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Vom Lupin-Macher: Beliebte Thriller-Serie feiert Comeback
Ein unterschätzter Thriller meldet sich mit neuen Folgen zurück – und sorgt plötzlich für einen massiven Streaming-Hype. Was lange als solider Geheimtipp galt, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Serien-Hit entwickelt.
Der erneute Erfolg kommt nicht von ungefähr. Die Serie trifft mit ihrem kompromisslosen Tempo, dichten Spannungsmomenten und einem charismatischen Hauptdarsteller genau den Nerv der Zeit. Gleichzeitig sorgt das Comeback für hitzige Diskussionen. Während viele Zuschauer die neuen Folgen feiern, äußern andere Kritik an einzelnen Wendungen oder Charakterentscheidungen.
Thriller mit Idris Elba feiert Comeback
Idris Elba zeigt mal wieder ganz locker, warum er aus der Action-Liga nicht wegzudenken ist. Mit der Serie „Hijack“ landet er auf Apple TV+ einen echten Volltreffer, der sich rasant in den Charts nach oben geschoben hat. Spannende Story, klares Tempo und Elbas starke Präsenz sorgen dafür, dass man schnell vergisst, wie viele Folgen man eigentlich schon geschaut hat.
Im Mittelpunkt steht erneut ein Ausnahmekonzept: ein Verhandlungsführer, gefangen in einer extremen Situation, unter enormem Zeitdruck und mit ständig wechselnden Machtverhältnissen. Die Handlung wechselt geschickt zwischen intensiven Schauplätzen und psychologischer Spannung. Jede Szene treibt die Geschichte voran, Leerlauf gibt es kaum.
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Darum geht es in der zweiten Staffel von Hijack
Sam Nelson (Idris Elba) scheint einfach kein Glück mit Verkehrsmitteln zu haben. Schon sein Flug von Dubai nach London war ein Albtraum – Entführung, Geiseln, Nervenkitzel pur. Und jetzt? Schlägt das Schicksal erneut zu: In Berlin steigt er in eine U-Bahn und gerät direkt mitten in eine neue Entführung.
Die Bahn ist rappelvoll mit Pendlern, und unter einem der Waggons tickt eine Bombe. Die Entführer stellen klare Bedingungen – die nicht erfüllt werden, und die Explosion ist unvermeidlich. Während die Einsatzkräfte am Boden fieberhaft nach einer Lösung suchen, steckt Sam mittendrin. Jede falsche Bewegung könnte das Drama eskalieren lassen.
Jetzt liegt alles an ihm: Mit Erfahrung und einem kühlen Kopf muss Sam die Situation entschärfen und Hunderte Leben retten. Spannung, Nervenkitzel und Hochdruck-Action – die Uhr tickt, und jede Sekunde zählt. Hinter „Hijack“ stecken George Kay, bekannt durch „Lupin“, und Jim Field Smith, der schon bei „Criminal: UK“ seine Handschrift gezeigt hat. Regie führte neben Jim Field Smith Mo Ali („Montana“), während das Drehbuch ebenfalls von George Kay stammt.
Zwischen Hype und Kritik
Gerade weil nicht alles glatt gebügelt ist, polarisiert die Serie. Manche feiern sie als modernes Thriller-Highlight, andere sehen erzählerische Schwächen. Doch genau diese Uneinigkeit macht den Reiz aus und sorgt dafür, dass über jede neue Folge leidenschaftlich diskutiert wird. Die zweite Staffel von Hijack geht ab dem 14. Januar an den Start und gibt es exklusiv bei Apple TV zu streamen.
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Huawei MatePad 11.5 S (2026) mit mattem Display im Test
Huawei stattet das neue MatePad 11.5 S 2026 mit besserem PaperMatte-Display, mehr RAM, M-Pencil Pro und schnellerem SoC aus. Vor allem das Display überzeugt erneut. Die Akkulaufzeit fällt hingegen kürzer als beim Vorgänger aus. Der Test liefert alle Details.
