Entwicklung & Code
USA verbieten alle neuen Router für Verbraucher
Die USA lassen ab sofort keine neuen Router für den Verbrauchermarkt zu, sofern sie nicht in den USA hergestellt sind. Damit hat die Regulierungsbehörde FCC am Montag (Ortszeit) den Markt schockiert. Gemeint ist nicht nur der Zusammenbau; vielmehr muss die gesamte Herstellungskette, vom Design über Chips bis zur Software, ausschließlich in den USA liegen und von Firmen mit US-Eigentümern und -Management gestellt werden. Dies betrifft sowohl Router mit als auch ohne Funk.
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Als Grund für das umfassende Verbot wird Nationale Sicherheit genannt. Das Problem: Wir haben noch keine Routermodelle für Verbraucher gefunden, die in Stückzahlen komplett in den USA hergestellt werden.
Bereits zugelassene Modelle dürfen weiter genutzt und verkauft werden. Allerdings führt das Verbot, in Verbindung mit einer Regeländerung vom Dezember, dazu, dass auch Updates von Firmware oder Software für bereits zugelassene Modelle ab sofort unzulässig wären. Eine Ausnahmegenehmigung erlaubt bestimmte Softwareupdates noch bis 1. März 2027.
Die Ausnahme gilt offenbar nicht für Updates, die neue Funktionen mit sich bringen. , aber Sicherheitslücken dürfen vorerst noch geschlossen und Kompatibilitätsprobleme mit Betriebssystemen noch gelöst werden. Ob diese Genehmigung für eingeschränkte Software- oder Firmwareupdates 2027 verlängert wird, bleibt abzuwarten.
Hohe Hürden für Ausnahmegenehmigungen
Ausnahmegenehmigungen sind möglich, aber mit so hohen Auflagen verbunden, dass sich das nur wenige Hersteller antun dürften.
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(ds)
Entwicklung & Code
WWDC 2026 am 8. Juni: Apple gewährt ersten Blick auf iOS 27 und macOS 27
Am Montag, 8. Juni, gewährt Apple einen ersten offiziellen Blick in die nächsten großen Versionen seiner Betriebssysteme. An diesem Tag findet der Auftakt zur Entwicklerkonferenz WWDC statt, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Traditionell beginnt die Konferenz mit einer Keynote und der anschließenden „Platforms State of the Union“, der speziellen Entwickler-Keynote. Erwartet werden unter anderem die Betriebssystem-Updates iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27.
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Bis zum 12. Juni können App-Entwickler dann online Details zum erwarteten neuen Framework Core AI erfahren, mit Designern und Entwicklern von Apple in Kontakt treten oder an Workshops teilnehmen. Dabei dürfte auch das bereits in Xcode integrierte agentische Coding für Entwickler eine wichtige Rolle spielen.
Der Termin war bereits – dem Rhythmus der Vorjahre folgend – erwartet worden. Über weitere Inhalte gibt Apple nur wenig preis. Das diesjährige Logo, ein grell leuchtender Kreis in Anspielung auf das kreisrunde Apple-Hauptquartier in Kalifornien, und der ebenfalls leuchtende Schriftzug WWDC26 lädt zu Spekulationen ein. Die Erfahrung lehrt aber, dass die Bildsprache so abstrakt ist, dass sich selbst rückblickend nicht zwangsläufig Rückschlüsse herstellen lassen.
Großer KI-Aufschlag erwartet
Als recht wahrscheinlich gilt, dass Apple nach der Erstvorstellung der Apple Intelligence im Jahr 2024 nach zwei Jahren umfassende neue KI-Funktionen auf Basis von Google Gemini plant. Apple selbst hat in der Medienmitteilung bereits erwähnt, dass es KI-Neuigkeiten geben wird. Angesichts der Kooperation mit Google und der Integration des LLM Gemini wird spätestens zur WWDC erwartet, dass die kontextsensitive Siri als echter Chatbot Gestalt annimmt. Sie sollte eigentlich schon in iOS 18 kommen. Außerdem soll laut Gerüchten ein Hauptaugenmerk in diesem Jahr auf Fehlerbehebungen und Optimierungen der Software liegen.
Wie in den Vorjahren haben ausgewählte Entwickler und Studenten die Möglichkeit, am 8. Juni persönlich bei einer Sonderveranstaltung im Apple Park dabei zu sein – die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Bewerbungsfrist für das Losverfahren läuft bis zum 30. März, die Benachrichtigung der ausgewählten Teilnehmer soll am 2. April erfolgen.
50 Swift-Challenge-Gewinner erhalten Einladung
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Neben den Inhalten richtet Apple auch den Blick auf seinen Entwickler-Nachwuchs: Am 27. März werden die Teilnehmer der diesjährigen Swift Student Challenge über ihren Status informiert. Die Gewinner können sich für einen Platz bei der Vor-Ort-Veranstaltung im Apple Park bewerben. 50 besonders ausgezeichnete „Distinguished Winners“ werden zudem zu einem dreitägigen Aufenthalt in Cupertino eingeladen.
Die Konferenz ist über die Apple Developer App, die Webseite und den Apple-YouTube-Kanal zugänglich.
