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Ulmen wehrt sich gegen Deepfake-Vorwürfe


Der Anwalt von Schauspieler Christian Ulmen, Christian Schertz, hat Deepfake-Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurückgewiesen. „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet“, teilte Schertz in einer schriftlichen Erklärung mit. „Nach derzeitiger Kenntnis wird dieser Vorwurf, anders als teilweise verlautbart, auch überhaupt nicht erhoben. Mit der aktuell geführten Debatte über Strafbarkeitslücken bei Deepfake-Pornografie stehen die Geschehnisse mithin in keinem Zusammenhang“, erklärte der Medienanwalt.

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Die Ex-Frau von Ulmen, die Moderatorin Collien Fernandes, wirft dem Schauspieler im „Spiegel“ vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. Das Nachrichtenmagazin zitiert Fernandes mit: „Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut.“ Schertz kündigte zugleich an (PDF), aktuell gegen die „initiale Berichterstattung“ des Spiegels gerichtliche Schritte einzuleiten. Näher ins Detail ging er dabei nicht. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

Zuvor war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft Itzehoe in Schleswig-Holstein die Ermittlungen nach einer Strafanzeige von Fernandes wieder aufgenommen hat. Nach dem Spiegel-Bericht, in dem Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner erhoben hatte, seien die Ermittlungen in dem eingestellten Verfahren wieder aufgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Auswertung der Berichterstattung habe zur „Bejahung eines Anfangsverdachts“ gegen Ulmen geführt, hieß es. Die Ermittlungen richteten sich „nunmehr gegen die benannte Person“.

Das Verfahren beziehe sich auf den Vorwurf der Nachstellung. Inwieweit weitere Straftatbestände in Betracht kommen, werde geprüft. Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte, sieht das Strafgesetzbuch bei Nachstellung im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

Nach Angaben der Itzehoer Staatsanwaltschaft hatte die Geschädigte im November 2024 bei der Polizei in Berlin Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Eine ihr unbekannte Person solle unberechtigt Fake-Accounts erstellt und betrieben haben, hieß es in der Pressemitteilung. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hatte das Verfahren übernommen, „weil die angezeigte Handlung wohl innerhalb unseres Zuständigkeitsbereiches durch die Anzeigende zur Kenntnis genommen worden ist“, hatte Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow zuvor gesagt. Sie sei darum gebeten worden, für die Ermittlungen relevante Unterlagen zu übersenden. Da sie der Bitte nicht nachgekommen sei und somit Ermittlungsansätze zur Identifizierung des Täters gefehlt hätten, sei das Verfahren durch die Staatsanwaltschaft Itzehoe eingestellt worden. Fernandes hatte im Tagesspiegel dieser Darstellung widersprochen.

Fernandes hatte auf Mallorca Anzeige erstattet, wie eine Justizsprecherin auf der spanischen Mittelmeerinsel der Nachrichtenagentur dpa am 19. März bestätigte. Ulmens Anwalt teilte dazu am Abend mit: „Heute hat das spanische Gericht zudem mitgeteilt, dass das Verfahren in Spanien ausgesetzt wurde, da es an einer wesentlichen qualifizierten Voraussetzung für die Fortsetzung des Verfahrens fehlt.“ Auch sämtliche Ermittlungshandlungen seien damit ausgesetzt. Die spanische Justizsprecherin war am Abend telefonisch zunächst nicht zu erreichen.

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Die Schauspielerin hatte in dem Spiegel-Bericht schwere Vorwürfe gegen Ulmen erhoben, dabei ging es auch um körperliche Gewalt. Dazu teilte Ulmens Anwalt mit: „Es kam zu keinerlei einseitigen Gewalthandlungen und/oder Bedrohungen unseres Mandanten.“ Schertz sprach von „körperlicher Gewalt an unserem Mandanten, der eine Verletzung am Hals aufwies“. Fernandes schrieb am Abend bei Instagram: „Es gibt Bilder meiner blauen Flecken. Ich wurde von einer Ärztin der Justiz ausgezogen.“ Ulmen habe „einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war)“ gehabt und „hat selbst der Polizei gegenüber geäußert, dass ich ihm keinerlei Gewalt angetan habe“. Seit Bekanntwerden der Vorwürfe gibt es bundesweit eine große Diskussion über digitale und sexualisierte Gewalt gegen Frauen – und breite Medienberichterstattung darüber. Tausende Menschen zog es bei Demonstrationen auf die Straße, etwa in Hamburg für mehr Schutz für Opfer sexualisierter Gewalt.