Huawei bringt das MatePad 11.5 S in einer aktualisierten Version auf den Markt, die abermals über ein verbessertes, mattes PaperMatte-Display verfügt. Optional mit Stift und Keyboard soll das Tablet vor allem auch unterwegs zum Arbeiten oder für Kreative eine Alternative darstellen, denn matte Displays bei Tablets sucht man abseits von Huawei zwar nicht gänzlich vergebens, aber preislich unterbietet Huawei Apple (ab 1.959 Euro) weiterhin um Längen.
Das Huawei MatePad 11.5 S ist in den Farben Grau und Grün ab heute im Online-Store von Huawei und im Handel erhältlich. Je nach Ausführung liegt die unverbindliche Preisempfehlung für das MatePad 11.5 S bei 399 Euro oder bei 499 Euro im Bundle mit dem Huawei Smart Magnetic Keyboard. Der interne Speicher ist immer 256 GB groß. Beim Kauf des Bundles können Kunden den Huawei M-Pencil Pro zu einem Aufpreis von 30 Euro erwerben; ohne Bundle beträgt der Aufpreis 50 Euro. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Preis somit unverändert.
Zum Start erhalten Kunden, die das Huawei MatePad 11.5 S einzeln oder im Bundle mit dem Keyboard im Huawei-Online-Store oder Flagship Store Berlin bis zum 19.02.2026 erwerben, 30 Euro Rabatt auf das MatePad 11.5 S.
Die Neuerungen des MatePad 11.5 S 2026
Da ComputerBase bereits den Vorgänger, das MatePad 11.5 S (2024) im Test hatte, werden in diesem Test insbesondere die Unterschiede zum Vorgänger beleuchtet. Was hat Huawei angepasst, verändert, verbessert oder auch verschlechtert?
Mehr Arbeitsspeicher
Auch wenn die Arbeitsspeicherpreise derzeit nur den Weg nach oben zu kennen scheinen, verbaut Huawei im neuen MatePad 11.5 S (2026) 12 statt bisher 8 GB RAM. Der interne Speicher bleibt mit 256 GB hingegen unverändert. Auf einen zusätzlichen Steckplatz für Speicherkarten müssen Käufer verzichten, was bei dieser Speichergröße noch zu verschmerzen ist.
Klareres PaperMatte-Display
Auch das neue Modell setzt auf ein 11,5-Zoll-PaperMatte-LC-Display mit matter Oberfläche und einem praktischen Seitenverhältnis von 3:2, das erneut eine adaptive Bildwiederholfrequenz von 30 bis 144 Hz unterstützt. Die Auflösung beträgt 2.800 × 1.840 Pixel, was in 291 ppi resultiert. Das Bild ist also gestochen scharf. Auch die Helligkeit des Bildschirms gibt Huawei unverändert mit 500 cd/m² an. Bei der Farbdarstellung kann der Nutzer neben sRGB auch den P3-Farbraum auswählen.
Neu im Vergleich zum Vorgänger ist jedoch die PaperMatte-Beschichtung, die Huawei mit nahezu jedem neuen Tablet verbessert. Beim PaperMatte-Display des MatePad 11.5 S 2026 handelt es sich um dasselbe PaperMatte-Display wie beim MatePad 12 X (2025) (Test). Es handelt sich somit zwar nicht um das augenfreundliche PaperMatte-Display der 3. Generation mit zirkular polarisiertem Licht, das Huawei im neuen MatePad 11,5″ (2025) (Test) einsetzt, sondern um eine angepasste Variante der 2. Generation.
Eine neue Beschichtung reduziert im Vergleich zum Vorgänger somit die Reflexionen und die Oberfläche fällt glatter aus. Im direkten Vergleich fühlt sich das PaperMatte-Display auch anders an und man gleitet mit oder ohne Zubehör noch leichter über die Oberfläche. Generell rutschen Finger und Stifte, anders als man vermuten würde, über die matte PaperMatte-Oberfläche generell leichter als über Glossy-Displays der Konkurrenz.
Auch beim Blick auf das Tablet ist der Unterschied beim Display sichtbar, denn der leicht bläuliche Schimmer, den man im ausgeschalteten Zustand beim Vorgänger sieht, ist nun verschwunden, und bei eingeschaltetem Display wirken insbesondere Objekte und Schrift auf hellem Hintergrund klarer.
