Digital Business & Startups
After Inject, ANABOX smart, Brot Stöcki, Butteboard, Nylam, ROOTERY Coffee treten vor die Löwen
#DHDL
Die Löwen brüllen wieder! An diesem Montag geht es bei Vox erneut in “Die Höhle der Löwen”. In der aktuellen Folge pitchen After Inject, ANABOX smart, Brot Stöcki, Butteboard, Nylam und ROOTERY Coffee.

In der erfolgreiche VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) dreht sich in der mittlerweile 19. Staffel wieder alles um spektakuläre Geschäftsideen, außergewöhnliche Pitches und umkämpfte Deals. Zur Löwen-Jury gehören in dieser Frühjahrs-Staffel der Regal-Löwe Ralf Dümmel, die Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, der Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, die Beauty-Löwin Judith Williams, die Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und der Startup-Löwe Frank Thelen.
Die DHDL-Startups der Woche
After Inject aus Berlin
Vom Polizeidienst in die Beauty-Welt: Laura Valentin (29) hat ihren sicheren Job als Kriminalpolizistin aufgegeben, um ein eigenes Kosmetik-Startup aufzubauen. Ihre Mission: eine natürliche Alternative zu Botox. Mit ihrem Unternehmen After Inject präsentiert sie in der Höhle ein Natur-Botulinum Serum, das Falten sichtbar reduzieren soll – ganz ohne Spritzen. Die Gründerin setzt dabei auf einen eigens entwickelten Wirkstoffkomplex aus drei Komponenten, die die Haut glätten und straffen sollen. Eine Wirksamkeitsstudie soll die Effekte belegen. Die Anwendung ist simpel, das Versprechen groß und die Zahlen beeindruckend: Bereits im vergangenen Jahr hat Laura mit ihrer Anti-Aging-Linie rund zwei Millionen Euro Umsatz erzielt, und das profitabel. Verkauft wird aktuell vor allem online über den eigenen Shop und Plattformen wie Amazon. Doch in der Höhle zählt nicht nur Umsatz. Die Löwen haken kritisch nach: Wie tief geht Lauras Produktwissen wirklich? Wie belastbar ist das Konzept hinter der „natürlichen Botox-Alternative“? Und kann sie ihr stark marketinggetriebenes Business langfristig erfolgreich weiterentwickeln? Für 200.000 Euro bietet die Gründerin zehn Prozent ihrer Firma an und hofft, mit einem Deal den nächsten Wachstumsschritt zu erreichen. Ob Laura Valentin die Löwen mit ihrer Mischung aus Performance-Marketing und Beauty-Innovation überzeugen kann?
ANABOX smart aus Leipzig
Für viele Familien ist es eine ständige Sorge: Nimmt Oma wirklich ihre Medikamente – und zwar richtig? Was passiert, wenn eine Dosis vergessen wird? Genau dieses Problem treibt die Gründer von ANABOX smart an. Robert Gühne (34), Chris Walter (34), Daniel Böber (34) und Jürgen Burkert (66) präsentieren einen Medikamentenspender, der nicht nur den Alltag älterer Menschen erleichtern soll, sondern auch Angehörigen ein Stück Sicherheit zurückgibt. „Wir wollen älteren Menschen dabei helfen, länger allein selbstständig zu leben“, ist das Ziel der Gründer. Sie sprechen damit ein Thema an, das Millionen Familien betrifft. Das System funktioniert denkbar einfach: Die Box blinkt und signalisiert, wann Medikamente eingenommen werden müssen. Sensoren erfassen, ob die Entnahme tatsächlich erfolgt ist. Über eine App können Angehörige in Echtzeit nachvollziehen, ob alles planmäßig läuft und werden automatisch benachrichtigt, wenn eine Dosis vergessen wird. Besonders praktisch: Das Gerät funktioniert komplett eigenständig ohne WLAN oder komplizierte Einrichtung durch die Nutzer selbst – ein entscheidender Vorteil für die ältere Zielgruppe. Die gesellschaftliche Relevanz ist hoch: Laut Weltgesundheitsorganisation nimmt etwa die Hälfte aller Patienten ihre Medikamente nicht korrekt ein. Mit ANABOX smart wollen die Gründer dieses Problem gezielt lösen und gleichzeitig Angehörige entlasten. Für 180.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen auf einen starken Vertriebspartner, um ihr Produkt erfolgreich im Markt zu etablieren. Ob die Löwen das Potenzial der smarten Medikamentenhilfe erkennen?
