Künstliche Intelligenz
Vivo X300 Ultra: High-End-Kamera mit teurem Zubehör
Dieses Smartphone ist nichts für Sparfüchse, dafür ist es mit knapp 2000 Euro viel zu teuer. Das X300 Ultra vom hier weniger bekannten Hersteller Vivo ist allerdings mindestens dann einen zweiten Blick wert, wenn es ein Smartphone mit einer besonderen Kamera sein soll.
Das Vivo X300 Ultra trägt den derzeit wohl höchsten Kamerahügel aller Smartphones auf dem Rücken, er ragt mehr als 8 Millimeter aus der Rückseite hervor. Als Designelement rückt er das Telefon damit weit in Richtung Kamera. Der Herstellerschriftzug ist so aufgebracht, dass er im Querformat zu lesen ist. Die Rückseite unseres Testmusters besteht aus mattem Glas in einem dezenten Grünton, das untere Viertel ist farblich leicht abgesetzt. Das gesamte Gerät ist makellos verarbeitet und wirkt hochwertig.
Schüttelt man das Smartphone, hört man dennoch deutliches Klappern. Dafür sind die großen Kameraobjektive und deren optische Stabilisatoren verantwortlich, die sich im inaktiven Zustand im Gehäuse bewegen. So ein Klappern ist bei den meisten Smartphones zu hören, vor allem bei solchen mit aufwendigen Kamerasystemen, beim Vivo X300 Ultra ist das jedoch laut. Mit 237 Gramm zählt das große Smartphone auch zu den schwereren Modellen. Nach IP68/IP69 geschützt, machen ihm Staub und Wasser nichts aus.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Vivo X300 Ultra: High-End-Kamera mit teurem Zubehör“.
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Künstliche Intelligenz
„Factorio“: Mit Version 2.1 endet die aktive Weiterentwicklung
Das kommende Update 2.1 wird der letzte große Patch für „Factorio“ sein, hat Entwickler Wube Software in einem Blogeintrag mitgeteilt. Danach will das tschechische Studio zur Langzeitpflege der Sci-Fi-Fabriksimulation wechseln.
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Im Blog-Eintrag schreibt das Studio, nach dem Update 2.1 werde man sich auf Bugfixes, Plattformkompatibilität und Modding-Verbesserungen konzentrieren. „Wir sind der Meinung, dass wir einen guten Punkt erreicht haben, um die aktive Gameplay-Entwicklung abzuschließen“, heißt es darin.
Update 2.1 soll Komfort-Verbesserungen, kleinere neue Features, Bugfixes und Spielpolitur enthalten. Neue Planeten, Feinde oder Forschungsbäume werde es nicht geben. Das Studio gibt sich insgesamt mit dem aktuellen Stand des Spiels zufrieden, Progression und Balance stimmten weitgehend.
Ende Juni als Experimental
Nach einer abschließenden Closed-Beta-Phase soll 2.1 bis Ende Juni als Experimental-Version bereitgestellt werden. Wer das Update testen möchte, muss es über Steam manuell aktivieren. Die Testphase vor dem Release soll Mod-Autoren ausreichend Zeit geben, ihre Mods für den noch nicht terminierten finalen Release von 2.1 anzupassen.
„Factorio“ erschien im Februar 2016 im Early Access und wurde im August 2020 als Version 1.0 veröffentlicht. Im Oktober 2024 erhielt das Spiel mit dem Release von „Space Age“ und dem 2.0-Update eine große Erweiterung: „Space Age“ fügte vier neue Planeten hinzu, die jeweils eigene Mechaniken mitbringen.
