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Warum diese Zahnbürste die großen Marken alt aussehen lässt
Jeden Morgen und jeden Abend stehen wir vor dem Spiegel und widmen uns der ewig gleichen Routine. Doch was wäre, wenn ein kleines technisches Upgrade genau dieses Ritual völlig auf den Kopf stellt und Euch ein Gefühl verleiht, als seid Ihr frisch aus dem Behandlungsstuhl gekommen?
Genau dieses Gefühl der professionellen Zahnreinigung bringt die neue Laifen Wave Pro nun direkt zu Euch nach Hause. Seit ihrer Vorstellung auf der CES in Las Vegas hat sie hohe Wellen geschlagen und ist nun ab knapp hundert Euro verfügbar. Wo andere Hersteller auf reine Rotation oder simple Vibration setzen, vereint dieses elegante Stück Hardware beide Welten miteinander. Satte 66.000 Schallvibrationen pro Minute paaren sich hier mit flüssigen Oszillationsbewegungen. Ob dieses ambitionierte Versprechen in der Praxis wirklich hält, habe ich für Euch in den vergangenen Wochen ausgiebig getestet.
Laifen Wave Pro: Hohe Leistung verpackt im schönen Design
Schon beim ersten Auspacken fällt auf, wie hochwertig und stabil das Gehäuse verarbeitet ist. Ihr habt dabei übrigens die Wahl zwischen robustem Kunststoff, kühlem Aluminium, edlem Edelstahl oder einer völlig transparenten Variante, die Euch einen faszinierenden Blick auf das technische Innenleben gewährt. Ich habe die Zahnbürste direkt einem extremen Praxistest unterzogen und sie kurzerhand auch mit unter die Dusche genommen. Da sie absolut wasserfest konzipiert ist, war das überhaupt kein Problem. Sie liegt hervorragend in der Hand und rutscht selbst bei Nässe nicht weg. Auch wenn die meisten Menschen wohl wie ich eher vor dem Spiegel als in der Dusche die Zähne putzen, ist das ein nettes Extra.

Das Zähneputzen selbst gestaltet sich als äußerst bequem. Ihr müsst eigentlich gar nichts mehr tun, da der smarte Helfer jede notwendige Bewegung für Euch übernimmt und Ihr lediglich zwischen den Zähnen hin- und hermanövriert. Die Einrichtung verlief ebenfalls absolut reibungslos und auch die Verbindung mit der dazugehörigen App stand innerhalb weniger Sekunden. Diese Anwendung ist ein nettes Extra, um Eure Putzzeiten auszuwerten und Zusatzinformationen zu erhalten, aber für den täglichen Gebrauch absolut kein Muss. Ihr könnt also auch komplett offline putzen.

Intuitive Steuerung mit Gewöhnungsbedarf
Die Bedienung im Alltag erfordert anfangs ein wenig Eingewöhnungszeit. Ein einziger Knopf ist für alle Funktionen zuständig. Ihr wechselt damit zwischen den Reinigungsmodi und justiert gleichzeitig die drei verfügbaren Intensitätsstufen. In den ersten Tagen ist es mir durchaus passiert, dass ich versehentlich die Intensität verändert habe, obwohl ich eigentlich den Modus wechseln wollte, oder umgekehrt. Sobald Ihr den Rhythmus des Tastendrückens jedoch verinnerlicht habt, klappt das Umschalten selbst während des Putzens völlig blind und intuitiv.
Besonders clever ist der integrierte Druckschutz. Wenn Ihr im Eifer des Gefechts reflexartig zu stark aufdrückt, registriert der Sensor das sofort. Das Gerät pausiert dann augenblicklich die Bewegung, bis Ihr den Druck wieder verringert. Das schützt Euer Zahnfleisch enorm und gibt Euch ein sicheres Gefühl bei der täglichen Pflege. Besonders sinnvoll finde ich das beim Tiefenreinigungsmodus, denn der liefert deutlich mehr Power als der fürs tägliche Zähneputzen. Für Reisen bietet die Zahnbürste zudem einen extrem zuverlässigen Sperrmodus. Auf meiner letzten Dienstreise blieb sie brav im Tiefschlaf und hat sich im Gepäck nicht ein einziges Mal versehentlich aktiviert.

Tiefenreinigung wie beim Profi
Kommen wir zur eigentlichen Königsdisziplin, der Putzleistung. Neben dem Standardprogramm für die tägliche schnelle Pflege bietet Euch das Gerät einen intensiven Deep Clean Modus. Dieser hat mich wirklich komplett positiv überrascht. Nach der ersten Behandlung damit habe ich mich tatsächlich ein wenig wie nach einer Zahnsteinentfernung beim Zahnarzt gefühlt. Das meine ich dabei keineswegs negativ. Viel eher zeigt es mir, dass der Modus hier tatsächlich mehr zu säubern schafft als die klassische elektrische Zahnbürste. Gerade wenn Ihr wie ich gerne und viel Kaffee oder Tee trinkt, spürt Ihr hier einen gewaltigen Unterschied zu herkömmlichen Modellen. Der Modus entfernt spürbar mehr Beläge und dürfte sich beim nächsten Kontrolltermin definitiv positiv bemerkbar machen.

