Künstliche Intelligenz
Speicherkrise: SK Hynix und Micron jetzt eine Billion US-Dollar wert
Die Speicherkrise hat die Börsenwerte von SK Hynix und Micron über die Marke von einer Billion US-Dollar gedrückt, nachdem die Aktienkurse der beiden Hersteller zuletzt um 11 beziehungsweise 19 Prozent gestiegen sind. SK Hynix ist damit überhaupt erst das dritte Unternehmen aus Ostasien und nach Samsung das zweite aus Südkorea, das solch eine Marktkapitalisierung erreicht hat. Zusammen profitieren die drei Firmen von der enormen Nachfrage nach Speichern für den Ausbau der KI-Infrastruktur. Mindestens bis zum kommenden Jahr soll die Speicherknappheit anhalten, weshalb die Hersteller fast beliebige Preise verlangen können. Wie weit die Aktienkurse noch steigen können, ist nicht absehbar.
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Speicherpreise steigen und steigen
Hintergrund der Aktienrallye ist unter anderem die riesige Nachfrage nach NAND-Flash-Bausteinen für SSDs und andere Speichermedien. Schon Anfang März waren deshalb Preissteigerungen um 85 bis 90 Prozent prognostiziert worden. Eine Aktie von SK Hynix hat damals umgerechnet 546 Euro gekostet, inzwischen sind es mit 1275 Euro mehr als doppelt so viel. Der Hersteller aus Südkorea hat schon vorher am stärksten von bereits steigenden Preisen profitiert. Für den Kurssprung bei Micron war am Dienstag eine Mitteilung der Großbank UBS verantwortlich, in der es hieß, dass sich der Preis für Anteile des US-Unternehmens gegenüber der bisherigen Annahme mehr als verdreifachen dürfte. Die war gerade einmal anderthalb Monate alt.
Die neueste Euphorie an den Aktienmärkten hat zudem den technologielastigen US-Index Nasdaq 100 erstmals über die Marke von 30.000 Punkten steigen lassen. Dazu hat auch die Hoffnung auf ein Rahmenabkommen im Iran-Krieg beigetragen, obwohl das US-Militär erst am Morgen neue Angriffe auf den Iran geflogen hatte. Stark gefragt waren neben den Aktien von Chipherstellern auch Aktien von Weltraumunternehmen, die ihr Geschäft mit Raketen, Satelliten und Technik für die Raumfahrt machen. Die Papiere von MDA Space, Firefly Aerospace und Redwire zogen zwischen 4 und 26 Prozent an.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Games Done Quick: Speedrunning-Marathon spendet 2,4 Millionen US-Dollar
Fast 2,5 Millionen für den guten Zweck: Der Speedrunning-Marathon Summer Games Done Quick (SGDQ) hat 2.408.701 US-Dollar für die Organisation Ärzte ohne Grenzen eingespielt, teilten die Veranstalter mit. Das einwöchige Charity-Event fand vom 5. bis 12. Juli im Hilton Minneapolis Downtown statt.
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Vor Ort verfolgten rund 2500 Menschen die Speedruns. Zehntausende weitere Zuschauer schalteten sich über die Streaming-Kanäle von Games Done Quick auf Twitch und YouTube zu. Den Endstand vermeldete Games Done Quick am Sonntag in einer Ankündigung auf X, nachdem in der Schlussphase der Marathon-Woche noch einmal mehrere große Spendenanreize eingelöst worden waren. Der offizielle Spendenzähler von Games Done Quick zeigt inzwischen einen leicht höheren Stand. Auch nach der Schlussansage gehen dort weiterhin Spenden ein.
Nächster Halt: Gamescom
Games Done Quick, kurz GDQ, veranstaltet solche Spendenmarathons seit 2010 und hat nach eigenen Angaben inzwischen über 60 Millionen US-Dollar für wohltätige Zwecke gesammelt. Im Zentrum steht das Speedrunning, bei dem Teilnehmer Videospiele unter teils selbst auferlegten Regeln so schnell wie möglich durchspielen. Spieler, die daran teilnehmen, kennen jedes Detail eines Spiels, nutzen Exploits und Glitches, müssen sich teils stundenlang auf präzise Eingaben konzentrieren. Bei den Games-Done-Quick-Veranstaltungen steht außerdem der Austausch innerhalb der Community im Mittelpunkt.
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Erst im Januar hatte die Schwesterveranstaltung Awesome Games Done Quick (AGDQ) mit 2.443.414 US-Dollar für die Prevent Cancer Foundation einen ähnlich hohen Betrag erzielt. SGDQ 2026 liegt damit in etwa auf dem Niveau der beiden vorangegangenen Marathons.
Nach der Sommerausgabe steht für Games Done Quick der nächste große Auftritt bereits fest: Erstmals kommt das Event zur Gamescom 2026, wo die Speedruns vom 28. bis 30. August live auf dem Kölner Messegelände zu sehen sein sollen. Die dort gesammelten Spenden gehen an die Initiative „Gaming for Democracy“.
Das komplette Programm von Summer Games Done Quick 2026 lässt sich im Archiv der Games-Done-Quick-Kanal auf YouTube nachschauen.