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„Factorio“ gehört zu den ersten und erfolgreichsten Fabriksimulationen – viele sehen in dem Titel den Urvater des Genres, dem heute Dutzende Spiele nacheifern. Aus der Vogelperspektive errichten Spieler Fabriken, Fließbänder und Logistikketten, um Rohstoffe zu High-Tech-Produkten zu verarbeiten. Das Spiel ist bekannt für seine kompromisslose Komplexität. Im Gegensatz zum ebenfalls beliebten „Satisfactory“ spielt zudem die Verteidigung der Basis gegen Alien-Viecher eine wichtige Rolle.
Wube arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits an neuen Spielprototypen, nennt dazu bisher aber keine weiteren Details.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Bluetooth-Lautsprecher namens „Bomb“: Flugzeug macht über dem Atlantik kehrt
In den USA musste ein Flugzeug umdrehen und zum Startflughafen zurückkehren, weil der Name eines Bluetooth-Geräts als Sicherheitsrisiko gewertet wurde und das Gerät trotz mehrmaliger Aufforderung nicht ausgeschaltet wurde. Das berichtet die Nachrichtenseite NJ.com unter Berufung auf die für den Betrieb von Flughäfen zuständige Port Authority of New York and New Jersey sowie Berichte von Betroffenen. Flug 236 von United Airlines mit 190 Passagieren an Bord war demnach am Samstag vom Flughafen Newark in Richtung Palma de Mallorca gestartet und Stunden später zurückgekehrt.
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Laut einem weiteren Medienbericht war es ein 16-jähriger Passagier, der den gefunkten Namen seines Bluetooth-Lautsprechers „Bomb“ genannt und das Gerät nicht ausgeschaltet hat.
Genervt von „kleinem Witz“
Wie NJ.com unter Berufung auf verschiedene Berichte zusammenfasst, war das Flugzeug etwa eine Stunde in der Luft, als die Passagiere per Durchsage aufgefordert wurden, alle Bluetooth-Geräte sofort auszuschalten. Auf Reddit hat ein angeblich betroffener Mitreisender ausgeführt, dass mehrere weitere Warnungen gefolgt seien, verbunden mit der Drohung, dass andernfalls ein Rückflug nötig sein würde. Der wurde schließlich durchgeführt und in Newark mussten die Passagiere aussteigen und erneut die Sicherheitskontrollen durchlaufen. Erst Stunden später konnte das Flugzeug demnach wieder starten. Es habe Mallorca schließlich erreicht.
Das Flugportal AirLive berichtet unter Berufung auf Mitschnitte der Kommunikation von Fluglotsen, dass der 16-Jährige seinem Bluetooth-Lautsprecher den Namen „Bomb“ als Scherz gegeben habe. Der Name seines Lautsprechers sei auf den Geräten seiner Mitreisenden und der Crew aufgetaucht.
Weiteren Berichten zufolge habe die Crew Flugreisende aufgefordert, ihre Geräte abzuschalten. Während die meisten Mitreisenden der Aufforderung zum Abschalten ihrer Geräte nachgekommen seien, sei der Begriff „Bomb“ aber nicht aus der Geräteliste verschwunden. In der Kabine hätten viele nur gemeint, dass dieser „kleine Witz“ allen an Bord die Reise verdorben habe, heißt es auf Reddit. United Airlines hat gegenüber US-Medien nur erklärt, dass der Flug zurückgekehrt sei, um einem möglichen Sicherheitsproblem nachzugehen.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Mobilfunk-Standard: Auch O2 will 2G 2028 abschalten
Der veraltete Mobilfunk-Standard 2G nähert sich seinem Ende. Der Handynetzbetreiber O2 Telefónica kündigte in München an, die Technik in der zweiten Jahreshälfte 2028 in Deutschland abzuschalten. Vor mehr als 30 Jahren war 2G für Telefonate und SMS eingeführt worden, inzwischen geht es in den Handynetzen aber vor allem um Datenverkehr. Während die Anzahl der Telefonate und SMS sinkt, steigt die Datenmenge immer weiter an.
