Künstliche Intelligenz
Top 10: Die besten Wireless‑Adapter für Carplay im Test – iPhone kabellos nutzen
Ein Wireless-Carplay-Adapter verbindet das iPhone kabellos mit dem Auto, wenn das Infotainment-System dieses Feature nicht unterstützt. Wir zeigen die besten Modelle.
Apple Carplay ist eine Schnittstelle, mit der sich iPhones sicher und nahtlos ins Infotainment-System eines Autos integrieren lassen. Über das Fahrzeug-Display können Fahrer zentrale iPhone-Funktionen wie Telefonie, Nachrichten, Navigation oder Musiksteuerung verwenden – wahlweise per Touchscreen, Lenkradtaste oder per Siri-Sprachbefehl. Oder man öffnet eine App von Apple oder Drittanbietern, sofern sie kompatibel ist. Dazu gehören etwa Spotify, Whatsapp oder Google Maps.
Die Bedienoberfläche ist speziell für die Nutzung während der Fahrt konzipiert: klar strukturiert, mit großen Schaltflächen für reduzierte Ablenkung. Voraussetzung ist ein kompatibles Fahrzeug- oder Nachrüstsystem sowie ein iPhone ab Modell 5 mit iOS 9.3 oder höher. Carplay kann verkabelt oder auch drahtlos genutzt werden. Wer kein Wireless Carplay hat, kann es in vielen Fällen nachrüsten.
Es gilt zu beachten, dass die einzelnen Funktionen von Apple Carplay von der Fahrzeugmarke, dem Modell und dem Baujahr eines Pkw abhängen können. Das Fahrzeug selbst muss nicht nur werkseitig Carplay, sondern auch die drahtlose Integration unterstützen. Nicht alle Fahrzeuge bieten das. In einigen Fällen kann im Detail auch ein kostenpflichtiges Software-Update für das Infotainment-System des Fahrzeugs erforderlich sein.
Bietet das Infotainment keine kabellose Anbindung an Carplay, kommen Adapter als günstige Alternative ins Spiel. Wir zeigen die besten Modelle im Vergleich. Getestet haben wir die Adapter mit einem iPhone 12 Pro, iPhone 13 und einem Opel Astra K von 2017.
Achtung: Mit diesen Adaptern rüstet man Apple Carplay nicht nach. Sie erweitern lediglich als Dongle das Infotainment-System um die Möglichkeit, das iPhone drahtlos statt per Kabel mit dem Auto zu verbinden. Unterstützt das Fahrzeug Carplay nicht, sind diese Adapter somit nutzlos. Zudem sind die Modelle nicht immer zuverlässig – insbesondere bei BMW funktionieren die Adapter meistens nicht.
Welcher Carplay-Adapter ist der beste?
Testsieger ist der Ottocast Mini Cube für rund 36 Euro (Code: TS20). Der Adapter ist sehr kompakt, verbindet sich schnell und bietet sowohl einen USB-A-Anschluss als auch einen Adapter für USB-C.
Technologiesieger ist der Ottocast Mini Pico für knapp 37 Euro (Code: TS20). Der Adapter ist nicht nur winzig, er bietet auch einen Knopf zur Trennung der Bluetooth-Verbindung mit dem Handy. Das soll den Wechsel zwischen zwei Smartphones erleichtern.
Preis-Leistungs-Sieger ist der Carlinkit Mini Ultra für etwa 20 Euro (bei Proshop). Es ist das kleinste Modell dieser Bestenliste und unterstützt neben Carplay auch Android Auto.
Wichtig: Wer direkt beim Hersteller in China oder über Plattformen wie Aliexpress bestellt, sollte beachten, dass der Käuferschutz dort oft eingeschränkt ist. Garantieansprüche oder Umtauschmöglichkeiten entsprechen meist nicht dem in Europa üblichen Standard.
Der Ottocast Mini Cube ist ein besonders kompakter und unauffälliger Adapter, um Carplay und Android Auto kabellos zu nutzen – ideal für Fahrzeuge ohne integrierte Wireless-Unterstützung. Die Einrichtung gelingt unkompliziert, die Verbindung bleibt stabil und erfolgt schnell.
Der Mini Cube ist eine preiswerte Lösung für drahtloses Carplay und Android Auto – mit dem Code TS20 kostet er 36 Euro.
- winzig
- baut Verbindung schnell auf
- beherrscht Carplay und Android Auto
- Adapter für USB-C enthalten
- geht leicht verloren
- Einrichtung mit Android Auto gelang erst beim zweiten Versuch
Der Ottocast Mini Pico macht CarPlay und Android Auto kabellos. Der kompakte Dongle verschwindet unauffällig im Cockpit und passt dank beiliegendem Adapter an USB‑C‑ wie USB-A-Buchsen. Wer ein anderes Smartphone koppeln will, trennt die Bluetooth-Verbindung per Knopfdruck – im Test funktionierte das allerdings nicht immer zuverlässig.
Wer aufs Einstöpseln verzichten will, bekommt hier eine solide Option – mit kleinen Schwächen im Detail. Beim Hersteller kostet das Gerät knapp 37 Euro (Code: TS20).
- sehr kompakt
- startet Carplay und Android Auto flott
- Knopf zum Trennen der Verbindung für Gerätewechsel
- günstig
- Einrichten bei Android Auto benötigte zwei Anläufe
- Wechsel zwischen zwei Geräten klappte nicht auf Anhieb
Der Carlinkit Mini Ultra rüstet kabelloses Carplay und Android Auto zuverlässig nach – ideal für Fahrzeuge mit wenig Platz. Das extrem kompakte Design passt selbst in enge Cockpits und funktioniert stabil mit iPhones und Android-Smartphones. Ein USB-C-Adapter liegt zudem bei.
- benötigt kaum Platz im Cockpit
- unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
- einfache Einrichtung
- geht schnell verloren
- Blinklicht schwer zu sehen
Ratgeber
Kann man Carplay drahtlos nutzen?
Apple Carplay dient seit 2014 als Schnittstelle, um das iPhone über das Infotainment-System eines Autos zu bedienen und etwa Inhalte wiederzugeben, sei es Musik, Podcasts oder eben Navigation über Apple Maps oder Google Maps. Dazu stöpselt man in der Regel das iPhone per Kabel in den USB-C oder USB-A-Anschluss des Autos ein.
Apple Carplay Wireless ermöglicht seit 2017, das iPhone kabellos mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs zu verbinden. Diese Funktion bietet eine bequeme Alternative zu kabelgebundenem Carplay und funktioniert drahtlos über Bluetooth und Wi-Fi. Während Bluetooth die initiale Kopplung übernimmt, erfolgt die eigentliche Datenübertragung über eine schnelle und lokale 5-GHz-WLAN-Verbindung zwischen dem iPhone und dem Auto. Um Carplay Wireless zu nutzen, benötigt man primär ein kompatibles Fahrzeug und ein iPhone ab Version 5, das mindestens mit iOS 9.3 ausgestattet ist.
Viele moderne Pkws ab dem Baujahr 2020 bieten diese Funktion bereits serienmäßig an. Teilweise sind hohe Aufpreise dafür nötig oder sogar Abomodelle. Einige ältere Autos wiederum bieten im Infotainment-System keine Option für die drahtlose Anbindung an das iPhone. Die Umrüstung beim Hersteller oder in der Werkstatt ist kostspielig.
Kann man Wireless Carplay nachrüsten?
Ja, Wireless Carplay lässt sich in Fahrzeugen nachrüsten – ob über einfache Adapter oder durch den Austausch des gesamten Infotainment-Systems. Wer bereits kabelgebundenes Carplay im Auto hat, kann mit einem kompakten Wireless-Plug wie von Carlinkit oder Ottocast die stabile Verbindung auf drahtlose Art und Weise nachrüsten.
Die Adapter aus dieser Bestenliste funktionieren ähnlich wie entsprechende Adapter für Android Auto (Bestenliste). Man stöpselt diese in das Auto je nach Modell über den USB-C oder USB-A-Steckplatz und verbindet das iPhone dann per Bluetooth damit. Das Infotainment erkennt dann Carplay in der Regel automatisch – vorausgesetzt, es wurde schon mal für das iPhone eingerichtet.
Aufwendiger wird es, wenn das Fahrzeug noch gar kein Carplay unterstützt. Hier bieten sich zwei Wege an: Entweder ersetzt man das ganze Infotainment-System durch eine Nachrüstlösung mit Wireless Carplay oder man integriert ein verborgenes Zusatzmodul, das mit dem bestehenden Bildschirm arbeitet. Beide Varianten erfordern je nach Fahrzeugmodell technisches Know-how oder professionelle Hilfe und können daher sehr kostspielig sein. Wichtig bleibt: Vor dem Kauf sollte die Kompatibilität mit dem Fahrzeug geprüft werden.
Wie funktioniert ein drahtloser Carplay-Adapter?
Diese Adapter ermöglichen es, die drahtlose Funktion zu nutzen, indem sie das iPhone via Bluetooth koppeln und die Signale per WLAN an das Infotainment-System weiterleiten. Der Adapter simuliert dann als Platzhalter für das Handy eine USB-Verbindung, sodass die drahtlose Nutzung in älteren Autos möglich wird.
Die Vorteile dieser Adapter liegen in der Flexibilität: Man kann das iPhone im Auto frei bewegen, es muss nicht durchgehend an das Kabel angeschlossen werden, und das Ein- und Aussteigen wird bequemer, ohne das Telefon jedes Mal manuell verbinden zu müssen.
Eine Beobachtung haben wir gemacht: Bei vielen Fahrzeugen wird der USB-Anschluss offenbar nicht vom Stromkreis getrennt, wenn das Auto abgeschlossen wird. Bleibt man nach dem Abstellen daneben stehen, verbindet sich das Infotainment-System per Bluetooth mit dem Smartphone – ein unnötiger Stromverbrauch, der die Starterbatterie belasten kann.
Unser Tipp: USB-Adapter und andere Verbraucher nach dem Abstellen abziehen, vorwiegend bei längeren Standzeiten. Das schont die Batterie – besonders bei älteren oder selten genutzten Fahrzeugen.
Fazit
Wireless-Carplay-Adapter sind eine preiswerte Lösung, um auch in älteren Fahrzeugen kabelloses Carplay zu nutzen – ganz ohne Umbau des gesamten Infotainment-Systems. Die Einrichtung ist in der Regel schnell und einfach zu bewerkstelligen. Sie ersparen das tägliche Einstecken des iPhones und sorgen für mehr Komfort im Alltag. Mit Preisen zwischen 15 und 80 Euro bleiben sie deutlich günstiger als ein kompletter Radiotausch.
Die Installation des Adapters gelingt in der Regel problemlos: Gerät anschließen, einmal mit dem Handy koppeln und fertig – Plug-and-play also. Danach lässt sich das iPhone frei im Fahrzeug nutzen, ohne störendes Kabel. Besonders praktisch ist das für alle, die ein aufgeräumtes Cockpit wünschen.
Testsieger ist der Ottocast Mini Cube. Dieser Adapter ist extrem kompakt, dabei zuverlässig und zudem preiswert. Das Modell wird mit einem USB-C-Adapter geliefert. Auf dem zweiten Platz folgt der Ottocast Mini Pico, der ebenfalls beide Plattformen unterstützt und durch seine Kompaktheit überzeugt sowie eine Taste zum Trennen der Verbindung mit dem Smartphone bietet. Preis-Leistungs-Sieger ist der Carlinkit Mini Ultra.
Ottocast Mini Cube 3.0
Winzig und günstig: Der Ottocast Mini Cube macht Carplay und Android Auto drahtlos.
- winzig
- baut Verbindung schnell auf
- beherrscht Carplay und Android Auto
- Adapter für USB-C enthalten
- geht leicht verloren
- Einrichtung mit Android Auto gelang erst beim zweiten Versuch
Ottocast Mini Cube im Test: Wireless-Adapter für Carplay und Android Auto
Winzig und günstig: Der Ottocast Mini Cube macht Carplay und Android Auto drahtlos.
Mit diesem Dongle muss man nie wieder sein iPhone oder Android-Smartphone einstecken. Der winzige Ottocast Mini Cube ergänzt die Verbindung per Carplay oder Android Auto im Fahrzeug um eine drahtlose Option. Gerade ältere PKW bieten oft nur eine kabelgebundene Verbindung für die Schnittstellen Android Auto oder Carplay. Wie sich der kleine Dongle in der Praxis schlägt, zeigen wir im Test.
Hinweis: Der Adapter fügt Android Auto oder Carplay nicht hinzu, sondern ergänzt eine drahtlose Verbindungsmöglichkeit. Das Infotainment-System des Fahrzeugs selbst muss die Standards bereits unterstützen.
Design & Lieferumfang
Der Name ist Programm beim Mini Cube: Der ultrakleine USB-Dongle für drahtloses Carplay und Android Auto ist kaum größer als ein Daumennagel. Das Gehäuse ist etwa so dick wie ein Finger und misst 1,6 × 21,6 × 23,5 mm. Damit bleibt er deutlich kompakter als frühere Box‑Lösungen mit Kabel – ideal fürs Cockpit, weil er unauffällig ist.
Der Dongle besitzt einen USB-A-Stecker. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter liegt praktischerweise bei, sodass er in Fahrzeugen mit beiden Anschlussvarianten eingesetzt werden kann.
Zur Auswahl stehen drei Gehäuseformen: Modell A hat ein quadratisches Gehäuse samt Kerbe in der Mitte sowie abgerundeten Ecken. Als Farben gibt es Silber mit Schwarz oder für Apple-Fans auch Cosmic Orange. Modell B bietet geriffelte Kanten, Modell C hat eine oktogonale Form. Diese Varianten gibt es in Schwarz oder Silber.
Einrichtung & Funktionen
Getestet haben wir den Ottocast Mini Cube mit dem Honor Magic V3 sowie iPhone 12 Pro Max in einem Opel Astra K (2017). Auf der Herstellerseite finden sich Informationen zu kompatiblen Fahrzeugen. Wichtig: Das Auto darf werksseitig kein kabelloses Carplay oder Android Auto bieten – sonst funktioniert der Adapter nicht. Er wäre in dem Fall aber ohnehin überflüssig.
Die Einrichtung ist einfach: Dongle einstecken, die LED unter dem Logo leuchtet dann auf. Anschließend erscheint auf dem Infotainment-System eine Anleitung zum Verbinden des Handys per Bluetooth mit der exakten Bezeichnung des Produkts – sehr praktisch. Eine knappe Anleitung auf Deutsch gibt es auch.
Beim iPhone klappte die Kopplung sofort, nach erfolgter Erstverbindung war Carplay nach knapp über 10 Sekunden schon startklar. Mit Android Auto gab es zunächst Probleme – vermutlich, weil zuvor der Dongle per Carplay verbunden war. Die genaue Ursache kennen wir nicht. Erst beim zweiten Versuch gelang die Verbindung zum Honor Magic V3. Nach längerer Standzeit braucht der Aufbau etwa 45 Sekunden, später dann ebenfalls nur noch rund 10 Sekunden – was sehr flott ist für solch einen Adapter. Die Verbindung wurde im Test stabil aufrechterhalten.
Preis
Der Ottocast Mini Cube kostet direkt beim Hersteller 50 Euro. Mit dem Code TS20 gibt es einen dauerhaften Rabatt von 20 Prozent – damit kostet der Adapter nur 36 Euro.
Hinweis: Der Hersteller sitzt in China, auch wenn die Ware aus deutschen Lagern versendet wird. Kaufbedingungen können daher von EU-Verbraucherschutzrechten abweichen (Gewährleistung, Widerruf, Käuferschutz). Die 30-Tage-Rückgabe ist möglich, kann aber Versandkosten verursachen. Für Transportversicherung und Garantie kommen zusätzliche Gebühren hinzu.
Fazit
Der Ottocast Mini Cube ist eine praktische Ergänzung fürs Auto – ideal für alle, die Carplay oder Android Auto kabellos nutzen möchten, deren Infotainment-System dies aber ab Werk nicht unterstützt. Der kompakte Dongle zählt zu den kleinsten Modellen im Test und bleibt dadurch unauffällig im Cockpit.
Die Einrichtung ist einfach. Die Verbindung mit dem iPhone klappte auf Anhieb, und Carplay ist nach gut 15 Sekunden startklar. Mit Android Auto brauchte es zur Erstkopplung zwei Versuche, danach funktionierte die Verbindung jedoch dauerhaft, zuverlässig und stabil.
Insgesamt überzeugt der Ottocast Mini Cube als unauffällige, günstige und verlässliche Lösung für drahtloses Carplay und Android Auto – eine der besten Optionen in seiner Klasse.
Ottocast Mini Pico
Der Mini Pico von Ottocast rüstet bei Android Auto und Carplay die Wireless-Option nach. Per Knopfdruck ist zudem der Wechsel zwischen zwei Smartphones möglich.
- sehr kompakt
- startet Carplay und Android Auto flott
- Knopf zum Trennen der Verbindung für Gerätewechsel
- günstig
- Einrichten bei Android Auto benötigte zwei Anläufe
- Wechsel zwischen zwei Geräten klappte nicht auf Anhieb
Ottocast Mini Pico im Test: Wireless Carplay & Android Auto mit Wechseltaste
Der Mini Pico von Ottocast rüstet bei Android Auto und Carplay die Wireless-Option nach. Per Knopfdruck ist zudem der Wechsel zwischen zwei Smartphones möglich.
Wer genug vom lästigen Einstöpseln von iPhone oder Android-Smartphone im Auto hat, kann mit dem Ottocast Mini Pico die kabellose Anbindung an Android Auto und Apple Carplay nachrüsten. Teilen sich zwei Personen dasselbe Auto, kann der Wechsel allerdings mühsam sein. Der Ottocast Mini Pico bietet hierzu – ähnlich wie der AA Wireless Two+ (Testbericht) – eine Taste. Diese trennt die Bluetooth-Verbindung, damit der Weg für die Verbindung mit einem anderen Smartphone frei ist.
Wichtig: Laut Herstellerangaben ist der Ottocast Mini Pico mit den meisten Fahrzeugen ab Baujahr 2016 kompatibel – ausgenommen BMW und Mitsubishi. Der Dongle funktioniert nur mit Infotainmentsystemen, die Carplay und Android Auto bereits kabelgebunden unterstützen, aber noch keine Wireless-Option bieten. Der Adapter rüstet also nicht die Schnittstellen selbst nach, sondern ergänzt lediglich die kabellose Anbindung – dabei dient er als Platzhalter für ein Smartphone.
Ob das alles so klappt, wie es der Hersteller verspricht, klären wir in diesem Test.
Design & Lieferumfang
Der Ottocast Mini Pico ist mit Abmessungen von 22,5 × 22,5 × 28,55 mm für einen Adapter sehr kompakt. Damit ist er nur etwas größer als ein Daumennagel eines Mannes. Dank des kompakten Formats verschwindet der Adapter unauffällig im Cockpit.
Das Kunststoffgehäuse ist quadratisch gestaltet und hat stark abgerundete Ecken. Vorn befindet sich eine LED-Leuchte, die in ein Ottocast-Logo eingebettet ist. Darunter sitzt der Knopf zum Trennen der Verbindung.
Auf der Rückseite befindet sich ein USB-A-Stecker. Ottocast legt zudem einen Adapter von USB-A auf USB-C bei. Es gibt ferner eine kurze Gebrauchsanweisung – allerdings nur auf Englisch, Französisch und Spanisch.
Einrichtung
Getestet haben wir den Mini Pico in einem Opel Astra K (Baujahr 2017). Als Mobilgeräte kamen ein Honor Magic V3 sowie ein iPhone 12 Pro Max zum Einsatz. Wir werden künftig noch weitere Mobilgeräte ausprobieren und Fahrzeuge der Kollegen hinzuziehen.
Steckt man den Adapter ein, zeigt das Infotainmentsystem sofort an, wie man das Gerät verbinden kann. Auf dem Bildschirm erscheint direkt der Bluetooth-Name des Adapters – das ist praktisch, denn in der Gebrauchsanweisung findet man diese Bezeichnung oft nur mit Mühe.
Zunächst haben wir das Honor Magic V3 genutzt. Die Bluetooth-Kopplung funktionierte auf Anhieb, doch beim anschließenden Aufbau der WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und Infotainmentsystem hakte es: Android Auto erschien nicht auf dem Bildschirm des Autos – obwohl das Handy behauptete, eine Verbindung aufzubauen. Erst nach erneutem Trennen und einem zweiten Verbindungsversuch startete Android Auto binnen 20 Sekunden ohne Probleme.
Wir werden das noch mit weiteren Android-Geräten testen, um zu prüfen, ob es am Honor-Handy lag – was wir vermuten – oder ob es sich um ein generelles Android-Problem handelt. Mit dem iPhone lief die Einrichtung dagegen reibungslos.
Weitere Funktionen
Um die Verbindung mit dem Smartphone zu trennen, genügt ein kurzer Druck auf den Knopf an der Vorderseite des Adapters. Hält man die Taste hingegen länger als zehn Sekunden gedrückt, setzt man das Gerät komplett auf Werkseinstellungen zurück.
Im Test trennte das Gerät die Bluetooth-Verbindung zwar zuverlässig – allerdings verband es sich danach nicht immer automatisch mit dem zuvor eingerichteten Smartphone. Ausprobiert haben wir das mit dem iPhone und dem Honor Magic V3. Wir werden diese Prozedur noch mit weiteren Android-Geräten ausprobieren und den Test entsprechend aktualisieren.
Firmware-Updates sind ebenfalls möglich: Dazu verbindet man sich am besten per Wi-Fi Direct mit dem Dongle – die Anleitung beschreibt das Vorgehen Schritt für Schritt. Anschließend lässt sich das Update über das Smartphone auf den Adapter übertragen.
Preis
Regulär kostet der Mini Pico bei Ottocast derzeit 47 Euro. Mit dem Code TS20 gibt es einen Rabatt von 20 Prozent – damit kostet der Dongle dann nur noch knapp 37 Euro. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen innerhalb von drei bis sieben Tagen.
Hinweis: Der Hersteller sitzt in China – auch wenn die Ware aus deutschen Lagern versendet wird, können Kaufbedingungen von EU-Verbraucherschutzrechten abweichen (Gewährleistung, Widerruf, Käuferschutz). Der Hersteller bietet eine 30-Tage-Rückgabe an, diese kann aber Versandkosten verursachen. Für Transportversicherung und Garantie fallen zusätzliche Gebühren an.
Fazit
Der Ottocast Mini Pico ist ein besonders kompakter Adapter, um bei Fahrzeugen mit Carplay oder Android Auto eine kabellose Verbindung zum Smartphone nachzurüsten. Das Gerät ist so klein, dass es im Cockpit kaum auffällt. Die Zeiten großer Boxen samt Kabelgewirr sind vorbei.
Dank eines beiliegenden Adapters lässt sich der Dongle sowohl an USB‑C‑ als auch an USB-A-Anschlüssen nutzen. Praktisch ist der Knopf auf der Vorderseite: Er trennt die bestehende Bluetooth-Verbindung, um den Weg für ein weiteres Smartphone freizumachen – zumindest in der Theorie. In der Praxis klappte das nicht immer so zuverlässig wie erhofft. Auch die Einrichtung mit Android Auto benötigte in unserem Test einen zweiten Anlauf.
Insgesamt ist der Ottocast Mini Pico eine empfehlenswerte Möglichkeit für iPhone- und Android-Nutzer, die für Carplay oder Android Auto auf das Einstöpseln des Handys verzichten möchten – und sich das Fahrzeug gegebenenfalls mit einer weiteren Person teilen.
Carlinkit Mini Ultra
Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.
- benötigt kaum Platz im Cockpit
- unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
- einfache Einrichtung
- geht schnell verloren
- Blinklicht schwer zu sehen
Winziger Adapter Carlinkit Mini Ultra im Test: Wireless Carplay & Android Auto
Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.
Wer ein Fahrzeug ohne kabelloses Carplay oder Android Auto besitzt, kennt das Problem: Ohne Wireless-Support ist stets ein Kabel nötig. Der Carlinkit Mini Ultra verspricht hier eine einfache und kompakte Lösung. Der winzige Dongle ist sogar noch kleiner als ein USB-Stick und unterstützt sowohl Wireless Carplay als auch Android Auto.
Design
Der Carlinkit Mini Ultra misst nur 32,85 × 20 × 6,55 mm und ist damit deutlich kompakter als viele vergleichbare Adapter. Er erinnert optisch an einen USB-Stick: An einem Ende sitzt ein USB-A-Stecker, daran schließt sich ein kleiner, flacher Adapter mit abgerundeten Ecken an – etwa so groß wie ein Daumennagel. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter liegt bei, sodass der Dongle auch in Fahrzeugen mit USB-C-Anschluss verwendet werden kann.
Die extrem platzsparende Bauweise fällt im Fahrzeug kaum auf, bringt aber auch einen Nachteil mit sich: Aufgrund seiner geringen Größe kann der Mini Ultra leicht verloren gehen. Dennoch sind wir beeindruckt, wie platzsparend moderne Technologie inzwischen sein kann.
Carlinkit Mini Ultra Wireless Carplay Android Auto Adapter – Bilder
Einrichtung & Features
Das Fahrzeug muss Carplay oder Android Auto bereits unterstützen – der Adapter rüstet nur das kabellose Feature nach. Die Einrichtung des Carlinkit Mini Ultra gelingt schnell und unkompliziert: Einfach in den USB-Port stecken, das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter koppeln (VehiConn_Exxx) – die Datenübertragung läuft anschließend über WLAN Direct. Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das Symbol für Carplay oder Android Auto auf dem Fahrzeugdisplay. Ein vorheriger, einmaliger Kabelanschluss kann die automatische Erkennung beschleunigen.
Im Test funktionierte der Mini Ultra weitgehend reibungslos. Manchmal war beim ersten Koppeln ein zweiter Versuch nötig, danach klappte die Verbindung zuverlässig innerhalb von rund 30 Sekunden – sowohl mit iPhone als auch Android-Smartphone. Gelegentliche kurze Aussetzer, etwa bei Spotify, traten sporadisch auf und verschwanden meist schnell. Sollte es mal zu Problemen kommen, kann man das Gerät aus- und wieder einstöpseln.
Im Alltag liefert der Adapter ein Erlebnis auf dem Niveau der kabelgebundenen Lösung: Navigation, Musikstreaming, Sprachsteuerung und Telefonie laufen stabil. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die winzige Status-LED ist kaum sichtbar. Trotz des kompakten Formats ist die Technologie auf dem neuesten Stand. So nutzt der Mini Ultra bereits Bluetooth 5.4 sowie WLAN mit 5 GHz.
Hinweis: Ein Leser beklagte Probleme mit dem Adapter bei einem Motorrad Honda NT1100 (2025) sowie einem Mercedes-Benz 220d (2018) im Zusammenspiel mit einem Samsung Galaxy S24.
Preis
Normalerweise kostet der Adapter beim Hersteller rund 45 Euro. Mit dem Code TechStage gibt es dauerhaft einen Rabatt von 20 Prozent. Damit kostet der Dongle rund 38 Euro.
Bei Proshop kostet er derzeit sogar nur 20 Euro statt 40 Euro. Das Angebot ist zeitlich befristet. Hier profitieren Käufer auch vom EU-Käuferschutz mit einer Rückgabemöglichkeit binnen 14 Tagen.
Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, gelten die üblichen EU-Rechte wie Rückgabe, Umtausch oder Gewährleistung nur eingeschränkt. Bei einer Rücksendung könnten zudem Portogebühren anfallen. Käufer sollten das vor dem Kauf überprüfen.
Fazit
Der Carlinkit Mini Ultra ist eine gelungene Lösung für alle, die kabelloses Carplay oder Android Auto nachrüsten möchten, aber nur wenig Platz im Cockpit haben. Noch nie haben wir ein so kleines Gerät dieser Art getestet – gerade in Kleinwagen ein klarer Vorteil.
Die Verbindung klappt in der Regel problemlos, sowohl mit iPhones als auch Android-Smartphones. Das macht den Adapter besonders interessant für Nutzer, die ein Fahrzeug mit unterschiedlichen Handy-Systemen teilen. Praktisch: Ein USB-C-Adapter liegt bei.
Einziger Nachteil bleibt die extrem kompakte Bauweise – das Gerät kann leicht verloren gehen. Der Preis ist mehr als fair, hier kann man bedenkenlos zugreifen.
Carlinkit Mini SE
Der Carlinkit Mini SE macht Schluss mit Kabelsalat im Cockpit und überzeugt durch ein kompaktes Design. Wir haben den Adapter für Wireless Carplay getestet.
- kompakte Bauweise
- einfache Einrichtung
- unterstützt USB-A und USB-C
- nur für Apple Carplay geeignet
- Design passt nicht zu jedem Fahrzeugcockpit
Carlinkit Mini SE im Test: Stick für Carplay Wireless schon ab 30 Euro
Der Carlinkit Mini SE macht Schluss mit Kabelsalat im Cockpit und überzeugt durch ein kompaktes Design. Wir haben den Adapter für Wireless Carplay getestet.
Wer ein Fahrzeug mit Apple Carplay besitzt, kennt die umständliche Kabelverbindung zum iPhone, die ohne Wireless-Support notwendig ist. Der Carlinkit Mini SE verspricht hier rasch und günstig Abhilfe: Der Adapter macht aus kabelgebundenem CarPlay eine drahtlose Lösung – und das in einem Format, das kaum größer ist als ein USB-Stick. Der Fokus liegt auf minimalistischem Design und einfacher Einrichtung. Doch wie zuverlässig funktioniert er in der Praxis? Das zeigen wir in diesem Testbericht. Getestet haben wir den Carlinkit Mini SE mit einem Opel Astra K (Baujahr 2017) und einem iPhone 12 Pro Max (Testbericht).
Design
Der Carlinkit Mini SE misst gerade einmal 8,13 × 2,1 × 1,05 cm und wiegt nur 23 g. Optisch erinnert er an einen USB-Stick, hebt sich aber durch seine Flexibilität ab: Mit Anschlüssen für USB-A und USB-C ist er universell einsetzbar. Ein cleveres Detail ist die Schutzkappe, die wahlweise den ungenutzten Anschluss abdeckt. Die Verarbeitung wirkt solide, das schlichte Schwarz lässt den Adapter nur dezent im Cockpit des Autos in Erscheinung treten. Allerdings hängt das schlussendlich stark von der Position des USB-Ports im Fahrzeugcockpit ab. Speziell bei Anschlüssen, die in enge Stellen gequetscht wurden, kann der Carlinkit Mini SE eher ungünstig sein. Denn immerhin ragt der Stick fast 8 cm heraus.
Einrichtung
Die Inbetriebnahme des Carlinkit Mini SE ist denkbar einfach. Der Adapter wird in den USB-Port des Fahrzeugs gesteckt. Innerhalb weniger Sekunden erkennt das Infotainmentsystem den Stick und zeigt auf dem Touchscreen das Carplay-Symbol an. Jetzt muss man das iPhone nur noch per Bluetooth mit dem Fahrzeug koppeln und dann der Nutzung von Carplay am Smartphone zustimmen. Danach verbindet sich das iPhone immer automatisch nach knapp unter einer Minute, sobald man den Motor startet. Vorausgesetzt, der Adapter ist auch im Fahrzeug eingesteckt.
Das kabellose Carplay-Erlebnis ist identisch mit der kabelgebundenen Variante. Die Bedienoberfläche ist gewohnt intuitiv. Es stehen etwa Navigation per Apple Maps oder Google Maps, Musikstreaming mit Spotify oder ähnlichen Diensten sowie die Telefonie wie gewohnt zur Auswahl. Das Einzige, was wir vermissen, ist eine große LED-Beleuchtung, die eine bestehende Bluetooth-Verbindung anzeigt. Es gibt lediglich ein winziges blaues Lämpchen, das kaum wahrnehmen kann. Die Verbindung ist im Einsatz weitgehend stabil, kleinere Verzögerungen sind gelegentlich zu spüren.
Wichtig: Das Fahrzeug muss bereits Carplay unterstützen. Fahrzeuge mit serienmäßigem Wireless CarPlay benötigen den Adapter nicht.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet der Carlinkit Mini SE für kabelloses Carplay mit dem Code TechStage nur 32 Euro. Im Shop des Herstellers ist zudem auch das Pro-Modell für Android Auto und Carplay ab 36 Euro erhältlich. Vorsicht bei der Auswahl.
