Connect with us

Künstliche Intelligenz

SpaceX-Börsengang soll 75 Milliarden Dollar einspielen


Freitag kommender Woche soll Space Exploration Technologies (SpaceX) sein Börsendebut an der New Yorker NASDAQ geben. Sie hat dafür eigens ihre Regeln geändert. Als Ausgabepreis visiert SpaceX 135 US-Dollar pro Aktie an. Damit bewertet sich das Unternehmen selbst mit 1,75 Billionen US-Dollar.

Weiterlesen nach der Anzeige

Dies berichtet Reuters unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Eingeweihten. Allerdings wird nur ein kleiner Teil der Anteile überhaupt in den Handel gelangen: Zunächst 555 Millionen Aktien, entsprechend knapp 4,3 Prozent des Raumfahrt-Satelliten-KI-Social-Media-Konglomerats. Schließlich soll Elon Musks Kontrolle einzementiert werden. Damit wird der Börsengang von den 1,75 Billionen US-Dollar theoretischer Bewertung voraussichtlich „nur” 75 Milliarden US-Dollar, abzüglich ein paar Milliarden Spesen, einspielen. Das wäre, gemessen in Dollar, der größte Börsengang aller Zeiten.

Natürlich könnte SpaceX den Preis in letzter Minute noch anheben, um auf die anvisierten 80 Milliarden US-Dollar zu kommen. Dafür wären 144 US-Dollar notwendig.

Schon bald werden bisherige Investoren sowie Mitarbeiter, die SpaceX-Aktien verdient haben, einen Teil ihrer Aktien in den Markt werfen können. Anstatt der üblichen 180 Tage Haltefrist hat SpaceX kürzere, gestaffelte Termine bestimmt.

Ungewöhnlich ist auch, dass 30 Prozent der neuen Aktien an Einzelinvestoren verkauft werden sollen. Von diesen erwartet das SpaceX-Management besondere Begeisterung, ausgedrückt in insgesamt 22,5 Milliarden US-Dollar. Professionelle Investoren blicken auf die hohen Verluste des Konzerns und sind nicht ganz so enthusiastisch. Üblicherweise gehen nicht 70 Prozent, sondern 90 bis 95 Prozent aller Aktien eines US-Börsengangs an Finanzinstitute.

Die werden aber noch früh genug SpaceX-Aktien kaufen müssen – ganz automatisch, weil viele ihrer Fonds den NASDAQ-100-Index nachbilden und die darin enthaltenen Wertpapiere kaufen müssen. Bislang mussten neu gelistete Unternehmen drei Monate warten, bis sie Teil des Index werden konnten. Das dient besserer Preisfindung und gibt dem Rummel rund um einen Börsengang Zeit, abzuebben.

Weiterlesen nach der Anzeige

Doch um sich für die umsatzträchtigen, KI-inspirierten Börsengänge SpaceX‘, OpenAIs und Anthropics attraktiv zu machen und die konkurrierende New York Stock Exchange (NYSE) auszustechen, hat die NASDAQ ihre jahrzehntelang bewährten Vorgaben für den NASDAQ-100-Index geändert. Die Frist beträgt jetzt nur noch drei Wochen.

Außerdem hat die NASDAQ mit ihrer „Lex SpaceX” jene Indexregel abgeschafft, die mindestens zehn Prozent Streubesitz vorsah. Damit werden zahlreiche automatisierte Fonds, insbesondere Exchange Traded Fonds, an nur fünf Handelstagen ab 7. Juli SpaceX-Kauforder in Höhe Dutzender Milliarden Dollar erteilen, gepaart mit Verkaufsordern für andere Indexpapiere in gleicher Höhe. Dieses Modell sorgt für praktisch garantierte Nachfrage nach SpaceX-Aktien, unabhängig von tatsächlichen finanziellen Entwicklungen oder Phantasien über das Unternehmen.


(ds)



Source link

Künstliche Intelligenz

Apple Design Awards 2026: Zwölf Apps und Spiele ausgezeichnet


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple hat die Gewinner der Apple Design Awards 2026 bekannt gegeben. Zwölf Apps und Spiele erhalten die Auszeichnung in sechs Kategorien – ausgewählt aus 36 Finalisten. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC 2026 statt, die am 8. Juni mit einer Keynote beginnt. Unter den Preisträgern finden sich sowohl große Studios als auch Solo-Entwickler.

