Im Podcast sprechen wir heute über Technologien, die keine Rolle mehr spielen. Dinge, die ausgedient haben, oder die von Anfang an niemand wirklich brauchte. Es gibt also in der Casa Casi eine kleine Zeitreise.
Ich hab den frisch aus Las Vegas von der CES zurückgekehrten Timo eingeladen, um mit mir über Video 2000, HD-DVD, die unsäglichen Segways und mehr zu sprechen. Erstaunlich, dass es echt so ganz unterschiedliche Gründe gibt, wieso verschiedene Produkte verschwanden, oder nie eine Chance erhielten.
Totgesagte leben länger …
Wir haben beispielsweise auch über die Google Glass geredet. Es zeichnete sich bei dieser Brille schnell ab, dass es kein Hit werden würde. In diesem Fall aber auch, weil die Zeit einfach noch nicht reif war für so ein Produkt. Heute sehen Smart Glasses komplett anders aus und klopfen an die Tür zum Mainstream.
Allerdings gab es auch Technologien, die wir schon abgeschrieben hatten, und die dann doch nochmal richtig Fahrt aufnahmen. Schönes Beispiel: Der QR-Code, der hier kaum genutzt wurde, bis er während der Coronapandemie plötzlich Relevanz bekam.
Externen Inhalt erlauben
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Wir haben zum Ende aber auch einfach mal herumgesponnen: Welches Produkt und welche Technologie könnte als Nächstes die Grätsche machen? Gar nicht so einfach, glaubt mal. Könnt Ihr Euch beispielsweise vorstellen, dass ein Gigant wie Apple mal vor der Pleite stehen könnte, weil man sich so ungeschickt anstellt wie einst Kodak oder BlackBerry?
Hört gerne rein, und wie immer freuen wir uns riesig über ein bisschen Podcast-Liebe: Teilt die Folge, empfehlt uns weiter, vergebt Sterne, wo es geht – und schreibt uns Euer Feedback. Lasst uns gerne auch wissen, welche Technologien Ihr besonders vermisst. Viel Spaß mit der 176. Ausgabe der Casa Casi!
CB-Fotowettbewerb: Im März fotografiert die Community Aufzüge
Bild: Nikon
Der monatliche Fotowettbewerb der ComputerBase-Community geht in die nächste Runde. Im März 2026 werden Aufnahmen zum Thema „Aufzüge“ gesucht. Bilder können wie üblich bis zum 20. Tag des Monats eingereicht werden, dann beginnt die Abstimmung innerhalb der Community.
Aus dem Sitzen hoch hinaus
Im vergangenen Februar konnte sich zum Thema „Sitzgelegenheiten“ einmal mehr Community-Mitglied K P K behaupten: Seine Aufnahme zeigt eine verzierte Bank vor einer im Einklang verzierten Wand. Insgesamt gaben ihm 26 Prozent der Teilnehmer an der Abstimmung eine ihrer drei Stimmen.
Sieger-Aufnahme des Fotowettbewerbs im Februar 2026 (Bild: Community-Mitglied K P K)
Die Redaktion gratuliert zum gelungenen Foto und dem ersten Platz. Wie üblich gebührt K P K damit einhergehend das Recht, das Thema für den nachfolgenden Monat zu setzen. Gesucht sind diesmal Bilder zum Thema „Aufzüge“.
Aufzüge! Erlaubt sind: Personenaufzüge, Lastenaufzüge, Aufzüge in und außerhalb von Gebäuden, Aufzugskabinen von innen und außen. Auch eindrucksvolle Aufzugstüren und -eingänge sind okay und selbstverständlich auch Paternoster.
Community-Mitglied K P K
Damit sind alle interessierten Community-Mitglieder aufgefordert, bis zum 20. März 2026 um 23:59 Uhr eine Aufnahme (JPEG oder PNG) zum Thema per E-Mail mitsamt dem eigenen Benutzernamen im ComputerBase-Forum an Initiator lowrider20 einzusenden.
Teilnahmebedingungen und Abstimmung
Je registriertem Community-Mitglied ist die Teilnahme mit einem eigens aufgenommenen, beliebig alten Bild erlaubt, das in noch keinem vorherigen Fotowettbewerb eingereicht oder anderweitig im ComputerBase-Forum veröffentlicht wurde. Aufnahmen mit dem gleichen Motiv eines bereits veröffentlichten Bildes aus leicht abgeänderter Perspektive sind unerwünscht. Nicht gestattet sind überdies Zeichnungen, gemalte oder per KI generierte Bilder sowie Renderings. Einmal eingereichte Bilder können nicht mehr ausgetauscht werden.