Die Vorzüge, dass direkt auf das Display treffendes Licht diffus gebrochen und nicht reflektiert wird, so dass sich das Display etwa auch bei seitlich einfallendem Licht gut ablesen lässt, behält das neue Modell. Dafür wirken matte Displays immer etwas unschärfer als ihre spiegelnden Pendants mit ansonsten identischen technischen Eigenschaften. Dank der hydrophoben und ölbeständigen matten Schicht sind Fingerabdrücke auf dem Bildschirm hingegen kaum zu sehen.
Einen direkten Vergleich mit einem spiegelnden iPad zeigt der Test des MatePad 11.5 S (2024).
Helligkeit und Kontrast des Displays
Huawei gibt die Helligkeit des Bildschirms wie erwähnt erneut mit 500 cd/m² an. Im Test werden bei vollflächiger Darstellung von Weiß 482 cd/m² gemessen – etwas mehr als die 466 cd/m² des Vorgängers. Ein verbesserter Schwarzwert des Bildschirms sorgt für einen Kontrast von nunmehr 1.674:1, während der Vorgänger noch auf 1.226:1 kam.
Ab Werk ist der Bildschirm mit einer Farbtemperatur von 7.470 K deutlich zu kühl abgestimmt. Wählt man in den Einstellungen die Option für natürliche Farbtöne, ist die Farbtemperatur mit 6.570 K hingegen nah am Optimum von 6.500 K. Die minimale Helligkeit liegt bei unter 2 cd/m², so dass das Tablet auch bei völliger Dunkelheit problemlos genutzt und weit genug heruntergeregelt werden kann.
Dicker und schwerer als der Vorgänger
Die Veränderungen sorgen dafür, dass das PaperMatte 11.5 S (2026) mit 515 Gramm 5 Gramm schwerer als der Vorgänger ist und mit 6,35 mm auch etwas dicker ausfällt als der 6,2 mm dicke Vorgänger. Am Aluminium-Unibody-Gehäuse hat sich per se jedoch nichts geändert. Es misst nunmehr 261 × 177,3 × 6,35 mm.
Am Gehäuse und an der Verarbeitungsqualität gibt es absolut nichts zu kritisieren. Sie ist hervorragend und das Tablet liegt mit seinen abgerundeten Rändern angenehm in der Hand.
Schnelleres Laden des Akkus
Der unverändert eine Kapazität von 8.800 mAh bietende Akku kann nun mit bis zu 40 statt 22,5 Watt geladen werden. Das reduziert die Ladezeit des Tablets auf rund 140 Minuten. Ein passendes USB-C-Kabel und Netzteil legt Huawei dem Tablet bei.
Die Akkulaufzeit des MatePad 11.5 S
Mit einem 8.800 mAh starken Akku ist das Huawei MatePad 11.5 S für seine Größe gut ausgestattet. In der Vergangenheit haben leistungsstärkere SoCs in den Huawei-Tablets aber häufig dafür gesorgt, dass die Akkulaufzeit von Generation zu Generation kürzer wurde, weshalb auch dem neuen MatePad 11.5 S (2026) auf den Zahn gefühlt wird.
Auch das neue MatePad 11.5 S verliert im Vergleich zu seinem Vorgänger. Im YouTube-Akkutest sind es über eine Stunde (rund 12 Prozent), im PCMark knapp 30 Minuten (rund 4 Prozent), die das neue Modell kürzer durchhält als der Vorgänger.
Ein iPad 11 (A16, 2025) (Test) kann damit zwar gerade noch geschlagen werden, das iPad Pro hält aber wesentlich länger durch.
M-Pencil Pro wird unterstützt
Neu ist auch, dass das MatePad 11.5 S (2026) direkt den verbesserten Huawei M-Pencil Pro unterstützt, den das Unternehmen mit dem Huawei MatePad 12X 2025 (Test) vorgestellt hatte. Neben neuen Funktionen bietet er auch eine Taste am Ende, um jederzeit schnell Notizen aufrufen zu können.
