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TRYX Turris 620 CPU-Kühler mit Display im Test


Newcomer TRYX hat zuletzt mit All-in-One-Wasserkühlern mit großen, teils gebogenen LC-Displays für Aufmerksamkeit gesorgt. Es folgte der Gehäuse-Markt, jetzt stehen CPU-Luftkühler an. Auch der TRYX Turris 620 bietet ein Display für die Individualisierung und wirbt mit einer Kühlleistung auf NH-D15-Niveau. Die Premiere im Test.

Der TRYX Turris 620 im Überblick

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Kühler mit vernickelter Kupferbodenplatte und sechs 6-mm-Heatpipes, dessen zwei 120-mm-Lüfter in auf den Kühler abgestimmten Rahmen mit Schienensystem stecken. Damit lässt sich der Lüfter über den RAM-Slots auf Wunsch um 10 mm anheben und der mittlere Lüfter für die Montage des Kühlers einfach entfernen.

Der TRYX Turris 620 auf dem Testsystem der Redaktion

Auf dem Kühler sitzt ein magnetisch befestigter Deckel mit Spiegel und 5-Zoll-IPS-Display, das beliebige Bilder und bis zu 500 MB große Videos einzeln, in zufälliger Reihenfolge oder in Schleife abspielen kann.

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß
Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß

Das Display ist das Aushängeschild

Die Kombination von Kühler und Display gehört zum Markenkern von TRYX und soll Kunden, vorrangig Gamer, dazu befähigen, ihre Einzigartigkeit auch über die Individualisierung am Gaming-PC Ausdruck zu verleihen. Wer kein Display auf dem Kühler haben mag, ist hier definitiv raus.

TRYX’s mission is to empower individuals and allow gamers to define their uniqueness. „Empower Your Possibilities“ is the value we aspire to offer our users through our products.

GIF Nicht genug vom DLSS-5-Shitstorm? Auf Wunsch läuft Nvidias PR-Video auf dem TRYX Turris 620 in Dauerschleife

TRYX ist dabei bei Weitem nicht der erste Hersteller, der einen Luftkühler mit einem Display ausstattet. Der Preisvergleich kennt zahlreiche „Alternativen“. Spielt allerdings auch die Größe des Displays eine Rolle, bleibt nur der Thermalright Peerless Assassin 120 Vision MAX übrig, den es schon ab unter 60 Euro gibt. Sein Display ist ebenfalls fünf Zoll groß, nutzt aber nicht das 16:9-Format (480 × 854 Pixel) und kann nicht mit beliebigem Material bespielt werden. Das ist das Alleinstellungsmerkmal des TRYX Turris 620.

Auch kühlen soll der Kühler gut

Der Turris 620 soll aber nicht nur gut aussehen und sich an verschiedene Vorlieben anpassen lassen, er soll auch extrem leise sein und eine Kühlleistung zwischen Noctua NH-D15 G1 und NH-D15 G2 aufweisen.

Der TRYX Turris 620 neben dem Noctua NH-D15 G2
Der TRYX Turris 620 neben dem Noctua NH-D15 G2

Der UVP spiegelt diesen Anspruch wider: 139,90 Euro verlangt TRYX sowohl in schwarzer als auch in weißer Variante, was Mitte März 2026 dem Marktpreis des NH-D15 G2 entspricht. TRYX gewährt auf den Kühler selbst sechs Jahre Garantie und auf das Display drei Jahre.

Weitere Details zum TRYX Turris 620 halten die News zur Ankündigung und die nachfolgenden technischen Eckdaten bereit:

  • Turris 620: Tryx‘ erster CPU-Luftkühler hat zwei Türme und ein 5″-Display

Technische Daten

Die vernickelte Kupferbodenplatte des TRYX Turris 620
Die vernickelte Kupferbodenplatte des TRYX Turris 620

Testergebnisse

Testsystem und Testmethodik

Getestet hat ComputerBase den Turris 620 wie zuletzt auch die Luftkühler be quiet! Pure Rock Pro 3, Arctic Freezer 36 A-RGB Black, Noctua NH-D15 G2 und Noctua NH-D15S (Test) auf einem Core i9-13900K im Sockel LGA 1700.