Nach Einsendeschluss startet eine neuntägige Abstimmung zu allen, maximal aber den ersten 40 eingereichten Bildern, an der alle Leser mit Forum-Nutzerkonto teilnehmen dürfen. Um die Anonymität der Fotografen zu wahren, werden die Fotos auf maximal 3.840 Pixel in Höhe und Breite verkleinert und die EXIF-Daten entfernt. Der zum Ende des Monats feststehende Gewinner darf erneut über das Monatsthema der nächsten Runde entscheiden. Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!
Seagate Mozaic 4+: Die ersten 44-TB-Festplatten rotieren schon bei Kunden
Bei der maximalen HDD-Speicherkapazität legt Seagate die Messlatte höher. Jetzt kommen über 4 TB pro Scheibe für 44 TB in der Spitze unter. Die neuen Festplatten für Rechenzentren erreichen diese Speicherkapazität mit der weiterentwickelten HAMR-Technik „Mozaic 4+“. Bei zwei Hyperscalern kommen sie schon zum Einsatz.
HAMR-Technik erreicht das nächste Level
Bisher bot Seagate seine HAMR-Festplatten mit bis zu 32 TB an, 36 TB waren mit überlappenden Spuren (SMR) möglich. Bei 10 Magnetscheiben (Platter) ergab sich ein Speichervolumen von gut 3 TB pro Scheibe. Daher heißt diese Generation auch „Mozaic 3+“.
IronWolf HDD mit HAMR im Test: Seagate presst mit Hitze 30 TB auf nur zehn Platter
Seagate IronWolf Pro 32 TB im Test: Die derzeit größte HDD für NAS-Systeme
Doch jetzt kündigt der HDD-Hersteller die nächste Generation an: Mozaic 4+. Folglich steigt die Kapazität pro Platter auf über 4 TB. Dem 10-Platter-Design bleibt Seagate treu, sodass darauf mehr als 40 TB möglich werden. Die Rede ist von „bis zu 44 TB“, was Modelle mit etwa 40 TB oder 42 TB nicht ausschließt.
Es kommt SMR zum Einsatz
Wie ComputerBase auf Nachfrage beim Hersteller erfuhr, kommt bei Mozaic 4+ allerdings SMR-Technik mit überlappenden Spuren zum Einsatz. Das schränkt die Leistung beim erneuten Beschreiben ein, denn angrenzende Spuren müssen ebenso aktualisiert werden. Für „kalte“ Daten ist dies aber selten ein Problem. Dennoch stellt sich die Frage, wie viel TB bei konventioneller Aufzeichnung (CMR) möglich wären. Seagate erklärte, dass momentan Mozaic-HDDs bis 32 TB mit CMR und bis 44 TB mit SMR im Programm sind.
Bei der Technik geht Seagate nicht allzu sehr ins Detail, nennt aber „eine Suspension-Architektur der nächsten Generation und ein verbessertes System-on-a-Chip“ als Fortschritte mit der neuen Plattform. Die bereitgestellte Explosionsgrafik ist symbolisch gemeint, denn darauf sind nur 8 Platter zu sehen, die für 44 TB mehr als 5 TB bieten müssten. Eine 32-TB-Version ließe sich nun aber durchaus mit nur 8 Plattern dank Mozaic 4+ realisieren.
Neue Platten rotieren schon bei Kunden
Nach Angaben von Seagate wurde die Mozaic-4+-Plattform schon von zwei großen Hyperscale-Cloud-Providern qualifiziert. Beide würden nun „in hohen Stückzahlen“ mit den HDDs mit bis zu 44 TB beliefert, heißt es weiter. Um welche Kunden es sich dabei handelt, bleibt allerdings geheim.
Seagate-Roadmap kündigt 40 TB für 2026 und 50 TB für 2028 an (Bild: Seagate)
Seagate will damit zeigen, dass die zuvor dargelegte Roadmap diesmal eingehalten wird. Die Marke von 40 TB war bereits im vergangenen Jahr auf 2026 datiert worden. Im gleichen Kontext wäre dann mit 50 TB für 2028 zu rechnen. Für die Zukunft sind 100 TB bei 10 TB pro Scheibe geplant. Im vergangenen November hatte Seagate erklärt, in den eigenen Forschungslaboren bereits 7 TB pro Platter erreicht zu haben.