Zwar lässt sich der M-Pencil Pro inzwischen auch mit dem alten MatePad 11.5 S verbinden, das derzeit HarmonyOS 4.2.0.203 nutzt, aber die neuen Funktionen und die Taste können nicht genutzt werden. Das neue MatePad 11.5 S (2026) nutzt im Test HarmonyOS 4.3.0.112. Beide basieren auf Android 12 (AOSP).
Der M-Pencil rastet im Landscape-Modus magnetisch an der oberen Seite des Tablets ein, wo er auch kabellos über das Tablet geladen wird. An der Unterseite des Tablets befinden sich bei dieser Ausrichtung drei Ladekontakte, die aber nicht für das Tablet gedacht sind, sondern für das Smart Magnetic Keyboard. Letzteres verfügt selbst über einen kleinen Akku, der so aufgeladen wird.
Die Tasten zum Ein- und Ausschalten und für die Lautstärkesteuerung sind oben beziehungsweise an der rechten Seite platziert, wenn das Tablet hochkant genutzt wird.
Auf den neuen M-Pencil Pro ist ComputerBase bereits im Test des MatePad 12 X 2025 genauer eingegangen. Auf die Möglichkeiten des Zeichnens mit der GoPaint-App ist ComputerBase im Test des MatePad 11.5 S 2024 genau eingegangen.
Kirin T92C mit Maleoon 920A
Auch ein angepasster Prozessor steckt im neuen MatePad 11.5 S (2026). Anstelle des Kirin 9000WL aus dem Vorgänger kommt der Kirin T92C zum Einsatz.
Ob diese über Tools ausgelesenen Informationen so stimmen, ist allerdings noch nicht ganz sicher, denn normalerweise setzt Huawei bei den Kirin-Prozessoren auf ein 1+3+4-Cluster mit acht Kernen und zwölf Threads.
Auf den neuen Kirin 9030 Pro mit Maleoon 935 GPU, wie ihn Huawei im Mate 80 Pro einsetzt, muss das Tablet somit aber verzichten.
MatePad 11.5 S in Benchmarks
Also wird auch das neue MatePad 11.5 S durch den Benchmark-Parcours von ComputerBase geschickt und insbesondere die Veränderung gegenüber dem Vorgänger betrachtet. Wie immer gilt, dass Huawei aufgrund der Sanktionen keinen Zugriff auf die neueste Chip-Technologie mehr hat und deshalb keine High-End-Tablets produzieren kann.
Im 3DMark liegt das MatePad 11.5 S (2026) so je nach Test zwischen 9 und 22 Prozent vor seinem direkten Vorgänger. Auch im Stresstest bleibt die Leistung durchgängig gleich, Probleme mit einem Heruntertakten aufgrund zu hoher Hitzeentwicklung gibt es nicht.
Aber auch günstigere Einstiegs-Tablets wie das iPad A16 sind mehr als doppelt so schnell wie das MatePad 11.5 S.
Der Geekbench offenbart dann, dass die höhere Leistung vor allem aus einer gesteigerten Single-Core- sowie GPU-Leistung stammt. Die GPU legt in Geekbench rund 30 Prozent zu, der Single-Core-Score rund 18 Prozent. Der Multi-Core-Score bleibt hingegen quasi unverändert.
Der sonst an dieser Stelle gemessene GFXBench wurde Ende 2025 eingestellt und kann deshalb derzeit nicht mehr für die Tests genutzt werden.
Im PCMark Work fällt der Unterschied gering aus, in den Browser-Benchmarks legt das neue MatePad hingegen um über 30 Prozent zu. Der PCMark Storage stürzte im Test reproduzierbar ab, weshalb für ihn kein Wert ermittelt werden konnte.
Mit dem SoC sind die Unterschiede zwischen 2026er und 2024 Generation abschließend behandelt, es gibt jedoch einige weitere Funktionen, die das Tablet von seinem Vorgänger übernommen hat.
