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Künstliche Intelligenz

Umstrukturierung: Honda stellt die Produktion von drei Elektrofahrzeugen ein


Der japanische Automobilhersteller Honda wird die Entwicklung und Markteinführung von drei für Nordamerika geplanten Elektrofahrzeugmodellen einstellen. Das gab der Konzern am Donnerstag bekannt. Die Produktion der drei Modelle sollte im Laufe dieses Jahres in dem Werk im US-Bundesstaat Ohio anlaufen. Von der Entscheidung betroffen sind der Honda Zero SUV, die Honda Zero Limousine und der Acura RSX. Honda erklärte in einer Pressemitteilung, „dass die Aufnahme der Produktion und des Verkaufs dieser drei Modelle im aktuellen Marktumfeld mit deutlich rückläufiger Nachfrage nach Elektrofahrzeugen langfristig zu weiteren Verlusten führen würde.“ Zugleich kündigte das Unternehmen an, dass die vollständige Umstrukturierung seiner Elektrofahrzeugsparte den Konzern bis zu 2,5 Billionen Yen (13,6 Milliarden Euro) kosten könnte.

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Honda hatte die Modelle Anfang vergangenen Jahres auf der CES in Las Vegas vorgestellt und ihre Markteinführung für dieses Jahr angekündigt. Die nun eingestellten Modelle basierten auf Hondas neuer Elektroauto-Plattform „Honda 0“ (Honda Zero), für die das Unternehmen ein neues Betriebssystem und einen eigenen System-on-Chip (SoC) entwickeln wollte. Es wären die ersten vollständig in Eigenregie entwickelten Elektrofahrzeuge des Unternehmens gewesen.

Honda begründete die Entscheidung mit einer „Neubewertung der Strategie zur Fahrzeugelektrifizierung aufgrund verschiedener Faktoren, darunter die jüngsten Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld“. Das Umfeld der Automobilindustrie unterliege einem tiefgreifenden Wandel und die Zukunftsaussichten blieben ungewiss, so das Unternehmen weiter. „In den USA hat sich das Wachstum des Elektrofahrzeugmarktes aufgrund verschiedener Faktoren verlangsamt, darunter die Lockerung der Vorschriften für fossile Brennstoffe und die Anpassung der Förderprogramme für Elektrofahrzeuge“, sprich: der Wegfall staatlicher Förderung.

Honda-CEO Toshihiro Mibe sagte auf einer Pressekonferenz, die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sei stark gesunken, was es „sehr schwierig“ mache, die Rentabilität aufrechtzuerhalten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

In China wiederum sieht sich Honda nach eigenen Angaben einem verschärften Wettbewerb ausgesetzt, da neue Elektrofahrzeughersteller softwaregesteuerte Fahrzeuge einschließlich fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme in immer kürzeren Produktionszyklen auf den Markt bringen. „In diesem schwierigen Wettbewerbsumfeld konnte Honda keine Produkte mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis als neuere Hersteller von Elektrofahrzeugen anbieten, was zu einem Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit führte“, so das Unternehmen. Hinzu komme die sinkende Rentabilität von Benzin- und Hybridmodellen infolge neu eingeführter Zölle.

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Angesichts der jüngsten Verlangsamung des Wachstums des US-amerikanischen Marktes für Elektrofahrzeuge werde man seine Ressourcenallokation überprüfen und seine Hybridmodelle weiter ausbauen, kündigte Honda an. Die Wettbewerbsfähigkeit soll durch die Einführung von Hybridmodellen der nächsten Generation und eine Umschichtung von Ressourcen gesteigert werden. Neben seinen Hauptmärkten Japan und USA will Honda in Indien expandieren und dort sein Modellangebot und seine Kostenwettbewerbsfähigkeit ausweiten. Details der Neuausrichtung seiner mittel- bis langfristigen Strategie für das Automobilgeschäft will der Autohersteller auf einer Pressekonferenz im Mai dieses Jahres bekannt geben.


(akn)



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Familienfotos mit KI restaurieren und kolorieren


Von Familienmitgliedern vergangener Generationen bleibt oft nicht viel: die kaputte Taschenuhr, ein alter Hochzeitszylinder, Reste guten Geschirrs und eine Handvoll vergilbter Fotos. In Alben und Schuhkartons lagern kleine Schwarz-Weiß-Abzüge mit strukturiertem Büttenrand, oft unscharf, von viel Filmkorn gezeichnet, ausgeblichen und voller Flecken oder Kratzer. Der Kontrast ist verloren gegangen, Farben haben sich verändert oder sind ganz verschwunden. Oft erinnern nur sie an längst verstorbene Verwandte, an den Großonkel, der im Krieg blieb, oder die Vorfahren, bevor sie in Amerika ein neues Leben begannen.