Der Testparcours beinhaltet Messungen bei 150 und 253 Watt TDP unter konstanter Last in einem vollautomatisierten (!) Verfahren über den gesamten Drehzahl- und Lautstärke-Bereich eines Kühlers von 31 dB (an der Grenze zu unhörbar) bis zur maximalen Lautstärke in 1-dB-Schritten.

Dazu wird im ersten Schritt ermittelt, bei welcher Drehzahl die Kühler welche Lautstärke erreichen. Gemessen wird aus 15 cm Abstand im 45-Grad-Winkel zur Kühleroberfläche („von schräg oben“).

Im Anschluss wird die Lüfterdrehzahl auf beiden TDP-Profilen alle 10 Minuten von 31 dB ausgehend bis zum Maximum erhöht und dabei die Telemetrie mitgeschnitten. Das Ergebnis wird im Anschluss als Delta zur ebenfalls kontinuierlich ermittelten Raumtemperatur abgebildet. Als Wärmeleitpaste kommt bei jedem Kühler die gleiche Menge Thermal Grizzly Kryonaut zum Einsatz.

Installation und Konfiguration

Der Turris 620 kann auf AMD Sockel AM4 und AM5 sowie auf Intel Sockel LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auf Sockel LGA 1954) installiert werden. Auf AMD-Plattformen nutzt er das Retention-Modul des Sockels, auf Intel-Sockeln ohne Standard-Mounting-Kit wird eine eigene Halterung mit Backplate installiert.

Wie das gelingt, geht aus dem auch in Papierform beiliegenden Handbuch eindeutig hervor. Etwas fummelig kann das Verschrauben der vier Buchsen unter den Bügeln auf der Backplate sein, weil sie keine Fassung für Schraubendreher haben – die Muttern zum Befestigen der Bügel auf diesen Buchsen hingegen schon. Ein Schraubendreher liegt bei.

Das Mounting-Kit für LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auch LGA 1954)
Das Mounting-Kit für LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auch LGA 1954)

Der Kühler selbst wird, nachdem der magnetisch befestigte Display-Spiegel-Deckel und der zentrale Lüfter über sein Schienensystem entfernt wurden, auf diese Halterung geschraubt.

Dabei kann über die Kühler-Halterung der Offset zum Retention-Modul eingestellt werden, je nachdem, welcher Sockel verwendet wird. Ab Werk ist LGA 1700/AM4 konfiguriert, für LGA 1851 wird auf „U“ (Core Ultra) und für Sockel AM5 auf „A“ (AMD) umgestellt.

  • Standard: Intel LGA 1700 / AMD AM4
  • U: Intel LGA 1851
  • A: AMD AM5
Über die Halteklammer des Kühlers lässt sich ein plattformspezifischer Offset einstellen
Über die Halteklammer des Kühlers lässt sich ein plattformspezifischer Offset einstellen

Warum der Display-Deckel nicht den ganzen Kühler überspannt, wird klar, sobald der Kühler beziehungsweise der Lüfter mit zu hohen RAM-Modulen ins Gehege kommt: Dann kann der äußere Lüfter über sein Schienensystem um 10 mm angehoben werden (55 mm statt 45 mm Platz für RAM). Für den zentralen Lüfter gilt das logischerweise nicht, was dem so angepassten Kühler eine sehr asymmetrische Statur verleiht.

Braucht der RAM mehr als 45 mm Platz unter dem Kühler, lässt sich der äußere Lüfter um 10 mm anheben

Zum Abschluss werden beide Lüfter separat oder über die beiliegende Kabelpeitsche mit einem 4-Pin-PWM-Anschluss und das Display mit einem internen USB-Anschluss verbunden. Auch an der Peitsche laufen die Lüfter mit einem 50-U/min-Offset um Vibrationen infolge von Resonanzen zu verhindern.