Weiterlesen nach der Anzeige

In der Kategorie „Visuals und Grafiken“ gewinnt CD Projekt Red mit „Cyberpunk 2077: Ultimate Edition“ für macOS. Der Titel nutzt Metal-Shader, MetalFX-Frame-Interpolation und Path-Tracing auf Apple Silicon und bietet eine automatische Grafikeinstellung namens „For This Mac“. Bereits bei den App Store Awards 2025 war Cyberpunk 2077 als Mac-Game des Jahres prämiert worden.

Apples Strategie rund um die Vision Pro spiegelt sich deutlich in den Auszeichnungen: Die offizielle NBA-App gewinnt in der Kategorie „Innovation“ als reine visionOS-App. Sie zeigt bis zu fünf Live-Spiele gleichzeitig in schwebenden Fenstern, bietet 3D-Court-Ansichten und ein immersives Erlebnis mit Spatial Audio. Auch der Gewinner in der Kategorie „Sozialer Einfluss“ Primary, eine Nachrichten-App mit globalem Redaktionsteam, läuft exklusiv auf der Apple Vision Pro.

Mehrere ausgezeichnete Apps zeigen, wie Apple sich das neue Liquid-Glass-Design vorstellt, das mit iOS 26 und macOS 26 zur neuen Gestaltungsreferenz werden soll. Die Mondphasen-App „Moonlitt“ vom italienischen Studio Flipping Hues gewinnt in der Kategorie „Interaktion“ und wird explizit für ihre Liquid-Glass-Integration gelobt. Auch die Gezeiten-App „Tide Guide“, Gewinnerin bei „Visuals und Grafiken“ im App-Bereich, passt ihre Farbpalette dynamisch an die Himmelsfarbe an und setzt auf vollflächige Diagramme mit fließenden Animationen.

In der Kategorie „Inklusion“ überzeugte „Guitar Wiz“ des indischen Solo-Entwicklers Bijoy Thangaraj mit umfassender VoiceOver-Unterstützung, Dynamic Type und einer Funktion für farbsehschwache Nutzer. Das Adventure „Pine Hearts“ vom britischen Studio Hyper Luminal Games stellt Barrierefreiheitsoptionen bereits vor Spielbeginn prominent dar – ein Ansatz, den Apple als Best Practice hervorhebt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Einen direkten deutschen Gewinner gibt es 2026 nicht, doch die Berliner unorderly GmbH schaffte es mit ihrer Planungs-App Structured immerhin unter die Finalisten in der Kategorie „Inklusion“. Die App nutzt lokale Foundation Models für Aufgabenvorschläge und wird besonders von neurodivergenten Nutzerinnen und Nutzern geschätzt. Structured ist für iOS, iPadOS, macOS und watchOS verfügbar. Entwicklerstudios aus Österreich oder der Schweiz tauchen in der diesjährigen Finalistenliste hingegen nicht auf.

Europäische Studios sind dennoch stark vertreten: Das niederländische Studio Ocho gewinnt mit der App „grug“ in „Vergnügen und Spaß“, das spanische Poti Poti Studio mit dem Logikpuzzle „Is This Seat Taken?“ in derselben Kategorie. Aus Schweden kommen gleich mehrere Finalisten, darunter „Pickle Pro“ von Resolution Games und „Grand Mountain Adventure 2“ von Toppluva. Auch der Vision-Pro-Titel „Caradise“ stammt vom schwedischen Solo-Entwickler Peder Sandqvist.

Für große Player wie die NBA, CD Projekt Red oder Firaxis (Finalist mit Civilization VII) dienen die Awards vor allem fürs Image. Für kleine Teams und Einzelentwickler ist der Hebel deutlich größer: Apple hebt Gewinner im App Store in einer eigenen Story hervor, sie erhalten Medienaufmerksamkeit und verzeichnen erfahrungsgemäß sprunghaft steigende Downloadzahlen. Solo-Entwicklerinnen wie Lente Cuenen aus den Niederlanden, die mit dem Gewässerschutz-Spiel „Spilled!“ als Finalistin antrat, oder Bijoy Thangaraj mit Guitar Wiz erhalten so eine Bühne, die sie aus eigener Kraft kaum erreichen könnten.