Solche Abzüge stellen hohe Anforderungen an die Restaurierung, denn ein Großteil der Details ist verloren. Hinzu kommen veränderte Sehgewohnheiten und die Fototechnik entwickelt sich stetig weiter. Zwar gelangen auch früher detailreiche Pressefotos wie Porträts von John F. Kennedy in Berlin im Jahr 1963. Die meisten Privatfotos haben aber nicht diese Qualität. Und was früher als detailreich und scharf genug galt, wirkt heute bestenfalls mittelklassig.

Künstliche Intelligenz kann verloren geglaubte Details zumindest teilweise zurückholen und damit alten Schätzen neues Leben einhauchen. Wir haben uns auf die Suche nach geeigneten Tools begeben, die optimale Ergebnisse versprechen, ohne den Geldbeutel zu belasten. Die Wahl fiel auf die Web-Apps DeepImage, Let’s Enhance, MyHeritage und Topaz Gigapixel AI, die sich monatsweise zu einem geringen zweistelligen Betrag abonnieren lassen. Zusätzlich haben wir den KI-Dienst Google Gemini berücksichtigt. ChatGPT erwies sich als ungeeignet.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Familienfotos mit KI restaurieren und kolorieren“.
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OpenAI und Microsoft lockern ihre milliardenschwere Partnerschaft


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OpenAI und Microsoft regeln ihre milliardenschwere KI-Partnerschaft neu und lockern ihre feste Umklammerung: Die bisherige Umsatzbeteiligung Microsofts bei OpenAI soll gedeckelt werden und ab dem Jahr 2030 entfallen. Derzeit bekommt der Windows-Hersteller 20 Prozent der Umsätze von OpenAI. Umgekehrt entfallen auch Zahlungen Microsofts an OpenAI. Microsoft lizenziert bis 2032 weiterhin die KI-Modelle von OpenAI, bekommt aber keine Exklusivrechte mehr. Und OpenAI hat mehr Freiheiten bei der Wahl seiner Cloud-Provider.

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Bislang war im Zuge der Partnerschaft Microsoft Azure der primäre Cloud-Provider für die Dienste von OpenAI. Microsoft Azure bleibt dabei der bevorzugte Cloud-Provider von OpenAI. OpenAI darf aber laut der Mitteilung der Unternehmen alle Produkte über beliebige Cloud-Anbieter ausliefern, also auch über Amazon und Google. Die bisherige Einschränkung sah OpenAI als Hindernis in seinem Unternehmensgeschäft.

Gestrichen wurde auch eine Vertragsklausel, die Microsoft das Recht einräumte, beim Erreichen einer Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI) die Vereinbarung zu kündigen – eine Regelung, die bereits bei den neu verhandelten Partnerschaftsregeln vom Oktober 2025 eine zentrale Rolle gespielt hatte. Die Vereinbarungen laufen nun unabhängig vom technologischen Fortschritt bei OpenAI weiter.

Zwischen Microsoft und OpenAI hatte es in den vergangenen Monaten laut Berichten zunehmend Spannungen gegeben. Microsoft hat seit dem Jahr 2019 mehr als 13 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert und profitiert von dem frühen und umfassenden Zugang zu dessen KI-Modellen. Zuletzt überschnitten sich die Geschäftsaktivitäten beider Unternehmen zunehmend. Auch auf Personalseite spiegelt sich der Kostendruck wider: Microsoft baut rund 9000 Stellen ab, unter anderem um die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur zu finanzieren.

Im Februar 2026 schloss OpenAI eine milliardenschwere strategische Partnerschaft mit Amazon: Amazon sagte im Rahmen einer Finanzierungsrunde Investitionen von bis zu 50 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu. AWS wird exklusiver Cloud-Anbieter für OpenAIs Enterprise-Plattform Frontier, auf der Unternehmen KI-Agenten betreiben können. Amazons Cloud-Engagement erstreckt sich auch auf OpenAIs Konkurrenz: Für Anthropic stellt Amazon weitere 25 Milliarden US-Dollar bereit, wofür Anthropic im Gegenzug über zehn Jahre Ressourcen bei AWS buchen will.