Fazit
Der Carlinkit Mini SE punktet mit seiner unkomplizierten Einrichtung, dem kompakten Design und seiner Vielseitigkeit bei den Anschlüssen. Für Fahrzeuge mit kabelgebundenem CarPlay ist der Adapter eine sinnvolle Ergänzung, um lästige Kabelverbindungen zu vermeiden. Schade ist, dass Android Auto nicht unterstützt wird. Für Nutzer mit kabelgebundenem Carplay bietet der Carlinkit Mini SE eine praktische Lösung, die den Alltag spürbar erleichtert – ohne das Portemonnaie zu sehr zu belasten.
Carlinkit Mini SE Pro
Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.
- einfache Einrichtung
- kompakte Bauweise
- unterstützt Android Auto und Apple Carplay
- relativ lang: nicht für jedes Cockpit ideal
Carlinkit Mini SE Pro im Test: Wireless-Carplay-Adapter kann jetzt Android Auto
Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.
Wer Android Auto oder Apple Carplay im Auto nutzt, kennt das Problem: Ohne drahtlose Unterstützung durch das Infotainmentsystem bleibt nur das lästige Einstecken per Kabel. Abhilfe schaffen Adapterlösungen, die als Dongle in den USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt werden. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt dann kabellos per Bluetooth und WLAN.
Der neue Carlinkit Mini SE Pro beherrscht nun beides – neben Wireless Carplay unterstützt er erstmals auch Android Auto kabellos. Wie gut der kompakte Adapter für 35 Euro (Code: TechStage) funktioniert, zeigt unser Test.
Design
Der Carlinkit Mini SE Pro ist kompakt gebaut: Mit Abmessungen von 81,24 × 20,59 × 11,4 mm und einem Gewicht von nur 23 Gramm erinnert er äußerlich an einen klassischen USB-Stick. Dank seiner dualen Schnittstellen für USB-A und USB-C lässt sich der Adapter flexibel in unterschiedlichsten Fahrzeugen einsetzen. Praktisch: Eine mitgelieferte Schutzkappe verdeckt jeweils den gerade nicht verwendeten Anschluss.
Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff ist schlicht gehalten und wirkt sauber verarbeitet. Im Fahrzeug fällt der Dongle damit kaum auf – zumindest, solange der USB-Port gut zugänglich ist. Bei schlecht platzierten Anschlüssen, etwa tief im Armaturenbrett, kann die Länge des Adapters jedoch zum Problem werden: Mit gut 8 cm Ausladung steht er deutlich hervor.
Einrichtung
Die Einrichtung des Carlinkit Mini SE Pro ist unkompliziert und schnell erledigt: Der Adapter wird einfach in den USB-Port des Fahrzeugs gesteckt. Zur Ersteinrichtung koppelt man das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter, der unter dem Namen VehiConn_Exxx angezeigt wird. Anschließend erfolgt die Datenübertragung über WLAN Direct.
Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das jeweilige Symbol auf dem Fahrzeugdisplay. Wir empfehlen, das Infotainmentsystem vorab einmal kabelgebunden mit dem Smartphone zu verbinden – das beschleunigt die automatische Erkennung später. Wichtig: Das Fahrzeug muss die jeweilige Funktion bereits unterstützen. Der Dongle dient ausschließlich dazu, das fehlende kabellose Feature nachzurüsten – ohne Carplay- oder Android-Auto-Unterstützung ist er nutzlos.
Sowohl mit einem iPhone als auch mit einem Android-Smartphone klappt die drahtlose Verbindung nach dem Einsteigen zuverlässig – die Dauer bis zum Verbindungsaufbau liegt bei rund 30 Sekunden. Anfangs kann es vereinzelt zu kurzen Aussetzern bei der Audioübertragung kommen, etwa bei Spotify. Diese verschwinden jedoch nach kurzer Zeit, vermutlich bedingt durch Netz- oder Störquellen in der Umgebung.
Im Betrieb bietet der Carlinkit Mini SE Pro ein Nutzererlebnis, das sich kaum von der kabelgebundenen Variante unterscheidet. Navigation per Google Maps oder Apple-Karten, Musikstreaming, Sprachassistenz und Telefonie laufen reibungslos. Einziger kleiner Kritikpunkt: Der Adapter verfügt nur über eine winzige Status-LED. Eine deutlich sichtbare Anzeige für eine bestehende Verbindung wäre wünschenswert.
Preis
Der Aufpreis gegenüber dem reinen Carplay-Modell beträgt nur knapp 5 Euro. Die UVP liegt bei 45 Euro direkt beim Anbieter. Mit dem Code TechStage erhalten unsere Leser einen Rabatt von 20 Prozent, mit dem der Dongle nur knapp 36 Euro kostet. Das ist ein echt guter Preis. Achtung: Nur das Pro-Modell unterstützt neben Carplay auch Android Auto, das gewöhnliche Mini SE bietet lediglich Carplay.
Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, greift der in der EU übliche Käuferschutz – etwa bei Umtausch, Rückgabe oder Gewährleistung – in der Regel nicht oder nur eingeschränkt.
Fazit
Der Carlinkit Mini SE Pro überzeugt durch seine einfache Einrichtung, das kompakte Stickformat und die flexible Anschlussmöglichkeit via USB-A und USB-C. Besonders praktisch ist die neue Unterstützung für kabelloses Android Auto, womit der Adapter nun nicht mehr nur für iPhone-Nutzer interessant ist. Er ist auch praktisch, wenn sich zwei Personen ein Fahrzeug teilen, aber jeweils ein iPhone oder Android-Handy bevorzugen.
Für Fahrzeuge mit bereits vorhandenem, aber kabelgebundenem Carplay oder Android Auto ist der Dongle eine sinnvolle Nachrüstlösung, um störende Kabel im Cockpit zu vermeiden. Wer auf eine drahtlose Verbindung nicht verzichten will, findet im Mini SE Pro eine alltagstaugliche und kostengünstige Lösung – mit spürbarem Komfortgewinn und minimalem Installationsaufwand.
Technaxx TX-346 USB-Dongle CarPlay & Android Auto
Der Technaxx TX-346 rüstet als USB-Dongle drahtloses Android Auto und Apple Carplay im Auto nach.
- einfache Installation
- weitgehend zuverlässige Verbindung
- gute Reichweite
- LED-Statusanzeige
- spürbare Latenz
- gelegentliche Verbindungsabbrüche
- keine Multi-User-Funktion
Technaxx TX-346 Adapter im Test: Android Auto und Carplay drahtlos nutzen
Der Technaxx TX-346 rüstet als USB-Dongle drahtloses Android Auto und Apple Carplay im Auto nach.
Wer Apple Carplay oder Android Auto ohne störenden Kabelsalat nutzen möchte, benötigt entweder ein kompatibles Autoradio oder einen kompakten Dongle zum Nachrüsten. Der Technaxx TX-346 verspricht genau das: Der preiswerte Adapter soll bestehende Infotainment-Systeme auch kabellos per Handy nutzbar machen. Ob das im Alltag zuverlässig funktioniert, klärt der Test.
Der Technaxx TX-346 rüstet Wireless Carplay und Android Auto dort nach, wo Carplay grundsätzlich bereits unterstützt wird. Als Platzhalter für das Smartphone am USB-Anschluss rüstet er aber eine drahtlose Verbindung auf – zunächst per Bluetooth, dann baut er ein lokales WLAN auf.
Design & Lieferumfang
Der Technaxx TX-346 sieht aus wie ein USB-Stick – und genau das ist er auch: In dem kleinen, nur 40 g leichten Modul steckt auf einer Seite ein USB-A-Stecker, der direkt in den USB-Port des Autos passt. Alternativ lässt sich der TX-346 über USB-C betreiben – ein passender Adapter von USB-A auf USB-C liegt bei.
Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein 90-Grad-Winkeladapter für USB-A, der den Einsatz auch bei beengten oder ungünstig platzierten Anschlüssen erleichtert. Das erhöht die Kompatibilität mit verschiedenen Fahrzeugmodellen erheblich. Da der sonst übliche Kabelsalat von kabelgebundenem Carplay oder Android Auto entfällt, wirkt der Innenraum deutlich aufgeräumter.
Folgendes gehört zum Lieferumfang:
- USB-Dongle TX-346
- 90-Grad-USB-Adapter
- USB-C-Adapter
- Gebrauchsanleitung
Einrichtung & Funktionen
Nach dem Einstecken wird der Technaxx TX-346 per Bluetooth mit Android-Smartphone oder iPhone gekoppelt. Nach dieser Ersteinrichtung wechselt die Datenübertragung automatisch auf eine schnelle WLAN-Verbindung. Bluetooth wird für die eigentliche Nutzung von Carplay oder Android Auto nicht mehr benötigt. Gegenüber dem Autoradio tritt der Adapter wie ein klassisch kabelgebundener Carplay-Sender auf.
Was technisch aufwendig klingt, ist schnell erledigt: Smartphone per Bluetooth verbinden, die Carplay- oder Android-Auto-Abfrage bestätigen und optional den Zugriff auf Kontakte erlauben. Kurz darauf zeigt sich Carplay oder Android Auto auf dem Display im Auto. Eine LED am Gehäuse zeigt den Verbindungsstatus an und erleichtert die Fehlersuche; zudem signalisiert sie Updates.
Die Ersteinrichtung dauerte im Test rund 25 Sekunden. Danach stellt der TX-346 die Verbindung zu einem iPhone in etwa 8 bis 10 Sekunden her, bei Android-Smartphones in rund 15 Sekunden. Das liegt im Mittelfeld, fällt im Alltag aber kaum ins Gewicht. Positiv ist die insgesamt hohe Zuverlässigkeit, auch wenn es in zwei Fällen zu unerklärlichen Verbindungsabbrüchen kam – sowohl mit einem iPhone 14 Pro als auch mit einem Samsung Galaxy S23.
Durch die Funkübertragung entsteht eine leichte Latenz zwischen Touch-Eingabe und Reaktion. Bei Musik- oder Podcast-Apps ist das kaum relevant, beim Zoomen oder Verschieben der Kartenansicht in Google Maps oder Apple Karten jedoch spürbar. Die Verzögerung liegt bei etwa einer halben Sekunde.
Die vom Hersteller angegebene Reichweite von bis zu zehn Metern bestätigte sich im Test: Selbst bei drei bis vier Metern Abstand blieb die Verbindung stabil. Nach kurzer Eingewöhnung erweist sich der TX-346 als alltagstauglich. Die automatische Verbindung beim Fahrzeugstart klappte in rund 95 Prozent der Fälle, gelegentlich war ein manueller Neuaufbau nötig. Bei längeren Fahrten wird der Adapter deutlich warm, bleibt aber berührbar.
Ein klarer Nachteil ist der Nutzerwechsel: Das aktuell verbundene Smartphone muss manuell getrennt werden, bevor ein anderes Gerät gekoppelt werden kann. Eine komfortable Verwaltung mehrerer Benutzerprofile bietet der Technaxx TX-346 nicht.
Preis
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 60 Euro ist der Adapter zwar nicht der günstigste, bietet dafür aber eine ordentliche Leistung und größtenteils stabile, unproblematische Verbindungen. Die Straßenpreise liegen aber bereits bei knapp 40 Euro. Bei Amazon kostet er aktuell nur 25 Euro.
Fazit
Der Technaxx TX-346 ist ein ordentlicher Wireless-Adapter für CarPlay und Android Auto, der sein Versprechen einer einfachen Installation und weitgehend unkomplizierten Nutzung größtenteils einlöst. Die Einrichtung ist schnell und einfach. Dank des Adapters lässt sich das Gerät sowohl an USB-A als auch an USB-C-Anschlüssen nutzen. Bis auf eine leichte Latenz und seltene Abbrüche lief er zuverlässig.
Ottocast Mini
Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
- sehr kompakt
- Android Auto & Apple Carplay
- Adapter für USB-C vorhanden
- je nach Anschluss im Cockpit unterschiedlich sinnvoll
Winziger Adapter für Carplay & Android Auto Wireless: Ottocast Mini im Test
Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Wer es leid ist, das iPhone oder Android-Smartphone täglich per Kabel mit dem Fahrzeug zu verbinden, bekommt mit dem Ottocast Mini einen winzigen Dongle, der eine kabellose Anbindung an diese Schnittstellen mit dem Infotainment-System ermöglicht. Der Adapter unterstützt sowohl Android Auto als auch Apple Carplay.
Wichtig: Der Adapter rüstet kein Android Auto oder Carplay nach – er dient lediglich als Platzhalter, um eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment zu ermöglichen. Der Adapter funktioniert nur, wenn das Fahrzeug auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Ob das der Fall ist, kann man testen, indem man das Handy per Kabel mit dem Fahrzeug verbindet. Verfügt das Auto bereits über eine kabellose Anbindungsmöglichkeit für Android Auto oder Apple Carplay, ist der Dongle unnötig.
Design & Lieferumfang
Der Ottocast Mini ist sehr kompakt und nur rund 5 cm lang und 2 cm breit. Damit würde er auch als USB-Stick noch durchgehen. Das bietet einen großen Vorteil bei Autos, in denen sich der Steckplatz direkt unterhalb der Armaturen befindet.
Standardmäßig bietet der Dongle einen USB-A-Stecker. Zusätzlich liegt ein rechtwinkliger Adapter (90 Grad) für USB-A bei, falls der Port ungünstig im Cockpit sitzt. Ferner gibt es noch einen Adapter für USB-A auf USB-C bei Fahrzeugen, die nur über den Typ-C-Stecker verfügen. Je nach Fahrzeug eignet sich damit der Adapter besonders gut – oder eben weniger, wenn ein Risiko besteht, dass man mit dem Knie oder der Hand beim Schalten an den Dongle gerät.
Ottocast Mini Wireless Carplay & Android Auto Adapter – Bilder
Einrichtung & Funktionen
Den Dongle von Ottocast stöpselt man zunächst im Fahrzeug ein. Anschließend betätigt man die Zündung und sucht mit dem Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät. Den Ottocast Mini findet man unter CAR2-XXXX.
Hatte man bereits vorab das iPhone oder Android-Smartphone mit dem Fahrzeug per Kabel verbunden, startet man Carplay oder Android Auto anschließend wie gewohnt. Bei einer erstmaligen Einrichtung muss man allen Schritten auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems folgen. Die Einrichtung mit Apple Carplay funktionierte auf Anhieb.
Bei einem Android-Smartphone mussten wir den Schritt nochmals wiederholen, bevor die Verbindung via Bluetooth zustande kam. Danach koppelte sich das Smartphone über den Dongle zuverlässig mit dem Fahrzeug innerhalb von knapp 20 Sekunden. In einem Fall fror die Musikwiedergabe über Spotify ein, was einen Neustart des Fahrzeugs vonnöten machte.
Eine Beobachtung hat uns stutzig gemacht: Offenbar wird der USB-Anschluss bei vielen Fahrzeugen nicht vom Stromkreis getrennt, wenn das Auto abgeschlossen wird. Bleibt man etwa nach dem Abstellen des Wagens längere Zeit daneben stehen und telefniert, baut das GEärt eine Bluetooth-vErbidung zum Handy auf – was viel Storm fressen kann. Dann besteht die Möglichkeit, dass die Starterbatterie schneller entladen wird.
Wir raten daher dazu, USB-Adapter oder ähnliche Verbraucher nach dem Abstellen des Fahrzeugs und insbesondere bei längeren Standzeiten sicherheitshalber zu entfernen. Das schont die Batterie – gerade bei älteren oder selten genutzten Fahrzeugen.
Preis
Der 2-in-1-Adapter Ottocast Mini kostet direkt beim Hersteller 47 Euro, mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf 37 Euro. Das ist ein fairer Preis, auch wenn es noch günstigere Alternativen von anderen Marken sowie No-Name-Anbietern gibt.
Allerdings hat das Unternehmen seinen Sitz in China. Bestimmungen zum Käuferschutz – etwa Gewährleistung oder ein Rückgaberecht – entsprechen daher in der Regel nicht den Vorgaben innerhalb der EU. Wer dort bestellt, sollte sich bewusst sein, dass Reklamationen, Rücksendungen oder die Durchsetzung von Ansprüchen deutlich schwieriger bis unmöglich sein können.
Fazit
Der Ottocast Mini gehört zu den kleinsten Dongles für Wireless Android Auto und Apple Carplay, wenn das Fahrzeug diese Option nicht unterstützt. Damit ist er schnell und unauffällig im Cockpit eingestöpselt.
Dank der Kompatibilität für beide großen Plattformen eignet er sich sowohl für Android als auch iPhone-Nutzer – einzige Voraussetzung ist, dass das Infotainment-System auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Die Verbindung mit Apple Carplay funktioniert reibungslos, bei Android Auto benötigten wir einen zweiten Anlauf – danach erfolgte die Kopplung aber ebenfalls einwandfrei.
Wie sinnvoll ein Dongle im USB-Stick-Format ist, hängt letztendlich von der Position des USB-Anschlusses im Auto ab. Wir raten dazu, sich das vor dem Kauf anzusehen, da der Adapter etwa 5 cm herausragt.
Carlinkit 5.0
Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.
- beherrscht Android Auto und Apple Carplay
- einfache Einrichtung
- günstiger Preis
- Wechsel zwischen zwei Smartphones umständlich
- sehr knappe Anleitung
- Adapter schaltet sich bei manchen Fahrzeugen nicht aus, wenn man in der Nähe ist.
Carlinkit 5.0 im Test: Adapter für Apple Carplay und Android Auto und Wireless
Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.
Android Auto Wireless ermöglicht es, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. So können Nutzer Funktionen wie Navigation, Musik-Streaming und Anrufe ohne lästige Kabel im Auto nutzen. Das macht das Fahrerlebnis komfortabler, da man das Smartphone nicht ständig an- und abstecken muss. Für Fahrzeuge, die diese Funktion nicht von Haus aus unterstützen, gibt es praktische Adapter, die die drahtlose Verbindung nachrüsten.
Was tun, wenn das Infotainment-System des Fahrzeugs die kabellose Verbindung nicht beherrscht? Dann ist ein Adapter zum Nachrüsten eine gute Option. Ein günstiges Modell, das die Plattformen Apple Carplay oder Android Auto Wireless unterstützt, ist Carlinkit 5.0. Wir haben den Adapter für nur 44 Euro (Code: TechStage) getestet und zeigen in diesem Artikel, wie er in der Praxis funktioniert.
Design
Der Carlinkit 5.0 präsentiert sich in einem schlichten, aber funktionalen Design. Das quaderförmige Gerät mit abgerundeten Ecken misst 43 × 76 × 13 Millimeter und kommt in dezentem Schwarz daher. Dieses unauffällige Design passt gut zu den meisten Fahrzeuginterieurs und integriert sich nahtlos ins Gesamtbild des Autos.
Neben seiner schlichten Ästhetik punktet der Adapter auch mit praktischen Anschlüssen für USB-C und USB-A, was ihn vielseitig einsetzbar macht. Kabel für USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C liegen bei. Der Schriftzug auf dem Gehäuse leuchtet bunt, wenn das Gerät in Betrieb und gekoppelt ist.
Einrichtung
Die Einrichtung des Carlinkit 5.0 könnte kaum einfacher sein. Nach dem Einstecken des Adapters ins Infotainment-System wird das Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät verbunden, indem man sich mit AutoKit_B2F koppelt. Im Test verlief die Einrichtung reibungslos, ohne jegliche Verbindungsprobleme oder Ausfälle. Der Adapter überzeugt mit einer stabilen und zuverlässigen Verbindung, die sofort einsatzbereit ist. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra, Hyundai i20, einem Samsung Galaxy S23, Honor Magic V2 sowie einem iPhone 12.
Wer den Adapter mit zwei verschiedenen Smartphones nutzt, muss jedes Mal eines der Geräte entkoppeln, damit das andere sich wieder koppeln kann.
Hinweis: Ein Leser berichtete uns von einem Problem mit einem Renault Zoe: Wenn das Fahrzeug geparkt, abgeschlossen und geladen wird, bleiben die USB-Ports aktiv. Da das Auto neben seinem Haus steht, verbindet sich sein Smartphone ständig mit dem WLAN des Adapters, anstatt mit dem heimischen Netzwerk. Selbst wenn er die Verbindung manuell trennt, stellt das Handy sie immer wieder her. Die einzige Lösung besteht darin, den Adapter auszustecken. Mit dem Motorola MA1 bestand dieses Problem nicht.
Tatsächlich empfehlen wir, den Adapter herauszunehmen, wenn das Fahrzeug vor einem Café steht, in dem man sich aufhält. Nicht alle Fahrzeuge trennen den USB-Anschluss automatisch vom Stromkreislauf. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass sich die Autobatterie entlädt.
Preis
Mit einem Preis von regulär 55 Euro liegt der Carlinkit 5.0 im mittleren Preissegment. Dank des Rabattcodes TechStage reduziert sich der Preis auf 45 Euro, was den Adapter zu einer preislich attraktiven Option macht. Angesichts der gebotenen Leistung und Vielseitigkeit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend, besonders im Vergleich zu anderen Adaptern auf dem Markt.
Fazit
Der Carlinkit 5.0 ist ein vielseitiger und zuverlässiger Adapter für Android Auto und Apple CarPlay Wireless. Er punktet mit einfacher Einrichtung, stabiler Verbindung und einem fairen Preis. Seine Kompatibilität mit verschiedenen Smartphones und die Möglichkeit, sowohl USB-C als auch USB-A zu nutzen, machen ihn zur idealen Lösung für Nutzer, die ihr Infotainment-System unkompliziert und kostengünstig aufrüsten möchten.
Ottocast U2Air Pro
Der Ottocast U2Air Pro ermöglicht die kabellose Verbindung zwischen iPhone und Infotainment-System im PKW über Apple Carplay. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
- preiswert
- Trennen der Verbindung per Knopf
- zwei Kabel im Lieferumfang
Ottocast U2Air Pro im Test: Adapter für Apple Carplay Wireless
Der Ottocast U2Air Pro ermöglicht die kabellose Verbindung zwischen iPhone und Infotainment-System im PKW über Apple Carplay. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Mit Apple Carplay entfällt das lästige Anschließen des iPhones per USB- oder Lightning-Kabel an das Infotainment-System. Stattdessen koppelt sich das Gerät automatisch per Bluetooth mit dem Auto und bietet den vollen Funktionsumfang der kabelgebundenen Version. Allerdings unterstützt nicht jedes Fahrzeug diese kabellose Nutzung – gerade bei älteren Modellen ist dies häufig der Fall.
Mit dem U2Air Pro bietet Ottocast eine günstige Option für Nutzer von Carplay Wireless. Mit 38 Euro (Code: TS20).
Design
Der rechteckige Formfaktor mit abgerundeten Ecken entspricht weitgehend dem des Vorgängers, jedoch wirkt das Design des U2 Air Pro etwas dezenter und nüchterner. Dadurch fügt es sich gut in gängige Fahrzeugarmaturen ein. Die Abmessungen von 50 × 50 × 15 mm sind nahezu identisch. Neu hinzugekommen ist ein runder Button, der die bestehende Verbindung zwischen iPhone und Adapter trennt, was so den Wechsel auf ein anderes Mobilgerät erleichtert. Als Anschluss kommt USB-C zum Einsatz, Ottocast liefert je ein Kabel mit USB-C sowie USB-A-Stecker am anderen Ende mit.
Einrichtung & Funktion
Die Einrichtung des Ottocast U2Air Pro ist grundsätzlich einfach. Man verbindet das iPhone mit dem Gerät per Bluetooth über Ottocast-XXXX. Anschließend baut das Infotainment-System eine Verbindung zu Apple Carplay auf. Der Adapter fungiert dabei als Vermittler. Das funktioniert zuverlässig und innerhalb von 25 Sekunden.
Preis
Mit dem Code TS20 erhalten unsere Leser einen Rabatt von 20 Prozent. Dann kostet der Adapter nur 38 Euro.
Fazit
Der Ottocast U2Air Pro ist ein preiswerter und zuverlässiger Adapter, um bei älteren Fahrzeugen mit Apple CarPlay eine kabellose Verbindung zwischen iPhone und Infotainment-System herzustellen. Im Vergleich zum Vorgängermodell bringt der kleine Adapter einen praktischen Vorteil: Über eine Taste kann die bestehende Verbindung getrennt werden, wenn man das System beispielsweise mit einem anderen iPhone koppeln möchte. Der Preis ist günstig.
AA Wireless Two+
Der preiswerte AA Wireless Two+ kann jetzt mehr: Er rüstet im Fahrzeug nicht nur kabelloses Android Auto nach, sondern auch Apple Carplay.
- kompakt
- Firmware-Updates per App möglich
- Wechsel des Smartphones per Button und App
- unterstützt Wireless Android Auto und Carplay
- kein Kabel für USB-C auf USB-C
AA Wireless Two+ im Test: Adapter für kabelloses Android Auto kann jetzt Carplay
Der preiswerte AA Wireless Two+ kann jetzt mehr: Er rüstet im Fahrzeug nicht nur kabelloses Android Auto nach, sondern auch Apple Carplay.
Die neue Generation des Adapters heißt AA Wireless Two+ und bringt erstmals neben kabellosem Android Auto auch Apple CarPlay ins Fahrzeug. Damit lassen sich Smartphones ohne Kabel schnell und komfortabel mit dem Infotainment-System verbinden – ideal für Autos, die keine drahtlose Anbindung ab Werk bieten.
Wichtig: Der Adapter selbst rüstet Android Auto oder Carplay nicht nach – das Infotainment-System des Fahrzeugs muss die entsprechenden Schnittstellen bereits unterstützen.
Design & Lieferumfang
Optisch ist das Plus-Modell nicht vom AA Wireless Two (Testbericht) zu unterscheiden. Von oben betrachtet ist das Gerät rechteckig, mit stark abgerundeten Rändern. Die Abmessungen sind wieder kompakt: 2 × 3,5 × 5,5 cm – also etwa wie ein Feuerzeug. Zudem wiegt der Adapter nur 18 g. Auffälligstes Detail ist wieder der kreisförmige Button mit LED-Leuchte ringsum, über den sich die Bluetooth-Verbindung trennen und schnell ein anderes Smartphone koppeln lässt.
Mit der Größe eines Feuerzeugs verschwindet der Adapter unauffällig im Cockpit. Er wird per USB-C angeschlossen. Es liegt nur ein USB-A-auf-USB-C-Kabel bei, ein reines USB-C-Kabel muss bei Bedarf separat erworben werden.
Einrichtung & Funktionen
Die Einrichtung des AA Wireless Two+ ist unkompliziert: Adapter ins Fahrzeug stecken, Smartphone per Bluetooth koppeln – fertig. Am einfachsten gelingt der Start, wenn Android Auto oder Apple Carplay zuvor einmal kabelgebunden eingerichtet wurde. Nach dem ersten Pairing verbindet sich der Adapter künftig automatisch kabellos, was rund 30 Sekunden dauert. Das dauert zwar etwas länger, als ein Kabel einzustecken, ist dafür aber deutlich komfortabler.
Eine optionale App steht zur Verfügung und ermöglicht unter anderem Firmware-Updates für den Adapter. Wer darauf verzichten möchte, kann sein Smartphone auch direkt per Bluetooth koppeln – ganz ohne App.
Über die runde Taste am Gehäuse lässt sich die Verbindung trennen oder ein anderes Smartphone mit dem Adapter koppeln. Ein kurzer Druck wechselt zum nächsten Gerät, längeres Drücken startet den Pairing-Modus. Mit längerem Halten wird ein Werksreset ausgelöst.
Im Test mit einem Opel Astra K, einem Honor Magic V3 sowie einem iPhone 12 Pro Max funktionierte der Adapter zuverlässig – sowohl mit Android als auch mit iOS. Beim Ersteinrichten kann es sein, dass man ohne die App die Kopplung ein weiteres Mal versuchen muss.
Bei einem neuen VW Polo hatten wir Probleme, was vermutlich daran lag, dass das Infotainment-System ab Werk eine Wireless-Verbindung beherrscht. Der Adapter ist für Fahrzeuge gedacht, deren Infotainment-System keine drahtlose Verbindung ab Werk unterstützt.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet das neue AA Wireless Two+ derzeit 60 Euro. Bei Amazon liegt der Preis aktuell ebenfalls bei 60 Euro.
Fazit
Der AA Wireless Two+ ist ein kompakter Adapter, der Android Auto und erstmals auch Apple CarPlay kabellos im Fahrzeug ermöglicht. Voraussetzung ist, dass das Infotainment-System CarPlay oder Android Auto bereits unterstützt.
Die Verbindung zwischen Smartphone und System steht nach etwa 30 Sekunden. Praktisch ist die Taste, mit der man schnell zwischen mehreren gekoppelten Smartphones wechseln kann. Der Preis bleibt attraktiv. Im Lieferumfang liegt ein USB-A-auf-USB-C-Kabel bei – wer einen USB-C-Port im Auto nutzt, benötigt ein separates Kabel.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Lamtto RC25
Lamtto RC25
Der Lamtto RC25 erweitert Autos um Wireless Carplay. Zusätzlich bietet der Adapter einen HDMI-Eingang, um Streaming-Sticks oder Konsolen im Auto zu nutzen.
- HDMI-Eingang für externe Zuspieler im Auto
- preiswert
- einfache Handhabung
- unterstützt nur Carplay
- keine On-Board-Apps
- Zusätzliche Stromversorgung für HDMI-Geräte erforderlich
Lamtto RC25 im Test: Wireless-Carplay-Adapter mit HDMI-Eingang
Der Lamtto RC25 erweitert Autos um Wireless Carplay. Zusätzlich bietet der Adapter einen HDMI-Eingang, um Streaming-Sticks oder Konsolen im Auto zu nutzen.
Jedes Mal das iPhone im Auto einstecken zu müssen, nervt. Bei Fahrzeugen mit kabelgebundener Carplay-Unterstützung lässt sich die Wireless-Funktion mit dem Lamtto RC25 nachrüsten. Sein besonderes Extra: ein HDMI-Eingang, über den sich etwa ein TV-Stick oder eine Spielkonsole am Fahrzeug-Display nutzen lassen.
Laut Lamtto ist der Adapter mit mehr als 800 Fahrzeugmodellen kompatibel. Getestet haben wir den RC25 in einem Opel Astra, Baujahr 2017, sowie mit einem iPhone 12 Pro Max. Wie sich das Modell schlägt, zeigt unser Testbericht.
Design & Lieferumfang
Der Lamtto RC25 wirkt auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Adapter für Wireless Carplay. Der größte Unterschied zu anderen Adaptern zeigt sich jedoch am HDMI-Eingang für Zuspieler, der sich auf der kurzen Seite befindet. Gegenüber liegt ein USB-C-Anschluss, über den der Adapter mit dem Fahrzeug verbunden wird. Im Lieferumfang sind sowohl ein USB-C-auf-USB-C- als auch ein USB-C-auf-USB-A-Kabel enthalten, jeweils mit einer Länge von 20 cm.
Der RC25 ist achteckig gestaltet und fällt etwas größer aus als ein Zippo-Feuerzeug. Die Höhe entspricht etwa der Breite eines Fingers, die Länge einer Handbreite und die Dicke rund drei Fingerbreiten. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, die Verarbeitung wirkt schlicht, ist aber sauber ausgeführt.
Einrichtung & Funktionen
Zunächst steckt man den Adapter in den USB-Anschluss des Fahrzeugs. Sobald die Stromversorgung steht, leuchtet eine LED in Rot auf. Anschließend wählt man den Adapter auf dem iPhone zur Bluetooth-Kopplung aus. Danach baut der Adapter eine lokale WLAN-Verbindung zwischen Fahrzeug und iPhone auf. Dann leuchtet die LED in Blau. In unserem Test waren dafür zwei Anläufe nötig, bis die Verbindung stabil hergestellt war.
Danach erscheint im Infotainmentsystem das gewohnte Carplay-Symbol. Wählt man es an, landet man auf einem schwarzen Startbildschirm, wo man entweder die Wireless-Carplay-Funktion aktiviert oder den HDMI-Eingang nutzt. Ist ein Zuspieler angeschlossen, zeigt das Fahrzeug-Display dessen Audio- und Videosignal an. Im Test haben wir dies mit einem Fire TV Stick 4K Max (Testbericht) ausprobiert – das Bild erschien problemlos auf dem Display im Cockpit.
Wichtig zu beachten: Die Touchscreen-Bedienung des Infotainmentsystems greift nicht auf HDMI-Quellen durch. Im Fall des Fire-TV-Sticks mussten wir daher die Fernbedienung nutzen und zusätzlich für dessen Stromversorgung über den 12-V-Adapter sorgen. Denkbar ist auch die Nutzung einer Apple-TV-Box oder einer Playstation 5 im Auto – vorausgesetzt, die Stromversorgung ist sichergestellt.
