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Soundcore Nebula P1 im Test: Endlich ein Full-HD-Beamer, der richtig gut klingt


Der Soundcore Nebula P1 von Anker bringt zwei abnehmbare 10-Watt-Surround-Lautsprecher, Google TV mit Netflix und ein Full-HD-DLP-Bild mit 650 Ansi-Lumen.

Viele portable Beamer kämpfen mit demselben Problem: Der Klang der eingebauten Lautsprecher reicht nicht aus, um einen Filmabend ohne externe Soundanlage zu genießen. Anker geht beim Soundcore Nebula P1 einen ungewöhnlichen Weg und integriert zwei abnehmbare 10-Watt-Lautsprecher direkt in den Beamer. Die Speaker lassen sich kabellos neben der Leinwand platzieren und erzeugen so echten 2.0-Surround-Sound – ohne zusätzliche Hardware.

Neben dem Audio-Konzept setzt der Nebula P1 auf eine DLP-Optik mit nativer Full-HD-Auflösung und 650 Ansi-Lumen. Google TV ist vorinstalliert, Netflix läuft nativ in Full-HD. Damit positioniert sich der Beamer im gehobenen Segment der portablen Projektoren – zwischen günstigen LCD-Modellen wie dem Wanbo DaVinci 1 Pro (Testbericht) und Premium-Geräten wie dem Xgimi Halo+ (Testbericht).

Der Soundcore Nebula P1 kostet aktuell 765 Euro (Amazon). Wir haben den Beamer ausführlich getestet und zeigen, ob das Konzept mit den abnehmbaren Speakern aufgeht.

Wie sind das Design und die Verarbeitung?

Der Soundcore Nebula P1 setzt auf ein modern-minimalistisches Design mit mattem Finish. Die kompakten Abmessungen von etwa 28,5 × 13 × 13 cm (inklusive angedockter Speaker) und das Gewicht von rund 2,5 kg machen ihn rucksacktauglich. Die Speaker allein wiegen bereits 850 Gramm.

Auffälligstes Designmerkmal ist der integrierte Tragegriff, der den Transport erleichtert. Darunter sitzt ein Ständer, in dem der Beamer vertikal gedreht werden kann. So lässt sich die Projektionshöhe flexibel anpassen, ohne ein Stativ zu benötigen. Im zusammengeklappten Zustand schützt der Ständer gleichzeitig die empfindliche Linse – eine clevere Lösung, die an den Mechanismus des Xgimi Mogo 3 Pro (Testbericht) erinnert.

Die beiden Lautsprecher sitzen auf der Oberseite in einer magnetischen Dockingstation. Sie halten sicher und fest, lassen sich aber per Riegel einfach entnehmen. Die Verarbeitung überzeugt. Keine Klappergeräusche, keine wackeligen Teile, präzise Spaltmaße. Der Beamer besitzt die Schutzklasse IP33, die Speaker sogar IP54 – damit ist der Nebula P1 auch für den leichten Outdoor-Einsatz gewappnet.

Was kann die Hardware?

Der Soundcore Nebula P1 basiert auf DLP-Technologie und löst nativ mit 1920 × 1080 Pixeln (Full-HD) auf. Als Lichtquelle dient ein 4-LED-System mit einer Helligkeit von 650 Ansi-Lumen und einer angegebenen Lebensdauer von 25.000 Stunden. Das native Kontrastverhältnis liegt bei 400:1. HDR10 und HLG werden unterstützt.

Bei den Anschlüssen bietet der Nebula P1 einen HDMI-2.1-Port mit eARC (Eingang bis 4K/60 Hz), USB-A 2.0 für die Medienwiedergabe, USB-C mit Power Delivery (100 W) für die Stromversorgung per Powerbank sowie einen 3,5-mm-Aux-Ausgang. Drahtlos verbindet sich der Beamer über Wi-Fi 5, Bluetooth mit niedriger Latenz (unter 50 ms) und Google Cast. Die Throw Ratio beträgt 1,2:1. Bei etwa 2,7 Metern Abstand ergibt sich ein 100-Zoll-Bild. Der Stromverbrauch liegt bei rund 55 Watt. Ein integrierter Akku fehlt, der Beamer lässt sich aber über eine USB-C-Powerbank betreiben.