KI sorgt für Nachfrage
Wie fast überall in der Branche ist auch bei diesen Produkten der vermehrte Einsatz von Künstlicher Intelligenz die Triebfeder. KI-Modelle benötigen riesige Datenmengen für ihr Training, die relativ kostengünstig auf Festplatten gesichert werden können. Da für die gleiche Speichermenge im Rechenzentrum mit den 44-TB-HDDs deutlich weniger Festplatten nötig sind als bisher, sinkt der Energie- und Platzbedarf. Im Gegenzug lässt sich viel mehr Speicher bei sonst gleichbleibender Infrastruktur realisieren.
„Der Bedarf an riesigen Datenmengen – sowohl realen als auch synthetisch generierten – ist für den Fortschritt der KI von entscheidender Bedeutung. Denn KI-Modelle entwickeln sich ebenso weiter wie die Fähigkeiten und Reichweite von GenAI-basierten Anwendungen“, zitiert Seagates Pressemitteilung Bob O’Donnell, den Präsidenten von TECHnalysis Research.
„Die HAMR-basierten Mozaic-Produkte von Seagate bieten die Skalierbarkeit, Leistung und
Effizienz, die Kunden benötigen, um das Potenzial ihrer Daten auszuschöpfen,“ erklärt wiederum Dave Mosley, Vorsitzender und CEO von Seagate.
Der Konkurrenz einen Schritt voraus
Seagate ist nach wie vor der einzige HDD-Hersteller, der HAMR-Festplatten auf den Markt gebracht hat – und das obwohl die Technik schon reichlich Verspätung hat.
Doch auch bei WD und Toshiba spielt HAMR künftig eine Rolle. WD wurde jüngst konkreter und kündigte seinerseits für den späteren Jahresverlauf seine ersten HDDs mit HAMR-Technik an. Dass diese ebenfalls bis zu 44 TB erreichen sollen (allerdings auf 11 Scheiben), ist womöglich kein Zufall. Die breite Verfügbarkeit wird aber voraussichtlich erst 2027 gegeben sein.
Während Seagate voll und ganz auf HAMR setzt, fährt WD aber vorerst zweigleisig: Parallel werden die PMR-Festplatten (ePMR) weiterentwickelt, aus denen WD noch bis zu 60 TB herauskitzeln will.
Die Redaktion hat Informationen in diesem Artikel von Seagate unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
In Barcelona brennt die Luft: Der MWC 2026 ist in vollem Gange! Während Ihr diesen Text lest, jagen wir für Euch über die Messe, um herauszufinden, ob hinter dem KI-Hype der „IQ Era“ echte Gamechanger stecken. Seid Ihr bereit für unsere Editor’s Choice Awards 2026?
Die „Ära der Intelligenz“
Dieses Jahr steht alles unter dem Motto „The IQ Era“. Das bedeutet kurz gesagt: Technik wird schlauer. Wir sehen hier live, wie Künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr nur eine Spielerei ist, sondern direkt in Eure Smartphones, Uhren und sogar ins Telefonnetz einzieht. Das Ziel: Technik soll Euren Alltag einfacher machen, ohne dass Ihr erst lange in Menüs suchen müsst.
Unsere Awards: Gemeinsam mit inside-digital Damit Ihr im News-Chaos der Messewoche nicht den Überblick verliert, haben wir uns mit den Kollegen von inside-digital.de zusammengetan. Wir haben die Neuheiten selbst ausprobiert, Akkus gecheckt und kritisch nachgehakt.
Hier sind unsere Editor’s Choice Awards 2026. Das sind die Geräte, die uns dieses Jahr wirklich überzeugt haben:
Smartphones
Honor Magic V6: Dünnstes Foldable (8,75 mm) mit IP69-Schutz und 6.660-mAh-Akku für maximale Portabilität und extreme Robustheit.
Honor Robot Phone: Innovatives Konzept mit autonomer Gimbal-Kamera, die Motiven folgt und Smartphone-Fotografie mit smarter Robotik vereint.
Leica Leitz Phone: Fotografie-Purismus mit 1-Zoll-Sensor und variabler Blende im ikonischen Leica-Design für anspruchsvolle mobile Bildschaffende.
Motorola edge 70 Fusion: Neuer Preis-Leistungs-König der Mittelklasse. Vereint Premium-Displays mit extremer Ausdauer für eine breite Zielgruppe.
