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Top-Personalie: Sabine Zantis wechselt zu Discounthändler
Sabine Zantis
Zuletzt hat Sabine Zantis als Chief Marketing Officer beim Schuhhändler Deichmann gearbeitet und für aufsehenerregende Kampagnen gesorgt. Nun ist klar, wohin sie ihr beruflicher Weg führt.
Der europäische Retailer Pepco baut seine Marketing- und Kundenorganisation um und holt dafür Sabine Zantis an Bord. Die Managerin über
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Spotify lässt User endlich Taste Profile bearbeiten
Der Streaming-Dienst macht seinen Empfehlungsalgorithmus erstmals sichtbar und gibt Nutzer:innen damit deutlich mehr Kontrolle über ihr Taste Profile. Das neue Feature erlaubt es, das eigene Musik-Geschmacksprofil einzusehen, zu bearbeiten und damit zukünftige Empfehlungen gezielt zu steuern.
Auf der Technologie- und Kreativkonferenz SXSW kündigte Gustav Söderström, Co-CEO des Streaming-Dienstes Spotify, eine neue Betafunktion an: den direkten Zugriff auf das sogenannte Taste Profile. Dahinter verbirgt sich das algorithmisch erstellte Geschmacksprofil, das im Hintergrund analysiert, welche Musik, Podcasts oder Hörbücher Nutzer:innen hören – und daraus personalisierte Empfehlungen generiert. Genau dieses Profil bildet die Grundlage für viele bekannte Features der Plattform, etwa personalisierte Playlists oder den beliebten Jahresrückblick Spotify Wrapped.
Neu ist nun: Nutzer:innen können dieses Profil künftig erstmals selbst einsehen und sogar verändern. Damit reagiert Spotify auf einen Wunsch, der in der Community schon länger diskutiert wird.
Spotify startet Gruppen-Chats und schüttet Rekordsumme an die Musikbranche aus

Bislang blieb der Taste-Mechanismus hinter den Empfehlungen weitgehend im Verborgenen, wodurch viele Hörer:innen den Eindruck hatten, dass vorgeschlagene Inhalte nicht immer zu ihren tatsächlichen Vorlieben passen. Mit der neuen Funktion soll sich das ändern. Premium-Nutzer:innen können künftig all ihre Hörgewohnheiten gebündelt an einer Stelle in der App betrachten – von Musik über Podcasts bis hin zu Audiobooks. Anschließend lässt sich das Profil aktiv anpassen, etwa indem man dem Algorithmus mitteilt, welche Stimmung oder welcher Stil künftig häufiger oder seltener empfohlen werden soll. Die Anpassung funktioniert sogar über einfache Sprach- oder Texteingaben, wodurch die Steuerung besonders intuitiv werden soll.
Dass das neue Feature gerade jetzt auf den Markt kommt, überrascht nicht. Immerhin feiert Spotify dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum, weshalb es im Rahmen dessen bereits zu einigen Updates auf der Plattform gekommen ist beziehungsweise noch einige Ankündigungen folgen werden.
So kannst du dein Taste Profile in Zukunft selbst bearbeiten
Der Zugriff auf das Taste Profile erfolgt direkt über das eigene Profilbild innerhalb der App. Nach einem kurzen Scrollen erscheint die Übersicht der gespeicherten Hördaten. Von dort aus können Nutzer:innen gezielt eingreifen und ihre Empfehlungen verfeinern. Das wirkt sich unmittelbar auf die Inhalte aus, die auf der Startseite der App vorgeschlagen werden. Wer also beispielsweise mehr entspannte Indie-Tracks oder weniger Kinderlieder in den Empfehlungen sehen möchte, kann dies künftig direkt beeinflussen.
Diese neue Transparenz ist ein deutlicher Schritt gegenüber früheren Optionen. Zwar gab es bereits Werkzeuge, mit denen einzelne Songs oder Playlists aus dem Profil ausgeschlossen werden konnten, doch diese Eingriffe waren vergleichsweise begrenzt und oft umständlich. Gleichzeitig war das zugrunde liegende Profil selbst kaum sichtbar. Genau das führte häufig zu Frust bei Nutzer:innen, wenn algorithmische Vorschläge eher wenig mit dem eigenen Musikgeschmack zu tun hatten. Spotifys Head of Podcast Europe, Saruul Krause-Jentsch, erklärte in unserem TAP INTO MARKETING Podcast bereits, wie sehr die Technologie Spotify beim Empfehlungsmechanismus unterstützt.
Machine Learning hilft uns, Inhalte besser zu empfehlen und Menschen genau die Podcasts zu zeigen, die zu ihnen passen.
Im Gespräch mit Spotifys Head of Podcast Europe, Saruul Krause-Jentsch, erfahren wir mehr über die Pläne des Streaming-Dienstes, neue Funktionen und die Discoverability von Podcasts und Inhalten.
