Connect with us

Künstliche Intelligenz

Top 10: Die besten Wireless‑Adapter für Carplay im Test – iPhone kabellos nutzen


Ein Wireless-Carplay-Adapter verbindet das iPhone kabellos mit dem Auto, wenn das Infotainment-System dieses Feature nicht unterstützt. Wir zeigen die besten Modelle.

Apple Carplay ist eine Schnittstelle, mit der sich iPhones sicher und nahtlos ins Infotainment-System eines Autos integrieren lassen. Über das Fahrzeug-Display können Fahrer zentrale iPhone-Funktionen wie Telefonie, Nachrichten, Navigation oder Musiksteuerung verwenden – wahlweise per Touchscreen, Lenkradtaste oder per Siri-Sprachbefehl. Oder man öffnet eine App von Apple oder Drittanbietern, sofern sie kompatibel ist. Dazu gehören etwa Spotify, Whatsapp oder Google Maps.

Die Bedienoberfläche ist speziell für die Nutzung während der Fahrt konzipiert: klar strukturiert, mit großen Schaltflächen für reduzierte Ablenkung. Voraussetzung ist ein kompatibles Fahrzeug- oder Nachrüstsystem sowie ein iPhone ab Modell 5 mit iOS 9.3 oder höher. Carplay kann verkabelt oder auch drahtlos genutzt werden. Wer kein Wireless Carplay hat, kann es in vielen Fällen nachrüsten.

Es gilt zu beachten, dass die einzelnen Funktionen von Apple Carplay von der Fahrzeugmarke, dem Modell und dem Baujahr eines Pkw abhängen können. Das Fahrzeug selbst muss nicht nur werkseitig Carplay, sondern auch die drahtlose Integration unterstützen. Nicht alle Fahrzeuge bieten das. In einigen Fällen kann im Detail auch ein kostenpflichtiges Software-Update für das Infotainment-System des Fahrzeugs erforderlich sein.

Bietet das Infotainment keine kabellose Anbindung an Carplay, kommen Adapter als günstige Alternative ins Spiel. Wir zeigen die besten Modelle im Vergleich. Getestet haben wir die Adapter mit einem iPhone 12 Pro, iPhone 13 und einem Opel Astra K von 2017.

Achtung: Mit diesen Adaptern rüstet man Apple Carplay nicht nach. Sie erweitern lediglich als Dongle das Infotainment-System um die Möglichkeit, das iPhone drahtlos statt per Kabel mit dem Auto zu verbinden. Unterstützt das Fahrzeug Carplay nicht, sind diese Adapter somit nutzlos. Zudem sind die Modelle nicht immer zuverlässig – insbesondere bei BMW funktionieren die Adapter meistens nicht.

Welcher Carplay-Adapter ist der beste?

Testsieger ist der Ottocast Mini Cube für rund 36 Euro (Code: TS20). Der Adapter ist sehr kompakt, verbindet sich schnell und bietet sowohl einen USB-A-Anschluss als auch einen Adapter für USB-C.

Technologiesieger ist der Ottocast Mini Pico für knapp 37 Euro (Code: TS20). Der Adapter ist nicht nur winzig, er bietet auch einen Knopf zur Trennung der Bluetooth-Verbindung mit dem Handy. Das soll den Wechsel zwischen zwei Smartphones erleichtern.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Carlinkit Mini Ultra für etwa 20 Euro (bei Proshop). Es ist das kleinste Modell dieser Bestenliste und unterstützt neben Carplay auch Android Auto.

Wichtig: Wer direkt beim Hersteller in China oder über Plattformen wie Aliexpress bestellt, sollte beachten, dass der Käuferschutz dort oft eingeschränkt ist. Garantieansprüche oder Umtauschmöglichkeiten entsprechen meist nicht dem in Europa üblichen Standard.

KURZÜBERSICHT

Der Ottocast Mini Cube ist ein besonders kompakter und unauffälliger Adapter, um Carplay und Android Auto kabellos zu nutzen – ideal für Fahrzeuge ohne integrierte Wireless-Unterstützung. Die Einrichtung gelingt unkompliziert, die Verbindung bleibt stabil und erfolgt schnell.

Der Mini Cube ist eine preiswerte Lösung für drahtloses Carplay und Android Auto – mit dem Code TS20 kostet er 36 Euro.

VORTEILE

  • winzig
  • baut Verbindung schnell auf
  • beherrscht Carplay und Android Auto
  • Adapter für USB-C enthalten

NACHTEILE

  • geht leicht verloren
  • Einrichtung mit Android Auto gelang erst beim zweiten Versuch

Der Ottocast Mini Pico macht CarPlay und Android Auto kabellos. Der kompakte Dongle verschwindet unauffällig im Cockpit und passt dank beiliegendem Adapter an USB‑C‑ wie USB-A-Buchsen. Wer ein anderes Smartphone koppeln will, trennt die Bluetooth-Verbindung per Knopfdruck – im Test funktionierte das allerdings nicht immer zuverlässig.

Wer aufs Einstöpseln verzichten will, bekommt hier eine solide Option – mit kleinen Schwächen im Detail. Beim Hersteller kostet das Gerät knapp 37 Euro (Code: TS20).

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • startet Carplay und Android Auto flott
  • Knopf zum Trennen der Verbindung für Gerätewechsel
  • günstig

NACHTEILE

  • Einrichten bei Android Auto benötigte zwei Anläufe
  • Wechsel zwischen zwei Geräten klappte nicht auf Anhieb

Der Carlinkit Mini Ultra rüstet kabelloses Carplay und Android Auto zuverlässig nach – ideal für Fahrzeuge mit wenig Platz. Das extrem kompakte Design passt selbst in enge Cockpits und funktioniert stabil mit iPhones und Android-Smartphones. Ein USB-C-Adapter liegt zudem bei.

Mit 38 Euro (Code: TechStage) beim Hersteller ist der Adapter nicht nur besonders klein und vielseitig, sondern auch günstig. Noch günstiger ist der derzeit bei Proshop für 20 Euro.

VORTEILE

  • benötigt kaum Platz im Cockpit
  • unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
  • einfache Einrichtung

NACHTEILE

  • geht schnell verloren
  • Blinklicht schwer zu sehen

Ratgeber

Kann man Carplay drahtlos nutzen?

Apple Carplay dient seit 2014 als Schnittstelle, um das iPhone über das Infotainment-System eines Autos zu bedienen und etwa Inhalte wiederzugeben, sei es Musik, Podcasts oder eben Navigation über Apple Maps oder Google Maps. Dazu stöpselt man in der Regel das iPhone per Kabel in den USB-C oder USB-A-Anschluss des Autos ein.

Apple Carplay Wireless ermöglicht seit 2017, das iPhone kabellos mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs zu verbinden. Diese Funktion bietet eine bequeme Alternative zu kabelgebundenem Carplay und funktioniert drahtlos über Bluetooth und Wi-Fi. Während Bluetooth die initiale Kopplung übernimmt, erfolgt die eigentliche Datenübertragung über eine schnelle und lokale 5-GHz-WLAN-Verbindung zwischen dem iPhone und dem Auto. Um Carplay Wireless zu nutzen, benötigt man primär ein kompatibles Fahrzeug und ein iPhone ab Version 5, das mindestens mit iOS 9.3 ausgestattet ist.

Carpuride H02

Viele moderne Pkws ab dem Baujahr 2020 bieten diese Funktion bereits serienmäßig an. Teilweise sind hohe Aufpreise dafür nötig oder sogar Abomodelle. Einige ältere Autos wiederum bieten im Infotainment-System keine Option für die drahtlose Anbindung an das iPhone. Die Umrüstung beim Hersteller oder in der Werkstatt ist kostspielig.

Kann man Wireless Carplay nachrüsten?

Ja, Wireless Carplay lässt sich in Fahrzeugen nachrüsten – ob über einfache Adapter oder durch den Austausch des gesamten Infotainment-Systems. Wer bereits kabelgebundenes Carplay im Auto hat, kann mit einem kompakten Wireless-Plug wie von Carlinkit oder Ottocast die stabile Verbindung auf drahtlose Art und Weise nachrüsten.

Die Adapter aus dieser Bestenliste funktionieren ähnlich wie entsprechende Adapter für Android Auto (Bestenliste). Man stöpselt diese in das Auto je nach Modell über den USB-C oder USB-A-Steckplatz und verbindet das iPhone dann per Bluetooth damit. Das Infotainment erkennt dann Carplay in der Regel automatisch – vorausgesetzt, es wurde schon mal für das iPhone eingerichtet.

Aufwendiger wird es, wenn das Fahrzeug noch gar kein Carplay unterstützt. Hier bieten sich zwei Wege an: Entweder ersetzt man das ganze Infotainment-System durch eine Nachrüstlösung mit Wireless Carplay oder man integriert ein verborgenes Zusatzmodul, das mit dem bestehenden Bildschirm arbeitet. Beide Varianten erfordern je nach Fahrzeugmodell technisches Know-how oder professionelle Hilfe und können daher sehr kostspielig sein. Wichtig bleibt: Vor dem Kauf sollte die Kompatibilität mit dem Fahrzeug geprüft werden.

Wie funktioniert ein drahtloser Carplay-Adapter?

Diese Adapter ermöglichen es, die drahtlose Funktion zu nutzen, indem sie das iPhone via Bluetooth koppeln und die Signale per WLAN an das Infotainment-System weiterleiten. Der Adapter simuliert dann als Platzhalter für das Handy eine USB-Verbindung, sodass die drahtlose Nutzung in älteren Autos möglich wird.

Die Vorteile dieser Adapter liegen in der Flexibilität: Man kann das iPhone im Auto frei bewegen, es muss nicht durchgehend an das Kabel angeschlossen werden, und das Ein- und Aussteigen wird bequemer, ohne das Telefon jedes Mal manuell verbinden zu müssen.

Eine Beobachtung haben wir gemacht: Bei vielen Fahrzeugen wird der USB-Anschluss offenbar nicht vom Stromkreis getrennt, wenn das Auto abgeschlossen wird. Bleibt man nach dem Abstellen daneben stehen, verbindet sich das Infotainment-System per Bluetooth mit dem Smartphone – ein unnötiger Stromverbrauch, der die Starterbatterie belasten kann.

Unser Tipp: USB-Adapter und andere Verbraucher nach dem Abstellen abziehen, vorwiegend bei längeren Standzeiten. Das schont die Batterie – besonders bei älteren oder selten genutzten Fahrzeugen.

Fazit

Wireless-Carplay-Adapter sind eine preiswerte Lösung, um auch in älteren Fahrzeugen kabelloses Carplay zu nutzen – ganz ohne Umbau des gesamten Infotainment-Systems. Die Einrichtung ist in der Regel schnell und einfach zu bewerkstelligen. Sie ersparen das tägliche Einstecken des iPhones und sorgen für mehr Komfort im Alltag. Mit Preisen zwischen 15 und 80 Euro bleiben sie deutlich günstiger als ein kompletter Radiotausch.

Die Installation des Adapters gelingt in der Regel problemlos: Gerät anschließen, einmal mit dem Handy koppeln und fertig – Plug-and-play also. Danach lässt sich das iPhone frei im Fahrzeug nutzen, ohne störendes Kabel. Besonders praktisch ist das für alle, die ein aufgeräumtes Cockpit wünschen.

Testsieger ist der Ottocast Mini Cube. Dieser Adapter ist extrem kompakt, dabei zuverlässig und zudem preiswert. Das Modell wird mit einem USB-C-Adapter geliefert. Auf dem zweiten Platz folgt der Ottocast Mini Pico, der ebenfalls beide Plattformen unterstützt und durch seine Kompaktheit überzeugt sowie eine Taste zum Trennen der Verbindung mit dem Smartphone bietet. Preis-Leistungs-Sieger ist der Carlinkit Mini Ultra.

BESTENLISTE

Ottocast Mini Cube im Test: Wireless-Adapter für Carplay und Android Auto

Winzig und günstig: Der Ottocast Mini Cube macht Carplay und Android Auto drahtlos.

VORTEILE

  • winzig
  • baut Verbindung schnell auf
  • beherrscht Carplay und Android Auto
  • Adapter für USB-C enthalten

NACHTEILE

  • geht leicht verloren
  • Einrichtung mit Android Auto gelang erst beim zweiten Versuch

Winzig und günstig: Der Ottocast Mini Cube macht Carplay und Android Auto drahtlos.

Mit diesem Dongle muss man nie wieder sein iPhone oder Android-Smartphone einstecken. Der winzige Ottocast Mini Cube ergänzt die Verbindung per Carplay oder Android Auto im Fahrzeug um eine drahtlose Option. Gerade ältere PKW bieten oft nur eine kabelgebundene Verbindung für die Schnittstellen Android Auto oder Carplay. Wie sich der kleine Dongle in der Praxis schlägt, zeigen wir im Test.

Hinweis: Der Adapter fügt Android Auto oder Carplay nicht hinzu, sondern ergänzt eine drahtlose Verbindungsmöglichkeit. Das Infotainment-System des Fahrzeugs selbst muss die Standards bereits unterstützen.

Design & Lieferumfang

Der Name ist Programm beim Mini Cube: Der ultrakleine USB-Dongle für drahtloses Carplay und Android Auto ist kaum größer als ein Daumennagel. Das Gehäuse ist etwa so dick wie ein Finger und misst 1,6 × 21,6 × 23,5 mm. Damit bleibt er deutlich kompakter als frühere Box‑Lösungen mit Kabel – ideal fürs Cockpit, weil er unauffällig ist.

Der Dongle besitzt einen USB-A-Stecker. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter liegt praktischerweise bei, sodass er in Fahrzeugen mit beiden Anschlussvarianten eingesetzt werden kann.

Zur Auswahl stehen drei Gehäuseformen: Modell A hat ein quadratisches Gehäuse samt Kerbe in der Mitte sowie abgerundeten Ecken. Als Farben gibt es Silber mit Schwarz oder für Apple-Fans auch Cosmic Orange. Modell B bietet geriffelte Kanten, Modell C hat eine oktogonale Form. Diese Varianten gibt es in Schwarz oder Silber.

Einrichtung & Funktionen

Getestet haben wir den Ottocast Mini Cube mit dem Honor Magic V3 sowie iPhone 12 Pro Max in einem Opel Astra K (2017). Auf der Herstellerseite finden sich Informationen zu kompatiblen Fahrzeugen. Wichtig: Das Auto darf werksseitig kein kabelloses Carplay oder Android Auto bieten – sonst funktioniert der Adapter nicht. Er wäre in dem Fall aber ohnehin überflüssig.

Die Einrichtung ist einfach: Dongle einstecken, die LED unter dem Logo leuchtet dann auf. Anschließend erscheint auf dem Infotainment-System eine Anleitung zum Verbinden des Handys per Bluetooth mit der exakten Bezeichnung des Produkts – sehr praktisch. Eine knappe Anleitung auf Deutsch gibt es auch.

Beim iPhone klappte die Kopplung sofort, nach erfolgter Erstverbindung war Carplay nach knapp über 10 Sekunden schon startklar. Mit Android Auto gab es zunächst Probleme – vermutlich, weil zuvor der Dongle per Carplay verbunden war. Die genaue Ursache kennen wir nicht. Erst beim zweiten Versuch gelang die Verbindung zum Honor Magic V3. Nach längerer Standzeit braucht der Aufbau etwa 45 Sekunden, später dann ebenfalls nur noch rund 10 Sekunden – was sehr flott ist für solch einen Adapter. Die Verbindung wurde im Test stabil aufrechterhalten.

Ottocast Mini Cube 3.0

Preis

Der Ottocast Mini Cube kostet direkt beim Hersteller 50 Euro. Mit dem Code TS20 gibt es einen dauerhaften Rabatt von 20 Prozent – damit kostet der Adapter nur 36 Euro.

Hinweis: Der Hersteller sitzt in China, auch wenn die Ware aus deutschen Lagern versendet wird. Kaufbedingungen können daher von EU-Verbraucherschutzrechten abweichen (Gewährleistung, Widerruf, Käuferschutz). Die 30-Tage-Rückgabe ist möglich, kann aber Versandkosten verursachen. Für Transportversicherung und Garantie kommen zusätzliche Gebühren hinzu.

Fazit

Der Ottocast Mini Cube ist eine praktische Ergänzung fürs Auto – ideal für alle, die Carplay oder Android Auto kabellos nutzen möchten, deren Infotainment-System dies aber ab Werk nicht unterstützt. Der kompakte Dongle zählt zu den kleinsten Modellen im Test und bleibt dadurch unauffällig im Cockpit.

Die Einrichtung ist einfach. Die Verbindung mit dem iPhone klappte auf Anhieb, und Carplay ist nach gut 15 Sekunden startklar. Mit Android Auto brauchte es zur Erstkopplung zwei Versuche, danach funktionierte die Verbindung jedoch dauerhaft, zuverlässig und stabil.

Insgesamt überzeugt der Ottocast Mini Cube als unauffällige, günstige und verlässliche Lösung für drahtloses Carplay und Android Auto – eine der besten Optionen in seiner Klasse.

Ottocast Mini Pico im Test: Wireless Carplay & Android Auto mit Wechseltaste

Der Mini Pico von Ottocast rüstet bei Android Auto und Carplay die Wireless-Option nach. Per Knopfdruck ist zudem der Wechsel zwischen zwei Smartphones möglich.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • startet Carplay und Android Auto flott
  • Knopf zum Trennen der Verbindung für Gerätewechsel
  • günstig

NACHTEILE

  • Einrichten bei Android Auto benötigte zwei Anläufe
  • Wechsel zwischen zwei Geräten klappte nicht auf Anhieb

Der Mini Pico von Ottocast rüstet bei Android Auto und Carplay die Wireless-Option nach. Per Knopfdruck ist zudem der Wechsel zwischen zwei Smartphones möglich.

Wer genug vom lästigen Einstöpseln von iPhone oder Android-Smartphone im Auto hat, kann mit dem Ottocast Mini Pico die kabellose Anbindung an Android Auto und Apple Carplay nachrüsten. Teilen sich zwei Personen dasselbe Auto, kann der Wechsel allerdings mühsam sein. Der Ottocast Mini Pico bietet hierzu – ähnlich wie der AA Wireless Two+ (Testbericht) – eine Taste. Diese trennt die Bluetooth-Verbindung, damit der Weg für die Verbindung mit einem anderen Smartphone frei ist.

Wichtig: Laut Herstellerangaben ist der Ottocast Mini Pico mit den meisten Fahrzeugen ab Baujahr 2016 kompatibel – ausgenommen BMW und Mitsubishi. Der Dongle funktioniert nur mit Infotainmentsystemen, die Carplay und Android Auto bereits kabelgebunden unterstützen, aber noch keine Wireless-Option bieten. Der Adapter rüstet also nicht die Schnittstellen selbst nach, sondern ergänzt lediglich die kabellose Anbindung – dabei dient er als Platzhalter für ein Smartphone.

Ob das alles so klappt, wie es der Hersteller verspricht, klären wir in diesem Test.

Design & Lieferumfang

Der Ottocast Mini Pico ist mit Abmessungen von 22,5 × 22,5 × 28,55 mm für einen Adapter sehr kompakt. Damit ist er nur etwas größer als ein Daumennagel eines Mannes. Dank des kompakten Formats verschwindet der Adapter unauffällig im Cockpit.

Das Kunststoffgehäuse ist quadratisch gestaltet und hat stark abgerundete Ecken. Vorn befindet sich eine LED-Leuchte, die in ein Ottocast-Logo eingebettet ist. Darunter sitzt der Knopf zum Trennen der Verbindung.

