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Künstliche Intelligenz

Top 10: Der beste ergonomische Bürostuhl im Test – ab 170 Euro richtig gut


Ergonomischer Bürostuhl Flexispot C7 Morpher im Test: Die beste Lordosenstütze

Der Flexispot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre und bietet so viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten wie kaum ein anderer ergonomischer Bürostuhl.

VORTEILE

  • hochwertige Verarbeitung
  • aufblasbare Lordosenstütze
  • schnelle Montage
  • optionale Fußablage
  • hohe Belastbarkeit bis 163 Kilogramm

NACHTEILE

  • Armlehnen verstellen sich bei normaler Nutzung gelegentlich
  • Einstellmöglichkeiten teils schwer erreichbar und komplex
  • Stuhl wirkt wuchtig
  • maximale Sitzhöhe für Personen ab 190 cm knapp
  • teuer

Der Flexispot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre und bietet so viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten wie kaum ein anderer ergonomischer Bürostuhl.

Mit einer aufblasbaren Lordosenstütze, einer dynamisch gleitenden Rückenlehne und einer optionalen Fußablage packt Flexispot so ziemlich alles in den C7 Morpher, was der Markt aktuell hergibt. Die Frage ist: Kann ein einzelner Stuhl all das gleichzeitig gut?

Mit einem Preis von 800 Euro ohne Fußablage und 830 Euro mit Fußablage positioniert sich der C7 Morpher im oberen Preissegment – deutlich über dem Flexispot BS13 (Testbericht), den wir für seine Optik und Ergonomie gelobt haben. Dafür verspricht der C7 Morpher mehr Einstellmöglichkeiten und eine komplexere Mechanik. Ob er sein Geld wert ist und für wen er sich lohnt, zeigt dieser Testbericht.

Montage

Die Montage des Flexispot C7 Morpher gelingt in etwa 15 Minuten – und das trotz der Komplexität des Stuhls mit seiner aufwendigen Mechanik und der optionalen Fußablage. Das ist bemerkenswert schnell.

Die Lieferung erfolgt in zwei Paketen mit insgesamt rund 33,5 Kilogramm. Wir empfehlen, die Kartons zu zweit zu tragen. Alles ist sicher verpackt, allerdings fällt dabei viel Verpackungsmüll an – inklusive viel Schaumstoff.

Die bebilderte Montageanleitung im DIN-A4-Heft führt in sieben Schritten durch den Aufbau. Sie ist in mehreren Sprachen verfügbar und gut verständlich. Werkzeug in Form eines Inbusschlüssels und Montage-Handschuhe liegen bei. Praktisch: Alle Schrauben verwenden die gleiche Inbusgröße.

Viele Teile kommen vormontiert an. Zuerst steckt man die Rollen und die Gasfeder ins Aluminium-Fußkreuz. Dann verbindet man Sitz und Rückenlehne mit drei Schrauben, bringt die Armlehnen mit je drei Schrauben an und setzt Ober- und Unterteil zusammen. Zuletzt montiert man die Kopfstütze mit zwei Schrauben. Die Passgenauigkeit ist hoch, alle Verbindungen sitzen stabil. Der erste Eindruck: hochwertig und robust.

Verarbeitung

Der Flexispot C7 Morpher zeigt, wo die 800 Euro hinfließen. Fußkreuz, große Teile der Armlehnen und das Lehnenfundament bestehen aus Aluminium-Druckguss. Das polierte Aluminium sieht schick aus, ist allerdings anfällig für Fingerabdrücke.

Sitz- und Rückenrahmen bestehen aus Kunststoff mit aufgespanntem Mesh-Gewebe. Die vordere Sitzkante ist mit einem schmalen Kaltschaumstreifen gepolstert – ein Detail, das die Durchblutung der Beine fördert und sich im Alltag angenehm anfühlt. Die Armlehnenauflagen sind mit einer PU-Leder-ähnlichen Polsterung versehen, die angenehm weich ist.

Flexispot C7 Morpher

Mit 26,5 Kilogramm Gesamtgewicht ist der C7 Morpher kein Leichtgewicht. Die Verarbeitungsqualität ist hoch: präzise Passungen, keine sichtbaren Fertigungsrückstände, alles wirkt robust und langlebig. Flexispot gewährt 5 Jahre Garantie.