Der Deckel mit Display und Spiegel wird magnetisch arretiert, Strom und Daten fließen über Federkontakte
Der Deckel mit Display und Spiegel wird magnetisch arretiert, Strom und Daten fließen über Federkontakte

Das Display und die Software

Das 5-Zoll-IPS-Display (1.280 × 720, 500 Nits, 60 Hz, hohe Blickwinkel) ist das Herzstück des Kühlers. Wie die AiO-Kühler der Panorama- und der Stage-Serie werden auch der Turris 620 und damit dessen Display über TRYX‘ Kanali Software konfiguriert und mit Firmware-Updates versorgt.

TRYX‘ Kanali-Software ist auch in deutsch verfügbar

Neben vordefinierten, auf Wunsch zufällig oder in Schleife laufenden Videos können Nutzer auch eigene Bilder und Videos auf dem Display ablegen. Unterstützt werden Dateien mit bis zu 500 MB Größe in den Formaten:

Videos, die der App hinzugefügt wurden, können in der App selbst noch zugeschnitten werden (Crop). Das funktionierte einwandfrei. Es gibt auch eine Funktion, um direkt aus der App Videos auf dem Desktop an frei definierbarer Stelle aufzunehmen. An anderer Stelle hakt es in der aktuellen Software-Version 2.1.0 allerdings noch.

Zwei der Standard-Video-Loops des TRYX Turris 620

So wurde ein fehlerfreies Video (H.265, MP4, < 500 MB) nach dem Zuschnitt in der App sowohl in der App als auch auf dem Kühler falsch dargestellt – der Encoding-Prozess lief reproduzierbar fehlerhaft ab. Andere Videos funktionierten hingegen einwandfrei.

Der Kühler kommt mit einer Auswahl an Videos, die sich anbieten, es können aber auch eigene Bilder und Videos auf dem Display abgespielt werden

Ein weiteres Problem auf dem Testsystem betraf die Möglichkeit, bis zu drei Telemetriedaten über dem Video am rechten Rand, zentral oder am linken Rand einblenden zu lassen. Zwar ließen sich die drei gewünschten Kennzahlen auswählen, mehr als eine „0“ gab es aber nicht zu sehen. Das Problem soll in Spracheinstellung beziehungsweise dem dazu passenden Zahlenformat in Windows liegen, hier gilt es offensichtlich noch einmal an der Lokalisierung der App zu arbeiten.

Noch nicht fehlerfrei: Nach dem Croppen und Encodieren eines kompatiblen Videos in der App ist die Video-Datei defekt, in einem weiteren Versuch mit einer anderen MP5-Quelldatei gelingt das Einbinden problemlos

Alles in allem liefert die App das, was sie verspricht, und mit der Möglichkeit zur Individualisierung inklusive Bildschirmaufnahme und Zuschnitt von Videos potenziell einen echten Mehrwert, aktuell hakt es aber noch. Aber wie sieht es jetzt mit der Kühlleistung aus?

Direkt aus der App können auch Screen-Capturings erstellt werden
Direkt aus der App können auch Screen-Capturings erstellt werden

Lautstärke über PWM/Drehzahl

Der Turris dreht laut Datenblatt mit maximal 1.850 U/min, im Test erzielt wurden bei 100 Prozent PWM allerdings nur 1.700 U/min. Für 120-mm-Lüfter ist das vergleichsweise niedrig. Die Anlaufdrehzahl liegt bei circa 340 U/min (19 % PWM und niedriger). 31 dB(A) liegen bei 850 U/min (50 % PWM) an.

Drehzahl über PWM (31 bis max. dB(A))

06001.2001.8002.4003.000Umdrehungen pro Minute (UPM)

404550556065707580859095101PWM (%)

In der Disziplin Lautstärke über PWM (und damit Drehzahl) liegt der Turris 620 mit den beiden anderen 120-mm-Lüftern im Testfeld, be quiet! Pure Rock Pro 3 und Arctic Freezer 36 A-RGB, ab circa 70 Prozent PWM quasi gleich auf. Maximal werden 48 dB(A) erreicht, was weniger als beim NH-D15 G2 ist, der bei 100 Prozent PWM auf 54 dB(A) kommt. Aber das lässt die Kühlleistung außen vor.