Auf der Rückseite befindet sich ein USB-A-Stecker. Ottocast legt zudem einen Adapter von USB-A auf USB-C bei. Es gibt ferner eine kurze Gebrauchsanweisung – allerdings nur auf Englisch, Französisch und Spanisch.

Einrichtung

Getestet haben wir den Mini Pico in einem Opel Astra K (Baujahr 2017). Als Mobilgeräte kamen ein Honor Magic V3 sowie ein iPhone 12 Pro Max zum Einsatz. Wir werden künftig noch weitere Mobilgeräte ausprobieren und Fahrzeuge der Kollegen hinzuziehen.

Steckt man den Adapter ein, zeigt das Infotainmentsystem sofort an, wie man das Gerät verbinden kann. Auf dem Bildschirm erscheint direkt der Bluetooth-Name des Adapters – das ist praktisch, denn in der Gebrauchsanweisung findet man diese Bezeichnung oft nur mit Mühe.

Zunächst haben wir das Honor Magic V3 genutzt. Die Bluetooth-Kopplung funktionierte auf Anhieb, doch beim anschließenden Aufbau der WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und Infotainmentsystem hakte es: Android Auto erschien nicht auf dem Bildschirm des Autos – obwohl das Handy behauptete, eine Verbindung aufzubauen. Erst nach erneutem Trennen und einem zweiten Verbindungsversuch startete Android Auto binnen 20 Sekunden ohne Probleme.

Wir werden das noch mit weiteren Android-Geräten testen, um zu prüfen, ob es am Honor-Handy lag – was wir vermuten – oder ob es sich um ein generelles Android-Problem handelt. Mit dem iPhone lief die Einrichtung dagegen reibungslos.

Ottocast Mini Pico

Weitere Funktionen

Um die Verbindung mit dem Smartphone zu trennen, genügt ein kurzer Druck auf den Knopf an der Vorderseite des Adapters. Hält man die Taste hingegen länger als zehn Sekunden gedrückt, setzt man das Gerät komplett auf Werkseinstellungen zurück.

Im Test trennte das Gerät die Bluetooth-Verbindung zwar zuverlässig – allerdings verband es sich danach nicht immer automatisch mit dem zuvor eingerichteten Smartphone. Ausprobiert haben wir das mit dem iPhone und dem Honor Magic V3. Wir werden diese Prozedur noch mit weiteren Android-Geräten ausprobieren und den Test entsprechend aktualisieren.

Firmware-Updates sind ebenfalls möglich: Dazu verbindet man sich am besten per Wi-Fi Direct mit dem Dongle – die Anleitung beschreibt das Vorgehen Schritt für Schritt. Anschließend lässt sich das Update über das Smartphone auf den Adapter übertragen.

Preis

Regulär kostet der Mini Pico bei Ottocast derzeit 47 Euro. Mit dem Code TS20 gibt es einen Rabatt von 20 Prozent – damit kostet der Dongle dann nur noch knapp 37 Euro. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen innerhalb von drei bis sieben Tagen.

Hinweis: Der Hersteller sitzt in China – auch wenn die Ware aus deutschen Lagern versendet wird, können Kaufbedingungen von EU-Verbraucherschutzrechten abweichen (Gewährleistung, Widerruf, Käuferschutz). Der Hersteller bietet eine 30-Tage-Rückgabe an, diese kann aber Versandkosten verursachen. Für Transportversicherung und Garantie fallen zusätzliche Gebühren an.

Fazit

Der Ottocast Mini Pico ist ein besonders kompakter Adapter, um bei Fahrzeugen mit Carplay oder Android Auto eine kabellose Verbindung zum Smartphone nachzurüsten. Das Gerät ist so klein, dass es im Cockpit kaum auffällt. Die Zeiten großer Boxen samt Kabelgewirr sind vorbei.

Dank eines beiliegenden Adapters lässt sich der Dongle sowohl an USB‑C‑ als auch an USB-A-Anschlüssen nutzen. Praktisch ist der Knopf auf der Vorderseite: Er trennt die bestehende Bluetooth-Verbindung, um den Weg für ein weiteres Smartphone freizumachen – zumindest in der Theorie. In der Praxis klappte das nicht immer so zuverlässig wie erhofft. Auch die Einrichtung mit Android Auto benötigte in unserem Test einen zweiten Anlauf.

Insgesamt ist der Ottocast Mini Pico eine empfehlenswerte Möglichkeit für iPhone- und Android-Nutzer, die für Carplay oder Android Auto auf das Einstöpseln des Handys verzichten möchten – und sich das Fahrzeug gegebenenfalls mit einer weiteren Person teilen.

Winziger Adapter Carlinkit Mini Ultra im Test: Wireless Carplay & Android Auto

Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • benötigt kaum Platz im Cockpit
  • unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
  • einfache Einrichtung

NACHTEILE

  • geht schnell verloren
  • Blinklicht schwer zu sehen

Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

Wer ein Fahrzeug ohne kabelloses Carplay oder Android Auto besitzt, kennt das Problem: Ohne Wireless-Support ist stets ein Kabel nötig. Der Carlinkit Mini Ultra verspricht hier eine einfache und kompakte Lösung. Der winzige Dongle ist sogar noch kleiner als ein USB-Stick und unterstützt sowohl Wireless Carplay als auch Android Auto.

Design

Der Carlinkit Mini Ultra misst nur 32,85 × 20 × 6,55 mm und ist damit deutlich kompakter als viele vergleichbare Adapter. Er erinnert optisch an einen USB-Stick: An einem Ende sitzt ein USB-A-Stecker, daran schließt sich ein kleiner, flacher Adapter mit abgerundeten Ecken an – etwa so groß wie ein Daumennagel. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter liegt bei, sodass der Dongle auch in Fahrzeugen mit USB-C-Anschluss verwendet werden kann.

Die extrem platzsparende Bauweise fällt im Fahrzeug kaum auf, bringt aber auch einen Nachteil mit sich: Aufgrund seiner geringen Größe kann der Mini Ultra leicht verloren gehen. Dennoch sind wir beeindruckt, wie platzsparend moderne Technologie inzwischen sein kann.

Einrichtung & Features

Das Fahrzeug muss Carplay oder Android Auto bereits unterstützen – der Adapter rüstet nur das kabellose Feature nach. Die Einrichtung des Carlinkit Mini Ultra gelingt schnell und unkompliziert: Einfach in den USB-Port stecken, das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter koppeln (VehiConn_Exxx) – die Datenübertragung läuft anschließend über WLAN Direct. Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das Symbol für Carplay oder Android Auto auf dem Fahrzeugdisplay. Ein vorheriger, einmaliger Kabelanschluss kann die automatische Erkennung beschleunigen.

Im Test funktionierte der Mini Ultra weitgehend reibungslos. Manchmal war beim ersten Koppeln ein zweiter Versuch nötig, danach klappte die Verbindung zuverlässig innerhalb von rund 30 Sekunden – sowohl mit iPhone als auch Android-Smartphone. Gelegentliche kurze Aussetzer, etwa bei Spotify, traten sporadisch auf und verschwanden meist schnell. Sollte es mal zu Problemen kommen, kann man das Gerät aus- und wieder einstöpseln.

Im Alltag liefert der Adapter ein Erlebnis auf dem Niveau der kabelgebundenen Lösung: Navigation, Musikstreaming, Sprachsteuerung und Telefonie laufen stabil. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die winzige Status-LED ist kaum sichtbar. Trotz des kompakten Formats ist die Technologie auf dem neuesten Stand. So nutzt der Mini Ultra bereits Bluetooth 5.4 sowie WLAN mit 5 GHz.

Hinweis: Ein Leser beklagte Probleme mit dem Adapter bei einem Motorrad Honda NT1100 (2025) sowie einem Mercedes-Benz 220d (2018) im Zusammenspiel mit einem Samsung Galaxy S24.

Carlinkit Mini Ultra Wireless Carplay Android Auto Adapter

Preis

Normalerweise kostet der Adapter beim Hersteller rund 45 Euro. Mit dem Code TechStage gibt es dauerhaft einen Rabatt von 20 Prozent. Damit kostet der Dongle rund 38 Euro.

Bei Proshop kostet er derzeit sogar nur 20 Euro statt 40 Euro. Das Angebot ist zeitlich befristet. Hier profitieren Käufer auch vom EU-Käuferschutz mit einer Rückgabemöglichkeit binnen 14 Tagen.

Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, gelten die üblichen EU-Rechte wie Rückgabe, Umtausch oder Gewährleistung nur eingeschränkt. Bei einer Rücksendung könnten zudem Portogebühren anfallen. Käufer sollten das vor dem Kauf überprüfen.

Fazit

Der Carlinkit Mini Ultra ist eine gelungene Lösung für alle, die kabelloses Carplay oder Android Auto nachrüsten möchten, aber nur wenig Platz im Cockpit haben. Noch nie haben wir ein so kleines Gerät dieser Art getestet – gerade in Kleinwagen ein klarer Vorteil.

Die Verbindung klappt in der Regel problemlos, sowohl mit iPhones als auch Android-Smartphones. Das macht den Adapter besonders interessant für Nutzer, die ein Fahrzeug mit unterschiedlichen Handy-Systemen teilen. Praktisch: Ein USB-C-Adapter liegt bei.

Einziger Nachteil bleibt die extrem kompakte Bauweise – das Gerät kann leicht verloren gehen. Der Preis ist mehr als fair, hier kann man bedenkenlos zugreifen.

Carlinkit Mini SE im Test: Stick für Carplay Wireless schon ab 30 Euro

Der Carlinkit Mini SE macht Schluss mit Kabelsalat im Cockpit und überzeugt durch ein kompaktes Design. Wir haben den Adapter für Wireless Carplay getestet.

VORTEILE

  • kompakte Bauweise
  • einfache Einrichtung
  • unterstützt USB-A und USB-C

NACHTEILE

  • nur für Apple Carplay geeignet
  • Design passt nicht zu jedem Fahrzeugcockpit

Der Carlinkit Mini SE macht Schluss mit Kabelsalat im Cockpit und überzeugt durch ein kompaktes Design. Wir haben den Adapter für Wireless Carplay getestet.

Wer ein Fahrzeug mit Apple Carplay besitzt, kennt die umständliche Kabelverbindung zum iPhone, die ohne Wireless-Support notwendig ist. Der Carlinkit Mini SE verspricht hier rasch und günstig Abhilfe: Der Adapter macht aus kabelgebundenem CarPlay eine drahtlose Lösung – und das in einem Format, das kaum größer ist als ein USB-Stick. Der Fokus liegt auf minimalistischem Design und einfacher Einrichtung. Doch wie zuverlässig funktioniert er in der Praxis? Das zeigen wir in diesem Testbericht. Getestet haben wir den Carlinkit Mini SE mit einem Opel Astra K (Baujahr 2017) und einem iPhone 12 Pro Max (Testbericht).

Design

Der Carlinkit Mini SE misst gerade einmal 8,13 × 2,1 × 1,05 cm und wiegt nur 23 g. Optisch erinnert er an einen USB-Stick, hebt sich aber durch seine Flexibilität ab: Mit Anschlüssen für USB-A und USB-C ist er universell einsetzbar. Ein cleveres Detail ist die Schutzkappe, die wahlweise den ungenutzten Anschluss abdeckt. Die Verarbeitung wirkt solide, das schlichte Schwarz lässt den Adapter nur dezent im Cockpit des Autos in Erscheinung treten. Allerdings hängt das schlussendlich stark von der Position des USB-Ports im Fahrzeugcockpit ab. Speziell bei Anschlüssen, die in enge Stellen gequetscht wurden, kann der Carlinkit Mini SE eher ungünstig sein. Denn immerhin ragt der Stick fast 8 cm heraus.

Einrichtung

Die Inbetriebnahme des Carlinkit Mini SE ist denkbar einfach. Der Adapter wird in den USB-Port des Fahrzeugs gesteckt. Innerhalb weniger Sekunden erkennt das Infotainmentsystem den Stick und zeigt auf dem Touchscreen das Carplay-Symbol an. Jetzt muss man das iPhone nur noch per Bluetooth mit dem Fahrzeug koppeln und dann der Nutzung von Carplay am Smartphone zustimmen. Danach verbindet sich das iPhone immer automatisch nach knapp unter einer Minute, sobald man den Motor startet. Vorausgesetzt, der Adapter ist auch im Fahrzeug eingesteckt.

Das kabellose Carplay-Erlebnis ist identisch mit der kabelgebundenen Variante. Die Bedienoberfläche ist gewohnt intuitiv. Es stehen etwa Navigation per Apple Maps oder Google Maps, Musikstreaming mit Spotify oder ähnlichen Diensten sowie die Telefonie wie gewohnt zur Auswahl. Das Einzige, was wir vermissen, ist eine große LED-Beleuchtung, die eine bestehende Bluetooth-Verbindung anzeigt. Es gibt lediglich ein winziges blaues Lämpchen, das kaum wahrnehmen kann. Die Verbindung ist im Einsatz weitgehend stabil, kleinere Verzögerungen sind gelegentlich zu spüren.

Wichtig: Das Fahrzeug muss bereits Carplay unterstützen. Fahrzeuge mit serienmäßigem Wireless CarPlay benötigen den Adapter nicht.

Preis

Direkt beim Hersteller kostet der Carlinkit Mini SE für kabelloses Carplay mit dem Code TechStage nur 32 Euro. Im Shop des Herstellers ist zudem auch das Pro-Modell für Android Auto und Carplay ab 36 Euro erhältlich. Vorsicht bei der Auswahl.

Fazit

Der Carlinkit Mini SE punktet mit seiner unkomplizierten Einrichtung, dem kompakten Design und seiner Vielseitigkeit bei den Anschlüssen. Für Fahrzeuge mit kabelgebundenem CarPlay ist der Adapter eine sinnvolle Ergänzung, um lästige Kabelverbindungen zu vermeiden. Schade ist, dass Android Auto nicht unterstützt wird. Für Nutzer mit kabelgebundenem Carplay bietet der Carlinkit Mini SE eine praktische Lösung, die den Alltag spürbar erleichtert – ohne das Portemonnaie zu sehr zu belasten.

Carlinkit Mini SE Pro im Test: Wireless-Carplay-Adapter kann jetzt Android Auto

Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.

VORTEILE

  • einfache Einrichtung
  • kompakte Bauweise
  • unterstützt Android Auto und Apple Carplay

NACHTEILE

  • relativ lang: nicht für jedes Cockpit ideal

Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.

Wer Android Auto oder Apple Carplay im Auto nutzt, kennt das Problem: Ohne drahtlose Unterstützung durch das Infotainmentsystem bleibt nur das lästige Einstecken per Kabel. Abhilfe schaffen Adapterlösungen, die als Dongle in den USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt werden. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt dann kabellos per Bluetooth und WLAN.

Der neue Carlinkit Mini SE Pro beherrscht nun beides – neben Wireless Carplay unterstützt er erstmals auch Android Auto kabellos. Wie gut der kompakte Adapter für 35 Euro (Code: TechStage) funktioniert, zeigt unser Test.

Kabellose Verbindung zwischen iPhone und Apple Carplay

Design

Der Carlinkit Mini SE Pro ist kompakt gebaut: Mit Abmessungen von 81,24 × 20,59 × 11,4 mm und einem Gewicht von nur 23 Gramm erinnert er äußerlich an einen klassischen USB-Stick. Dank seiner dualen Schnittstellen für USB-A und USB-C lässt sich der Adapter flexibel in unterschiedlichsten Fahrzeugen einsetzen. Praktisch: Eine mitgelieferte Schutzkappe verdeckt jeweils den gerade nicht verwendeten Anschluss.

Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff ist schlicht gehalten und wirkt sauber verarbeitet. Im Fahrzeug fällt der Dongle damit kaum auf – zumindest, solange der USB-Port gut zugänglich ist. Bei schlecht platzierten Anschlüssen, etwa tief im Armaturenbrett, kann die Länge des Adapters jedoch zum Problem werden: Mit gut 8 cm Ausladung steht er deutlich hervor.

Einrichtung

Die Einrichtung des Carlinkit Mini SE Pro ist unkompliziert und schnell erledigt: Der Adapter wird einfach in den USB-Port des Fahrzeugs gesteckt. Zur Ersteinrichtung koppelt man das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter, der unter dem Namen VehiConn_Exxx angezeigt wird. Anschließend erfolgt die Datenübertragung über WLAN Direct.

Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das jeweilige Symbol auf dem Fahrzeugdisplay. Wir empfehlen, das Infotainmentsystem vorab einmal kabelgebunden mit dem Smartphone zu verbinden – das beschleunigt die automatische Erkennung später. Wichtig: Das Fahrzeug muss die jeweilige Funktion bereits unterstützen. Der Dongle dient ausschließlich dazu, das fehlende kabellose Feature nachzurüsten – ohne Carplay- oder Android-Auto-Unterstützung ist er nutzlos.

Sowohl mit einem iPhone als auch mit einem Android-Smartphone klappt die drahtlose Verbindung nach dem Einsteigen zuverlässig – die Dauer bis zum Verbindungsaufbau liegt bei rund 30 Sekunden. Anfangs kann es vereinzelt zu kurzen Aussetzern bei der Audioübertragung kommen, etwa bei Spotify. Diese verschwinden jedoch nach kurzer Zeit, vermutlich bedingt durch Netz- oder Störquellen in der Umgebung.

Im Betrieb bietet der Carlinkit Mini SE Pro ein Nutzererlebnis, das sich kaum von der kabelgebundenen Variante unterscheidet. Navigation per Google Maps oder Apple-Karten, Musikstreaming, Sprachassistenz und Telefonie laufen reibungslos. Einziger kleiner Kritikpunkt: Der Adapter verfügt nur über eine winzige Status-LED. Eine deutlich sichtbare Anzeige für eine bestehende Verbindung wäre wünschenswert.

Preis

Der Aufpreis gegenüber dem reinen Carplay-Modell beträgt nur knapp 5 Euro. Die UVP liegt bei 45 Euro direkt beim Anbieter. Mit dem Code TechStage erhalten unsere Leser einen Rabatt von 20 Prozent, mit dem der Dongle nur knapp 36 Euro kostet. Das ist ein echt guter Preis. Achtung: Nur das Pro-Modell unterstützt neben Carplay auch Android Auto, das gewöhnliche Mini SE bietet lediglich Carplay.

Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, greift der in der EU übliche Käuferschutz – etwa bei Umtausch, Rückgabe oder Gewährleistung – in der Regel nicht oder nur eingeschränkt.

Fazit

Der Carlinkit Mini SE Pro überzeugt durch seine einfache Einrichtung, das kompakte Stickformat und die flexible Anschlussmöglichkeit via USB-A und USB-C. Besonders praktisch ist die neue Unterstützung für kabelloses Android Auto, womit der Adapter nun nicht mehr nur für iPhone-Nutzer interessant ist. Er ist auch praktisch, wenn sich zwei Personen ein Fahrzeug teilen, aber jeweils ein iPhone oder Android-Handy bevorzugen.

Für Fahrzeuge mit bereits vorhandenem, aber kabelgebundenem Carplay oder Android Auto ist der Dongle eine sinnvolle Nachrüstlösung, um störende Kabel im Cockpit zu vermeiden. Wer auf eine drahtlose Verbindung nicht verzichten will, findet im Mini SE Pro eine alltagstaugliche und kostengünstige Lösung – mit spürbarem Komfortgewinn und minimalem Installationsaufwand.

