Apps & Mobile Entwicklung
Verschlüsselungstool wird 10 Jahre: Cryptomator 1.19.0 feiert Jubiläum mit vielen Neuerungen

Cryptomator feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Passend dazu haben die Entwickler Version 1.19.0 veröffentlicht, die zahlreiche Neuerungen mit sich bringt – darunter eine Selbstaktualisierung und eine verbesserte Barrierefreiheit. Auch die Sicherheit der Software wurde mit einigen Änderungen weiter gestärkt.
Verschlüsselung nicht nur für Cloud-Nutzung
Cryptomator ermöglicht die Verschlüsselung von Dateien, Ordnern und Metadaten wie Ordner- und Dateinamen. Anders als Verschlüsselungsanwendungen wie VeraCrypt legt die Software die Daten dabei nicht in Container-Dateien ab, sondern verschlüsselt sie dateibasiert. Das macht Cryptomator besonders für die Sicherung von Dateien in Cloud-Speichern beliebt, vor allem wenn diese keine eigenen sicheren Verschlüsselungsmethoden bieten.
Lange Zeit war die Anwendung ein direkter Konkurrent zu Boxcryptor, das allerdings Ende 2022 von Dropbox übernommen wurde und für Neukunden seitdem nicht mehr zur Verfügung steht.
Kleine, aber nützliche Neuerungen
Mit der neuen Version erhält das Verschlüsselungstool einen Mechanismus zur Selbstaktualisierung, der sowohl dmg-Dateien für macOS als auch mit Flatpak-Dateien universelle, distributionsunabhängige Pakete für Linux-Anwendungen unterstützt. In den App-Benachrichtigungen lassen sich nun Dateien markieren, die für Hub-Tresore verwendet werden. Für eine verbesserte Barrierefreiheit kann die neue Iteration der App zudem für die Verwendung mit einem Screenreader angepasst werden.
Unter Linux wurde zudem ein neues Keychain-Backend mit Secret Service API eingeführt, macOS hat stattdessen neue Liquid-Glass-Symbole erhalten.
Verbesserte Sicherheit
Auch in Sachen Sicherheit hat sich einiges getan: Cryptomator lädt beim Programmstart ab sofort keine benutzerdefinierten Plugins mehr. Wer diese weiterhin nutzen möchte, muss zunächst das Plugin-Verzeichnis in der Admin-Konfiguration angeben. Gleiches gilt für die benutzerdefinierte App-Startkonfiguration unter Windows, die ebenfalls standardmäßig deaktiviert wurde. Darüber hinaus wurden zahlreiche Abhängigkeiten der genutzten Bibliotheken aktualisiert.
Mini-Fehlerbehebung
Zwei Fehler wurden ebenfalls behoben: Bislang wurden die Menüpunkte „Passwort zurücksetzen“ und „Wiederherstellung“ auch für Tresore ohne Masterkey-Datei angezeigt, was nun korrigiert ist. Zudem schlug die Wiederherstellung der Tresorkonfiguration fehl, wenn ein Verzeichnis anstelle einer Datei ausgewählt wurde.
Alle Änderungen lassen sich den ausführlichen Release Notes entnehmen.
Ab sofort verfügbar
Cryptomator 1.19.0 ist ab sofort über die Projektseite auf GitHub erhältlich. Alternativ kann die Anwendung zur Verschlüsselung von Dateien und Ordnern auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,6 Sterne
Cryptomator verschlüsselt Dateien in Cloud-Speichern wie OneDrive, Google Drive und Dropbox.
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Sinken jetzt die Preise für Notebooks?
Mit einem Handy-Prozessor in einem Notebook-Gehäuse setzt Apple die Konkurrenz, aber auch Chip- und Software-Hersteller unter Druck: Welche Strategie ist die beste Antwort auf das neue MacBook Neo von Apple?
Apple schafft es immer wieder, seinen Produkten – im Vergleich zu konkurrierenden Angeboten – die Aura des Besonderen zu verleihen. Gerade unter Modebewussten und Kreativen genießt die Marke einen hohen Stellenwert. Aufgrund der hohen Preise, die für Smartphones und Tablets, aber auch Notebooks und Uhren verlangt werden, blieb jedoch stets genug Platz für die Konkurrenz. Selbst das günstige iPhone 17e ist mit mindestens 699 Euro noch so teuer, dass der preisliche Abstand zu Smartphones der Konkurrenz mit vergleichbarer Leistung groß bleibt.
Auch bei Notebooks galt bisher diese Marktordnung. Selbst einfache MacBooks kosteten deutlich mehr als günstige PC-Notebooks. Mit der Vorstellung des MacBook Neo stellt Apple diese bisherige Marktaufteilung jedoch in Frage – und hat die Branche damit in Aufruhr versetzt, wie Nick Wu, Finanzvorstand (CFO) bei Asus, auf einer Investorenkonferenz durchblicken ließ.