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(dahe)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: BCM und IT-Notfallplanung – vorbereitet für den Ernstfall
Nur wer gut vorbereitet ist, kann auf plötzlich auftretende Störungen, Notfälle oder Cyber-Angriffe schnell und angemessen reagieren und so Schäden begrenzen und Ausfälle minimieren. Dies gilt sowohl für die Absicherung der Geschäftsprozesse als auch der IT. Eine Notfallplanung hilft, im Ernstfall schnell das Richtige zu tun und Schlimmeres zu verhindern.
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Leitfaden zur professionellen IT-Notfallplanung
Wie geeignet und wirksam Notfallpläne sind, überprüfen Sie am zuverlässigsten in gezielten Notfallübungen. Diese helfen, Ihre Pläne bei Bedarf anzupassen und kontinuierlich zu verbessern. Im dreitägigen Online-Workshop BCM – Notfallplanung und Notfallübungen lernen Sie, wie Sie eine professionelle IT-Notfallplanung systematisch aufbauen und weiterentwickeln.
Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über zentrale Methoden des Business Continuity Managements (BCM) und des IT-Notfallmanagements. Dazu gehören die Identifikation und Bewertung von Risiken, der Aufbau einer Notfallorganisation sowie die Erstellung einer strukturierten Notfalldokumentation inklusive Wiederanlaufplanung.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Konzeption und Durchführung von Notfallübungen. Sie lernen, wie Sie Notfallpläne realistisch testen, Schwachstellen erkennen und Maßnahmen gezielt verbessern. Auf dieser Basis erarbeiten Sie einen eigenen Leitfaden für eine wirksame Notfallvorsorge.
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August 03.08. – 05.08.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 06. Jul. 2026 |
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Oktober 05.10. – 07.10.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 07. Sep. 2026 |
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November 09.11. – 11.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 12. Okt. 2026 |
Profitieren Sie vom direkten Austausch
Ihr Trainer Jakob Winter, Senior Consultant bei der HiSolutions AG, unterstützt Unternehmen bei Notfallplanung, Risikosteuerung und der Durchführung von Krisenübungen. Im Workshop vermittelt er praxisnahe Ansätze, wie sich Notfallmanagement im Unternehmen effizient und nachhaltig etablieren lässt.
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Besonders wertvoll ist der persönliche Austausch: Statt einer reinen Wissensvermittlung profitieren die Teilnehmenden von einer intensiven Betreuung, individuellen Antworten auf ihre Fragen und dem Erfahrungsaustausch in einer kleinen Gruppe. Dadurch lassen sich die vermittelten Methoden direkt auf die eigene Organisation übertragen.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an IT-Notfallmanager, Führungskräfte, Sicherheitsverantwortliche, CISOs sowie BCM- und Risikomanager, die einen strukturierten Einstieg und praxisnahe Methoden für die Notfallplanung suchen.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Auch Japans Weltraumagentur testet erfolgreich wiederverwendbare Rakete
Die japanische Weltraumagentur JAXA hat erfolgreich eine Rakete abheben und kurz danach wieder landen lassen. Das berichtet die Japan Times unter Berufung auf Informationen der Weltraumbehörde. Der erfolgreiche Probelauf auf dem Raketentestgelände Noshiro in der nordjapanischen Präfektur Akita ist damit am Samstag nur einen Tag nach einem geglückten Test in China gelungen, dort wurde eine Raketenstufe aber nach einem kompletten Start zurückgeholt. Bei dem Test in Japan hat die Testrakete eine Höhe von etwa 10 Metern erreicht und ist nach ungefähr 40 Sekunden wieder gelandet, schreibt die japanische Zeitung.
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Mehr als ein Jahrzehnt hinter SpaceX
Mit dem erfolgreichen Testlauf unterstreicht Japan jetzt die eigenen Ambitionen, zu den US-Unternehmen SpaceX und Blue Origin aufzuholen, die schon seit Jahren Raketen starten und danach wieder landen können. Damit werden große Teile der Raketen wiederverwendbar, wodurch sich die Kosten für Nutzlasttransporte ins Weltall enorm senken lassen. SpaceX hat hierbei aber längst eine große Routine erreicht. Erst vor wenigen Tagen hat der meistgenutzte Raketenbooster der Firma von Elon Musk zum 36. Mal abgehoben. Vergleichbar kurze Testflüge wie jene aus Japan hat SpaceX vor 13 Jahren durchgeführt; seit 2017 starten die wiederverwendbaren Raketen des Typs Falcon 9.
„Ich habe das Gefühl, dass wir viel Zeit und Mühe in dieses Projekt gesteckt haben, und nun, da der Prototyp problemlos gestartet und gelandet ist, muss ich sagen, dass ich sehr erleichtert bin“, zitiert die Japan Times jetzt eine Stellungnahme von Takashi Ito von der JAXA, der den Start geleitet hat. Die dabei gesammelten Daten sollen nun ausgewertet werden, um zu prüfen, ob der Test als Erfolg gewertet werden kann. Er sei jedoch zuversichtlich, dass nützliche Daten gesammelt werden. An dem Projekt sind einem weiteren Medienbericht zufolge auch deutsche und französische Forschungseinrichtungen beteiligt. In Japan hatte der Honda-Konzern vor über einem Jahr schon eine erste wiederverwendbare Rakete gestartet.
(mho)
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