Technaxx TX-346 Adapter im Test: Android Auto und Carplay drahtlos nutzen

Der Technaxx TX-346 rüstet als USB-Dongle drahtloses Android Auto und Apple Carplay im Auto nach.

VORTEILE

  • einfache Installation
  • weitgehend zuverlässige Verbindung
  • gute Reichweite
  • LED-Statusanzeige

NACHTEILE

  • spürbare Latenz
  • gelegentliche Verbindungsabbrüche
  • keine Multi-User-Funktion

Der Technaxx TX-346 rüstet als USB-Dongle drahtloses Android Auto und Apple Carplay im Auto nach.

Wer Apple Carplay oder Android Auto ohne störenden Kabelsalat nutzen möchte, benötigt entweder ein kompatibles Autoradio oder einen kompakten Dongle zum Nachrüsten. Der Technaxx TX-346 verspricht genau das: Der preiswerte Adapter soll bestehende Infotainment-Systeme auch kabellos per Handy nutzbar machen. Ob das im Alltag zuverlässig funktioniert, klärt der Test.

Der Technaxx TX-346 rüstet Wireless Carplay und Android Auto dort nach, wo Carplay grundsätzlich bereits unterstützt wird. Als Platzhalter für das Smartphone am USB-Anschluss rüstet er aber eine drahtlose Verbindung auf – zunächst per Bluetooth, dann baut er ein lokales WLAN auf.

Design & Lieferumfang

Der Technaxx TX-346 sieht aus wie ein USB-Stick – und genau das ist er auch: In dem kleinen, nur 40 g leichten Modul steckt auf einer Seite ein USB-A-Stecker, der direkt in den USB-Port des Autos passt. Alternativ lässt sich der TX-346 über USB-C betreiben – ein passender Adapter von USB-A auf USB-C liegt bei.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein 90-Grad-Winkeladapter für USB-A, der den Einsatz auch bei beengten oder ungünstig platzierten Anschlüssen erleichtert. Das erhöht die Kompatibilität mit verschiedenen Fahrzeugmodellen erheblich. Da der sonst übliche Kabelsalat von kabelgebundenem Carplay oder Android Auto entfällt, wirkt der Innenraum deutlich aufgeräumter.

Folgendes gehört zum Lieferumfang:

  • USB-Dongle TX-346
  • 90-Grad-USB-Adapter
  • USB-C-Adapter
  • Gebrauchsanleitung

Einrichtung & Funktionen

Nach dem Einstecken wird der Technaxx TX-346 per Bluetooth mit Android-Smartphone oder iPhone gekoppelt. Nach dieser Ersteinrichtung wechselt die Datenübertragung automatisch auf eine schnelle WLAN-Verbindung. Bluetooth wird für die eigentliche Nutzung von Carplay oder Android Auto nicht mehr benötigt. Gegenüber dem Autoradio tritt der Adapter wie ein klassisch kabelgebundener Carplay-Sender auf.

Technaxx TX-346

Was technisch aufwendig klingt, ist schnell erledigt: Smartphone per Bluetooth verbinden, die Carplay- oder Android-Auto-Abfrage bestätigen und optional den Zugriff auf Kontakte erlauben. Kurz darauf zeigt sich Carplay oder Android Auto auf dem Display im Auto. Eine LED am Gehäuse zeigt den Verbindungsstatus an und erleichtert die Fehlersuche; zudem signalisiert sie Updates.

Die Ersteinrichtung dauerte im Test rund 25 Sekunden. Danach stellt der TX-346 die Verbindung zu einem iPhone in etwa 8 bis 10 Sekunden her, bei Android-Smartphones in rund 15 Sekunden. Das liegt im Mittelfeld, fällt im Alltag aber kaum ins Gewicht. Positiv ist die insgesamt hohe Zuverlässigkeit, auch wenn es in zwei Fällen zu unerklärlichen Verbindungsabbrüchen kam – sowohl mit einem iPhone 14 Pro als auch mit einem Samsung Galaxy S23.

Durch die Funkübertragung entsteht eine leichte Latenz zwischen Touch-Eingabe und Reaktion. Bei Musik- oder Podcast-Apps ist das kaum relevant, beim Zoomen oder Verschieben der Kartenansicht in Google Maps oder Apple Karten jedoch spürbar. Die Verzögerung liegt bei etwa einer halben Sekunde.

Die vom Hersteller angegebene Reichweite von bis zu zehn Metern bestätigte sich im Test: Selbst bei drei bis vier Metern Abstand blieb die Verbindung stabil. Nach kurzer Eingewöhnung erweist sich der TX-346 als alltagstauglich. Die automatische Verbindung beim Fahrzeugstart klappte in rund 95 Prozent der Fälle, gelegentlich war ein manueller Neuaufbau nötig. Bei längeren Fahrten wird der Adapter deutlich warm, bleibt aber berührbar.

Ein klarer Nachteil ist der Nutzerwechsel: Das aktuell verbundene Smartphone muss manuell getrennt werden, bevor ein anderes Gerät gekoppelt werden kann. Eine komfortable Verwaltung mehrerer Benutzerprofile bietet der Technaxx TX-346 nicht.

Technaxx TX-346

Preis

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 60 Euro ist der Adapter zwar nicht der günstigste, bietet dafür aber eine ordentliche Leistung und größtenteils stabile, unproblematische Verbindungen. Die Straßenpreise liegen aber bereits bei knapp 40 Euro. Bei Amazon kostet er aktuell nur 25 Euro.

Fazit

Der Technaxx TX-346 ist ein ordentlicher Wireless-Adapter für CarPlay und Android Auto, der sein Versprechen einer einfachen Installation und weitgehend unkomplizierten Nutzung größtenteils einlöst. Die Einrichtung ist schnell und einfach. Dank des Adapters lässt sich das Gerät sowohl an USB-A als auch an USB-C-Anschlüssen nutzen. Bis auf eine leichte Latenz und seltene Abbrüche lief er zuverlässig.

Winziger Adapter für Carplay & Android Auto Wireless: Ottocast Mini im Test

Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • Android Auto & Apple Carplay
  • Adapter für USB-C vorhanden

NACHTEILE

  • je nach Anschluss im Cockpit unterschiedlich sinnvoll

Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

Wer es leid ist, das iPhone oder Android-Smartphone täglich per Kabel mit dem Fahrzeug zu verbinden, bekommt mit dem Ottocast Mini einen winzigen Dongle, der eine kabellose Anbindung an diese Schnittstellen mit dem Infotainment-System ermöglicht. Der Adapter unterstützt sowohl Android Auto als auch Apple Carplay.

Wichtig: Der Adapter rüstet kein Android Auto oder Carplay nach – er dient lediglich als Platzhalter, um eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment zu ermöglichen. Der Adapter funktioniert nur, wenn das Fahrzeug auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Ob das der Fall ist, kann man testen, indem man das Handy per Kabel mit dem Fahrzeug verbindet. Verfügt das Auto bereits über eine kabellose Anbindungsmöglichkeit für Android Auto oder Apple Carplay, ist der Dongle unnötig.

Design & Lieferumfang

Der Ottocast Mini ist sehr kompakt und nur rund 5 cm lang und 2 cm breit. Damit würde er auch als USB-Stick noch durchgehen. Das bietet einen großen Vorteil bei Autos, in denen sich der Steckplatz direkt unterhalb der Armaturen befindet.

Standardmäßig bietet der Dongle einen USB-A-Stecker. Zusätzlich liegt ein rechtwinkliger Adapter (90 Grad) für USB-A bei, falls der Port ungünstig im Cockpit sitzt. Ferner gibt es noch einen Adapter für USB-A auf USB-C bei Fahrzeugen, die nur über den Typ-C-Stecker verfügen. Je nach Fahrzeug eignet sich damit der Adapter besonders gut – oder eben weniger, wenn ein Risiko besteht, dass man mit dem Knie oder der Hand beim Schalten an den Dongle gerät.

Einrichtung & Funktionen

Den Dongle von Ottocast stöpselt man zunächst im Fahrzeug ein. Anschließend betätigt man die Zündung und sucht mit dem Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät. Den Ottocast Mini findet man unter CAR2-XXXX.

Hatte man bereits vorab das iPhone oder Android-Smartphone mit dem Fahrzeug per Kabel verbunden, startet man Carplay oder Android Auto anschließend wie gewohnt. Bei einer erstmaligen Einrichtung muss man allen Schritten auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems folgen. Die Einrichtung mit Apple Carplay funktionierte auf Anhieb.

Bei einem Android-Smartphone mussten wir den Schritt nochmals wiederholen, bevor die Verbindung via Bluetooth zustande kam. Danach koppelte sich das Smartphone über den Dongle zuverlässig mit dem Fahrzeug innerhalb von knapp 20 Sekunden. In einem Fall fror die Musikwiedergabe über Spotify ein, was einen Neustart des Fahrzeugs vonnöten machte.

Eine Beobachtung hat uns stutzig gemacht: Offenbar wird der USB-Anschluss bei vielen Fahrzeugen nicht vom Stromkreis getrennt, wenn das Auto abgeschlossen wird. Bleibt man etwa nach dem Abstellen des Wagens längere Zeit daneben stehen und telefniert, baut das GEärt eine Bluetooth-vErbidung zum Handy auf – was viel Storm fressen kann. Dann besteht die Möglichkeit, dass die Starterbatterie schneller entladen wird.

Wir raten daher dazu, USB-Adapter oder ähnliche Verbraucher nach dem Abstellen des Fahrzeugs und insbesondere bei längeren Standzeiten sicherheitshalber zu entfernen. Das schont die Batterie – gerade bei älteren oder selten genutzten Fahrzeugen.

Preis

Der 2-in-1-Adapter Ottocast Mini kostet direkt beim Hersteller 47 Euro, mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf 37 Euro. Das ist ein fairer Preis, auch wenn es noch günstigere Alternativen von anderen Marken sowie No-Name-Anbietern gibt.

Allerdings hat das Unternehmen seinen Sitz in China. Bestimmungen zum Käuferschutz – etwa Gewährleistung oder ein Rückgaberecht – entsprechen daher in der Regel nicht den Vorgaben innerhalb der EU. Wer dort bestellt, sollte sich bewusst sein, dass Reklamationen, Rücksendungen oder die Durchsetzung von Ansprüchen deutlich schwieriger bis unmöglich sein können.

Fazit

Der Ottocast Mini gehört zu den kleinsten Dongles für Wireless Android Auto und Apple Carplay, wenn das Fahrzeug diese Option nicht unterstützt. Damit ist er schnell und unauffällig im Cockpit eingestöpselt.

Dank der Kompatibilität für beide großen Plattformen eignet er sich sowohl für Android als auch iPhone-Nutzer – einzige Voraussetzung ist, dass das Infotainment-System auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Die Verbindung mit Apple Carplay funktioniert reibungslos, bei Android Auto benötigten wir einen zweiten Anlauf – danach erfolgte die Kopplung aber ebenfalls einwandfrei.

Wie sinnvoll ein Dongle im USB-Stick-Format ist, hängt letztendlich von der Position des USB-Anschlusses im Auto ab. Wir raten dazu, sich das vor dem Kauf anzusehen, da der Adapter etwa 5 cm herausragt.

Carlinkit 5.0 im Test: Adapter für Apple Carplay und Android Auto und Wireless

Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.

VORTEILE

  • beherrscht Android Auto und Apple Carplay
  • einfache Einrichtung
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • Wechsel zwischen zwei Smartphones umständlich
  • sehr knappe Anleitung
  • Adapter schaltet sich bei manchen Fahrzeugen nicht aus, wenn man in der Nähe ist.

Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.

Android Auto Wireless ermöglicht es, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. So können Nutzer Funktionen wie Navigation, Musik-Streaming und Anrufe ohne lästige Kabel im Auto nutzen. Das macht das Fahrerlebnis komfortabler, da man das Smartphone nicht ständig an- und abstecken muss. Für Fahrzeuge, die diese Funktion nicht von Haus aus unterstützen, gibt es praktische Adapter, die die drahtlose Verbindung nachrüsten.

Was tun, wenn das Infotainment-System des Fahrzeugs die kabellose Verbindung nicht beherrscht? Dann ist ein Adapter zum Nachrüsten eine gute Option. Ein günstiges Modell, das die Plattformen Apple Carplay oder Android Auto Wireless unterstützt, ist Carlinkit 5.0. Wir haben den Adapter für nur 44 Euro (Code: TechStage) getestet und zeigen in diesem Artikel, wie er in der Praxis funktioniert.

Design

Der Carlinkit 5.0 präsentiert sich in einem schlichten, aber funktionalen Design. Das quaderförmige Gerät mit abgerundeten Ecken misst 43 × 76 × 13 Millimeter und kommt in dezentem Schwarz daher. Dieses unauffällige Design passt gut zu den meisten Fahrzeuginterieurs und integriert sich nahtlos ins Gesamtbild des Autos.

Neben seiner schlichten Ästhetik punktet der Adapter auch mit praktischen Anschlüssen für USB-C und USB-A, was ihn vielseitig einsetzbar macht. Kabel für USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C liegen bei. Der Schriftzug auf dem Gehäuse leuchtet bunt, wenn das Gerät in Betrieb und gekoppelt ist.

Einrichtung

Die Einrichtung des Carlinkit 5.0 könnte kaum einfacher sein. Nach dem Einstecken des Adapters ins Infotainment-System wird das Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät verbunden, indem man sich mit AutoKit_B2F koppelt. Im Test verlief die Einrichtung reibungslos, ohne jegliche Verbindungsprobleme oder Ausfälle. Der Adapter überzeugt mit einer stabilen und zuverlässigen Verbindung, die sofort einsatzbereit ist. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra, Hyundai i20, einem Samsung Galaxy S23, Honor Magic V2 sowie einem iPhone 12.

Wer den Adapter mit zwei verschiedenen Smartphones nutzt, muss jedes Mal eines der Geräte entkoppeln, damit das andere sich wieder koppeln kann.

Hinweis: Ein Leser berichtete uns von einem Problem mit einem Renault Zoe: Wenn das Fahrzeug geparkt, abgeschlossen und geladen wird, bleiben die USB-Ports aktiv. Da das Auto neben seinem Haus steht, verbindet sich sein Smartphone ständig mit dem WLAN des Adapters, anstatt mit dem heimischen Netzwerk. Selbst wenn er die Verbindung manuell trennt, stellt das Handy sie immer wieder her. Die einzige Lösung besteht darin, den Adapter auszustecken. Mit dem Motorola MA1 bestand dieses Problem nicht.

Tatsächlich empfehlen wir, den Adapter herauszunehmen, wenn das Fahrzeug vor einem Café steht, in dem man sich aufhält. Nicht alle Fahrzeuge trennen den USB-Anschluss automatisch vom Stromkreislauf. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass sich die Autobatterie entlädt.

Preis

Mit einem Preis von regulär 55 Euro liegt der Carlinkit 5.0 im mittleren Preissegment. Dank des Rabattcodes TechStage reduziert sich der Preis auf 45 Euro, was den Adapter zu einer preislich attraktiven Option macht. Angesichts der gebotenen Leistung und Vielseitigkeit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend, besonders im Vergleich zu anderen Adaptern auf dem Markt.

Fazit

Der Carlinkit 5.0 ist ein vielseitiger und zuverlässiger Adapter für Android Auto und Apple CarPlay Wireless. Er punktet mit einfacher Einrichtung, stabiler Verbindung und einem fairen Preis. Seine Kompatibilität mit verschiedenen Smartphones und die Möglichkeit, sowohl USB-C als auch USB-A zu nutzen, machen ihn zur idealen Lösung für Nutzer, die ihr Infotainment-System unkompliziert und kostengünstig aufrüsten möchten.

Ottocast U2Air Pro im Test: Adapter für Apple Carplay Wireless

Der Ottocast U2Air Pro ermöglicht die kabellose Verbindung zwischen iPhone und Infotainment-System im PKW über Apple Carplay. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • preiswert
  • Trennen der Verbindung per Knopf
  • zwei Kabel im Lieferumfang

Der Ottocast U2Air Pro ermöglicht die kabellose Verbindung zwischen iPhone und Infotainment-System im PKW über Apple Carplay. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

Mit Apple Carplay entfällt das lästige Anschließen des iPhones per USB- oder Lightning-Kabel an das Infotainment-System. Stattdessen koppelt sich das Gerät automatisch per Bluetooth mit dem Auto und bietet den vollen Funktionsumfang der kabelgebundenen Version. Allerdings unterstützt nicht jedes Fahrzeug diese kabellose Nutzung – gerade bei älteren Modellen ist dies häufig der Fall.

Mit dem U2Air Pro bietet Ottocast eine günstige Option für Nutzer von Carplay Wireless. Mit 38 Euro (Code: TS20).

Design

Der rechteckige Formfaktor mit abgerundeten Ecken entspricht weitgehend dem des Vorgängers, jedoch wirkt das Design des U2 Air Pro etwas dezenter und nüchterner. Dadurch fügt es sich gut in gängige Fahrzeugarmaturen ein. Die Abmessungen von 50 × 50 × 15 mm sind nahezu identisch. Neu hinzugekommen ist ein runder Button, der die bestehende Verbindung zwischen iPhone und Adapter trennt, was so den Wechsel auf ein anderes Mobilgerät erleichtert. Als Anschluss kommt USB-C zum Einsatz, Ottocast liefert je ein Kabel mit USB-C sowie USB-A-Stecker am anderen Ende mit.

Einrichtung & Funktion

Die Einrichtung des Ottocast U2Air Pro ist grundsätzlich einfach. Man verbindet das iPhone mit dem Gerät per Bluetooth über Ottocast-XXXX. Anschließend baut das Infotainment-System eine Verbindung zu Apple Carplay auf. Der Adapter fungiert dabei als Vermittler. Das funktioniert zuverlässig und innerhalb von 25 Sekunden.

Preis

Mit dem Code TS20 erhalten unsere Leser einen Rabatt von 20 Prozent. Dann kostet der Adapter nur 38 Euro.

Fazit

Der Ottocast U2Air Pro ist ein preiswerter und zuverlässiger Adapter, um bei älteren Fahrzeugen mit Apple CarPlay eine kabellose Verbindung zwischen iPhone und Infotainment-System herzustellen. Im Vergleich zum Vorgängermodell bringt der kleine Adapter einen praktischen Vorteil: Über eine Taste kann die bestehende Verbindung getrennt werden, wenn man das System beispielsweise mit einem anderen iPhone koppeln möchte. Der Preis ist günstig.

AA Wireless Two+ im Test: Adapter für kabelloses Android Auto kann jetzt Carplay

Der preiswerte AA Wireless Two+ kann jetzt mehr: Er rüstet im Fahrzeug nicht nur kabelloses Android Auto nach, sondern auch Apple Carplay.

VORTEILE

  • kompakt
  • Firmware-Updates per App möglich
  • Wechsel des Smartphones per Button und App
  • unterstützt Wireless Android Auto und Carplay

NACHTEILE

  • kein Kabel für USB-C auf USB-C

Der preiswerte AA Wireless Two+ kann jetzt mehr: Er rüstet im Fahrzeug nicht nur kabelloses Android Auto nach, sondern auch Apple Carplay.

Die neue Generation des Adapters heißt AA Wireless Two+ und bringt erstmals neben kabellosem Android Auto auch Apple CarPlay ins Fahrzeug. Damit lassen sich Smartphones ohne Kabel schnell und komfortabel mit dem Infotainment-System verbinden – ideal für Autos, die keine drahtlose Anbindung ab Werk bieten.