(nie)



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In-Ear-Kopfhörer Sony WF-1000XM6 mit Top-ANC im Test: sehr gut, sehr teuer


Die Sony WF-1000XM6 versprechen besseres ANC und verfeinerten Klang. Aber rechtfertigt das den Aufpreis gegenüber dem starken Vorgänger WF-1000XM5?

Design, Verarbeitung und Komfort der Sony WF-1000XM6

Die XM6 sehen anders aus als ihre Vorgänger. Schmaler, aber durch die neue längliche Pillenform und die stärkere Ausladung aus dem Ohr optisch massiver. Für kleine Ohren fühlt sich das zu wuchtig an. Die kompakten Pixel Buds Pro 2 mit ihren 4,7 g pro Seite wirken dagegen geradezu zierlich – die Sony bringen 6,5 g auf die Waage.

Die wichtigste optische Änderung betrifft die Oberfläche. Statt glänzendem Kunststoff, der schnell speckig wirkte, setzt Sony nun auf eine matte, griffig strukturierte Beschichtung. Fingerabdrücke? Geschichte.

Das Ladecase ist jetzt kantiger und höher. Ein stabiles Metall-Scharnier ersetzt die klapprige Konstruktion des Vorgängers. Allerdings lösen sich die Earbuds im Falltest schnell aus dem Case. Auch fühlt es sich insgesamt zu leicht an, nicht wirklich nach Premium. Und weniger flach heißt weniger taschenfreundlich.

Im Lieferumfang stecken vier Größen Memory-Foam-Stöpsel (XS bis L), ein USB-C-Kabel und Dokumentation. Farbvarianten: Schwarz und Silber. Die Verarbeitung bewegt sich auf gewohnt hohem Sony-Niveau. IPX4 schützt gegen Schweiß und leichten Regen.

Beim Tragekomfort machen die Memory-Foam-Stöpsel einen echten Unterschied zu Silikon-Aufsätzen anderer Hersteller. Sie passen sich dem Gehörgang an, dichten passiv hervorragend ab und sitzen spürbar besser. Ein Passtest in der App ermittelt die optimale Größe. Eine neue Einbuchtung für die Ohrmuschel verbessert den Sitz, ein Belüftungskanal reduziert das unangenehme Vakuum-Gefühl. Wir tragen die XM6 stundenlang ohne Druckstellen. Zum Schlafen auf der Seite sind sie allerdings zu groß und ein Flügel-Design wie bei den Pixel Buds Pro 2 fehlt – beim Laufen oder anderen Sportarten können die Stöpsel herausrutschen.

Sony 1000XM6

Technische Spezifikationen

Unter der Haube arbeiten 8,4-mm-Treiber. Der Frequenzbereich reicht von 20 Hz bis 20 kHz, mit LDAC bei 96 kHz sogar bis 40 kHz. Zwei Prozessoren teilen sich die Arbeit: der QN3e für ANC (dreimal schneller als beim XM5) und der Integrated Processor V2 mit 32-Bit-Signalverarbeitung. Acht Mikrofone plus Knochenschall-Sensor kümmern sich um ANC und Telefonie. Bluetooth 5.3 mit Multipoint, LE Audio und Auracast. Codecs: SBC, AAC, LDAC und LC3. Die Latenz liegt bei 160 bis 180 ms, mit LC3 bei 80 bis 100 ms. Dazu DSEE-Extreme-Upscaling und 360 Reality Audio mit Headtracking unter Android.

Bedienung und App der Sony WF-1000XM6

Die Touch-Fläche ist größer als beim Vorgänger. Das macht die Steuerung zuverlässiger. Standardbelegung: rechts Wiedergabe, links Moduswechsel – frei anpassbar. Einzel- und Doppeltippen, langes Halten und Lautstärkeregelung funktionieren gut. Wischgesten wie bei den Apple Airpods Pro 3 oder den Huawei Freebuds Pro 4 (Testbericht) fehlen allerdings. Ein Sensor pausiert beim Herausnehmen automatisch, Einzelnutzung mit automatischem Mono-Stereo-Wechsel ist möglich.