Antwortet Microsoft mit einem abgespeckten Surface Laptop?
Demnach suchen nicht nur die Hersteller von Notebooks nach Möglichkeiten, um besser mit dem billigsten Apple-Notebook zu konkurrieren. Selbst die Chiphersteller AMD, Intel und auch Qualcomm suchen offenbar nach Strategien, wie sie dem neuen Billig-MacBook entgegentreten können. Schließlich könnte der niedrige Preis dazu führen, dass Apple signifikante Marktanteile hinzugewinnt und damit auch die Chipverkäufe von AMD, Intel und Qualcomm sinken.
Wu rechnet daher mit dem einen oder anderen Nachahmer – es wäre nicht das erste Mal. Interessenten könnten sich also unter Umständen auf ein wachsendes Angebot gut verarbeiteter Notebooks freuen, die mit begrenzter Ausstattung, aber vergleichsweise niedrigen Preisen aufwarten.
Ein Kandidat hierfür wäre etwa Microsoft, das sich bei seinen Surface-Notebooks bereits am Design der MacBooks orientiert. Allerdings steht sich der Konzern (und andere Hersteller) dabei mit seinem aktuellen Betriebssystem selbst im Weg. Windows 11 wirkt auf einfachen PC-Systemen schnell etwas träge. Leistungsstarke Chips dürften den Endkundenpreis ohne satte Rabatte jedoch schnell über kritische Preispunkte treiben.
Mit besserer Ausstattung punkten
Bei Asus scheint man daher eher über die Ausstattungsmerkmale angreifen zu wollen. Denn nicht nur der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte beim MacBook Neo nicht sonderlich groß. Gerade wenn KI-Anwendungen eine größere Rolle spielen und lokal betrieben werden sollen, ist das wenig. Auch der Datenspeicher dürfte mit einem Fassungsvermögen von 256 Gigabyte schnell an seine Grenzen stoßen. Zumal ein Aufrüsten des Speichers kaum möglich sein dürfte. Zudem könnte die auf zwei USB-C-Ports reduzierte Auswahl an Anschlüssen produktiven Nutzern Probleme bereiten.
Eines hat Apple jedenfalls geschafft: Trotz der nach wie vor angespannten Lage bei der Produktion von Speicherchips, die zuletzt für branchenweite Preissteigerungen gesorgt hat, können Interessenten an einem neuen Notebook künftig vor allem im unteren Preisbereich auf bessere Angebote hoffen.
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IDC-Prognose von -11,3%: PC-Markt durch Speicherkrise und Konflikte vor dem Absturz

Monatlich werden die Prognosen für den PC-Markt nach unten korrigiert. Aus 2,4 Prozent Rückgang als Vorhersage für das Jahr 2026 sind in der aktualisierten Form nun bereits 11,3 Prozent geworden. Da die Speicherkrise aber wohl bis ins nächste Jahr reichen wird, sind die weiteren Aussichten auch alles andere als rosig.
Die letzten Zahlen zum Smartphone-Markt hatten bereits ähnliche Töne anklingen lassen: Mit einem erwarteten Rückgang von 12,9 Prozent spielen die mobilen Geräte in einer ähnlichen Liga wie nun auch die PC-Systeme. Ein Rückgang von 11,3 Prozent bei diesen und 7,6 Prozent bei Tablets stellt zudem aber nur die Momentaufnahme von Anfang März dar, als der Konflikt um den Iran noch nicht eskaliert war. Die Tendenz ist mit jetzigem Wissen deshalb bereits vermutlich noch etwas düsterer geworden.
Die hohen Preise für DRAM und NAND sind dabei ein großer Faktor, aber auch viele weitere Elemente, die in der ganzen Industrie zu steigenden Kosten führen. Komponenten sind an vielen Stellen knapp, die Lager mitunter leer, die Preise entsprechend hoch. Ein Preistreiber sei auch die Unsicherheit und die Frage, wann es denn wieder besser wird. Diese fehlende Planbarkeit führt am Ende erst einmal zu weiterer Unsicherheit.
So wie Anfang 2025 wird es wohl auf Jahre nicht (wenn überhaupt noch einmal) wieder werden
Letztlich kann genau darauf aktuell auch kein Analyst eine Antwort geben. Die Krise setzte extrem schnell ein und überraschte nahezu alle, keine Vorhersage ging vor einem Jahr auch nur ansatzweise in diese Richtung. Der eingängige Tenor ist deshalb auch bei IDC, dass 2027 wohl noch ein tiefes Tal bleibt, es eventuell ab 2028 besser wird – so zumindest die Hoffnung. Zurück auf ein Niveau von Anfang 2025 wird es aber wohl lange nicht mehr, wenn überhaupt noch einmal in den nächsten Jahr gehen. Stattdessen werden sich Kunden auf lange Zeit mit höheren Preisen in dem Bereich und vielen anderen abfinden müssen.