Wichtig: Der Adapter selbst rüstet Android Auto oder Carplay nicht nach – das Infotainment-System des Fahrzeugs muss die entsprechenden Schnittstellen bereits unterstützen.

Design & Lieferumfang

Optisch ist das Plus-Modell nicht vom AA Wireless Two (Testbericht) zu unterscheiden. Von oben betrachtet ist das Gerät rechteckig, mit stark abgerundeten Rändern. Die Abmessungen sind wieder kompakt: 2 × 3,5 × 5,5 cm – also etwa wie ein Feuerzeug. Zudem wiegt der Adapter nur 18 g. Auffälligstes Detail ist wieder der kreisförmige Button mit LED-Leuchte ringsum, über den sich die Bluetooth-Verbindung trennen und schnell ein anderes Smartphone koppeln lässt.

Mit der Größe eines Feuerzeugs verschwindet der Adapter unauffällig im Cockpit. Er wird per USB-C angeschlossen. Es liegt nur ein USB-A-auf-USB-C-Kabel bei, ein reines USB-C-Kabel muss bei Bedarf separat erworben werden.

Einrichtung & Funktionen

Die Einrichtung des AA Wireless Two+ ist unkompliziert: Adapter ins Fahrzeug stecken, Smartphone per Bluetooth koppeln – fertig. Am einfachsten gelingt der Start, wenn Android Auto oder Apple Carplay zuvor einmal kabelgebunden eingerichtet wurde. Nach dem ersten Pairing verbindet sich der Adapter künftig automatisch kabellos, was rund 30 Sekunden dauert. Das dauert zwar etwas länger, als ein Kabel einzustecken, ist dafür aber deutlich komfortabler.

Eine optionale App steht zur Verfügung und ermöglicht unter anderem Firmware-Updates für den Adapter. Wer darauf verzichten möchte, kann sein Smartphone auch direkt per Bluetooth koppeln – ganz ohne App.

Über die runde Taste am Gehäuse lässt sich die Verbindung trennen oder ein anderes Smartphone mit dem Adapter koppeln. Ein kurzer Druck wechselt zum nächsten Gerät, längeres Drücken startet den Pairing-Modus. Mit längerem Halten wird ein Werksreset ausgelöst.

Im Test mit einem Opel Astra K, einem Honor Magic V3 sowie einem iPhone 12 Pro Max funktionierte der Adapter zuverlässig – sowohl mit Android als auch mit iOS. Beim Ersteinrichten kann es sein, dass man ohne die App die Kopplung ein weiteres Mal versuchen muss.

Bei einem neuen VW Polo hatten wir Probleme, was vermutlich daran lag, dass das Infotainment-System ab Werk eine Wireless-Verbindung beherrscht. Der Adapter ist für Fahrzeuge gedacht, deren Infotainment-System keine drahtlose Verbindung ab Werk unterstützt.

Preis

Direkt beim Hersteller kostet das neue AA Wireless Two+ derzeit 60 Euro. Bei Amazon liegt der Preis aktuell ebenfalls bei 60 Euro.

Fazit

Der AA Wireless Two+ ist ein kompakter Adapter, der Android Auto und erstmals auch Apple CarPlay kabellos im Fahrzeug ermöglicht. Voraussetzung ist, dass das Infotainment-System CarPlay oder Android Auto bereits unterstützt.

Die Verbindung zwischen Smartphone und System steht nach etwa 30 Sekunden. Praktisch ist die Taste, mit der man schnell zwischen mehreren gekoppelten Smartphones wechseln kann. Der Preis bleibt attraktiv. Im Lieferumfang liegt ein USB-A-auf-USB-C-Kabel bei – wer einen USB-C-Port im Auto nutzt, benötigt ein separates Kabel.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Lamtto RC25

Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter

Carlinkit Tbox Plus

Carlinkit Tbox UHD

Creasono Wireless Adapter für Apple Carplay und Android Auto

Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box

Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box

Carpuride H02

Ottocast Play2Video Ultra

Ottocast Nano Ai

Ottocast Carplayclip

Ottocast Play2Video Pro

Ottocast Car TV Mate Pro

Diese Bestenlisten zeigen weiteres Zubehör für das Auto:



Source link

Künstliche Intelligenz

Digitale Souveränität in der EU: Workflow für sicherheitskritische Chips


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Mit Unterstützung des European Chips Act hat der Chip-Auftragsfertiger Globalfoundries (GF) ein Verfahren umgesetzt, bei dem jeder Schritt vollständig in der EU bleibt. Als Pilotkunde für dieses „European Sovereign Manufacturing“ dient die niederländische Firma Qualinx. Sie lässt ihre besonders sparsamen GNSS-Empfangschips der Baureihe QLX3xx bei GF in Dresden produzieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Beim European Sovereign Manufacturing von GF verlassen weder die Daten des Chip-Designs noch physische Materialien Europa. Auch ein Secure Mask Service ist den Prozess eingebunden.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom arbeitet GF daran, dass künftig auch alle Daten rein über europäische Netze und Cloud-Infrastrukturen verarbeitet und gespeichert werden.

Das Verfahren soll auch für kleinere Unternehmen nutzbar werden, beispielsweise über Multi-Projekt-Wafer-Shuttles, bei denen Chips unterschiedlicher Firmen auf derselben Silziumscheibe durch die Fab laufen.

Das European Sovereign Manufacturing ist vor allem für sicherheitkritische Chips wichtig, die etwa für Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastrukturen verwendet werden. Bis Ende 2026 will GF in Dresden einen vollständig automatisierten „Trusted European Flow“ etablieren. Auch Test und Packaging der Dies sollen in der EU ansässige Dienstleister (Outsourced Semiconductor Assembly and Test, OSAT) übernehmen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Qualinx QLX3Gx ist ein System-on-Chip (SoC) mit einem ARM-Kern und einem digitalen Hochfrequenz-Frontend für unterschiedliche Navigationssatellitensysteme wie GPS. Der Chip soll im Mittel mit 1 Milliwatt Leistungsaufnahme auskommen.


(ciw)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Top 10: Der beste Ventilator im Test – Switchbot Standventilator ist Testsieger


Wir zeigen die zehn besten Ventilatoren aus unseren Tests. Der Switchbot Standventilator ist unser Testsieger der Bestenliste.

Ventilatoren sind eine einfache und vergleichsweise günstige Methode, um an heißen Tagen für Erfrischung zu sorgen. Sie senken zwar nicht die tatsächliche Raumtemperatur, doch der Luftzug lässt den Schweiß auf der Haut verdunsten und erzeugt so einen spürbaren Kühleffekt. Im Vergleich zu Klimaanlagen verbrauchen sie nur einen Bruchteil an Strom.

Bei der Wahl des richtigen Geräts kommt es vor allem auf die Bauform an. Vier Kategorien dominieren den Markt: Tischventilatoren für die gezielte Kühlung am Schreibtisch oder Nachttisch, Standventilatoren als kräftige Allrounder für größere Räume, platzsparende Turmventilatoren mit platzsparendem Design sowie Deckenventilatoren für eine gleichmäßige Luftzirkulation im ganzen Raum. Für diese Bestenliste haben wir uns vor allem Standventilatoren (teilweise umbaubar zu Tischventilatoren) und Turmventilatoren angeschaut.

Achtung: Gerade in den sehr warmen Sommerwochen sind die Preise der Ventilatoren teilweise deutlich höher als bei kühlerem Wetter. Zudem können sie fast schon täglich schwanken. Wir empfehlen regelmäßig die tatsächlichen Preise zu überprüfen und bei einem guten Angebot schnell zuzuschlagen.

Welcher ist der beste Ventilator?

Testsieger ist der Switchbot Standventilator mit Akku für 100 Euro. Er glänzt mit extremer Sparsamkeit, drei Höhenkonfigurationen, umfangreicher App-Steuerung und Smart-Home-Integration.

Der Dreo Turbocool 765S für 205 Euro (15-Euro-Coupon anklicken) ist unser Technologiesieger. Die Windleistung überzeugt, es gibt eine Home-Assistant-Integration und die gelungene Sprühnebelfunktion sucht ihresgleichen.

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 für 92 Euro behauptet seit letztem Jahr den Titel als Preis-Leistungs-Sieger. Die 100 Geschwindigkeitsstufen, der energieeffiziente und leise DC-Motor und die anpassbare Höhe rechtfertigen den Aufpreis gegenüber dem Lite-Modell.

KURZÜBERSICHT

Der Switchbot Standventilator mit Akku ist ein sparsamer, smarter Allrounder mit Akku-Betrieb für 90 Euro. Trotz mäßiger Optik überzeugen die App-Steuerung, der extrem niedrige Stromverbrauch und die flexible Höheneinstellung. Aktuell verlangt Amazon 90 Euro für den smarten Akku-Ventilator.

VORTEILE

  • niedriger Stromverbrauch
  • flexible Höhenverstellung
  • Akku-Betrieb
  • umfangreiche App
  • mit Nachtlicht

NACHTEILE

  • billig wirkender Kunststoff
  • auf maximaler Stufe recht laut
  • lange Ladezeit von 6 Stunden

Der Dreo Turbocool 765S kombiniert kräftigen Wind, smarte App-Steuerung und eine hervorragende Nebelfunktion. Der Sprühnebel ist deutlich feiner als beim Shark Flexbreeze Pro Mist. Für trockene Räume eine ausgezeichnete Wahl. Aktuell liegt der Preis bei Amazon bei rund 205 Euro, wenn man den 15-%-Coupon anklickt.

VORTEILE

  • Windleistung und Reichweite
  • sehr feiner Sprühnebel
  • Smart-Home-Integration mit Home Assistant
  • großer 6-l-Wassertank
  • Verarbeitung & Design

NACHTEILE

  • auf höchster Stufe deutlich hörbar
  • keine vertikale Oszillation
  • regelmäßige Entkalkung nötig
  • hoher Stromumsatz
  • teuer

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 bringt frischen Wind ins Smart Home. Mit leisem DC-Motor, flexibler Höhenanpassung, 100 Geschwindigkeitsstufen und smarter Steuerung bietet er viel für 85 Euro. Er ist leiser als viele andere günstigere Modelle und fast so leise wie Premium-Ventilatoren, die gerne viermal so viel kosten. Nur ein Akku fehlt – ansonsten ein rundum gelungenes Paket.

VORTEILE

  • leiser Betrieb dank DC-Motor
  • Nutzung als Stand- oder Tischventilator
  • 100 Geschwindigkeitsstufen via App
  • energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
  • Smart-Home-Integration

NACHTEILE

  • Akku nur in Pro-Version
  • keine Fernbedienung

Ratgeber

Welche Ventilatoren gibt es?

Ventilatoren sind vielfältig, hier die vier wichtigsten Kategorien: Tischventilatoren eignen sich hervorragend für gezielte Kühlung auf Schreibtischen oder Nachttischen, wo sie einen direkten Luftstrom erzeugen. Standventilatoren verteilen frische Luft in größeren Räumen und sind für Wohnzimmer oder Büros ideal. Turmventilatoren passen in enge Ecken und bieten teilweise Zusatzfunktionen wie Luftreinigung. Deckenventilatoren sorgen für gleichmäßige Luftzirkulation und setzen zugleich stilvolle Akzente in der Einrichtung. Auch Luftreiniger gehören streng genommen zu den Ventilatoren. Dazu empfehlen wir unsere Bestenliste Top 10: Der beste Luftreiniger im Test.

Turmventilator oder Standventilator?

Turmventilatoren bieten ein platzsparendes, modernes Design, das sich unauffällig in jedes Interieur einfügt, und sind wie der Dreo Pilot Max S zuweilen sehr leise, was sie für Schlafzimmer oder Büros prädestiniert. Häufig ist ihr Luftstrom nicht in der Höhe variabel. Standventilatoren hingegen sind wahre Kraftpakete, die mit starkem Luftstrom auch große Räume kühlen. Der Levoit LPF-R432 erreicht eine beeindruckende Reichweite von zehn Metern, benötigt dafür aber mehr Platz und erzeugt auf höchster Stufe nicht nur viel Wind, sondern auch Geräusche. Wer Wert auf ein platzsparendes Design legt, findet im Turmventilator den idealen Begleiter. Wer hingegen maximale Kühlleistung für geräumige Wohnbereiche sucht, setzt auf einen Standventilator.

Gibt es Kombinationen aus Tisch- und Standventilator?

Es gibt Ventilatoren, die sowohl als Tisch- als auch als Standventilator funktionieren. So wechselt etwa der Meaco Fan Sefte 10 mühelos zwischen Tisch- und Standfunktion, um gezielte oder großflächige Kühlung zu bieten. Ähnlich verhält es sich mit dem Levoit LPF-R432, dem Shark Flexbreeze Pro Mist und dem Philips CX3550/01.

Wie sicher sind Ventilatoren für Kinder und Haustiere?

In Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist die Sicherheit eines Ventilators von zentraler Bedeutung, da neugierige Finger oder Pfoten schnell in Gefahr geraten können. Engmaschige Gitter, die Rotorblätter zuverlässig abschirmen, sind ein Muss. Alle von uns getesteten Ventilatoren erfüllen dieses Kriterium. Ein stabiler Standfuß verhindert, dass das Gerät bei einem versehentlichen Stoß umkippt, was beim Levoit LPF-R432 mit seinem soliden 7,5-kg-Gewicht vorbildlich gelingt, während der Meaco Fan Sefte 10 dazu neigt, nach hinten umzukippen. Rotorlose Ventilatoren, wie der Shark Turboblade, bieten die höchste Sicherheit, da sie ohne sichtbare Blätter auskommen und somit das Verletzungsrisiko minimieren. Manche Modelle verfügen über zusätzliche Sicherheitsfunktionen, etwa eine automatische Abschaltung beim Umkippen.

Wie leise sollte ein Ventilator sein?

Die Lautstärke eines Ventilators, gemessen in Dezibel, entscheidet darüber, ob er in sensiblen Umgebungen wie Schlafzimmern eingesetzt werden kann. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 erweist sich als im Test nahezu unhörbar. Der Dreo Pilot Max S gehört mit 22,5 dB(A) zu den leisesten Turmventilatoren. Trotz 23,5 dB(A) auf niedrigster Stufe fällt der Shark Turboblade hingegen durch eine hohe Geräuschfrequenz auf, die subjektiv als störend empfunden wird. Ziemlich laut ist mit 27,5 dB(A) der Philips CX5535/11 Turmventilator.

Wie wichtig ist die Wurfweite eines Ventilators?

Die Wurfweite, also die Entfernung, über die ein Ventilator spürbare Luftbewegung erzeugt, ist ein entscheidendes Kriterium für seine Effektivität. Tischventilatoren erreichen in der Regel drei bis fünf Meter, während Standventilatoren mit fünf bis acht Metern eine größere Fläche abdecken. Turmventilatoren liegen meist bei vier bis sechs Metern, und Deckenventilatoren verteilen die Luft sanft im gesamten Raum. Eine freie Platzierung, fern von Möbeln oder Wänden, maximiert die Wurfweite.

Levoit LPF-R432

Der Levoit LPF-R432 ist einer der stärksten Ventilatoren, da er selbst in zehn Metern Entfernung noch einen deutlichen Luftzug liefert. Der Meaco Fan Sefte 10 und der Philips CX3550/01 Standventilator sind ebenfalls hervorragend. Beim Shark Turboblade enttäuscht der Luftstrom hingegen, da er bereits nach fünf Metern verpufft.

Wie viel Strom verbraucht ein Ventilator?

Der Stromverbrauch eines Ventilators hängt vom Modell und der Leistung ab, liegt jedoch generell deutlich unter dem von Klimaanlagen. Besonders sparsam zeigen sich der Levoit LPF-R432 mit 1,5 W auf niedrigster und 21,7 W auf höchster Stufe sowie der Shark Flexbreeze Pro Mist, der nur 1,2 W im Minimalbetrieb und 13,9 W auf der höchsten Stufe benötigt.

Auch der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 überzeugt mit einem Verbrauch von 2 bis 13 W – dank seines effizienten DC-Motors ein echtes Vorbild im Hinblick auf Energieeffizienz. Der Meaco Fan Sefte 10 liegt mit 2,4 bis 19,6 W ebenfalls im sparsamen Bereich.

Deutlich mehr Energie benötigt der Shark Turboblade, der auf höchster Stufe 55,3 W verbraucht. Noch auffälliger ist der Philips CX3550/01 Standventilator, der mit 25,1 bis 41,1 W zu den stromhungrigeren Modellen zählt.

Modelle mit Eco-Modi, wie der Levoit oder Meaco, passen die Leistung automatisch an, um den Verbrauch zu senken. DC-Motoren sind AC-Motoren in puncto Effizienz (und Lautstärke) klar überlegen, was sich bei Dauerbetrieb finanziell bemerkbar macht.

Was kostet ein guter Ventilator?

Tischventilatoren sind bereits für 20 bis 100 Euro erhältlich, während Standventilatoren in einer Preisspanne von 30 bis 200 Euro liegen. Turmventilatoren kosten zwischen 50 und 300 Euro, und Deckenventilatoren können je nach Design und Funktionen 100 bis 500 Euro verlangen. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 ist mit 92 Euro ein echter Preis-Leistungs-Sieger, der smarte Funktionen mit Sparsamkeit verbindet. Der Levoit LPF-R432 kostet 130 Euro.

Was ist ein rotorloser Ventilator?

Ein rotorloser Ventilator, auch als „bladeless fan“ bezeichnet, versteckt seine Lüftereinheit häufig im Standfuß, um einen Luftstrom ohne sichtbare Rotorblätter zu erzeugen, wie der Shark Turboblade im Test demonstriert. Sein futuristisches Design, das an eine Hightech-Windmühle erinnert, macht ihn zum Blickfang in jedem Raum und bietet höchste Sicherheit, da keine Blätter zugänglich sind – ideal für Haushalte mit Kindern oder Haustieren.

Shark Turboblade

Doch der Shark Turboblade ist teuer. Dabei ist seine Luftleistung schwach, da der Luftstrom im Test nach fünf Metern kaum noch spürbar ist. Der Stromverbrauch von 55,3 Watt auf höchster Stufe ist zudem happig, und die fehlende App-Steuerung wirkt in dieser Preisklasse überholt. Rotorlose Ventilatoren sind perfekt für designbewusste Nutzer, die Sicherheit und Ästhetik priorisieren, doch für maximale Kühlleistung bleiben Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 die bessere Wahl.

Fazit

Ventilatoren sind eine günstige und energiesparende Lösung, um an heißen Tagen für Erfrischung zu sorgen. Anders als eine Klimaanlage senken sie zwar nicht die tatsächliche Raumtemperatur, schaffen durch den Luftzug aber einen spürbaren Kühleffekt bei minimalem Stromverbrauch.

Welches Modell das richtige ist, hängt vom Einsatzzweck ab: Standventilatoren mit hoher Wurfweite kühlen große Räume kraftvoll, während für Schlafzimmer und Büro eine niedrige Lautstärke und ein effizienter DC-Motor entscheidend sind. Turmventilatoren punkten zudem mit platzsparendem Design. Ferner lohnt ein Blick auf Extras wie App- oder Sprachsteuerung, Akku und Sprühnebelfunktion sowie auf einen stabilen Stand in Haushalten mit Kindern und Haustieren.