Kopfgesten für Anrufe – Nicken zum Annehmen, Schütteln zum Ablehnen – klingen clever, lösen bei normalen Kopfbewegungen aber gelegentlich versehentlich aus. Unsere Empfehlung: deaktivieren. Auch vierfaches Tippen für manche Funktionen wirkt umständlich.

Die Sony Sound Connect App gehört zu den umfangreichsten am Markt. Ein 10-Band-Equalizer erlaubt genaue Klanganpassung – deutlich feiner als der EQ bei JBL oder die Presets bei Samsung. Adaptive Sound Control erkennt automatisch Bewegung sowie Umgebung und passt das ANC entsprechend an. Der Transparenzmodus lässt sich in 20 Stufen regeln und auf Stimmen fokussieren. Speak-to-Chat pausiert die Musik beim Sprechen automatisch. Doch nicht alles an der App gefällt uns. So wirkt die Oberfläche unübersichtlich und es gibt einige Menüs doppelt.

Klangqualität der Sony WF-1000XM6

Die Grundabstimmung klingt nach Sony: warm, bassbetont, mit flachen Mitten und ausgewogenen Höhen. Die Instrumententrennung gelingt sehr gut, die Räumlichkeit überzeugt. ANC betont den Bass etwas stärker – das gibt manchen Tracks Wucht, wirkt bei anderen leicht schachtelig. Ohne ANC klingt es neutraler, aber weniger druckvoll. DSEE Extreme und LDAC liefern detaillierte, dynamische Wiedergabe. Verzerrungen bleiben selbst bei hoher Lautstärke minimal. Der 10-Band-EQ korrigiert die zurückgenommenen Mitten bei Bedarf präzise. Im Vergleich zum XM5 klingt der XM6 etwas differenzierter – ein Feinschliff, kein Generationssprung.

Sony 1000XM6

ANC

Das ANC arbeitet effizient. Verkehrs- und Motorengeräusche verschwinden fast komplett, die Memory-Foam-Stöpsel unterstützen mit starker passiver Isolierung. Bürogeräusche und Stimmen im Mittelfrequenzbereich dringen teilweise durch. Windgeräusche werden gedämpft, aber nicht optimal gefiltert. Insgesamt auf hohem Niveau, aber nicht wirklich besser als bei den Airpods Pro 3 oder guten Bose-Modellen.

Die Telefonie überzeugt. Die eigene Stimme klingt für unser Gegenüber in ruhiger Umgebung klar und artikuliert. Der Hintergrund wird stark gefiltert, auf belebter Straße können laute Fahrzeuge durchbrechen. Die Telefoniequalität ist richtig gut, aber nicht ganz auf dem Niveau dedizierter Business-Headsets.

Akku

Sony gibt 8 Stunden mit ANC und 12 Stunden ohne an. Mit Case bis 24 Stunden gesamt. Das deckt sich mit unserem Praxistest. Bei LDAC und hoher Lautstärke sinkt die Laufzeit spürbar. Gegenüber dem XM5 hat sich bei diesem Punkt nichts verbessert. Geladen wird per USB-C oder kabellos über Qi.

Preis: Was kosten die Sony WF-1000XM6?

Fazit

Die Sony WF-1000XM6 spielen in fast jeder Disziplin auf Top-Niveau. Klang warm und räumlich, ANC effizient, Memory-Foam-Stöpsel bequem, Oberfläche endlich matt. Die App bietet mehr Einstellmöglichkeiten als die Konkurrenz. Gleichzeitig fällt es schwer, den Aufpreis zum XM5 zu rechtfertigen. Die Verbesserungen sind Feinschliff, kein Generationssprung. Die Akkulaufzeit stagniert, das Design ist für kleine Ohren grenzwertig, die App könnte übersichtlicher sein. Wer die XM5 besitzt, braucht kein Upgrade. Wer neu einsteigt und das Maximum will, macht mit den XM6 alles richtig – wenn 288 Euro nicht abschrecken.