Achtung: Während der Autofahrt darf man niemals fernsehen, Filme streamen oder Spiele nutzen. Andernfalls drohen Bußgelder und sogar der Verlust des Führerscheins. Dieses Verbot gilt auch dann, wenn nur der Beifahrer die Unterhaltung nutzt. Erlaubt ist die Verwendung also ausschließlich im Stand und bei ausgeschaltetem Motor.
Insgesamt reagiert das Interface zwar etwas träge, erfüllt aber seinen Zweck. Bis die Carplay-Verbindung steht, vergeht rund eine halbe Minute. Danach sehen iPhone-Nutzer die gewohnte Carplay-Oberfläche – nur ohne das Smartphone jedes Mal per Kabel einstecken zu müssen.
Preis
Der Lamtto RC25 Car TV Mate Pro HDMI Multimedia & Wireless Carplay Adapter kostet direkt beim Hersteller rund 67 Euro (79 US-Dollar).
Lamtto gewährt zwei Jahre Garantie, der Versand erfolgt kostenlos. Vorrätige Produkte werden innerhalb von 3 bis 7 Werktagen aus dem jeweils nächstgelegenen Lager (USA, Großbritannien, Kanada, Japan, EU oder Australien) geliefert.
Beim Kauf in chinesischen Onlineshops gelten oft nicht die in der EU üblichen Garantie- und Umtauschrechte. Rücksendungen können aufwendig und kostenintensiv sein. Welche Bedingungen im Einzelfall gelten, steht auf der jeweiligen Shop-Website.
Fazit
Im Test erwies sich der Lamtto RC25 als praktischer Nachrüst-Adapter für Fahrzeuge ohne kabelloses Carplay. Die Einrichtung ist unkompliziert, erfordert mitunter jedoch einen zweiten Versuch, läuft danach aber stabil. Dank HDMI-Eingang lassen sich zusätzlich externe Geräte wie Streaming-Sticks oder Konsolen anschließen, auch wenn deren Bedienung im Auto eingeschränkt bleibt.
Verarbeitung, Lieferumfang und Funktionsumfang sind für den Preis stimmig, sodass der RC25 primär Nutzern empfohlen werden kann, die ihr Infotainmentsystem um mehr Komfort und Flexibilität erweitern möchten.
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter
So klein wie ein USB-Stick und doch so vielfältig: Der Wireless-Adapter von Robofun erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto und Apple Carplay – und das zum Spottpreis.
- sehr kompakt
- günstig
- unterstützt Android Auto und Apple Carplay
- Adapter-Kabel im Lieferumfang
- einfache Verarbeitung
- Einrichtung mit Carplay erst nach zweitem Versuch erfolgreich
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter im Test
So klein wie ein USB-Stick und doch so vielfältig: Der Wireless-Adapter von Robofun erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto und Apple Carplay – und das zum Spottpreis.
Wer ein Fahrzeug ohne kabellose Option für Apple Carplay und Android Auto hat, kann diese Funktion mit dem Robofun-2-in-1-Adapter für nur 26 Euro günstig nachrüsten. Der Adapter ist dabei so kompakt wie ein USB-Stick. Damit kann man das Gerät auch bequem mit sich führen, falls man ein anderes Fahrzeug – etwa Car-Sharing – nutzt. Auch Personen, die sich ein Fahrzeug teilen, aber jeweils ein iPhone und Android-Smartphone nutzen, benötigen damit keine zwei separaten Adapter mehr. Wie gut sich der kleine und preiswerte Adapter schlägt, zeigt dieser Test.
Design & Lieferumfang
Der Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter ist gerade einmal so groß wie ein USB-Stick. Auf dem rechteckigen Gehäuse befindet sich das Logo für Android Auto. Davon sollten sich iOS-Nutzer aber nicht abschrecken lassen, denn der Adapter funktioniert für Android Auto und Apple Carplay gleichermaßen. Die Verarbeitung des Sticks wirkt sehr einfach, bei dem Preis gibt es aber auch nichts zu meckern.
Als Anschlussmöglichkeit bietet der Adapter einen Slot für USB-A. Der Hersteller legt zudem zwei Verlängerungskabel mit USB-A und USB-C bei, falls die Stick-Form für das jeweilige Cockpit ungünstig sein sollte – das ist sehr löblich. Eine rudimentäre Gebrauchsanweisung, für die man definitiv eine Lesebrille benötigt, ist auch dabei.
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter – Bilder
Einrichtung & Funktionen
Die Installation ist denkbar einfach: Man steckt den Stick in den USB-Anschluss im Fahrzeug ein. Anschließend sucht man mit dem iPhone oder Android-Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät, koppelt es und wartet dann, bis die Verbindung steht. Danach sollte auf dem Infotainment-System das Icon für jeweils Android Auto oder Apple Carplay erscheinen.
Bei Android funktionierte das auf Anhieb, was aber damit zusammenhängen könnte, dass mit dem Fahrzeug mehrheitlich Android Auto genutzt wurde. Mit dem iPhone haben wir mehrere Anläufe benötigt, bis die Verbindung stand. Es ist vor der ersten Nutzung empfehlenswert, zunächst das Smartphone per Kabel einzustecken und dann Apple Carplay oder Android Auto zu konfigurieren. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra K und einem Samsung Galaxy S23, Honor Magic V2 sowie einem iPhone 12 Pro. Wir werden den Adapter noch mit anderen Fahrzeugen der Kollegen ausprobieren.
Preis
Der Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter kostet bei Amazon derzeit nur 26 Euro – das ist ein hervorragender Preis.
Fazit
Der Robofun 2-in-1-Adapter bietet eine günstige Möglichkeit, kabelloses Android Auto und Apple Carplay in Fahrzeugen nachzurüsten. Das kompakte Gerät überzeugt mit einfacher Einrichtung, universeller Kompatibilität und praktischen Extras wie Verlängerungskabel mit USB-C und USB-A. Die Einrichtung funktionierte bei Android Auto auf Anhieb, bei Carplay haben wir zwei Anläufe benötigt. Angesichts des Preises und der Funktionalität ist der Adapter eine klare Empfehlung für preisbewusste Nutzer.
Carlinkit Tbox Plus
Carlinkit Tbox Plus
Mehr als kabellos: Die Carlinkit Tbox Plus löst Carplay und Android Auto vom Smartphone und bringt Streaming, Apps und Navigation direkt ins Auto.
- eigenes Android-System mit App Store und Streaming-Diensten
- Wireless Carplay und Android Auto
- benutzerfreundliche Oberfläche mit einfacher Navigation
- erweiterbar mit microSD-Karte
- Internetverbindung über Hotspot oder SIM-Karte notwendig
- kein HDMI
Carlinkit Tbox Plus im Test: Carplay & Android Auto Wireless mit Streaming-Apps
Mehr als kabellos: Die Carlinkit Tbox Plus löst Carplay und Android Auto vom Smartphone und bringt Streaming, Apps und Navigation direkt ins Auto.
Die Carlinkit Tbox Plus will mehr sein als nur ein Adapter für kabelloses Carplay und Android Auto. Sie bringt ein vollwertiges Android-Betriebssystem ins Auto – mit eigener Oberfläche, App-Store und Streaming-Diensten wie Netflix, Youtube oder Prime Video. So wird das Infotainmentsystem zum eigenständigen Entertainment-Hub, der auch ohne Smartphone auskommt.
Der Ansatz ähnelt Smartboxen von Atoto oder Lamtto, doch Carlinkit setzt auf leistungsstärkere Hardware, breite Kompatibilität und ein besonders aufgeräumtes Interface. Ob das System im Alltag überzeugt, klärt unser Test.
Design
Die Carlinkit Tbox Plus präsentiert sich als flache, quadratische Box mit abgerundeten Ecken und texturierter Oberfläche. Mit ihren kompakten Abmessungen von rund 8 × 8 × 1,2 cm passt sie problemlos in jedes Ablagefach. Zwei Status-LEDs auf der Oberseite zeigen an, ob die Box verbunden ist oder sich im Pairing-Modus befindet. Alle Anschlüsse befinden sich auf einer Seite: ein USB‑C‑Port für die Verbindung zum Fahrzeug, ein MicroSD‑Steckplatz sowie ein SIM‑Karten‑Slot.
Das Gehäuse ist solide verarbeitet und setzt auf ein schlichtes, funktionales Design. Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel (USB-A-auf-C und USB-C-auf-C) sowie eine kurze Anleitung. Vier gummierte Punkte auf der Unterseite sorgen für sicheren Halt auf glatten Flächen.
Einrichtung
Die Einrichtung der Carlinkit Tbox Plus gelingt schnell und weitgehend intuitiv. Nach dem Anschluss über den USB‑Port erkennt das Infotainmentsystem die Box automatisch und zeigt daraufhin ein Symbol für Android Auto oder Carplay an. Nach wenigen Sekunden startet das integrierte Android-System. Bereits beim ersten Start können Smartphone und Adapter gekoppelt werden – zunächst per Bluetooth, anschließend wird eine lokale WLAN-Verbindung hergestellt. Die auf Android basierende Oberfläche ist übersichtlich gestaltet und lässt sich sowohl über die Fahrzeugtasten als auch per Touchscreen bedienen.
Für Streaming-Apps oder den Webbrowser ist eine aktive Internetverbindung nötig – entweder über den Hotspot des Smartphones oder über eine eingelegte SIM-Karte. Die Apps für kabelloses Carplay und Android Auto waren bereits vorinstalliert und arbeiteten im Test zuverlässig. Positiv: Nach dem Einschalten stellt die Box automatisch die letzte Verbindung wieder her, sodass kein erneutes Pairing erforderlich ist. Nur beim ersten Start benötigt das System rund 20 Sekunden zum Hochfahren; danach geht es deutlich schneller.
Funktionen
Das Android-System der Carlinkit Tbox Plus läuft flüssig und reagiert ohne merkliche Verzögerungen. Die Bedienoberfläche erinnert an ein klassisches Android-Tablet und wirkt dadurch sofort vertraut. Besonders praktisch: Der Google Play Store ist zugänglich, sodass sich neben den vorinstallierten Apps wie YouTube, Netflix, Spotify, Google Maps, Waze oder Chrome problemlos weitere Anwendungen installieren lassen. Ein integrierter Mediaplayer ermöglicht zudem das Abspielen lokaler Dateien – ideal für Musik und Videos von der MicroSD-Karte.
Für die integrierte Karten-App wird kein Smartphone benötigt. Die GPS-Daten bezieht die Box direkt über das integrierte GPS-Modul. Auch Musik lässt sich über Bluetooth vom Smartphone streamen.
Selbstverständlich unterstützt die Carlinkit Tbox Plus auch Apple Carplay und Android Auto – beide lassen sich nach einer einmaligen Kopplung automatisch und drahtlos starten. Damit wird jedes kompatible Fahrzeug ohne großen Aufwand um kabelloses Carplay oder Android Auto erweitert.
Rechtlicher Hinweis:
Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet; bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Videos dürfen ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor angesehen werden.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet die Carlinkit Tbox Plus mit 8/128 GB regulär 145 Euro, ist aktuell jedoch günstiger erhältlich. Mit dem Rabatt-Code TechStage kostet die Box dauerhaft reduziert 115 Euro. Das Modell mit 4/64 GB bekommt man mit dem Code schon für 101 Euro. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen. Nur für kurze Zeit gibt es den Rabatt-Code TechStage25, damit kostet die Box nur 111 Euro.
Da der Hersteller in China ansässig ist, greift der EU-Käuferschutz dennoch nicht. Käufer müssen daher mit eingeschränkten Garantie- und Serviceleistungen rechnen und im Garantiefall das Rücksenderisiko nach China tragen. Immerhin gewährt Carlinkit eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option.
Fazit
Die Carlinkit Tbox Plus zählt zu den vielseitigsten Lösungen für kabelloses Carplay und Android Auto. Sie macht das Infotainmentsystem zum vollwertigen Android-Display mit Streaming, Navigation und App-Store. Besonders überzeugen die flüssige Bedienung, der stabile Betrieb und die einfache Einrichtung.
Dank SIM-Slot und microSD-Erweiterung bleibt das System flexibel – auch ohne Smartphone. Zwar fehlen HDMI-Ausgang und integrierter Sprachassistent, doch das fällt im Alltag kaum ins Gewicht. Wer sein Fahrzeug um ein schnelles, modernes und vielseitiges Smart-System erweitern möchte, findet in der Carlinkit Tbox Plus eine empfehlenswerte Lösung.
Carlinkit Tbox UHD
Carlinkit Tbox UHD
Youtube und Netflix im Auto? Carplay und Android Auto blockieren das – die Carlinkit Tbox UHD macht Streaming trotzdem möglich.
- 4G-Modem mit SIM-Kartenslot
- Kabel für USB-C und USB-A
- microSD-Kartenslot
- Android Auto und Carplay kabellos nutzen
- System wirkt etwas träge
- kein HDMI-Eingang – nur Ausgang
- Software nicht mehr aktuell
Carlinkit Tbox UHD im Test: Smarte Box bringt Youtube, Netflix & Co. ins Auto
Youtube und Netflix im Auto? Carplay und Android Auto blockieren das – die Carlinkit Tbox UHD macht Streaming trotzdem möglich.
Carplay und Android Auto blockieren Apps wie Youtube oder Netflix – und das ist aus Sicherheitsgründen vollkommen nachvollziehbar. Schließlich sollte niemand während der Fahrt Filme schauen. Trotzdem ist es schade, dass damit auch im Stand – etwa in der Pause oder im Urlaub – die Entertainment-Funktionen des Infotainment-Systems brachliegen.
Genau hier setzt die Carlinkit Tbox UHD an. Die kleine Box bringt ein vollwertiges Android 13 ins Auto – inklusive Zugriff auf den Google Play Store und damit auf nahezu alle Apps. Sie wird per Kabel über die Carplay-Schnittstelle verbunden und nutzt diese, um Bild und Ton ins Infotainment-System zu schicken. Nebenbei dient die Box als Adapter für kabelloses Carplay und Android Auto.
Wie gut das Streaming im Auto klappt, wie flott die Box reagiert und was sie sonst noch bietet, klären wir in unserem Praxistest. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra K von 2017 und einem Hyundai Ioniq 6 von 2023. Als Smartphones kamen ein Honor Magic V3 und ein iPhone 16 Pro Max zum Einsatz.
Achtung: Bei BMW-Fahrzeugen funktioniert diese Lösung in der Regel nicht. Laut Hersteller Carlinkit werden jedoch bis zu 98 Prozent aller Fahrzeuge mit Carplay-Unterstützung kompatibel sein.
Design
Die Tbox UHD erinnert entfernt an eine Mini-Playstation und unterscheidet sich im Design deutlich von anderen Boxen dieser Art – ebenso wie von den Wireless-Adaptern für Carplay und Android Auto, die wir bereits getestet haben. Das beginnt schon bei der Farbe: Carlinkit setzt auf Weiß, was im Autozubehör eher ungewöhnlich ist – dort dominiert sonst Schwarz.
Mit Abmessungen von 90 × 84,9 × 17,1 mm ist die Tbox UHD deutlich größer als vergleichbare Produkte – etwa so groß wie eine kleine Powerbank oder externe SSD. Bei einem Kleinwagen hat man möglicherweise keinen idealen Platz dafür im Cockpit.
Diverse Anschlüsse und Steckplätze sind links und rechts an den Seiten untergebracht – dazu später mehr. An der Front sitzt eine blaue LED, die aufleuchtet, sobald das Gerät mit dem Internet verbunden ist und das Signal an die Anzeige überträgt.
Carlinkit Tbox UHD – Bilder
Einrichtung
Die Tbox UHD wird per Kabel an den USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt – genau dort, wo man sonst das Smartphone für Android Auto oder CarPlay anschließen würde. An der Box selbst sitzt ein USB-C-Ausgang; im Lieferumfang liegen Kabel für USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C bei.
Nach dem Einstecken erscheint im Infotainment-System das CarPlay-Symbol – keine Verwirrung: Das wird hier nur als Schnittstelle genutzt, um Bild- und Audiosignal aus der Box ins System zu leiten. Wählt man das Symbol, startet das eigene Benutzerinterface der Box auf Basis von Android 13.
Nun hat man zwei Optionen für den Internetzugang: Entweder man erstellt einen Hotspot mit dem Smartphone, oder man steckt eine SIM-Karte direkt in die Tbox. Sobald die Verbindung steht, kann man sich mit seinem Google-Konto im Play Store anmelden und Apps installieren.
Features
Als Antrieb dient Qualcomms Snapdragon 660, ein Achtkern-SoC mit vier Kryo-Gold-Kernen (2,2 GHz) und vier Kryo-Silver-Kernen (1,8 GHz). Der Chip stammt allerdings schon aus dem Jahr 2017. Entsprechend sollte man keine Wunderdinge erwarten: Das System reagiert teils etwas verzögert und träge – ähnlich wie ein älteres, günstiges Tablet. Für grafisch aufwendige Spiele ist das weniger geeignet, zum Streaming reicht die Leistung aber aus, sofern man etwas Geduld mitbringt.
Der interne Speicher beträgt 128 GB, dazu kommen 8 GB RAM. Ein microSD-Kartenslot unterstützt Karten mit bis zu 512 GB. Außerdem bietet die Box Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.0 – nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber für den Einsatz im Auto, etwa via Smartphone-Hotspot, vollkommen ausreichend. Ein 4G-Modem ist integriert und unterstützt gängige Nano-SIM-Karten – auch wenn das Einlegen etwas fummelig ist, da die Karten leicht wieder herausspringen. Zur Positionsbestimmung stehen GPS, Glonass und Beidou bereit.
Bei den Anschlüssen bietet die Box USB-C sowie einen SIM-Kartenslot. Hinzu kommt ein USB-A-Eingang für externe Geräte wie Maus oder Gamepad. Zusätzlich gibt es einen Micro-HDMI-Ausgang (Typ D) samt Adapter auf HDMI Typ A – damit lässt sich die Box theoretisch auch mit einem Fernseher oder anderen Displays verbinden. Als Eingang für HDMI-Zuspieler dient der Steckplatz jedoch nicht.
Dank des vollwertigen Android-Systems steht auch der Google Play Store zur Verfügung und erlaubt die Installation nahezu jeder Android-App. Wir haben Youtube, Netflix, Disney+ und Magenta TV ausprobiert – das funktionierte problemlos, solange eine Internetverbindung bestand. Das System wirkte im Test aber insgesamt träge. Zudem ist Android 13 nicht mehr aktuell. Mit Software-Updates ist nicht zu rechnen.
Wer während der Fahrt lieber klassisch auf Android Auto oder Apple Carplay setzen möchte – und zwar kabellos –, kann das ebenfalls tun. Dazu genügt im Startbildschirm ein Tipp auf das „Autokit“-Icon. Anschließend erscheint die gewohnte Oberfläche von Android Auto oder Carplay, je nach verbundenem Smartphone.
Preis
Regulär kostet die Tbox UHD 176 Euro. Mit dem Code TechStage gibt es dauerhaft einen Rabatt von 20 Prozent, was zu einem Preis führt von 149 Euro. Für den versicherten Versand kommen rund 5 Euro hinzu.
Aktion: Bis zum 1.12.2025 giobt es mit dem Code TechStage25 sogar 25 Prozent Nachlass. Damit kostet die Samrt Box dann nur 140 Euro.
Da der Hersteller in China sitzt, gilt der EU-Käuferschutz nicht – auch wenn die Ware aus einem EU-Lager kommt. Garantie und Service sind daher eingeschränkt, im Garantiefall muss das Gerät möglicherweise nach China zurückgeschickt werden. Immerhin gibt es eine 30-tägige Rückgabemöglichkeit sowie ein Jahr Garantie.
Fazit
Wer im Auto auf dem Infotainment-Display Netflix, Youtube oder andere Android-Apps nutzen möchte, bekommt mit der Carlinkit Tbox UHD eine einfache Lösung. Dank eines SIM-Slots funktioniert sie sogar autark, alternativ lässt sich ein Hotspot über das Smartphone einrichten.
Die Box ist zwar recht groß und im weißen Gehäuse optisch auffällig, bietet aber ein ansprechendes Design. Mit Android 13 und Zugriff auf den Google Play Store steht eine breite App-Auswahl bereit. Einen HDMI-Eingang für externe Zuspieler gibt es nicht – nur einen Ausgang für Monitor oder Fernseher.
Die Leistung reicht fürs Streaming, wirkt aber durch den älteren Prozessor etwas träge. Auch Updates sind keine zu erwarten. Wer das System vorwiegend im Stand, etwa in Pausen oder im Urlaub, zur Unterhaltung nutzen will, findet hier dennoch ein praktisches Gerät. Obendrein dient es auch als kabelloser Adapter für Carplay und Android Auto.
Während der Fahrt zu streamen oder fernzusehen ist verboten – und gefährlich. Es verstößt gegen das Handy- und Ablenkungsverbot (§ 23 Abs. 1a StVO).
Creasono Wireless Adapter für Apple Carplay und Android Auto
Creasono Wireless Adapter für Apple Carplay und Android Auto
Mit dem Adapter von Creasono rüstet man für 30 Euro eine drahtlose Anbindung an Android Auto oder Apple Carplay nach.
- sehr kompakte Bauweise
- günstiger Preis
- USB-C und USB-A-Anschluss vorhanden
- spürbare Latenz
- gelegentliche Tonaussetzer
- reduzierte Sprachqualität
- kein Smartphone-Wechsel möglich
Wireless Carplay & Android Auto nachrüsten: Adapter von Creasono im Test
Mit dem Adapter von Creasono rüstet man für 30 Euro eine drahtlose Anbindung an Android Auto oder Apple Carplay nach.
Wer ein älteres Auto mit Carplay oder Android Auto besitzt, muss in aller Regel das Smartphone per Kabel mit dem Fahrzeug verbinden. Doch mit einem kleinen Adapter lässt sich das Kabel sparen. Eine günstige Lösung verspricht der Stick der Pearl-Marke Creasono.
Design
Der Wireless Carplay und Android Auto Adapter von Creasono (ZX-5497) ist mit 55 × 27 × 11 mm winzig, beherbergt jedoch die gesamte Technik, um im Auto Wireless Carplay oder kabelloses Android Auto nachzurüsten.
Das Gehäuse wirkt recht günstig, die Verarbeitungsqualität passt zum niedrigen Preisniveau von 30 Euro. Im Lieferumfang ist ein USB-C-Verlängerungskabel, damit der Adapter nicht senkrecht in den Port des Autos gesteckt werden muss. Gerade bei USB-Anschlüssen unter Klappen und Deckeln ist oftmals nicht genügend Platz für einen senkrecht eingesteckten Stick.
Der Lieferumfang umfasst den Auto-Adapter mit 2,4 und 5 GHz, zwei USB-Kabel (USB-A zu USB-C sowie USB-A zu USB-A) und eine gedruckte Anleitung.
Funktionsweise
Zur kabellosen Nutzung von Carplay/Android Auto wird der Stick per USB-C oder USB-A mit dem Kfz verbunden. Einmal eingerichtet, baut er dann eine Funkverbindung zum Smartphone auf und verbindet es so mit dem Entertainment-System des Autos. So spart man sich das Kabel bei der Nutzung. Die Kommunikation erfolgt über Bluetooth sowie Dual-Band-WLAN (2,4 und 5 GHz). So lassen sich auch etwas ältere Autoradios, die oft nur kabelgebundene Smartphone-Integration bieten, kabellos nutzen. Der Stick verfügt einerseits über USB-C und andererseits über USB-A und ist so ohne zusätzlichen Adapter zu beiden Anschlusstypen kompatibel.
Installation
Der Adapter funktioniert nach dem Plug-and-play-Prinzip. Zuerst wird dieser in den USB-Port des Autoradios gesteckt. Das Smartphone muss nun per Bluetooth mit dem Stick verbunden werden und zeigt daraufhin den Carplay- oder Android-Auto-Bestätigungsdialog an, in dem auch gefragt wird, ob die Kontakte aus dem Telefonbuch synchronisiert werden sollen. Damit ist die Verbindung zum Smartphone und dem Autoradio hergestellt.
Am Anfang hat es etwa eine Minute gedauert, bis die Kopplung zwischen Stick, Smartphone und Autoradio stand. Bei weiteren Verbindungsversuchen dauert es etwa 25 Sekunden, bis die Verbindung hergestellt wird.
Leider gibt es keine Funktion, zwischen zwei Smartphones hin- und herzuschalten. Der Stick kann sich nur eine Verbindung merken, sodass bei einem Smartphone-Wechsel die komplette Anmeldeprozedur neu durchlaufen werden muss.
Updates können nicht direkt über den Stick eingespielt werden, dafür kann man sich per WLAN mit dem Adapter verbinden und eine IP-Adresse aufrufen, um eine Weboberfläche zu öffnen, über die Updates eingespielt werden können.
Praxis-Test
Die automatische Verbindung ist grundsätzlich zuverlässig, dauert aber etwas länger als bei Premiumgeräten. Das kann beim Losfahren nerven, wenn es schnell gehen soll, etwa um noch ein Navigationsziel einzugeben. Im Testzeitraum gab es mehrere Verbindungsabbrüche, was vor allem während des Navigierens sehr störend sein kann.
Apropos Navigieren: Die größte Herausforderung für die Funkverbindung sind Anwendungen, bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt – und das sind Google Maps und Apple Maps. Die Touch-Eingaben werden leicht verzögert umgesetzt: Es dauert etwa 0,3 bis 0,5 Sekunden länger als bei einer Kabelverbindung. Aber nicht nur das: beim Streaming über Spotify oder Apple Music hatten wir gelegentliche Mikroaussetzer bei der Tonwiedergabe zu verzeichnen. Interessanterweise traten die Aussetzer vornehmlich in der Stadt auf. Beim Telefonieren gab es mitunter ein leichtes Echo, berichteten uns Telefonpartner.
Preis
Der Creasono-Adapter kostet 30 Euro und gehört damit zu den günstigen Geräten auf dem Markt. Die teilweise verhältnismäßig schlechte Verbindungsqualität gegenüber Top-Modellen könnte damit zusammenhängen.
Fazit
Der Creasono Wireless Carplay/Android-Auto-Adapter ist ein Einsteigermodell für alle, die für ihr Autoradio die Wireless-Konnektivität nachrüsten wollen. Details wie Latenz, Verbindungsstabilität und etwas reduzierte Telefonie-Sprachqualität sind angesichts des Preises notwendige Kompromisse bei einem Budget-Gerät.
Ärgerlich ist, dass ein Wechsel zwischen zwei Smartphones nicht ohne komplette Neuanmeldung möglich ist. Wenn ein Auto von mehreren Personen genutzt wird, ist das umständlich.
Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box
Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box
Vom Dongle zum Entertainment-Center: Der Carwave-Adapter von Atoto kombiniert Carplay, Android Auto und ein vollwertiges Android-System im Auto.
- eigenes Android-System mit Apps wie Netflix, Prime Video und Youtube
- Unterstützung für Wireless Carplay und Android Auto
- Kabel für USB-C auf USB-C sowie USB-A auf USB-C
- Bildschirmanpassung für Carplay und Android bei kleinen Displays
Test: Atoto Carwave CB6B – Youtube ohne Handy, Android Auto & Carplay Wireless
Vom Dongle zum Entertainment-Center: Der Carwave-Adapter von Atoto kombiniert Carplay, Android Auto und ein vollwertiges Android-System im Auto.
Apple Carplay und Googles Android Auto sind seit Jahren feste Größen im Infotainment-Bereich von Fahrzeugen. Adapter wie der Atoto Carwave CB6 sind daher praktische Lösungen, um diese Funktionen auch in älteren Fahrzeugen kabellos zu nutzen.
Doch der Adapter kann viel mehr: Er rüstet das Auto mit einem Android-System aus und bietet zusätzlich den Zugriff auf Apps wie Youtube, einen Webbrowser und sogar einen auf ChatGPT basierenden KI-Assistenten fürs Auto. Doch stellt sich die Frage: Taugt das wirklich etwas in der Praxis? Das beantwortet unser Testbericht.
Mit dem Rabatt-Code LCLZL33I kostet der Adapter bei Amazon nur 143 Euro statt 286 Euro.
Design
In der kleinen Pappbox liegen neben dem Adapter mehrere Kabel: ein USB-C-Kabel, ein USB-C-auf-USB-A-Kabel sowie ein Splitkabel mit zwei USB-A-Steckern und Adapter für schwächere Stromquellen. Dazu gibt es eine Kurzanleitung, ein SIM-Werkzeug und eine SIM-Karte mit 100 MB Datenvolumen.
Der Adapter ist handtellergroß und rund, mit einer abgeflachten Seite. Dort sitzt der einzige Anschluss: USB-C zur Verbindung mit dem Fahrzeug. Links davon sind zwei Slots – einer für eine SIM-Karte, der andere für eine microSD‑Karte. Auf der gegenüberliegenden Seite leuchten kleine Status‑LEDs. Die dunkelgraue Oberfläche zeigt ein Rautenmuster und in der Mitte eine kreisrunde LED zur Statusanzeige. Auf zusätzliche Anschlüsse wie HDMI verzichtet Atoto.
Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box – Bilder
Einrichtung
Eigentlich ist das Setup sehr einfach, wenn man sich an die Anleitung hält und auch auf der offiziellen Website überprüft, ob das System auch für das eigene Fahrzeug geeignet ist. Konkret werden Hersteller wie BMW (mit iDrive 7 und 8) nicht unterstützt.
Sobald die SIM‑Karte eingesetzt und der Adapter per USB-Kabel mit dem Auto verbunden ist, lässt sich das Smartphone koppeln. Wir haben dazu ein iPhone 17 Pro sowie ein Google Pixel 9a in einem Mercedes-Benz Vito verwendet, um die drahtlose Verbindung sowohl für Carplay als auch Android Auto überprüfen zu können. Alternativ war der Adapter auch in einem Hyundai Ioniq 6 mit einem iPhone 16 Pro sowie Honor Magic V3 im Einsatz.
Nach der Kopplung startet das Gerät ein integriertes Android-Betriebssystem, das zahlreiche Zusatzfunktionen bietet und eine Internetverbindung benötigt, um korrekt zu funktionieren – entweder über eine SIM-Karte oder einen WLAN-Hotspot per Smartphone. Allerdings hatten wir beim ersten Versuch mit dem Vito Probleme, da der Adapter eine SIM-Karte verlangte und den WLAN-Hotspot ignoriert hat. Beim zweiten Versuch klappte es dann reibungslos.
Das integrierte Betriebssystem des Adapters erlaubt Zugriff auf vorinstallierte Apps, aber man kann auch eigene Apps aus dem Google Play Store installieren. Alternativ dazu kann man das Smartphone auch via Apple Airplay oder Google Cast spiegeln und sämtliche Smartphone-Inhalte und Apps auf dem Infotainment-System wiedergeben. Oder man aktiviert einfach nur die drahtlosen Varianten von Carplay und Android Auto mit einem Fingertipp. Wie man den Atoto Carwave verwendet, bleibt einem selbst überlassen.
Funktionen
Bevor wir zu den vielfältigen Möglichkeiten des Adapters kommen, sei erwähnt, dass es im Test mit dem Vito kleinere Probleme mit Carplay und Android Auto gab. Während iPhone und Android-Gerät bei einer Direktverbindung Fahrzeugdaten auslesen können, funktioniert dies bei der kabellosen Verbindung nicht immer reibungslos.
Im Test am Vito passten sich beide Systeme nicht optimal an das Display an, wodurch die Anzeigen teilweise zu klein wirkten. Beim Test mit dem Hyundai Ioniq 6 und einem riesengroßen Display hatten wir hingegen keine Probleme bei der Darstellung von Android Auto oder Apple Carplay.
Der Adapter lässt sich dank integrierter SIM-Karte, ausreichend Arbeitsspeicher, internem Speicher und Snapdragon-Chip mit Android-Betriebssystem auch ganz ohne Smartphone nutzen. Dann kommt das integrierte Android-System zum Tragen anstatt Android Auto oder Carplay. Als Arbeitsspeicher stehen wahlweise 8 GB RAM oder 4 GB RAM zur Auswahl. Der interne Speicher beträgt 128 GB oder 64 GB.
Navigation ist über das integrierte GPS möglich, ebenso die Verwendung eines Webbrowsers als App. Weitere Apps können installiert werden, und Filme oder Serien laufen über Streaming-Apps. Außerdem steht ein gut funktionierender KI-Assistent auf ChatGPT-Basis zur Verfügung, der auf Fragen reagiert, jedoch keine Fahrzeugfunktionen steuert. Verglichen mit anderen Boxen anderer Hersteller reagierte das Modell von Atoto in diesem Modus sehr flott.