(mki)



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Kritische Rohstoffe: EU und USA schmieden Pakt gegen China-Dominanz


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Die geopolitische Landkarte der Rohstoffversorgung soll neu gezeichnet werden: In Washington haben Vertreter der EU und der Vereinigten Staaten am Freitag eine weitreichende strategische Partnerschaft besiegelt, die über bloße Absichtserklärungen hinausgeht. Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) und der Verabschiedung eines Aktionsplans für die Resilienz von Lieferketten reagieren die beiden Wirtschaftsmächte auf die zunehmende Verwundbarkeit ihrer Industrien.

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Kritische Mineralien werden darin nicht mehr als einfache Handelsgüter, sondern als strategische Vermögenswerte definiert, die untrennbar mit der nationalen Sicherheit, der industriellen Wettbewerbsfähigkeit und der globalen Energiewende verknüpft sind. In einer Zeit, in der Lithium, Kobalt oder Seltenen Erden etwa für den Bau von Windkraftanlagen, E-Autos und Halbleitern entscheidend ist, markiert dieser Schulterschluss trotz diverser Unstimmigkeiten in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump einen Wendepunkt in der transatlantischen Handelspolitik.

Der Kern der Vereinbarung, die EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und US-Außenminister Marco Rubio unterzeichnet haben, umfasst die gesamte Wertschöpfungskette. Diese reicht von der ersten Exploration und dem Abbau über die Verarbeitung und Raffinerie bis zum Recycling und der Rückgewinnung von Rohstoffen. Dabei geht es den Partnern nicht nur um die Sicherung physischer Mengen, sondern auch um den Aufbau eines fairen und transparenten Marktumfelds.

Eines der Ziele ist es, gemeinsam gegen unfaire Handelspraktiken und nicht marktkonforme Politik vorzugehen, die in den vergangenen Jahrzehnten zu massiven Verzerrungen geführt haben. Damit zielen beide Seiten auf Chinas dominante Stellung ab, ohne die Volksrepublik explizit beim Namen zu nennen. Sie wollen erreichen, dass die Preise für kritische Mineralien künftig die tatsächlichen Kosten einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Gewinnung widerspiegeln und nicht durch staatliche Subventionen gedrückt werden. China führte voriges Jahr Exportkontrollen für Seltene Erden ein, verschob diese aber nach einer Absprache mit US-Präsident Trump um ein Jahr.

Noch konkreter wird die Zusammenarbeit im begleitenden Aktionsplan, den Šefčovič zusammen mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer vorstellte. Hier wird die Machbarkeit völlig neuer handelspolitischer Instrumente geprüft: Im Gespräch sind unter anderem grenzüberschreitende Mindestpreisregelungen, Preisdifferenz-Subventionen sowie Abnahmegarantien.

Diese Mechanismen sollen sicherstellen, dass westliche Bergbau- und Veredelungsprojekte auch dann rentabel bleiben, wenn Mitbewerber aus Drittstaaten den Markt mit Billigrohstoffen fluten. Der Aktionsplan dient als Fundament für eine geplante Handelsinitiative, die mittelfristig in ein verbindliches internationales Abkommen mit weiteren gleich gesinnten Partnern münden soll.

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Neben den preispolitischen Maßnahmen setzen die EU und die USA auf eine tiefe technologische Integration. Geplant sind gemeinsame geologische Kartierungen, der Austausch über innovative Abbautechnologien und die Harmonisierung von Standards für das Recycling. Auch das Thema Krisenvorsorge steht weit oben auf der Agenda: Durch Informationsaustausch über Exportbeschränkungen von Drittländern und koordinierte Bevorratungsstrategien wollen sich die zwei Partner auf plötzliche Lieferstopps vorbereiten.

Šefčovič hob hervor, dass die wahre Herausforderung nun in der Umsetzung liege, um aus den geteilten Ambitionen wirkungsvolle Projekte zu machen. Für die EU ist der Pakt bereits das 16. bilaterale Instrument dieser Art. Die EU schloss jüngst auch ihre Verhandlungen mit Australien über eine Handelspartnerschaft ab, bei der der Fokus auf der Sicherung kritischer Rohstoffe und der Reduzierung einseitiger Abhängigkeiten liegt.


(mma)



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