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VW ID.Polo Interieur zitiert den ersten Golf
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Alles sollte anders werden, doch der erste Wurf ging gründlich daneben. Als der erste ID.3 auf den Markt kam, drückten Verarbeitung, Materialauswahl und Software überdeutlich aus, unter welch enormem Druck die Verantwortlichen gestanden haben müssen. Jahre gingen ins Land, und das Auto reifte zu einem empfehlenswerten Modell. Mit dem ID.Polo soll sich dieses Desaster nicht wiederholen. Ein erster Einblick in den Innenraum vermittelt den Eindruck, dass dies gelungen ist.
Stoff verteilt
Auch der ID.Polo wurde unter einer straffen Kostenvorgabe entwickelt. Das Basismodell soll für rund 25.000 Euro angeboten werden. Dennoch sollte der Kleinwagen innen auf keinen Fall billig wirken. VW hat sich dafür eines alten, bewährten Tricks beholfen und zahlreiche Flächen mit Stoff bezogen. In den teuren Ausstattungsvarianten sind die Seitenflächen der Mittelkonsole ebenfalls mit weichem Textil bedeckt. Billiger Kunststoff blitzt kaum einmal irgendwo durch. Im Erstkontakt wirkt das sehr gekonnt gemacht.
Auch funktional gibt es ein paar gelungene Rückschritte in die richtige Richtung. Jeder Fensterheber hat wieder eine eigene Taste. Von der Idee, Teile der Klimatisierung in den Lichtschalterblock zu verfrachten, hat sich VW ebenfalls verabschiedet. Statt über eine Wischfläche kann die Lautstärke mit einem Drehregler eingestellt werden. Auf dem Lenkrad gibt es Tasten, die eindeutig beschriftet sind. Mit einer Reihe von Schaltern unter den Lüftungsdüsen sind wichtige Funktionen direkt zu erreichen. Noch ein wenig überfrachtet wirkt der linke Lenksäulenhebel, doch insgesamt hat VW zu einer lange vermissten Funktionalität zurückgefunden.
Auf Wunsch im Look von vorgestern
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Das allein würde selbstverständlich nicht reichen. Kombiinstrument und Teile der Oberfläche des Infotainmentsystems sind in einem abwählbaren Retro-Look gestaltet, der an den ersten VW Golf erinnert. Die Einwickler haben sich reichlich Mühe gemacht: Der Leistungsmesser rechts zittert sogar ein wenig, wenn der Antrieb voll gefordert wird. Auf dem knapp 13 Zoll großen Touchscreen erscheint ein klassisches Radio mit Skala. Verbindet der Fahrer sein Smartphone mit dem Infotainmentsystem, kommt die Darstellung eines Kassettendecks dazu. Selbst die Karte des Navigationssystems hat einen Falz, wie man das von der Papierversion kennt.

Volkswagen
)
Unverändert hat der Nutzer die Möglichkeit, sich die Bedienung einiger favorisierter Funktionen an die Oberfläche zu holen, was die alltägliche Bedienung enorm erleichtert. Dazu hat die Software einen Reifegrad erreicht, mit dem sich die meisten Nutzungsanforderungen locker abdecken lassen. Beim ersten Probesitzen lief alles stabil und auch flott. Das System glänzt nicht mit unüberschaubarer Funktionsvielfalt, doch was installiert ist, scheint gut zu sein.
Mehr zur Marke VW
(mfz)
Künstliche Intelligenz
Embedded Testing Conference: Das Programm steht
Die Embedded Testing Conference 2026 konzentriert sich auf die Herausforderungen des Testens von Software für Embedded Systems. Softwaretester, Entwickler, Team- und Projektleiter im Embedded-Umfeld informieren sich hier über neue Regulierungen und die derzeitigen Herausforderungen rund um das Testen von Software für Embedded Systems in Branchen wie Medizintechnik, Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung.
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Das Programm der Embedding Testing by heise umfasst 36 Vorträge in acht Themenblöckem, die sich auf zwei Tage mit jeweils drei parallelen Tracks verteilen:
- Agiles Testen im Embedded-Umfeld;
- Test-Automatisierung;
- Integrationstests;
- Unit Testing;
- Testen von KI-Anwendungen;
- Hardware in the Loop;
- Normen und Richtlinien;
- Safety Tests.
Zu den Programm-Highlights gehören ein Intensiv-Coaching zur statischen Analyse von KI-generiertem Code und ein Vortrag zum Pentesting von LLMs und SLMs, die zunehmend in Embedded Systems integriert werden. Lars Kempe von der Dolby Germany GmbH beschreibt, welche Herausforderungen für die Softwareentwicklung und- testung der Schritt von der Entwicklung von Embedded Software für Fernseher zu Software fürs Auto gebracht hat und welche Lösungen das Unternehmen gefunden hat. Breiten Raum nehmen aber auch die klassischen Testing-Themen Integrations- und Unit-Tests sowie die Testautomatisierung im Kontext Embedded Systems ein.
Die Konferenz findet am 24. und 25. Februar 2026 im Holiday Inn Munich – Unterhaching statt. Bis zum 30. Januar 2026 sind noch Early-Bird-Tickets erhältlich.
(odi)
Künstliche Intelligenz
Analyse: Hat die EU die Updatepflicht für Smartphones verbockt?
Als die Ökodesign-Verordnung für Smartphones am 20. Juni 2025 in Kraft trat, feierte die EU-Kommission das als großen Schritt in Richtung nachhaltiger Elektronik. Die Verordnung soll dafür sorgen, dass Geräte deutlich länger genutzt werden. Ein Baustein der Maßnahmen: Hersteller müssen Smartphones und Tablets mindestens fünf Jahre lang mit Sicherheits- und Funktionsaktualisierungen versorgen. Vor allem günstigere Android-Geräte profitieren davon, lief der Support für diese doch oft schon nach kurzer Zeit aus – falls sie überhaupt Updates erhielten.
Nun aber hat der Smartphonehersteller Motorola angekündigt, es mit der Lesart der Vorgabe genau zu nehmen. Für das Motorola G57, ein Einsteigersmartphone, will das Unternehmen keinerlei Updates auf neue Android-Versionen und nur drei Jahre Sicherheitsupdates liefern.
Wie kann das sein? Wir haben neben dem Hersteller selbst auch die EU-Kommission, Verbraucherorganisationen und einen IT-Rechtler um Einordnung gebeten und teils überraschende Antworten erhalten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Analyse: Hat die EU die Updatepflicht für Smartphones verbockt?“.
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secIT 2026: IT-Sicherheit mit minimalen Kosten effektiv stärken
Benötigt jedes Unternehmen eine IT-Security-Cyberversicherung? Welche Produkte bringen wirklich mehr Sicherheit? Sind Pentests für alle Firmen sinnvoll? Diese und viele weitere Fragen klären die Referenten auf der secIT 2026 im März in Hannover.
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Echte Expertise ohne Werbefloskeln
IT-Sicherheit kostet Geld, keine Frage. Doch nicht alle Produkte und Maßnahmen eignen sich für alle Behörden und Firmen gleichermaßen. Wer also viel Geld in die Hände nimmt, wehrt damit nicht gleichzeitig mehr Angriffe ab. Was wirklich für verschiedene individuelle Fälle hilft, erläutern die von c’t, iX und heise security ausgewählten Referenten in vielen Vorträgen und Workshops. Diese Programmpunkte sind werbefrei. Hier steht hilfreiches und kompetent vermitteltes Fachwissen im Fokus, das Teilnehmer direkt in ihren Unternehmen anwenden können.

Yves Kraft schildert in seinem Vortrag wie Angreifer heutzutage Passwörter knacken und welche Rolle KI dabei spielt.
Die secIT 2026 startet am 17. März mit diversen Ganztagsworkshops im Hannover Congress Centrum (HCC). Am 18. und 19. findet die Konferenzmesse statt. Hier gibt es auf vier Bühnen spannende Vorträge. Außerdem finden mehrere Halbtagsworkshops statt. Überdies wird ein zweitägiger IT-Security-Crashkurs für Einsteiger angeboten. Bis zum 15. Februar gibt es im Onlineshop Tagestickets für 79 statt 99 Euro. Zwei Tage kosten bis dahin 119 statt 139 Euro. Workshops müssen Interessierte extra dazubuchen.
Blick ins Programm
Im Vortrag „Pentesting, Innentäteranalysen, Red Teaming, TLPT & Co.: Was wem wirklich hilft“ von Hagen Molzer, Cirosec, ist der Name Programm und er zeigt auf, für wen solche Sicherheitstests Sinn ergeben.
Artur Bachmann und Tim Mittermeier, Corporate Trust, erläutern in ihrem Vortrag „Ihr teuerstes Blatt Papier: Wann die Cyberversicherung nicht zahlt“ die häufigsten und teuersten Fallstricke in den Policen und geben klare Handlungsanweisungen für IT-Mitarbeiter.
Weiterhin gibt es Workshops für mehr Sicherheit in Active-Directory- und M365-Umgebungen. Auch die Abwehr und die effektivsten Reaktionen auf Ransomwareattacken spielen bei den Vorträgen und Workshops eine Rolle. Zusätzlich gibt es Expertentipps zum Absichern von Windows 11. Natürlich behandeln die Referenten auch das Thema KI im Sicherheitskontext. Außerdem gibt es hilfreiche Hintergründe zur NIS-2-Umsetzung. Das komplette Programm ist online abrufbar.
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(des)
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