Ein kleiner Hinweis: Nach dem Auspacken riecht das Mesh-Gewebe und die Armlehnen-Polsterung leicht. Der Geruch verfliegt nach einigen Tagen vollständig.

Design

Der Flexispot C7 Morpher wirkt futuristisch, ist aber insgesamt etwas zu groß geraten. Das Design ist bürotauglich, aber massig – in kleinem Zimmer zieht er dominant die Blicke auf sich.

Die Rückenkonstruktion wirkt dynamisch, allerdings ist der obere Bereich der Rückenlehne sehr breit. Nach unten hin verjüngt sich die Lehne im Lendenbereich. Die Gesamthöhe liegt bei 109 bis 142,5 cm, die Sitzbreite bei 53 cm. Die Rückenlehne misst im Schulterbereich 56 cm und im Beckenbereich 43 cm.

Flexispot C7 Morpher

Das Fußkreuz bietet Ablageflächen für die Füße. Die optionale Fußablage mit zwei gepolsterten Pads lässt sich hochklappen und ausfahren. Das atmungsaktive Mesh ist leicht zu reinigen.

Insgesamt ist der C7 Morpher ein etwas zu großer Stuhl, um noch elegant zu wirken. Wer einen schlanken, filigranen Bürostuhl sucht, wird mit dem Ofinto Active (Testbericht) glücklicher.

Ergonomie

In puncto Einstellmöglichkeiten spielt der C7 Morpher in der Champions League – vergleichbar mit dem Steelcase Gesture (Testbericht), allerdings zu einem deutlich niedrigeren Preis.

Flexispot empfiehlt den Stuhl für Körpergrößen zwischen 160 und 195 cm. Unser Tester fühlt sich mit 186 cm auf ihm wohl. Für Personen ab 190 cm könnte die maximale Sitzhöhe von 54 cm knapp werden. Die maximale Belastbarkeit liegt bei beachtlichen 163 Kilogramm – mehr als bei jedem anderen bisher von uns getesteten Bürostuhl.

Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos zwischen 44 und 54 cm verstellen, während die Sitztiefe um 4,5 cm (43,5 bis 48 cm) anpassbar ist. Für optimale Bewegung sorgt die Synchronmechanik mit dreistufig einstellbarem Neigungswiderstand, die sich in vier Positionen arretieren lässt. Bis zu 143 Grad neigt sich die Rückenlehne, und sogar eine aktive Vorwärtsneigung von 10 Grad ist möglich.

Flexispot C7 Morpher

Durch ihre besondere Konstruktion gleitet und verformt sich die Rückenlehne dynamisch mit den Bewegungen des Nutzers. Dabei passt sie sich der Doppel-S-Form der Wirbelsäule an und verhindert zuverlässig den sogenannten Hemdauszieheffekt – das lästige Hochrutschen des Hemds beim Zurücklehnen. Zusätzlich lässt sich die Rückenlehne in sechs Stufen um insgesamt 6 cm in der Höhe verstellen.

Für den unteren Rücken sorgt eine aufblasbare Lordosenstütze, die sich per Pumpmechanismus individuell anpassen lässt. Im Vergleich zu festen Lordosenstützen ermöglicht sie eine besonders präzise Anpassung an die eigene Rückenform.

Die Armlehnen überzeugen mit vielseitigen Einstellmöglichkeiten: Sie sind siebenstufig höhenverstellbar, um 360 Grad drehbar (mit 24 Rastpunkten) und um 270 Grad schwenkbar. Zudem lassen sie sich horizontal und vertikal verschieben. Für hohen Komfort sorgen die angenehm weich gepolsterten Auflagen.

Flexispot C7 Morpher

Für individuellen Kopfkomfort sorgt die mehrfach verstellbare Kopfstütze: Sie lässt sich in der Höhe und um 7 cm in der Tiefe verstellen, zudem ist die Neigung bis zu 70–80 Grad anpassbar. Bespannt ist sie mit atmungsaktivem Mesh.

Eine optionale Fußablage rundet den Komfort ab – sie lässt sich für Liegepositionen einfach hochklappen, ideal für den Power-Nap zwischendurch.

Für die richtige Mobilität sorgen die PU-Rollen mit 60 mm Durchmesser. Sie gleiten gut auf Laminat und Teppich, sind jedoch nicht lastabhängig gebremst.