Besonders interessant für Gamer: Im Gaming-Modus erreicht der Nebula P1 einen Input-Lag von nur 9 bis 10 Millisekunden.

Soundcore Nebula P1

Wie gut ist das Bild?

Die Bildqualität des Soundcore Nebula P1 überrascht positiv für seine Geräteklasse. In abgedunkelten Räumen liefert die DLP-Optik ein scharfes, farbkräftiges Bild. Die Farben wirken im Movie-Modus ausgewogen. Über die Nebula Connect App lassen sich Farbmodi, Gamma, Weißabgleich und ein Color-Management-System (CMS) detailliert anpassen – das bieten nur wenige Beamer in diesem Preissegment.

Mit 650 Ansi-Lumen ist der Nebula P1 heller als viele kompakte Konkurrenten wie der Samsung The Freestyle (Testbericht) mit seinen rund 250 Ansi-Lumen. Für helle Räume reicht die Leuchtkraft dennoch nicht aus. Die optimale Bilddiagonale liegt zwischen 80 und 120 Zoll. Darüber hinaus nimmt die Helligkeit spürbar ab. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig, auch an den Rändern bleibt das Bild klar.

Der Kontrast ist für die portable Klasse akzeptabel. Tiefe Schwarztöne erreicht der Nebula P1 nicht, dunkle Szenen wirken aber auch nicht schwammig. Bewegungen werden sauber dargestellt. HDR10 und HLG bringen zusätzliche Details in hellen und dunklen Bildbereichen.

Soundcore Nebula P1

Die automatische Bildanpassung gehört zu den Stärken des Nebula P1. Autofokus, automatische Trapezkorrektur, Hinderniserkennung (Auto-Obstacle-Avoidance) und Auto-Screen-Fit justieren das Bild in wenigen Sekunden – schnell und zuverlässig. In Kombination mit dem schwenkbaren Ständer gelingt die Aufstellung in Augenblicken.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Auf dem Soundcore Nebula P1 läuft Google TV. Netflix, YouTube, Disney+, Prime Video und Apple TV sind nativ verfügbar. Über den Google Play Store stehen mehr als 10.000 Apps zur Auswahl. Die Widevine-L1-Zertifizierung sichert Netflix-Streaming in Full-HD. Ein zusätzlicher Streaming-Stick ist nicht nötig.

Die Einrichtung gelingt per QR-Code über das Smartphone und funktioniert im Test auf Anhieb – das ist bei Google TV nicht selbstverständlich. Die personalisierte Startseite zeigt Empfehlungen, basierend auf den genutzten Diensten. Google Cast und Nebula Cast ermöglichen kabelloses Streamen vom Smartphone oder Tablet. Die Navigation läuft flüssig, nur bei vielen gleichzeitig geöffneten Apps bremst das System minimal.

Die Fernbedienung gehört zu den besten, die wir bei einem Beamer erlebt haben. Sie liegt gut in der Hand, bietet eine Hintergrundbeleuchtung, ein integriertes Mikrofon für den Google Assistant und Schnelltasten für YouTube, Netflix und Prime Video. Die Nebula Connect App erweitert die Steuerung um eine Bildschirmtastatur, einen Mausmodus und direkten Zugriff auf das Einstellungsmenü. Firmware-Updates müssen manuell angestoßen werden.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Das Audio-Konzept ist das Alleinstellungsmerkmal des Soundcore Nebula P1. Zwei abnehmbare 10-Watt-Lautsprecher liefern zusammen 20 Watt True-2.0-Surround-Sound mit Dolby-Audio-Unterstützung. Angedockt am Beamer klingen sie bereits besser als die integrierten Lautsprecher der meisten portablen Konkurrenten. Richtig zur Geltung kommen sie aber erst, wenn man sie abnimmt und links und rechts neben der Leinwand platziert. Dann entsteht ein breites Klangbild mit guter Dialogverständlichkeit. In Wandnähe sind auch Bässe spürbar, ein echtes Bass-Feuerwerk darf man aber nicht erwarten.

