Apps & Mobile Entwicklung
Trotz enormer KI-Investitionen: Metas neues Avocado-Modell verpasst den Anschluss

Mit den Rekordgehältern für den Aufbau der neuen Superintelligence-Abteilung und den Milliarden-Investitionen in die Infrastruktur sind Metas KI-Pläne ausgesprochen ambitioniert. Der Haken: Bei der Modell-Entwicklung hinkt man weiterhin hinterher. Der Start einer neuen Generation verzögert sich, berichtet die New York Times.
Die neuen Modelle werden intern unter dem Codenamen Avocado entwickelt. Wie die New York Times unter Berufung auf drei Personen berichtet, die mit den Vorgängen vertraut sind, verfehlt Meta mit dem Modell aber den Anschluss an die aktuelle Top-Generation. So kann Avocado laut den internen Tests zumindest die hauseigenen Vorgänger in Bereichen wie logischem Schlussfolgern, Coding oder Schreiben übertreffen. Mit OpenAIs, Googles und Anthropics Spitzenmodellen kann man aber nicht mithalten.
Demnach schneidet Avocado etwa besser ab als Gemini 2.5. Für Gemini 3.0, das Google im November vorgestellt hatte, reicht es aber nicht. Mittlerweile ist sogar Gemini 3.1 verfügbar.
Eine der Konsequenzen ist, dass Meta den Start verschiebt. Ursprünglich sollte Avocado noch diesen Monat erscheinen, nun ist die Veröffentlichung im Mai geplant.
Meta diskutiert intern die Lizenzierung von Gemini-Modellen
Den Quellen der New York Times zufolge ist man bei Meta so unzufrieden, dass die Führungskräfte der KI-Abteilung diskutiert haben, Googles Gemini-Modelle zeitweise zu lizenzieren. Diese sollen verwendet werden, um KI-Produkte des Konzerns – also etwa Chatbots in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram – anzutreiben.
Im Kern würde Meta damit zumindest vorübergehend dem Weg von Apple folgen, hätte aber deutlich mehr in die KI-Entwicklung investiert.
Meta investiert auf Rekordniveau
Bis zu 135 Milliarden US-Dollar will Meta in diesem Jahr in die Infrastruktur stecken, was die Summe von 72 Milliarden US-Dollar aus 2025 praktisch verdoppelt. Große Chip-Abkommen wurden zudem mit Nvidia, AMD und Google abgeschlossen.
Eigentlich hatte Meta die Rekordsummen in die Hand genommen, um bei der KI-Entwicklung die Lücke zu den Top-Firmen OpenAI, Anthropic und Google zu schließen. Die Llama-4-Modelle blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Im Juli 2025 verkündete Mark Zuckerberg, möglichst in diesem Jahr sollten die hauseigenen KI-Modelle die Leistungsgrenzen verschieben.
So schnell klappt es wohl nicht. KI-Experten gehen laut dem Bericht der New York Times immer noch davon aus, dass Meta im KI-Wettrüsten aufholen kann. Zuckerberg selbst hatte zudem schon bei dem Investoren-Call im Januar die Erwartungen gedämpft. Die ersten Modelle würden demnach gut sein, sollten aber vor allem zeigen, wie das Entwicklungstempo bei Meta angezogen hat. Ein Sprecher wiederholte diese Botschaft nun auf Anfrage der New York Times.
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Firmware-Update für Monitore: Nvidia behebt Probleme mit G-Sync Pulsar bei unter 90 Hz

Für die neuen Monitore mit G-Sync Pulsar hat Nvidia ein Firmware-Update veröffentlicht. Dieses soll unter anderem Probleme bei Bildraten von unter 90 FPS beheben. Ferner wird ein 60-Hz-Strobing-Mode für Spiele mit festen 60 FPS eingeführt.
Im Januar wurde der Startschuss für die ersten Monitore mit G-Sync Pulsar gegeben und allmählich erreichen sie auch den hiesigen Handel. Ganz rund läuft die Technik allerdings nicht, sodass es jetzt ein Firmware-Update gibt.
Wie Nvidia angibt, enthält das Update nicht näher erläuterte Optimierungen und soll das Auftreten von „scharfen Doppelbildern“ bei einer Bildwiederholrate unter 90 FPS beheben. Ebenso gab es Probleme bei der Anzeige der Bildwiederholrate im Monitor bei weniger als 90 FPS, weshalb auch dieses Problem angegangen wurde. Für Spiele, die ohnehin auf 60 FPS begrenzt sind, werde mit der neuen Firmware ein „fester 60-Hz-Stroboskopmodus“ eingeführt.
Das Update auf Firmware-Version 1.1.4 erscheint für die nachfolgend aufgelisteten Monitore, die bisher auch die einzigen mit G-Sync Pulsar sind:
Für das Aufspielen des Updates wird ein Micro-B-USB-Kabel an den Monitor angeschlossen und mit einem Computer verbunden, mit dem auf die Internetseite für das Update zugegriffen werden kann. Laut Nvidia werden die Betriebssysteme Android, ChromeOS, Linux, macOS und Windows unterstützt – iOS zählt nicht dazu. Auf Seiten des unterstützten Browsers nennt Nvidia Google Chrome ab Version 61, Microsoft Edge ab Version 79 und Opera ab Version 48 – Firefox wird nicht erwähnt.
Das Update soll etwa 5 bis 10 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Weitere Informationen zum Update-Vorgang stehen bei Nvidia.
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Timberborn 1.0: Aufbaustrategiespiel mit Bibern verlässt Early Access