Was fehlt: Eine separat zuschaltbare Sitzneigungsfunktion wie beim Ofinto Active (Testbericht) bietet der C7 Morpher nicht. Die 10-Grad-Vorwärtsneigung ist Teil der Synchronmechanik.

Praxistest

Im Alltag zeigt der Flexispot C7 Morpher seine Stärken bei langen Büro- und Meeting-Tagen. Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten ermöglichen eine individuelle Anpassung an verschiedene Arbeitssituationen – vom konzentrierten Arbeiten in aufrechter Position bis zum entspannten Zurücklehnen in Videokonferenzen.

Die aufblasbare Lordosenstütze stabilisiert den unteren Rücken spürbar. Die dynamisch gleitende Rückenlehne passt sich Bewegungen an, ohne dass man den Kontakt verliert. Das Mesh-Material sorgt auch bei mehrstündigen Sitzungen für ein angenehmes Klima – kein Schwitzen, kein Kleben. Allerdings könnte es im Winter etwas kühl werden. Die Fußablage erweist sich als praktisches Extra, falls man nach dem Mittagessen kurz die Beine hochlegen möchte.

Flexispot C7 Morpher

Die vielen Einstellmöglichkeiten erfordern anfangs Geduld bei der Einarbeitung. Flexispot legt ein Poster mit Erklärungen bei – wir waren versucht, es neben dem Arbeitsplatz aufzuhängen, um gelegentlich spicken zu können. Einige Hebel sind zudem schwer erreichbar, was die Bedienung im Sitzen erschwert. Das ist ein Nachteil gegenüber dem Steelcase Gesture, bei dem alle Bedienelemente übersichtlich auf der rechten Seite angeordnet sind.

Die Armlehnen, die sich bei normaler Nutzung gelegentlich von selbst verstellen, sind im Alltag ein kleines Ärgernis. Hier wünschen wir uns festere Rastpunkte.

Preis

Der Flexispot C7 Morpher kostet 800 Euro ohne Fußablage und 830 Euro mit Fußablage.

Fazit

Der Flexispot C7 Morpher ist ein beeindruckend ausgestatteter Bürostuhl mit einer Fülle an Einstellungsmöglichkeiten. Die aufblasbare Lordosenstütze, die dynamisch gleitende Rückenlehne und die vielseitigen Armlehnen bieten ein hohes Maß an ergonomischer Anpassung. Die Verarbeitung mit Aluminium-Druckguss-Fußkreuz und hochwertigem Mesh-Material rechtfertigt den gehobenen Preis.

Besonders gut gefallen uns die schnelle Montage in nur 15 Minuten, die optionale Fußablage für Ruhepausen und die hohe Belastbarkeit von 163 Kilogramm. Das Mesh-Material sorgt für ein angenehmes Sitzklima, die gepolsterte Vorderkante entlastet die Beine.

Schwächen zeigt der C7 Morpher bei den Armlehnen, die sich bei normaler Nutzung gelegentlich von selbst verstellen. Auch erfordern die vielen Einstellmöglichkeiten – die nicht alle optimal erreichbar sind – eine Eingewöhnungszeit. Der Stuhl wirkt insgesamt etwas wuchtig und ist mit 800 Euro kein Schnäppchen. Für Personen ab 190 cm könnte die maximale Sitzhöhe zudem knapp werden.

Wer einen ergonomisch vielseitigen Bürostuhl mit Premium-Materialien sucht und bereit ist, sich in die zahlreichen Einstellungen einzuarbeiten, bekommt mit dem C7 Morpher einen der am besten ausgestatteten Bürostühle.