Rechtlicher Hinweis
Achtung: Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist streng verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Wer dagegen verstößt, muss mit mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg rechnen – bei Gefährdung sogar mit 150 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot. Das Ansehen von Videos ist nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor erlaubt.
Preis
Mit dem Rabatt-Code LCLZL33I bekommen unsere Leser einen exklusiven Nachlass von 50 Prozent! Damit kostet der Adapter mit 8/128 in Schwarz nur 143 Euro. Das silbergraue Modell mit 4/64 GB kostet mit dem Code nur 110 Euro. Die Variante mit 4/64 GB in Schwarz liegt dann bei 105 Euro. Direkt beim Hersteller kostet der Adapter mit 8/128 GB und dem Code ATODEJL06 etwa 216 Euro.
Fazit
Der Atoto Carwave CB6 ist mehr als nur ein Adapter für drahtloses Carplay oder Android Auto. Mit eigenem Android-Betriebssystem, SIM-Slot, GPS und vorinstallierten Streaming-Apps verwandelt er das Fahrzeug in ein kleines Multimedia-Center. Besonders praktisch: Auch ohne verbundenes Smartphone kann man Streaming-Dienste oder Apps direkt über das integrierte Android-System verwenden.
Kleine Schwächen zeigen sich bei der Darstellung im Falle des Infotainment-Systems eines Mercedes-Benz Vito – Carplay und Android Auto passen sich nicht immer optimal an das Display an, und ohne SIM-Karte oder Hotspot funktionieren viele Funktionen nur eingeschränkt. Bei einem Hyundai Ioniq 6 hatten wir dagegen keine Probleme. Mit einem BMW ist der Adapter inkompatibel.
Wer sich auf die Eigenheiten des Systems einlässt, erhält eine technisch starke, vielseitige und moderne Lösung für kabellose Konnektivität und Unterhaltung im Fahrzeug. Das gilt besonders, wenn man auf Streaming-Apps im Auto zugreifen möchte.
Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box
Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box
Kompakt, schnell und vielseitig: Die Lamtto RC23 macht Carplay und Android Auto kabellos – und bringt zusätzlich Streaming-Apps sowie einen HDMI-Ausgang mit.
- eigenes Betriebssystem mit Apps wie Netflix, Disney+ und Youtube
- sehr kompakt
- HDMI-Anschluss
- unkomplizierte Bedienung
- Mini-HDMI-Port (Typ C) als Ausgang
- Hotspot notwendig für Apps
- kein integrierter Sprachassistent
- kein App Store
Lamtto RC23 im Test: Carplay und Android Auto kabellos – sogar mit Netflix
Kompakt, schnell und vielseitig: Die Lamtto RC23 macht Carplay und Android Auto kabellos – und bringt zusätzlich Streaming-Apps sowie einen HDMI-Ausgang mit.
Alles wird immer smarter – nur das eigene Auto nicht? Die Lamtto Smart AI Box RC23 will das ändern und bietet gleich mehrere Lösungen: drahtloses Apple Carplay, drahtloses Android Auto und ein eigenes Betriebssystem, mit dem sich unabhängig vom Smartphone Android-Apps ausführen und Inhalte per HDMI streamen lassen. Egal, welches Feature man nutzen will – die kleine Box macht es möglich. Doch wie zuverlässig funktioniert das und wie intuitiv ist die Bedienung? Wir haben es ausprobiert.
Design
Bereits die Verpackung lässt erahnen: Der Hersteller konzentriert sich auf das Wesentliche. Im Karton liegen neben der Box eine ausführliche englischsprachige Anleitung, ein USB-A-auf-USB-C-Kabel und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel. Beide Varianten sind jeweils etwa 20 cm lang, sodass der Kabelweg im Fahrzeug möglichst kurz gehalten werden sollte.
Die Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box ist rechteckig mit abgeschrägten Ecken und misst nur rund fünf mal acht Zentimeter bei einer Höhe von 1,5 cm. Das ist ein wunderbar kompaktes Maß, das in Ablagen oder Ähnlichem nur wenig stört. Insgesamt ist die Box in Schwarz-Grau gehalten und hat ein großes Kreismuster auf der Oberseite, das abhängig von der genutzten Funktion anders leuchtet. Die LED lässt sich über eine integrierte App allerdings anpassen, sodass man das Licht nach eigenen Vorstellungen gestalten kann.
Während sich seitlich großzügige Luftauslässe befinden, sind an den beiden kurzen Seiten die Anschlüsse verbaut. Für den Betrieb setzt man dabei auf einen USB-C-Anschluss. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Mini-HDMI-Port (Typ C) integriert, um ein externes Display anzuschließen. Daneben befindet sich ein USB-A-PortX für USB-Sticks.
Lamtto Smart AI Box RC23 – Bilder
Einrichtung
Einfacher geht es kaum: Eine SIM-Karte oder besondere Vorbereitung sind nicht nötig. Kabel in die Box stecken, das andere Ende mit dem passenden Anschluss im Auto verbinden – und nach wenigen Sekunden startet das System. Die Bedienoberfläche ist übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen.
In den Einstellungen kann man die Sprache anpassen und eine Verbindung zu einem Hotspot herstellen, um integrierte Apps wie Youtube zu nutzen. Wer die Box ausschließlich für Android Auto oder Apple Carplay verwenden möchte, kann festlegen, dass die entsprechende App beim Systemstart automatisch geöffnet wird. Insgesamt gelingt die Einrichtung problemlos – lediglich eine deutsche Anleitung wäre wünschenswert.
Funktionen
Aus kabelgebundenem Carplay und Android Auto macht der RC23 eine zuverlässig arbeitende drahtlose Lösung. Die Verbindung erfolgt über die integrierte Speedplay-App, nach dem einfachen Koppeln des Smartphones per Bluetooth.
Ansonsten bietet Lamtto zahlreiche Zusatzfunktionen. Das auf Android basierende Betriebssystem ist übersichtlich gestaltet und bringt Apps wie Youtube, Prime Video, Tiktok, Netflix und Disney Plus bereits mit. Einen eigenen App-Store oder Zugriff auf den Google Play Store gibt es aber nicht.
Über den HDMI-Ausgang lässt sich ein externes Display anschließen, um etwa Mitfahrende auf der Rückbank mit Inhalten zu versorgen. Weitere Videodateien können über einen USB-Stick und den integrierten Player wiedergegeben werden.
Auch ohne Carplay oder Android Auto kann die Box als Freisprecheinrichtung oder Musikplayer genutzt werden. Zudem unterstützt sie Apple Airplay und Google Cast, um Smartphone-Inhalte direkt auf das Infotainment-System zu spiegeln. Auf einen eigenen Sprachassistenten verzichtet Lamtto allerdings.
Rechtlicher Hinweis:
Das Ansehen von Videos oder Streams während der Fahrt ist streng verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet, bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Videos dürfen nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor angesehen werden.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet der Adapter Lamtto RC23 regulär rund 87 Euro direkt beim Hersteller. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen. Lamtto gewährt 24 Monate Garantie sowie ein Rückgaberecht von 30 Tagen. Es ist keine gesetzliche Gewährleistung nach EU-Recht, sondern eine Herstellergarantie. Beim Umtausch können allerdings zusätzliche Versandgebühren anfallen. Bei Amazon kostet der Adapter etwa 100 Euro.
Fazit
Die Lamtto Smart AI Box RC23 überzeugt mit einer gelungenen Kombination aus einfacher Bedienung, hoher Kompatibilität und umfangreichen Funktionen. Besonders das übersichtliche Android-System mit vorinstallierten Streaming-Apps sowie der HDMI-Ausgang heben sie von vielen Konkurrenzprodukten ab. Dank schneller Verbindung und stabiler Performance laufen kabelloses Carplay und Android Auto zuverlässig.
Kleinere Schwächen wie der Mini-HDMI-Port, der fehlende App-Store und die nicht vorhandene Sprachsteuerung sind kaum ein Nachteil. Wer eine kompakte, günstige und vielseitige Lösung sucht, um sein Infotainment-System aufzurüsten, findet in der RC23 eine der interessantesten Smart-Boxen fürs Auto.
Carpuride H02
Carpuride H02
Der Carpuride H02 punktet als vielseitiger Adapter, um das Auto kabellos mit dem Smartphone zu verbinden. Er unterstützt sowohl Apple Carplay als auch Android Auto.
- einfache Montage
- niedriger Preis
- unterstützt Apple Carplay und Android Auto
- relativ groß
- mehrere Anläufe beim Test erforderlich
Carpuride H02 im Test
Der Carpuride H02 punktet als vielseitiger Adapter, um das Auto kabellos mit dem Smartphone zu verbinden. Er unterstützt sowohl Apple Carplay als auch Android Auto.
Zwar bieten Android Auto und Apple Carplay schon länger auch eine kabellose Verbindung mit dem Smartphone, aber nicht jedes Infotainment-System im Fahrzeug unterstützt dieses Feature. Die Lösung sind hier Adapter zum Nachrüsten, diese verkabelt man mit dem Fahrzeug und verbindet diese dann per Bluetooth mit dem Handy. Dank der Wireless-Funktion entfällt dann die Notwendigkeit, das Smartphone jedes Mal per Kabel anzuschließen, was den Komfort und die Flexibilität während der Fahrt erheblich steigert.
Design
Im Vergleich zu anderen Adaptern ist der Carpuride H02 mit seiner nahezu quadratischen Form und einer Seitenlänge von etwa 8 cm deutlich größer, wenn auch sehr flach. Das kann je nach Fahrzeugmodell eine Herausforderung sein, den Adapter so zu platzieren, dass er nicht stört. In unserem Testfahrzeug, einem Opel Astra K von 2017, konnten wir ihn aber günstig in einer Box in der Mittelkonsole platzieren.
Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel mit Anschlüssen für USB-C auf USB-C oder USB-C auf USB-A. Am H02 selbst befindet sich eine USB-C-Buchse. Zwei kleine LEDs zeigen an, wenn eine Verbindung mit dem Handy und Fahrzeug besteht.
Einrichtung
Die Einrichtung ist simpel: Adapter ans Auto anschließen, danach muss das Gerät per Bluetooth mit dem iPhone oder Android-Smartphone verbunden werden. Die erstmalige Verbindung erforderte in unserem Test mehrere Versuche, was möglicherweise auf die Firmware des Adapters oder spezifische Android-Versionen des Handys zurückzuführen ist. Anschließend richtet man Carplay oder Android Auto auf dem Infotainment-System ein, sofern es bisher nicht genutzt wurde. Einmal eingerichtet, lief die kabellose Verbindung jedoch reibungslos und zuverlässig, ohne nennenswerte Verzögerungen.
Preis
Der Carpuride H02 ist beim Hersteller derzeit vergriffen. Bei Amazon kostet er 60 Euro, aktuell bekommt man mit einem Coupon einen Rabatt von 20 Prozent – damit sinkt der Preis auf 48 Euro.
Fazit
Der Carpuride H02 ist eine praktische Lösung für all jene, die auf kabellosen Komfort setzen, ohne sich auf ein Betriebssystem festlegen zu müssen. Egal, ob Android Auto oder Apple Carplay – der Adapter bedient beide Plattformen. Der Preis ist zudem erschwinglich, was zu einer empfehlenswerten Lösung für ein Android-Smartphone und iPhone macht. Allerdings ist das Gerät etwas größer als die Konkurrenz. Die Einrichtung ist einfach, zwei Kabel liegen bei. Bei Android Auto benötigten wir zwar mehrere Anläufe, danach funktionierte die Verbindung mit dem Auto aber zuverlässig.
Ottocast Play2Video Ultra
Ottocast Play2Video Ultra
Der Ottocast Play2Video Ultra bringt Netflix, Prime Video und Youtube direkt auf den Fahrzeugbildschirm – drahtlos und in wenigen Schritten startbereit.
- eigenes Android-System mit Apps wie Netflix, Prime Video & Youtube
- USB-A-Anschlüsse mit Typ-C-Adapter für flexible Nutzung
- kompakte Bauform, schnelle Einrichtung
- gute Performance und kurze Ladezeiten
- Carplay & Android Auto Wireless
- kein HDMI
- Hotspot notwendig für integrierte Apps
- kein Google Play Store
- inkompatibel mit BMW
Ottocast Play2Video Ultra im Test: Carplay & Android Auto Wireless sowie Youtube
Der Ottocast Play2Video Ultra bringt Netflix, Prime Video und Youtube direkt auf den Fahrzeugbildschirm – drahtlos und in wenigen Schritten startbereit.
Der Ottocast Play2Video Ultra vereint kabelloses Carplay und Android Auto mit einem eigenständigen Android-System für Streaming und Apps. So lassen sich Netflix, Prime Video oder Youtube direkt über das Infotainmentdisplay nutzen – ganz ohne Smartphone-Spiegelung.
Das kompakte Gerät richtet sich an alle, die ihr Auto um Entertainment-Funktionen erweitern möchten, ohne gleich das Navi-System zu ersetzen. Dank USB-A-Anschluss und USB-C-Adapter ist der Dongle flexibel einsetzbar und in wenigen Minuten eingerichtet. Doch wie zuverlässig läuft das System im Alltag – und rechtfertigt sich der Aufpreis gegenüber günstigeren Alternativen?
Design
Der Ottocast Play2Video Ultra zeigt sich als kompakter Adapter im Taschenformat. Das mattschwarze Kunststoffgehäuse misst rund 8 × 4 cm und wirkt durch die glänzende Oberseite überraschend hochwertig. Eine kleine LED an der Front zeigt den Betriebszustand an – rot bei Stromzufuhr, blau bei aktiver Verbindung.
An einer Seite sitzt ein fest integrierter USB-A-Stecker mit rund 10 cm langem Kabel, wodurch sich der Adapter in nahezu jedem Fahrzeug einsetzen lässt. Die gummierte Unterseite verhindert ein Verrutschen auf glatten Flächen. Zum Lieferumfang gehören ein USB-Split-Kabel, ein USB-C-Adapter und eine mehrsprachige Anleitung. Trotz des kompakten Formats hinterlässt die Box einen soliden Eindruck – einzig die Hochglanzoberfläche erweist sich als Fingerabdruckfalle.
Einrichtung
Die Einrichtung des Ottocast Play2Video Ultra verläuft erfreulich unkompliziert. Nach dem Anschluss an den USB-Port erkennt das Fahrzeug die Box automatisch und zeigt den Startbildschirm des Systems. Auf Wunsch lässt sich die Verbindung auch per Bluetooth herstellen – nach erfolgreicher Kopplung baut der Adapter ein eigenes WLAN auf, über das Carplay oder Android Auto drahtlos laufen.
Das Gerät nutzt ein eigenständiges Android-System, das sich in wenigen Schritten konfigurieren lässt. Sprache, WLAN und Autostart-Optionen sind schnell eingestellt. Für Streaming-Dienste wie Netflix, Youtube oder Prime Video ist eine aktive Internetverbindung erforderlich, die über einen Hotspot per Smartphone hergestellt werden muss, da das Gerät keine eigene SIM-Karte unterstützt.
Der Wechsel zwischen dem integrierten System und der Smartphone-Spiegelung erfolgt direkt über den Touchscreen des Fahrzeugs. Im Test funktionierte die Verbindung sowohl mit einem iPhone 17 Pro als auch mit einem Google Pixel 9a ohne nennenswerte Aussetzer.
Positiv fallen die kurze Startzeit von rund zehn Sekunden und die flüssige Bedienung auf. Die Reaktionszeiten sind angenehm direkt, Apps starten ohne spürbare Verzögerung. Lediglich bei einigen Fahrzeugdisplays tritt eine suboptimale Skalierung auf, wodurch schmale Ränder rund um das Bild entstehen können. Insgesamt überzeugt der Adapter mit stabiler Verbindung, einfacher Handhabung und schneller Reaktivierung beim Fahrzeugstart.
Im Testfahrzeug – einem Mercedes-Benz Vito – zeigte sich vereinzelt ein Display-Freeze, bei dem der Bildschirm kurzzeitig einfror, im Hintergrund aber weiterhin Eingaben annahm. Ein Wechsel ins Fahrzeugmenü und zurück löste das Problem. Da der Fehler ausschließlich mit dem Ottocast Play2Video Ultra auftrat, ist von einem Kompatibilitätsproblem auszugehen.
Wichtiger Hinweis: Der Ottocast Play2Video Ultra ist inkompatibel mit Fahrzeugen von BMW.
Funktionen
Trotz der kompakten Bauweise bietet der Ottocast Play2Video Ultra ein erstaunlich breites Funktionsspektrum. Mit 4 GB RAM und 32 GB internem Speicher ist die Ausstattung solide, der Speicher lässt sich bei Bedarf per USB-Stick erweitern – etwa, um eigene Videos über den integrierten Mediaplayer abzuspielen.
Ab Werk sind Streaming-Apps wie Netflix, Prime Video, Youtube, Spotify und IPTV bereits installiert. Über den integrierten App-Hub können zusätzliche Anwendungen nachgeladen werden. Sowohl diese als auch die Streaming-Dienste erfordern eine aktive Internetverbindung, die sich über den Hotspot des Smartphones herstellen lässt. Eine eigene SIM-Karte kann nicht eingesetzt werden. Auf den Google Play Store und eine Karten-App muss man verzichten.
Neben dem eigenen Android-System unterstützt der Adapter auch kabelloses Apple Carplay und Android Auto – praktisch für Fahrzeuge, die sonst nur eine kabelgebundene Verbindung ermöglichen.
Rechtlicher Hinweis:
Das Ansehen von Videos oder Streams während der Fahrt ist nach § 23 Abs. 1a StVO verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar. Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet, bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Erlaubt ist Videowiedergabe ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet der Ottocast Play2Video Ultra regulär 169 Euro, ist derzeit aber schon für 99 Euro zu haben. Mit dem exklusiven Rabatt-Code TS20 sinkt der Preis auf 79 Euro. Der Versand ist kostenlos und erfolgt aus deutschen Lagerbeständen.
Hinweis: Da der Hersteller in China sitzt, greift der EU-Käuferschutz auch dann nicht, wenn Lagerbestände innerhalb der EU verfügbar sind. Käufer tragen im Garantiefall das Rücksende-Risiko nach China. Der Hersteller bietet immerhin eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option sowie eine Garantie für ein Jahr.
Fazit
Der Ottocast Play2Video Ultra zeigt, wie vielseitig moderne Carplay-Adapter inzwischen geworden sind. Er kombiniert kabelloses Carplay, Android Auto und ein eigenständiges Android-System mit gängigen Streaming-Apps in einem kompakten Gehäuse. Die Einrichtung ist unkompliziert, die Box überzeugt im Alltag mit kurzen Ladezeiten und stabiler Verbindung.
Mit Netflix, Prime Video und YouTube wird das Fahrzeug schnell zum kleinen Entertainment-Hub – zumindest im Stand. Kleinere Schwächen wie der fehlende Play-Store, der nicht vorhandene HDMI-Ausgang und die notwendige Hotspot-Verbindung fallen kaum ins Gewicht. Wer eine einfache, flexible und dabei noch preisgünstige Lösung für kabelloses Infotainment sucht, trifft mit dem Play2Video Ultra eine gute Wahl.
Ottocast Nano Ai
Testsieger
Ottocast Nano Ai
In der Ottocast Nano Ai steckt ein komplettes Android-System samt Play Store. Damit wird das Infotainment-Display im Auto smart.
- Android mit Google Play Store
- Streaming auf Auto-Display
- cooles & praktisches Design
- Wireless-Adapter für Android Auto & Carplay
- Sprachsteuerung nur auf Englisch und Japanisch
- nur Kabel mit USB-A-Anschluss
- teuer
Ottocast Nano Ai im Test: Smarte Box für Netflix, Youtube & Co. im Auto
In der Ottocast Nano Ai steckt ein komplettes Android-System samt Play Store. Damit wird das Infotainment-Display im Auto smart.
Android Auto und Apple Carplay ermöglichen es, Inhalte vom Smartphone zuverlässig auf das Infotainment-System zu spiegeln. Allerdings bleiben Streaming- und Video-Apps außen vor. Mit der Ottocast Nano Ai bringt der Hersteller vollwertiges Android direkt aufs Fahrzeug-Display. Gleichzeitig dient die Smart Box als kabelloser Adapter für Android Auto und Apple CarPlay. Wie sich das kleine Gerät im Alltag schlägt, zeigt unser Test.
Design
Optisch hebt sich die Ottocast Nano Ai (auf der Schachtel steht hingegen der Name Ottoaibox Nano) deutlich von der Konkurrenz ab. Statt eines flachen Adapters oder halbmondförmigen Kunststoffplättchens erinnert das Modell von Ottocast an einen kleinen Bildschirm. Auf dem Display erscheint ein Emoji-Gesicht, sobald das Gerät aktiviert ist.
Auch die Befestigung ist clever gelöst. Während die meisten Smart-Boxen fürs Auto lose im Fahrzeug liegen, wird die Aibox mit einem Clip am Lüftungsgitter befestigt. Wer in einem kleineren Fahrzeug wenig Platz im Cockpit hat, kann die Box so sicher fixieren, ohne dass sie beim Fahren verrutscht oder durch den Innenraum fliegt.
Als Anschluss dient ein USB-C-Port. Ein Kabel von USB-C auf USB-A liegt bei. Wer allerdings ein Fahrzeug mit USB-C-Anschluss besitzt, benötigt einen Adapter. An der Box selbst befinden sich ein USB-C-Steckplatz, ein Schacht für eine microSD‑Karte sowie für eine SIM‑Karte. Einen Eingang für Zuspieler oder einen Ausgang für ein weiteres Display gibt es nicht.
Ottocast Ottoaibox Nano – Bilder
Einrichtung
Nachdem man die Box an der Lüftung im Auto befestigt und eingestöpselt hat, startet das System. Auf dem Infotainment-System wählt man dann üblicherweise das Icon für Carplay aus, um das Android-Betriebssystem des Geräts auf dem Bildschirm im Cockpit anzuzeigen. Dabei handelt es sich um eine angepasste Version von Android 13 mit dem Namen Ottodrive OS.
Möchte man die Box als drahtlosen Adapter für Android Auto oder Carplay nutzen, muss man das Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät verbinden. Anschließend wählt man auf dem Infotainment-System das Icon Multiplay aus – das Gerät startet dann recht flott die Ansicht von Android Auto oder Carplay.
Für den Betrieb des Systems wird eine eigene Internetverbindung benötigt. Dazu legt man entweder eine SIM-Karte ein oder baut mit dem Smartphone einen WLAN-Hotspot auf. Die Nano AI verfügt außerdem über eine integrierte eSIM. Ab Werk stehen 1 GB Datenvolumen kostenlos zur Verfügung, danach lassen sich weitere Pakete hinzubuchen. Ein Jahresabo mit 10 GB pro Monat kostet rund 75 Euro, ein Monatspaket etwa 9 Euro.
Einige Google-Apps sind bereits vorinstalliert oder lassen sich über den Play Store nachladen. Für die Nutzung des Play Store sowie von Google-Apps wie Maps, Chrome oder YouTube ist ein Google-Konto notwendig, mit dem man sich am Infotainment-System anmeldet. Streaming-Apps wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video sind ebenfalls vorinstalliert, erfordern jedoch ein eigenes Konto und ein aktives Abo.
Wichtig: Die Ottocast Nano Ai ist – wie die meisten Boxen dieser Art – nicht mit Fahrzeugen von BMW kompatibel. Die einzige bekannte Alternative ist die Ottocast Aibox i3.
Features
Der größte Vorteil der Aibox Nano ist das offene Android-System, das die Installation nahezu aller Android-Apps ermöglicht. Bei vielen anderen Geräten dieser Art sind nur wenige Apps vorinstalliert oder es gibt lediglich einen alternativen App-Store mit Fokus auf den chinesischen Markt.
Im Prinzip verwandelt die Nano Ai das Auto in ein Android-Tablet. Zusätzlich lässt sich weiterhin kabellos das fürs Autofahren optimierte Android Auto oder Apple CarPlay nutzen. Verwendet man die Box mit einer SIM-Karte, erhält man im Fahrzeug ein autarkes System, das sich über GPS und Apps wie Google Maps auch als Navi einsetzen lässt. Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls integriert, unterstützt derzeit aber nur Englisch und Japanisch.
Damit lässt sich auch Streaming direkt auf dem Fahrzeug-Display nutzen – etwa in der Pause oder beim Camping. Dabei sollte man jedoch niemals den Motor laufen lassen, wenn man im Auto Videos ansieht, und selbstverständlich nicht während der Fahrt.
Software-Updates können installiert werden, sobald eine Internetverbindung besteht. Der Hersteller verspricht regelmäßige OTA-Updates. Als Mobilfunkstandard nutzt die Box LTE. Alternativ zum Emoji lässt sich auf dem Display auch eine Uhrzeit anzeigen – es gibt zahlreiche Optionen zur Personalisierung. Das System reagiert insgesamt schnell und läuft ohne nennenswerte Ruckler, was vorwiegend dem großzügigen Arbeitsspeicher von 8 GB RAM zu verdanken ist. Der interne Speicher beträgt 128 GB.
Rechtlicher Hinweis
Achtung: Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist verboten und verursacht eine erhebliche Ablenkung (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg geahndet – bei Gefährdung drohen 150 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Das Ansehen von Videos ist nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor erlaubt.
Preis
Regulär liegt der Preis im Onlineshop bei 354 Euro, derzeit ist das Produkt aber stark reduziert. Mit dem Rabatt-Code TS20 kostet die Ottocast Nano Ai aktuell nur 175 Euro statt 219 Euro.
Hinweis: Wer bei Ottocast bestellt, sollte beachten, dass die EU-Verbraucherschutzrichtlinien nicht gelten, da das Unternehmen seinen Sitz in China hat. Eine einjährige Garantie lässt sich für rund 10 Euro zusätzlich erwerben. Eine Rückgabe ist innerhalb von 30 Tagen zwar möglich, jedoch können für den Rückversand nach China erhebliche Versandkosten anfallen. Käufer sollten diesen Punkt vor dem Kauf unbedingt einkalkulieren.
Fazit
Die Ottocast Nano Ai hat uns als smarte Lösung fürs Auto überzeugt. Nicht nur das Design ist gelungen, auch die Befestigung am Lüftungsgitter erweist sich in der Praxis als besonders praktisch. Fahrzeughalter erhalten hier ein vollwertiges Android-System mit Zugriff auf fast alle gängigen Apps. Über eine SIM-Karte oder eSIM lässt sich das Gerät unabhängig vom Smartphone nutzen – inklusive der Möglichkeit, Videos, Filme oder Serien direkt über das Infotainment-Display zu streamen.
Wer lieber klassisch während der Fahrt Android Auto oder Apple CarPlay verwenden möchte, kann das ebenfalls tun – kabellos und ohne zusätzliche Hardware. Einziger Wermutstropfen: Ein Adapter von USB-A auf USB‑C fehlt im Lieferumfang, falls das eigene Fahrzeug nur über einen Typ‑C‑Anschluss verfügt. Solche Adapter sind jedoch günstig erhältlich. Eine Sprachsteuerung auf Deutsch gibt es bisher nicht.
Trotzdem zählt die Ottocast Nano Ai zu den ausgereiftesten Lösungen ihrer Art – und rechtfertigt damit auch den vergleichsweise hohen Preis.
Ottocast Carplayclip
Ottocast Carplayclip
Der Ottocast Carplayclip ist ein ungewöhnlicher Adapter für Wireless Carplay im Auto. Das Gerät verfügt über einen winzigen Bildschirm für die Uhrzeit oder als Bilderrahmen und dient sogar als Duftbaum.
- einfache Kopplung
- schickes Design mit Display
- Duft-Element nutzbar
- Kabel relativ kurz
- Befestigung am Lüftungsgitter nicht immer sinnvoll
Ottocast Carplayclip im Test: Adapter für Wireless Carplay mit Duftbaum
Der Ottocast Carplayclip ist ein ungewöhnlicher Adapter für Wireless Carplay im Auto. Das Gerät verfügt über einen winzigen Bildschirm für die Uhrzeit oder als Bilderrahmen und dient sogar als Duftbaum.
Wireless Carplay verbindet das iPhone kabellos mit dem Infotainmentsystem des Autos. Dadurch entfällt das lästige Ein- und Ausstecken des Telefons bei jedem Einsteigen, was besonders bei kurzen Fahrten praktisch ist.
Nicht alle Autos unterstützen Apple Carplay Wireless, obwohl sie Carplay an sich integriert haben. Besonders bei älteren Fahrzeugmodellen von vor 2020 oder günstigeren Fahrzeugausstattungen ist oft nur die kabelgebundene Version von Carplay verfügbar. Eine preiswerte Möglichkeit sind Adapter zum Nachrüsten.
Wir haben das Modell Ottocast Carplayclip mit ungewöhnlichem Design getestet. Der Adapter wird am Lüftungsgitter befestigt und bietet zudem ein kleines Display. Wie es sich schlägt, zeigt dieser Test.
Design
Der Ottocast Carplayclip hebt sich optisch deutlich von herkömmlichen Carplay-Adaptern ab. Statt eines schlichten USB-Steckers oder einem unauffälligen Kästchen setzt der Carplayclip auf ein kleines Display, das sich mit einer Halterung an das Lüftungsgitter im Auto klemmen lässt.
Das Display selbst kann auch Bilder anzeigen oder als Uhr fungieren, was dem Cockpit eine zusätzliche visuelle Komponente verleiht. Optional lässt sich sogar ein duftender Ring anbringen, der den Carplayclip weitestgehend zu einem kleinen „Duftbaum“ aufwertet. Diese Kombination aus Design und Funktionalität ist tatsächlich exotisch und dürfte besonders Nutzer ansprechen, die etwas mehr Individualität in ihr Fahrzeug bringen wollen – und mehr Duft.
Die Befestigung des Clips am Lüftungsgitter funktioniert simpel und sicher. Eine mitgelieferte Klammer sorgt dafür, dass der Clip stabil sitzt und nicht verrutscht. Allerdings hat das ungewöhnliche Design auch seine Tücken: Das Kabel für den USB-Anschluss ist relativ kurz, was je nach Fahrzeugaufbau ein Problem darstellen kann. Insbesondere wenn der USB-Anschluss in der Mittelkonsole oder weiter entfernt vom Armaturenbrett liegt, wirkt das Kabel unter Spannung und kann die Platzierung des Adapters einschränken.
Einrichtung & Bedienung
Der Ottocast Carplayclip ist ausschließlich mit Apple Carplay Wireless kompatibel und richtet sich an iPhone-Nutzer, die ihr Telefon kabellos mit dem Infotainmentsystem verbinden möchten. Die Einrichtung verläuft weitgehend reibungslos: Nach dem Einstecken in den USB-Port des Autos muss der Adapter via Bluetooth mit dem iPhone gekoppelt werden, anschließend wird die Datenübertragung über WLAN abgewickelt.
Ein Pluspunkt ist die stabile Verbindung: Im Test lief die Carplay-Integration flüssig, ohne spürbare Verzögerungen bei der Nutzung von Apps, Telefonaten oder der Navigation. Das kleine Display des Carplayclips bietet zwar keine tiefgehenden Interaktionsmöglichkeiten, zeigt aber nützliche Informationen wie die Uhrzeit an und kann durch die Anzeige von Bildern das Auto optisch aufwerten.
Negativ fiel im Test die Positionierung des Clips bei Autos auf, deren USB-Anschlüsse nicht in unmittelbarer Nähe der Lüftungsgitter liegen. Das kurze Kabel kann hier zur Stolperfalle werden und die Handhabung erschweren. Das war der Fall bei unserem Test-Auto, einem Opel Astra K von 2017. Für dieses Modell ist der Carplayclip wenig geeignet. Alternativ müsste man den Clip an der Mittelkonsole ankleben. Bei Autos mit einem USB-Anschluss vorn im Cockpit, etwa am Autoradio, kann man den Carplayclip aber gut nutzen.
Auch die Display-Anzeige des Clips ist eher Spielerei und bringt funktional keinen echten Mehrwert zur Carplay-Nutzung. Über eine App kann man zusätzlich bestimmen, was für ein Foto auf dem Bildschirm des Carplayclip gezeigt werden soll und weitere Einstellungen vornehmen.
Preis
Der Carplayclip von Ottocast funktioniert nur mit Apple Carplay Wireless und ist derzeit günstiger beim Hersteller zu haben. Mit dem Code TS20 kostet er 68 Euro.
