Apps & Mobile Entwicklung
tado° Smart Charging: Heizen, Kühlen und nun auch das E-Auto zu günstigen Zeiten laden

tado° integriert Smart Charging für Elektroautos in seine App und ermöglicht es E-Auto-Besitzern so, das Fahrzeug dann aufzuladen, wenn die stündlichen Strompreise am niedrigsten sind. tado° erweitert den Funktionsumfang der eignen App so erneut, nachdem das Unternehmen zunächst mit smarten Heizsystemen gestartet war.
15 E-Auto-Marken werden unterstützt
Die Integration der Lademanagement-Lösung für Elektroautos in die tado°-App soll nach Angaben des Herstellers mit mehr als 15 E-Auto-Marken kompatibel sein – unter anderem Audi, BMW/Mini, Mercedes, Tesla und Volkswagen. Durch das Meiden teurer Stunden in dynamischen Stromtarifen sollen Nutzer durchschnittlich 30 Prozent ihrer Ladekosten zu Hause einsparen können. Das Einsparpotenzial basiert darauf, dass das automatische Laden des Elektroautos in Stunden gelegt wird, in denen der dynamische Strompreis etwa aufgrund von hoher Wind- oder Solarenergie am günstigsten ist. Ein solcher Tarif ist deshalb Voraussetzung. tado° Smart Charging automatisiert die Planung und das Laden dann vollständig.
Nutzer wählen dafür in der tado°-App ihre Fahrzeugmarke aus und legen eine gewünschte
Abfahrtszeit fest. Ein Algorithmus analysiert die Preise der kommenden Tage und plant den Ladevorgang automatisch während der günstigsten Zeitfenster. Die neue Funktion der App umfasst außerdem einen Ladeplan, so dass der Nutzer im Voraus Einblick erhält, wann das Auto geladen wird.
Ein reines Überschussladen über PV unterstützt tado° aktuell nicht, ist aber grundsätzlich für die Zukunft denkbar. Momentan wird der Ladevorgang primär anhand des Energiepreises
optimiert. Zusätzlich wird berücksichtigt, ob aktuell PV-Eigenproduktion verfügbar ist, was sich im Sommer häufig überschneidet.
Nicht an Hersteller, Wallbox oder Tarif gebunden
Im Gegensatz zu vielen Lademanagement-Lösungen, die an eine bestimmte Fahrzeugmarke,
einen Wallbox-Hersteller oder einen Energieanbieter gebunden sind, ist tado° Smart Charging unabhängig von diesen einsetzbar, so tado°. Die Funktion arbeitet mit unterschiedlichsten Fahrzeugen, Wallboxen und dynamischen Stromtarifen zusammen und ist nicht an ein Ökosystem oder einen Anbieter gebunden.
tado° will All-in-One-Energiemanagement anbieten
Die neue Funktion zeigt einmal mehr, wie tado° sich vom Anbieter intelligenter Heizsysteme zu einer Plattform für das Energiemanagement wandeln möchte. Heizen, Kühlen, EV-Laden und das Angebot passender dynamischer Stromtarife nach dem Zukauf von aWATTar zeigen in den letzten Jahren diese Strategie deutlich auf. Zuletzt hat das Unternehmen die eigene AC-Steuerung mit der beliebten Midea PortaSplit Klimaanlage gebündelt.
Preis und Verfügbarkeit
Die neue Ladefunktion ist für 2,99 Euro pro Monat (inklusive einer 6-monatigen kostenlosen Testphase) verfügbar. Für Kunden von tado° Energy und aWATTar ist die Funktion bereits kostenlos enthalten.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von tado° unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Steam Machine: Valve macht FSR 4 offiziell

Valve hat heute mit der neuen Version von Proton Experimental FSR 4 für die Steam Machine ausgeliefert. Die nötige DLL ist nun Teil der Kompatibilitätsschicht und findet sich auch im Programmverzeichnis. Erste Berichte bestätigen die Funktion mit RX-7000-Karten. RDNA 4 ist wohl (noch) außen vor.