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Montag: Eröffnung der Hannover Messe 2026, Raumsonde Voyager 1 im Stromsparmodus


Bei der Eröffnung der Hannover Messe 2026 versucht Bundeskanzler Merz, Zuversicht zu verströmen, während die Industrie auf echte Reformen hofft. Derweil bewirbt Brasiliens Präsident die Erneuerbaren. Das Partnerland der Industriemesse will der Europäischen Union dabei helfen, die Energiekosten zu senken und ihre Industrie zu dekarbonisieren. Energie ist auch das Problem von Voyager 1. Die NASA musste jetzt ein weiteres Messinstrument der bereits seit 14 Jahren im interstellaren Raum fliegenden Sonde abschalten, da der Leistungspegel nach einem regulären Flugmanöver unerwartet gefallen ist. Doch es gibt Hoffnung auf eine Reaktivierung. Derweil hat ein fehlerhaftes Edge-Update die Paste-Funktion im Kontextmenü von Microsoft Teams außer Gefecht gesetzt. Nutzer haben offenbar Probleme mit dem Einfügen von Bildern, Text und URLs. Das hat Microsoft mittlerweile bestätigt. Ein Fix soll jetzt schrittweise ausgerollt werden, doch Tastaturkürzel funktionieren weiterhin – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Die weltweit wichtigste Industriemesse mit mehr als 3000 Ausstellern ist in Hannover gestartet. Diesjähriges Partnerland der Hannover Messe ist Brasilien, entsprechend eröffnete sie Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am Sonntagabend. Prägend sind in diesem Jahr die Themen KI und Robotik, die für Industrie und Gesellschaft große Chancen bieten, aber auch der Bereich Rüstung. Auf der Eröffnungsveranstaltung hob der brasilianische Präsident hingegen hervor, wie wichtig erneuerbare Energien für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum sind. Die Messe ist für Fachbesucher sowie Interessierte noch bis zum 24. April geöffnet: Merz und Lula eröffnen Hannover Messe 2026 zwischen KI-Zuversicht und Reformdruck.

Die Stromversorgung der Raumsonde Voyager 1 wird fast 49 Jahre seit Beginn der Mission immer prekärer. Nach einem regulären Flugmanöver war der Leistungspegel der Sonde überraschend gefallen, sodass die Gefahr bestand, dass sich einige Komponenten aus Sicherheitsgründen selbst abschalten könnten. Deshalb hat die NASA kurzfristig das Messinstrument für geladene Teilchen mit niedriger Energie abgeschaltet, um Strom zu sparen. Es gibt jedoch Hoffnung, dass dieses in den nächsten Monaten wieder reaktiviert werden kann, wenn es nach den Stromsparplänen der NASA geht. Denn das Voyager-Team will einige Teile verschiedener Geräte durch energiesparendere Alternativen ersetzen, wodurch Kapazitäten frei werden sollen: NASA schaltet weiteres Instrument der ersten Voyager-Sonde zum Stromsparen ab.


Erde und Mond

Auf diesem Bild wurde der Mond künstlich aufgehellt, damit er über der hellen Erde zu sehen ist. (Bild: NASA/JPL)

Wer in Microsoft Teams auf dem Desktop Inhalte per Rechtsklick einfügen will, schaut ins Leere: Die Paste-Option im Kontextmenü ist ausgegraut und nicht anwählbar. Betroffen sind sowohl Windows– als auch macOS-Nutzer der Desktop-Anwendung in Version 26072.519.4556.7438. Zahlreiche IT-Administratoren berichten von Nutzerproblemen mit dem Einfügen von Bildern, Text und URLs. Neuinstallation der App oder Löschen des Caches brachten keine Besserung. Microsoft hat die Ursache inzwischen identifiziert: Eine Code-Regression in einem kürzlichen Update des Microsoft-Edge-Browsers löste demnach den Fehler aus. Allerdings ist die Zwischenablage selbst nicht betroffen, sodass die gewohnten Tastenkürzel weiterhin funktionieren: Einfügen per Rechtsklick funktioniert in Microsoft Teams nicht mehr.

Ebenfalls nicht mehr funktionieren wird Sideloading mit Amazons neuer Generation von Fire TV Sticks, zumindest für die allermeisten Nutzer. Auf Amazons Produktseite für den neuen Fire TV Stick HD wird ein entsprechender Hinweis angezeigt. Davor hatte es bereits Anzeichen gegeben, dass Sideloading unter dem neuen Fire-TV-Stick-Betriebssystem Vega OS erheblich strenger behandelt wird. Ausnahmen gibt es nur für Entwickler. Amazon hatte den neuen Kurs beim Sideloading bereits im Herbst klargemacht. Hintergrund waren massive Probleme mit Piraterie-Apps, die sich in der Regel nur per Sideloading installieren lassen. Amazon ist gegen eine Reihe solcher Apps vorgegangen, aber Sideloading bleibt in Fire OS grundsätzlich erlaubt, anders als im neuen Vega OS: Amazons neue Fire TV Sticks verhindern Sideloading.