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iPhone Fold überrascht: Dieses nützliche Feature fehlt
Apples faltbares iPhone soll im Herbst erscheinen. Nun gibt es neue Details zu Hard- und Software. Viele Nutzer werden jedoch vor allem ein Feature vermissen, das Apples Smartphone seit Jahren besonders macht.
Bereits im Jahr 2019 präsentierte Samsung das erste Galaxy Fold. Mehr als sieben Jahre später soll Apple nun angeblich geplant haben, ein eigenes Foldable vorzustellen. Im kommenden September soll das bislang als „iPhone Fold“ bezeichnete faltbare Smartphone erscheinen. Doch neben der reinen Hardware muss Apple natürlich auch die Software an das neue Format anpassen. Vor allem im Hinblick auf das große Innendisplay, das ungefähr den Dimensionen eines iPad mini ähneln soll, ist Entwicklungsarbeit nötig. Nun nennt Bloombergs Mark Gurman neue Details zu Hard- und Software.
iPhone Fold: iOS ist gekommen, um zu bleiben
Auf den ersten Blick dürften einige Apple-Fans erwartet haben, dass der iPhone-Hersteller ganz einfach bei Nutzung des großen inneren Displays auf die von iPadOS bekannten Features zurückgreifen wird. Das wird laut Gurman aber nicht der Fall sein. Die neue Oberfläche, die Apple mit iPadOS 26 eingeführt hat und eine Darstellung mehrerer App-Fenster erlaubt, soll es im faltbaren Smartphone nicht geben.
iPad-Apps sollen auf dem iPhone ebenfalls nicht laufen. Es soll aber möglich sein, zwei iPhone-Apps nebeneinander zu öffnen. Damit ähnelt es den Features von Samsung, Google und anderen Anbietern von Foldables.
Beim Design der eigenen Apps arbeitet Apple an einigen Anpassungen. Das Layout der Anwendungen wird laut Gurman um eine Seitenleiste auf der linken Seite des Displays erweitert. iPad-Nutzer kennen dieses Design bereits von vielen Tablet-Apps. Dritt-Anbieter können dieses Layout in ihren Apps ebenfalls nutzen. Das Design erinnert in vielerlei Hinsicht an ein iPad mini, das im Querformat benutzt wird.
Die Hardware von Apples erstem Foldable
Gurman nennt neben den Software-Details aber auch technische Daten des iPhone Fold. So soll Apple in der Entwicklungsphase festgestellt haben, dass zwei der wichtigsten Schwächen faltbarer Smartphones mit dem internen Display zu tun haben: Es ist häufig zu schmal und besitzt eine sichtbare Falte in der Mitte.
Über beides wurde bereits in der Vergangenheit diskutiert. Frühere Berichte besagen, dass Apple in Kooperation mit Samsung Display einen neuen Weg gefunden hat, um die Falte deutlich zu reduzieren. Gurman bezeichnet diese Lösung als nicht perfekt, aber dennoch gut genug, um dem Unternehmen möglicherweise einen Marketing-Vorteil zu verschaffen.
iPhone Fold: Abschied von Face ID
Im äußeren Display soll außerdem nur ein einzelner Hole-Punch für die Selfie-Kamera vorhanden sein. Die pillenförmige Aussparung, wie wir sie vom aktuellen iPhone kennen, wäre damit Geschichte.
Das bringt uns gleichzeitig zu der Änderung, die für viele Diskussionen sorgen wird: Face ID soll nicht länger vorhanden sein. Stattdessen setzt Apple beim kommenden Smartphone wieder auf Touch ID in der Seitentaste. Der Grund ist das zu dünne Gehäuse. Die Software-Features der Dynamic Island sind aber weiterhin mit an Bord.
Für die Kamera im inneren Display kommt ebenfalls ein ausgestanztes Loch zum Einsatz. Apple soll während der Entwicklung auch eine Kamera unter dem Display getestet haben, doch die Qualität war in diesem Fall nicht gut genug.
Auf der Rückseite des iPhone Fold sollen laut Gurman nur zwei Kameras zu finden sein. Die beiden aktuellen Pro-Modelle nutzen hingegen drei Sensoren. Unter anderem aufgrund des großen internen Displays, das bessere Produktivitäts-Features ermöglicht, sieht Apple das Foldable dennoch als neues High-End-Modell oberhalb des Pro Max. Dies zeigt sich auch im erwarteten Preis von rund 2.000 US-Dollar.
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