Lautstärke über PWM (31 bis max. dB(A))

0102030405060dB(A)

404550556065707580859095101PWM (%)

Kühlleistung bei 150 Watt TDP

Laut TRYX wurde der Turris für aktuelle Sockel von AMD (AM5) und Intel (LGA 1851) optimiert, getestet wurde er allerdings auf LGA 1700 – und mit der dafür passenden Offset-Einstellung (LGA1700/AM4) wird der Turris auch geliefert.

Den 150-Watt-Testlauf erledigt der Turris auch bei 50 % PWM (850 U/min, 31 dB(A)) weit unterhalb der kritischen Temperatur des Core i9-13900K (Achtung, im Diagramm findet sich die Temperatur-Differenz zwischen CPU-Temperatur und Umgebungstemperatur).

Der Kühler liegt dabei lautstärkenormiert mit dem NH-D15S mit einem Lüfter und dem be quiet! Pure Rock Pro 3 in etwa gleich auf, Noctua NH-D15G2 und Arctic Freezer 36 A-RGB liegen in Front.

Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 150 Watt TDP)

303642485460Kelvin

3031323334353637383940414243444546474849505152535455dB(A)

150 Watt TDP lassen sich mit dem TRYX Turris 620 also leise bis flüsterleise problemlos kühlen. Zur thermischen Drosselung kommt es im (offenen) Testaufbau auch bei gemessenen 31 dB(A) nicht.

Thermal-Throttling bei 150 Watt TDP

Kühlleistung 253 Watt TDP

Wird die TDP auf 253 Watt erhöht, wird der Abstand zum NH-D15 G2 größer, der Turris 620 schwimmt dahinter im Feld der restlichen Testteilnehmer. Absetzen kann er sich auch von den kleineren Modellen in der Konkurrenz nicht.

Bei 31 bis 35 dB(A) reicht die Kühlleistung nicht, um die CPU vom thermischen Drosseln zu bewahren, das ist bei NH-D15S und Arctic Freezer 36 A-RGB aber ebenfalls der Fall. Der be quiet! Pure Rock 3 Pro benötigt sogar noch 1 dB(A) mehr Lautstärke um die CPU vom Heruntertakten abzuhalten.

Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 253 Watt TDP)

606570758085Kelvin

3031323334353637383940414243444546474849505152535455dB(A)

Der NH-D15 G2 zeigt in diesem Testlauf seine Stärke. Kommt es darauf an, kühlt er deutlich besser als der Turris 620.

Thermal-Throttling bei 253 Watt TDP

So hört sich der Kühler an

Zur Einordnung von Kühlleistung und Lautstärke fehlt allerdings noch die Charakteristik der Geräuschemissionen. Die nachfolgende Aufnahme zeigt den Verlauf über folgende Betriebsmodi:

  • 00:00 – 00:10: < 30 dB(A), min. U/min
  • 00:10 – 00:20: 31 dB(A)
  • 00:20 – 00:30: 35 dB(A)
  • 00:30 – 00:40: 40 dB(A)
  • 00:40 – 00:50: 45 dB(A)
  • 00:50 – 00:60: 48 dB(A), max. U/min

Der Turris 620 zeichnet sich durch eine hohe Laufruhe aus: Bei einer festgelegten Drehzahl bleibt die Geräuschcharakteristik unverändert. Ein von anderen Kühlern bekanntes „Pumpen“ gibt es nicht.

Dabei stechen beim Turris 620 früh die Motoren der Lüfter aus dem Betriebsgeräusch heraus, während das Luftrauschen weniger stark ausgeprägt ist.