Mehr zum Thema Erfrischung für zu Hause zeigen wir in diesen Ratgebern und Bestenlisten:

Hinweis: Preise können sich täglich ändern. Im Zweifel hilft ein Blick in unseren Preisvergleich.

BESTENLISTE

Switchbot Standventilator mit Akku im Test: So sparsam war noch keiner

Der Switchbot Standventilator mit Akku verspricht smarte Steuerung, kabellosen Betrieb und niedrigen Stromverbrauch zum fairen Preis.

VORTEILE

  • niedriger Stromverbrauch
  • flexible Höhenverstellung
  • Akku-Betrieb
  • umfangreiche App
  • mit Nachtlicht

NACHTEILE

  • billig wirkender Kunststoff
  • auf maximaler Stufe recht laut
  • lange Ladezeit von 6 Stunden

Der Switchbot Standventilator mit Akku verspricht smarte Steuerung, kabellosen Betrieb und niedrigen Stromverbrauch zum fairen Preis.

Smarte Ventilatoren mit Akku waren lange teuer. Der neue Switchbot Standventilator durchbricht diese Regel und kostet bei Amazon nur 90 Euro. Für diesen Preis bietet er Akku-Betrieb, App-Steuerung, Matter-Anbindung und drei wählbare Höhen in einem einzigen Gerät.

Damit greift er den Xiaomi Mi Standing Fan 2 für 85 Euro direkt an, der zwar smart, aber nicht mobil ist. Der Shark Flexbreeze Pro Mist mit Akku-Funktion kostet hingegen mit 149 Euro gleich deutlich mehr. Ob der Switchbot den Spagat zwischen günstigem Preis und vollwertiger Ausstattung meistert, klärt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Aufbau gelingt zügig. Rundsockel und zwei Verlängerungsstangen ergeben drei mögliche Höhen: 47 cm als kompakter Tischventilator, 74 cm als mittlere Variante oder maximal 100 cm in voller Größe.

Mit nur 2,4 kg gehört er zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Das ABS-Kunststoffgehäuse zeigt sich in schlichtem Weiß. Die Abdeckung des Ventilatorkopfes setzt auf hellbraunen Kunststoff mit Holzdekor in der Mitte. Diese Designentscheidung soll Wohnlichkeit vermitteln, wirkt aber wenig hochwertig. Hier fällt der Switchbot hinter dem schicken Xiaomi Mi Standing Fan 2 zurück.

Der Kopf bleibt mit knapp 35 cm Durchmesser angenehm kompakt. Das Frontgitter lässt sich teilweise abnehmen. So gelangt man zur Reinigung an die Rotorblätter. Eine Besonderheit ist das integrierte Nachtlicht in zwei Helligkeitsstufen. Das warmweiße Licht strahlt nach hinten ab und sorgt für angenehme Stimmung im Raum.

Insgesamt fällt die von Kunststoff dominierte Verarbeitung ordentlich aus, ohne Premium-Niveau zu erreichen. Gelenke und Verstellmechanik wirken stabil genug für den Alltag. Bei der Oszillation wackelt oder knarzt nichts – das ist nicht selbstverständlich.

SwitchBot Standventilator mit Akku

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Hersteller verspricht eine Reichweite von bis zu 27 Metern und eine Luftgeschwindigkeit von 6,1 m/s. Im Test bestätigt sich eine ordentliche Performance: Auf voller Stufe weht der Luftstrom bei 5 Metern sehr deutlich. Bei 7 Metern ist er noch klar spürbar, selbst bei 10 Metern kommt etwas an. Die Bündelung des Luftstroms gelingt gut, höhere Stufen wirken dadurch zugig und punktuell statt breit gefächert. Auf niedrigen Stufen bläst der Switchbot dagegen angenehm weich.

Bei der Lautstärke messen wir mit App 23 dB im leisesten Modus – ein hervorragender Wert fürs Schlafzimmer. Auf maximaler Stufe steigt die Lautstärke dann allerdings auf 60 dB. Damit gehört er bei Volllast zu den lauteren Modellen. Die Oszillation arbeitet horizontal bis 90 Grad und vertikal bis 100 Grad. Beide Bewegungen laufen relativ langsam und weich, der Schwenkbereich bleibt aber moderat.

Bedienung & App

Die Steuerung am Gerät erfolgt über selbsterklärende Touch-Tasten. Haptisches Feedback fehlt, ein Piepton bestätigt die Eingaben. Wer das nicht mag, schaltet ihn in der App ab.

Die mitgelieferte Fernbedienung erinnert in ihrer flachen, runden Form an einen kleinen Eishockey-Puck. Sie läuft mit einer CR2032-Knopfzelle und haftet magnetisch am hinteren Teil des Ventilatorkopfes. Im Test muss man recht genau zielen, damit die Befehle ankommen. Die Reichweite beträgt maximal 6 Meter.

Richtig spannend wird es in der Switchbot-App, die eine Registrierung erfordert. Sie steuert den Ventilator per Bluetooth oder via WLAN mit zusätzlichem Hub. Statt 10 stehen hier 100 Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung. Auch der Oszillationswinkel lässt sich auf 30, 60 oder 90 Grad festlegen. Zeitpläne und Timer ergänzen das Angebot. Die Integration in Alexa und Google Home funktioniert problemlos. Matter-Unterstützung gibt es nur mit zusätzlichem Switchbot-Hub. Auch Home Assistant kann eingebunden werden. Viele Smart-Funktionen erfordern allerdings eine Cloud-Verbindung und damit den optionalen Hub.

Akku & Stromverbrauch

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku misst 2400 mAh. Der Hersteller nennt bis zu 28 Stunden Laufzeit auf niedrigster Stufe. Im Test schafft die mittlere Stufe etwa 8 Stunden, die maximale Stufe nur gut 3 Stunden. Geladen wird per USB-C oder Netzteil – allerdings nur mit 5 Watt, was zu einer langen Ladezeit von rund 6 Stunden führt. Netzbetrieb während des Ladens ist möglich. Beim Stromumsatz glänzt der Switchbot: 1,1 Watt auf Stufe 1, maximal 12 Watt auf Stufe 10. Damit ist er der sparsamste Ventilator in unserem bisherigen Testfeld. Die Oszillation kostet horizontal und vertikal je 1 Watt extra, das Nachtlicht 2,5 Watt bei voller Helligkeit.

Was kostet der Switchbot Standventilator mit Akku?

Aktuell verlangt Amazon 90 Euro für den smarten Akku-Ventilator. Das ist ein attraktiver Preis: günstiger als vergleichbare Akku-Modelle wie der Shark Flexbreeze Pro Mist und nur unwesentlich teurer als der Xiaomi Mi Standing Fan 2 ohne Akku.

Fazit

Der Switchbot Standventilator mit Akku glänzt vor allem dank seiner extremen Sparsamkeit. Mit 1,1 Watt auf niedrigster und 12 Watt auf höchster Stufe ist er der effizienteste Ventilator in unserem bisherigen Testfeld. Die drei Höhenkonfigurationen machen ihn flexibel einsetzbar – vom Schreibtisch bis zum vollwertigen Standventilator.

Auch die App-Steuerung mit 100 Geschwindigkeitsstufen, Zeitplänen und smarter Anbindung an Alexa, Google Home, Matter und Home Assistant überzeugt. Allerdings ist dann häufig der zusätzliche Hub gefragt. Der Akku-Betrieb ermöglicht echte Mobilität auf Balkon, Terrasse oder im Garten. Auch die Windkraft fällt für Größe und Verbrauch erstaunlich kräftig aus.

Schwächen zeigt der Switchbot bei der Optik: Die hellbraune Kunststofffront wirkt billig und passt nicht recht zum smarten Anspruch. Auf maximaler Stufe wird er mit 60 dB merklich laut. Die Ladezeit von 6 Stunden über die 5-Watt-Ladung ist lang, die Reichweite der Puck-artigen Fernbedienung mit 6 Metern knapp bemessen.

Wer einen smarten, energieeffizienten Ventilator mit Akku-Betrieb sucht und über die mäßige Optik hinwegsehen kann, macht mit dem Switchbot wenig falsch. Für Smart-Home-Fans mit Matter-Setup ist er besonders interessant.

Dreo Turbocool 765S im Test: Turmventilator mit App kühlt mit feinem Sprühnebel

Der Turmventilator Dreo Turbocool 765S gefällt im Test dank kräftigem Wind, smarter App-Steuerung und einer ausgezeichneten Nebelfunktion.

VORTEILE

  • Windleistung und Reichweite
  • sehr feiner Sprühnebel
  • Smart-Home-Integration mit Home Assistant
  • großer 6-l-Wassertank
  • Verarbeitung & Design

NACHTEILE

  • auf höchster Stufe deutlich hörbar
  • keine vertikale Oszillation
  • regelmäßige Entkalkung nötig
  • hoher Stromumsatz
  • teuer

Der Turmventilator Dreo Turbocool 765S gefällt im Test dank kräftigem Wind, smarter App-Steuerung und einer ausgezeichneten Nebelfunktion.

Klassische Ventilatoren bewegen nur Luft. Der Dreo Turbocool 765S geht weiter und kombiniert kraftvollen Wind mit feinem Sprühnebel. Ein großer 6-l-Tank versorgt das Gerät mit Wasser, das per Verdunstung zusätzlich kühlt.

Mit aktuell rund 205 Euro bei Amazon (15-%-Coupon anklicken) positioniert sich der smarte Turmventilator im oberen Mittelfeld. Damit ist er teurer als der Dreo Pilot Max S (Testbericht), bleibt aber unter den Preisen vergleichbarer Dyson-Modelle. Spannend ist der direkte Vergleich mit dem Shark Flexbreeze Pro Mist (Testbericht), der ebenfalls auf Sprühfunktion setzt. Ob der Dreo die richtige Wahl ist, klärt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Dreo Turbocool 765S misst rund 90 cm in der Höhe. Das schlanke Turmgehäuse verjüngt sich nach oben und wirkt edel. Die Verarbeitung übertrifft das Niveau vieler günstiger Turmventilatoren deutlich, der breite Sockel sorgt für sicheren Stand. Oben sitzt ein gut sichtbares, rundes Display, darunter befindet sich das Touch-Bedienfeld. Die mitgelieferte Fernbedienung findet auf der Rückseite oben einen sicheren Halter.

Der 6-l-Wassertank lässt sich unkompliziert entnehmen und befüllen. Wir empfehlen entkalktes oder zumindest kalkarmes Wasser. Kalkhaltiges Leitungswasser hinterlässt sonst weiße Ablagerungen und kann die feinen Düsen verstopfen. Eine regelmäßige Reinigung und Entkalkung ist Pflicht. Das Netzkabel (1,8 m) bietet ausreichend Spielraum. Einen Akku gibt es nicht – der Turbocool 765S ist auf eine Steckdose angewiesen.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Die Windleistung beeindruckt für einen Turmventilator. Mit laut Hersteller bis zu 10 m/s Luftgeschwindigkeit gehört der Dreo zu den kräftigeren Vertretern seiner Zunft. In wenigen Metern Entfernung ist der Luftzug noch sehr deutlich spürbar. Bei 7 m bleibt er gut wahrnehmbar, nach 10 m kommt immerhin ein leichter Hauch an. Die Herstellerangabe zur Reichweite (rund 18 m) erscheint uns aber übertrieben.

Zwölf Geschwindigkeitsstufen und vier Ventilatormodi sorgen für feine Abstufung. Auf niedrigster Stufe messen wir flüsterleise 24 dB(A) in einem halben Meter Abstand. Auf höchster Stufe steigt der Wert auf laute 60 dB(A). Die Oszillation arbeitet etwas lauter als der Ventilator auf niedrigster Stufe, ist aber nach wie vor recht ruhig. Gleiches gilt für die Sprühnebelfunktion. Die horizontale 90°-Oszillation verteilt die Luft gleichmäßig. Eine vertikale Oszillation fehlt.

Dreo Turbocool 765S

Bedienung & App

Die Steuerung gelingt über drei Wege: Touchfeld am Gerät, Fernbedienung oder Dreo-App. Alle drei Optionen bieten Zugriff auf die zwölf Geschwindigkeitsstufen, vier Ventilatormodi und vier Nebelstufen. Ein Schlafmodus und eine Kindersicherung runden das Paket ab.

Die App-Steuerung via WLAN macht den Turbocool 765S smart. Geschwindigkeit, Modus, Nebelstufe und Oszillation lassen sich bequem vom Sofa aus regeln. Der integrierte Feuchtigkeitssensor ermöglicht eine automatische Regelung der Luftfeuchtigkeit. Auch Zeitpläne und Automatisierungen sind einrichtbar. Die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig. In diesem Punkt hängt der Dreo den Shark Flexbreeze Pro Mist klar ab, der komplett offline bleibt.

Wer sein Smart Home über Home Assistant betreibt, freut sich über die offizielle Dreo-Integration. Der Turbocool 765S (Modellbezeichnung DR-HPF010S) steht auf der offiziellen Kompatibilitätsliste. Ein/Aus, Lüfterstufe, Modi und Oszillation lassen sich direkt aus Home Assistant heraus steuern. Automatisierungen, Szenen und Dashboards sind ebenfalls möglich. Ein Wermutstropfen: Die Integration nutzt aktuell die Dreo-Cloud und arbeitet nicht vollständig lokal.

Dreo Turbocool 765S

Besonderheiten

Die Nebelfunktion ist das Highlight des Geräts. Vier Nebelstufen erzeugen einen erstaunlich feinen Sprühnebel. Hier zeigt sich der entscheidende Vorteil gegenüber dem Shark Flexbreeze Pro Mist: Während Shark eher grobe Tröpfchen ausspuckt, die für Innenräume kaum tauglich sind, vernebelt der Dreo das Wasser deutlich feiner. Das Ergebnis ist eine angenehme Erfrischung statt unschöner Wasserflecken.

Auf niedriger Stufe hält der 6-l-Tank über 24 Stunden, auf maximaler Stufe immerhin sieben Stunden. Die tatsächliche Raumtemperatur senkt der Nebel nur begrenzt. Er verbessert vor allem die gefühlte Kühlung durch Verdunstung, was sich erfrischend anfühlt. In bereits feuchten Räumen verpufft der Effekt, in trockenen Räumen wirkt er deutlich besser.

Stromverbrauch

Auf niedriger Stufe gibt sich der Turbocool 765S sparsam mit nur 2,9 W. Auf höchster Stufe steigt der Verbrauch auf 39 W. Die Oszillation kostet zusätzliche 3,8 W. Je nach Intensität schlägt die Nebelfunktion mit weiteren 21 bis 41 W zu Buche. Der Hersteller nennt eine maximale Leistungsaufnahme von 96 W, wir messen maximal 84 W. Herstellerangabe wirkt damit etwas zu hoch gegriffen. Insgesamt gehört der Dreo damit zu den leistungshungrigen Ventilatoren.

Preis: Was kostet der Dreo Turbocool 765S?

Aktuell liegt der Preis bei Amazon bei rund 205 Euro, wenn man den 15-%-Coupon anklickt.

Fazit

Der Dreo Turbocool 765S ist ein richtig gutes 2-in-1-Gerät. Turmventilator und Luftbefeuchter ergänzen sich sinnvoll. Die Windleistung überzeugt, der Luftstrom reicht bis in ferne Raumecken. Zwölf Geschwindigkeitsstufen und vier Modi bieten ausreichend Flexibilität.

Besonders die Nebelfunktion hebt sich von der Konkurrenz ab. Anders als beim Shark Flexbreeze Pro Mist erzeugt der Dreo einen wirklich feinen Sprühnebel statt grober Tropfen. Das macht den Einsatz auch in Innenräumen möglich. Die smarte App-Steuerung mit Feuchtigkeitssensor, Automatisierungen und Sprachbefehlen ergänzt die Grundausstattung. Dank offizieller Home-Assistant-Integration fügt sich der Turmventilator zudem nahtlos in bestehende Smart-Home-Setups ein. Der große 6-l-Tank ermöglicht lange Laufzeiten ohne Nachfüllen.

Schwächen gibt es trotzdem. Auf höchster Stufe ist der Turmventilator deutlich hörbar. Eine vertikale Oszillation fehlt. Regelmäßige Entkalkung ist Pflicht, am besten nutzt man nur entkalktes oder kalkarmes Wasser. Wer einen smarten Turmventilator mit echtem Zusatznutzen für trockene Räume sucht und das nötige Kleingeld hat, trifft mit dem Dreo eine gute Wahl. Für reine Kühlung ohne Nebelbedarf gibt es allerdings günstigere Alternativen.

Ventilator Xiaomi Mi Standing Fan 2 im Test: Leise genug für das Schlafzimmer

Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.

VORTEILE

  • leiser Betrieb dank DC-Motor
  • Nutzung als Stand- oder Tischventilator
  • 100 Geschwindigkeitsstufen via App
  • energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
  • Smart-Home-Integration

NACHTEILE

  • Akku nur in Pro-Version
  • keine Fernbedienung

Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.

Wenn die Temperaturen steigen, sind Kühlungslösungen ein heißes Thema. Während Klimaanlagen den Geldbeutel und die Stromrechnung belasten, bieten Ventilatoren eine erschwingliche Alternative. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 verspricht smarte Funktionen, leisen Betrieb und flexiblen Einsatz.

Mit seinem Preis von 85 Euro positioniert sich der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Im Vergleich zu den Dyson-Modellen, die schnell mehrere hundert Euro kosten, wirkt der Xiaomi-Ventilator geradezu wie ein Schnäppchen. Andererseits kostet er deutlich mehr als einfache Standventilatoren ohne smarte Funktionen, die schon ab 30 Euro zu haben sind. Wir testen, ob sich der Aufpreis lohnt.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt sich in minimalistischem, modernem Design. Die komplett weiße Farbgebung passt in nahezu jedes Wohnambiente, auch wenn er bauartbedingt mehr Platz einnimmt als etwa ein Turmventilator. Die Montage gelingt unkompliziert – selbst Möbel-Zusammenbau-Muffel bekommen das ohne Schwierigkeiten hin.

Mit 3 kg Gewicht und Abmessungen von 34 × 33 × 100 cm steht der Ventilator stabil, ohne dabei zu wuchtig zu wirken. Ein cleveres Feature ist die dreiteilige Stange: Durch den optionalen Verzicht auf ein Element verwandelt sich der Standventilator im Handumdrehen in einen kompakteren Tischventilator. Das gelingt auch ohne zusätzliches Werkzeug dank den einfach mittels Klick-Mechanismus zusammensteckbaren Segmenten. Beim Lite-Modell werden diese hingegen fest verschraubt, entsprechend ist die Anpassung aufwendiger. Der Standing Fan 2 Pro hingegen punktet mit einer edleren Aluminiumstange statt des weißen Kunststoffs.

Die Rotorblätter sind ein Highlight: 7+5 flügelförmige Blätter sollen eine natürlichere Brise erzeugen als die Standardblätter des Lite-Modells. Die Abdeckung schützt nicht nur neugierige Kinderfinger und Haustierpfoten vor den rotierenden Teilen, sondern lässt sich auch leicht abnehmen und reinigen.

Durchdacht ist auch der im Fuß integrierte Stromanschluss. Anders als beim Lite-Modell, bei dem das Kabel oben angeschlossen unschön herunterhängt, bleibt hier alles aufgeräumt. Der Drehungsdämpfer sorgt für sanftes Oszillieren und weniger Vibration. Die Verarbeitung macht trotz viel Kunststoff insgesamt einen soliden Eindruck.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Standing Fan 2 pustet ordentlich. Auf höchster Stufe erzeugt er einen kräftigen Luftstrom mit beeindruckender Reichweite – vergleichbar mit teureren Modellen. Im Test ist das auch noch aus sechs Metern Entfernung deutlich zu spüren. Bei maximaler Leistung ist der Ventilator zwar deutlich hörbar, bleibt aber angenehmer als der surrende Lite mit seinem Wechselstromrichter.