Wi-Fi 6, USB-C, Bluetooth und NearLink
Dazu gehört unter anderem die Konnektivität. Auch das MatePad 11.5 S 2026 bietet Wi-Fi 6 (802.11a/b/g/n/ac/ax) mit 2×2 MIMO und Dualband (2,4 und 5 GHz) sowie Bluetooth 5.2, wobei auch AAC und LDAC als Audio-Codecs unterstützt werden. Für die Kommunikation zum M-Pencil und dem Keyboard setzt Huawei wie gewohnt auf das eigene NearLink-Funkprotokoll. Für das Verbinden des Tablets mit Computern und zum Aufladen ist USB-C nach USB-3.0-Standard an Bord.
GPS zur Positionsbestimmung bietet auch das neue Modell nicht, aber erneut die Netzwerkortung. Hierbei scannt das Gerät zur Positionsbestimmung umliegende WLANs und misst deren Signalstärke (RSSI). Diese Daten werden mit einer Datenbank abgeglichen, die die Position der WLANs kennt. Durch dieses WiFi-Fingerprinting ist je nach Region eine sehr genaue Positionsbestimmung auch ohne GPS möglich. Ist man allerdings in Bereichen ohne WLAN, kann auch keine Position bestimmt werden.
Neben einem Gyroskop verbaut Huawei im Tablet einen Gravitationssensor, einen optischen Umgebungslichtsensor zur Helligkeitsanpassung des Displays und ein Hallsensor.
Unveränderte Kameras
Auch an den beiden Kameras hat sich nichts geändert. Auch das neue Modell verfügt über eine Hauptkamera mit 13-MP-Sensor mit f/1.8 Blende sowie einem Autofokus und LED-Blitz. Die Bildauflösung der Hauptkamera beträgt 4.160 × 3.120 Pixel, Videos kann sie in Full HD mit 1.920 × 1.080 Pixeln bei 30 FPS aufnehmen. Die Kamera ragt aus dem Gehäuse heraus, was dazu führt, dass das Tablet ohne passende Hülle kippelt.
Die Frontkamera ist wieder an der langen Seite des Tablets platziert, so dass sie sich insbesondere für Videokonferenzen eignet, wenn das Tablet aufgestellt wird. Die Frontkamera setzt auf einen 8-MP-Sensor mit f/2.0 Blende und Fixed Fokus. Ihre Bildauflösung beläuft sich auf 3.264 × 2.448 Pixel, bei Videos wird ebenfalls Full HD geboten. Für mehr als Videoanrufe eignet sich die Frontkamera aber auch nicht. Auch die Hauptkamera lässt auf ihren Aufnahmen viele Details und Farbdynamik vermissen. Es bleibt also dabei, dass man für Fotos zum Smartphone greift und nicht zum Tablet.
Vier Lautsprecher und zwei Mikrofone
Das MatePad 11.5 S 2026 bietet insgesamt vier Lautsprecher, die im Stereo-Design rechts und links angeordnet sind, wenn das Tablet im Landscape-Modus genutzt wird. Zudem verfügt es über zwei Mikrofone, die bei dieser Ausrichtung im oberen Gehäuserand platziert sind.
Das Smart Magnetic Keyboard
Auch am zweigeteilten Smart Magnetic Keyboard gibt es keine Änderungen, so dass Tastatur und Hülle für die Rückseite mit Kickstand getrennt voneinander genutzt werden können. Die Kontakte an Tastatur und Tablet dienen, wie erwähnt, zum Aufladen des Akkus. Die eigentliche Verbindung zwischen Tastatur und Tablet erfolgt über NearLink. So lässt sich die Tastatur unabhängig vom Tablet platzieren. Wie bereits in anderen Tests erwähnt, hat dies jedoch den Nachteil, dass die Tastatur mit dem Tablet verbunden bleibt, auch wenn man sie entfernt. Damit die Bildschirmtastatur angezeigt wird, muss man das Keyboard erst manuell in den Einstellungen trennen.
Mehrere Positionen, in denen das Tablet magnetisch festdockt, oder ein Fach für den M-Pencil Pro bietet das Smart Keyboard nicht.
Die Tastatur bietet 15-mm-Keycaps mit einem Tastenhub von 1,5 mm. Das Schreibgefühl auf der Tastatur ist angenehm, ebenso wie die Tastengröße. Ein paar Tasten sind in halber Größe ausgelegt. Zum Test steht nur das US-Layout zur Verfügung, die Erfahrung mit dem Vorgänger hat jedoch gezeigt, dass man sich – wie immer – zunächst an das Design der Tastatur gewöhnen muss.