Das Piraten-Abenteuer „Windrose“ beginnt mit einem gestrandeten Piratenkapitän, der auf einer einsamen Insel überleben muss. Gleichzeit schwört er auf Rache, aber dafür braucht er eine Mannschaft und ein Boot. Danach steht der eigenen Freibeuter-Karriere nichts mehr im Wege. Windrose ist ein kooperatives Survival-Action-RPG für eins bis acht Spieler, das vor ein paar Tagen in einer ersten Early-Access-Version auf Steam erschienen ist. Zwar erinnern insbesondere die Spielmechaniken an „Valheim“, den Pandemie-Hit von 2021, aber die Grafik hebt sich deutlich vom Wikinger-Survival-Vorbild ab. Windrose verbindet das erfolgreiche Spielprinzip von Valheim mit dem Spaß einer bunten Piratenwelt und ist eine sehr gelungene Umsetzung der Piraten-Fantasie: Piraten-Rollenspiel „Windrose“ überzeugt mit Rum und Säbel.

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Einmal hinter dem Steuer des eigenen Piratenschiffs stehen: Windrose erfüllt diese Fantasie eindrucksvoll. (Bild:

Fabian Scherschel/Screenshot Windrose

)

Auch noch wichtig:

  • Psychisch krank und potenziell gefährlich? Bund und Länder bauen ihre Frühwarnsysteme auf – mit Datenaustausch, Fallmanagement und Risikoanalyse. Es ist staatliches Bedrohungsmanagement: Psychisch kranke Personen mit Risikopotential.
  • Zum zweiten Mal messen sich in Peking zahlreiche Roboter bei einem Halbmarathon. Die Unterschiede zum ersten Rennen sind deutlich. Der Stand der Technik: Humanoide Roboter beim Halbmarathon in Peking schneller als Menschen.
  • Fachkräftemangel und Co. gefährden laut Internistenkongress die Versorgungsqualität. KI soll es richten, doch der Mensch muss stets im Mittelpunkt stehen. Denn allein der BMI sei „ganz grobes Maß“: Algorithmen sagen besser voraus, wer sehr krank wird.
  • Für den selben Steckplatz und kompatibel zu bisherigen DIMMs: Für Intel-CPUs soll es bald billigere Speichermodule geben. Fraglich ist die Leistung von HUDIMM: billigere Speichermodule für Intel-Mainboards.
  • Die VW-Tochter Moia will den ÖPNV mit autonomen Shuttles retten und verlangt staatliche Förderung. Der Konzern prüft auch den Einstieg von Investoren und will den Fahrermangel stoppen: Moia fordert Milliarden für autonome Shuttle-Flotten.
  • Eine Studie zeigt, wie rasant klassische Medien in den USA an Boden verlieren. Podcaster wie Joe Rogan und Late-Night-Talker übernehmen das Informationsmonopol: US-Wähler setzen auf Influencer statt auf Nachrichten und sagen Bye-bye TV-News.
  • Warum sollte man Windows 11 auf einem 150-Euro-Einplatinenrechner einrichten? Weil es geht. Wie, zeigen wir in diesem Video: Windows 11 auf dem Radxa Dragon Q6 installieren.
  • Lange galt Datenschutz als Bremse für die Wissenschaft. Neue EU-Leitlinien schaffen Klarheit bei KI-Einsatz, breiten Einwilligungen und dem Zweckbindungsdogma: Wie die DSGVO als Daten-Turbo für die Forschung Innovationen beschleunigen soll.
  • Die US-Regierung nimmt Gespräche mit dem sanktionierten KI-Hersteller Anthropic auf, auch um über die Nutzung von Claude Mythos Preview zu beraten: Anthropic und US-Regierung wieder im Gespräch über Zusammenarbeit.
  • Ransomware-Banden setzen auf KI und das Darknet, um kritische Infrastruktur zu treffen. Ermittler in Koblenz agieren zunehmend proaktiv: Ransomware-Angriffe fordern Ermittler heraus.
  • Canon baut eine Kamera, die im Dunkeln besser sieht als eine Katze, Ricoh feiert die GR-Serie und ein Fotograf zeigt, wie vergänglich selbst Weiße Haie sind. Das sind die Fotonews der Woche 16/26: Canons Nachtsicht-Wunder und ein Hai-Flüsterer.
  • NRW meldet Rekord an Datenschutzbeschwerden. Gesetze werden übereilt verabschiedet, Grundrechtsschutz bleibt oft auf der Strecke, heißt es im Tätigkeitsbericht: NRW-Datenschutzbeauftragte warnt vor Datennutzung um jeden Preis.
  • OpenAI bietet mit GPT-Rosalind ein biologisches Sprachmodell für Target Discovery und Genomik. Vorerst ist es nur für US-Firmenkunden verfügbar: KI-Modell GPT-Rosalind von OpenAI speziell für Biologieforschung.