TRYX Turris 620: min. Drehzahl (340 U/min) über 31, 35, 40, 45 bis 48 dB(A) (max. 1.700 U/min)

Aufnahme weiterer Kühler (anderes Verfahren, anderes Mikrofon)

Fazit

Benötigt ein CPU-Kühler um die Funktion „Kühlen“ zu erfüllen ein konfigurierbares 5-Zoll-IPS-Display auf dem Deckel? Nein, natürlich nicht. Doch wer seinen PC auch über ein Display beziehungsweise dessen Inhalt auf dem CPU-Kühler individualisieren will, der findet im Turris jetzt ein weiteres, umfassend anpassbares Angebot. Wer hingegen kein Display will, ist hier fehl am Platz – so wie viele Nutzer, die kein Braun mögen, bei den braunen Produkten des großen Konkurrenten.

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß
Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß

Dessen NH-D15 G2 stellt in Sachen Kühlleistung definitiv die stärkere Alternative dar. Turris liegt zwar nicht falsch, wenn der Abstand zum G2 mit „nur ca. 3 °C“ beziffert wird (im Test der Redaktion sind es eher 4 °C). Aber genau genommen sind das Welten in diesem Segment. Es gibt am Markt unzählige Kühler, die gleich gut kühlen und ein Bruchteil kosten – wie zum Beispiel der ebenfalls im Test enthaltene Arctic Freezer 36 A-RGB (ab 33 Euro).

Auch der Turris 620 kühlt unterm Strich ausreichend gut, der Geräuschpegel ist der Kühlleistung angemessen und die Charakteristik mit Fokus auf die Lüfter-Motoren, aber sehr gleichmäßigem Lauf angenehm. Kühlleistung ist dennoch nicht das Argument für den Turris 620. Es ist in Zeiten, in denen X3D-Gaming-Prozessoren keine 100 Watt im CPU-Limit verbrauchen, aber vielleicht auch nicht mehr so relevant. Viel eher soll der Turris 620 die Luft-Kühler-Alternative zu den ganzen Display-Deckel-AIOs sein.

GIF Nicht genug vom DLSS-5-Shitstorm? Auf Wunsch läuft Nvidias PR-Video auf dem TRYX Turris 620 in Dauerschleife

Gerade deshalb gilt es für TRYX die aktuell noch vorhandenen Probleme mit der Software (2.1.0) schnellstmöglich aus der Welt zu räumen. Das Display ist nicht nur Kern der Marke, sondern auch das entscheidende Merkmal des Turris 620, über dessen Einzigartigkeit der hohe Preis von 139,90 Euro gerechtfertigt werden muss. Wer mit Premium wirbt und Premium verlangt, muss auch Premium liefern.

Nutzen kann man den Turris 620 jetzt schon, aber Telemetriedaten eventuell erst nach Umstellungen des Zahlenformats in Windows ausgeben zu können, was an anderer Stelle im Alltag zu großen Problemen führt, darf nicht sein. Auch das In-App-Encoding muss sich TRYX noch einmal ansehen, damit ein Video, das die App akzeptiert, nach dem In-App-Zuschnitt im In-App-Encoding nicht zerlegt wird.

Ob das Gesamtpaket auf dieser Basis knapp 140 Euro wert ist, liegt dann immer noch – und dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes – im Auge des Betrachters. Aktuell ist der TRYX Turris 620 exklusiv bei Caseking verfügbar:

  • Kühlleistung/Lautstärke ausgewogen
  • Verarbeitungsqualität
  • Display (Auflösung, Helligkeit, Blickwinkel)
  • Lieferumfang und Anleitung
  • 6 Jahre Garantie (3 Jahre Display)
  • Kanali-Software noch nicht fehlerfrei
  • Keine Web-App
  • Lüfter proprietär, kein Ersatz außerhalb Garantie

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Zum 35-jährigen Igel-Jubiläum: Sega legt „Sonic 1 & 2“-Cartridges für Genesis und Mega-Drive neu auf


Viele Spieler verbinden ihre ersten Erinnerungen an Video-Spiele mit Nintendos Mario, andere mit Segas blauem und vor allem schnellen Igel. Zum 35. Geburtstag von Sonic the Hedgehog legt Sega gemeinsam mit iam8bit die ersten beiden Spiele der Reihe erneut als vollständig spielbare Module für Genesis und Mega Drive auf.