Fazit
Der Ottocast Carplayclip ist eine stilvolle und funktionale Lösung für Apple Carplay Wireless, die besonders durch ihr außergewöhnliches Design punktet. Das kleine Display und die optionale Duftfunktion machen den Adapter zu einem Hingucker im Fahrzeug, auch wenn diese Features rein ästhetischer Natur sind. Die kabellose Carplay-Integration funktioniert zuverlässig, aber das kurze USB-Kabel könnte in manchen Fahrzeugen ein Hindernis darstellen. Für Nutzer, die ein optisches Upgrade für ihr Cockpit suchen und bereit sind, etwas mehr für ein ungewöhnliches Design zu zahlen, ist der Ottocast Carplayclip eine interessante Wahl.
Ottocast Play2Video Pro
Ottocast Play2Video Pro
Youtube oder Netflix im Auto? Mit dem Ottocast Play2Video Pro lässt sich nicht nur das Smartphone kabellos verbinden, sondern direkt im Fahrzeug streamen.
- eigenes Betriebssystem mit Apps wie Netflix, Prime Video und Youtube
- Unterstützung für Wireless Carplay und Android Auto
- Kabel für USB-C auf USB-C sowie USB-A auf USB-C
- Hotspot für Internetverbindung nötig
- eingeschränkter App-Umfang
- kein HDMI-Eingang
Ottocast Play2Video Pro im Test: Wireless-Carplay-Adapter mit Youtube & Netflix
Youtube oder Netflix im Auto? Mit dem Ottocast Play2Video Pro lässt sich nicht nur das Smartphone kabellos verbinden, sondern direkt im Fahrzeug streamen.
Auto-Adapter ermöglichen die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay. Apps wie YouTube oder Netflix sind dort jedoch aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen. Wer in der Pause auf dem Parkplatz trotzdem einen Stream starten möchte, kann dafür den Ottocast Play2Video Pro nutzen.
Der Adapter bietet neben den bekannten Wireless-Optionen für das Smartphone auch ein eigenes Betriebssystem auf Android-Basis. Dieses bietet ausgewählte Apps wie Amazon Prime Video, Netflix oder YouTube zur Verfügung. Wir haben den Adapter ausprobiert und zeigen, ob das zuverlässig funktioniert.
Design
Der Ottocast Play2Video Pro ist eine kleine, rechteckige Kunststoffbox, die in etwa die Größe eines Benzinfeuerzeugs hat. Er verfügt über einen USB-A- und einen USB-C-Anschluss. Im Lieferumfang enthalten sind jeweils ein Kabel von USB-C auf USB-C sowie von USB-A auf USB-C. Eine Kurzanleitung liegt in englischer und deutscher Sprache bei und erläutert die grundlegenden Einrichtungsschritte.
Neben dem USB-A-Port befindet sich ein kleiner Schalter. Dieser dient zum Start der Kopplung mit dem Smartphone sowie zum Umschalten zwischen zwei verbundenen Geräten. Eine LED-Anzeige informiert über den Betriebszustand: Rot steht für „Strom erhalten, aber keine Verbindung“, Blau für eine „aktive Bluetooth-Verbindung“ und Grün für den „Upgrade-Modus“, der Firmware-Updates über das Smartphone ermöglicht.
Ottocast Play2Video Pro – Bilderstrecke
Einrichtung
Zuerst wird die Box per Kabel mit dem Auto verbunden. Theoretisch sollte das Infotainmentsystem das Gerät dabei automatisch erkennen – auf dem Display erscheint dann ein Carplay-Icon, da der Adapter diese Schnittstelle nutzt. Im Praxistest passierte jedoch zunächst nichts. Deshalb haben wir den Adapter zusätzlich per Bluetooth sowohl mit einem Honor Magic V3 als auch mit einem Apple iPhone 15 Pro Max gekoppelt.
Nach erfolgreicher Kopplung baut das Gerät eine lokale WLAN-Verbindung auf. Anschließend startet auf dem Bildschirm der Homescreen des Betriebssystems der Box, das auf Android basiert. Danach muss man noch eine Verbindung zum Internet aufbauen, da diese nicht automatisch über das Smartphone erfolgt. In unserem Fall haben wir einen Hotspot auf dem Handy eingerichtet und den Play2Video Pro damit verbunden.
Sobald die Internetverbindung stand, konnte das System wie gewohnt genutzt werden. Wer in den Modus für Android Auto oder Carplay wechseln möchte, kann dies über entsprechende Schaltflächen direkt auf dem Homescreen tun. In diesem Fall fungiert die Box lediglich als Schnittstelle, die die Inhalte des Smartphones kabellos im bekannten Carplay- oder Android-Auto-Layout auf dem Fahrzeug-Display darstellt.
Bleibt man hingegen im eigenen Homescreen des Adapters, lassen sich die vorinstallierten Apps wie Netflix, Youtube oder Amazon Prime Video direkt nutzen. Ottocast gibt an, dass der Adapter mit rund 98 Prozent aller Fahrzeuge mit Carplay kompatibel ist. Allerdings gilt das nicht für BMW. Wir haben den Adapter mit einem Opel Astra von 2017 getestet.
Funktionen
Der Ottocast Play2Video Pro ist mit Dual-Band-WLAN und einem Dual-Core-Prozessor ausgestattet. Die Kopplung erfolgt innerhalb von 15 Sekunden, das System arbeitet insgesamt stabil und weitgehend reibungslos. Der Adapter verfügt weder über ein eigenes Modem noch über einen Steckplatz für SIM-Karten. Für die Internetverbindung ist daher stets ein lokaler WLAN-Hotspot notwendig.
Das Betriebssystem ist nicht vollständig offen – ein Zugriff auf den Google Play Store oder vergleichbare App-Marktplätze ist nicht vorgesehen. Stattdessen steht ein eigener App-Store der Box zur Verfügung, in dem lediglich eine Auswahl an Anwendungen bereitsteht. Dazu gehören unter anderem Netflix, Amazon Prime Video, IPTV, Spotify, Tiktok Lite und Google Maps sowie Waze zur Navigation. Neben dem eigenen Betriebssystem unterstützt die Box, wie eingangs erwähnt, auch Wireless CarPlay sowie Android Auto.
Achtung: Videos oder Streams während der Fahrt sind streng verboten und stellen eine gefährliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Wer dagegen verstößt, riskiert mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg, bei Gefährdung sogar 150 Euro, 2 Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Erlaubt ist das Ansehen von Videos ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet der Adapter Play2Video Pro regulär 160 Euro, ist derzeit aber schon für 90 Euro zu haben. Mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf faire 72 Euro. Der Versand ist kostenlos und erfolgt aus deutschen Lagerbeständen.
Da der Hersteller in China sitzt, greift der EU-Käuferschutz auch dann nicht, wenn Lagerbestände innerhalb der EU verfügbar sind. Käufer müssen daher mit eingeschränkten Garantie- und Serviceleistungen rechnen. Käufer tragen im Garantiefall das Rücksende-Risiko nach China. Der Hersteller bietet immerhin eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option.
Fazit
Wer mehr möchte, als nur das iPhone oder Android-Smartphone kabellos mit dem Infotainmentsystem zu verbinden, findet im Ottocast Play2Video Pro eine nützliche und zuverlässige Lösung. Dank des integrierten Betriebssystems, auf dem Apps wie Netflix, YouTube oder Prime Video vorinstalliert sind, lassen sich Inhalte direkt auf dem Fahrzeug-Display streamen. Wichtig ist jedoch: Das darf selbstverständlich nie während der Fahrt, sondern ausschließlich im Stand bei ausgeschaltetem Motor erfolgen.
Für die Internetverbindung ist ein über das Smartphone eingerichteter WLAN-Hotspot erforderlich. Selbst bei bestehender Bluetooth-Verbindung baut die Box die Verbindung nicht automatisch auf. Anschlüsse für externe Zuspieler sind nicht vorhanden, und das eigene Betriebssystem ist auf eine kleine Auswahl unterstützter Apps beschränkt.
Ottocast Car TV Mate Pro
Beste TV-Stick-Lösung
Ottocast Car TV Mate Pro
Netflix und Fernsehen im Auto: Der Ottocast Car TV Mate Pro Max dient als HDMI-Adapter zur Verbindung von Streaming-Geräten wie dem Fire TV Stick. Wir haben das Gerät getestet.
- Abspielen von Inhalten via HDMI am Autobildschirm
- Wireless Carplay und Android Auto (je nach Modell)
- fairer Preis
- Fahrzeug muss Carplay-Schnittstelle bieten
- Keine Touch-Bedienung bei HDMI-Inhalten
- Internetverbindung über Smartphone notwendig
Ottocast Car TV Mate Pro Max im Test
Netflix und Fernsehen im Auto: Der Ottocast Car TV Mate Pro Max dient als HDMI-Adapter zur Verbindung von Streaming-Geräten wie dem Fire TV Stick. Wir haben das Gerät getestet.
Fernsehen im Auto klingt nach Science-Fiction, ist technisch aber längst möglich – auch wenn es während der Fahrt ausdrücklich nicht zu empfehlen ist. Beim Ottocast Car TV Mate Pro Max handelt es sich um einen Adapter, der als Dongle mit dem Fahrzeug verbunden wird. Am Gerät selbst befindet sich ein HDMI-Eingang für externe Zuspielgeräte, insbesondere Streaming-Sticks wie Fire TV, Roku TV, Apple TV, Waipu TV, Magenta TV oder Google Chromecast sowie Spielkonsolen.
Zusätzlich ermöglicht der Adapter auch die kabellose Verbindung mit dem Smartphone via Apple Carplay oder Android Auto. Wie das alles genau funktioniert und warum wir davon begeistert sind, klären wir im Test.
Achtung: Während der Fahrt ist es strikt verboten, fernzusehen oder Videos zu streamen. Dies gilt als gefährliche Ablenkung und verstößt gegen das Handy- und Ablenkungsverbot (§ 23 Abs. 1a StVO). Es drohen mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg, bei Gefährdung sogar 150 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Generell sollten Videos nur im stehenden Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor geschaut werden.
Design
Der Ottocast Car TV Mate Pro Max erinnert optisch an einen herkömmlichen Wireless-Adapter für Android Auto und Apple Carplay. Das Gehäuse besteht aus hochwertig verarbeitetem Kunststoff und ist quadratisch geformt. Die Kantenlänge beträgt jeweils 58 mm, die Dicke 14 mm. Auch das mit Stoff ummantelte Kabel mit USB-A-Stecker macht einen soliden Eindruck. Eine praktische Klettschlaufe hilft dabei, das Kabel ordentlich zu verstauen – ideal, wenn man den Adapter mitnehmen möchte.
Ausstattung
Der Adapter verfügt über einen HDMI-Ausgang zur direkten Verbindung mit einem Streaming-Stick oder einer Spielkonsole. Zusätzlich gibt es einen USB-A-Port, der allerdings ausschließlich zur Stromversorgung externer Geräte dient. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter für das Kabel liegt im Lieferumfang bei.
Als Schnittstelle nutzt das Gerät die Carplay-Verbindung des Fahrzeugs – allerdings auf unkonventionelle Weise. Der Dongle „zweckentfremdet“ die Carplay-Schnittstelle, um Audio- und Videosignale per HDMI ins Infotainmentsystem einzuspeisen. Nach dem Einstecken erscheint daher zunächst das gewohnte Carplay-Logo auf dem Fahrzeug-Display.
Der Adapter kann weder eigenständig Apps ausführen noch eine Internetverbindung aufbauen. Für den Betrieb benötigt der Nutzer also ein HDMI-Zuspielgerät und muss einen mobilen Hotspot vom Smartphone aus bereitstellen.
Einrichtung
Laut Hersteller ist der Ottocast-Adapter mit den gängigsten TV-Sticks sowie dem Chromecast kompatibel. Auch Spielkonsolen können Nutzer anschließen. Im Test funktionierte das Setup mit dem Amazon Fire TV Stick 4K Max (Testbericht) sowie dem Waipu TV Streaming Stick (Testbericht). Unverzichtbar ist zudem die Fernbedienung des Streaming-Sticks, da das Fahrzeug-Display keine Touch-Eingaben unterstützt – es wird lediglich das HDMI-Bild angezeigt.
Nach dem ersten Einstecken wählt man im Infotainmentsystem das Carplay-Symbol aus. Dann startet ein schwarzer Startbildschirm mit zwei Symbolen: Carplay/Android Auto (CP/AA) und HDMI. Unten führt ein Icon mit Zahnrad zu den Einstellungen. Dort legt man fest, ob beim Start automatisch der HDMI-Eingang aktiviert ist.
Ottocast Car TV Mate Pro Max – Bilder
Wählt man HDMI als Quelle, erscheint das Bildsignal des angeschlossenen Geräts – in unserem Fall das Interface des Streaming-Sticks. Nach dem Verbinden mit dem mobilen Hotspot steht der gewohnte Homescreen bereit. Die Bedienung erfolgt ausschließlich per Fernbedienung.
Die Darstellung auf dem Fahrzeug-Display entspricht möglicherweise nicht der nativen Auflösung eines Fernsehers. Im Test war die Bildqualität für Videoinhalte ausreichend, kleinere Texte in Menüs wirkten jedoch teils unscharf.
Zusätzlich bietet der Ottocast-Dongle die Möglichkeit, das Smartphone kabellos mit dem Infotainmentsystem zu verbinden – via Apple Carplay oder je nach Variante auch Android Auto Wireless. Die Kopplung erfolgt per Bluetooth und ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Alternativ zur HDMI-Quelle lässt sich dann auch das Smartphone als Signalquelle wählen, um beispielsweise Google Maps, Spotify oder andere Apps kabellos im Fahrzeug zu nutzen.
Preis
Mit dem Rabattcode TS20 kostet der Dongle nur 56 Euro statt 80 Euro – in der Variante, die sowohl Wireless Android Auto als auch Apple Carplay unterstützt. Die Version, die ausschließlich mit Carplay kompatibel ist, gibt es mit dem Code bereits für 48 Euro. Der Versand erfolgt kostenfrei aus Lagerbeständen in Frankfurt am Main.
Achtung: Der Hersteller hat seinen Sitz in der Volksrepublik China. Daher gelten abweichende Regelungen beim Käuferschutz, die nicht den EU-Standards entsprechen. Immerhin gewährt der Anbieter ein 30-tägiges Rückgaberecht sowie eine einjährige Garantie.
Fazit
Der Ottocast TV Mate Pro Max ist ein interessanter Adapter für alle, die etwa im Urlaub oder bei längeren Standzeiten über das Fahrzeug-Display Streaming-Inhalte nutzen möchten. Voraussetzung ist ein separater Streaming-Stick oder ein vergleichbares Gerät. Der Adapter nutzt die Carplay-Schnittstelle, um HDMI-Signale ins Infotainmentsystem zu übertragen – das funktioniert überraschend unkompliziert. Eine Touch-Bedinung ist für Quelle über den HDMI-Anschluss nicht möglich, beim TV-Stick bedarf es deshalb immer der Fernsteuerung.
Zusätzlich lässt sich der Dongle auch als kabellose Schnittstelle für Apple Carplay oder je nach Variante auch Android Auto Wireless nutzen. Die Einrichtung ist einfach und schnell erledigt. Wichtig: Ein Streaming-Stick sowie eine mobile Internetverbindung per Hotspot sind erforderlich. Auch darf das System selbstverständlich nur im stehenden Fahrzeug genutzt werden. Der aufgerufene Preis geht angesichts der gebotenen Funktionen in Ordnung.
Diese Bestenlisten zeigen weiteres Zubehör für das Auto:
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Künstliche Intelligenz
Digitale Souveränität in der EU: Workflow für sicherheitskritische Chips
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
.
Mit Unterstützung des European Chips Act hat der Chip-Auftragsfertiger Globalfoundries (GF) ein Verfahren umgesetzt, bei dem jeder Schritt vollständig in der EU bleibt. Als Pilotkunde für dieses „European Sovereign Manufacturing“ dient die niederländische Firma Qualinx. Sie lässt ihre besonders sparsamen GNSS-Empfangschips der Baureihe QLX3xx bei GF in Dresden produzieren.
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Beim European Sovereign Manufacturing von GF verlassen weder die Daten des Chip-Designs noch physische Materialien Europa. Auch ein Secure Mask Service ist den Prozess eingebunden.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom arbeitet GF daran, dass künftig auch alle Daten rein über europäische Netze und Cloud-Infrastrukturen verarbeitet und gespeichert werden.
Das Verfahren soll auch für kleinere Unternehmen nutzbar werden, beispielsweise über Multi-Projekt-Wafer-Shuttles, bei denen Chips unterschiedlicher Firmen auf derselben Silziumscheibe durch die Fab laufen.
Ziel: sicherheitkritische Chips
Das European Sovereign Manufacturing ist vor allem für sicherheitkritische Chips wichtig, die etwa für Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastrukturen verwendet werden. Bis Ende 2026 will GF in Dresden einen vollständig automatisierten „Trusted European Flow“ etablieren. Auch Test und Packaging der Dies sollen in der EU ansässige Dienstleister (Outsourced Semiconductor Assembly and Test, OSAT) übernehmen.
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Der Qualinx QLX3Gx ist ein System-on-Chip (SoC) mit einem ARM-Kern und einem digitalen Hochfrequenz-Frontend für unterschiedliche Navigationssatellitensysteme wie GPS. Der Chip soll im Mittel mit 1 Milliwatt Leistungsaufnahme auskommen.
(ciw)
Künstliche Intelligenz
Top 10: Der beste Ventilator im Test – Switchbot Standventilator ist Testsieger
Wir zeigen die zehn besten Ventilatoren aus unseren Tests. Der Switchbot Standventilator ist unser Testsieger der Bestenliste.
Ventilatoren sind eine einfache und vergleichsweise günstige Methode, um an heißen Tagen für Erfrischung zu sorgen. Sie senken zwar nicht die tatsächliche Raumtemperatur, doch der Luftzug lässt den Schweiß auf der Haut verdunsten und erzeugt so einen spürbaren Kühleffekt. Im Vergleich zu Klimaanlagen verbrauchen sie nur einen Bruchteil an Strom.
Bei der Wahl des richtigen Geräts kommt es vor allem auf die Bauform an. Vier Kategorien dominieren den Markt: Tischventilatoren für die gezielte Kühlung am Schreibtisch oder Nachttisch, Standventilatoren als kräftige Allrounder für größere Räume, platzsparende Turmventilatoren mit platzsparendem Design sowie Deckenventilatoren für eine gleichmäßige Luftzirkulation im ganzen Raum. Für diese Bestenliste haben wir uns vor allem Standventilatoren (teilweise umbaubar zu Tischventilatoren) und Turmventilatoren angeschaut.
Achtung: Gerade in den sehr warmen Sommerwochen sind die Preise der Ventilatoren teilweise deutlich höher als bei kühlerem Wetter. Zudem können sie fast schon täglich schwanken. Wir empfehlen regelmäßig die tatsächlichen Preise zu überprüfen und bei einem guten Angebot schnell zuzuschlagen.
Welcher ist der beste Ventilator?
Testsieger ist der Switchbot Standventilator mit Akku für 100 Euro. Er glänzt mit extremer Sparsamkeit, drei Höhenkonfigurationen, umfangreicher App-Steuerung und Smart-Home-Integration.
Der Dreo Turbocool 765S für 205 Euro (15-Euro-Coupon anklicken) ist unser Technologiesieger. Die Windleistung überzeugt, es gibt eine Home-Assistant-Integration und die gelungene Sprühnebelfunktion sucht ihresgleichen.
Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 für 92 Euro behauptet seit letztem Jahr den Titel als Preis-Leistungs-Sieger. Die 100 Geschwindigkeitsstufen, der energieeffiziente und leise DC-Motor und die anpassbare Höhe rechtfertigen den Aufpreis gegenüber dem Lite-Modell.
Der Switchbot Standventilator mit Akku ist ein sparsamer, smarter Allrounder mit Akku-Betrieb für 90 Euro. Trotz mäßiger Optik überzeugen die App-Steuerung, der extrem niedrige Stromverbrauch und die flexible Höheneinstellung. Aktuell verlangt Amazon 90 Euro für den smarten Akku-Ventilator.
- niedriger Stromverbrauch
- flexible Höhenverstellung
- Akku-Betrieb
- umfangreiche App
- mit Nachtlicht
- billig wirkender Kunststoff
- auf maximaler Stufe recht laut
- lange Ladezeit von 6 Stunden
Der Dreo Turbocool 765S kombiniert kräftigen Wind, smarte App-Steuerung und eine hervorragende Nebelfunktion. Der Sprühnebel ist deutlich feiner als beim Shark Flexbreeze Pro Mist. Für trockene Räume eine ausgezeichnete Wahl. Aktuell liegt der Preis bei Amazon bei rund 205 Euro, wenn man den 15-%-Coupon anklickt.
- Windleistung und Reichweite
- sehr feiner Sprühnebel
- Smart-Home-Integration mit Home Assistant
- großer 6-l-Wassertank
- Verarbeitung & Design
- auf höchster Stufe deutlich hörbar
- keine vertikale Oszillation
- regelmäßige Entkalkung nötig
- hoher Stromumsatz
- teuer
Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 bringt frischen Wind ins Smart Home. Mit leisem DC-Motor, flexibler Höhenanpassung, 100 Geschwindigkeitsstufen und smarter Steuerung bietet er viel für 85 Euro. Er ist leiser als viele andere günstigere Modelle und fast so leise wie Premium-Ventilatoren, die gerne viermal so viel kosten. Nur ein Akku fehlt – ansonsten ein rundum gelungenes Paket.
- leiser Betrieb dank DC-Motor
- Nutzung als Stand- oder Tischventilator
- 100 Geschwindigkeitsstufen via App
- energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
- Smart-Home-Integration
- Akku nur in Pro-Version
- keine Fernbedienung
Ratgeber
Welche Ventilatoren gibt es?
Ventilatoren sind vielfältig, hier die vier wichtigsten Kategorien: Tischventilatoren eignen sich hervorragend für gezielte Kühlung auf Schreibtischen oder Nachttischen, wo sie einen direkten Luftstrom erzeugen. Standventilatoren verteilen frische Luft in größeren Räumen und sind für Wohnzimmer oder Büros ideal. Turmventilatoren passen in enge Ecken und bieten teilweise Zusatzfunktionen wie Luftreinigung. Deckenventilatoren sorgen für gleichmäßige Luftzirkulation und setzen zugleich stilvolle Akzente in der Einrichtung. Auch Luftreiniger gehören streng genommen zu den Ventilatoren. Dazu empfehlen wir unsere Bestenliste Top 10: Der beste Luftreiniger im Test.
Turmventilator oder Standventilator?
Turmventilatoren bieten ein platzsparendes, modernes Design, das sich unauffällig in jedes Interieur einfügt, und sind wie der Dreo Pilot Max S zuweilen sehr leise, was sie für Schlafzimmer oder Büros prädestiniert. Häufig ist ihr Luftstrom nicht in der Höhe variabel. Standventilatoren hingegen sind wahre Kraftpakete, die mit starkem Luftstrom auch große Räume kühlen. Der Levoit LPF-R432 erreicht eine beeindruckende Reichweite von zehn Metern, benötigt dafür aber mehr Platz und erzeugt auf höchster Stufe nicht nur viel Wind, sondern auch Geräusche. Wer Wert auf ein platzsparendes Design legt, findet im Turmventilator den idealen Begleiter. Wer hingegen maximale Kühlleistung für geräumige Wohnbereiche sucht, setzt auf einen Standventilator.
Gibt es Kombinationen aus Tisch- und Standventilator?
Es gibt Ventilatoren, die sowohl als Tisch- als auch als Standventilator funktionieren. So wechselt etwa der Meaco Fan Sefte 10 mühelos zwischen Tisch- und Standfunktion, um gezielte oder großflächige Kühlung zu bieten. Ähnlich verhält es sich mit dem Levoit LPF-R432, dem Shark Flexbreeze Pro Mist und dem Philips CX3550/01.
Wie sicher sind Ventilatoren für Kinder und Haustiere?
In Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist die Sicherheit eines Ventilators von zentraler Bedeutung, da neugierige Finger oder Pfoten schnell in Gefahr geraten können. Engmaschige Gitter, die Rotorblätter zuverlässig abschirmen, sind ein Muss. Alle von uns getesteten Ventilatoren erfüllen dieses Kriterium. Ein stabiler Standfuß verhindert, dass das Gerät bei einem versehentlichen Stoß umkippt, was beim Levoit LPF-R432 mit seinem soliden 7,5-kg-Gewicht vorbildlich gelingt, während der Meaco Fan Sefte 10 dazu neigt, nach hinten umzukippen. Rotorlose Ventilatoren, wie der Shark Turboblade, bieten die höchste Sicherheit, da sie ohne sichtbare Blätter auskommen und somit das Verletzungsrisiko minimieren. Manche Modelle verfügen über zusätzliche Sicherheitsfunktionen, etwa eine automatische Abschaltung beim Umkippen.
Wie leise sollte ein Ventilator sein?
Die Lautstärke eines Ventilators, gemessen in Dezibel, entscheidet darüber, ob er in sensiblen Umgebungen wie Schlafzimmern eingesetzt werden kann. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 erweist sich als im Test nahezu unhörbar. Der Dreo Pilot Max S gehört mit 22,5 dB(A) zu den leisesten Turmventilatoren. Trotz 23,5 dB(A) auf niedrigster Stufe fällt der Shark Turboblade hingegen durch eine hohe Geräuschfrequenz auf, die subjektiv als störend empfunden wird. Ziemlich laut ist mit 27,5 dB(A) der Philips CX5535/11 Turmventilator.
Wie wichtig ist die Wurfweite eines Ventilators?
Die Wurfweite, also die Entfernung, über die ein Ventilator spürbare Luftbewegung erzeugt, ist ein entscheidendes Kriterium für seine Effektivität. Tischventilatoren erreichen in der Regel drei bis fünf Meter, während Standventilatoren mit fünf bis acht Metern eine größere Fläche abdecken. Turmventilatoren liegen meist bei vier bis sechs Metern, und Deckenventilatoren verteilen die Luft sanft im gesamten Raum. Eine freie Platzierung, fern von Möbeln oder Wänden, maximiert die Wurfweite.
Der Levoit LPF-R432 ist einer der stärksten Ventilatoren, da er selbst in zehn Metern Entfernung noch einen deutlichen Luftzug liefert. Der Meaco Fan Sefte 10 und der Philips CX3550/01 Standventilator sind ebenfalls hervorragend. Beim Shark Turboblade enttäuscht der Luftstrom hingegen, da er bereits nach fünf Metern verpufft.
Wie viel Strom verbraucht ein Ventilator?
Der Stromverbrauch eines Ventilators hängt vom Modell und der Leistung ab, liegt jedoch generell deutlich unter dem von Klimaanlagen. Besonders sparsam zeigen sich der Levoit LPF-R432 mit 1,5 W auf niedrigster und 21,7 W auf höchster Stufe sowie der Shark Flexbreeze Pro Mist, der nur 1,2 W im Minimalbetrieb und 13,9 W auf der höchsten Stufe benötigt.
Auch der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 überzeugt mit einem Verbrauch von 2 bis 13 W – dank seines effizienten DC-Motors ein echtes Vorbild im Hinblick auf Energieeffizienz. Der Meaco Fan Sefte 10 liegt mit 2,4 bis 19,6 W ebenfalls im sparsamen Bereich.
Deutlich mehr Energie benötigt der Shark Turboblade, der auf höchster Stufe 55,3 W verbraucht. Noch auffälliger ist der Philips CX3550/01 Standventilator, der mit 25,1 bis 41,1 W zu den stromhungrigeren Modellen zählt.
Modelle mit Eco-Modi, wie der Levoit oder Meaco, passen die Leistung automatisch an, um den Verbrauch zu senken. DC-Motoren sind AC-Motoren in puncto Effizienz (und Lautstärke) klar überlegen, was sich bei Dauerbetrieb finanziell bemerkbar macht.
Was kostet ein guter Ventilator?
Tischventilatoren sind bereits für 20 bis 100 Euro erhältlich, während Standventilatoren in einer Preisspanne von 30 bis 200 Euro liegen. Turmventilatoren kosten zwischen 50 und 300 Euro, und Deckenventilatoren können je nach Design und Funktionen 100 bis 500 Euro verlangen. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 ist mit 92 Euro ein echter Preis-Leistungs-Sieger, der smarte Funktionen mit Sparsamkeit verbindet. Der Levoit LPF-R432 kostet 130 Euro.
Was ist ein rotorloser Ventilator?
Ein rotorloser Ventilator, auch als „bladeless fan“ bezeichnet, versteckt seine Lüftereinheit häufig im Standfuß, um einen Luftstrom ohne sichtbare Rotorblätter zu erzeugen, wie der Shark Turboblade im Test demonstriert. Sein futuristisches Design, das an eine Hightech-Windmühle erinnert, macht ihn zum Blickfang in jedem Raum und bietet höchste Sicherheit, da keine Blätter zugänglich sind – ideal für Haushalte mit Kindern oder Haustieren.
Doch der Shark Turboblade ist teuer. Dabei ist seine Luftleistung schwach, da der Luftstrom im Test nach fünf Metern kaum noch spürbar ist. Der Stromverbrauch von 55,3 Watt auf höchster Stufe ist zudem happig, und die fehlende App-Steuerung wirkt in dieser Preisklasse überholt. Rotorlose Ventilatoren sind perfekt für designbewusste Nutzer, die Sicherheit und Ästhetik priorisieren, doch für maximale Kühlleistung bleiben Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 die bessere Wahl.
Fazit
Ventilatoren sind eine günstige und energiesparende Lösung, um an heißen Tagen für Erfrischung zu sorgen. Anders als eine Klimaanlage senken sie zwar nicht die tatsächliche Raumtemperatur, schaffen durch den Luftzug aber einen spürbaren Kühleffekt bei minimalem Stromverbrauch.
Welches Modell das richtige ist, hängt vom Einsatzzweck ab: Standventilatoren mit hoher Wurfweite kühlen große Räume kraftvoll, während für Schlafzimmer und Büro eine niedrige Lautstärke und ein effizienter DC-Motor entscheidend sind. Turmventilatoren punkten zudem mit platzsparendem Design. Ferner lohnt ein Blick auf Extras wie App- oder Sprachsteuerung, Akku und Sprühnebelfunktion sowie auf einen stabilen Stand in Haushalten mit Kindern und Haustieren.
Mehr zum Thema Erfrischung für zu Hause zeigen wir in diesen Ratgebern und Bestenlisten:
Hinweis: Preise können sich täglich ändern. Im Zweifel hilft ein Blick in unseren Preisvergleich.
Switchbot Standventilator mit Akku
Der Switchbot Standventilator mit Akku verspricht smarte Steuerung, kabellosen Betrieb und niedrigen Stromverbrauch zum fairen Preis.
- niedriger Stromverbrauch
- flexible Höhenverstellung
- Akku-Betrieb
- umfangreiche App
- mit Nachtlicht
- billig wirkender Kunststoff
- auf maximaler Stufe recht laut
- lange Ladezeit von 6 Stunden
Switchbot Standventilator mit Akku im Test: So sparsam war noch keiner
Der Switchbot Standventilator mit Akku verspricht smarte Steuerung, kabellosen Betrieb und niedrigen Stromverbrauch zum fairen Preis.
Smarte Ventilatoren mit Akku waren lange teuer. Der neue Switchbot Standventilator durchbricht diese Regel und kostet bei Amazon nur 90 Euro. Für diesen Preis bietet er Akku-Betrieb, App-Steuerung, Matter-Anbindung und drei wählbare Höhen in einem einzigen Gerät.
Damit greift er den Xiaomi Mi Standing Fan 2 für 85 Euro direkt an, der zwar smart, aber nicht mobil ist. Der Shark Flexbreeze Pro Mist mit Akku-Funktion kostet hingegen mit 149 Euro gleich deutlich mehr. Ob der Switchbot den Spagat zwischen günstigem Preis und vollwertiger Ausstattung meistert, klärt unser Test.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der Aufbau gelingt zügig. Rundsockel und zwei Verlängerungsstangen ergeben drei mögliche Höhen: 47 cm als kompakter Tischventilator, 74 cm als mittlere Variante oder maximal 100 cm in voller Größe.
Mit nur 2,4 kg gehört er zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Das ABS-Kunststoffgehäuse zeigt sich in schlichtem Weiß. Die Abdeckung des Ventilatorkopfes setzt auf hellbraunen Kunststoff mit Holzdekor in der Mitte. Diese Designentscheidung soll Wohnlichkeit vermitteln, wirkt aber wenig hochwertig. Hier fällt der Switchbot hinter dem schicken Xiaomi Mi Standing Fan 2 zurück.