HarmonyOS 4.3 mit Update-Garantie
Wie bereits erwähnt wird das MatePad 11.5 S 2026 mit HarmonyOS 4.3 ausgeliefert, das auf Android 12 (AOSP) basiert. Huawei garantiert für das Tablet ebenso wie für alle aktuellen Geräte ab dem Ende des Produktzyklus Software-Updates für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Dies entspricht den aktuellen EU-Vorgaben und soll sicherstellen, dass Kunden langfristig von einer stabilen und sicheren Nutzung profitieren können.
Google Play Store, Netflix und Co installieren
Auch wenn HarmonyOS 4.3 auf Android basiert, wird auch das neue MatePad wegen der US-Handelsrestriktionen ohne vorinstallierten Google Play Store sowie vorinstallierte Google-Apps und -Dienste ausgeliefert. Stattdessen kommt Huaweis eigener App Store, die Huawei AppGallery zum Einsatz, in der die Apps von US-amerikanischen Unternehmen jedoch nicht angeboten werden dürfen.
Wer auf die Apps aus dem Google Play Store nicht verzichten möchte, kann mit wenigen, sehr einfachen Schritten eine adäquate Alternative einrichten, den Aurora Store. Installiert man den Aurora Store nach, können problemlos Netflix, Spotify und Google-Apps wie YouTube, Gmail, Chrome, Google Fotos, Google Kalender, Google Home und Google Maps installiert werden. Mit dem Aurora Store erhält man praktisch auch auf dem MatePad 11.5 S 2026 den Google Play Store, da der Aurora Store lediglich eine Schnittstelle zu den offiziellen Apps im Play Store herstellt, die Apps aber nicht selbst hostet. Deshalb bekommt man über ihn auch immer die aktuellsten App-Versionen und Updates und exakt die Dateien, die auch über den Play Store vertrieben werden – keine Malware oder ähnliches.
Mehr als das Installieren des Aurora Stores aus der AppGallery und das Anmelden im Aurora Store mit seinem Google Account ist nicht nötig, um auf alle Apps zugreifen zu können. Es bedarf keiner aufwendigen Anpassungen irgendwelcher Einstellungen oder Berechtigungen mehr.
Wer es dennoch genauer wissen möchte: Eine aufgrund des Testumfangs ausgelagerte Schritt-für-Schritt-Anleitung von ComputerBase erklärt, wie man die Google-Apps und –Dienste auf Huawei-Tablets wie dem MatePad 11.5 S installiert.
In einer zweiten Anleitung erläutert ComputerBase, wie man auf dem MatePad 12X Netflix mit Widevine-Level L1, Disney+, Spotify, Prime Video, Discord, Banking-Apps und Co richtig nutzen kann.
Fazit
Das neue MatePad 11.5 S 2026 bietet im Vergleich zum Vorgänger ein besseres Display und ist mitunter deutlich schneller. Allerdings geht dieses Leistungsplus zu Lasten der Akkulaufzeit, die erneut bei einem Nachfolger bei Huawei geringer ausfällt als beim Vorgänger. Zudem ist die Leistung absolut betrachtet weit hinter der – mitunter sogar günstigeren – Konkurrenz zurück. Huawei kann in dieser Hinsicht nur darauf setzen, dass für all jene, die mit dem Tablet nicht nur aufwendige 3D-Spiele spielen, die gebotene Leistung im Alltag völlig ausreichend ist.
Am matten Display, dem M-Pencil Pro und der Zusammenarbeit beider sowie der Verarbeitung des Tablets gibt es im Alltag nämlich absolut nichts auszusetzen. Das ist, wie zuletzt von Huawei gewohnt, alles hervorragend gemacht. Das magnetische Keyboard bietet nicht nur Schutz, sondern ist unterwegs für mobiles Arbeiten auch tatsächlich völlig ausreichend, sobald man sich an die kombinierte Steuerung mit Tastatur und Finger gewöhnt hat.