1991 fing alles an

Vor genau 35 Jahren erschien „Sonic the Hedgehog“ am 24. Juni 1991 in Europa, einen Tag zuvor bereits in Nordamerika. Mit dem rasenden Igel konnte Sega seinerzeit rund 15 Millionen Module verkaufen und eine neue Generation von Spielern für sich gewinnen. Gleichzeitig etablierte das Unternehmen mit Sonic eine der bekanntesten Figuren der in der Geschichte der Video-Spiele und eine weitere Ikone der Popkultur. Die Spielereihe und ihre Free-to-Play-Ableger für Smartphones und Tablets sollen inzwischen zusammen mehr als 1,7 Milliarden Mal verkauft beziehungsweise heruntergeladen worden sein.

Neuauflage zum Geburtstag

Mit der Neuauflage erweitert Sega die bereits umfangreichen weltweiten Kooperationen zum 35-jährigen Jubiläum von Sonic um ein weiteres Projekt. Gemeinsam mit dem auf Sammlerartikel spezialisierten Anbieter iam8bit erscheinen nun die Klassiker „Sonic the Hedgehog“ und „Sonic the Hedgehog 2“ erneut als physische Cartridges für das Genesis beziehungsweise Mega Drive. Sega und iam8bit beschreiben die Neuauflagen als „eine sorgfältig gestaltete, voll spielbare Neuauflage der Legende handelt, mit der alles begann“ und die den Charme der frühen 1990er-Jahre mit hochwertigen Sammlerkomponenten verbinden soll.

Zum Jubiläum von Sonic the Hedgehog gibt es eine Neuauflage der ersten beiden Module
Zum Jubiläum von Sonic the Hedgehog gibt es eine Neuauflage der ersten beiden Module (Bild: iam8bit)

Komplett spielbar

Die als „Legacy Cartridge Collections“ vermarkteten Neuauflagen sollen nicht nur als Sammlerstücke dienen, sondern vollständig auf dem Genesis-System, wie die Konsole aus namensrechtlichen Gründen nur in Nordamerika hieß, sowie dem Mega Drive spielbar sein. Die Module werden zudem in einem transparenten Gehäuse veröffentlicht. Während der erste Teil in Blau gehalten ist, setzt der zweite Teil auf ein bernsteinfarbenes „Two-Tail Amber“-Design.

Ausgeliefert werden die Cartridges in aufwendig gestalteten Klappboxen und werden durch neu gestaltete Vollfarb-Handbücher mit restaurierten Illustrationen sowie weitere Überraschungen im Stil klassischer Packungsbeilagen ergänzt. Für Gestaltung und Restaurierung der Verpackungen zeichnet Jango Snow Art & Design verantwortlich, die vor allem für ihre Popkultur-, Geek- und Video-Spiel-inspirierte Kunst bekannt ist.

Auch für Sammler interessant

Darüber hinaus richten sich die Neuauflagen gezielt an Sammler. Laut iam8bit soll jede achte Cartridge mit sogenannter „Chaos Emerald Energy“ ausgestattet sein. Diese Varianten verfügen über ein einzigartiges transparentes Gehäuse mit einem farbigen Schimmer im Inneren. Dieser soll an die Chaos-Smaragde erinnern – die sieben mystischen, rautenförmig geschliffenen Edelsteine aus dem Universum von Sonic the Hedgehog, die nahezu unendliche, reine Energie in sich bergen.

Ab sofort vorbestellbar

Beide Sammlereditionen werden zum Preis von jeweils 99,99 US-Dollar angeboten und können ab sofort vorbestellt werden. Die ersten Exemplare sollen im dritten Quartal 2026 ausgeliefert werden. Weitere Chargen folgen im vierten Quartal 2026 sowie im ersten Quartal 2027.