Battle-Pitch
Auch in dieser Staffel gibt es wieder den Battle-Pitch: Zwei Gründer(-teams) treten dabei im jeweils einminütigen Kurzpitch gegeneinander an – doch nur eines von beiden bekommt die Chance, den Löwen sein Produkt in voller Länge zu präsentieren. Wer darf um einen Deal kämpfen und wer muss „Die Höhle der Löwen“ sofort wieder verlassen?
Brot Stöcki aus Hagen
Christian Nowack (41)
Angebot: 10.000 Euro für 13 Prozent der Firmenanteile
Butteboard aus Wipperfürth
Daniel Muntean (44)
Angebot: 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile
Krasse Fehlentscheidung? In der fünften Folge steht erneut ein Gründer-Battle an: Im 60-Sekunden-Pitch tritt Christian Nowak (41) mit seinem Produkt Brot Stöcki gegen Daniel Muntean (44) und sein Butterboard an. Während der Verlier den Tränen nahe ist, atmet der Gewinner erleichtert auf. Doch die Euphorie verpufft schnell. Tech-Investor Frank Thelen findet klare Worte für das Siegerprodukt und rät dem Gründer, es sofort einzustellen. Haben die Investoren im Battle auf den falschen Gründer gesetzt?
Nylam aus Heilbronn
Ein kleiner Riss, ein falscher Moment und schon ist sie da: die Laufmasche. Für viele Frauen ein alltägliches Ärgernis, das nicht nur Nerven kostet, sondern auch für tonnenweise Müll sorgt. „Strumpfhosen werden millionenfach verkauft und genauso schnell wieder weggeworfen. Das müssen wir ändern“, erklären Arta (32) und Mergim (34) Klimenta. Das Ehepaar möchte ein scheinbar banales Produkt neu denken und präsentiert mit Nylam in der Höhle eine Lösung, die Strumpfhosen deutlich widerstandsfähiger machen soll. Ihre Idee: ein spezielles Spray, das die feinen Fasern von Strumpfhosen stärkt und so vor Beschädigungen schützt. Die Anwendung ist einfach: Aufsprühen, trocknen lassen und schon sollen die Textilien robuster gegenüber Reibung und kleinen Belastungen sein. Der Effekt wird direkt vor den Löwen demonstriert: Während unbehandelte Strumpfhosen bereits bei leichter Beanspruchung reißen, zeigt sich die behandelte Variante deutlich widerstandsfähiger. Neben dem praktischen Nutzen sehen Arta und Mergim vor allem einen nachhaltigen Ansatz: Weniger kaputte Strumpfhosen bedeuten auch weniger Ressourcenverbrauch und weniger Abfall. Doch reicht ein cleveres Produkt allein aus? Die Löwen hinterfragen vor allem das Geschäftsmodell und die Vermarktungsstrategie. Für 100.000 Euro bieten die Gründer 30 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen, gemeinsam mit einem Investor den Weg in den Massenmarkt zu schaffen. Ob aus einem Alltagsproblem ein Millionenbusiness werden kann?