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Medienbericht: Vorstandsumbau bei Telefónica wahrscheinlich


Der Deutschlandchef von Telefónica Deutschland, Santiago Argelich Hesse, könnte in absehbarer Zeit die Vorstandsressorts neu ordnen. Einem Medienbericht zufolge ist der Privatkundenbereich unter Andreas Laukenmann betroffen. Künftig wollen sich demnach in Teilen Hesse selbst, sowie Technologievorstand Malik Rao darum kümmern.

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Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen, es geht demnach um die Bereiche Marketing, Customer Operations und Vertrieb. Ein Sprecher von Telefónica wollte sich gegenüber dem Blatt nicht äußern.

Dass Laukenmanns Posten wackeln könnte, wurde erstmals im Oktober bekannt. Als Telefónica Deutschland den Vertrag mit seinem damaligen CEO Markus Haas vorzeitig auflöste, gerieten auch der Privatkundenchef und Alfons Lösing ins Visier, zuständig für Partnerschaften, etwa mit 1&1.

Grund für die Abberufung von Haas soll der Verlust des Großkunden 1&1 an Wettbewerber Vodafone gewesen sein. Lösing ist aktuell weiterhin Vorstand, fest steht aber schon: Sein Nachfolger soll Jörg Kablitz werden, der von Paypal zu Telefónica Deutschland wechseln soll.

Es sind die Auswirkungen eines größeren Kurswechsels, der vom Telefónica-Hauptsitz in Spanien kommt. Nachdem der Konzern Anfang Januar 2025 seinen langjährigen Vorstandschef José María Álvarez-Pallete gegen Marc Murtra auswechselte, änderte sich auch die Stellung des deutschen Zweigs im Konzern. Dieser galt unter Álvarez-Pallete stets als verlässlicher Gewinnbringer. Murtra hingegen will seine neue Strategie für den Gesamtkonzern bald vorstellen – und darin spielt Haas keine Rolle mehr.

Sollte auch noch ein großer Teil von Laukenmanns Ressort in Teilen an Rao gehen, würde es seinen Einfluss im Konzern nochmal massiv erweitern. Rao startete 2019 als Technologievorstand bei Telefónica Deutschland. Im November 2024 übernahm er zusätzlich den Geschäftskundenbereich. Jetzt könnte noch ein Teil des Privatkundengeschäfts hinzukommen – und die Führung des Deutschlandgeschäfts insgesamt sich deutlich straffen.

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(nen)



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Moderne Java-Entwicklung: Noch Frühbuchertickets für betterCode() Spring sichern


Am 27. April findet die vierte Auflage der betterCode() Spring statt. Die Online-Konferenz widmet sich den Themen rund um das Spring Framework und Spring Boot. Der Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 6. April.

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Am Vormittag stehen Testing, sichere Anwendungen mit Spring Security und die Integration von KI mit Spring AI im Fokus der betterCode() Spring. Der Nachmittag widmet sich Spring Boot und zeigt die Neuerungen von Version 4 im Zusammenspiel mit Containern, Tipps zur Wartbarkeit sowie in der Praxis bewährte Spring Boot Hacks.

Das Programm der Konferenz am 27. April bietet folgende Vorträge:

  • 10 Tipps für entspannte Tests mit Spring Boot
  • Von 0 auf Spring AI
  • Financial Grade Security mit Spring Security und DPoP
  • Maintainable Spring Boot
  • Was gibt’s Neues bei Spring Boot und Containern?
  • Bootiful Spring Boot: A DOGumentary

Tickets für die betterCode() Spring sind bis zum 6. April zum Frühbucherpreis von 249 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Teams ab drei Personen erhalten im Online-Ticketshop automatisch einen Gruppenrabatt.

Zwei zusätzlich buchbare Workshops vertiefen die Themen Spring AI und Spring Security. „Sichere Java-Anwendungen mit Spring Security“und „Spring AI in der Praxis: RAG, MCP und LLM-Evaluation

Wer über den Verlauf der betterCode()-Konferenzen auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich für den Newsletter eintragen.

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(rme)



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