SwitchBot Standventilator mit Akku Bilder
Der Kopf bleibt mit knapp 35 cm Durchmesser angenehm kompakt. Das Frontgitter lässt sich teilweise abnehmen. So gelangt man zur Reinigung an die Rotorblätter. Eine Besonderheit ist das integrierte Nachtlicht in zwei Helligkeitsstufen. Das warmweiße Licht strahlt nach hinten ab und sorgt für angenehme Stimmung im Raum.
Insgesamt fällt die von Kunststoff dominierte Verarbeitung ordentlich aus, ohne Premium-Niveau zu erreichen. Gelenke und Verstellmechanik wirken stabil genug für den Alltag. Bei der Oszillation wackelt oder knarzt nichts – das ist nicht selbstverständlich.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Der Hersteller verspricht eine Reichweite von bis zu 27 Metern und eine Luftgeschwindigkeit von 6,1 m/s. Im Test bestätigt sich eine ordentliche Performance: Auf voller Stufe weht der Luftstrom bei 5 Metern sehr deutlich. Bei 7 Metern ist er noch klar spürbar, selbst bei 10 Metern kommt etwas an. Die Bündelung des Luftstroms gelingt gut, höhere Stufen wirken dadurch zugig und punktuell statt breit gefächert. Auf niedrigen Stufen bläst der Switchbot dagegen angenehm weich.
Bei der Lautstärke messen wir mit App 23 dB im leisesten Modus – ein hervorragender Wert fürs Schlafzimmer. Auf maximaler Stufe steigt die Lautstärke dann allerdings auf 60 dB. Damit gehört er bei Volllast zu den lauteren Modellen. Die Oszillation arbeitet horizontal bis 90 Grad und vertikal bis 100 Grad. Beide Bewegungen laufen relativ langsam und weich, der Schwenkbereich bleibt aber moderat.
Bedienung & App
Die Steuerung am Gerät erfolgt über selbsterklärende Touch-Tasten. Haptisches Feedback fehlt, ein Piepton bestätigt die Eingaben. Wer das nicht mag, schaltet ihn in der App ab.
SwitchBot Standventilator mit Akku Screenshots
Die mitgelieferte Fernbedienung erinnert in ihrer flachen, runden Form an einen kleinen Eishockey-Puck. Sie läuft mit einer CR2032-Knopfzelle und haftet magnetisch am hinteren Teil des Ventilatorkopfes. Im Test muss man recht genau zielen, damit die Befehle ankommen. Die Reichweite beträgt maximal 6 Meter.
Richtig spannend wird es in der Switchbot-App, die eine Registrierung erfordert. Sie steuert den Ventilator per Bluetooth oder via WLAN mit zusätzlichem Hub. Statt 10 stehen hier 100 Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung. Auch der Oszillationswinkel lässt sich auf 30, 60 oder 90 Grad festlegen. Zeitpläne und Timer ergänzen das Angebot. Die Integration in Alexa und Google Home funktioniert problemlos. Matter-Unterstützung gibt es nur mit zusätzlichem Switchbot-Hub. Auch Home Assistant kann eingebunden werden. Viele Smart-Funktionen erfordern allerdings eine Cloud-Verbindung und damit den optionalen Hub.
Akku & Stromverbrauch
Der integrierte Lithium-Ionen-Akku misst 2400 mAh. Der Hersteller nennt bis zu 28 Stunden Laufzeit auf niedrigster Stufe. Im Test schafft die mittlere Stufe etwa 8 Stunden, die maximale Stufe nur gut 3 Stunden. Geladen wird per USB-C oder Netzteil – allerdings nur mit 5 Watt, was zu einer langen Ladezeit von rund 6 Stunden führt. Netzbetrieb während des Ladens ist möglich. Beim Stromumsatz glänzt der Switchbot: 1,1 Watt auf Stufe 1, maximal 12 Watt auf Stufe 10. Damit ist er der sparsamste Ventilator in unserem bisherigen Testfeld. Die Oszillation kostet horizontal und vertikal je 1 Watt extra, das Nachtlicht 2,5 Watt bei voller Helligkeit.
Was kostet der Switchbot Standventilator mit Akku?
Aktuell verlangt Amazon 90 Euro für den smarten Akku-Ventilator. Das ist ein attraktiver Preis: günstiger als vergleichbare Akku-Modelle wie der Shark Flexbreeze Pro Mist und nur unwesentlich teurer als der Xiaomi Mi Standing Fan 2 ohne Akku.
Fazit
Der Switchbot Standventilator mit Akku glänzt vor allem dank seiner extremen Sparsamkeit. Mit 1,1 Watt auf niedrigster und 12 Watt auf höchster Stufe ist er der effizienteste Ventilator in unserem bisherigen Testfeld. Die drei Höhenkonfigurationen machen ihn flexibel einsetzbar – vom Schreibtisch bis zum vollwertigen Standventilator.
Auch die App-Steuerung mit 100 Geschwindigkeitsstufen, Zeitplänen und smarter Anbindung an Alexa, Google Home, Matter und Home Assistant überzeugt. Allerdings ist dann häufig der zusätzliche Hub gefragt. Der Akku-Betrieb ermöglicht echte Mobilität auf Balkon, Terrasse oder im Garten. Auch die Windkraft fällt für Größe und Verbrauch erstaunlich kräftig aus.
Schwächen zeigt der Switchbot bei der Optik: Die hellbraune Kunststofffront wirkt billig und passt nicht recht zum smarten Anspruch. Auf maximaler Stufe wird er mit 60 dB merklich laut. Die Ladezeit von 6 Stunden über die 5-Watt-Ladung ist lang, die Reichweite der Puck-artigen Fernbedienung mit 6 Metern knapp bemessen.
Wer einen smarten, energieeffizienten Ventilator mit Akku-Betrieb sucht und über die mäßige Optik hinwegsehen kann, macht mit dem Switchbot wenig falsch. Für Smart-Home-Fans mit Matter-Setup ist er besonders interessant.
Dreo Turbocool 765S
Der Turmventilator Dreo Turbocool 765S gefällt im Test dank kräftigem Wind, smarter App-Steuerung und einer ausgezeichneten Nebelfunktion.
- Windleistung und Reichweite
- sehr feiner Sprühnebel
- Smart-Home-Integration mit Home Assistant
- großer 6-l-Wassertank
- Verarbeitung & Design
- auf höchster Stufe deutlich hörbar
- keine vertikale Oszillation
- regelmäßige Entkalkung nötig
- hoher Stromumsatz
- teuer
Dreo Turbocool 765S im Test: Turmventilator mit App kühlt mit feinem Sprühnebel
Der Turmventilator Dreo Turbocool 765S gefällt im Test dank kräftigem Wind, smarter App-Steuerung und einer ausgezeichneten Nebelfunktion.
Klassische Ventilatoren bewegen nur Luft. Der Dreo Turbocool 765S geht weiter und kombiniert kraftvollen Wind mit feinem Sprühnebel. Ein großer 6-l-Tank versorgt das Gerät mit Wasser, das per Verdunstung zusätzlich kühlt.
Mit aktuell rund 205 Euro bei Amazon (15-%-Coupon anklicken) positioniert sich der smarte Turmventilator im oberen Mittelfeld. Damit ist er teurer als der Dreo Pilot Max S (Testbericht), bleibt aber unter den Preisen vergleichbarer Dyson-Modelle. Spannend ist der direkte Vergleich mit dem Shark Flexbreeze Pro Mist (Testbericht), der ebenfalls auf Sprühfunktion setzt. Ob der Dreo die richtige Wahl ist, klärt unser Test.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der Dreo Turbocool 765S misst rund 90 cm in der Höhe. Das schlanke Turmgehäuse verjüngt sich nach oben und wirkt edel. Die Verarbeitung übertrifft das Niveau vieler günstiger Turmventilatoren deutlich, der breite Sockel sorgt für sicheren Stand. Oben sitzt ein gut sichtbares, rundes Display, darunter befindet sich das Touch-Bedienfeld. Die mitgelieferte Fernbedienung findet auf der Rückseite oben einen sicheren Halter.
Der 6-l-Wassertank lässt sich unkompliziert entnehmen und befüllen. Wir empfehlen entkalktes oder zumindest kalkarmes Wasser. Kalkhaltiges Leitungswasser hinterlässt sonst weiße Ablagerungen und kann die feinen Düsen verstopfen. Eine regelmäßige Reinigung und Entkalkung ist Pflicht. Das Netzkabel (1,8 m) bietet ausreichend Spielraum. Einen Akku gibt es nicht – der Turbocool 765S ist auf eine Steckdose angewiesen.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Die Windleistung beeindruckt für einen Turmventilator. Mit laut Hersteller bis zu 10 m/s Luftgeschwindigkeit gehört der Dreo zu den kräftigeren Vertretern seiner Zunft. In wenigen Metern Entfernung ist der Luftzug noch sehr deutlich spürbar. Bei 7 m bleibt er gut wahrnehmbar, nach 10 m kommt immerhin ein leichter Hauch an. Die Herstellerangabe zur Reichweite (rund 18 m) erscheint uns aber übertrieben.
Zwölf Geschwindigkeitsstufen und vier Ventilatormodi sorgen für feine Abstufung. Auf niedrigster Stufe messen wir flüsterleise 24 dB(A) in einem halben Meter Abstand. Auf höchster Stufe steigt der Wert auf laute 60 dB(A). Die Oszillation arbeitet etwas lauter als der Ventilator auf niedrigster Stufe, ist aber nach wie vor recht ruhig. Gleiches gilt für die Sprühnebelfunktion. Die horizontale 90°-Oszillation verteilt die Luft gleichmäßig. Eine vertikale Oszillation fehlt.
Bedienung & App
Die Steuerung gelingt über drei Wege: Touchfeld am Gerät, Fernbedienung oder Dreo-App. Alle drei Optionen bieten Zugriff auf die zwölf Geschwindigkeitsstufen, vier Ventilatormodi und vier Nebelstufen. Ein Schlafmodus und eine Kindersicherung runden das Paket ab.
Die App-Steuerung via WLAN macht den Turbocool 765S smart. Geschwindigkeit, Modus, Nebelstufe und Oszillation lassen sich bequem vom Sofa aus regeln. Der integrierte Feuchtigkeitssensor ermöglicht eine automatische Regelung der Luftfeuchtigkeit. Auch Zeitpläne und Automatisierungen sind einrichtbar. Die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig. In diesem Punkt hängt der Dreo den Shark Flexbreeze Pro Mist klar ab, der komplett offline bleibt.
Wer sein Smart Home über Home Assistant betreibt, freut sich über die offizielle Dreo-Integration. Der Turbocool 765S (Modellbezeichnung DR-HPF010S) steht auf der offiziellen Kompatibilitätsliste. Ein/Aus, Lüfterstufe, Modi und Oszillation lassen sich direkt aus Home Assistant heraus steuern. Automatisierungen, Szenen und Dashboards sind ebenfalls möglich. Ein Wermutstropfen: Die Integration nutzt aktuell die Dreo-Cloud und arbeitet nicht vollständig lokal.
Besonderheiten
Die Nebelfunktion ist das Highlight des Geräts. Vier Nebelstufen erzeugen einen erstaunlich feinen Sprühnebel. Hier zeigt sich der entscheidende Vorteil gegenüber dem Shark Flexbreeze Pro Mist: Während Shark eher grobe Tröpfchen ausspuckt, die für Innenräume kaum tauglich sind, vernebelt der Dreo das Wasser deutlich feiner. Das Ergebnis ist eine angenehme Erfrischung statt unschöner Wasserflecken.
Auf niedriger Stufe hält der 6-l-Tank über 24 Stunden, auf maximaler Stufe immerhin sieben Stunden. Die tatsächliche Raumtemperatur senkt der Nebel nur begrenzt. Er verbessert vor allem die gefühlte Kühlung durch Verdunstung, was sich erfrischend anfühlt. In bereits feuchten Räumen verpufft der Effekt, in trockenen Räumen wirkt er deutlich besser.
Stromverbrauch
Auf niedriger Stufe gibt sich der Turbocool 765S sparsam mit nur 2,9 W. Auf höchster Stufe steigt der Verbrauch auf 39 W. Die Oszillation kostet zusätzliche 3,8 W. Je nach Intensität schlägt die Nebelfunktion mit weiteren 21 bis 41 W zu Buche. Der Hersteller nennt eine maximale Leistungsaufnahme von 96 W, wir messen maximal 84 W. Herstellerangabe wirkt damit etwas zu hoch gegriffen. Insgesamt gehört der Dreo damit zu den leistungshungrigen Ventilatoren.
Preis: Was kostet der Dreo Turbocool 765S?
Aktuell liegt der Preis bei Amazon bei rund 205 Euro, wenn man den 15-%-Coupon anklickt.
Fazit
Der Dreo Turbocool 765S ist ein richtig gutes 2-in-1-Gerät. Turmventilator und Luftbefeuchter ergänzen sich sinnvoll. Die Windleistung überzeugt, der Luftstrom reicht bis in ferne Raumecken. Zwölf Geschwindigkeitsstufen und vier Modi bieten ausreichend Flexibilität.
Besonders die Nebelfunktion hebt sich von der Konkurrenz ab. Anders als beim Shark Flexbreeze Pro Mist erzeugt der Dreo einen wirklich feinen Sprühnebel statt grober Tropfen. Das macht den Einsatz auch in Innenräumen möglich. Die smarte App-Steuerung mit Feuchtigkeitssensor, Automatisierungen und Sprachbefehlen ergänzt die Grundausstattung. Dank offizieller Home-Assistant-Integration fügt sich der Turmventilator zudem nahtlos in bestehende Smart-Home-Setups ein. Der große 6-l-Tank ermöglicht lange Laufzeiten ohne Nachfüllen.
Schwächen gibt es trotzdem. Auf höchster Stufe ist der Turmventilator deutlich hörbar. Eine vertikale Oszillation fehlt. Regelmäßige Entkalkung ist Pflicht, am besten nutzt man nur entkalktes oder kalkarmes Wasser. Wer einen smarten Turmventilator mit echtem Zusatznutzen für trockene Räume sucht und das nötige Kleingeld hat, trifft mit dem Dreo eine gute Wahl. Für reine Kühlung ohne Nebelbedarf gibt es allerdings günstigere Alternativen.
Xiaomi Mi Standing Fan 2
Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.
- leiser Betrieb dank DC-Motor
- Nutzung als Stand- oder Tischventilator
- 100 Geschwindigkeitsstufen via App
- energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
- Smart-Home-Integration
- Akku nur in Pro-Version
- keine Fernbedienung
Ventilator Xiaomi Mi Standing Fan 2 im Test: Leise genug für das Schlafzimmer
Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.
Wenn die Temperaturen steigen, sind Kühlungslösungen ein heißes Thema. Während Klimaanlagen den Geldbeutel und die Stromrechnung belasten, bieten Ventilatoren eine erschwingliche Alternative. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 verspricht smarte Funktionen, leisen Betrieb und flexiblen Einsatz.
Mit seinem Preis von 85 Euro positioniert sich der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Im Vergleich zu den Dyson-Modellen, die schnell mehrere hundert Euro kosten, wirkt der Xiaomi-Ventilator geradezu wie ein Schnäppchen. Andererseits kostet er deutlich mehr als einfache Standventilatoren ohne smarte Funktionen, die schon ab 30 Euro zu haben sind. Wir testen, ob sich der Aufpreis lohnt.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt sich in minimalistischem, modernem Design. Die komplett weiße Farbgebung passt in nahezu jedes Wohnambiente, auch wenn er bauartbedingt mehr Platz einnimmt als etwa ein Turmventilator. Die Montage gelingt unkompliziert – selbst Möbel-Zusammenbau-Muffel bekommen das ohne Schwierigkeiten hin.
Mit 3 kg Gewicht und Abmessungen von 34 × 33 × 100 cm steht der Ventilator stabil, ohne dabei zu wuchtig zu wirken. Ein cleveres Feature ist die dreiteilige Stange: Durch den optionalen Verzicht auf ein Element verwandelt sich der Standventilator im Handumdrehen in einen kompakteren Tischventilator. Das gelingt auch ohne zusätzliches Werkzeug dank den einfach mittels Klick-Mechanismus zusammensteckbaren Segmenten. Beim Lite-Modell werden diese hingegen fest verschraubt, entsprechend ist die Anpassung aufwendiger. Der Standing Fan 2 Pro hingegen punktet mit einer edleren Aluminiumstange statt des weißen Kunststoffs.
Xiaomi Mi Standing Fan 2 Bilder
Die Rotorblätter sind ein Highlight: 7+5 flügelförmige Blätter sollen eine natürlichere Brise erzeugen als die Standardblätter des Lite-Modells. Die Abdeckung schützt nicht nur neugierige Kinderfinger und Haustierpfoten vor den rotierenden Teilen, sondern lässt sich auch leicht abnehmen und reinigen.
Durchdacht ist auch der im Fuß integrierte Stromanschluss. Anders als beim Lite-Modell, bei dem das Kabel oben angeschlossen unschön herunterhängt, bleibt hier alles aufgeräumt. Der Drehungsdämpfer sorgt für sanftes Oszillieren und weniger Vibration. Die Verarbeitung macht trotz viel Kunststoff insgesamt einen soliden Eindruck.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Der Standing Fan 2 pustet ordentlich. Auf höchster Stufe erzeugt er einen kräftigen Luftstrom mit beeindruckender Reichweite – vergleichbar mit teureren Modellen. Im Test ist das auch noch aus sechs Metern Entfernung deutlich zu spüren. Bei maximaler Leistung ist der Ventilator zwar deutlich hörbar, bleibt aber angenehmer als der surrende Lite mit seinem Wechselstromrichter.
Auf Stufe 1 arbeitet der Standing Fan 2 dagegen flüsterleise – perfekt fürs Schlafzimmer. Hier zahlt sich der Gleichstromwechselrichter aus, der den Ventilator deutlich leiser macht als den Lite.
Bei der Oszillation zeigt sich der Fan 2 flexibel: Horizontal schwenkt er bis zu 140° – einstellbar in fünf Stufen (30°, 60°, 90°, 120° oder 140°). Vertikal lässt er sich manuell um 39° neigen (23° nach oben, 16° nach unten).
Bedienung & App
Die Steuerung erfolgt über die Mi Home App via WLAN (IEEE 802.11b/g/n 2,4 GHz). Die Einrichtung gelingt im Test schnell und unkompliziert.
Die App bietet deutlich mehr Möglichkeiten als die physischen Tasten am Gerät. Während am Ventilator selbst nur Ein/Aus, Oszillation, ein Timer und vier Geschwindigkeitsstufen verfügbar sind, eröffnet die App neue Möglichkeiten: 100 Geschwindigkeitsstufen für den optimalen Kompromiss zwischen Kühlleistung und Geräuschpegel, Umschaltung zwischen pulsierendem Brisenmodus und direktem Luftstrom sowie programmierbare 24-Stunden-Zeitpläne für die ganze Woche.
Die Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig und erspart den Gang zum Ventilator. Eine Fernbedienung liegt nicht bei.
In der App stehen zwei Ansichtstypen zur Verfügung: „traditionell“ und „serienmäßig“. Die traditionelle Ansicht bietet mehr Details, während die neuere „serienmäßige“ Ansicht schlanker daherkommt. Allerdings hapert es bei letzterer an der Übersetzung.
Xiaomi Mi Standing Fan 2 Screenshot
Besonderheiten
Der DC-Kupferdrahtmotor ist ein technisches Highlight und effizienter als der AC-Motor des Lite-Modells. Die Messwerte sprechen für sich: Im Standby mit aktivem WLAN verbraucht der Standing Fan 2 nur 0,6 Watt. Je nach Stufe steigt der Verbrauch auf 2 bis 12 Watt.
Die Oszillation kostet auf jeder Stufe etwa 1 Watt mehr Strom. Bei aktiviertem Schwenkmodus sollte man also mit 3 bis 13 Watt rechnen – immer noch sehr sparsam.
Im Vergleich zum Pro-Modell fehlt allerdings ein Akku. Wer den Ventilator flexibel im Garten oder auf der Terrasse nutzen möchte, muss auf das teurere Modell zurückgreifen, das bis zu 20 Stunden kabellos läuft.
Was kostet der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2?
Mit seinem Preis von 85 Euro liegt der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Für den Aufpreis gegenüber dem Lite erhält man einen leiseren Motor, mehr Einstellmöglichkeiten und die flexible Höhenanpassung – ein faires Upgrade. Die Pro-Version lockt mit Akku und Aluminiumstange.
Fazit
Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt, dass smarte Ventilatoren nicht teuer sein müssen. Die 100 Geschwindigkeitsstufen, der energieeffiziente und leise DC-Motor und die anpassbare Höhe rechtfertigen den Aufpreis gegenüber dem Lite-Modell.
Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht premium. Die Smart-Home-Integration funktioniert problemlos, und die App bietet viele nützliche Funktionen. Über die Übersetzungsschwächen kann man leicht hinwegsehen.
Wer einen flexiblen, leisen und smarten Ventilator sucht, ohne finanziell in Dyson-Sphären vorzudringen, macht mit dem Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 alles richtig. Wer unbedingt einen Akku benötigt, sollte zum Pro-Modell greifen.
Levoit LPF-R432-WEU
Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.
- leiser Betrieb
- beeindruckende Windkraft
- 2-in-1-Design
- doppelte Oszillation
- sparsamer Stromverbrauch
- keine App-Steuerung
- Stromkabel in Säulenmitte
- fehlender Tragegriff
- sehr kleine Fernbedienung
Levoit LPF-R432 im Test: Sehr leiser Standventilator mit hoher Leistung ab 130 €
Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.
Die Suche nach dem perfekten Ventilator gestaltet sich schwierig: Er soll stark blasen, aber leise sein. Er soll überall hinpassen, aber trotzdem große Räume kühlen. Er soll modern aussehen, aber nicht die Haushaltskasse sprengen. Der Levoit LPF-R432 verspricht für 130 Euro, all diese Widersprüche aufzulösen. Mit einem laut Hersteller maximalen Luftstrom von 2465 Kubikmetern pro Stunde gehört er zu den Kraftpaketen unter den Standventilatoren. Gleichzeitig will er auf niedrigster Stufe zu den leisesten seiner Art gehören. Wir machen den Test.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der erste Eindruck zählt – und der Levoit LPF-R432 macht eine gute Figur. Er ist in Weiß oder Schwarz verfügbar und kommt in den Abmessungen von 31,75 x 36,83 x 111 Zentimetern. Das Gewicht von 7,5 Kilogramm verleiht ihm einen stabilen Stand, macht ihn aber auch zum Schwergewicht unter den Turmventilatoren.
Die Montage gelingt selbst handwerklich Unbegabten in wenigen Minuten. Der untere Teil der Standsäule lässt sich einfach weglassen. So schrumpft der Ventilator auf handliche 70 Zentimeter und wird zum Tischventilator.
Das Gehäuse besteht komplett aus robustem Kunststoff. Die Verarbeitung wirkt solide. Praktisch: Nach dem Lösen von zwei Schrauben sind die Gitter vorn und hinten abnehmbar. Sie sind vollständig waschbar.
Ein Wermutstropfen bleibt: der fehlende Tragegriff. Wer den Ventilator transportieren möchte, benötigt beide Hände. Der Stromanschluss sitzt nicht im Fuß, sondern etwa in der Mitte der Standsäule. Das Kabel hängt dadurch immer sichtbar herum – schade.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Der Hersteller wirbt mit einem Luftstrom von bis zu 2465 Kubikmetern pro Stunde und einer Windgeschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Das sind keine leeren Marketingversprechen.
Selbst in fünf Metern Entfernung fühlt sich der Luftstrom noch an wie eine deutliche Brise. Nach 7,5 Metern spürt man immer noch eine merkliche Luftbewegung. Und selbst in zehn Metern Entfernung – das entspricht etwa der Diagonale eines 50-Quadratmeter-Raums – kommt noch ein sanfter Hauch an. Damit gehört der Levoit zu den reichweitenstärksten Ventilatoren, die wir getestet haben.
Auf niedrigster Stufe messen wir dank des Gleichstrommotors in 50 Zentimeter Abstand gerade einmal 22 Dezibel. Ein sehr leiser Wert, verglichen mit den anderen Ventilatoren in unserem Testfeld. Auf höchster Stufe legt er dann aber deutlich hörbar los, wir messen 49,1 Dezibel.
Die Oszillation verdient besondere Erwähnung. Während die meisten Turmventilatoren nur horizontal schwenken, beherrscht der Levoit auch die Vertikale. 90 Grad horizontal und 120 Grad vertikal sorgen für eine dreidimensionale Luftverteilung. Der Ventilator nickt quasi und schüttelt gleichzeitig den Kopf – eine faszinierende Choreografie, die tatsächlich für eine bessere Raumabdeckung sorgt. Allerdings lässt sich der Oszillationswinkel nicht einschränken, er schwenkt stets den vollen Bereich ab.
Beim Stromverbrauch zeigt sich der Levoit von seiner sparsamen Seite. Auf kleinster Stufe genehmigt er sich nur 1,5 Watt. Bei maximaler Leistung steigt der Verbrauch auf immer noch moderate 21,7 Watt. Die horizontale Oszillation schlägt mit zusätzlichen 3,5 Watt zu Buche, die vertikale mit 2,5 Watt. Selbst bei Dauerbetrieb auf höchster Stufe mit beiden Oszillationen kostet der Stromverbrauch bei 30 Cent pro Kilowattstunde nur etwa 20 Cent pro Tag.
Bedienung & App
Die Bedienung des Levoit LPF-R432 erfolgt vor allem über die mitgelieferte Fernbedienung. Mit einer Reichweite von bis zu zehn Metern lässt sich der Ventilator bequem vom Sofa aus steuern. Die Fernbedienung haftet magnetisch am Gerät – eine gute Lösung gegen das ewige Suchen. Allerdings fällt sie recht klein aus und liegt nicht optimal in der Hand. Im Test funktioniert sie dennoch zuverlässig und ohne spürbare Verzögerung.
Der Standventilator pustet in zwölf Geschwindigkeitsstufen. Vier Betriebsmodi stehen zur Verfügung: Der Normal-Modus tut genau das, was man erwartet. Der Schlaf-Modus reduziert die Geschwindigkeit stufenweise und schaltet nach der eingestellten Zeit ab. Der Auto-Modus orientiert sich an der Raumtemperatur – allerdings ohne diese anzuzeigen. Im Eco-Modus passt der Ventilator die Geschwindigkeit ebenfalls automatisch an die Temperatur an, optimiert dabei aber den Energieverbrauch.
Ein 12-Stunden-Timer in Stundenschritten ermöglicht flexible Abschaltzeiten. Praktisch für alle, die beim Einschlafen eine Brise mögen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten wollen.
Die Bedienelemente am Gerät regeln Ein/Aus, Windstärke, Oszillation und Timer. Einen direkten Modus-Schalter sucht man vergebens. Wer zwischen den Modi wechseln möchte, muss zur Fernbedienung greifen.
Eine Smartphone-App-Steuerung fehlt komplett. Während andere Levoit-Modelle längst smart geworden sind, bleibt der LPF-R432 offline. Auch eine Temperaturanzeige im Display sucht man vergebens – schade, wo doch zwei Modi temperaturabhängig arbeiten.
Was kostet der Levoit LPF-R432?
Aktuell bietet Amazon den Ventilator für 90 Euro an – im Hochsommer waren es stolze 130 Euro.
Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich der Levoit im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren gibt es bereits ab 30 Euro, allerdings ohne vergleichbare Features. Premium-Modelle von Dyson oder Balmuda kosten das Drei- bis Fünffache. Angesichts der gebotenen Leistung und Ausstattung erscheint der Preis fair.
Fazit
Der Levoit LPF-R432 ist ein durchdachter Standventilator mit beeindruckenden Stärken und verschmerzbaren Schwächen. Sein dickster Pluspunkt ist die Kombination aus Kraft und Stille. Mit 2465 Kubikmetern Luftstrom pro Stunde pustet er kräftiger als die meiste Konkurrenz. Trotzdem flüstert er auf niedrigster Stufe sehr leise.
Das 2-in-1-Design macht ihn flexibel einsetzbar. Die Verwandlung vom Stand- zum Tischventilator gelingt mühelos. Die doppelte Oszillation sorgt für Luftverteilung in alle Richtungen. Zwölf Geschwindigkeitsstufen bieten für jede Situation die passende Einstellung – von der sanften Brise bis zum deutlichen Wind.
Die Verarbeitung überzeugt. Die abnehmbaren und waschbaren Gitter erleichtern die Reinigung. Der sparsame Stromverbrauch und der intelligente Eco-Modus schonen Umwelt und Geldbeutel.
Kritikpunkte bleiben der fehlende Tragegriff und das ungünstig platzierte Stromkabel. Als negativ empfinden wir auch die fehlende App-Steuerung. Die kleine Fernbedienung könnte ergonomischer sein, funktioniert aber zuverlässig.
Unterm Strich liefert Levoit mit dem LPF-R432 einen sehr guten Standventilator ab. Er eignet sich besonders für alle, die Wert auf leisen Betrieb und flexible Einsatzmöglichkeiten legen. Wer auf Smart-Home-Features verzichten kann und einen zuverlässigen, leistungsstarken Ventilator sucht, macht hier nichts falsch. Der aktuelle Preis von 130 Euro macht den Kauf noch attraktiver.
Dyson Cool CF1
Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.
- Verarbeitung und Design
- rotorlose Technik
- niedriger Stromverbrauch
- Windkraft
- leise aber hochfrequent
- keine App
- teuer
So gut ist der günstigste Dyson-Ventilator: Cool CF1 ohne Rotorblätter im Test
Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.
Dyson-Ventilatoren sind teuer, schick und technisch einzigartig. Der Cool CF1 ist Dysons günstigstes Modell und kostet trotzdem 225 Euro. Während Konkurrenten wie der Xiaomi Mi Standing Fan 2 für ein Drittel des Preises App-Steuerung und variable Höheneinstellung bieten und unsere Testsieger Levoit LPF-R432 für etwa die Hälfte besonders leistungsstark und ruhig ist, setzt Dyson auf rotorlosen Wind und minimalistisches Design.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Die weiß-silberne Farbkombination des Dyson Cool CF1 mit mattem Innenring und glänzend weißer Außenseite wirkt hochwertig. Der rotorlose 35-Zentimeter-Ring thront auf einer kompakten Basis und verleiht dem Ventilator seine charakteristische Dyson-Optik. Fingerabdrücke bleiben trotz glänzender Oberfläche kaum sichtbar.
Die Montage gelingt werkzeuglos durch simples Drehen und Einrasten des Rings in die Basis. Mit Abmessungen von 150 x 360 x 550 Millimetern und 1,8 Kilogramm Gewicht nimmt der CF1 auf Schreibtischen ordentlich Platz ein, bleibt aber leicht. Auf kleinen Flächen wirkt er schnell dominant. Die Fernbedienung haftet magnetisch auf der Oberseite, stört dort aber das minimalistische Erscheinungsbild.
Die Verarbeitung rechtfertigt den Premium-Anspruch. Alles sitzt fest, nichts wackelt oder knarzt. Das fest verbundene 1,8-Meter-Kabel bietet ausreichend Spielraum. Dyson gewährt 24 Monate Garantie. Ein Vorteil der rotorlosen Konstruktion: absolute Sicherheit für Kinderhände und Haustierpfoten.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Dyson verspricht einen Luftstrom von 370 Litern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Nach 5 Metern ist der Windzug deutlich spürbar, bei 7,5 Metern noch wahrnehmbar, nach 10 Metern kaum noch merkbar. Damit gehört der CF1 nicht zu den stärksten Ventilatoren. Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 oder der Shark Flexbreeze Pro Mist erreichen deutlich größere Reichweiten.
Der Stromverbrauch überzeugt: Mit 1,8 Watt auf niedrigster und 19,8 Watt auf höchster Stufe plus 2,2 Watt für die Oszillation gehört der Dyson zu den energieeffizientesten Modellen am Markt. Zehn Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufungen.
Bei der Lautstärke zeigt sich ein zwiespältiges Bild. Mit 22,8 Dezibel auf minimaler und 41,1 Dezibel auf maximaler Stufe messen wir beim CF1 theoretisch leise Werte. Praktisch stört ein hochfrequentes Geräusch, das sich mit steigender Stufe verstärkt. Zusätzlich tritt ein unregelmäßiges Scharren auf – nicht laut, aber potenziell störend für empfindliche Nutzer. Das Oszillations-Surren bleibt dezent.
Die Oszillation arbeitet in drei wählbaren Winkeln: 15, 40 oder 70 Grad. Das ermöglicht gezielte Luftverteilung vom fokussierten Arbeitsplatz-Wind bis zur breiten Raumabdeckung. Die manuelle vertikale Neigung erlaubt Feinjustierung.