Auffällig ist, dass Apple besonders Apps belohnt, die KI-Frameworks wie Foundation Models nutzen, mehrere Plattformen einschließlich visionOS bedienen und konsequent auf Barrierefreiheit setzen – ein klarer Prioritätenkatalog für Entwickler, die künftig im Apple-Ökosystem sichtbar bleiben wollen.


(mki)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Amazon-App zeigt KI-generierte Produkte, die es so nicht gibt


Computer, show me a table”. In der Star-Trek-Folge Schisms (TNG S06E05) bilden Crewmitglieder am Holodeck eine Folter- und Experimentierkammer nach, um sich verdrängte Erinnerungen daran wachzurufen. Auf ähnliche Weise möchte Amazon.com Kauflust wecken: Die Amazon Shopping App wird mit neuen generativen KI-Funktionen ausgestattet.

Weiterlesen nach der Anzeige

Sobald man etwas in die Suchleiste eingibt, erscheinen Darstellungen von Sachen, vorerst aus den Abteilungen Gewand und Haushaltsgegenstände des Online-Kaufhauses. Die gezeigten Dinge gibt es aber gar nicht, die Bilder sind KI-generiert. Ein Klick auf eine Darstellung soll zu ähnlichen Produkten aus dem Amazon-Katalog führen. Mitunter zeigt die Anwendung auch Zusammenstellungen verschiedener Kleidungsstücke und Accessoires, ebenfalls KI-generiert, die in der Form also gar nicht bestellbar sind.

Alternativ können Kauflustige die Kamera ihres Smartphones auf echte Gegenstände richten, um zu versuchen, sie bei Amazon zu bestellen. „Visuelle Suchfunktionen machen Einkaufen unterhaltsamer”, hofft das Unternehmen. Diese Funktionen sind inspiriert von Google Lens und heißen entsprechend Amazon Lens Live. Auch Amazons Lens erlaubt, Bildteile durch Einkreisen hervorzuheben. Zudem kann die optische Suche durch Eingabe von Text fokussiert werden, beispielsweise durch Angabe einer gewünschten Farbe oder Marke. „Computer, make this a metal table.

Hat man endlich Produkte gefunden, die einem Zusagen, blendet Amazons Shopping App bisweilen einen Link ein, der zu weiteren, ähnlichen Produkten führen soll. So kann die Konsumtour reibungslos weitergehen. Wann die neuen Funktionen der Amazon Shopping App im deutschen Sprachraum verfügbar werden, sagt der Konzern in seiner Mitteilung vom Mittwoch nicht. Erst einmal geht es auf Englisch: „Type it, see it, and shop it”.

Im Ausgedinge landet derweil der Einkaufs-KI-Assistent Rufus. Er wird durch Alexa for Shopping abgelöst. Dieser Bot soll Fragen beantworten können, beispielsweise zur Fleckentfernung, für die Amazon selbstredend probate Reinigungsmittel feilbietet. „We’ve all been here before.


(ds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Lightroom-Masken optimieren: KI-Auswahlen verfeinern und schneller bearbeiten


Wer seine Fotos detailliert bearbeiten will, nutzt dafür Raw-Daten. Diese liefern die beste Basis für Dynamikumfang und Farben. Doch globale Bildkorrekturen reichen selten aus. Fein abgestimmte Bildergebnisse wurden meist lokal korrigiert. Das erfordert Masken.

Inzwischen gibt es in Adobe Lightroom ein umfangreiches Sortiment an optionalen Maskenmethoden. Zu den ursprünglichen manuellen Pinsel- und Verlaufsmasken kamen Luminanz-, Farb- und Schärfentiefenmasken sowie KI-Masken mit Motiverkennung hinzu. Letztere identifizieren Objekte, Motive, Landschaftsmerkmale wie Wasser oder Himmel und Personen, Gesichtsbestandteile etwa Augen, Mund, Haut und so weiter. Doch nicht immer liefern die erstellten Masken das optimale Ergebnis.

Maike Jarsetz erklärt, wie sich die Methoden erweitern und verfeinern lassen, um wirklich exakt den Bereich zu bearbeiten, den man erfassen möchte – und das ohne aufwendige Prozesse.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Lightroom-Masken optimieren: KI-Auswahlen verfeinern und schneller bearbeiten“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Beliebt