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Künstliche Intelligenz

TeamViewer: Hardware für Fernzugriff auf Industrieanlagen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das Softwareunternehmen TeamViewer aus Göppingen in der Schwäbischen Alb baut seine Wartungssoftware für die Industrie aus. Auf der Hannover Messe 2026 hat das Unternehmen Software für einen sicheren Fernzugriff auf Industrieanlagen erweiterte Unterstützung für Wartung und Service durch KI vorgestellt. Damit will TeamViewer Stillstandzeiten, Sicherheitsrisiken und steigende Systemkomplexität besser in den Griff bekommen.

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Mit „Agentless Access“ führt TeamViewer einen neuen Ansatz für den Zugriff auf industrielle Systeme ein. Anders als bisher muss auf den Zielgeräten keine Software mehr installiert sein, die mit der TeamViewer-Software kommuniziert. Stattdessen greifen Nutzer über ein vorgeschaltetes Hardware-Gateway auf die Anlagen zu.

Dieses Gateway hat TeamViewer gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Bechtle entwickelt. Unternehmen sollen es ohne aufwendige Einrichtung einsetzen können. Mit ihm sollen sich Industrieanlagen auch aus der Ferne verwalten, programmieren und warten lassen. Der Zugriff folgt dem Zero-Trust-Prinzip: Jede Verbindung wird einzeln geprüft und abgesichert.

Auf dem Gateway-Gerät läuft das auf Linux aufbauende Betriebssystem Kontron OS, das sicheren Datenverkehr auch im Umgang mit veralteten Systemen wie Windows XP herstellen soll, ohne dass Sicherheitsrisiken entstehen oder Änderungen am System notwendig sind. Der „TeamViewer Agentless Accesss“ ist vorkonfiguriert. Zu den Anschlüssen zählen DisplayPort, zweimal USB-A 3.2, einmal USB-C sowie zwei Buchsen für 2,5-GBit-LAN.

Außerdem erweitert TeamViewer seine Wartungssoftware „Assist AR“. Sie nutzt Augmented Reality, um Techniker bei der Arbeit zu unterstützen, etwa durch visuelle Hinweise während eines Videoanrufs.

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Neu ist die Integration des KI-Agenten Tia. Er greift auf einen proprietären Datenpool zu und soll auf dessen Grundlage Vorschläge unterbreiten, wie Probleme gelöst werden können, und sich dabei an ähnlichen Fällen aus der Vergangenheit orientieren. Das Wissen muss somit nicht mehr bei einzelnen Experten liegen, sondern steht während der Arbeit zur Verfügung. Fehler lassen sich im Idealfall schneller erkennen und beheben, was Ausfallzeiten reduziert.


(akr)



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MacBook Neo: Der Schrecken der Windows-Welt


Der langjährige Apple-Kunde freut sich über den Preis: Ein neues MacBook für knapp 700 Euro – das gab es noch nie. Als mobile Alternative zum Desktop-Mac, als Reiserechner neben dem großen und schweren MacBook Pro, als Laptop für Filius und Filia oder schlicht als Einstieg in die Apple-Welt: Das Neo füllt eine Lücke, die Apple jahrelang ignoriert hat. Verarbeitung und Bildschirm sind für diese Preisklasse bemerkenswert, die Ausstattung reicht für den Alltag, resümiert unser Test.

Doch warum hat Apple mit dem A18 Pro einen iPhone-Chip verbaut? Warum nicht einen älteren M-Chip? Werfen wir zunächst einen Blick auf seine Leistung. In unserem Test lag der iPhone-Chip im Single-Core-Benchmark mit dem M3 weitgehend gleichauf, in Multi-Core-Tests allerdings leicht hinter dem M1. Für die Praxis bedeutet das: Videos rendert der A18 in derselben Zeit wie ein M1-MacBook; bei Spielen kommt er fast an den M2 heran, was aber dennoch (zu) langsam ist.

Obwohl der A18 Pro schon eineinhalb Jahre auf dem Buckel hat, handelt es sich im Vergleich zum M1 und M2 um den moderneren Chip: Gefertigt im 3- statt 5-Nanometer-Prozess, was für eine gute Leistung pro Watt sorgt. Ein wichtiger Aspekt für das Neo, dessen Akku mit 36,5 Wattstunden deutlich kleiner als der eines MacBook Airs ist (53,8 Wattstunden). Weitere Vorzüge sind das hardwarebeschleunigte Raytracing und die schnellere Neural Engine für KI.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „MacBook Neo: Der Schrecken der Windows-Welt“.
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EU-Automarkt wächst: E-Autos und BYD legen stark zu


Der Automarkt in der Europäischen Union ist im März deutlich gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Neuzulassungen von Pkw um 12,5 Prozent auf 1,158 Millionen Autos, wie der Herstellerverband ACEA mitteilte. Im ersten Quartal ergab sich damit ein Plus von 4 Prozent auf 2,823 Millionen Autos. Der Anteil von batterieelektrischen Autos zog im Jahresvergleich von 15,2 auf 19,4 Prozent an. In Deutschland allein wurden im März fast 71.000 reine Elektroautos neu zugelassen – der höchste Stand seit August 2023. Im ersten Quartal 2026 wurden in der EU 546.937 E-Autos erstmals zugelassen. Die Zahl der Erstzulassungen von Plug-in-Hybriden stieg auf 268.344.