Auf Stufe 1 arbeitet der Standing Fan 2 dagegen flüsterleise – perfekt fürs Schlafzimmer. Hier zahlt sich der Gleichstromwechselrichter aus, der den Ventilator deutlich leiser macht als den Lite.

Bei der Oszillation zeigt sich der Fan 2 flexibel: Horizontal schwenkt er bis zu 140° – einstellbar in fünf Stufen (30°, 60°, 90°, 120° oder 140°). Vertikal lässt er sich manuell um 39° neigen (23° nach oben, 16° nach unten).

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt über die Mi Home App via WLAN (IEEE 802.11b/g/n 2,4 GHz). Die Einrichtung gelingt im Test schnell und unkompliziert.

Die App bietet deutlich mehr Möglichkeiten als die physischen Tasten am Gerät. Während am Ventilator selbst nur Ein/Aus, Oszillation, ein Timer und vier Geschwindigkeitsstufen verfügbar sind, eröffnet die App neue Möglichkeiten: 100 Geschwindigkeitsstufen für den optimalen Kompromiss zwischen Kühlleistung und Geräuschpegel, Umschaltung zwischen pulsierendem Brisenmodus und direktem Luftstrom sowie programmierbare 24-Stunden-Zeitpläne für die ganze Woche.

Die Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig und erspart den Gang zum Ventilator. Eine Fernbedienung liegt nicht bei.

In der App stehen zwei Ansichtstypen zur Verfügung: „traditionell“ und „serienmäßig“. Die traditionelle Ansicht bietet mehr Details, während die neuere „serienmäßige“ Ansicht schlanker daherkommt. Allerdings hapert es bei letzterer an der Übersetzung.

Besonderheiten

Der DC-Kupferdrahtmotor ist ein technisches Highlight und effizienter als der AC-Motor des Lite-Modells. Die Messwerte sprechen für sich: Im Standby mit aktivem WLAN verbraucht der Standing Fan 2 nur 0,6 Watt. Je nach Stufe steigt der Verbrauch auf 2 bis 12 Watt.

Die Oszillation kostet auf jeder Stufe etwa 1 Watt mehr Strom. Bei aktiviertem Schwenkmodus sollte man also mit 3 bis 13 Watt rechnen – immer noch sehr sparsam.

Im Vergleich zum Pro-Modell fehlt allerdings ein Akku. Wer den Ventilator flexibel im Garten oder auf der Terrasse nutzen möchte, muss auf das teurere Modell zurückgreifen, das bis zu 20 Stunden kabellos läuft.

Was kostet der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2?

Mit seinem Preis von 85 Euro liegt der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Für den Aufpreis gegenüber dem Lite erhält man einen leiseren Motor, mehr Einstellmöglichkeiten und die flexible Höhenanpassung – ein faires Upgrade. Die Pro-Version lockt mit Akku und Aluminiumstange.

Fazit

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt, dass smarte Ventilatoren nicht teuer sein müssen. Die 100 Geschwindigkeitsstufen, der energieeffiziente und leise DC-Motor und die anpassbare Höhe rechtfertigen den Aufpreis gegenüber dem Lite-Modell.

Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht premium. Die Smart-Home-Integration funktioniert problemlos, und die App bietet viele nützliche Funktionen. Über die Übersetzungsschwächen kann man leicht hinwegsehen.

Wer einen flexiblen, leisen und smarten Ventilator sucht, ohne finanziell in Dyson-Sphären vorzudringen, macht mit dem Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 alles richtig. Wer unbedingt einen Akku benötigt, sollte zum Pro-Modell greifen.

Levoit LPF-R432 im Test: Sehr leiser Standventilator mit hoher Leistung ab 130 €

Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • beeindruckende Windkraft
  • 2-in-1-Design
  • doppelte Oszillation
  • sparsamer Stromverbrauch

NACHTEILE

  • keine App-Steuerung
  • Stromkabel in Säulenmitte
  • fehlender Tragegriff
  • sehr kleine Fernbedienung

Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.

Die Suche nach dem perfekten Ventilator gestaltet sich schwierig: Er soll stark blasen, aber leise sein. Er soll überall hinpassen, aber trotzdem große Räume kühlen. Er soll modern aussehen, aber nicht die Haushaltskasse sprengen. Der Levoit LPF-R432 verspricht für 130 Euro, all diese Widersprüche aufzulösen. Mit einem laut Hersteller maximalen Luftstrom von 2465 Kubikmetern pro Stunde gehört er zu den Kraftpaketen unter den Standventilatoren. Gleichzeitig will er auf niedrigster Stufe zu den leisesten seiner Art gehören. Wir machen den Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck zählt – und der Levoit LPF-R432 macht eine gute Figur. Er ist in Weiß oder Schwarz verfügbar und kommt in den Abmessungen von 31,75 x 36,83 x 111 Zentimetern. Das Gewicht von 7,5 Kilogramm verleiht ihm einen stabilen Stand, macht ihn aber auch zum Schwergewicht unter den Turmventilatoren.

Die Montage gelingt selbst handwerklich Unbegabten in wenigen Minuten. Der untere Teil der Standsäule lässt sich einfach weglassen. So schrumpft der Ventilator auf handliche 70 Zentimeter und wird zum Tischventilator.

Das Gehäuse besteht komplett aus robustem Kunststoff. Die Verarbeitung wirkt solide. Praktisch: Nach dem Lösen von zwei Schrauben sind die Gitter vorn und hinten abnehmbar. Sie sind vollständig waschbar.

Ein Wermutstropfen bleibt: der fehlende Tragegriff. Wer den Ventilator transportieren möchte, benötigt beide Hände. Der Stromanschluss sitzt nicht im Fuß, sondern etwa in der Mitte der Standsäule. Das Kabel hängt dadurch immer sichtbar herum – schade.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Hersteller wirbt mit einem Luftstrom von bis zu 2465 Kubikmetern pro Stunde und einer Windgeschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Das sind keine leeren Marketingversprechen.

Selbst in fünf Metern Entfernung fühlt sich der Luftstrom noch an wie eine deutliche Brise. Nach 7,5 Metern spürt man immer noch eine merkliche Luftbewegung. Und selbst in zehn Metern Entfernung – das entspricht etwa der Diagonale eines 50-Quadratmeter-Raums – kommt noch ein sanfter Hauch an. Damit gehört der Levoit zu den reichweitenstärksten Ventilatoren, die wir getestet haben.

Auf niedrigster Stufe messen wir dank des Gleichstrommotors in 50 Zentimeter Abstand gerade einmal 22 Dezibel. Ein sehr leiser Wert, verglichen mit den anderen Ventilatoren in unserem Testfeld. Auf höchster Stufe legt er dann aber deutlich hörbar los, wir messen 49,1 Dezibel.

Die Oszillation verdient besondere Erwähnung. Während die meisten Turmventilatoren nur horizontal schwenken, beherrscht der Levoit auch die Vertikale. 90 Grad horizontal und 120 Grad vertikal sorgen für eine dreidimensionale Luftverteilung. Der Ventilator nickt quasi und schüttelt gleichzeitig den Kopf – eine faszinierende Choreografie, die tatsächlich für eine bessere Raumabdeckung sorgt. Allerdings lässt sich der Oszillationswinkel nicht einschränken, er schwenkt stets den vollen Bereich ab.

Levoit LPF-R432

Beim Stromverbrauch zeigt sich der Levoit von seiner sparsamen Seite. Auf kleinster Stufe genehmigt er sich nur 1,5 Watt. Bei maximaler Leistung steigt der Verbrauch auf immer noch moderate 21,7 Watt. Die horizontale Oszillation schlägt mit zusätzlichen 3,5 Watt zu Buche, die vertikale mit 2,5 Watt. Selbst bei Dauerbetrieb auf höchster Stufe mit beiden Oszillationen kostet der Stromverbrauch bei 30 Cent pro Kilowattstunde nur etwa 20 Cent pro Tag.

Bedienung & App

Die Bedienung des Levoit LPF-R432 erfolgt vor allem über die mitgelieferte Fernbedienung. Mit einer Reichweite von bis zu zehn Metern lässt sich der Ventilator bequem vom Sofa aus steuern. Die Fernbedienung haftet magnetisch am Gerät – eine gute Lösung gegen das ewige Suchen. Allerdings fällt sie recht klein aus und liegt nicht optimal in der Hand. Im Test funktioniert sie dennoch zuverlässig und ohne spürbare Verzögerung.

Der Standventilator pustet in zwölf Geschwindigkeitsstufen. Vier Betriebsmodi stehen zur Verfügung: Der Normal-Modus tut genau das, was man erwartet. Der Schlaf-Modus reduziert die Geschwindigkeit stufenweise und schaltet nach der eingestellten Zeit ab. Der Auto-Modus orientiert sich an der Raumtemperatur – allerdings ohne diese anzuzeigen. Im Eco-Modus passt der Ventilator die Geschwindigkeit ebenfalls automatisch an die Temperatur an, optimiert dabei aber den Energieverbrauch.

Ein 12-Stunden-Timer in Stundenschritten ermöglicht flexible Abschaltzeiten. Praktisch für alle, die beim Einschlafen eine Brise mögen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten wollen.

Die Bedienelemente am Gerät regeln Ein/Aus, Windstärke, Oszillation und Timer. Einen direkten Modus-Schalter sucht man vergebens. Wer zwischen den Modi wechseln möchte, muss zur Fernbedienung greifen.

Eine Smartphone-App-Steuerung fehlt komplett. Während andere Levoit-Modelle längst smart geworden sind, bleibt der LPF-R432 offline. Auch eine Temperaturanzeige im Display sucht man vergebens – schade, wo doch zwei Modi temperaturabhängig arbeiten.

Levoit LPF-R432

Was kostet der Levoit LPF-R432?

Aktuell bietet Amazon den Ventilator für 90 Euro an – im Hochsommer waren es stolze 130 Euro.

Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich der Levoit im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren gibt es bereits ab 30 Euro, allerdings ohne vergleichbare Features. Premium-Modelle von Dyson oder Balmuda kosten das Drei- bis Fünffache. Angesichts der gebotenen Leistung und Ausstattung erscheint der Preis fair.

Fazit

Der Levoit LPF-R432 ist ein durchdachter Standventilator mit beeindruckenden Stärken und verschmerzbaren Schwächen. Sein dickster Pluspunkt ist die Kombination aus Kraft und Stille. Mit 2465 Kubikmetern Luftstrom pro Stunde pustet er kräftiger als die meiste Konkurrenz. Trotzdem flüstert er auf niedrigster Stufe sehr leise.

Das 2-in-1-Design macht ihn flexibel einsetzbar. Die Verwandlung vom Stand- zum Tischventilator gelingt mühelos. Die doppelte Oszillation sorgt für Luftverteilung in alle Richtungen. Zwölf Geschwindigkeitsstufen bieten für jede Situation die passende Einstellung – von der sanften Brise bis zum deutlichen Wind.

Die Verarbeitung überzeugt. Die abnehmbaren und waschbaren Gitter erleichtern die Reinigung. Der sparsame Stromverbrauch und der intelligente Eco-Modus schonen Umwelt und Geldbeutel.

Kritikpunkte bleiben der fehlende Tragegriff und das ungünstig platzierte Stromkabel. Als negativ empfinden wir auch die fehlende App-Steuerung. Die kleine Fernbedienung könnte ergonomischer sein, funktioniert aber zuverlässig.

Unterm Strich liefert Levoit mit dem LPF-R432 einen sehr guten Standventilator ab. Er eignet sich besonders für alle, die Wert auf leisen Betrieb und flexible Einsatzmöglichkeiten legen. Wer auf Smart-Home-Features verzichten kann und einen zuverlässigen, leistungsstarken Ventilator sucht, macht hier nichts falsch. Der aktuelle Preis von 130 Euro macht den Kauf noch attraktiver.

So gut ist der günstigste Dyson-Ventilator: Cool CF1 ohne Rotorblätter im Test

Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • Verarbeitung und Design
  • rotorlose Technik
  • niedriger Stromverbrauch

NACHTEILE

  • Windkraft
  • leise aber hochfrequent
  • keine App
  • teuer

Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.

Dyson-Ventilatoren sind teuer, schick und technisch einzigartig. Der Cool CF1 ist Dysons günstigstes Modell und kostet trotzdem 225 Euro. Während Konkurrenten wie der Xiaomi Mi Standing Fan 2 für ein Drittel des Preises App-Steuerung und variable Höheneinstellung bieten und unsere Testsieger Levoit LPF-R432 für etwa die Hälfte besonders leistungsstark und ruhig ist, setzt Dyson auf rotorlosen Wind und minimalistisches Design.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die weiß-silberne Farbkombination des Dyson Cool CF1 mit mattem Innenring und glänzend weißer Außenseite wirkt hochwertig. Der rotorlose 35-Zentimeter-Ring thront auf einer kompakten Basis und verleiht dem Ventilator seine charakteristische Dyson-Optik. Fingerabdrücke bleiben trotz glänzender Oberfläche kaum sichtbar.

Die Montage gelingt werkzeuglos durch simples Drehen und Einrasten des Rings in die Basis. Mit Abmessungen von 150 x 360 x 550 Millimetern und 1,8 Kilogramm Gewicht nimmt der CF1 auf Schreibtischen ordentlich Platz ein, bleibt aber leicht. Auf kleinen Flächen wirkt er schnell dominant. Die Fernbedienung haftet magnetisch auf der Oberseite, stört dort aber das minimalistische Erscheinungsbild.

Die Verarbeitung rechtfertigt den Premium-Anspruch. Alles sitzt fest, nichts wackelt oder knarzt. Das fest verbundene 1,8-Meter-Kabel bietet ausreichend Spielraum. Dyson gewährt 24 Monate Garantie. Ein Vorteil der rotorlosen Konstruktion: absolute Sicherheit für Kinderhände und Haustierpfoten.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Dyson verspricht einen Luftstrom von 370 Litern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Nach 5 Metern ist der Windzug deutlich spürbar, bei 7,5 Metern noch wahrnehmbar, nach 10 Metern kaum noch merkbar. Damit gehört der CF1 nicht zu den stärksten Ventilatoren. Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 oder der Shark Flexbreeze Pro Mist erreichen deutlich größere Reichweiten.

Der Stromverbrauch überzeugt: Mit 1,8 Watt auf niedrigster und 19,8 Watt auf höchster Stufe plus 2,2 Watt für die Oszillation gehört der Dyson zu den energieeffizientesten Modellen am Markt. Zehn Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufungen.

Bei der Lautstärke zeigt sich ein zwiespältiges Bild. Mit 22,8 Dezibel auf minimaler und 41,1 Dezibel auf maximaler Stufe messen wir beim CF1 theoretisch leise Werte. Praktisch stört ein hochfrequentes Geräusch, das sich mit steigender Stufe verstärkt. Zusätzlich tritt ein unregelmäßiges Scharren auf – nicht laut, aber potenziell störend für empfindliche Nutzer. Das Oszillations-Surren bleibt dezent.

Die Oszillation arbeitet in drei wählbaren Winkeln: 15, 40 oder 70 Grad. Das ermöglicht gezielte Luftverteilung vom fokussierten Arbeitsplatz-Wind bis zur breiten Raumabdeckung. Die manuelle vertikale Neigung erlaubt Feinjustierung.

Dyson Cool CF1

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt über zwei Druckknöpfe für Sleep-Modus und Oszillation sowie einen Drehknopf für Geschwindigkeit und Ein/Aus. Das LC-Display zeigt die gewählte Stufe an. Die Bedienung ist selbsterklärend und funktioniert einwandfrei.

Die mitgelieferte Fernbedienung dupliziert alle Funktionen und ergänzt einen Timer. Sie reagiert bis zu vier Meter Entfernung zuverlässig – für größere Räume zu wenig. Auf Wunsch haftet sie magnetisch auf der Oberseite des Tischventilators.

Eine App-Steuerung fehlt. Keine Smart-Home-Integration, keine Sprachsteuerung, keine programmierbaren Zeitpläne. Andere Dyson-Modelle wie der Purifier Cool PC1 bieten App-Anbindung, kosten aber deutlich mehr. In der 275-Euro-Preisklasse ist das Fehlen smarter Features trotzdem ein klarer Minuspunkt.

Dyson Cool CF1

Was kostet der Dyson Cool CF1?

Der Dyson Cool CF1 kostet 225 Euro. Damit ist er zwar Dysons günstigster Ventilator, aber immer noch deutlich teurer als die meisten anderen vergleichbaren Tischventilatoren mit klassischen Rotorblättern.

Fazit

Design-Liebhaber bekommen mit dem Dyson Cool CF1 einen optisch beeindruckenden Ventilator mit hochwertiger Verarbeitung und einzigartiger Technik. Die rotorlose Konstruktion garantiert Sicherheit und einfache Reinigung. Der niedrige Stromverbrauch schont langfristig den Geldbeutel.

Die Schwächen sind jedoch deutlich. Die Windkraft enttäuscht für den Preis, die zwar leisen, aber hochfrequenten Geräusche können störend wirken, und die fehlende App-Steuerung ist in dieser Preisklasse unverständlich. Für 275 Euro hätten wir uns mehr als „nur“ gutes Design gewünscht.

Trotzdem: Wer das Dyson-Design liebt und auf smarte Features verzichten kann, findet im CF1 einen passenden Tischventilator. Alle anderen bekommen für weniger Geld mehr Leistung und Funktionen.

Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 im Test: richtig ruhig und trotzdem stark

Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • sparsamer Stromverbrauch
  • automatische Temperaturanpassung

NACHTEILE

  • begrenzte Windkraft und Reichweite
  • keine App
  • Luftstrom reicht nur bis Tischkante

Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.

Turmventilatoren sehen meist elegant aus, aber ihre Windkraft erreicht selten die Leistung klassischer Standventilatoren. Der Levoit Classic LTF-F362 will dieses Dilemma lösen. Mit 92 Zentimetern Höhe positioniert er sich zwischen kompakten Tischgeräten und ausgewachsenen Standmodellen. Der Preis von 100 Euro ordnet ihn im Mittelfeld ein – deutlich günstiger als Premium-Modelle von Dyson, aber teurer als einfache Basisgeräte. Wir testen, ob sich der Kauf des Levoit Classic LTF-F362 lohnt.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Levoit Classic LTF-F362 zeigt sich in schlichtem Schwarz-Weiß-Design. Das überwiegend weiße Kunststoffgehäuse kombiniert sich mit schwarzer Front und silbernem Levoit-Schriftzug. Ein großes Display unter dem Logo wechselt zwischen Geschwindigkeits- und Temperaturanzeige. Das Bedienfeld in Klavierlackoptik auf der Oberseite umrahmt ein chromfarbener Kunststoffring.

Mit 92 Zentimetern Höhe und 17 Zentimetern Durchmesser bleibt der Turmventilator kompakt. Der 30 Zentimeter breite Fuß sorgt für stabilen Stand, obwohl der Turm beim Anstoßen merklich nachwackelt. Das 1,8 Meter lange Stromkabel bietet ausreichend Flexibilität bei der Platzierung.