Das Warten hat ein Ende
Nach der Veröffentlichung der Steam Machine und AMDs Portierung von FSR 4 für RDNA 3 (Test) war es nur eine Frage der Zeit, bis FSR 4 offiziell für die Steam Machine erscheint.
Umgesetzt wird das Ganze über Valves eigene Kompatibilitätsschicht Proton. Dazu liefert Steam die für FSR nötige amdxcffx64.dll von AMD mit dem Proton-Experimental-Paket aus.
Interessanterweise fand sich dafür kein Hinweis in den Patchnotes für Proton.
Offiziell bekannt wurde die Veröffentlichung daher über Pierre-Loup Griffais von Valve, welcher die Neuerung über seinen Bluesky-Account teilte.
Genaue Umsetzung innerhalb Protons noch unbekannt
Doch wie genau hat Valve das Ganze nun umgesetzt? Dazu machte Griffais noch keine näheren Angaben. Auch ob FSR 4 automatisch aktiviert wird oder eine Startoption nötig ist, bleibt offen.
Bisherige Umsetzungen wie in Proton-CachyOS oder Proton-GE luden die DLL von AMD-Servern herunter, speicherten sie zwischen und fügten sie für jedes Spiel im jeweiligen Wine-Präfix dem System32-Ordner hinzu. Insbesondere die bisherige Methode, um FSR 4 via FP16 auf RDNA-3-Grafikkarten zu aktivieren, erforderte besondere Startparameter.
In einem ersten (Kurz-)Test mit einer RX 9070 XT und Cyberpunk 2077 gelang die Aktivierung nicht. Auch zeigt sich beim Blick auf die mit Proton ausgelieferte DLL ein Unterschied zu der im AMD-Windows-Treiber enthaltenen amdxcffx64.dll. Valves Variante ist gut 13 MB größer. Auch ein Austausch der DLL führte nicht zur Funktion mit RDNA 4.
Erste Berichte bestätigen die Kompatibilität mit RDNA 3
Nutzer berichten im Netz bereits über ihre Erfahrungen mit Valves FSR-Umsetzung. Erste Berichte mit RX-7000-Karten bestätigen die Funktion des Upscalers. Die Umsetzung in Proton scheint daher vorerst an RDNA 3 gebunden zu sein.
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Halo: Campaign Evolved: Shooter-Remake will viel RAM, VRAM und SSD-Speicher

Am 23. Juli erscheint das Remake des ersten Halo für Xbox, PlayStation und den PC. Für letzteren gibt es jetzt die Systemanforderungen. Minimal sollte es eine GeForce RTX 2060 Super sein, in jedem Fall braucht es zudem 100 GB SSD-Speicher. Am liebsten hätte der Shooter außerdem 32 GB RAM und 16 GB VRAM.
Remake in der Unreal Engine 5
Rund 25 Jahre nach dem Original erhält Halo: Combat Evolved mit Halo: Campaign Evolved ein vollständiges Remake auf Basis der Unreal Engine 5. Der Klassiker wird von Grund auf neu aufgebaut und erscheint am 23. Juli 2026 für den PC, die Xbox Series X|S sowie erstmals auch für die PlayStation 5. Die Halo Studios versprechen, die Atmosphäre und den Stil des Originals möglichst originalgetreu zu bewahren, gleichzeitig aber moderne Technik wie dynamische Beleuchtung, überarbeitete Animationen, neue Vertonungen und ein Remaster des Soundtracks einzusetzen.
Was das für die Anforderungen der PC-Version bedeutet, konkretisieren die Systemanforderungen in vier Profilen. Für vier Kombinationen aus Grafik-Preset, Auflösung und Ziel-FPS listen die Entwickler passende Hardware. In jedem Fall werden 100 GB SSD-Speicher fällig. Ebenso braucht es minimal eine GeForce RTX 2060 Super oder eine Radeon RX 6600. Unter 8 GB VRAM geht nichts, empfohlen werden aber mindestens 12 GB. Wer mit Ultra-Einstellungen in UHD auf 120 FPS kommen will, braucht Leistung auf dem Niveau einer GeForce RTX 4080 – unklar ist aber, inwiefern den Systemanforderungen Upsampling zugrunde liegt.