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Zulassungszahlen EU

Zulassungszahlen EU

(Bild: ACEA)

Im März gab es auf den großen Märkten Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien insgesamt Zuwächse. Marktführer in der EU blieb der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken, die zusammengenommen ein Plus von 7,8 Prozent erzielten. Weltweit kämpft der Konzern allerdings mit Gegenwind: BMW, VW und Mercedes meldeten im ersten Quartal global schwache Verkaufszahlen, vor allem wegen einbrechender China-Geschäfte. Unter den Volkswagen-Marken gab es bei Porsche einen Rückgang um 14,5 Prozent. Insgesamt konnte Volkswagen mit all seinen Marken im ersten Quartal 489.081 Autos absetzen. In den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres waren es 450.809. Den größten Anteil am Zuwachs hat die Marke Skoda, die ihre Verkaufszahlen von 163.880 auf 191.657 steigern konnte.


Anteil Antriebsart

Anteil Antriebsart

(Bild: ACEA)

Stellantis konnte mit 6,8 Prozent nicht ganz so deutlich zulegen wie der Volkswagen-Konzern. Für Peugeot, die absatzstärkste Marke von Stellantis in der EU, ging es um 7,2 Prozent nach unten. Statt 158.619 Neuwagen konnte die Marke in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur 147.147 Erstzulassungen verbuchen. Deutlich besser lief es bei Fiat (plus 36 Prozent) und Opel (plus 24,2 Prozent). Auch Lancia/Chrysler und Citroën konnten zulegen. Auf Platz drei landete die Renault Group, die Verluste von 8,4 Prozent hinnehmen musste. Das geht vor allem auf das Konto von Dacia, deren Verkaufszahlen um 18,7 Prozent einbrachen. Auch Toyota konnte weniger Autos verkaufen. Verluste gab es hauptsächlich bei der Marke Lexus.

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Einen leichten Rückgang musste auch der Hyundai-Konzern hinnehmen. Mit 194.359 Erstzulassungen landeten die Koreaner nur noch knapp vor der BMW Group, die mit den Marken BMW und Mini insgesamt auf 189.268 Verkäufen ein Plus von 5,2 Prozent erreichte. Erheblich mehr Zulassungen erzielten im ersten Quartal Tesla (plus 59,6 Prozent) und vor allem BYD mit einer Steigerung von 169,7 Prozent. Statt 18.782 im ersten Quartal 2025 waren es in diesem Jahr 50.646 Neuwagen. Geht das so weiter, könnte die chinesische Marke als nächstes Volvo, Saic Motor, Tesla, Nissan und Ford überholen. All diese Marken lagen im ersten Quartal unter 70.000 Erstzulassungen in der EU und sind damit in Schlagdistanz zu BYD. Suzuki, Mazda, Honda und Mitsubishi hat BYD bereits mehr oder weniger deutlich überholt.

Mehr zum Pkw-Markt


(mfz)



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Schätzung: Temu und Shein kosten Einzelhandel Milliarden


Die beliebten Onlinehändler Temu und Shein schaden der deutschen Wirtschaft einer Schätzung zufolge erheblich. Dem Einzelhandel entgehen jährlich Umsätze in Höhe von 2,5 Milliarden Euro – weil Konsumenten Produkte bei den chinesischen Plattformen kaufen, statt bei Anbietern in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von IW Consult im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE).

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Der tatsächliche Umsatzausfall für die gesamte Wirtschaft wird doppelt so hoch beziffert. Darin enthalten sind auch Vorleistungen wie Mieten, Energie, Logistik sowie Löhne und daraus entstehende Konsumausgaben. Jeder Euro Umsatz im Einzelhandel führe zu insgesamt etwa zwei Euro Umsatz in der gesamten Wirtschaft, sagte Marco Trenz, Ökonom am Institut der Deutschen Wirtschaft.

Grundlage ist eine repräsentative Umfrage unter 4000 Verbraucherinnen und Verbrauchern zwischen 16 und 69 Jahren, die im Februar online befragt wurden. Daraus geht hervor: 51 Prozent der Nutzer von Temu und Shein hätten die dort erworbenen Produkte zum gleichen Preis woanders gekauft, wenn dies bei den chinesischen Plattformen nicht möglich gewesen wäre. 19 Prozent wären sogar bereit, mehr Geld auszugeben.