ROOTERY Coffee aus A-Reitdorf bei Salzburg
Eine echte Überfliegerin in der Höhle: Bereits mit 17 gegründet, Studium parallel zum Abi – und jetzt steht sie mit gerade einmal 18 Jahren vor die Löwen. Angelina Widmann scheut keine Herausforderung! ROOTERY Coffee heißt ihr Produkt: der erste Kapselkaffee ganz ohne Bohnen. Denn für die angehende Abiturientin steht fest: Klassischer Kaffee passt für sie nicht mehr in eine nachhaltige und faire Welt. Zu groß seien die ökologischen Belastungen durch lange Transportwege, zu kritisch die sozialen Bedingungen beim Anbau. „Für mich ist das nicht nur eine Kapsel – es ist eine Revolution, die in meinem Kinderzimmer begonnen hat und jetzt groß werden soll“, sagt die Gründerin. Stattdessen kommt geröstetes Wurzelgranulat in die Tasse. Die geröstete Zichorienwurzel soll ein kaffeeähnliches Aroma liefern, ist koffeinfrei und enthält zudem Ballaststoffe sowie Antioxidantien. Der Herstellungsprozess ist dabei bewusst nachhaltig gedacht: kurze Transportwege, pflanzlicher Rohstoff aus Europa und kompostierbare Kapseln. Zusätzlich verfolgt das Startup einen sozialen Ansatz. Pro verkaufte Packung wird eine Mahlzeit für ein Kind in Not finanziert. Kann die Jung-Unternehmerin beim Löwenrudel auch geschmacklich punkten? Für 85.000 Euro bietet Angelina 25 Prozent ihres Unternehmens und hofft auf einen Partner, der ihre Vision groß macht.
Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.
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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer
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Wissensverlust in Firmen: Deutschlands Krise beginnt im Chefbüro
186.000 Firmen stehen vor der Nachfolge – und riskieren dabei den Verlust ihres wichtigsten Wissens. Ein Gründer will das mit KI verhindern.
Deutschland steuert auf eine Nachfolgewelle zu: Bis 2030 suchen rund 186.000 Unternehmen einen neuen CEO. Für Unternehmen und den deutschen Mittelstand ist das eine Herausforderung. Denn: Wer eine Firma übernimmt, sieht in der Regel nur die expliziten Daten: CRM-Listen, Auftragsbestände und operative KPIs.
Doch das kritische interne Wissen ist oft nicht sichtbar. Warum ein Kunde bestimmte Sonderkonditionen habe, wie informelle Entscheidungswege den Arbeitsalltag prägen würden oder warum ein Prozess gut laufe – bleibe für den neuen CEO meist unsichtbar. „Das gesamte Know-how einer Firma erfasst keine KI-Suche, weil es in den Köpfen der Menschen steckt“, sagt Oliver Diekmann.
Mit seinem Startup Wingmaite setzt Diekmann genau dort an: Es entwickelt eine KI-Plattform, die implizites Unternehmenswissen – also das Know-how aus den Köpfen der Mitarbeiter – erfasst, strukturiert und für Nachfolger nutzbar macht, um Wissensverluste bei Übergaben zu verhindern.
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Warum das Wissen bei der Übergabe verloren geht
Das Risiko für den Verlust wichtigen Wissens sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Früher wäre die interne Nachfolge der Standard gewesen: Der Sohn oder die Tochter wuchs über Jahre in das Geschäft hinein, kannte die Kunden beim Namen und hatte die informellen Abläufe im Gedächtnis. Heute allerdings würden fast 50 Prozent der Nachfolger aus dem externen Bereich stammen.
Laut Diekmann würden viele Nachfolger beim Eintritt in ihre neue Rolle dann einen entscheidenden Fehler machen: Sie kommen in das Unternehmen, betrachten die Bilanz, scannen die Kennzahlen und beginnen sofort damit, die bestehenden Strukturen aufzubrechen. „Viele wollen sofort etwas ändern, und das ist der größte Fehler, weil sie das Unternehmen selbst noch nicht wirklich verstehen“, sagt er.