Die Nische der matten Tablets belegt Huawei also auch mit dem neuen MatePad 11.5 S erneut sehr gut. Besitzern des Vorgängers liefert der Hersteller aber zu wenig Anreize für ein Upgrade, das MatePad 11.5 S 2026 ist eher bei einem Neukauf ohne halbwegs aktuelles MatePad im Besitz die richtige Option.
Mit 400 beziehungsweise 500 Euro (mit Keyboard), die das neue MatePad 11.5 S kostet, ist das Tablet in seiner Nische mit mattem Display und Qualität der Stifteingabe weiterhin perfekt positioniert.
Der fehlende Google Play Store ist bei einem Tablet im Alltag noch weniger ein Hindernis als bei Smartphones, kann aber Nutzer abschrecken – oder erst anlocken, die gerade keine Google-Dienste auf ihrem Tablet möchten, denn auch diese Nische gibt es durchaus.
- reflexionsarmes, klares PaperMatte-Display
- 144 Hz
- praktisches 3:2 Seitenverhältnis
- dünn und leicht
- hervorragende Verarbeitung
- gute Stereo-Lautsprecher
- Smart Magnetic Keyboard
- Unterstützung für M-Pencil Pro
- kürzere Akkulaufzeit als der Vorgänger
- Mittelklasse-SoC
- ab Werk keine Google-Apps
- Unnötige Bloatware
Und was weiterhin bei Huawei-Tablets Anlass zur Kritik ist, sind die vorinstallierten App-Verknüpfungen, die man erst löschen muss, die mehrfache Werbe-Aufforderung eine Reihe von Apps zu installieren, wenn man die AppGallery öffnet, und die standardmäßige Aktivierung der Einwilligung zum Werbe-Tracking bei der Einrichtung, das man manuell deaktivieren muss. Der Standard im Datenschutz ist Aus, nicht An, das muss auch Huawei noch so umsetzen.
ComputerBase hat das MatePad 11.5 S 2026 mit M-Pencil Pro und Smart Keyboard Cover leihweise von Huawei unter NDA zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.
Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.
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AMD Adrenalin: Nächste Woche kommt das AI Bundle ins Treiberpaket

Das von AMD zur CES angekündigte „AI Bundle“ für den Radeon-Treiber soll am 21. Januar erscheinen. Das wurde nun offiziell verkündet. Mit dem optionalen Paket soll das System mit Tools für KI-Workloads gerüstet werden. So soll etwa ein schneller Zugriff auf Bildgeneratoren und lokale LLMs möglich sein.
AMD spricht beim „AMD Software: Adrenalin Edition AI Bundle“ von einer optionalen Funktion, die die lokale KI-Einrichtung vereinfachen und beschleunigen soll. Es soll die „wichtigsten Werkzeuge für die Entwicklung und Ausführung von KI-Workloads“ mitbringen und komplexe Konfigurationen überflüssig machen.
Laut der CES-Ankündigung sollen Anwender „Zugriff auf gängige Anwendungen zur Bildgenerierung und lokale LLMs“ erhalten. Auch Unterstützung von PyTorch unter Windows wird dabei erwähnt. „So wird die KI-Entwicklung direkt auf dem eigenen PC einfacher denn je“, heißt es abschließend.
Es ist davon auszugehen, dass das AI Bundle zusammen mit einem neuen Radeon-Treiberpaket erscheint. Nach bisherigem Schema müsste der Treiber Adrenalin 26.1.1 lauten, denn es wäre der erste im Januar 2026. Bis dahin bleibt Version 25.12.1 aus dem Dezember der aktuelle Treiber für Grafikkarten von AMD.
Downloads
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4,4 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 25.12.1 (WHQL) Deutsch
- Version 25.11.1 (WHQL) Deutsch
- +5 weitere
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Samsung-Bundle bei Vodafone: Lohnt sich das?
Bei Vodafone ist ein neues Samsung-Angebot aufgetaucht. Neben dem beliebten Flaggschiff-Smartphone, dem Samsung Galaxy S25, könnt Ihr Euch hier die Samsung Galaxy Buds 3 Pro als Zugabe sichern. Zusätzlich könnt Ihr bis zu 450 Euro abstauben. Wie das funktioniert, erfahrt Ihr hier.