Bedienung & App
Die Steuerung erfolgt über zwei Druckknöpfe für Sleep-Modus und Oszillation sowie einen Drehknopf für Geschwindigkeit und Ein/Aus. Das LC-Display zeigt die gewählte Stufe an. Die Bedienung ist selbsterklärend und funktioniert einwandfrei.
Die mitgelieferte Fernbedienung dupliziert alle Funktionen und ergänzt einen Timer. Sie reagiert bis zu vier Meter Entfernung zuverlässig – für größere Räume zu wenig. Auf Wunsch haftet sie magnetisch auf der Oberseite des Tischventilators.
Eine App-Steuerung fehlt. Keine Smart-Home-Integration, keine Sprachsteuerung, keine programmierbaren Zeitpläne. Andere Dyson-Modelle wie der Purifier Cool PC1 bieten App-Anbindung, kosten aber deutlich mehr. In der 275-Euro-Preisklasse ist das Fehlen smarter Features trotzdem ein klarer Minuspunkt.
Was kostet der Dyson Cool CF1?
Der Dyson Cool CF1 kostet 225 Euro. Damit ist er zwar Dysons günstigster Ventilator, aber immer noch deutlich teurer als die meisten anderen vergleichbaren Tischventilatoren mit klassischen Rotorblättern.
Fazit
Design-Liebhaber bekommen mit dem Dyson Cool CF1 einen optisch beeindruckenden Ventilator mit hochwertiger Verarbeitung und einzigartiger Technik. Die rotorlose Konstruktion garantiert Sicherheit und einfache Reinigung. Der niedrige Stromverbrauch schont langfristig den Geldbeutel.
Die Schwächen sind jedoch deutlich. Die Windkraft enttäuscht für den Preis, die zwar leisen, aber hochfrequenten Geräusche können störend wirken, und die fehlende App-Steuerung ist in dieser Preisklasse unverständlich. Für 275 Euro hätten wir uns mehr als „nur“ gutes Design gewünscht.
Trotzdem: Wer das Dyson-Design liebt und auf smarte Features verzichten kann, findet im CF1 einen passenden Tischventilator. Alle anderen bekommen für weniger Geld mehr Leistung und Funktionen.
Levoit Classic LTF-F362
Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.
- leiser Betrieb
- sparsamer Stromverbrauch
- automatische Temperaturanpassung
- begrenzte Windkraft und Reichweite
- keine App
- Luftstrom reicht nur bis Tischkante
Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 im Test: richtig ruhig und trotzdem stark
Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.
Turmventilatoren sehen meist elegant aus, aber ihre Windkraft erreicht selten die Leistung klassischer Standventilatoren. Der Levoit Classic LTF-F362 will dieses Dilemma lösen. Mit 92 Zentimetern Höhe positioniert er sich zwischen kompakten Tischgeräten und ausgewachsenen Standmodellen. Der Preis von 100 Euro ordnet ihn im Mittelfeld ein – deutlich günstiger als Premium-Modelle von Dyson, aber teurer als einfache Basisgeräte. Wir testen, ob sich der Kauf des Levoit Classic LTF-F362 lohnt.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der Levoit Classic LTF-F362 zeigt sich in schlichtem Schwarz-Weiß-Design. Das überwiegend weiße Kunststoffgehäuse kombiniert sich mit schwarzer Front und silbernem Levoit-Schriftzug. Ein großes Display unter dem Logo wechselt zwischen Geschwindigkeits- und Temperaturanzeige. Das Bedienfeld in Klavierlackoptik auf der Oberseite umrahmt ein chromfarbener Kunststoffring.
Mit 92 Zentimetern Höhe und 17 Zentimetern Durchmesser bleibt der Turmventilator kompakt. Der 30 Zentimeter breite Fuß sorgt für stabilen Stand, obwohl der Turm beim Anstoßen merklich nachwackelt. Das 1,8 Meter lange Stromkabel bietet ausreichend Flexibilität bei der Platzierung.
Das mit 3,5 Kilogramm nicht besonders schwere Gerät lässt sich dank integriertem Haltegriff problemlos transportieren. Die Verarbeitung zeigt Spaltmaße, bleibt aber insgesamt solide. Fingerabdrücke und Staub sind auf der Oberseite schnell sichtbar. Das LED-Display leuchtet in dunklen Räumen recht hell, lässt sich aber komplett ausschalten.
Die mitgelieferte Fernbedienung nutzt CR2032-Batterien und findet im Haltegriff einen sicheren Aufbewahrungsplatz. Dort sitzt sie fest und fällt nicht heraus.
Levoit Classic 36 DC Bilder
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Der Levoit Classic LTF-F362 erzeugt einen für seine Größe angemessenen Luftstrom, erreicht aber nicht die Kraft größerer Konkurrenten wie dem Dreo Turmventilator. In fünf Metern Entfernung ist der Wind deutlich spürbar, bei 7,5 Metern schwächt er merklich ab, und nach zehn Metern ist kaum noch etwas wahrnehmbar.
Ein typisches Turmventilator-Problem zeigt sich beim Luftauslass: Mit nur 75 Zentimetern Höhe reicht der Luftstrom kaum über die Tischkante. Eine vertikale Anpassung fehlt komplett. Zwölf Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufung zwischen sanfter Brise und kräftigem Wind.
Der Geräuschpegel überzeugt: Auf niedrigster Stufe messen wir nur 22,9 Dezibel – leise genug für empfindliche Schläfer. Selbst auf maximaler Stufe bleiben es moderate 44,8 Dezibel. Der Stromverbrauch hält sich mit 2,3 Watt minimal und 19,4 Watt maximal in sparsamen Grenzen. Die Oszillation kostet zusätzlich 3 Watt.
Die horizontale Oszillation schwenkt 90 Grad, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und sanften Richtungswechseln. Eine vertikale Schwenkfunktion fehlt.
Bedienung & App
Sechs Touch-Buttons auf der Oberseite steuern alle Grundfunktionen. Bei trockenen Händen reagieren sie zuverlässig. Die schicke Fernbedienung übernimmt die Vollsteuerung aller Features.
Das prominente Display zeigt Geschwindigkeit, Temperatur und Timer-Einstellungen an. Dieser lässt sich bis zu zwölf Stunden programmieren. Der Ventilator merkt sich die letzten Einstellungen beim Ausschalten.
Der Automatikmodus passt die Windstärke an die Umgebungstemperatur an. Der Schlafmodus schaltet das Display aus und reduziert Geräusche, aktiviert sich aber nicht bei manuellen Einstellungen. Ein Brisenmodus für natürliche Windvariation fehlt genauso wie eine Smartphone-App.
Was kostet der Levoit Classic LTF-F362?
Bei Amazon kostet der Levoit Classic LTF-F362 aktuell 100 Euro. Damit positioniert er sich im Mittelfeld der Turmventilatoren mit Zusatzfunktionen.
Fazit
Die Stärken des Turmventilators Levoit Classic LTF-F362 liegen im leisen Betrieb, dem sparsamen Stromverbrauch und der Temperaturautomatik.
Seine kompakte Bauweise bietet ihn für kleinere Räume an, begrenzt aber gleichzeitig die Windkraft und Reichweite. Wir vermissen eine Smart-Home-Integration. Die Verarbeitung ist ordentlich.
Wer einen leisen, sparsamen Turmventilator mit Luftreinigung für kleinere Räume sucht und auf Smart-Home-Features verzichten kann, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Für große Räume oder maximale Windkraft sollte man zu größeren Alternativen greifen.
Shark Flexbreeze Pro Mist
Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.
- leiser Betrieb und niedriger Stromverbrauch
- Stand- und Tischventilator
- Akku-Betrieb
- 180-Grad-Oszillation
- Sprühnebel-Funktion zu grob
- keine App-Steuerung
- hoher Preis
- kurze Akkulaufzeit bei maximaler Stufe
Shark Flexbreeze Pro Mist im Test: Sehr guter Ventilator mit Akku & Sprühoption
Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.
Während klassische Ventilatoren nur Luft bewegen, kombiniert der Shark Flexbreeze Pro Mist drei Funktionen: Ventilation, Sprühnebel und Akku-Betrieb – ideal für heiße Tage im Garten, auf dem Balkon oder unterwegs. Wir haben das Gerät getestet. Shark verkauft den Flexbreeze Pro Mist auf Amazon für 187 Euro.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Die schwarz-goldene Variante des Shark Flexbreeze Pro Mist wirkt vergleichsweise edel – alternativ stehen Anthrazitgrau und Weiß zur Auswahl. Voll aufgebaut hat er Abmessungen von 93,4 × 35,4 × 35,4 cm und einen Kopfdurchmesser von 36 cm. Damit beansprucht der Ventilator deutlich Raum für sich. Wer einen dezenten Ventilator sucht, sollte eher zu einem Turmventilator greifen.
Das goldene Design-Element ist Sharks Markenzeichen. So zieht sich beim Flexbreeze Pro Mist ein etwa 4 cm breiter Goldstreifen vom Haltegriff über den Kamm des Ventilatorkopfes. Dieser beherbergt auch die vier Bedienknöpfe. Der goldene Logo-Schriftzug prangt auf beiden Seiten und in der Kopfmitte.
Shark Flexbreeze Pro Mist Bilder
Die Stärke des Shark Flexbreeze Pro Mist liegt in seiner durchdachten Modularität. Per simplem Knopfdruck löst sich der Kopf vom Standrohr und verwandelt sich dank aufklappbarem Fuß zum kompakten Tischventilator. Der abnehmbare Wassertank mit Tragegriff und der flexible Schlauch für die Sprühfunktion lassen sich ebenfalls werkzeuglos entfernen. Ohne diese Komponenten wirkt der Ventilator filigraner und bürotauglich. Auch das Standrohr trennt sich per Knopfdruck vom Standfuß – ideal für platzsparende Winterlagerung im Keller oder Dachboden. Eine Aufbewahrungstasche für den Ventilatorkopf liegt bei.
Die Materialqualität macht einen soliden Eindruck, obwohl überwiegend Kunststoff zum Einsatz kommt. Mit 7,1 kg Gewicht steht das Gerät sicher. Dank der Wasserresistenz sollte ein Einsatz bei Regen kein Problem darstellen. Ein Wermutstropfen: Eine Höhenverstellung des Ständers fehlt.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Shark bewirbt eine Reichweite von bis zu 20 Metern. Diese optimistische Angabe trifft zumindest bei aktivierter 180-Grad-Oszillation zu. Im kontrollierten Testumfeld spüren wir bei 10 Metern Entfernung noch einen zarten, aber wahrnehmbaren Windhauch. Bei 5 Metern weht deutlich spürbare Luft. Bei 7,5 Metern ist der Luftstrom immer noch merklich und angenehm. Damit gehört der Flexbreeze Pro Mist zu den stärkeren Vertretern seiner Zunft, ohne jedoch neue Rekorde aufzustellen.
Das Geschwindigkeitsspektrum umfasst fünf klassische Stufen plus zwei Smartbreeze-Modi für pulsierende, natürliche Windsimulation. Die niedrigste Stufe ist nur dezent spürbar, verbraucht dafür aber nur bescheidene 1,2 Watt und arbeitet mit flüsterleisen 22,4 dB – einer der leisesten Werte in unserem gesamten Testfeld. Selbst bei maximaler Stufe bleibt der Ventilator mit nur 13,9 Watt erstaunlich energieeffizient und mit angenehmen 39,8 dB deutlich ruhiger als die meisten Konkurrenten. Diese Werte sind für einen Ventilator hervorragend.
Die Akkulaufzeit variiert je nach gewählter Geschwindigkeitsstufe. Shark gibt folgende theoretische Werte an: Stufe 1 hält 24 Stunden durch, Stufe 2 schafft solide 14 Stunden, Stufe 3 läuft 6 Stunden, Stufe 4 arbeitet 3 Stunden und die kraftvolle Stufe 5 nur noch 2 Stunden. Im Test hält der Akku bei maximaler Stufe knapp 1,5 Stunden durch – etwas weniger als Shark verspricht.
Die beworbene Sprühnebel-Funktion mit abnehmbarem Tank soll durch den Verdunstungseffekt zusätzliche Kühlung bieten. Es stehen drei Sprühstufen zur Auswahl. In der Praxis erzeugt das System jedoch eher grobe Tropfen statt feinem Nebel, und die Düsen tropfen nach dem Gebrauch unschön nach. Für den Einsatz im Freien – etwa auf der Terrasse oder im Garten – ist das System geeignet und sorgt für spürbare Erfrischung. In Innenräumen ist es hingegen weniger empfehlenswert, da die entstehende Feuchtigkeit Parkett, Laminat oder Möbel beschädigen könnte.
Die großzügige 180-Grad-Oszillation bietet drei Winkel: 45 Grad für gezielte Kühlung, mittlere 90 Grad für normale Raumabdeckung oder 180 Grad für maximale Reichweite. Der manuell einstellbare vertikale Neigungswinkel beträgt 55 Grad nach oben oder unten.
Bedienung & App
Die Steuerung erfolgt wahlweise über vier Knöpfe direkt am Gerätekopf oder die mitgelieferte Fernbedienung. Diese haftet magnetisch am Ventilator. Ein Timer ermöglicht eine zeitgesteuerte Abschaltung. Die LEDs erlöschen nach wenigen Sekunden automatisch – ein wichtiges Detail für den Schlafzimmer-Einsatz.
Doch es gibt weder App noch Smart-Home-Integration. Bei einem Ventilator für 225 Euro ist das in unseren Augen ein deutlicher Mangel. Konkurrenten wie der deutlich günstigere Xiaomi Mi Standing Fan 2 bieten längst App-Steuerung, Sprachbefehle, programmierbare Zeitpläne und Smart-Home-Automatisierungen. Shark hat an viele mechanische Details gedacht, aber die moderne Vernetzung vernachlässigt.
Die Ladezeit beträgt etwa vier Stunden über das ausreichend dimensionierte 1,9 Meter lange Netzkabel. Auch der reine Netzbetrieb ist möglich.
Was kostet der Shark Flexbreeze Pro Mist?
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stolzen 280 Euro. Aktuell kostet der Ventilator direkt bei Shark 187 Euro.
Fazit
Der Shark Flexbreeze Pro Mist ist ein richtig guter und flexibler Ventilator. Die mechanische Flexibilität zwischen Stand- und Tischventilator überzeugt ebenso wie die niedrigen Lautstärke- und Verbrauchswerte. Der kabellose Akku-Betrieb ermöglicht echte Freiheit auf der Terrasse, dem Balkon oder dem Garten, wo Steckdosen Mangelware sind.
Die beworbene Sprühnebel-Funktion zeigt jedoch Schwächen. Statt feinem, erfrischendem Nebel produziert das System grobe Tröpfchen, die für Innenräume ungeeignet sind. Für Outdoor-Einsätze überzeugt die versprochene Zusatzkühlung. Die fehlende App-Steuerung ist bei diesem Preisniveau ärgerlich.
Philips CX3550/01
Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.
- starke Windkraft mit großer Reichweite
- hochwertige Verarbeitung und edles Design
- App-Steuerung mit Sprachbefehlen
- sehr hoher Stromverbrauch
- keine Fernbedienung
- sichtbares Stromkabel stört die Optik
Smarter Ventilator Philips CX3550/01 im Test: stark, leise & mit App
Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.
Gute Standventilatoren müssen heute mehr leisten als nur Wind erzeugen. Sie sollen möglichst leise arbeiten, sparsam sein und smart steuerbar sein. Der Philips CX3550/01 verspricht starke Leistung mit App-Integration. Mit seinem 40 cm großen Ventilatorkopf gehört er zu den größeren Modellen am Markt und kostet aktuell 79 Euro bei Amazon. Unser Test zeigt Stärken und eine gravierende Schwäche.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der erste Eindruck des Philips CX3550/01 überrascht positiv. Trotz seiner Größe wirkt er weniger wuchtig als viele Konkurrenten. Der schlanke Ständer und der zu großen Teilen transparente Ventilatorkopf verleihen ihm eine filigrane Optik. Die mattgraue Oberfläche zeigt sich unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, während Kunststoff in Chrom-Optik an Standfuß und Kopf für eine hochwertige Anmutung sorgen.
Der komplette Kopf inklusive Rotorblätter muss montiert werden, was dank guter Bebilderung binnen weniger Minuten erledigt ist. Alles sitzt fest, nichts wackelt. Das vordere Gitter lässt sich mit einer Schraube fixieren – ein wichtiges Sicherheitsfeature für Haushalte mit Kindern.
Der Stromanschluss sitzt recht weit oben, sodass das 1,8 Meter lange Kabel immer sichtbar herunterhängt. Das stört die sonst gelungene Optik. Praktisch ist dagegen die Möglichkeit, den Ventilator zum Tischventilator umzubauen. Dann schrumpft er von 125 cm auf 82 cm Höhe.
Mit 6 kg Gewicht und einem Fußdurchmesser von 37 cm steht der Philips stabil. Die Verarbeitung vermittelt Qualität, unterstützt von einer zweijährigen Garantie.
Philips CX3550/01 Standventilator Bilder
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Hier spielt der Philips CX3550/01 seine Stärken aus. Die Windkraft überzeugt: Nach fünf Metern weht noch ein starker Windzug, nach 7,5 Metern ist die Brise deutlich spürbar, und selbst nach zehn Metern kommt noch etwas an. Diese Leistung gehört zur Spitzenklasse unter den Standventilatoren.
Allerdings bietet der Philips nur drei Geschwindigkeitsstufen plus einen Natural-Breeze-Modus, der natürlichen Wind simuliert. Das ist weniger als bei vielen Konkurrenten, die oft zwölf oder mehr Stufen bieten. Die manuelle Höhenverstellung um 30 Grad ermöglicht eine gezielte Ausrichtung des Luftstroms.
Der Energiehunger trübt die Freude erheblich. Mit 25,1 Watt auf niedrigster und 41,1 Watt auf höchster Stufe gehört der Philips zu den Stromfressern seiner Zunft. Die Oszillation kostet weitere 3 Watt. Diese Werte sind etwa zehnmal höher als bei modernen DC-Motor-Ventilatoren.
Zum Vergleich: Energieeffiziente Konkurrenten wie der Levoit LPF-R432 benötigen auf niedrigster Stufe nur 1,5 Watt. Diese Differenz schlägt sich deutlich auf der Stromrechnung nieder. Bei einer täglichen Laufzeit von 15 Stunden über drei Monate entstehen mit dem Philips auf niedrigster Stufen Kosten von etwa 9 Euro, während der Levoit nur 0,55 Euro verursacht. Der Philips kostet damit über 8 Euro mehr pro Quartal.
Bei der Lautstärke zeigt sich der Philips zweigeteilt: Auf niedrigster Stufe messen wir 23,9 dB – etwas lauter als die leisesten Konkurrenten. Auf höchster Stufe erreicht er 43,8 dB und ist damit ruhiger als viele andere Modelle bei Vollast.
Die Oszillation umfasst 90 Grad und verteilt den Luftstrom gleichmäßig. Die automatische Rotation funktioniert zuverlässig. Eine 3D-Oszillation wie bei manchen Premium-Modellen fehlt jedoch.
Bedienung & App
Die Bedienung des Philips CX3550/01 erfolgt über physische Tasten am Gerät. Drei Geschwindigkeitsstufen, Timer für 1, 2, 3, 4, 8 und 12 Stunden sowie die Oszillation lassen sich direkt steuern. Ein Display fehlt.
Philips CX3550/01 Screenshots
Die Air+-App erweitert die Möglichkeiten. Smartphone-Steuerung, Zeitpläne und Sprachsteuerung machen die Bedienung komfortabel. Die App funktioniert zuverlässig und bietet eine selbsterklärende Benutzeroberfläche. Ohne App bleibt die volle Funktionalität jedoch eingeschränkt.
Es gibt keine Fernbedienung. Wer den Ventilator vom Sofa aus steuern möchte, muss zur App greifen oder aufstehen. Das ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich und unpraktisch.
Was kostet der Philips CX3550/01?
Mit einem aktuellen Preis von 79 Euro bei Amazon positioniert sich der Philips im mittleren Preissegment.
Fazit
Der Philips CX3550/01 ist ein Ventilator mit zwei Gesichtern. Einerseits überzeugt er mit starker Windkraft, hochwertiger Verarbeitung und durchdachter App-Steuerung. Die filigrane Optik trotz imposanter Größe gefällt, die Umbaumöglichkeit zum Tischventilator erhöht die Flexibilität.
Andererseits offenbart er einen gravierenden Schwachpunkt: den extrem hohen Stromverbrauch. Mit 25,1 Watt auf niedrigster Stufe verbraucht er etwa zehnmal mehr Energie die meisten anderen Ventilatoren im Testfeld. Bei längerer Nutzung summiert sich das zu erheblichen Mehrkosten. Die fehlende Fernbedienung ist ein weiterer Minuspunkt.
Wer bereit ist, höhere Stromkosten für starke Windkraft zu akzeptieren und hauptsächlich per App steuert, findet einen soliden Ventilator. Energiebewusste Nutzer sollten jedoch zu effizienteren Alternativen greifen.
Dreo Pilot Max S
Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.
- leiser Betrieb
- zwölf Geschwindigkeitsstufen
- Steuerung via Touch, Fernbedienung, App und Sprachassistenten
- Auto-Modus passt Windstärke an Raumtemperatur an
- wackeliger Stand
- keine Höhenverstellung
- mit 160 Euro deutlich teurer als vergleichbare Modelle
Dreo Pilot Max S im Test: Leiser Turmventilator mit Sprachsteuerung & App
Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.
Turmventilatoren spalten die Gemüter. Die einen schwören auf ihre platzsparende Bauweise und das moderne Design, die anderen vermissen die starke Windkraft klassischer Standventilatoren. Der Dreo Pilot Max S will beide Lager versöhnen: Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen und einer hohen maximalen Windgeschwindigkeit verspricht er ordentlich Durchzug, während ein bürstenloser Gleichstrommotor für leisen Betrieb sorgen soll.
Mit 160 Euro befindet sich der Dreo preislich im gehobenen Mittelfeld. Günstige Turmventilatoren gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit dem Charme einer startenden Turbine. Am anderen Ende der Preisskala thronen Modelle wie der Dyson Purifier Cool Formaldehyde TP09 für über 600 Euro, der zusätzlich die Luft reinigt. Der Dreo verzichtet auf Luftreinigung, konzentriert sich dafür auf seine Kernkompetenz: leise und effizient für frischen Wind sorgen.
Die Konkurrenz schläft nicht. Der Xiaomi Mi Standing Fan 2 kostet deutlich weniger und lässt sich ebenfalls per App steuern. Er setzt wie der Dreo auf bürstenlose Motoren für leisen Betrieb. Kann sich der Dreo in diesem umkämpften Markt behaupten?
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der erste Eindruck zählt – und der Dreo Pilot Max S weiß durchaus zu gefallen. Die Silber-Schwarz-Kombination wirkt modern, ohne aufdringlich zu sein. Mit 32,4 x 32,4 x 108 cm Kantenlänge und 4,59 kg Gewicht ist er weder Zwerg noch Riese. Besonders gelungen: Die Verjüngung zwischen Ventilatoreinheit und Fuß verleiht ihm eine elegante Silhouette, die an eine schlanke Säule erinnert.
Ein cleveres Designelement findet sich ganz oben: Unterhalb des Displays ist das Gehäuse durchgängig offen gestaltet. Man kann hindurchsehen, was dem Turmventilator eine gewisse Leichtigkeit verleiht. So wirkt er trotz seiner Höhe weniger wuchtig als manch kompakterer Konkurrent.
Doch der Teufel steckt im Detail – oder besser gesagt in den Spaltmaßen. Am Fuß und oben am Ventilator klaffen deutliche Spaltmaße. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt auch Zweifel an der Verarbeitungsqualität aufkommen. Stupst man den Dreo an, wackelt er. Im Alltag stört das kaum, schließlich ist ein Ventilator kein Tanzpartner. Immerhin bleibt er beim Oszillieren stabil und klappert nicht.
Dreo Pilot Max S Turmventilator Bilder
Praktisch gedacht: Das hintere Gitter ist abnehmbar, was die Reinigung erleichtert. Ein Griff an der Rückseite ermöglicht einen problemlosen Transport. Die mitgelieferte Fernbedienung ist solide verarbeitet, liegt dank abgerundeter Kanten angenehm in der Hand und kann dank flacher Unterseite aufgestellt werden. Die gummierten Tasten vermitteln eine wertige Haptik. Eine Halterung am Ventilator verhindert, dass die Fernbedienung dauerhaft in der Sofaritze verschwindet.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Kommen wir zum Eingemachten: Was taugt der Dreo als Windmaschine? Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen bietet er genug Feinabstimmung. Die versprochenen 8,23 m/s maximale Windgeschwindigkeit klingen beeindruckend – aber spürt man das auch?
Der Praxistest überzeugt: In fünf Metern Entfernung weht noch ein deutlicher Windzug, der Zeitungsseiten zum Rascheln bringt. Bei 7,5 Metern ist die Brise immer noch gut spürbar. Selbst nach zehn Metern ist noch ein leichter Lufthauch wahrnehmbar. Für normale Wohnräume reicht diese Leistung vollkommen aus.
Die Oszillation lässt sich per App in vier Stufen einstellen: 30°, 60°, 90° oder 120°. Das ermöglicht eine gezielte Luftverteilung – vom fokussierten Arbeitsplatz-Lüftchen bis zur großflächigen Wohnzimmer-Brise. Ein Wermutstropfen: Der Luftstrom reicht nur bis Tischhöhe. Wer auf dem Hochbett liegt, schwitzt weiterhin. Eine Höhenverstellung fehlt komplett.
Der bürstenlose Gleichstrommotor verspricht nicht nur Langlebigkeit, sondern vor allem Laufruhe. Der Hersteller gibt 25 dB auf niedrigster Stufe an. Unsere Messung per App in 0,5 Metern Entfernung zeigt sogar nur 22,5 dB – das ist leiser als Blätterrascheln. Selbst empfindliche Schläfer dürften damit keine Probleme haben. Auf höchster Stufe messen wir 45,8 dB, was etwa einem leisen Gespräch entspricht. Damit gehört der Dreo zu den leisesten Turmventilatoren am Markt.
Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen: 2,4 Watt auf niedrigster, 27,5 Watt auf höchster Stufe. Beim Oszillieren gönnt sich der Motor zusätzliche 5 Watt – etwas mehr als bei vergleichbaren Modellen, aber noch im grünen Bereich.
Bedienung & App
Die Steuerung des Dreo Pilot Max S ist so vielfältig wie die Geschmäcker seiner Nutzer. Puristen greifen zur Fernbedienung, Technikjünger zur App, Kommunikations-Fans zu Alexa oder Google Assistant. Am Gerät selbst finden sich sechs Touch-Tasten auf der Oberseite, die zuverlässig reagieren und ihre Eingaben auf dem Display optisch anzeigen.
Das prominente Display auf der Vorderseite zeigt die aktuelle Geschwindigkeitsstufe an. Im Standby-Modus schaltet es sich ab – so stört nachts kein Lichtpunkt den Schlaf. Die Fernbedienung reagiert zuverlässig, aber nur wenn man ganz genau in Richtung des Displays zielt. Ein Druck auf die Mute-Taste beendet die etwas schrillen Bestätigungstöne, die sonst bei jeder Eingabe ertönen.
Dreo Pilot Max S Turmventilator Screenshot
Die Dreo-App erweitert die Möglichkeiten. Vom Sofa, aus der Küche oder sogar von unterwegs lässt sich der Ventilator steuern. Die Einrichtung gelingt schnell, die Verbindung bleibt stabil. Praktisch: Zeitpläne lassen sich erstellen, sodass der Ventilator automatisch zur gewünschten Zeit startet oder stoppt.
Die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig. „Alexa, stelle den Turmventilator auf Stufe 6“ – schon weht eine frische Brise durchs Zimmer.
Vier Betriebsmodi stehen zur Wahl: Der Normal-Modus tut, was er soll – konstant blasen. Der Natur-Modus variiert die Windstärke und simuliert so natürliche Böen. Im Schlaf-Modus reduziert der Ventilator alle 30 Minuten die Geschwindigkeit um zwei bis drei Stufen und deaktiviert alle Töne. Der Auto-Modus passt die Windstärke automatisch an die Raumtemperatur an. Wird es wärmer, bläst er stärker.
Ein Timer ermöglicht eine Zeitplanung. Wer abends bei sanfter Brise einschlafen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten möchte, stellt die gewünschte Laufzeit ein.
Was kostet der Dreo Pilot Max S?
Mit einem aktuellen Preis von knapp 160 Euro bei Amazon positioniert sich der Dreo Pilot Max S im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren ohne Smart-Features gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit entsprechenden Abstrichen bei Lautstärke, Leistung, Stromverbrauch und Verarbeitung. Premium-Modelle wie die Dyson-Turmventilatoren kosten schnell das Drei- bis Vierfache, bieten dafür aber zusätzliche Features wie Luftreinigung.
Fazit
Der bürstenlose Gleichstrommotor des Dreo Pilot Max S arbeitet beeindruckend leise – auf niedrigster Stufe ist er kaum wahrnehmbar. Die Windleistung reicht locker für normale Wohnräume, auch wenn Hochbett-Bewohner mangels Höhenverstellung das Nachsehen haben.
Die Smart-Home-Integration funktioniert reibungslos. App-Steuerung, Sprachbefehle und Zeitpläne erleichtern das Leben. Besonders der Auto-Modus gefällt: einmal eingestellt, kümmert sich der Ventilator selbstständig um die optimale Windstärke.
Schönheitsfehler gibt es durchaus. Die teilweise großen Spaltmaße und der wackelige Stand trüben den sonst positiven Qualitätseindruck. Für 160 Euro hätten wir uns eine bessere Verarbeitung gewünscht.
Trotzdem stimmt das Gesamtpaket. Der Dreo Pilot Max S ist ein grundsolider Turmventilator, für alle, die Wert auf leisen Betrieb und moderne Steuerung legen. Er macht vieles richtig, wenig falsch und ist damit eine Empfehlung für lärmempfindliche Smart-Home-Fans.
Meaco Fan Sefte 10
Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.
- Einsatz als Tisch- oder Standventilator
- horizontale und vertikale Oszillation
- niedriger Energieverbrauch
- hohe Windkraft
- Fernbedienung zu klein
- eingeschränkte Direktbedienung ohne Fernbedienung
- Keine App-Steuerung
- recht teuer
- kurzes Stromkabel
Meaco Fan Sefte 10 im Test: Ventilator mit richtig guter Oszillation
Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.
Der Meaco Fan Sefte 10 positioniert sich im mittleren Preissegment und verspricht flexiblen Einsatz durch seine verstellbare Höhe sowie horizontale und vertikale Oszillation. Im Vergleich zu günstigen Basismodellen stellt sich die Frage: Rechtfertigt die Leistung den Preis von mindestens 179 Euro? Wir haben ihn getestet.
UPDATE: Nach nur wenigen Wochen Nutzung ist der Meaco Fan Sefte 10 gar nicht mehr so laufruhig wie zu Beginn. Selbst auf niedrigster Stufe ist ein rhythmisches Scharren zu hören. Wir ziehen ihm deshalb einen halben Stern ab.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der Meaco Fan Sefte 10 zeigt sich in einem schlichten Design mit weißem Gehäuse und dunkelgrauer Front. Die Ventilatoreinheit mit 30 cm Durchmesser wirkt mit einer Tiefe von 21 cm allerdings etwas wuchtig und nicht so flach wie bei manchen Konkurrenzprodukten. Wer einen besonders schlanken Ventilator sucht, sollte sich nach Alternativen umsehen.
Das Kunststoffgehäuse macht einen stabilen Eindruck, und die Rotorblätter sind hinter einem feinmaschigen, kindersicheren Gitter gut geschützt – wichtig für Haushalte mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren.
Ein besonderes Merkmal des Meaco Fan Sefte 10 ist seine variable Höheneinstellung: Der Ventilator lässt sich auf 60 cm (als Tischventilator), 85 cm oder 110 cm (als Standventilator) einstellen. Dies erhöht die Flexibilität bei der Platzierung erheblich und macht ihn zu einem wahren Verwandlungskünstler. Der Standfuß mit einem Durchmesser von 34 cm sorgt für ausreichende Stabilität, obwohl die Ventilatoreinheit nicht zentral, sondern etwas nach hinten versetzt montiert ist. Dies führt dazu, dass der Ventilator leichter nach hinten kippen kann als Modelle mit mittiger Befestigung – ein Konstruktionsnachteil, der im Alltag jedoch selten zum Problem wird.