Motorola Razr Fold: Erstes Book-Style-Foldable mit 8,1-Zoll-Screen, Snapdragon 8 Gen 5 und 6.000-mAh-Akku für High-End-Leistung.
Nothing Phone (4a): Beweist, dass Design keine Preisfrage ist: Glyph-Interface und transparente Ästhetik setzen Akzente in der Budget-Klasse.
Punkt. MC03: Statement für digitale Souveränität: In Europa gefertigtes Smartphone mit Fokus auf Datenschutz via Apostrophy OS.
Samsung Galaxy S26 Ultra: Ultimatives Business-Flaggschiff mit neuem Privacy Display gegen Blicke Dritter und unerreichter Rechenpower für Profis.
TCL NXTPAPER 5.0 (AMOLED): Symbiose aus augenschonender E-Ink-Optik und brillantem 120Hz-AMOLED-Panel für ermüdungsfreies Lesen und Arbeiten.
Tecno ATOM / MODA: Modulares Magnet-Ökosystem (MMIT) zum Hot-Swap von Akkus und Spezial-Linsen im laufenden Betrieb. Innovative Hardware-Flexibilität.
Ulefone Xever 7 Pro: Hot-Swap-Revolution: Dank Puffer-Akku lässt sich die Hauptbatterie im laufenden Betrieb unterbrechungsfrei wechseln.
Vivo X300 Ultra: Professionelle Video-Power mit Log-Profilen und 400mm-Tele-Optik. Verschiebt die Grenzen zur Profi-Kamera.
Xiaomi 17 Ultra: Kamera-Flaggschiff mit gigantischem Sensor und optischem Zoom. Setzt neue Maßstäbe für professionelle mobile Fotografie.
Xiaomi 17 Ultra: Das Kamera-Monster mit Leica-Genen Bildquelle: Robin Weber / inside digital
Smart Home & Konnektivität
Anker Nano Smart Display Ladegerät: Erster Smart Display Charger mit automatischer iPhone-Erkennung und Echtzeit-Ladeinformationen auf integriertem Display.
eufy C15: Innovativer Mähroboter mit integrierter Menschen-Erkennung für sichereres automatisiertes Arbeiten im heimischen Garten.
Fritz! FRITZ!Box 6835 5G: 5G-Router mit eSIM und Wi-Fi 7. Mobiler Einsatz durch USB-C-Stromversorgung flexibel möglich.
MediaTek x Starlink Satellite Services: Lebensrettender Standard für direkte Satellitenanbindung (CMAS/ETWS) auf Smartphones, völlig unabhängig von Mobilfunknetzen.
Telefonica 5G Tactical Bubble: Mobiles 5G-Netzwerk im Koffer für den sekundenschnellen Aufbau kritischer Kommunikations-Infrastruktur in Krisengebieten.
Magenta AI Call Assistant: Dein smarter Partner in jedem Gespräch Bildquelle: Thorsten Neuhetzki / inside digital
Energie & Nachhaltigkeit
Lenovo ThinkPad T-Serie: Nachhaltigkeits-Benchmark mit 10/10 iFixit-Score. Modulares Design ermöglicht einfachste Reparaturen und maximale Langlebigkeit.
Xiaomi SU7 Ultra (E-Scooter): High-Performance E-Scooter mit der aggressiven Design-DNA des SU7 Ultra Sportwagens für urbane Elektromobilität.
Xiaomi Vision Gran Turismo: Spektakuläres Elektro-Hypercar-Konzept, das Xiaomis technologische Ambitionen und Innovationskraft im Bereich Elektromobilität demonstriert.
Extrem windschnittig, aber nicht mehr als ein Konzept: das Xiaomi Vision Gran Turismo. Bildquelle: Robin Weber / inside digital
Wearables & Gesundheit
Qualcomm Snapdragon Wear Elite: Wearable-Benchmark mit dedizierten KI-Kernen für präzise Gesundheits-Analysen und enorme Akkulaufzeit bei Dauerbelastung.
Timekettle Übersetzungs-Earbuds: Leistungsstarke KI-Earbuds mit Bone-Conduction für simultane Live-Übersetzung in 40 Sprachen bei kristallklarer Verständigung.
XGIMI MemoMind One: Alltagstaugliche KI-Brille mit dezentem Display für Echtzeit-Transkription und Navigation direkt im Sichtfeld.
Welches dieser Highlights ist Euer persönlicher Favorit vom MWC 2026? Glaubt Ihr, dass die „IQ Era“ wirklich unseren Alltag verändert? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare