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Von Update zu Akku-Tausch: Deutscher Hersteller zieht Reißleine


Wenn Ihr einen Mercedes-Benz EQA oder Mercedes-Benz EQB fahrt, solltet Ihr jetzt genau hinschauen. Denn für Mercedes wird ein bereits bekannter Rückruf zum teuren Nachspiel – und für Euch kann es im schlimmsten Fall brandgefährlich werden.

Schon vor über einem Jahr hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter der Referenznummer 14775R gewarnt: In zahlreichen E-Autos könnten Probleme mit der Hochvolt-Batterie auftreten. Konkret ging es um ein mögliches Kurzschlussrisiko – und damit um potenzielle Brandgefahr.

Die Lösung damals: ein Software-Update fürs Batteriemanagement. Ziel war es, das Ladeverhalten so anzupassen, dass kritische Zustände gar nicht erst entstehen. Weltweit waren rund 53.000 Fahrzeuge betroffen. Doch jetzt zeigt sich: Das Update reicht offenbar nicht aus.

Akku-Tausch statt Software-Trick

Wie unter anderem der Blog MB Passion berichtet, geht Mercedes nun einen Schritt weiter. In bestimmten Fällen wird nicht mehr nur Software angepasst – sondern gleich die komplette Batterie im E-Auto getauscht.

Betroffen sind EQA- und EQB-Modelle mit Akkus des Herstellers Farasis Energy. Dort hatte die bisherige Software das Laden vorsorglich eingeschränkt, um das Risiko zu minimieren. Heißt für Euch: weniger Ladeleistung, weniger Reichweite – und damit weniger Fahrspaß.

Jetzt werden aber Nägel mit Köpfen gemacht. Wo nötig, tauschen die Werkstätten die komplette im Unterboden verbaute Batterie aus. Der Eingriff soll rund acht Stunden dauern. Mercedes-Vertragswerkstätten in Deutschland wurden bereits informiert. Eine offizielle Aktualisierung beim KBA steht kurz bevor, danach bekommen betroffene Halter Post mit weiteren Informationen.

Gute Nachrichten für Fahrer

So ärgerlich das Ganze ist, es gibt auch eine positive Seite. Nach dem Akku-Tausch könnt Ihr Euren EQA oder EQB wieder ohne Einschränkungen fahren. Volle Ladeleistung, volle Reichweite, keine softwarebedingten Drosselungen mehr. Mercedes folgt damit einem Vorgehen, das bereits in China und den USA umgesetzt wurde. Für Euch bedeutet das: mehr Sicherheit und am Ende vermutlich auch ein stabilerer Wiederverkaufswert.

Letztlich bleibt jedoch ein Imageschaden für den Stuttgarter Autobauer – und ein klarer Hinweis darauf, wie sensibel das Thema Hochvolt-Batterien bei Elektroautos ist. Wenn Ihr betroffen seid, wartet also nicht ab, sondern reagiert sofort, sobald das Schreiben von Mercedes bei Euch eintrifft. Oder wendet Euch schon jetzt an Eure Mercedes-Werkstatt. Dort weiß man ja schon Bescheid.



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Amazon: KI-Coding-Bots verursachten AWS-Ausfälle – ComputerBase


Zwei Ausfälle in Amazons Cloud-Sparte AWS in den letzten Monaten sollen von internen KI-Entwicklertools ausgelöst worden sein, berichtet die Financial Times (via Golem). Intern bekräftigt das die Zweifel an den Coding-Assistenten.

Mitte Dezember kam es dem Bericht zufolge zu einer 13-stündigen Störung in einem System, weil der interne Coding-Agent Kiro AI autonom eine Umgebung gelöscht und neu erstellt hat. Laut Amazon führte der Fehler aber zu keinem großen Ausfall. Betroffen war ausschließlich ein einzelner Dienst in Teilen von China.

Bei Kiro AI handelt es sich um einen modernen Coding-Assistenten, der seit Juli in AWS verfügbar ist. Entwickler sollen diesen nutzen, um die Software-Entwicklung zu automatisieren.

Zuvor gab es bereits den Chatbot Amazon Q Developer, den Entwickler verwenden sollten, um Code zu schreiben. Dieser Assistent soll laut den Quellen der Financial Times ebenfalls einen Ausfall verursacht haben. Laut Amazon hatte der Vorfall aber keine Auswirkungen auf AWS-Kunden.

„Es waren Fehler, kein KI-Fehler“

Amazon erklärte auf Anfrage der Financial Times, in beiden Fällen habe es sich „um Fehler, nicht KI-Fehler“ gehandelt. Es sei Zufall gewesen, dass KI-Tools involviert waren. Menschliche Entwickler hätten diese Vorfälle ebenfalls verursachen können. Generell habe man bislang noch keine Hinweise, dass es mit den Coding-Assistenten mehr Fehler gebe.

Konkret bei Kiro AI sei etwa ein Problem gewesen, dass der Coding-Assistent zu weitreichende Berechtigungen hatte. Bei der Fehleranalyse gehe es also um die Zugriffsrechte, die Menschen erteilt haben und nicht um die autonom arbeitende KI.

Nach dem Dezember-Vorfall hat AWS daher weitere Sicherheitsvorgaben implementiert. Dazu zählen etwa verpflichtende Peer-Review-Verfahren und Mitarbeiterschulungen.

Big Tech forciert AI-Coding

Die Big-Tech-Konzerne arbeiten seit Monaten und Jahren daran, möglichst viel Code von den Coding-Assistenten produzieren zu lassen. Microsofts Chef Satya Nadella verkündete schon im Frühjahr 2025, dass bereits zu diesem Zeitpunkt 20 bis 30 Prozent des Microsoft-Codes KI-generiert seien – und der Wert soll seitdem nochmals deutlich gestiegen sein. Ähnlich äußerte sich Google und ebenso Meta-Chef Mark Zuckerberg.

Amazon hat laut dem Bericht das interne Ziel ausgegeben, dass 80 Prozent der Entwickler mindestens einmal pro Woche die Coding-Assistenten nutzen sollen. Laut den Quellen der Financial Times existiert aber eine gewisse Skepsis, einige Mitarbeiter sind besorgt angesichts des Fehlerpotenzials, das von den autonomen Assistenten ausgeht.



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Razer Huntsman Signature Edition: 1.337 limitierte, nummerierte Tastaturen für je 550 Euro


Razer Huntsman Signature Edition: 1.337 limitierte, nummerierte Tastaturen für je 550 Euro

Bild: Razer

Razer bringt mit der Huntsman Signature Edition ein weiteres Produkt in einer auf 1.337 Exemplare limitierten Sonderedition auf den Markt. Als Flaggschiff-Tastatur soll sie das gesamte Können von Razer im Bereich Switches, Akustik und Material in einer Tastatur vereinen.

Jede einzelne Tastatur entsteht laut Razer durch einen mehrstufigen Fertigungsprozess, darunter CNC‑Fräsen, Eloxieren, Handpolieren, PVD‑Veredelung sowie eine individuelle Endkontrolle.

Analog-optische Switche und 8.000 Hz

Bei der Technik setzt die Razer Huntsman Signature Edition auf Razers Analog Optical Switches Gen‑2, die eine sofortige, konsistente Auslösung mit dynamischer Kontrolle über den Auslösepunkt gewährleisten sollen. Zudem bietet die Tastatur 8.000‑Hz‑HyperPolling, um eine möglichst geringe Latenz sicherzustellen. Im Rapid‑Trigger‑Modus wird eine schnellere Auslösung und ein schnellerer Reset aktiviert, sodass wiederholte Tastenbetätigungen mit minimalem Weg möglich sind.

Huntsman Signature Edition (Bild: Razer)

Aluminium, US-Layout und Chroma RGB

Die Huntsman Signature Edition verfügt über ein CNC‑gefrästes Gehäuse aus eloxiertem 6063‑Aluminium. Wesentliche äußere Elemente werden mit einer PVD‑Veredelung versehen. Diese PVD‑Oberflächen werden laut Razer anschließend von Hand poliert, um einen spiegelähnlichen Glanz zu erzielen. Zudem verfügt sie über texturierte Doubleshot‑PBT‑Tastenkappen und eine polierte metallische ESC-Tastenkappe mit Razer-Logo. Die Tastatur ohne Ziffernblock (TKL) ist ausschließlich mit US-Tastenlayout verfügbar. Für die Beleuchtung ist Razers Chroma RGB zuständig.

Huntsman Signature Edition – Rendering (Bild: Razer)

Im Inneren verfügt die Huntsman Signature Edition über eine geschichtete Struktur aus Schaumlagen und schalldämpfenden Materialien, so dass Tastenanschläge zu einem vollen, runden Klang führen sollen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Razer Huntsman Signature Edition weist eine unverbindliche Preisempfehlung von 549,99 Euro auf und ist ab dem 22. Februar exklusiv bei Razer erhältlich. Die Garantie beträgt 5 Jahre.

Wie Eingangs erwähnt werden dabei nur 1.337 nummerierte Einheiten weltweit verfügbar sein.

Im Dezember gab es schon eine limitierte Maus

Im vergangenen Dezember hatte Razer bereits eine auf 1.337 Exemplare limitierte Maus, die Boomslang 20th Anniversary Edition, auf den Markt gebracht. Uhr Preis: 1.337 Euro. Sie ist ausverkauft.



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Samsungs KI-Assistent: Bixby wird mit neuer Beta-Version dialogorientierter


Samsungs KI-Assistent: Bixby wird mit neuer Beta-Version dialogorientierter

Bild: Samsung

Samsung entwickelt Bixby weiter zu einem stärker dialogorientierten Geräteassistenten, der die Steuerung von Geräten für Nutzer intuitiver gestalten soll. Zeit- und Arbeitsaufwand bei der Verwaltung von Geräteeinstellungen sollen sich dadurch deutlich reduzieren. Nun ist die neue Version als Beta in One UI 8.5 erschienen.

Einfache Sprachanweisung ausreichend

Mit der aktuellen Iteration von Samsungs persönlichem digitalen Assistenten soll die Interaktion mit Galaxy-Geräten spürbar vereinfacht werden, indem Anwender ihre Anweisungen in natürlicher Sprache an das Mobilgerät richten können. Darüber hinaus erweitert die neue Version den Zugriff auf aktuelle Antworten aus dem „offenen Internet“.

Laut Won-Joon Choi, Chief Operating Officer, Mobile eXperience (MX) bei Samsung, wurde die Anwendung dafür grundlegend neu gestaltet, um „die Interaktion und Steuerung der Samsung Galaxy Geräte natürlich und intuitiv zu machen und so alltägliche Aufgaben zu vereinfachen“. Das bislang mitunter mühsame Navigieren durch Menüs soll künftig entfallen, sodass Benutzer sich weder komplexe Menüstrukturen noch bestimmte Begriffe einprägen müssen. Eine einfache sprachliche Beschreibung des gewünschten Vorgangs soll genügen.

Zudem können Besitzer eines Galaxy-Gerätes über Bixby erfragen, warum bestimmte Vorgänge auf dem Gerät stattfinden. Der KI-Assistent soll die zugrunde liegende Absicht erkennen und entsprechende Aktionen ausführen. Ob der Bildschirm während der Anzeige aktiv bleiben oder das Smartphone lautlos geschaltet werden soll, eine kurze Anweisung soll dafür ausreichen. Durch diese Neuerungen soll sich der Zeit- und Arbeitsaufwand spürbar verringern lassen.

Lösungen bei Problemen

Darüber hinaus soll Bixby bei Fragen verschiedene Lösungsvorschläge unterbreiten können, was insbesondere Nutzern zugutekommen dürfte, die mit den zahlreichen Einstellungen weniger vertraut sind. Auf die Frage „Warum ist der Bildschirm meines Telefons immer eingeschaltet, wenn es in meiner Tasche ist?“ würde Bixby demnach eine passende Erklärung liefern und mögliche Lösungsansätze aufzeigen.

GIF Mit der neuen Bixby-Version lassen sich viele Funktionen mit einfacher Sprache steuern (Bild: Samsung)

In Echtzeit online suchen

Weiter kann Bixby in der neuen Beta-Version auf Live-Informationen aus der Online-Suche zugreifen. Die entsprechenden Ergebnisse werden direkt in der Benutzeroberfläche von Bixby dargestellt, ohne dass ein Wechsel in einen separaten Browser oder eine andere App erforderlich ist. Auch diese Funktion soll dazu beitragen, Zeit zu sparen.

GIF Mit dem neuen Bixby lässt sich auch Live online suchen (Bild: Samsung)

Ab sofort in Deutschland verfügbar

Die neuesten Bixby-Updates sind mit One UI 8.5 in ausgewählten Märkten verfügbar, darunter Deutschland, Großbritannien, Indien, Korea, Polen und die USA. Eine Ausweitung auf weitere Regionen ist laut Samsung geplant. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die neue Bixby-Iteration offiziell mit dem Galaxy S26 eingeführt wird.



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