(fds)



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NASA schaltet weiteres Instrument der ersten Voyager-Sonde zum Stromsparen ab


Die Stromversorgung der Raumsonde Voyager 1 wird fast 49 Jahre seit Beginn der Mission immer prekärer. Nach einem regulären Flugmanöver war der Leistungspegel der Sonde überraschend gefallen, sodass die Gefahr bestand, dass sich einige Komponenten aus Sicherheitsgründen selbst abschalten könnten. Deshalb hat die NASA kurzfristig das Messinstrument für geladene Teilchen mit niedriger Energie abgeschaltet, um Strom zu sparen. Es gibt jedoch Hoffnung, dass dieses in den nächsten Monaten wieder reaktiviert werden kann, wenn es nach den Stromsparplänen der NASA geht.

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Bereits vor rund einem Jahr hat die NASA weitere Instrumente der Voyager-Sonden abgeschaltet, damit diese noch bis in die 2030er-Jahre arbeiten können. Dafür muss aber Strom gespart werden. Die beiden Sonden werden von Radionuklidbatterien mit Energie versorgt, die elektrischen Strom aus der Wärme erzeugen, die beim Zerfall von Plutonium-238 entsteht. Allerdings verliert eine solche Batterie etwa 4 Watt Leistung im Jahr. Deshalb wurden im Laufe der Jahre nach und nach weitere Systeme deaktiviert.

Voyager 1 war zusammen mit ihrer Schwestersonde Voyager 2 im Sommer 1977 im Abstand von etwa zwei Wochen gestartet. Die Primärmission war auf vier Jahre angelegt. Inzwischen sind die Sonden weiter von der Erde entfernt als jedes andere von Menschen hergestellte Objekt: Voyager 1 hat 25 Milliarden Kilometer zurückgelegt, 21 Milliarden Kilometer sind es bei Voyager 2. Sie haben das Sonnensystem verlassen und sind im interstellaren Raum unterwegs: Voyager 1 seit 2012, Voyager 2 seit 2018. Mit ihren verbliebenen Instrumenten liefern sie immer noch wertvolle Daten.

Allerdings gibt es aufgrund des Alters immer wieder Probleme mit den beiden Sonden. Die Kommunikation bricht ab, Systeme fallen aus. Reparaturen sind schon allein wegen der langen Signallaufzeiten schwierig: Bis ein Signal Voyager 1 erreicht, vergehen mehr als 23 Stunden, bei Voyager 2 sind es 19,5 Stunden. Die Voyager-Sonden hatten die gleiche Ausstattung von zehn Instrumenten an Bord, von denen aber einige schon relativ bald abgeschaltet wurden, nach dem Passieren der großen Gasplaneten Jupiter, Saturn und Neptun.

Am 27. Februar 2026 führte Voyager 1 laut NASA ein geplantes und reguläres Rollmanöver durch, aber der Leistungspegel der Raumsonde ist daraufhin unerwartet gefallen. Ein weiteres Absinken der Leistung würde das Unterspannungsschutzsystem aktivieren, das verschiedene Komponenten automatisch deaktiviert, um den Betrieb der Sonde zu erhalten. Eine manuelle Reaktivierung ist allerdings ein längerer Prozess mit eigenen Risiken. Deshalb mussten die NASA-Ingenieure schnell handeln und haben das Messinstrument für geladene Teilchen mit niedriger Energie (LECP, Low-energy Charged Particles) abgeschaltet. Bei Voyager 2 war dies bereits letztes Jahr deaktiviert worden.