Das mit 3,5 Kilogramm nicht besonders schwere Gerät lässt sich dank integriertem Haltegriff problemlos transportieren. Die Verarbeitung zeigt Spaltmaße, bleibt aber insgesamt solide. Fingerabdrücke und Staub sind auf der Oberseite schnell sichtbar. Das LED-Display leuchtet in dunklen Räumen recht hell, lässt sich aber komplett ausschalten.

Die mitgelieferte Fernbedienung nutzt CR2032-Batterien und findet im Haltegriff einen sicheren Aufbewahrungsplatz. Dort sitzt sie fest und fällt nicht heraus.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Levoit Classic LTF-F362 erzeugt einen für seine Größe angemessenen Luftstrom, erreicht aber nicht die Kraft größerer Konkurrenten wie dem Dreo Turmventilator. In fünf Metern Entfernung ist der Wind deutlich spürbar, bei 7,5 Metern schwächt er merklich ab, und nach zehn Metern ist kaum noch etwas wahrnehmbar.

Ein typisches Turmventilator-Problem zeigt sich beim Luftauslass: Mit nur 75 Zentimetern Höhe reicht der Luftstrom kaum über die Tischkante. Eine vertikale Anpassung fehlt komplett. Zwölf Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufung zwischen sanfter Brise und kräftigem Wind.

Der Geräuschpegel überzeugt: Auf niedrigster Stufe messen wir nur 22,9 Dezibel – leise genug für empfindliche Schläfer. Selbst auf maximaler Stufe bleiben es moderate 44,8 Dezibel. Der Stromverbrauch hält sich mit 2,3 Watt minimal und 19,4 Watt maximal in sparsamen Grenzen. Die Oszillation kostet zusätzlich 3 Watt.

Die horizontale Oszillation schwenkt 90 Grad, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und sanften Richtungswechseln. Eine vertikale Schwenkfunktion fehlt.

Bedienung & App

Sechs Touch-Buttons auf der Oberseite steuern alle Grundfunktionen. Bei trockenen Händen reagieren sie zuverlässig. Die schicke Fernbedienung übernimmt die Vollsteuerung aller Features.

Levoit Classic 36 DC Turmventilator

Das prominente Display zeigt Geschwindigkeit, Temperatur und Timer-Einstellungen an. Dieser lässt sich bis zu zwölf Stunden programmieren. Der Ventilator merkt sich die letzten Einstellungen beim Ausschalten.

Der Automatikmodus passt die Windstärke an die Umgebungstemperatur an. Der Schlafmodus schaltet das Display aus und reduziert Geräusche, aktiviert sich aber nicht bei manuellen Einstellungen. Ein Brisenmodus für natürliche Windvariation fehlt genauso wie eine Smartphone-App.

Was kostet der Levoit Classic LTF-F362?

Bei Amazon kostet der Levoit Classic LTF-F362 aktuell 100 Euro. Damit positioniert er sich im Mittelfeld der Turmventilatoren mit Zusatzfunktionen.

Fazit

Die Stärken des Turmventilators Levoit Classic LTF-F362 liegen im leisen Betrieb, dem sparsamen Stromverbrauch und der Temperaturautomatik.

Seine kompakte Bauweise bietet ihn für kleinere Räume an, begrenzt aber gleichzeitig die Windkraft und Reichweite. Wir vermissen eine Smart-Home-Integration. Die Verarbeitung ist ordentlich.

Wer einen leisen, sparsamen Turmventilator mit Luftreinigung für kleinere Räume sucht und auf Smart-Home-Features verzichten kann, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Für große Räume oder maximale Windkraft sollte man zu größeren Alternativen greifen.

Shark Flexbreeze Pro Mist im Test: Sehr guter Ventilator mit Akku & Sprühoption

Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • leiser Betrieb und niedriger Stromverbrauch
  • Stand- und Tischventilator
  • Akku-Betrieb
  • 180-Grad-Oszillation

NACHTEILE

  • Sprühnebel-Funktion zu grob
  • keine App-Steuerung
  • hoher Preis
  • kurze Akkulaufzeit bei maximaler Stufe

Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.

Während klassische Ventilatoren nur Luft bewegen, kombiniert der Shark Flexbreeze Pro Mist drei Funktionen: Ventilation, Sprühnebel und Akku-Betrieb – ideal für heiße Tage im Garten, auf dem Balkon oder unterwegs. Wir haben das Gerät getestet. Shark verkauft den Flexbreeze Pro Mist auf Amazon für 187 Euro.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die schwarz-goldene Variante des Shark Flexbreeze Pro Mist wirkt vergleichsweise edel – alternativ stehen Anthrazitgrau und Weiß zur Auswahl. Voll aufgebaut hat er Abmessungen von 93,4 × 35,4 × 35,4 cm und einen Kopfdurchmesser von 36 cm. Damit beansprucht der Ventilator deutlich Raum für sich. Wer einen dezenten Ventilator sucht, sollte eher zu einem Turmventilator greifen.

Das goldene Design-Element ist Sharks Markenzeichen. So zieht sich beim Flexbreeze Pro Mist ein etwa 4 cm breiter Goldstreifen vom Haltegriff über den Kamm des Ventilatorkopfes. Dieser beherbergt auch die vier Bedienknöpfe. Der goldene Logo-Schriftzug prangt auf beiden Seiten und in der Kopfmitte.

Die Stärke des Shark Flexbreeze Pro Mist liegt in seiner durchdachten Modularität. Per simplem Knopfdruck löst sich der Kopf vom Standrohr und verwandelt sich dank aufklappbarem Fuß zum kompakten Tischventilator. Der abnehmbare Wassertank mit Tragegriff und der flexible Schlauch für die Sprühfunktion lassen sich ebenfalls werkzeuglos entfernen. Ohne diese Komponenten wirkt der Ventilator filigraner und bürotauglich. Auch das Standrohr trennt sich per Knopfdruck vom Standfuß – ideal für platzsparende Winterlagerung im Keller oder Dachboden. Eine Aufbewahrungstasche für den Ventilatorkopf liegt bei.

Die Materialqualität macht einen soliden Eindruck, obwohl überwiegend Kunststoff zum Einsatz kommt. Mit 7,1 kg Gewicht steht das Gerät sicher. Dank der Wasserresistenz sollte ein Einsatz bei Regen kein Problem darstellen. Ein Wermutstropfen: Eine Höhenverstellung des Ständers fehlt.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Shark bewirbt eine Reichweite von bis zu 20 Metern. Diese optimistische Angabe trifft zumindest bei aktivierter 180-Grad-Oszillation zu. Im kontrollierten Testumfeld spüren wir bei 10 Metern Entfernung noch einen zarten, aber wahrnehmbaren Windhauch. Bei 5 Metern weht deutlich spürbare Luft. Bei 7,5 Metern ist der Luftstrom immer noch merklich und angenehm. Damit gehört der Flexbreeze Pro Mist zu den stärkeren Vertretern seiner Zunft, ohne jedoch neue Rekorde aufzustellen.

Das Geschwindigkeitsspektrum umfasst fünf klassische Stufen plus zwei Smartbreeze-Modi für pulsierende, natürliche Windsimulation. Die niedrigste Stufe ist nur dezent spürbar, verbraucht dafür aber nur bescheidene 1,2 Watt und arbeitet mit flüsterleisen 22,4 dB – einer der leisesten Werte in unserem gesamten Testfeld. Selbst bei maximaler Stufe bleibt der Ventilator mit nur 13,9 Watt erstaunlich energieeffizient und mit angenehmen 39,8 dB deutlich ruhiger als die meisten Konkurrenten. Diese Werte sind für einen Ventilator hervorragend.

Die Akkulaufzeit variiert je nach gewählter Geschwindigkeitsstufe. Shark gibt folgende theoretische Werte an: Stufe 1 hält 24 Stunden durch, Stufe 2 schafft solide 14 Stunden, Stufe 3 läuft 6 Stunden, Stufe 4 arbeitet 3 Stunden und die kraftvolle Stufe 5 nur noch 2 Stunden. Im Test hält der Akku bei maximaler Stufe knapp 1,5 Stunden durch – etwas weniger als Shark verspricht.

Shark Flexbreeze Pro Mist

Die beworbene Sprühnebel-Funktion mit abnehmbarem Tank soll durch den Verdunstungseffekt zusätzliche Kühlung bieten. Es stehen drei Sprühstufen zur Auswahl. In der Praxis erzeugt das System jedoch eher grobe Tropfen statt feinem Nebel, und die Düsen tropfen nach dem Gebrauch unschön nach. Für den Einsatz im Freien – etwa auf der Terrasse oder im Garten – ist das System geeignet und sorgt für spürbare Erfrischung. In Innenräumen ist es hingegen weniger empfehlenswert, da die entstehende Feuchtigkeit Parkett, Laminat oder Möbel beschädigen könnte.

Die großzügige 180-Grad-Oszillation bietet drei Winkel: 45 Grad für gezielte Kühlung, mittlere 90 Grad für normale Raumabdeckung oder 180 Grad für maximale Reichweite. Der manuell einstellbare vertikale Neigungswinkel beträgt 55 Grad nach oben oder unten.

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt wahlweise über vier Knöpfe direkt am Gerätekopf oder die mitgelieferte Fernbedienung. Diese haftet magnetisch am Ventilator. Ein Timer ermöglicht eine zeitgesteuerte Abschaltung. Die LEDs erlöschen nach wenigen Sekunden automatisch – ein wichtiges Detail für den Schlafzimmer-Einsatz.

Doch es gibt weder App noch Smart-Home-Integration. Bei einem Ventilator für 225 Euro ist das in unseren Augen ein deutlicher Mangel. Konkurrenten wie der deutlich günstigere Xiaomi Mi Standing Fan 2 bieten längst App-Steuerung, Sprachbefehle, programmierbare Zeitpläne und Smart-Home-Automatisierungen. Shark hat an viele mechanische Details gedacht, aber die moderne Vernetzung vernachlässigt.

Die Ladezeit beträgt etwa vier Stunden über das ausreichend dimensionierte 1,9 Meter lange Netzkabel. Auch der reine Netzbetrieb ist möglich.

Was kostet der Shark Flexbreeze Pro Mist?

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stolzen 280 Euro. Aktuell kostet der Ventilator direkt bei Shark 187 Euro.

Fazit

Der Shark Flexbreeze Pro Mist ist ein richtig guter und flexibler Ventilator. Die mechanische Flexibilität zwischen Stand- und Tischventilator überzeugt ebenso wie die niedrigen Lautstärke- und Verbrauchswerte. Der kabellose Akku-Betrieb ermöglicht echte Freiheit auf der Terrasse, dem Balkon oder dem Garten, wo Steckdosen Mangelware sind.

Die beworbene Sprühnebel-Funktion zeigt jedoch Schwächen. Statt feinem, erfrischendem Nebel produziert das System grobe Tröpfchen, die für Innenräume ungeeignet sind. Für Outdoor-Einsätze überzeugt die versprochene Zusatzkühlung. Die fehlende App-Steuerung ist bei diesem Preisniveau ärgerlich.

Smarter Ventilator Philips CX3550/01 im Test: stark, leise & mit App

Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.

VORTEILE

  • starke Windkraft mit großer Reichweite
  • hochwertige Verarbeitung und edles Design
  • App-Steuerung mit Sprachbefehlen

NACHTEILE

  • sehr hoher Stromverbrauch
  • keine Fernbedienung
  • sichtbares Stromkabel stört die Optik

Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.

Gute Standventilatoren müssen heute mehr leisten als nur Wind erzeugen. Sie sollen möglichst leise arbeiten, sparsam sein und smart steuerbar sein. Der Philips CX3550/01 verspricht starke Leistung mit App-Integration. Mit seinem 40 cm großen Ventilatorkopf gehört er zu den größeren Modellen am Markt und kostet aktuell 79 Euro bei Amazon. Unser Test zeigt Stärken und eine gravierende Schwäche.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck des Philips CX3550/01 überrascht positiv. Trotz seiner Größe wirkt er weniger wuchtig als viele Konkurrenten. Der schlanke Ständer und der zu großen Teilen transparente Ventilatorkopf verleihen ihm eine filigrane Optik. Die mattgraue Oberfläche zeigt sich unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, während Kunststoff in Chrom-Optik an Standfuß und Kopf für eine hochwertige Anmutung sorgen.

Der komplette Kopf inklusive Rotorblätter muss montiert werden, was dank guter Bebilderung binnen weniger Minuten erledigt ist. Alles sitzt fest, nichts wackelt. Das vordere Gitter lässt sich mit einer Schraube fixieren – ein wichtiges Sicherheitsfeature für Haushalte mit Kindern.

Der Stromanschluss sitzt recht weit oben, sodass das 1,8 Meter lange Kabel immer sichtbar herunterhängt. Das stört die sonst gelungene Optik. Praktisch ist dagegen die Möglichkeit, den Ventilator zum Tischventilator umzubauen. Dann schrumpft er von 125 cm auf 82 cm Höhe.

Mit 6 kg Gewicht und einem Fußdurchmesser von 37 cm steht der Philips stabil. Die Verarbeitung vermittelt Qualität, unterstützt von einer zweijährigen Garantie.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Hier spielt der Philips CX3550/01 seine Stärken aus. Die Windkraft überzeugt: Nach fünf Metern weht noch ein starker Windzug, nach 7,5 Metern ist die Brise deutlich spürbar, und selbst nach zehn Metern kommt noch etwas an. Diese Leistung gehört zur Spitzenklasse unter den Standventilatoren.

Allerdings bietet der Philips nur drei Geschwindigkeitsstufen plus einen Natural-Breeze-Modus, der natürlichen Wind simuliert. Das ist weniger als bei vielen Konkurrenten, die oft zwölf oder mehr Stufen bieten. Die manuelle Höhenverstellung um 30 Grad ermöglicht eine gezielte Ausrichtung des Luftstroms.

Der Energiehunger trübt die Freude erheblich. Mit 25,1 Watt auf niedrigster und 41,1 Watt auf höchster Stufe gehört der Philips zu den Stromfressern seiner Zunft. Die Oszillation kostet weitere 3 Watt. Diese Werte sind etwa zehnmal höher als bei modernen DC-Motor-Ventilatoren.

Philips CX3550/01 Standventilator

Zum Vergleich: Energieeffiziente Konkurrenten wie der Levoit LPF-R432 benötigen auf niedrigster Stufe nur 1,5 Watt. Diese Differenz schlägt sich deutlich auf der Stromrechnung nieder. Bei einer täglichen Laufzeit von 15 Stunden über drei Monate entstehen mit dem Philips auf niedrigster Stufen Kosten von etwa 9 Euro, während der Levoit nur 0,55 Euro verursacht. Der Philips kostet damit über 8 Euro mehr pro Quartal.

Bei der Lautstärke zeigt sich der Philips zweigeteilt: Auf niedrigster Stufe messen wir 23,9 dB – etwas lauter als die leisesten Konkurrenten. Auf höchster Stufe erreicht er 43,8 dB und ist damit ruhiger als viele andere Modelle bei Vollast.

Die Oszillation umfasst 90 Grad und verteilt den Luftstrom gleichmäßig. Die automatische Rotation funktioniert zuverlässig. Eine 3D-Oszillation wie bei manchen Premium-Modellen fehlt jedoch.

Bedienung & App

Die Bedienung des Philips CX3550/01 erfolgt über physische Tasten am Gerät. Drei Geschwindigkeitsstufen, Timer für 1, 2, 3, 4, 8 und 12 Stunden sowie die Oszillation lassen sich direkt steuern. Ein Display fehlt.

Die Air+-App erweitert die Möglichkeiten. Smartphone-Steuerung, Zeitpläne und Sprachsteuerung machen die Bedienung komfortabel. Die App funktioniert zuverlässig und bietet eine selbsterklärende Benutzeroberfläche. Ohne App bleibt die volle Funktionalität jedoch eingeschränkt.

Es gibt keine Fernbedienung. Wer den Ventilator vom Sofa aus steuern möchte, muss zur App greifen oder aufstehen. Das ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich und unpraktisch.

Was kostet der Philips CX3550/01?

Mit einem aktuellen Preis von 79 Euro bei Amazon positioniert sich der Philips im mittleren Preissegment.

Fazit

Der Philips CX3550/01 ist ein Ventilator mit zwei Gesichtern. Einerseits überzeugt er mit starker Windkraft, hochwertiger Verarbeitung und durchdachter App-Steuerung. Die filigrane Optik trotz imposanter Größe gefällt, die Umbaumöglichkeit zum Tischventilator erhöht die Flexibilität.

Andererseits offenbart er einen gravierenden Schwachpunkt: den extrem hohen Stromverbrauch. Mit 25,1 Watt auf niedrigster Stufe verbraucht er etwa zehnmal mehr Energie die meisten anderen Ventilatoren im Testfeld. Bei längerer Nutzung summiert sich das zu erheblichen Mehrkosten. Die fehlende Fernbedienung ist ein weiterer Minuspunkt.

Wer bereit ist, höhere Stromkosten für starke Windkraft zu akzeptieren und hauptsächlich per App steuert, findet einen soliden Ventilator. Energiebewusste Nutzer sollten jedoch zu effizienteren Alternativen greifen.

Dreo Pilot Max S im Test: Leiser Turmventilator mit Sprachsteuerung & App

Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • zwölf Geschwindigkeitsstufen
  • Steuerung via Touch, Fernbedienung, App und Sprachassistenten
  • Auto-Modus passt Windstärke an Raumtemperatur an

NACHTEILE

  • wackeliger Stand
  • keine Höhenverstellung
  • mit 160 Euro deutlich teurer als vergleichbare Modelle

Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.

Turmventilatoren spalten die Gemüter. Die einen schwören auf ihre platzsparende Bauweise und das moderne Design, die anderen vermissen die starke Windkraft klassischer Standventilatoren. Der Dreo Pilot Max S will beide Lager versöhnen: Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen und einer hohen maximalen Windgeschwindigkeit verspricht er ordentlich Durchzug, während ein bürstenloser Gleichstrommotor für leisen Betrieb sorgen soll.

Mit 160 Euro befindet sich der Dreo preislich im gehobenen Mittelfeld. Günstige Turmventilatoren gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit dem Charme einer startenden Turbine. Am anderen Ende der Preisskala thronen Modelle wie der Dyson Purifier Cool Formaldehyde TP09 für über 600 Euro, der zusätzlich die Luft reinigt. Der Dreo verzichtet auf Luftreinigung, konzentriert sich dafür auf seine Kernkompetenz: leise und effizient für frischen Wind sorgen.

Die Konkurrenz schläft nicht. Der Xiaomi Mi Standing Fan 2 kostet deutlich weniger und lässt sich ebenfalls per App steuern. Er setzt wie der Dreo auf bürstenlose Motoren für leisen Betrieb. Kann sich der Dreo in diesem umkämpften Markt behaupten?

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck zählt – und der Dreo Pilot Max S weiß durchaus zu gefallen. Die Silber-Schwarz-Kombination wirkt modern, ohne aufdringlich zu sein. Mit 32,4 x 32,4 x 108 cm Kantenlänge und 4,59 kg Gewicht ist er weder Zwerg noch Riese. Besonders gelungen: Die Verjüngung zwischen Ventilatoreinheit und Fuß verleiht ihm eine elegante Silhouette, die an eine schlanke Säule erinnert.

Ein cleveres Designelement findet sich ganz oben: Unterhalb des Displays ist das Gehäuse durchgängig offen gestaltet. Man kann hindurchsehen, was dem Turmventilator eine gewisse Leichtigkeit verleiht. So wirkt er trotz seiner Höhe weniger wuchtig als manch kompakterer Konkurrent.