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„Wenn ein Inhaber 40 Jahre lang das CRM quasi im Kopf und per Handy geführt hat, gibt es für den Nachfolger keinerlei Dokumentation darüber, welche Erfahrungen zu bestimmten Entscheidungen geführt haben“, so Diekmann. Dieser Wissensverlust sei für Unternehmen nicht nur ein organisatorisches Problem, sondern ein reales wirtschaftliches Risiko. Die operative Basis der Firma könne mit dem Ausscheiden des Gründers verloren gehen.
Vier Tipps für eine erfolgreiche Übergabe
Damit bei der Übergabe wichtiges Wissen nicht verloren gehe, sondern Basis für den nächsten Wachstumsschritt sei, sollten Nachfolger laut Diekmann folgende vier Punkte berücksichtigen:
- Erst verstehen, dann transformieren: Ein neuer Inhaber sollte sich bewusst sechs bis neun Monate Zeit nehmen, bevor er große Transformationen oder Kurswechsel anstößt, meint Diekmann. Erst wenn die informellen Entscheidungsbäume und die kulturellen Feinheiten der Belegschaft verinnerlicht worden sein, ließe sich Dinge sinnvoll und respektvoll verändern, ohne das Vertrauen der Mitarbeiter zu beschädigen.
- Implizites Wissen systematisch sichern: Prozesse in gewachsenen Unternehmen funktionieren oft nach dem ungeschriebenen Gesetz: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Wer dieses Wissen nicht aktiv abfrage, laufe blind in Probleme, sagt Diekmann. Hier helfe es, Mitarbeitende einfach „laut denken“ zu lassen, um die Logik hinter täglichen Entscheidungen zu protokollieren, statt nur die Ergebnisse zu dokumentieren.
- Wissenstransfer als Prozess, nicht als Event: Auch wenn der Gründer per Beratervertrag noch für ein Jahr an Bord bleibe, reiche die bloße Anwesenheit oft nicht aus, um tiefes Kontextwissen zu übertragen. Ein sauberer Übergabeprozess müsse über Monate geplant werden – unterstützt durch Werkzeuge, die über klassische Wissensdatenbanken hinausgehen und das implizite Wissen greifbar machen.
- Fokus über den CEO hinaus: Das wertvolle Wissen liege niemals allein beim Gründer, sondern verteile sich über alle Schlüsselrollen. Wer bei der Übergabe nur den Chef befrage, verliere essenzielle Informationen aus dem Vertrieb, dem Einkauf oder der Produktion, die für die langfristige Kundenbindung entscheidend sind, meint Diekmann.
Technologie als Brücke zwischen den Generationen
Tools, wie der von Diekmann entwickelte „Context-Layer“, könnten hier helfen, um die Hemmschwellen bei der Sicherung des Wissens zu senken. Der Context Layer sei dabei ein Tool, das aus bloßen Daten das nötige Firmenwissen und den Zusammenhang dahinter herstelle. Mitarbeiter könnten hier ihr Wissen für die nachfolgende Generation „ablagern“. „Wir sehen, dass Leute mit einer KI offener und detaillierter sprechen als mit ihrem direkten Vorgesetzten, weil sie nicht in einer Rechtfertigungshaltung sind“, sagt Diekmann.
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160.000 Bewerbungen – und dieser Investor sucht nur nach einem Skill
160.000 Menschen bewarben sich bei Frühphaseninvestor Antler. Doch nicht die beste Idee entschied – sondern, wer diese Eigenschaft mitbringt.
In unserem Podcast Royal GS ging es diesmal in die Welt von Early-Stage-Venture-Capital – mit einem Gast, der täglich erlebt, wie aus Ideen Unternehmen werden (oder eben nicht): Christoph Klink, Partner bei Antler.
Hört die Folge hier: Spotify und Apple Podcast
Antler gilt als einer der aktivsten Frühphaseninvestoren weltweit. Mit Präsenz in 27 Städten und über 1300 Investments.