Mit 5,5 kg ist das Gerät angenehm leicht zu transportieren, wobei der integrierte Haltegriff den Transport zusätzlich erleichtert. Ein durchdachtes Detail: Das Stromkabel ist am Standfuß angebracht, sodass es nicht unschön von der Ventilatoreinheit herunterhängt. Mit 1,6 Metern Länge ist das Kabel allerdings etwas kurz geraten.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Der Meaco Fan Sefte 10 bietet laut Hersteller eine beachtliche Luftumwälzung von 1140 m³/h und ist damit für Räume bis zu 50 m² geeignet. Im Test bestätigt sich diese Leistung teilweise: Der Luftstrom ist noch in 5 Metern Entfernung deutlich spürbar. Bei 7,5 Metern ist der Windzug noch wahrzunehmen, wenn auch deutlich schwächer, und bei 10 Metern nur noch minimal. Die Windkraft ist insgesamt gut, ohne jedoch Rekorde zu brechen.
Mit 12 Geschwindigkeitsstufen bietet der Ventilator eine erfreulich feine Abstufung der Windstärke, sodass für jeden Bedarf und jede Situation die passende Einstellung gefunden werden kann. Der Stromverbrauch ist mit 2,4 Watt auf niedrigster und 19,6 Watt auf höchster Stufe erfreulich gering. Die horizontale Oszillation verbraucht zusätzlich etwa 2,5 Watt, die vertikale Oszillation etwa 3,5 Watt.
Der bürstenlose DC-Motor mit 1450 U/min arbeitet relativ leise. Bei minimaler Stufe messen wir in 50 cm Entfernung 24,3 dB. Auf maximaler Stufe erreicht der Ventilator 43,2 dB, was wiederum niedriger ist als bei vielen Konkurrenzmodellen auf höchster Stufe.
Toll ist die flexible Oszillation: Horizontal kann der Luftstrom in Winkeln von 30°, 75° oder 120° verteilt werden, vertikal in Winkeln von 20°, 30° oder 65°. Diese multidirektionale Luftströmung sorgt für eine gute Luftverteilung.
Bedienung & App
Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über eine kleine, flache, runde Fernbedienung. Sie liegt nicht besonders gut in der Hand. Die Fernbedienung verfügt über insgesamt zehn Tasten zur Steuerung aller Funktionen – von der Windstärke über die Oszillationsrichtung bis hin zu den verschiedenen Modi.
Am Gerät selbst gibt es lediglich zwei Tasten: eine für Ein/Aus und eine für die Windstärke. Ein klarer Nachteil im Vergleich zu Modellen mit umfangreicherer Direktsteuerung am Gerät.
Das LED-Display zeigt die aktuellen Einstellungen und die Raumtemperatur an – eine gern gesehene Zusatzfunktion. Der Ventilator bietet drei Betriebsmodi: Eco (passt die Drehzahl automatisch an die Raumtemperatur an), Nacht (reduzierte Lautstärke und gedimmtes Licht) und Normal. Ein Timer kann für 1 bis 12 Stunden eingestellt werden.
Ein wesentlicher Nachteil im Vergleich zu einigen Konkurrenzmodellen dieser Preiskategorie ist das Fehlen einer Smartphone-App.
Wie viel kostet der Meaco Fan Sefte 10?
Der Meaco Fan Sefte 10 kostet mindestens 179 Euro.
Fazit
Die Stärken des Meaco Fan Sefte 10 liegen in der Vielseitigkeit durch die flexible Höhenverstellung sowie den umfangreichen Oszillationsoptionen. Die Windkraft ist für mittelgroße Räume ausreichend, und der Stromverbrauch hält sich mit maximal 19,6 Watt in moderaten Grenzen.
Besonders die multidirektionale Luftverteilung und die verschiedenen Betriebsmodi sind Pluspunkte, die den Alltag mit dem Ventilator angenehm gestalten. Die 12 Geschwindigkeitsstufen ermöglichen eine präzise Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse, und der Eco-Modus nimmt dem Nutzer die manuelle Regulierung ab.
Auf der negativen Seite stehen die unpraktische Fernbedienung und das Fehlen einer Smart-Home-Anbindung. Auch die leicht nach hinten kippende Konstruktion und das etwas kurze Stromkabel sind kleine Schwachpunkte, die im Alltag jedoch nicht übermäßig stören.
Die Lautstärke des Ventilators ist mit 24,3 dB auf niedrigster und 43,2 dB auf höchster Stufe im akzeptablen Bereich. Für den Einsatz im Schlafzimmer ist er auf niedrigen Stufen geeignet, während er auf höheren Stufen eher für Wohn- oder Arbeitszimmer empfehlenswert ist.
Für Nutzer, die einen flexiblen, leistungsfähigen Ventilator mit guter Windverteilung suchen und auf Smart-Home-Integration verzichten können, ist der Meaco Fan Sefte 10 eine solide Wahl.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Shark Turboblade TF200SEU
Shark Turboblade TF200SEU
Der extravagante Turmventilator Shark Turboblade verspricht revolutionäre Rundumkühlung ohne sichtbare Rotorblätter. Wir haben ihn getestet.
- extravagantes Design
- hochwertige Verarbeitung
- maximale Sicherheit
- flexible Luftverteilung durch unabhängige Flügel
- Fernbedienung und Staubfilter
- enttäuschende Luftleistung
- hoher Stromverbrauch
- keine App
- störende Geräuschfrequenz
- manuelle Flügelverstellung statt motorisierter Lösung
Shark Turboblade im Test: Der futuristischste Turmventilator seit Dyson
Der extravagante Turmventilator Shark Turboblade verspricht revolutionäre Rundumkühlung ohne sichtbare Rotorblätter. Wir haben ihn getestet.
Wer erinnert sich noch an die erste Begegnung mit einem Dyson-Ventilator? Dieses „Wie-zum-Teufel-funktioniert-das-ohne-Rotorblätter“-Gefühl? Der Shark Turboblade treibt dies auf die Spitze. Statt eines simplen Rings wie bei Dyson zeigt der Turboblade eine Art Hightech-Windmühle, die selbst am Set eines Science-Fiction-Blockbusters kaum auffallen würde.
Der Turboblade verzichtet komplett auf sichtbare Rotorblätter und setzt stattdessen auf zwei stufenlos drehbare Flügel, die an moderne Windturbinen erinnern. Diese Konstruktion soll nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch praktische Vorteile bieten: absolute Sicherheit für neugierige Kinderfinger und Haustiernasen, einfache Reinigung und eine sehr breite Luftverteilung. Mit zehn Geschwindigkeitsstufen, 180-Grad-Oszillation und speziellen Modi wie Schlaf, Boost und Breeze will Shark die Konkurrenz aufmischen. Ob das gelingt, klären wir im Testbericht.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der Shark Turboblade polarisiert wie kaum ein anderes Haushaltsgerät. Entweder man liebt sein extravagantes Design oder man fragt sich, was diese futuristische Windmühle im Wohnzimmer verloren hat. Die zwei stufenlos drehbaren Flügel erinnern tatsächlich an eine moderne Windkraftanlage im Miniaturformat. Das Gerät versprüht ein gewisses Dyson-Gefühl, geht aber noch einen Schritt weiter. Wo Dyson mit eleganter Zurückhaltung punktet, schreit der Shark förmlich: „Schaut mich an!“
Das robuste Kunststoffgehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Die matte Oberfläche, erhältlich in Schwarz/Messing oder Weiß/Messing, zeigt sich unbeeindruckt von Fingerabdrücken. Mit gut sechs Kilogramm ist der Ventilator kein Leichtgewicht, was seiner Standfestigkeit zugutekommt.
Die Dimensionen variieren je nach Betriebsmodus deutlich: Im Horizontalmodus misst das Gerät dank teleskopischer Verstellung in der Höhe 80 bis 96 cm bei einer Breite von 80 cm. Dreht man die Flügel in den Vertikalmodus, wächst die Höhe auf 112 bis 128 cm, während sich die Breite auf schlanke 23 cm reduziert. Diese Flexibilität ermöglicht Anpassungen an viele Raumsituationen.
Das drei Meter lange Stromkabel bietet genügend Spielraum für flexible Platzierung. Die Reinigung gestaltet sich dank des flügellosen Designs erfreulich simpel. Ein integrierter Filter schützt das Innenleben vor Staubpartikeln und soll die Lebensdauer verlängern.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Kommen wir zum Eingemachten: Was taugt die futuristische Windmaschine in der Praxis? Die Ernüchterung folgt auf dem Fuß. Die Luftleistung des Shark Turboblade enttäuscht gemessen am Premium-Anspruch. Nach fünf Metern spürt man einen sanften Windhauch, nach 7,5 Metern muss man schon genau hinfühlen, und nach zehn Metern fragt man sich, ob das Gerät überhaupt eingeschaltet ist. Die vollmundig beworbenen 20 Meter Reichweite erreicht der Turboblade nicht.
Der Energiehunger des Shark überrascht negativ, er gehört zu den Stromfressern seiner Zunft. Im Test messen wir auf minimaler Stufe noch moderate 5,1 Watt, auf Maximum aber satte 55,3 Watt – plus 2,5 Watt extra beim Oszillieren. Das ist etwa doppelt so viel, wie bei vielen Konkurrenten. Bei aktuellen Strompreisen kann sich das durchaus bemerkbar machen.
Die Geräuschentwicklung bewegt sich im Mittelfeld, wobei die recht hohe Frequenz als störend empfunden werden kann. Auf niedrigster Stufe messen wir in 50 cm Abstand 23,5 db(A) – das klingt wenig, aber die höhere Frequenz macht das Geräusch präsenter als bei vielen anderen Standventilatoren. Für empfindliche Schläfer könnte das zum Problem werden. Auf höchster Stufe erreicht der Shark 47,5 dB(A).
Das Alleinstellungsmerkmal des Turboblade ist seine flexible Oszillation. Der Ventilator schwenkt bis zu 180 Grad mit drei wählbaren Einstellungen (45, 90 und 180 Grad). Die Kombination aus vertikaler und horizontaler Schwenkbarkeit plus den manuell drehbaren Lüftungsschlitzen ermöglicht eine breitere Kühlung. Eine 360-Grad-Rundum-Kühlung erreicht er jedoch nicht, da sich die Flügel zwar unabhängig voneinander, aber nur um 180 Grad und eben nicht um 360 Grad drehen lassen. Schade, das ist eine verpasste Chance.
Bedienung
Die Bedienung des Shark Turboblade ist eine zweischneidige Angelegenheit. Einerseits wirkt das minimalistische Design mit nur einem Knopf am Gerät elegant und aufgeräumt. Andererseits macht es die Fernbedienung zum unverzichtbaren Herrn über alle Funktionen. Verlieren ist keine Option, denn ohne sie hat man ein echtes Problem.
Die Fernbedienung selbst ist durchdacht gestaltet und liegt gut in der Hand. Sie steuert alle zehn Geschwindigkeitsstufen, die Oszillation, den Timer und die verschiedenen Betriebsmodi. Fünf LEDs am Gerät zeigen die aktuelle Windstärke an. Ein Display etwa zur Anzeige der Raumtemperatur gibt es nicht. Die Modi verdienen besondere Erwähnung: Der Schlafmodus reduziert Lautstärke und Windstärke für ungestörte Nachtruhe, der Boost-Modus gibt Vollgas (und verbraucht Vollstrom), während der Breeze-Modus eine natürliche Brise simuliert.
Die Luftauslass-Flügel müssen per Hand verstellt werden. Bei einem Gerät, das sich so futuristisch gibt, hätten wir uns motorisierte Flügel gewünscht. Die Luftrichtung per Fernbedienung präzise anpassen – das würde das Sci-Fi-Feeling perfektionieren und den Komfort deutlich erhöhen. So muss man aufstehen und selbst Hand anlegen – wie zu Zeiten, als Fernseher noch keine Fernbedienung hatten.
Der Timer bietet fünf Einstellungen: 1, 2, 4, 8 oder 12 Stunden. Praktisch für alle, die beim Einschlafen eine sanfte Brise genießen, aber nicht die ganze Nacht Wind um die Ohren wollen.
Der größte Kritikpunkt in dieser Kategorie: Es gibt keine App. Das heißt keine Integration in Smart-Home-Systeme, keine Sprachsteuerung, keine Automatisierungen.
Wie viel kostet der Shark Turboblade?
Bei der Preisgestaltung zeigt sich Shark selbstbewusst. Der Turboblade kostet auf Amazon 230 Euro.
Fazit
Der Shark Turboblade ist wie ein Konzeptauto auf einer Automesse: beeindruckend anzuschauen, voller neuer Ideen, aber nicht für alle geeignet. Das futuristische Design polarisiert und wird garantiert Gesprächsthema bei jedem Besuch. Die hochwertige Verarbeitung rechtfertigt zumindest teilweise den Premium-Preis.
Leider krankt das Gerät an fundamentalen Schwächen. Die enttäuschende Luftleistung steht im Missverhältnis zum Energieverbrauch. Wer doppelt so viel Strom verbraucht, sollte auch doppelt so viel Wind machen – diese Rechnung geht beim Shark nicht auf. Die fehlende App-Integration wirkt 2025 antiquiert, besonders in dieser Preisklasse. Die manuelle und eben nicht motorisierte Flügelverstellung ist eine vertane Chance, das futuristische Konzept konsequent zu Ende zu denken.
Für wen eignet sich der Shark Turboblade? Design-Enthusiasten, die Wert auf außergewöhnliche Optik legen und bereit sind, dafür Kompromisse einzugehen, werden glücklich. Auch in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren punktet die sichere Konstruktion. Wer jedoch maximale Kühlleistung, Energieeffizienz oder Smart-Home-Integration sucht, findet bessere Alternativen. Immerhin: Als Gesprächsstarter funktioniert er garantiert besser als alle seine Konkurrenten.
Philips CX5535/11
Philips CX5535/11
Der Turmventilator Philips CX5535/11 überzeugt mit elegantem Design und guter Windkraft, schwächelt aber beim Energieverbrauch und Lautstärke. Wir machen den Test.
- unauffälliges Design
- Aromadiffusion
- gute Windkraft
- Fernbedienung mit Aufbewahrung
- hoher Stromverbrauch
- zu laut fürs Schlafzimmer
- eingeschränkte Oszillation
- keine App
Philips CX5535/11 im Test: Oszillierender Turmventilator mit Aromadiffusor
Der Turmventilator Philips CX5535/11 überzeugt mit elegantem Design und guter Windkraft, schwächelt aber beim Energieverbrauch und Lautstärke. Wir machen den Test.
Turmventilatoren nehmen weniger Platz ein als klassische Standventilatoren und fügen sich unauffällig in moderne Einrichtungen ein. Der Philips CX5535/11 5000 Serie verspricht elegantes Design, effiziente Kühlung und Aromadiffusion. Mit einem Preis ab 80 Euro positioniert er sich im unteren Mittelfeld. Wir haben ihn getestet.
Im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Dreo Pilot Max S oder dem Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 verzichtet der Philips auf App-Steuerung und smarte Features. Dafür bietet er eine ungewöhnliche Funktion: Aromadiffusion für ätherische Öle. Das macht ihn zu einer interessanten Alternative für alle, die Kühlung und Raumbeduftung kombinieren möchten.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der Philips CX5535/11 macht optisch eine gute Figur. Mit 105 cm Höhe, 31 cm Fußbreite und nur 16 cm Turmbreite wirkt er schlanker als klassische Standventilatoren. Das dunkelgraue Kunststoffgehäuse fügt sich unauffällig in verschiedene Einrichtungsstile ein. Der schmale Kusntstofffrahmen in Chrom-Optik rund um den breiten und hohen Luftauslass betont die Funktion und verleiht dem Turm eine gewisse Eleganz.
Ein integrierter Griff erleichtert das Umstellen des 5 kg schweren Turmventilators. Das 1,8 m lange Stromkabel bietet ausreichend Flexibilität bei der Platzierung.
Bei der Verarbeitung zeigen sich erste Schwächen. Beim Aufbau wird der Fuß aus zwei Teilen zusammengesetzt, was deutlich sichtbare Nähte hinterlässt. Auch am Turm selbst sind Spaltmaße erkennbar. Immerhin fallen diese dank des dunklen Kunststoffs weniger auf als bei hellen Modellen. Die Stabilität ist angemessen – der Ventilator fällt nicht leicht um. Allerdings wackelt er bei Berührungen lange nach.
Philips CX5535/11 Turmventilator Bilder
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Der Philips CX5535/11 macht ordentlich Wind. In 5 Metern Entfernung wedelt es kräftig um die Ohren, bei 7,5 Metern ist die Brise noch deutlich spürbar und selbst nach 10 Metern kommt noch eine Brise an. Drei Geschwindigkeitsstufen regulieren die Stärke. Hier hätten wir uns eine feinere Abstufung gewünscht.
Ein Nachteil, den sich der Philips mit vielen anderen Turmventilatoren teilt, ist die fehlende Höhenverstellung. Die Luft erreicht knapp einen Meter Höhe und erreicht damit gerade so die Tischkante.
Beim Energieverbrauch offenbart eine große Schwäche des Philips. Bereits die minimale Stufe genehmigt sich 14,5 Watt – deutlich mehr als vergleichbare Modelle. Der Standventilator Levoit LPF-R432 benötigt auf niedrigster Stufe nur 1,5 Watt, der Turmventilator Dreo Pilot Max S 2,4 Watt. Auf höchster Stufe steigt der Verbrauch auf 32,8 Watt. Zum Vergleich: Der leistungsstärkere Levoit verbraucht maximal 21,7 Watt, der Dreo 27,5 Watt. Diese Werte machen den Philips vor allem auf niedrigster Stufe zu einem echten Stromfresser.
Auch die Geräuschentwicklung ist auf niedrigster Stufe zu hoch, wir messen 27,5 dB – das ist deutlich lauter als die 22 dB des Levoit oder die 22,5 dB des Dreo. Für empfindliche Schläfer könnte das störend sein. Der beworbene Nachtmodus schaltet lediglich die LEDs aus, macht den Ventilator aber nicht leiser. Auf höchster Stufe erreicht er 44,4 dB, womit er zumindest dort ruhiger ist als viele Konkurrenten bei maximaler Leistung.
Die Oszillation dreht den Ventilator automatisch um etwa 80 Grad – das ist recht wenig im Vergleich zur Konkurrenz. Der Dreo Pilot Max S bietet bis zu 120 Grad, der Levoit LPF-R432 90 Grad horizontal plus 120 Grad vertikal. Die Bewegung erfolgt sanft ohne Vibrationen und verbraucht zusätzliche 3,7 Watt.
Bedienung & App
Die Steuerung des Philips CX5535/11 gelingt über ein Touch-Panel mit fünf Tastern auf der Oberseite des Turms und eine mitgelieferte Fernbedienung. Praktisch: Die Fernbedienung kommt im Tragegriff unter und geht so nicht verloren.
Der Natürliche-Wind-Modus simuliert natürliche Brisen durch variierende Windstärken. Ein Timer schaltet das Gerät automatisch nach 1, 2 oder 4 Stunden ab. Das Alleinstellungsmerkmal ist die Aromadiffusion: Ätherische Öle können über das Gerät verteilt werden, was Kühlung und Raumbeduftung kombiniert. Für alle, die Wert auf Raumbeduftung legen, ist das ein echter Mehrwert.
Eine App-Steuerung fehlt. Während Konkurrenten wie der Dreo Pilot Max S oder Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 umfangreiche Smart-Home-Integration bieten, bleibt der Philips analog. Das mag Puristen gefallen, wirkt aber nicht mehr zeitgemäß.
Was kostet der Philips CX5535/11?
Mit einem Preis von 80 Euro direkt bei Philips positioniert sich der CX5535/11 im unteren Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings ohne vergleichbare Ausstattung.
Fazit
Der Philips CX5535/11 ist ein Ventilator mit gemischter Bilanz. Das elegante Design und die solide Windkraft sprechen für ihn. Die Aromadiffusion ist ein nettes Alleinstellungsmerkmal für alle, die Kühlung und Raumbeduftung kombinieren möchten.
Ein dicker Minuspunkt ist jedoch der hohe Energieverbrauch. Mit 14,5 Watt auf niedrigster Stufe verbraucht er fast zehnmal so viel wie einige andere DC-Motor-Ventilatoren. Bei aktuellen Strompreisen macht sich das schnell bemerkbar. Auch die Lautstärke von 27,5 dB auf minimaler Stufe ist für ein Schlafzimmer zu hoch. Die eingeschränkte Oszillation von nur 40 Grad und die fehlende Höhenverstellung limitieren die Einsatzmöglichkeiten. Das Fehlen einer App wirkt 2025 nicht mehr zeitgemäß.
Unterm Strich gibt es für 80 Euro bessere Alternativen. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 bietet für vergleichbar viel Geld eine App-Steuerung und deutlich geringeren Stromverbrauch. Allerdings ist er ein Stand- und kein Turmventilator. Wer unbedingt Aromadiffusion möchte und auf moderne Features verzichten kann, findet im Philips eine Option – alle anderen greifen zu effizienteren Alternativen.
Dreo Polyfan 513S
Dreo Polyfan 513S
Der Dreo Polyfan 513S vereint retro Design und flexible Oszillation mit moderner Smart-Home-Technik. Ob der Standventilator überzeugt, zeigt unser Test.
- horizontale und vertikale Oszillation
- umfangreiche App-Steuerung
- kräftige Windleistung
- robust & schick
- etwas laut
- fingerabdruckanfällige Klavierlackoberfläche
- sichtbarer Stromanschluss
- kein Tragegriff
Dreo Polyfan 513S im Test: Smarter Ventilator mit vertikaler Oszillation
Der Dreo Polyfan 513S vereint retro Design und flexible Oszillation mit moderner Smart-Home-Technik. Ob der Standventilator überzeugt, zeigt unser Test.
Der Dreo Polyfan 513S will potenzielle Käufer mit seinem retro-modernen Look, App-Steuerung und flexibler Oszillation überzeugen. Bei Amazon kostet er derzeit 153 Euro. Konkurrenten wie der Xiaomi Mi Standing Fan 2 sind günstiger, während Premium-Modelle von Dyson schnell das Dreifache kosten. Kann der Dreo in diesem umkämpften Markt bestehen? Wir machen den Test.
Aufbau, Optik & Verarbeitung
Der erste Eindruck des Dreo Polyfan 513S ist durchaus imposant. Das Design mit schwarz glänzendem Finish in Klavierlackoptik und Metallakzenten zieht Blicke auf sich. Ein brauner Kunstlederriemen verbindet den Ventilator mit der Stange. Der kreisförmige Sockel mit 35 cm Durchmesser sorgt für hohe Stabilität und verhindert zuverlässig das Umkippen.
Die Höhenverstellung zwischen 90 und 108 cm ermöglicht flexible Anpassungen an verschiedene Raumsituationen. Allerdings wirkt der Ventilator in kleinen Räumen etwas dominant. Mit 7,3 kg Gewicht ist er kein Leichtgewicht, was seiner Standfestigkeit zugutekommt, den Transport aber erschwert. Ein Tragegriff fehlt.
Das Kunststoffgehäuse macht einen robusten Eindruck. Ein Wermutstropfen ist die Anfälligkeit der schwarzen Klavierlackoberfläche für Fingerabdrücke. Jede Berührung hinterlässt Spuren, die regelmäßige Reinigung erfordern. Bei den Varianten in Grau und Weiß sollte die Problematik weniger gravierend sein.
Der Stromanschluss sitzt etwa in der Mitte der Stange – eine unglückliche Platzierung. Ein Anschluss im Fuß wäre eleganter gewesen und würde das Kabel besser verstecken.
Windkraft, Lautstärke & Oszillation
Der Dreo Polyfan 513S macht ordentlich Wind. In fünf Metern Entfernung ist der Luftstrom sehr deutlich spürbar, nach 7,5 Metern immer noch gut wahrnehmbar und selbst auf zehn Metern noch etwas zu fühlen. Der breite Windkanal sorgt für eine großflächige Luftverteilung.
Acht Geschwindigkeitsstufen bieten ausreichend Abstufung. Sechs Modi erweitern die Einsatzmöglichkeiten: Normal, Natural, Sleep, Auto, Turbo und Custom ermöglichen gezielte Luftströmung für verschiedene Situationen. Der Natural-Modus simuliert natürliche Windböen, während der Sleep-Modus für ruhige Nächte sorgen soll.
Allerdings zeigt sich ein Schwachpunkt bei der Lautstärke. Mit 24,4 dB auf niedrigster Stufe ist der Polyfan 513S zwar leiser als sehr günstige Ventilatoren, aber lauter als viele andere Modelle seiner Preisklasse. Auf höchster Stufe messen wir sogar 54,4 dB – ein Wert, der empfindliche Gemüter stören kann. Im Turbo-Modus fühlt sich der Luftausstoß zudem schwächer an als bei traditionellen Standventilatoren vergleichbarer Größe.
Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen: 3 Watt auf niedrigster Stufe, gut 30 Watt im stromhungrigen Turbo-Modus. Die horizontale Oszillation genehmigt sich zusätzliche 2,2 Watt, die vertikale 2,4 Watt.
Die Oszillation gehört zu den Stärken des Geräts. 120 Grad horizontal und 105 Grad vertikal decken Räume effizient ab. Anpassbare Winkel per App erlauben personalisierte Muster – praktisch bei gemeinsamer Raumnutzung oder für gezielte Kühlung bestimmter Bereiche.
Bedienung & App
Die Steuerung des Dreo Polyfan 513S erfolgt über mehrere Wege. Fünf Touch-Tasten auf der Oberseite erlauben grundlegende Einstellungen. Sie reagieren zuverlässig.
Die mitgelieferte Fernbedienung bietet Basisfunktionen wie Geschwindigkeitsregelung und Timer. Der Halter an der Stange für die Fernbedienung ist sinnvoll, auch wenn er etwas aufgesetzt wirkt. Ärgerlich ist die Verwendung einer Nicht-Standard-Batterie (CR2025), die den Ersatz erschwert.
Dreo Polyfan 513S Screenshot
Die Dreo-App erweitert die Möglichkeiten deutlich. Modi, Oszillation und Timer bis 12 Stunden lassen sich bequem vom Smartphone aus steuern. Die Einrichtung gelingt problemlos, im Test traten keine WLAN-Probleme auf – anders als von einigen Nutzern online berichtet.
Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert für grundlegende Befehle wie Ein/Aus und Geschwindigkeitsänderung. Die Oszillation lässt sich jedoch nicht per Sprachbefehl regeln.
Was kostet der Dreo Polyfan 513S?
Fazit
Der Dreo Polyfan 513S gefällt uns dank kräftiger Windleistung, flexibler Oszillation und umfangreicher App-Steuerung. Besonders die vertikale Oszillation und die anpassbaren Windmuster heben ihn von der Konkurrenz ab.
Die erhöhte Lautstärke trübt jedoch den Gesamteindruck. Für empfindliche Schläfer ist er nur bedingt geeignet. Auch die fingerabdruckanfällige Oberfläche der schwarzen Variante und der sichtbare Stromanschluss sind Minuspunkte.
Wer einen stylishen, smarten Ventilator mit guter Windleistung sucht und über die etwas erhöhte Lautstärke hinwegsehen kann, macht nichts falsch.
Künstliche Intelligenz
Adobe-Aktie im Sinkflug: CFO verlässt das Unternehmen
Adobe gerät an der Börse trotz Rekordzahlen unter Druck. Eine weiterer Abgang aus dem Top-Management sorgt angesichts der Herausforderungen für die Branche für Unsicherheit bei den Anlegern. Wie Adobe am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, wird Finanzchef Dan Durn das Unternehmen schon in der kommenden Woche verlassen.
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Durn wechselt als Finanzchef zum Chipdesigner Marvell Technology. Für ihn wird vorübergehend Steve Day als Adobes Chief Financial Officer (CFO) einspringen, der diese Rolle bereits für den Unternehmensbereich Customer Experience Orchestration (CXO) ausfüllte. CEO Shantanu Narayen dankte Durn für seine gute Arbeit und hob die langjährige Erfahrung von Day im Unternehmen hervor. Narayen selbst hatte im März angekündigt, den CEO-Posten aufzugeben, sobald ein Nachfolger gefunden sei.
Adobe CXO entwickelt KI-gestützte Lösungen für das Kundenmanagement in Unternehmen. Der für Adobe in Zukunft von großer Bedeutung sein könnte – die Nachfrage von Unternehmen nach Dienstleistungen dieser Art, auch von kleineren Anbietern, wird als großer Zukunftsmarkt gesehen. Für diesen Bereich dürfte auch Adobes milliardenschwere Übernahme des KI-Spezialisten Semrush eine Rolle spielen. Damit will Adobe sein Geschäft mit KI-gestützten Marketing-Programmen ausbauen.
Durns Weggang gab Adobe am Donnerstag zusammen mit den Geschäftszahlen fürs zweite Jahresquartal 2026 bekannt. Das bescherte Adobe einen Rekordumsatz von 6,62 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 13 Prozent zum Vorjahresquartal entspricht (inflationsbereinigt sind es 11 Prozent). CEO Narayen schrieb die Ergebnisse einer „stark KI-getrieben Nachfrage über alle Kundensegmente hinweg“ zu.
Als Beleg nennt Adobe einen stark angestiegenen Annualized Recurring Revenue (ARR) bei KI-Produkten, der mit 500 Millionen Dollar etwa dreimal so hoch wie im Vorjahresquartal ist. Mit dem ARR sagen insbesondere Saas-Unternehmen gerne ihre Jahresumsätze voraus, die Kennzahl berechnet sich aus zu erwartenden wiederkehrenden Einnahmen, etwa durch verkaufte Software-Abos.
Adobe hebt Jahresprognose an
Adobe schraubt auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr hoch. 26,5 Milliarden Dollar bis 26,6 Milliarden Dollar erwartet das Unternehmen nun an Jahresumsatz – statt 25,9 Milliarden Dollar bis 26,1 Milliarden Dollar wie noch Ende 2025. Die neue Prognose bezieht auch die Übernahme des KI-Spezialisten Semrush mit ein, die in den kommenden Wochen abgeschlossen sein dürfte. Mit der milliardenschweren Übernahme baut Adobe sein Geschäft mit KI-gestützten Marketing-Programmen aus.
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Derweil schreibt die Adobe-Aktie wieder massive Kursverluste. Rund fünf Prozent waren es am Donnerstag, am Freitagnachmittag bereits 7,72 Prozent (Stand: 12. Juni, 16:26). Zwar erfüllen die Zahlen die Erwartungen der Wall Street, doch über allgemeine Herausforderungen für die Software-as-a-Service-Branche (SaaS-Branche) kann das nicht hinwegtäuschen.
Mit dem SaaS-Modell feierte das Unternehmen große finanzielle Erfolge, doch Künstliche Intelligenz und die damit verbundenen Automatisierung stellen es vor eine ungewisse Zukunft und Adobe vor wichtige strategische Weichenstellungen. Denn die SaaS-Branche ist auf Lizenzen pro Nutzer ausgelegt – wenn Nutzer aber künftig zunehmend KI-Agenten wie ChatGPT oder Copilot die Arbeit machen lassen, wackelt dieses Geschäftsmodell. „AI eats software“ lautet der Tenor an der Wall Street, sie strafte die großen Player der Branche bereits mit massiven Kurseinbrüchen ab, allein Adobe verlor dieses Jahr 37 Prozent.
AI eats software
Die Antwort darauf muss Narayens noch nicht auserkorener Nachfolger finden. Narayen ist der Mann, der Adobe in die SaaS-Ära führte. Lizenzen für Photoshop und Co. können schon seit einigen Jahren nicht mehr einmalig und dauerhaft, sondern nur noch als Abonnement erworben werden. Narayen selbst will seinen Posten noch übernehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist und auch danach im Adobe Vorstand bleiben.
Das Unternehmen dürfte angesichts der Trends auf dem SaaS-Markt dringend neue Visionen brauchen. Adobe kann im KI-Bereich mit seiner guten ARR-Entwicklung zwar gewisses Wachstum vorweisen. Aber nahezu der gesamte Umsatz – in diesem Quartal 6,39 Milliarden Dollar von 6,62 Milliarden US-Dollar insgesamt – hängt vom SaaS-Markt ab. Und Player wie Canva oder Figma setzen auch zunehmend auf KI-Produkte und sind für Adobe eine massive Konkurrenz.
Beobachter erwarten, dass der oder die neue Adobe-CEO auch alle oder sehr viele Vorstandsressorts neu besetzen wird. Entsprechend könnte Durn nicht der letzte Abgang bleiben, wenn sich weitere aktuelle Adobe-Vorstände provisorisch neue Jobs suchen.
(nen)
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