Doch der Teufel steckt im Detail – oder besser gesagt in den Spaltmaßen. Am Fuß und oben am Ventilator klaffen deutliche Spaltmaße. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt auch Zweifel an der Verarbeitungsqualität aufkommen. Stupst man den Dreo an, wackelt er. Im Alltag stört das kaum, schließlich ist ein Ventilator kein Tanzpartner. Immerhin bleibt er beim Oszillieren stabil und klappert nicht.

Praktisch gedacht: Das hintere Gitter ist abnehmbar, was die Reinigung erleichtert. Ein Griff an der Rückseite ermöglicht einen problemlosen Transport. Die mitgelieferte Fernbedienung ist solide verarbeitet, liegt dank abgerundeter Kanten angenehm in der Hand und kann dank flacher Unterseite aufgestellt werden. Die gummierten Tasten vermitteln eine wertige Haptik. Eine Halterung am Ventilator verhindert, dass die Fernbedienung dauerhaft in der Sofaritze verschwindet.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Kommen wir zum Eingemachten: Was taugt der Dreo als Windmaschine? Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen bietet er genug Feinabstimmung. Die versprochenen 8,23 m/s maximale Windgeschwindigkeit klingen beeindruckend – aber spürt man das auch?

Der Praxistest überzeugt: In fünf Metern Entfernung weht noch ein deutlicher Windzug, der Zeitungsseiten zum Rascheln bringt. Bei 7,5 Metern ist die Brise immer noch gut spürbar. Selbst nach zehn Metern ist noch ein leichter Lufthauch wahrnehmbar. Für normale Wohnräume reicht diese Leistung vollkommen aus.

Die Oszillation lässt sich per App in vier Stufen einstellen: 30°, 60°, 90° oder 120°. Das ermöglicht eine gezielte Luftverteilung – vom fokussierten Arbeitsplatz-Lüftchen bis zur großflächigen Wohnzimmer-Brise. Ein Wermutstropfen: Der Luftstrom reicht nur bis Tischhöhe. Wer auf dem Hochbett liegt, schwitzt weiterhin. Eine Höhenverstellung fehlt komplett.

Der bürstenlose Gleichstrommotor verspricht nicht nur Langlebigkeit, sondern vor allem Laufruhe. Der Hersteller gibt 25 dB auf niedrigster Stufe an. Unsere Messung per App in 0,5 Metern Entfernung zeigt sogar nur 22,5 dB – das ist leiser als Blätterrascheln. Selbst empfindliche Schläfer dürften damit keine Probleme haben. Auf höchster Stufe messen wir 45,8 dB, was etwa einem leisen Gespräch entspricht. Damit gehört der Dreo zu den leisesten Turmventilatoren am Markt.

Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen: 2,4 Watt auf niedrigster, 27,5 Watt auf höchster Stufe. Beim Oszillieren gönnt sich der Motor zusätzliche 5 Watt – etwas mehr als bei vergleichbaren Modellen, aber noch im grünen Bereich.

Bedienung & App

Die Steuerung des Dreo Pilot Max S ist so vielfältig wie die Geschmäcker seiner Nutzer. Puristen greifen zur Fernbedienung, Technikjünger zur App, Kommunikations-Fans zu Alexa oder Google Assistant. Am Gerät selbst finden sich sechs Touch-Tasten auf der Oberseite, die zuverlässig reagieren und ihre Eingaben auf dem Display optisch anzeigen.

Das prominente Display auf der Vorderseite zeigt die aktuelle Geschwindigkeitsstufe an. Im Standby-Modus schaltet es sich ab – so stört nachts kein Lichtpunkt den Schlaf. Die Fernbedienung reagiert zuverlässig, aber nur wenn man ganz genau in Richtung des Displays zielt. Ein Druck auf die Mute-Taste beendet die etwas schrillen Bestätigungstöne, die sonst bei jeder Eingabe ertönen.

Die Dreo-App erweitert die Möglichkeiten. Vom Sofa, aus der Küche oder sogar von unterwegs lässt sich der Ventilator steuern. Die Einrichtung gelingt schnell, die Verbindung bleibt stabil. Praktisch: Zeitpläne lassen sich erstellen, sodass der Ventilator automatisch zur gewünschten Zeit startet oder stoppt.

Die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig. „Alexa, stelle den Turmventilator auf Stufe 6“ – schon weht eine frische Brise durchs Zimmer.

Vier Betriebsmodi stehen zur Wahl: Der Normal-Modus tut, was er soll – konstant blasen. Der Natur-Modus variiert die Windstärke und simuliert so natürliche Böen. Im Schlaf-Modus reduziert der Ventilator alle 30 Minuten die Geschwindigkeit um zwei bis drei Stufen und deaktiviert alle Töne. Der Auto-Modus passt die Windstärke automatisch an die Raumtemperatur an. Wird es wärmer, bläst er stärker.

Ein Timer ermöglicht eine Zeitplanung. Wer abends bei sanfter Brise einschlafen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten möchte, stellt die gewünschte Laufzeit ein.

Was kostet der Dreo Pilot Max S?

Mit einem aktuellen Preis von knapp 160 Euro bei Amazon positioniert sich der Dreo Pilot Max S im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren ohne Smart-Features gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit entsprechenden Abstrichen bei Lautstärke, Leistung, Stromverbrauch und Verarbeitung. Premium-Modelle wie die Dyson-Turmventilatoren kosten schnell das Drei- bis Vierfache, bieten dafür aber zusätzliche Features wie Luftreinigung.

Fazit

Der bürstenlose Gleichstrommotor des Dreo Pilot Max S arbeitet beeindruckend leise – auf niedrigster Stufe ist er kaum wahrnehmbar. Die Windleistung reicht locker für normale Wohnräume, auch wenn Hochbett-Bewohner mangels Höhenverstellung das Nachsehen haben.

Die Smart-Home-Integration funktioniert reibungslos. App-Steuerung, Sprachbefehle und Zeitpläne erleichtern das Leben. Besonders der Auto-Modus gefällt: einmal eingestellt, kümmert sich der Ventilator selbstständig um die optimale Windstärke.

Schönheitsfehler gibt es durchaus. Die teilweise großen Spaltmaße und der wackelige Stand trüben den sonst positiven Qualitätseindruck. Für 160 Euro hätten wir uns eine bessere Verarbeitung gewünscht.

Trotzdem stimmt das Gesamtpaket. Der Dreo Pilot Max S ist ein grundsolider Turmventilator, für alle, die Wert auf leisen Betrieb und moderne Steuerung legen. Er macht vieles richtig, wenig falsch und ist damit eine Empfehlung für lärmempfindliche Smart-Home-Fans.

Meaco Fan Sefte 10 im Test: Ventilator mit richtig guter Oszillation

Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.

VORTEILE

  • Einsatz als Tisch- oder Standventilator
  • horizontale und vertikale Oszillation
  • niedriger Energieverbrauch
  • hohe Windkraft

NACHTEILE

  • Fernbedienung zu klein
  • eingeschränkte Direktbedienung ohne Fernbedienung
  • Keine App-Steuerung
  • recht teuer
  • kurzes Stromkabel

Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.

Der Meaco Fan Sefte 10 positioniert sich im mittleren Preissegment und verspricht flexiblen Einsatz durch seine verstellbare Höhe sowie horizontale und vertikale Oszillation. Im Vergleich zu günstigen Basismodellen stellt sich die Frage: Rechtfertigt die Leistung den Preis von mindestens 179 Euro? Wir haben ihn getestet.

UPDATE: Nach nur wenigen Wochen Nutzung ist der Meaco Fan Sefte 10 gar nicht mehr so laufruhig wie zu Beginn. Selbst auf niedrigster Stufe ist ein rhythmisches Scharren zu hören. Wir ziehen ihm deshalb einen halben Stern ab.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Meaco Fan Sefte 10 zeigt sich in einem schlichten Design mit weißem Gehäuse und dunkelgrauer Front. Die Ventilatoreinheit mit 30 cm Durchmesser wirkt mit einer Tiefe von 21 cm allerdings etwas wuchtig und nicht so flach wie bei manchen Konkurrenzprodukten. Wer einen besonders schlanken Ventilator sucht, sollte sich nach Alternativen umsehen.

Das Kunststoffgehäuse macht einen stabilen Eindruck, und die Rotorblätter sind hinter einem feinmaschigen, kindersicheren Gitter gut geschützt – wichtig für Haushalte mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren.

Ein besonderes Merkmal des Meaco Fan Sefte 10 ist seine variable Höheneinstellung: Der Ventilator lässt sich auf 60 cm (als Tischventilator), 85 cm oder 110 cm (als Standventilator) einstellen. Dies erhöht die Flexibilität bei der Platzierung erheblich und macht ihn zu einem wahren Verwandlungskünstler. Der Standfuß mit einem Durchmesser von 34 cm sorgt für ausreichende Stabilität, obwohl die Ventilatoreinheit nicht zentral, sondern etwas nach hinten versetzt montiert ist. Dies führt dazu, dass der Ventilator leichter nach hinten kippen kann als Modelle mit mittiger Befestigung – ein Konstruktionsnachteil, der im Alltag jedoch selten zum Problem wird.

Mit 5,5 kg ist das Gerät angenehm leicht zu transportieren, wobei der integrierte Haltegriff den Transport zusätzlich erleichtert. Ein durchdachtes Detail: Das Stromkabel ist am Standfuß angebracht, sodass es nicht unschön von der Ventilatoreinheit herunterhängt. Mit 1,6 Metern Länge ist das Kabel allerdings etwas kurz geraten.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Meaco Fan Sefte 10 bietet laut Hersteller eine beachtliche Luftumwälzung von 1140 m³/h und ist damit für Räume bis zu 50 m² geeignet. Im Test bestätigt sich diese Leistung teilweise: Der Luftstrom ist noch in 5 Metern Entfernung deutlich spürbar. Bei 7,5 Metern ist der Windzug noch wahrzunehmen, wenn auch deutlich schwächer, und bei 10 Metern nur noch minimal. Die Windkraft ist insgesamt gut, ohne jedoch Rekorde zu brechen.

Mit 12 Geschwindigkeitsstufen bietet der Ventilator eine erfreulich feine Abstufung der Windstärke, sodass für jeden Bedarf und jede Situation die passende Einstellung gefunden werden kann. Der Stromverbrauch ist mit 2,4 Watt auf niedrigster und 19,6 Watt auf höchster Stufe erfreulich gering. Die horizontale Oszillation verbraucht zusätzlich etwa 2,5 Watt, die vertikale Oszillation etwa 3,5 Watt.

Der bürstenlose DC-Motor mit 1450 U/min arbeitet relativ leise. Bei minimaler Stufe messen wir in 50 cm Entfernung 24,3 dB. Auf maximaler Stufe erreicht der Ventilator 43,2 dB, was wiederum niedriger ist als bei vielen Konkurrenzmodellen auf höchster Stufe.

Toll ist die flexible Oszillation: Horizontal kann der Luftstrom in Winkeln von 30°, 75° oder 120° verteilt werden, vertikal in Winkeln von 20°, 30° oder 65°. Diese multidirektionale Luftströmung sorgt für eine gute Luftverteilung.

Bedienung & App

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über eine kleine, flache, runde Fernbedienung. Sie liegt nicht besonders gut in der Hand. Die Fernbedienung verfügt über insgesamt zehn Tasten zur Steuerung aller Funktionen – von der Windstärke über die Oszillationsrichtung bis hin zu den verschiedenen Modi.

Am Gerät selbst gibt es lediglich zwei Tasten: eine für Ein/Aus und eine für die Windstärke. Ein klarer Nachteil im Vergleich zu Modellen mit umfangreicherer Direktsteuerung am Gerät.

Das LED-Display zeigt die aktuellen Einstellungen und die Raumtemperatur an – eine gern gesehene Zusatzfunktion. Der Ventilator bietet drei Betriebsmodi: Eco (passt die Drehzahl automatisch an die Raumtemperatur an), Nacht (reduzierte Lautstärke und gedimmtes Licht) und Normal. Ein Timer kann für 1 bis 12 Stunden eingestellt werden.

Ein wesentlicher Nachteil im Vergleich zu einigen Konkurrenzmodellen dieser Preiskategorie ist das Fehlen einer Smartphone-App.

Wie viel kostet der Meaco Fan Sefte 10?

Der Meaco Fan Sefte 10 kostet mindestens 179 Euro.

Fazit

Die Stärken des Meaco Fan Sefte 10 liegen in der Vielseitigkeit durch die flexible Höhenverstellung sowie den umfangreichen Oszillationsoptionen. Die Windkraft ist für mittelgroße Räume ausreichend, und der Stromverbrauch hält sich mit maximal 19,6 Watt in moderaten Grenzen.

Besonders die multidirektionale Luftverteilung und die verschiedenen Betriebsmodi sind Pluspunkte, die den Alltag mit dem Ventilator angenehm gestalten. Die 12 Geschwindigkeitsstufen ermöglichen eine präzise Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse, und der Eco-Modus nimmt dem Nutzer die manuelle Regulierung ab.

Auf der negativen Seite stehen die unpraktische Fernbedienung und das Fehlen einer Smart-Home-Anbindung. Auch die leicht nach hinten kippende Konstruktion und das etwas kurze Stromkabel sind kleine Schwachpunkte, die im Alltag jedoch nicht übermäßig stören.

Die Lautstärke des Ventilators ist mit 24,3 dB auf niedrigster und 43,2 dB auf höchster Stufe im akzeptablen Bereich. Für den Einsatz im Schlafzimmer ist er auf niedrigen Stufen geeignet, während er auf höheren Stufen eher für Wohn- oder Arbeitszimmer empfehlenswert ist.

Für Nutzer, die einen flexiblen, leistungsfähigen Ventilator mit guter Windverteilung suchen und auf Smart-Home-Integration verzichten können, ist der Meaco Fan Sefte 10 eine solide Wahl.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Shark Turboblade TF200SEU

Philips CX5535/11

Dreo Polyfan 513S



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Adobe-Aktie im Sinkflug: CFO verlässt das Unternehmen


Adobe gerät an der Börse trotz Rekordzahlen unter Druck. Eine weiterer Abgang aus dem Top-Management sorgt angesichts der Herausforderungen für die Branche für Unsicherheit bei den Anlegern. Wie Adobe am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, wird Finanzchef Dan Durn das Unternehmen schon in der kommenden Woche verlassen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Durn wechselt als Finanzchef zum Chipdesigner Marvell Technology. Für ihn wird vorübergehend Steve Day als Adobes Chief Financial Officer (CFO) einspringen, der diese Rolle bereits für den Unternehmensbereich Customer Experience Orchestration (CXO) ausfüllte. CEO Shantanu Narayen dankte Durn für seine gute Arbeit und hob die langjährige Erfahrung von Day im Unternehmen hervor. Narayen selbst hatte im März angekündigt, den CEO-Posten aufzugeben, sobald ein Nachfolger gefunden sei.

Adobe CXO entwickelt KI-gestützte Lösungen für das Kundenmanagement in Unternehmen. Der für Adobe in Zukunft von großer Bedeutung sein könnte – die Nachfrage von Unternehmen nach Dienstleistungen dieser Art, auch von kleineren Anbietern, wird als großer Zukunftsmarkt gesehen. Für diesen Bereich dürfte auch Adobes milliardenschwere Übernahme des KI-Spezialisten Semrush eine Rolle spielen. Damit will Adobe sein Geschäft mit KI-gestützten Marketing-Programmen ausbauen.

Durns Weggang gab Adobe am Donnerstag zusammen mit den Geschäftszahlen fürs zweite Jahresquartal 2026 bekannt. Das bescherte Adobe einen Rekordumsatz von 6,62 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 13 Prozent zum Vorjahresquartal entspricht (inflationsbereinigt sind es 11 Prozent). CEO Narayen schrieb die Ergebnisse einer „stark KI-getrieben Nachfrage über alle Kundensegmente hinweg“ zu.

Als Beleg nennt Adobe einen stark angestiegenen Annualized Recurring Revenue (ARR) bei KI-Produkten, der mit 500 Millionen Dollar etwa dreimal so hoch wie im Vorjahresquartal ist. Mit dem ARR sagen insbesondere Saas-Unternehmen gerne ihre Jahresumsätze voraus, die Kennzahl berechnet sich aus zu erwartenden wiederkehrenden Einnahmen, etwa durch verkaufte Software-Abos.

Adobe schraubt auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr hoch. 26,5 Milliarden Dollar bis 26,6 Milliarden Dollar erwartet das Unternehmen nun an Jahresumsatz – statt 25,9 Milliarden Dollar bis 26,1 Milliarden Dollar wie noch Ende 2025. Die neue Prognose bezieht auch die Übernahme des KI-Spezialisten Semrush mit ein, die in den kommenden Wochen abgeschlossen sein dürfte. Mit der milliardenschweren Übernahme baut Adobe sein Geschäft mit KI-gestützten Marketing-Programmen aus.

Weiterlesen nach der Anzeige

Derweil schreibt die Adobe-Aktie wieder massive Kursverluste. Rund fünf Prozent waren es am Donnerstag, am Freitagnachmittag bereits 7,72 Prozent (Stand: 12. Juni, 16:26). Zwar erfüllen die Zahlen die Erwartungen der Wall Street, doch über allgemeine Herausforderungen für die Software-as-a-Service-Branche (SaaS-Branche) kann das nicht hinwegtäuschen.

Mit dem SaaS-Modell feierte das Unternehmen große finanzielle Erfolge, doch Künstliche Intelligenz und die damit verbundenen Automatisierung stellen es vor eine ungewisse Zukunft und Adobe vor wichtige strategische Weichenstellungen. Denn die SaaS-Branche ist auf Lizenzen pro Nutzer ausgelegt – wenn Nutzer aber künftig zunehmend KI-Agenten wie ChatGPT oder Copilot die Arbeit machen lassen, wackelt dieses Geschäftsmodell. „AI eats software“ lautet der Tenor an der Wall Street, sie strafte die großen Player der Branche bereits mit massiven Kurseinbrüchen ab, allein Adobe verlor dieses Jahr 37 Prozent.

Die Antwort darauf muss Narayens noch nicht auserkorener Nachfolger finden. Narayen ist der Mann, der Adobe in die SaaS-Ära führte. Lizenzen für Photoshop und Co. können schon seit einigen Jahren nicht mehr einmalig und dauerhaft, sondern nur noch als Abonnement erworben werden. Narayen selbst will seinen Posten noch übernehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist und auch danach im Adobe Vorstand bleiben.

Das Unternehmen dürfte angesichts der Trends auf dem SaaS-Markt dringend neue Visionen brauchen. Adobe kann im KI-Bereich mit seiner guten ARR-Entwicklung zwar gewisses Wachstum vorweisen. Aber nahezu der gesamte Umsatz – in diesem Quartal 6,39 Milliarden Dollar von 6,62 Milliarden US-Dollar insgesamt – hängt vom SaaS-Markt ab. Und Player wie Canva oder Figma setzen auch zunehmend auf KI-Produkte und sind für Adobe eine massive Konkurrenz.

Beobachter erwarten, dass der oder die neue Adobe-CEO auch alle oder sehr viele Vorstandsressorts neu besetzen wird. Entsprechend könnte Durn nicht der letzte Abgang bleiben, wenn sich weitere aktuelle Adobe-Vorstände provisorisch neue Jobs suchen.


(nen)



Source link

Weiterlesen

Beliebt