Der Analyse zufolge sind in Deutschland wegen Temu und Shein bereits mehr als 40.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, die meisten im Einzelhandel. „Wenn es Temu und Shein nicht gäbe, dann würde ein Großteil der Käufe im deutschen Einzelhandel getätigt. Dafür wären mehr Beschäftigte nötig“, so Trenz. Hinzu kämen weitere Jobs in Vorleistungsbranchen. Er erwartet, dass die Umsätze von Temu und Shein weiter steigen und dadurch mittelfristig noch mehr Jobs wegfallen.

Der Forscher sieht durch den Erfolg der beiden Shoppingportale weitere Nebenwirkungen. Bund, Ländern und Kommunen entgingen dadurch bis zu 420 Millionen Euro an Steuereinnahmen pro Jahr. „Wenn die Käufe nicht bei Temu und Shein, sondern im deutschen Einzelhandel stattfänden, würden dadurch auch Lohn-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer gezahlt“, betonte Trenz.

Laut HDE haben Temu und Shein 2025 täglich 460.000 Pakete nach Deutschland verschickt. Die Plattformen sind bei Verbrauchern beliebt, stehen aber in der Kritik. Politiker, Handelsvertreter und Verbraucherschützer monieren unter anderem Produktqualität, mangelnde Kontrollen und unfaire Wettbewerbsbedingungen. Sie fordern eine strengere Regulierung und besseren Schutz beim Online-Einkauf.

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HDE-Präsident Alexander von Preen beklagt, Temu und Shein erfüllten oft nicht die rechtlichen Vorgaben, verbreiteten unsichere Ware und brächten viele heimische Händler „an den Rand des Ruins“. Diese würden streng kontrolliert und hielten sich an die Gesetze. Der Verband forderte erneut ein härteres Durchgreifen gegen die Plattformen. „Wenn sonst nichts hilft, muss bei solch massiven Regelverstößen der Stecker gezogen werden“, sagte von Preen.

Temu nahm zu der Kritik Stellung. Ein Unternehmenssprecher teilte auf Anfrage mit: „Temu ermöglicht Tausenden traditionellen Unternehmen in Deutschland und ganz Europa den Zugang zu einem globalen Kundenstamm und unterstützt sie dabei, ihren Umsatz zu steigern, Arbeitsplätze zu schaffen und international wettbewerbsfähig zu sein.“ Die Partnerschaften sollen weiter ausgebaut werden.

Ein Sprecher von Shein sagte: „Konkurrenten zum Sündenbock zu stempeln und mit denselben immer wiederkehrenden und haltlosen Vorwürfen fairen Wettbewerb zu konterkarieren, mag Schlagzeilen erzeugen.“ Eine ernsthafte Strategie, die deutschen Einzelhändlern helfe, wettbewerbsfähig zu sein, sei dies jedoch nicht.

Weiter sagte er: „Heute verkaufen mehr als 600 deutsche Unternehmen über unsere Plattform, schaffen Beschäftigungen und leisten einen konkreten Beitrag zur Wirtschaft in Deutschland.“ Allein in den vergangenen drei Jahren habe Shein hierzulande Hunderte Millionen Euro an Steuern entrichtet und werde auch künftig allen Verpflichtungen nachkommen.

Im Kampf gegen die Flut kleiner Pakete aus Onlinekäufen in Drittstaaten gilt in der EU ab November eine neue Bearbeitungsgebühr für jedes im Internet bestellte und in die EU eingeführte Produkt. Die Höhe steht noch nicht fest. Die Bearbeitungsgebühr kommt zusätzlich zu geplanten neuen Zollgebühren.

Bislang können Pakete mit einem Wert von bis zu 150 Euro zollfrei in die Staatengemeinschaft eingeführt werden. Ab Juli soll jedoch für jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro eine Abgabe in Höhe von drei Euro gelten. Diese Regelung ist vorübergehend, bis eine neue digitale Plattform startet und dann alle in die EU importierten Waren ab dem ersten Euro zollpflichtig sind.

Die EU-Kommission hat Temu und Shein auch wegen möglicher Verstöße gegen das Gesetz über digitale Dienste im Visier. Gegen beide Firmen laufen Untersuchungen. Das Bundeskartellamt leitete im Oktober ein Verfahren gegen Technology Limited ein, das Unternehmen hinter Temu. Die Behörde prüft den Verdacht, dass der Online-Marktplatz unzulässige Vorgaben für die Preisgestaltung der Händler in Deutschland machen könnte.

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(afl)



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