Nach mehr als vier Jahren im Early Access wurde das Aufbaustrategiespiel Timberborn mit Version 1.0 als Vollversion veröffentlicht. Das „Mega-Update“ bringt neue interaktive Objekte und Gebäude, die bei der Automatisierung der Siedlung helfen, mit sich. Steam-Errungenschaften, neue Maps und ein visuelles Update gibt es ebenso.
Seit acht Jahren in der Entwicklung
Timberborn wurde am 15. September 2021 im Rahmen des Early-Access-Programms auf Steam als unfertige Fassung veröffentlicht und mit Community-Feedback weiter entwickelt. Die ersten Arbeiten an dem Spiel reichen laut dem polnischen Indie-Entwickler Mechanistry inzwischen sogar acht Jahre zurück.
Bereits die Early-Access-Version fand Gefallen bei vielen Spielern, die den Titel auf Steam aktuell „äußerst positiv“ bewerten. Diesen Eindruck vermittelt auch der Metascore von 85 von 100 möglichen Punkten bei der Bewertungsplattform Metacritic. GOG-Nutzer bewerten den Titel aktuell mit 4,6 von 5 Sternen.
Das ist Timberborn
Im Gegensatz zu vielen anderen Aufbaustrategiespielen stehen nicht menschliche Siedler im Mittelpunkt, sondern tierische: Nachdem die Menschheit die Erde in ein trockenes Ödland verwandelt hat und verschwand, gelang es den Bibern, sich anzupassen und weiterzuentwickeln. Der Spieler steuert die Fraktion der emsigen Eisenzähne oder der naturverbundenen Rustikalruten, jede besitzt dabei ihre eigenen Gebäude und Eigenschaften.
Ganz getreu der Natur der Biber steht beim Aufbau der Siedlungen die Regulierung von Wasser über Dämme und Schleusen im Fokus. Von Wasserrädern angetriebene Sägewerke verdeutlichen den technischen Fortschritt der Nagetiere. Die wesentliche Ressource im Spiel ist selbstverständlich Holz. Doch später kommen auch Metall und Biber-Roboter zum Einsatz.
Das große Update auf Version 1.0
Die Liste der Änderungen mit dem Update 7 auf Version 1.0 von Timberborn ist lang. Neben den eingangs erwähnten Neuerungen gibt es auch Anpassungen an der Benutzeroberfläche, dem Balancing und der Performance. Zum Beispiel sollen die Ladezeiten um etwa 25 Prozent geringer ausfallen und weniger Mikroruckler auftreten.
Ausführliche Informationen liefern die englischen Patch Notes.
Startschuss mit Rabatt
Bei GOG und auf Steam gibt es Timberborn derzeit mit einem Rabatt von 20 Prozent zu kaufen. Das Angebot endet am 26. März 2026.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser Anakin Solo für den Hinweis zu dieser News.
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Intel Core Ultra 200S Plus: Frischzellenkur bei Mainboards von MSI und Gigabyte

Zum Start der Intel Core Ultra 200S Plus am 26. März wollen einige Mainboardhersteller nicht mit Support für alle bisherigen Boards punkten, sondern auch zusätzliche neue Lösungen anbieten. Firmen wie MSI und Gigabyte haben zwar bereits Dutzende Platinen für LGA 1851 am Start, aber mehr geht immer.
Gigabytes Pressemitteilung quillt bei den Buzzwords inklusive „Ultra Turbo Mode“ und tollsten Errungenschaften beim Speicher-Overclocking beinahe über, doch echte Produkte kündigt das Unternehmen letztlich fast gar nicht wirklich an. Erst im vorletzten Satz heißt es dann „The Z890 PLUS Series, including Elite, EAGLE, FORCE, and Duo X models will be soon available in succession in the market“. Es sind demnach also mindestens vier neue Mainboards geplant, ein erstes konnte ComputerBase bereits zur CES 2026 in Augenschein nehmen. In den Handel sollen sie hierzulande ab Q2 kommen, erklärte Gigabyte gegenüber ComputerBase.
Zudem wird es wohl zwei Spezial-Boards geben, Elite Duo X und Force Duo X, die mit dem neuen CQDIMM – alternativ auch “Quad Rank CUDIMM” aka “CQDIMM” oder “4R CUDIMM” – umgehen können. Reguläre Platinen sind wohl nicht dafür geeignet, die Platine muss dafür entsprechend hinsichtlich der Speicherslots geroutet sein. Auch dieses Thema mit entsprechenden 128-GByte-Speichermodulen gab es bereits auf der letzten Messe.
Auch MSI stellt eine neue Generation von Mainboards vor, die speziell auf die aktuellen Prozessoren der 200S-Plus-Serie abgestimmt sind. Dabei greift das Unternehmen aber auf alle wichtigen Desktop-Chipsätze zurück, neben dem Z890 ist das insbesondere der B860. Hier geht das B860M GAMING PLUS WIFI6E an den Start, darüber werden das PRO Z890-S WIFI6E W und das MAG Z890 TOMAHAWK WIFI II positioniert.
Vor allem vom Tomahawk verspricht sich MSI viel, die Serie gehört zu den beliebtesten des Herstellers, nun entsprechend ganz aktuell ausgerüstet mit Thunderbolt, 5-Gbit-LAN und Wi-Fi 7.
Im Teaser-Bild stellt MSI zudem weitere Z890-Boards aus, im Kleingedruckten der Pressemitteilung wird dann auch deutlich, dass noch weitere Lösungen kommen werden: „There will be more models to come for the preparation of the new Intel Core Ultra Plus Processors“. Da dieses Jahr (bis eventuell in den letzten Tagen vor Jahresende) keine neue Intel-Plattform vorgestellt werden dürfte, müssen die Hersteller jeden Strohhalm greifen.
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