Jeder Speaker lässt sich einzeln als Bluetooth-Lautsprecher nutzen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 20 Stunden, die Ladezeit rund drei Stunden. Damit sind die Speaker auch unabhängig vom Beamer vielseitig einsetzbar.

Der Lüfter des Nebula P1 ist einer der leisesten im Testfeld. Selbst bei maximaler Helligkeit bleibt er kaum hörbar. Es gibt keinen Grund, den Ton wegen des Lüfters lauter zu stellen – das schaffen nur wenige portable Beamer.

Wie teuer ist der Beamer?

Der Soundcore Nebula P1 kostet aktuell 765 Euro (Amazon).

Fazit

Der Soundcore Nebula P1 hebt sich durch sein durchdachtes Audio-Konzept von der Konkurrenz ab. Die beiden abnehmbaren 10-Watt-Speaker liefern echten 2.0-Surround-Sound und machen externe Lautsprecher in vielen Szenarien überflüssig. Auch einzeln als Bluetooth-Boxen sind sie mit 20 Stunden Akkulaufzeit nutzbar.

Das Full-HD-Bild gefällt in abgedunkelten Räumen mit kräftigen Farben und gleichmäßiger Schärfe. Google TV mit nativer Netflix-Unterstützung, die hervorragende Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung und die zuverlässige automatische Bildanpassung runden das Paket ab. Der Lüfter bleibt dabei flüsterleise. Für helle Räume reichen die 650 Ansi-Lumen allerdings nicht aus, und der native Kontrast von 400:1 begrenzt die Schwarzdarstellung. Der Preis von 765 Euro (Amazon) ist angesichts der Ausstattung fair, aber kein Schnäppchen.

Wer einen portablen Beamer mit gutem Klang ohne separate Soundanlage sucht, findet im Nebula P1 eine überzeugende Lösung.



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Freitag: Hondas Kurswechsel bei Elektroautos, Google Maps bald mit Gemini-KI


Honda gibt die Einstellung der Produktion von drei E-Auto-Modellen bekannt und begründet dies mit dem tiefgreifenden Wandel der Automobilindustrie, vor allem in den USA. Dort ist die Nachfrage nach Elektroautos deutlich zurückgegangen, nachdem die Trump-Regierung die staatliche Förderung von Elektrofahrzeugen gestrichen hat. Dagegen hat Google seinen Kartendienst deutlich aufgebohrt, denn künftig beantwortet Gemini komplexe Suchanfragen und erweitert die visuelle Navigation in Google Maps. Das ist laut Google das größte Update in mehr als einem Jahrzehnt. Zunächst kommt das in den USA, aber soll bald auf weitere Regionen ausgedehnt werden. Der Einsatz von KI in Unternehmen hat zumeist negative Folgen für die Mitarbeiter. Zwar sagt der Atlassian-Chef, dass KI bei dem Softwarehersteller keine Menschen ersetzen soll. Aber man müsse trotzdem 1600 Leute entlassen, um Geld für KI-Investitionen zu haben. Bei Atlassian betrifft dies vorwiegend Entwickler und andere Jobs im Softwarebereich – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Der japanische Automobilhersteller Honda wird die Entwicklung und Markteinführung von drei für Nordamerika geplanten Elektrofahrzeugmodellen einstellen. Die Produktion der drei Modelle sollte dieses Jahr im Werk im US-Bundesstaat Ohio anlaufen. Von der Entscheidung betroffen sind der Honda Zero SUV, die Honda Zero Limousine und der Acura RSX. Honda erklärt, „dass die Aufnahme der Produktion und des Verkaufs dieser drei Modelle im aktuellen Marktumfeld mit deutlich rückläufiger Nachfrage nach Elektrofahrzeugen langfristig zu weiteren Verlusten führen würde.“ Zugleich kündigte das Unternehmen an, dass die vollständige Umstrukturierung seiner Elektrofahrzeugsparte den Konzern bis zu 13,6 Milliarden Euro kosten könnte: Wegen Umstrukturierung stellt Honda die Produktion von drei Elektrofahrzeugen ein.

Umstellungen gibt es auch bei Google Maps, denn Google hat die Integration seines KI-Modells Gemini in den eigenen Kartendienst angekündigt. Künftig wird Gemini komplexe Suchanfragen in Google Maps wie bei einer normalen Unterhaltung beantworten können. Dabei wird der Chatbot nicht nur Orte, sondern auch lokale Merkmale berücksichtigen, die er aus Berichten von Maps-Nutzern lernt, etwa beliebte Restaurants. Gleichzeitig nutzt Google Gemini auch für die Erweiterung der Navigationsfunktionen von Maps. Das KI-Modell erstellt eine aktuelle 3D-Ansicht für die sogenannte „Immersive Navigation“ zur besseren Veranschaulichung der Route. Das soll den Nutzern helfen, sich besser zurechtzufinden: Google Maps bekommt Gemini-KI für komplexe Suche und „Immersive Navigation“.

Die Schattenseite von KI wird deutlich bei Atlassian. Denn der Softwarehersteller entlässt rund 10 Prozent seiner Belegschaft, um mehr Mittel für KI-Investitionen zu haben. „Wir tun dies, um weitere Investitionen in KI und Vertrieb selbst zu finanzieren und gleichzeitig unser Finanzprofil zu stärken“, erklärte CEO Mike Cannon-Brookes. Insgesamt verlieren damit rund 1600 Leute ihren Arbeitsplatz. Cannon-Brookes betonte zwar, dass Atlassian nicht der Philosophie folgt, Menschen durch KI zu ersetzen. Zugleich führte er aber auch aus: „Es wäre unaufrichtig, so zu tun, als würde KI nichts an der Zusammensetzung der benötigten Fähigkeiten oder der Anzahl der erforderlichen Stellen in bestimmten Bereichen ändern“. Das tut sie, so der Atlassian-Chef: KI ersetzt bei uns keine Menschen, aber wir feuern sie trotzdem.

Viele Entwicklerboards für Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) sind teuer und lassen sich nur mit proprietärer, kostenpflichtiger Design-Software programmieren. Das ist anders bei den GateMate-FPGAs des deutschen Herstellers Cologne Chip, die Globalfoundries in Dresden mit 28-Nanometer-Technik fertigt. Um die Kosten für Bastler weiter zu senken, hat Cologne Chip das Modul ULX5M-GS entwickelt, das beispielsweise auf das rund 25 Euro günstige Raspberry Pi Compute Module 5 IO Board für das CM5 passt. Einen Anbieter und einen genauen Preis für das ULX5M-GS nennt Cologne Chip bisher nicht. Das Modul soll jedoch in etwa 50 Euro kosten, sagte ein Vertreter von Cologne Chip auf Nachfrage bei der der Fachmesse embedded world 2026 in Nürnberg: Günstiges FPGA-Modul mit deutschem Chip und Open-Source-Toolchain.

Eigentlich soll die europäische digitale Brieftasche ein Musterbeispiel für Datensparsamkeit werden: Wer etwa beim Weinkauf nur sein Alter nachweisen muss, gibt auch nur das Alter preis – so zumindest der Plan. Doch die EU-Kommission untergräbt in ihren aktuellen Durchführungsrechtsakten zur eIDAS-Verordnung genau dieses Prinzip. Nichtregierungsorganisationen warnen nun, dass Unternehmen weit mehr Daten abfragen könnten als nötig. Zudem wird kritisiert, dass die Kommission neben Namen, Geburtsdatum, Geburtsort und Staatsangehörigkeit auch biometrische Gesichtsdaten verpflichtend in den bewusst minimal gehaltenen Mindestdatensatz zur Personenidentifizierung aufnehmen will. Dabei fallen biometrische Daten unter DSGVO-Schutz: EU-Kommission höhlt Datenschutz der digitalen Brieftasche aus.

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Auch noch wichtig:

  • E-Autos müssen bei VW künftig eine größere Rolle spielen. Dafür schiebt der Konzern zahlreiche Neuerungen an, die unter anderem aus dem ID.3 den ID.3 Neo macht. Jetzt gibt es erste Details zum VW ID.3 Neo: Vieles wird besser – die Ladeleistung nicht.
  • Der Passwortmanager Passbolt ist Open Source und wird in Luxemburg entwickelt. Wir zeigen, wie man ihn auf eigener Hardware aus dem Heimnetz betreibt: Den europäischen Open-Source-Passwortmanager Passbolt selbst hosten.
  • Vor einigen Jahren war Moskau westlichen Metropolen bei der Internetgeschwindigkeit weit voraus. Doch nun drehen die Aufsichtsbehörden das Netz immer weiter ab. Das führt zu Internetproblemen in Russland: Moskau wird zum Funkloch.
  • Nach dem Wegfall verschiedener HDR-Formate bei Disney+ raten Verbraucherschützer dazu, Abo-Geld zurückzufordern. Es liege ein rechtlicher Mangel vor, bei keinem HDR bei Disney+: Verbraucherschützer raten, Geld zurückzufordern.
  • Supergalaxienhaufen gehören zu den größten Strukturen im Universum. Nun wurde ein besonders großer vermessen, der sich hinter der Milchstraße versteckt: Supercluster Vela deutlich größer als gedacht.
  • Apple hat in der Nacht zum Donnerstag wichtige Aktualisierungen für Nutzer von iOS und iPadOS 15 und 16 veröffentlicht. Sie sollten schnell eingespielt werden, denn ältere Versionen sind angreifbar: Wichtige Updates für iOS und iPadOS.
  • Der Cyber Resilience Act (CRA) verlangt Änderungen an Industriecomputern, Medizinelektronik, Robotern und sonstigen Embedded Systems – mit Nebenwirkungen: EU-Vorschrift für Cybersicherheit zwingt Embedded-Systems-Branche zu Änderungen.
  • Forscher der Universität Stanford haben ein Nasenspray entwickelt, das im Laborversuch monatelangen Schutz gegen Covid-19 und Krankenhauskeime bietet: Meilenstein in Stanford erreicht für Universal-Nasenspray gegen Atemwegsinfekte.
  • Zum letzten Mal legt Oliver Zipse als BMW-Chef Jahreszahlen vor. Der Gewinnrückgang ist erheblich weniger dramatisch als bei der Konkurrenz: BMW-CEO Zipse verabschiedet sich mit robusten Zahlen.
  • In alten Messdaten haben zwei US-Forscher einen Stern gefunden, der „völlig verrückt“ wirkte. Offenbar gab es in seinem Orbit eine katastrophale Kollision. Das führte zu einer „verrückten“ Lichtkurve: Wohl Kollision zweier Exoplaneten in Echtzeit beobachtet.
  • Apples Einsteiger-Notebook ist seit Mittwoch auf dem Markt. Die zweite Generation soll mit Defiziten aufräumen, meint ein Analyst. Ein Feature dürfte fehlen beim MacBook Neo 2: Zweite Generation in Planung.


(fds)



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Projektmanagement-Tool OpenProject 17.2 öffnet sich für KI-Systeme


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die quelloffene Projektmanagement-Software OpenProject liegt in Version 17.2 vor. Zentrales neues Feature ist ein MCP Server, der Projektdaten für KI-Systeme zugänglich macht. Außerdem bringt das Release wiederverwendbare Meeting-Vorlagen, neue Budget-Widgets auf der Projektübersicht sowie fünf Security-Fixes.

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Der MCP Server implementiert das Model Context Protocol und stellt die APIv3-Ressourcen von OpenProject als MCP-kompatible Endpunkte bereit. Damit können KI-Systeme wie große Sprachmodelle (LLM) und andere MCP-Clients auf Projektdaten zugreifen – etwa um den Projektstatus zusammenzufassen oder Abhängigkeiten zwischen Arbeitspaketen zu analysieren. Der initiale Satz an MCP-Tools und Ressourcen umfasst Entitäten wie Projects, Work Packages und Users. Schreibzugriffe auf Projektdaten sind in der aktuellen Version noch nicht vorgesehen.

Technisch unterstützt der Server Session-Cookies und Bearer-Tokens. Für die Authentifizierung lässt er sich über OAuth2, API-Keys sowie externe OpenID-Connect-Provider anbinden; dafür steht ein eigener OAuth-Scope „mcp“ zur Verfügung. Die Konfiguration erfolgt über eine administrative Oberfläche, in der sich Response-Formate und -Volumen einstellen lassen.

Gesponsert hat das Feature Mercedes-AMG, das den MCP Server nach Angaben der Entwickler bereits aktiv in der eigenen OpenProject-Umgebung einsetzt und bei der Anforderungserhebung mitgewirkt hat. Der MCP Server steht als Enterprise-Add-on ab dem Professional Plan zur Verfügung.

OpenProject 17.2 führt wiederverwendbare Meeting-Vorlagen ein. Administratoren definieren Templates mit vordefiniertem Agenda-Layout, die Nutzer beim Erstellen eines Meetings auswählen können. Die Agenda wird dann automatisch befüllt, was die Vorbereitung standardisiert und beschleunigt. Die Funktion ist als Enterprise-Add-on ab dem Basic Plan verfügbar.

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Auf der Projektübersicht zeigen neue Budget-Widgets geplantes Budget, tatsächliche Kosten, Ausgabenquote und verbleibendes Budget an – inklusive visueller Aufschlüsselung nach Kostenart und Aggregation über Unterprojekte. Voraussetzung ist, dass sowohl das Budgets- als auch das Zeit-&-Kosten-Modul aktiviert sind. Die Widgets auf der Project Overview unterstützen nun auch Inline-Editing für Projektbeschreibung und Status. Hinzu kommen optionale Kommentarfelder für Projektattribute, die Änderungsbegründungen dokumentieren.

Bei der Barrierefreiheit hat das Team nachgebessert: Die Widgets der Projektübersicht sind nun per Tastatur bedienbar und bieten verbesserte Semantik für Screenreader gemäß WCAG-2.1-AA-Richtlinien. Im PDF-Export lassen sich Beziehungen zwischen Arbeitspaketen nun als Tabellen darstellen; zudem werden WebP-Bilder unterstützt.

Im Bereich UX setzt OpenProject 17.2 das Primer Design System in weiteren Bereichen um, darunter die Backlogs-Ansicht mit Split-Screen und Drag & Drop sowie Admin-Oberflächen für Custom Fields, Versionen und Gruppen. Ein neuer Jira-Importer befindet sich in einer frühen Testphase und soll Issues, Kommentare, Anhänge und Strukturen übernehmen – weitere Funktionen sollen in kommenden Releases folgen.