Das Samsung Galaxy S25 zählt nach wie vor zu den beliebtesten Android-Smartphones auf dem Markt. Mit einer ausgezeichneten Kamera, einem leistungsstarken Prozessor und der Galaxy AI konnte es schon Millionen Kunden in seinen Bann ziehen. Während das Galaxy S26 bereits in den Startlöchern steht, bietet Vodafone ein neues Samsung-Bundle an. Mit dabei: die Samsung Galaxy Buds 3 Pro als Zugabe.
Samsung x Vodafone: Das erwartet Euch
Seid Ihr Euch unsicher, ob das Smartphone zu Euch passt, empfehlen wir Euch einen Blick in unseren Vergleich der einzelnen S25-Modelle. Auch die Galaxy Buds 3 Pro haben wir bereits getestet und sie zum „unerwarteten ANC-Champion“ gekürt. Dementsprechend widmen wir uns in diesem Artikel hauptsächlich der Vodafone-Aktion.

Der Mobilfunkanbieter offeriert Euch aktuell das Samsung-Flaggschiff in Verbindung mit verschiedenen Handyverträgen. Als Beispiel nehmen wir uns den beliebtesten Tarif, den GigaMobil M, vor. Dieser bietet aktuell 100 GB statt der üblichen 50 GB, eine maximale Download-Bandbreite von 300 Mbit/s und Zugang zum 5G-Netz des Providers. Zusätzlich könnt Ihr gerade vom neuen „5 Jahres-Versprechen“ profitieren. Kauft Ihr Euch ein Handy in Verbindung mit dem Tarif, erhaltet Ihr eine Herstellergarantie über fünf Jahre und könnt einen kostenlosen Akkutausch in Anspruch nehmen.
Wie viel zahlt Ihr bei Vodafone?
Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen: Das Samsung Galaxy S25 kostet Euch einmalig 1 Euro. Hinzu kommen monatlich 17,50 Euro (statt 24,50 Euro) für das Gerät. Die Galaxy Buds 3 Pro kosten Euch keinen Cent zusätzlich. Hier müsst Ihr noch die jeweiligen Tarifkosten hinzurechnen. So ergibt sich für die Variante mit einer Laufzeit von 36 Monaten eine monatliche Zahlung von 55,49 Euro. Anschlusskosten müsst Ihr hier jedoch keine tragen. In Verbindung mit der verlängerten Garantie und den In-Ear-Kopfhörern kein schlechter Deal.
Das Smartphone selbst kostet Euch aktuell mindestens 579,99 Euro, die Earbuds gibt’s für mindestens 138,97 Euro im Netz. Möchtet Ihr hier noch einen Tarif von Vodafone hinzubuchen, der ebenfalls über 100 GB und Highspeed-Internet verfügen soll, dürfte Euch das deutlich teurer zu stehen kommen. Aber Vorsicht: Die Galaxy Buds 3 Pro gibt es nur, wenn Ihr das Angebot bis zum 28.01. abschließt und Euch bis zum 11.02. auf der Aktionsseite registriert.
Bis zu 450 Euro geschenkt: So funktioniert’s
Neben dem Samsung-Bundle hat Vodafone noch mehr auf Lager. Die Rede ist von der „Freunde werben“-Aktion. Normalerweise könnt Ihr bei einer erfolgreichen Weiterempfehlung bis zu 300 Euro abstauben. Zwischen dem 12.01 und 02.02. legt das Unternehmen noch einmal einen drauf und erhöht die mögliche Provision kurzerhand um 150 Euro. Dadurch könnt Ihr, je nachdem, welchen Tarif Euer Bekannter abschließt, zwischen 270 und 450 Euro absahnen.
Ist jemand in Eurem Bekanntenkreis aktuell auf der Suche nach dem Samsung-Smartphone oder ist mit seinem aktuellen Provider unzufrieden, kann sich das also durchaus für Euch lohnen.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der Deal interessant oder wartet Ihr bereits auf das Samsung Galaxy S26? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Vodafone.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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