit und Kontrolle schaffen. Der Widerrufs-Button wird damit vor allem zu einem sichtbaren Vertrauenssignal, das Conversion und Kund:innenbindung auf lange Sicht positiv beeinflussen kann.
Widerruf strategisch einbetten
Damit der Widerrufs-Button sein Potenzial entfalten kann, müssen Händler:innen ihn konsequent in ihre bestehenden Prozesse und Systeme integrieren. Dazu gehört zunächst die strategische Platzierung im Shop sowie eine UX, die den Widerruf verständlich und transparent macht, ohne zusätzliche Hürden aufzubauen. Gleichzeitig sollten Kund:innenkonten, ERP- und Payment-Systeme so vorbereitet sein, dass Widerrufe nahtlos verarbeitet werden können. Automatisierte Workflows – von der Stornierung über die Rückbuchung bis zur Bestätigung – helfen, Kosten und Fehlerquote zu senken.
Darüber hinaus entsteht durch den Widerrufs-Button eine neue, wertvolle Datenbasis. Die Analyse von Button-Klicks, Zeitpunkten und tatsächlichen Rückgaben liefert Hinweise auf Kaufreue, problematische Produkte oder Schwächen im Sortiment. Richtig genutzt, entwickelt sich der Widerrufs-Button damit nicht nur zum operativen Werkzeug, sondern auch zum Frühindikator für Optimierungspotenziale entlang der gesamten Customer Journey.
Von der Pflicht zum Potenzial
Der Widerrufs-Button bringt für Online-Händler:innen zunächst viele Herausforderungen wie frühzeitige Stornos und technischen Anpassungsbedarf mit sich. Sind diese Hürden aber einmal überwunden, zeigen sich die eigentlichen Potenziale der neuen Regelung. Dann kann der Widerrufs-Button dazu beitragen, Retourenkosten zu senken, Serviceprozesse zu entlasten, Vertrauen aufzubauen und die Customer Journey transparenter zu gestalten. So kann aus einer regulatorischen Pflicht langfristig ein echter strategischer Hebel für den Online-Handel entstehen. Die Frage ist nicht, ob der Widerrufs-Button kommt – sondern ob Händler:innen ihn nur umsetzen oder auch strategisch nutzen.
14 Tage Geld zurück:
Widerrufs-Button für Online Shopping kommt 2026

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Kampagne von Styleheads: Rossmann pusht Skincare-Marke Isana mit Creator-Offensive
Diese acht Creators bilden die Isana Squad und sind damit die neuen Markenbotschafter der Hautpflegemarke
Hautpflege ist eines der größten Themen in Social Media. Beauty-Marken und Skincare-Influencer erreichen bei TikTok & Co mitunter ein Millionen-Publikum, was auch eine große Drogeriemarktkette jetzt für sich nutzen will: Gleich acht bekannte Creators werben ab sofort für die Rossmann-Eigenmarke Isana.
Mitglieder der Isana Squad sind @selfiesandra, @vanessa.tamkan, @paulasenfkorn, @haus_plan_b, @shantijoantan, @_the.beautiful.people, @scienskin und das oben bereits erwähnte Isana Face Joyce, die gleichzeitig als Social-Media-Managerin für Rossmann tätig ist. Gemeinsam bringen es die anderen sieben Creators bei TikTok auf rund 4 Millionen Follower, bei Instagram sogar auf fast 5 Millionen. Die Auswahl der Creators erfolgte laut Styleheads allerdings nicht rein auf Basis der Reichweite, sondern auch anhand der Kriterien Authentizität, Community-Fit und glaubwürdige Vermittlung der Markenwerte.
Für die strategische wie auch kreative Konzeption, Umsetzung und Produktion der Kampagne inklusive aller Assets zeichnet Styleheads gemeinsam mit dem Marketingteam von Rossmann verantwortlich. Das erklärte Ziel lautet, die emotionale Bindung zu der Marke Isana weiter zu vertiefen und den Dialog mit der Community auf den relevanten Kanälen Instagram und TikTok zu intensivieren.
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