Ein besonders sichtbares Problem zeigte sich bislang beim jährlichen Rückblick. Wenn Kinder über das Konto der Eltern hören oder über längere Zeit bestimmte Hintergrundmusik läuft, tauchen diese Inhalte später häufig prominent im Jahresrückblick auf – zur Überraschung vieler Nutzer:innen. Gerade dieses Szenario hat in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen rund um die Genauigkeit von personalisierten Spotify-Statistiken gesorgt.
Die neue Taste Profile-Funktion soll genau hier ansetzen. Nutzer:innen bekommen erstmals mehr Kontrolle über die Daten, die den Empfehlungen zugrunde liegen, und können ihr Profil aktiv „aufräumen“. Gleichzeitig macht Spotify damit den eigenen Empfehlungsalgorithmus transparenter, ohne die zugrunde liegende Technologie vollständig offenzulegen.
Zum Start wird das Feature zunächst als Betaversion für Premium-Nutzer:innen in Neuseeland eingeführt. Dort soll die Funktion in den kommenden Wochen in der App erscheinen. Anschließend plant Spotify eine schrittweise Ausweitung auf weitere Länder und Märkte.
„Just do it“:
Warum Podcasts im Attention Overload das Medium der Stunde sind

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BVDW-Präsident Dirk Freytag: Zwischen Schutz und Innovation: Digitaler Verbraucherschutz braucht einen klaren Rahmen
Dirk Freytag
Am 15. März war Weltverbrauchertag. An diesem Datum lenkt sich der Blick traditionell auf die Rechte und Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher. BVDW-Präsident Dirk Freytag erörtert in seinem Gastbeitrag dazu die für die digitale Wirtschaft zentrale Frage: Wie gestalten wir wirksamen Verbraucherschutz?
Im digitalen Raum entsteht Vertrauen kontextbezogen. Voraussetzung dafür sind klare und vor allem praktikable Regeln. Gleichzeitig müssen Nu
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Premium-Händler vs. Discounter: So unterschiedlich umgarnen Edeka und Aldi die Verbraucher zu Ostern
Edeka setzt auf Regionalität
In drei Wochen ist Ostern. Heißt: Unzählige Festmahlbeauftragte werden bald losziehen, um reichlich Fisch für Karfreitag, Lammbraten für Ostersonntag und Frühlingsgemüse für’s gute Gewissen aufzutreiben. Um sich als Point of Purchase zu empfehlen, setzen Edeka und Aldi auf völlig unterschiedliche Strategien.
Edeka lockt mit Regionalität
Die neue Edeka-Kampagne, die ab dem heutigen Montag in den TV-Werbeblöcken zu sehen ist, startet zwar sicher nicht zufällig kurz vor Ostern. Dennoch kommt sie nicht wirklich als reine Osterkampagne daher. Vielmehr sollen die TV-Spots, die Leadagentur Jung von Matt Spree gemeinsam mit der Produktionsfirma Doity und Regisseur Ivan Boljat umgesetzt hat, die Vielfalt regionaler Produkte noch stärker in den Fokus rücken – und zwar weit über Ostern hinaus.
Aldi umgarnt Sparfüchse mit Preiswerbung
Einen ganz anderen Schwerpunkt in den TV-Werbeblöcken setzt derweil Aldi. Die neue TV-Kampagne, die Stammagentur Antoni 99 und die Filmproduktion Anorak für Aldi Nord und Aldi Süd entwickelt haben, ist auf den ersten Blick als reine Osterkampagne zu erkennen, die kurzfristig den Abverkauf ankurbeln soll. Das Commercial, in dem Kinder mit prall gefüllten Ostereierkörben durch Gärten flitzen, lockt die Konsumierenden passend zur generellen Positionierung des selbsternannten „Erfinders der Tiefpreise“ mit dem „Aldi-Preis“ – oder anders formuliert damit, dass sich Dank Aldi wirklich alle auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen ein Festmahl zu Ostern leisten können.
Dass das Aldi-Preisversprechen kein Marketingblabla ist, sondern Hand und Fuß hat, darauf legt Lukas Klunke großen Wert. Der Aldi-Preis sei eben „kein kurzfristiges Angebot, sondern Kern unseres Anspruchs als Preisführer“, sagt der Managing Director Marketing & Communication bei Aldi Nord. „Wer bei uns einkauft, bekommt den besten Preis – ohne Abstriche bei Qualität oder Auswahl“, so Klunke weiter. Damit die Botschaft bei möglichst vielen Menschen ankommt, setzt Aldi auf einen breiten Mediamix. Neben TV-Spots setzt der Discounter auf die Kanäle Online Video, Display, Social Media und Out-of-Home.
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