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(mki)
Entwicklung & Code
Jetzt auch für Windows: Terminal-Multiplexer Zellij 0.44.0 erschienen
Der in Rust geschriebene Terminal-Workspace Zellij ist in Version 0.44.0 erschienen. Das Release bringt unter anderem nativen Windows-Support, die Anbindung via HTTPS an entfernte Sessions sowie umfangreiche Erweiterungen der Kommandozeilensteuerung für die Automatisierung.
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Wie die Entwickler im offiziellen Blog mitteilen, läuft Zellij nun nativ unter Windows. Der Funktionsumfang entspricht dem der Linux- und macOS-Versionen. Bislang war der Einsatz unter Windows nur über das Windows Subsystem for Linux (WSL) möglich.
Remote-Sessions über HTTPS
Aufbauend auf dem in Version 0.43.0 eingeführten Webserver können Nutzer sich nun direkt aus dem Terminal heraus per HTTPS an eine entfernte Zellij-Session anbinden – ganz ohne Browser. Der Befehl zellij attach genügt dafür. Die Verbindung nutzt den eingebauten Webclient, der sich wie ein Browser gegenüber dem Zellij-Web-Server authentifiziert.
Ergänzend dazu gibt es neuerdings einen Read-Only-Modus für das Session-Sharing. Über zellij watch oder im Browser mit einem speziellen Read-Only-Token können Dritte eine Session ausschließlich lesend verfolgen. Solche Tokens lassen sich per zellij web --create-read-only-token oder über das Share-Plug-in (Strg+O, S) erzeugen. Dieses Feature eignet sich besonders für Lehrveranstaltungen, Demonstrationen, Screencasting oder das Streaming, bei denen Zuschauer den Terminalinhalt beobachten, aber nicht eingreifen sollen.
CLI-Automatisierung deutlich ausgebaut
Zellij 0.44.0 hat die Kommandozeilensteuerung erheblich erweitert. Der Befehl zellij run unterstützt im aktuellen Release Flags wie --blocking, --block-until-exit-success und --block-until-exit-failure, mit denen sich Kommandos konditionell verketten lassen. So lässt sich etwa eine Sequenz aus Tests und anschließendem Release-Build abbilden: zellij run --block-until-exit-success -- cargo test && zellij run --blocking -- cargo build --release.
Neue CLI-Aktionen wie zellij action list-panes liefern detaillierte Informationen zu geöffneten Panes mitsamt IDs, Titeln, ausgeführten Befehlen und Koordinaten. Mit zellij action send-keys lassen sich Tasteneingaben an bestimmte Panes senden, zellij action dump-screen gibt den aktuellen Viewport oder den Scrollback-Buffer aus. Über zellij subscribe können externe Tools Echtzeit-Updates aus der Session abonnieren. Hinzu kommen verbesserte Befehle für detach und switch-session sowie die Möglichkeit, Floating Panes atomar ein- und auszublenden. Pane- und Tab-IDs werden nun als Rückgabewerte geliefert, was die Skript-Integration erleichtert.
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Neuer Layout-Manager und Bedienverbesserungen
Der überarbeitete Layout-Manager lässt sich über Strg+O, L aufrufen. Nutzer können Layouts in neuen Tabs öffnen, auf den aktuellen Tab anwenden oder den Zustand eines Tabs als neues Layout aufzeichnen. Der ebenfalls neu gestaltete Session-Manager fasst das Erstellen neuer Sessions, das Anhängen an bestehende und das Wiederherstellen beendeter Sessions in einer einzigen Ansicht mit Fuzzy Finding zusammen.
Darüber hinaus lassen sich Pane-Grenzen neuerdings mit der Maus oder per Strg+Scrollrad verschieben. Dateipfade in Compiler-Ausgaben oder Logdateien erkennt Zellij automatisch und öffnet sie per Klick.
Neue Rust-APIs
Für Plug-in-Entwickler stellt Version 0.44.0 neue Rust-APIs bereit. Sie ermöglichen unter anderem den Zugriff auf Scrollback-Inhalte anderer Panes, das Hervorheben von Text im Viewport, das Setzen von Pane-Farben sowie das Auslesen von Umgebungsvariablen und das Auslösen von Session-Saves. Da neue UI-Funktionen in Zellij grundsätzlich als Erweiterungen umgesetzt werden, stehen diese APIs auch externen Plug-ins zur Verfügung.
Siehe auch:
(fo)
Entwicklung & Code
Google schiebt die Gaming-Umgebung Agones in die CNCF
Die Gaming-Erweiterung für Kubernetes, Agones, kommt zur Cloud Native Computing Foundation (CNCF) und startet dort im Status einer Sandbox.
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Laut CNCF-Blog ist das Open-Source-Projekt ein fester Bestandteil der Games-Industrie, der erste offizielle Partner war von Anfang an Ubisoft. 250 Entwicklerinnen und -Entwickler beteiligen sich an Agones, was sich unter dem Dach der CNCF weiter ausbauen soll.
Das von Google 2017 ins Leben gerufene Projekt dient dem Bereitstellen von Multi-Player-Games in der Kubernetes-Welt. Entwicklerinnen und Entwickler brauchen damit eine Anwendung nur einmal zu bauen und können sie überall bereitstellen, wobei sowohl lokale als auch Cloud-Komponenten zum Einsatz kommen können.
(who)
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