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„Auch wenn die Abschaltung eines wissenschaftlichen Instruments niemandem gefällt, ist es die beste verfügbare Option“, erklärt Kareem Badaruddin, Missionsleiter der Voyager-Sonde. „Voyager 1 verfügt noch über zwei funktionierende wissenschaftliche Instrumente – eines zur Messung von Plasmawellen und eines zur Messung von Magnetfeldern. Sie funktionieren weiterhin einwandfrei und senden Daten aus einer Region des Weltraums, die noch nie ein anderes von Menschenhand geschaffenes Raumfahrzeug erforscht hat.“

Allerdings ist das LECP-Instrument nicht komplett abgeschaltet. Ein kleiner Motor, der den Sensor im Kreis dreht, um alle Richtungen abzudecken, bleibt aktiv. Dieser benötigt mit 0,5 Watt nur wenig Leistung und erlaubt der NASA die beste Chance, das Instrument wieder in Betrieb nehmen zu können, falls zusätzliche Energie gefunden werden kann. Denn das ist das nächste Ziel des Voyager-Teams.

Derzeit arbeiten die NASA-Ingenieure an einem Plan, den sie „the Big Bang“ nennen, um den Betrieb der Voyager-Sonden noch weiter zu verlängern. Dabei sollen einige Teile mehrerer mit Strom versorgter Geräte auf einmal durch energiesparendere Alternativen ersetzt werden, wobei die Sonden warm genug gehalten werden, um weiterhin wissenschaftliche Daten zu sammeln. Das soll im Mai und Juni dieses Jahres zunächst bei Voyager 2 getestet werden, da sich diese Sonde näher an der Erde befindet. Falls dies erfolgreich ist, soll es frühstens im Juli auch bei Voyager 1 durchgeführt werden. Dann könnte auch das LECP-Instrument reaktiviert werden.


(fds)



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Energiekrise: IWF rät von Tankrabatt ab


Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält nichts von temporären Maßnahmen wie Tankrabatten zur Abfederung hoher Energiepreise. Zwar sei die Versuchung für Regierungen groß, den Preisanstieg mittels Obergrenzen oder Senkungen der Kraftstoffsteuer einfach zu stoppen. „Dies sind jedoch unkluge Maßnahmen“, heißt es in einem Informationsgespräch der Organisation zu Europa. Eine nicht zielgerichtete Unterstützung komme überproportional einkommensstarken Haushalten zugute, die mehr Energie verbrauchten.

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Der IWF beruft sich dabei auf Erkenntnisse aus der Energiekrise infolge des Beginns des Ukraine-Krieges 2022. Nun sollten die europäischen Regierungen die „kostspieligen Fehler nicht wiederholen“. „Umfassende und unbefristete Unterstützungsmaßnahmen lassen sich nur schwer wieder rückgängig machen und sollten vermieden werden.“ Der IWF bemängelte zudem, dass derartige breit angelegte Maßnahmen den Anreiz für Menschen und Unternehmen unterdrücke, ihren Verbrauch zu senken und in Alternativen und mehr Effizienz zu investieren.

Den IWF-Angaben zufolge hätten europäische Regierungen damals durchschnittlich 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Energiehilfepakete ausgegeben. Die Bilanz: „Mehr als zwei Drittel davon waren nicht zielgerichtet.“ Eine Analyse der Organisation habe gezeigt, dass lediglich 0,9 Prozent des BIP erforderlich gewesen seien, um für die unteren 40 Prozent der Haushalte die gesamte Energiekostensteigerung vollständig zu kompensieren. Zwischen Juni und Ende August 2022 hatte etwa die Bundesregierung infolge des Ukraine-Krieges ebenfalls die Steuer auf Kraftstoffe gesenkt.

Die Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD wollen angesichts des derzeitigen Engpasses die Steuern auf Dieselkraftstoff und Benzin zur Abfederung hoher Preise um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter begrenzt auf zwei Monate senken. Die reduzierten Steuersätze sollten vom 1. Mai bis 30. Juni gelten, heißt es in einem Entwurf. Derzeit befasst sich der Bundestag mit dem Entwurf, der Bundesrat könnte den Tankrabatt dann endgültig am 24. April beschließen.


(fpi)



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