Version 17.2 behebt fünf Sicherheitslücken, die über das von der EU-Kommission geförderte Bug-Bounty-Programm bei YesWeHack gemeldet wurden. Darunter befindet sich CVE-2026-30234, eine Path-Traversal-Schwachstelle im BIM-BCF-XML-Import, die authentifizierten Nutzern das Lesen beliebiger Dateien ermöglichte (CVSS 6.5). CVE-2026-30239 beschreibt einen Permission-Bypass bei der Budget-Löschung (CVSS 6.5). Weitere Fixes betreffen DOM Clobbering über Markdown-Hyperlinks (CVE-2026-30235), das Leaken globaler Stundensätze an Nicht-Mitglieder über Labor Budgets (CVE-2026-30236) sowie eine Blind-SSRF-Lücke über Webhooks (CVE-2026-31974).

Erst Anfang des Jahres hatte OpenProject 17 die Echtzeit-Kollaboration in Dokumenten eingeführt. Die vollständigen Release Notes listen alle Änderungen im Detail auf.

Siehe auch:


(fo)



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Meta Quest: Neuer Algorithmus macht VR-Spiele flüssiger


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Meta hat einen neuen Frame-Timing-Algorithmus für Horizon OS eingeführt: FrameSync soll für ein flüssigeres Spielerlebnis mit oftmals höheren Bildraten und einer geringeren Verzögerung zwischen einer Kopfbewegung und ihrer sichtbaren Umsetzung in Virtual Reality sorgen. Ruckler, tiefe Bildraten und eine hohe Latenz gehören zu den häufigsten, aber längst nicht einzigen Auslösern für VR-bedingtes Unwohlsein, gemeinhin auch Motion Sickness genannt.

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FrameSync ersetzt PhaseSync, den bisherigen Frame-Timing-Algorithmus, der vor über fünf Jahren für Meta Quest 2 eingeführt wurde. Entwickler können den neuen Algorithmus bereits mit ihren Apps ausprobieren, mit dem nächsten Betriebssystem-Update soll er automatisch für alle Apps im Horizon Store zur Anwendung kommen. Nutzer sollten damit unmittelbar von der Neuerung profitieren.

Ein möglicher Nachteil von FrameSync ist eine leicht höhere Auslastung von CPU und GPU, schreibt Meta. Das könne sich je nach Anwendung und Spieldauer geringfügig auf die Akkulaufzeit und die temperaturbedingte Leistungsdrosselung des Geräts auswirken. Aus diesem Grund können Entwickler FrameSync für ihre Apps manuell deaktivieren. Laut Meta sollten jedoch die meisten Anwendungen insgesamt von der neuen Technik profitieren.

Frame-Timing-Algorithmen wie FrameSync und PhaseSync sorgen dafür, dass Rendering, Tracking und Bildausgabe zeitlich möglichst genau aufeinander abgestimmt werden.

Setzt die Berechnung eines Bildes zu früh an, kann es sein, dass es abgeschlossen und ausgegeben wird, bevor das System die neuesten Trackingdaten berücksichtigen kann. Das kann wiederum dazu führen, dass zwischen einer Kopfbewegung und ihrer Darstellung im Bild eine sichtbare Latenz entsteht. Die Funktion von FrameSync und PhaseSync besteht demnach darin, den richtigen Zeitpunkt für die Berechnung eines Bildes vorherzusagen und diese entsprechend zu verzögern.

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Die alte und die neue Synchronisierungstechnik unterscheiden sich laut Meta darin, dass FrameSync den richtigen Renderzeitpunkt eines Bildes statistisch robuster vorhersagen kann.

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Dadurch sollen auch sogenannte „stale frames“ vermieden werden. Dabei handelt es sich um Bilder, die das System mehr als einmal anzeigt, weil das nächste Frame nicht rechtzeitig berechnet werden konnte. Für den Spieler äußert sich das durch ein Ruckeln in der Bewegung. Durch eine genauere Vorhersage soll dieses Phänomen seltener auftreten und die Reaktionsfähigkeit des Systems insgesamt steigen.


(tobe)



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