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Lenovo über DRAM-Preise: „Es wird nie mehr wie letztes Jahr“


Lenovo hat zur ISC 2026 im Rahmen eines Vortrags erklärt, dass es bei den DRAM- und NAND-Preisen auf lange Zeit nicht mehr so wird wie zuvor bekannt. Selbst nach der Inbetriebnahme deutlich gesteigerter Produktionskapazität werden die Preise wohl „nie“ mehr auf ein Niveau fallen, welches vor einem Jahr noch anzutreffen war.

Das „nie“ war natürlich absichtlich überspitzt und mit einem Lachen auf der Bühne ausgedrückt und bezieht sich dabei letztlich grob auf die nächsten fünf Jahre und auch noch etwas darüber hinaus, ist so jedoch nicht absolut bis „in alle Ewigkeit“ zu betrachten. Demnach könnte sich ab 2030+ ein „neues normal“ einstellen, das jedoch bei den Preisen viel höher liegt als es 2024 und 2025 der Fall war. Berücksichtigt hierbei ist bereits, dass ab 2028 großflächig neue Kapazitäten in der Fertigung online gehen sollen.

Lenovo zur ISC 2026
Lenovo zur ISC 2026

Der grundlegende Tenor beim Lenovo-Vortrag könnte letztlich durchaus stimmen, wenn der Blick parallel zu den Speicherherstellern geht. SK Hynix hatte kürzlich nämlich angekündigt, bis zum Jahr 2034 die Produktionskapazität verdreifachen zu wollen. Dies macht das Unternehmen nicht, wenn dort ab 2028 oder 2030 die Aussicht auf ganz niedrige Preise oder gar Verluste stehen würde, wie es in einigen Teilbereichen Anfang 2025 noch der Fall war, sondern eher aus dem Antrieb heraus, dass die Nachfrage auch dann noch vorhanden sein wird.

Speicherkapazitäten müssen nun viel mehr in die Gleichung bei der Anschaffung von Systemen einfließen, um das RAMageddon zu überleben, betont Lenovo. Hatten bis zum letzten Jahr Serverhersteller oft noch mit großen Speicherkapazitäten geworben, die die Hersteller der jeweiligen Plattform spezifizieren, geht die Rechnung in Richtung Maximalausbau nun oft gar nicht auf. Für viele Anwendungen kann dabei der Weg zu einer GPU-beschleunigten Lösung letztlich sogar der bessere sein, erklärt Lenovo.

Das wiederum macht GPUs noch attraktiver, die natürlich auch ihren Anteil am Speicher nutzen werden, wenngleich als Menge betrachtet eher weniger als CPUs. Neue Systeme mit 16-Kanal-Speicher ab dem Sommer dieses Jahres müssen schließlich auch ordentlich bestückt sein, damit der versprochene Vorteil greifen kann. Unter 1 TByte RAM für ein Dual-Sockel-System mit dann 32 Speicherbänken geht hier jedoch kaum noch etwas.

Lenovo zur ISC 2026
Lenovo zur ISC 2026

Vor allem Nvidias GB200-NVL4-basierte Lösungen sind auf der Messe allgegenwärtig und auch bei Lenovo als präferiertes Modell hier gezeigt. Dort liegt die kombinierte Speichermenge bei rund 1 TByte, jedoch als Kombination aus LPDDR5 für die beiden CPUs und jeweils 186 GByte HBM3e für die vier GPUs. Es entfallen hierbei also nur vermutlich 240 GByte RAM auf die beiden CPUs – Nvidia wirbt in der Regel mit 480 GByte LPDDR5X für ein Grace-Doppelpack – und so letztlich 120 GByte pro Prozessor. Das wiederum ist vergleichsweise sehr wenig und sonst bei neuen Prozessoren im Server heutzutage eigentlich gar nicht mehr möglich.