Inhaltlich ausgebaut
Inhaltlich bleibt die bekannte Kampagne erhalten, wird jedoch um drei neue Prequel-Missionen erweitert. Diese spielen vor den Ereignissen des Originals und rücken den Master Chief sowie Sergeant Johnson in den Mittelpunkt. Ergänzt wird das Remake zudem um Gameplay-Elemente aus späteren Halo-Teilen, darunter einsetzbare Energieschwerter, zusätzliche Flood-Varianten sowie weitere Komfortverbesserungen wie Fahrzeugdiebstahl und optionales Sprinten. Auch sind die sammelbaren Schädel aus der Anniversary Edition als Gameplay-Modifikatoren wieder mit dabei.
Für den Koop-Modus wurde die Kampagne umfassend angepasst. Online können bis zu vier Spieler plattformübergreifend gemeinsam spielen, auf Konsolen wird zusätzlich ein lokaler Splitscreen für zwei Spieler geboten. Um die größere Spielerzahl zu unterstützen, wurden einzelne Areale erweitert, Fahrzeuge angepasst und das Balancing überarbeitet. Ein beinahe halbstündiges Gameplay-Lieferung vermittelt einen Eindruck vom Spiel.
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Zufallsfund: Unangekündigte Lexar M7 SSD entspricht der NM790-Serie

Eine neue SSD-Serie von Lexar steht in den Startlöchern. Ohne offizielle Ankündigung haben Händler schon mit dem Verkauf der Lexar M7 SSD begonnen. Doch bei den Eckdaten der PCIe-4.0-SSD im M.2-Format herrschte noch Verwirrung. Die Informationslage ist dünn, doch inzwischen gibt es etwas Offizielles (siehe Update).
Durch Zufall ist ComputerBase bei der Recherche über die Lexar M7 „gestolpert“. Dieses Modell war der Redaktion bisher nicht bekannt und auch die Suche auf der Website des Herstellers blieb ohne Ergebnis. Augenscheinlich steht eine offizielle Vorstellung auch erst noch aus.
Lexar M7 wird schon verkauft
Das hindert Händler wie so oft nicht daran, das praktisch unbekannte Produkt schon einmal anzupreisen oder sogar schon zu verkaufen. Bei MediaMarkt und Saturn wird die neue SSD-Serie mit Speicherkapazitäten von 512 GB, 1 TB, 2 TB und 4 TB bereits zur Vorbestellung angeboten. Die Auslieferung soll ab dem 25. Juni 2026 beginnen. Das Modell mit 4 TB ist mit einem aktuell auf rund 360 Euro rabattierten Preis besonders interessant, allerdings kann dieses noch nicht bestellt werden und wird wohl erst später erhältlich sein.
Eine umbenannte NM790?
Mit den angegebenen Transferraten von bis zu 7.400 MB/s beim Lesen und 6.500 MB/s beim Schreiben und auch den eher ungewöhnlichen TBW-Werten (z.B 1.500 TB beim 2-TB-Modell) erinnert vieles an die schon länger erhältliche Lexar NM790 (Test). Dazu passt auch die Information, dass die SSD keinen eigenen DRAM-Cache besitzt und stattdessen auf „HMB 3.0“ setzt. Damit bewirbt Lexar eben auch die NM790.
Außerdem steht sogar in der Produktbeschreibung im Handel, dass die SSD zur Reihe NM790 zählt. Letztlich kann es sich dabei auch nur um einen Platzhalter handeln, sodass Daten von der NM790-Serie vorerst kopiert wurden, um die Zeilen nicht leer stehen zu lassen.
Die Redaktion hat Lexars PR-Agentur um nähere Informationen gebeten, die nach Büroschluss am Dienstag aber noch nicht vorlagen. Die Preise im Handel liegen aktuell bei rund 110 Euro* (512 GB), 150 Euro* (1 TB), 225 Euro* (2 TB) und 360 Euro* (4 TB, nicht lieferbar).
Update
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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