160.000 Bewerbungen – und was übrig bleibt
„Wir sehen mittlerweile pro Jahr so 160.000 Applications weltweit. Das ist krass“, zeigt er sich selbst beeindruckt. „Davon laden wir 2000 bis 3000 zu uns ins Büro ein. Und dann machen wir am Ende um die 300 bis 400 Investments, keine feste Quote.“
Diese Zahlen zeigen: Erstens, wie enorm der globale Gründerdrang ist. Zweitens, wie selektiv der Prozess tatsächlich abläuft. Selbst bei einem der aktivsten Frühphaseninvestoren. Es geht nicht darum, ein festes Investmentziel zu erfüllen, sondern die richtigen Personen zu finden.
Ideen haben alle, grit nicht
Wie Antler Gründer und Gründerinnen auswählt? Klink räumt mit einem der größten Mythen im Startup-Ökosystem auf:
„Weniger danach, ob wir das Problem, woran sie arbeiten, zu diesem Zeitpunkt schon unfassbar spannend finden.“ Stattdessen blicket er auf Eigenschaften, die sich kaum in Pitchdecks zeigen lassen. Eine Person passe am ehesten, „weil die grit hat, sagt man im Englischen, also kann sich durchbeißen und hat da irgendwie Freude dran.“
„Grit“ – die Kombination aus Ausdauer, Belastbarkeit und intrinsischer Motivation – ist für Antler entscheidend. Es geht um Menschen, die nicht bei Gegenwind umfallen, sondern Widerstände sportlich nehmen.
Entscheidend ist, wer weitermacht
Konkreter gesagt: „Die ist bereit, sich 50 Neins zu holen und sich nochmal 50 Neins zu holen. Bis dann irgendwie der oder die erste Ja sagt.“
Das ist Startup-Realität jenseits von LinkedIn-Erfolgsposts. Ablehnung gehört zum Alltag – bei Kunden, Investoren, Partnern. Entscheidend ist nicht, wer ein Nein bekommt, sondern wer weitermacht.
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Die KI-Revolution frisst ihre Kinder: Deepl streicht 250 Mitarbeiter
DeepL-CEO Jarek Kutylowski beschreibt, warum klassische Unternehmensstrukturen aus seiner Sicht nicht mehr funktionieren.
Der deutsche KI-Übersetzer DeepL baut rund 250 Stellen ab. Das betrifft rund ein Viertel der Angestellten. CEO und Gründer Jarek Kutylowski begründet den Schritt in einem ungewöhnlich offenen Statement mit dem rasanten Wandel durch Künstliche Intelligenz.
„Wir erleben gerade einen massiven strukturellen Wandel darin, welche Arbeit existiert, wer sie macht und wie viele Menschen dafür gebraucht werden“, schreibt Kutylowski. KI sei nicht nur ein Produktivitäts-Tool, sondern verändere grundlegend, wie Unternehmen aufgebaut werden.
Deepl wolle künftig deutlich „AI-native“ arbeiten: kleinere Teams, weniger Hierarchien, schnellere Entscheidungen. KI soll tief in alle Prozesse integriert werden – von Produktentwicklung bis Vertrieb. Einzelne Personen könnten dadurch Arbeit erledigen, für die früher ganze Teams nötig gewesen seien.
Besonders deutlich wird der CEO bei der Frage, ob die bisherige Struktur von Deepl noch funktioniere: „Die ehrliche Antwort war: Nein. Was uns hierher gebracht hat, wird uns nicht dorthin bringen, wo wir hinmüssen.“
Gleichzeitig investiert DeepL weiter in neue KI-Produkte. Das Unternehmen übernimmt das Team des US-Audio-Startups Mixhalo und eröffnet ein Büro in San Francisco. Vor allem Echtzeit-Sprachübersetzung sieht Deepl als nächstes großes Wachstumsfeld.
Zum Ende seines Statements beschreibt Kutylowski eine Arbeitswelt, in der klassische Spezialisierung an Bedeutung verlieren könnte. Künftig seien vor allem Urteilsvermögen, Fokus und Eigenverantwortung gefragt.
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