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2G kann nur minimal Daten transportieren – für eine Mail ohne Anhang dürfte es reichen, für mehr nicht. 2G werde den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht, sagte O2-Technikchef Mallik Rao. „Heute bieten flächendeckende 4G- und 5G-Netze deutlich mehr Leistung für Streaming, mobiles Arbeiten und vernetzte Anwendungen.“ 2G steht für 2. Generation der Mobilfunk-Standards. Es wird auch GSM genannt, dieses Kürzel steht für „Global System for Mobile Communications“.
Die Konkurrenten Vodafone und Deutsche Telekom haben das Ende von 2G ebenfalls für 2028 angekündigt. Durch die Abschaltung werden Frequenzen frei, die die Netzbetreiber für ihre anderen Mobilfunk-Standards nutzen möchten. „So verbessern wir unsere Netze genau dort, wo Menschen und Unternehmen sie jeden Tag brauchen“, sagte Rao.
Folgen der 2G-Abschaltung für Verbraucher
Die Nachfolgetechnologie 3G wurde bereits 2021 abgeschaltet, 2G lief als eine Art Notfall- und Minimalnetz weiter: Wo das Handy sonst nichts empfing, sollten zumindest Anrufe und Kurznachrichten möglich sein. Laut Bundesnetzagentur decken 2G-Antennen von mindestens einem Betreiber 99,78 Prozent der Fläche Deutschlands ab. Inzwischen ist der Ausbau mit modernen Antennen aber weit vorangeschritten, 4G-Antennen erreichen bereits 97,79 und 5G-Antennen 95,29 Prozent der Landesfläche.
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Bis Ende 2028 dürften diese Werte weiter steigen – die Gefahr, dass Handynutzer wegen des 2G-Abschaltens im Funkloch landen, dürfte nicht allzu groß sein. Dass dies beim Waldspaziergang doch mal passiert, ist aber möglich – denn ob dort, wo aktuell noch 2G funkt, in Zukunft 4G oder 5G funkt, ist offen.
Für die meisten Verbraucher ändere sich nichts, behauptet O2. Bis zur Abschaltung bleibe O2 nutzbar. Wer noch immer ein uraltes Handy aus den Nullerjahren nutzt, das nicht mit 4G und 5G kompatibel ist, muss allerdings neuere Technik kaufen. „Für die meisten Verbraucher ändert sich nichts und sie können dem 2G-Ende in der Regel gelassen entgegensehen“, sagte O2-Manager Rao.
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Eine gewisse Bedeutung spielt 2G noch beim sogenannten Internet of Things (IoT), also vernetzten Maschinen und Anlagen. So sind bestimmte Sensoren in Logistikhallen und Industriestandorten über 2G verbunden, etwa für Alarmsysteme oder Feuermelder. Aber auch hier gibt es längst bessere Technik. Die Ankündigung der Abschaltung versteht O2 auch als Signal an Firmen. „Wer heute noch 2G in Geräten oder Anlagen nutzt, sollte die Umstellung jetzt starten“, sagte Rao. „Frühes Handeln senkt das Risiko von Ausfällen und schafft die technologische Grundlage für die nächsten Jahre.“
Vodafone macht Abschaltung in zwei Schritten
Vodafone geht einen etwas anderen Weg. Die Firma möchte 2G zwar ebenfalls 2028 herunterfahren, ein Teil des 2G-Spektrums soll aber bis 2030 bestehen bleiben. Damit sollen Industriefirmen bestimmte IoT-Anwendungen doch noch über den veralteten Funkstandard nutzen können, für normale Handynutzer ist hingegen Schluss. 2030 endet das Angebot auch für die Industriefirmen. „Durch das Abschalten von 2G erhöht sich für LTE und 5G im sogenannten Low Band die verfügbare Bandbreite“, sagte der Technikchef von Vodafone Deutschland, Fabrizio Rocchio. „Daraus resultiert ein Kapazitätsgewinn von rund zehn Prozent.“
(dahe)
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