Lenovo zur ISC 2026
Lenovo zur ISC 2026

Mit maximalem RAM-Ausbau zu werben hat sich nach letzten Gerüchten auch Nvidia bei den Vera-Prozessoren überlegt. Diese sollen jetzt mitunter auch nur mit halbem RAM-Ausbau an den Start gehen können, also 768 GByte statt bis zu 1,5 TByte. Je nach Systemgröße kann das durchaus schnell eine große Menge Geld einsparen, im NVL72-Rack sinkt die SOCAMM-Kapazität so von rund 55 TByte auf rund 28 TByte.

Billboard März 2026



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Valve Steam Update: Controller-Optimierungen, Remote-Play-Option und mehr


Valve Steam Update: Controller-Optimierungen, Remote-Play-Option und mehr

Bild: Valve

Das zweite Juni-Update für den Steam-Client steht ab sofort zum Download bereit. Neben Verbesserungen für das Steam Deck und Controller-Eingaben führt Valve damit zusätzliche Konfigurationsoptionen für Remote Play ein.

Valve hat ein neues Update für Steam veröffentlicht, das auf allen Plattformen zur Verfügung steht. Die Korrekturen und Verbesserungen betreffen die Bereiche Steam Input, Remote Play, Freunde und Chat, das In-Game-Overlay sowie allgemeine Anpassungen. Ein gesondertes Client-Update für das Steam Deck ist zeitgleich dazu erschienen. Wie üblich erfolgt das Herunterladen des Updates automatisch.

Diese Neuerungen bringt das Steam-Update

Die allgemeinen Änderungen umfassen unter anderem eine aktualisierte Benutzeroberfläche beim Koppeln von Controllern, Fehlerbehebungen beim Autostart von Videos und eine Optimierung der Sitzungslogik des Pipewire-Audiosystems unter Linux. In den Patchnotes für den Steam-Deck-Client findet sich zudem der Punkt, dass dank des Updates nun die Optionen „Skalierung“, „Filterung“ und „Schärfen“ korrekt im Performance-Menü angezeigt werden sollten.

Remote Play erhält mit dem jüngsten Steam-Client-Update eine Option für 100 Mbit/s Bandbreite. Darüber hinaus kann die „unlimitierte“ Bandbreite-Option jetzt mit einer adaptiven Bitrate bis zu 250 Mbit/s arbeiten, wenn eine Remote-Play-Verbindung zu einem Rechner besteht, der die aktuellste Steam-Beta verwendet. Ferner gibt es jetzt einen gesonderten Button, um die Leistungsdarstellung im Streaming-Overlay umzuschalten.

Im Bereich Steam Input gibt es die größte Zahl an Änderungen und Korrekturen zu verzeichnen, hier führen die Patchnotes des aktuellen Steam-Client-Updates insgesamt neun Punkte auf. Dazu gehören beispielsweise die Unterstützung für mehr als vier Xbox-Controller unter Windows, wenn die neue Microsoft-API GameInput v3 genutzt wird. Dazu muss Steam mit der Kommandozeilenoption „-gameinput“ aufgerufen werden. Weitere Änderungen umfassen Rumble-Support bei Verwendung eines GameCube-Controllers mit PC-Adapter und verschiedene Fehlerbehebungen in Konfigurationsmenüs.

Bei der Freunde- und Chat-Funktion hat Valve lediglich einen Fehler behoben, der dazu geführt hat, dass nach einem Klick auf „Alle ignorieren“ in der eigenen Steam-Freundesliste keine Steuerung per Gamepad mehr möglich war. Auch beim In-Game-Overlay gibt es nur einen Bugfix: Hier wurde zuvor teilweise nur FG (für Frame Generation) im Performance-Monitor angezeigt, obwohl genau genommen Nvidias DLSS für die Zwischenbilderzeugung verwendet wurde.

Downloads

  • Steam

    4,7 Sterne

    Steam ist Valves Plattform zum digitalen Vertrieb von Spielen und aktuell der Marktführer.

    • Version 2026-06-23 Deutsch



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