Zusätzlich gibt es noch einen speziellen Whitening Aufsatz im Sortiment. Ob dieser die Zähne wirklich langfristig aufhellt, lässt sich nach der kurzen Testphase bisher nicht seriös beurteilen. Ich bilde mir zwar ein kleines bisschen mehr Strahlkraft ein, aber belastbare Ergebnisse zeigen sich hier vermutlich erst nach vielen Monaten der intensiven Nutzung. Insbesondere, da auch viel davon an der verbesserten Reinigung des Tiefenreinigungsmodus liegen kann. Die Basisreinigung ist jedoch bereits auf einem überzeugenden Niveau und für den alltäglichen Gebrauch ideal geeignet.
Ein Akku für die Ewigkeit?
Ein echtes Highlight ist obendrein die Energieverwaltung dieses kleinen Kraftpakets. Der Hersteller verspricht eine Laufzeit von bis zu 70 Tagen am Stück. Nach meinen bisherigen Erfahrungen scheint dieser Wert durchaus realistisch zu sein. Man kann das Ladekabel beim nächsten mehrwöchigen Urlaub also getrost in der heimischen Schublade lassen.
Natürlich hängt der tatsächliche Verbrauch stark von Euren individuellen Gewohnheiten ab. Mir ist aufgefallen, dass die intensive Tiefenreinigung logischerweise etwas mehr Energie aus den Zellen zieht als das normale Standardprogramm. Doch selbst bei täglicher Maximalbelastung deklassiert diese Ausdauer die meisten Konkurrenten von Philips oder Oral B mühelos.
Fazit zur Laifen Wave Pro
Mich konnte die Laifen Wave Pro im Test absolut überzeugen. Für vergleichsweise wenig Geld – immerhin kommt man schon für rund 100 Euro an die elektrische Zahnbürste – bekommt Ihr hier ein rundum gelungenes Gesamtpaket, das Eure morgendliche Routine aus einem lästigen Kraftakt in eine stressfreie Tätigkeit verwandelt. Für mich hat die Laifen Wave Pro hier klar überzeugt und würde als Empfehlung explizit an alle gehen, die mit der Leistung ihrer letzten Zahnbürste das Gefühl hatten „da geht doch noch mehr“.
In diesen Varianten gibt es die neue elektrische Zahnbürste ab sofort bei Amazon:
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Laifen.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Preiserhöhung von Amazon Prime: Über 130.000 Nutzer beteiligen sich bereits an Sammelklage

Wie die Verbraucherzentrale NRW bekannt gegeben hat, haben sich bislang über 130.000 Verbraucher in das Klageregister des Bundesamts für Justiz eingetragen, um sich an der Sammelklage gegen Amazon aufgrund der Preiserhöhung von Amazon Prime im Jahr 2022 zu beteiligen. Bis zu 60 Euro können Betroffene bei Erfolg zurückfordern.
Die Preiserhöhung von Amazon für Amazon Prime im Jahr 2022 hält die Verbraucherzentrale NRW für unwirksam und führt deshalb dazu eine Sammelklage vor dem Oberlandesgericht Hamm (Az. I-13 VKl 1/25). Ein Gericht hat bereits entschieden, dass die entsprechenden AGB-Klauseln unwirksam sind. Seit Anfang dieses Jahres können sich Betroffene der Sammelklage anschließen, um mögliche Rückzahlungsansprüche zu sichern.
Registrierung weiterhin möglich
Das Klageregister beim Bundesamt für Justiz ist weiterhin geöffnet. Betroffene können sich dort anmelden, um etwaige Ansprüche zu sichern. Die Verbraucherzentrale NRW hat eine Ausfüllhilfe für das Klageregister des Bundesamts für Justiz bereitgestellt, um dies zu erleichtern. Potenziell betroffen und Anspruch auf eine Rückzahlung bei Erfolg der Sammelklage haben all jene Nutzer von Amazon Prime, die bereits vor der Preiserhöhung im Sommer 2022 eine Prime-Mitgliedschaft oder Prime-Student-Mitgliedschaft abgeschlossen hatte. Die Verbraucherzentrale NRW stellt einen Klage-Check zur Verfügung, mit dem geprüft werden kann, ob eine Teilnahme an der Sammelklage möglich ist.
Bis zu 60 Euro Rückerstattung möglich
Bei der Klage geht es um die Differenz zwischen den ursprünglich vereinbarten Preisen für die Prime-Mitgliedschaft und den seit September 2022 verlangten höheren Beiträgen. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale NRW hat Amazon die Preise für bestehende Prime-Mitgliedschaften nicht wirksam angehoben. Bei einem Erfolg der Sammelklage erhalten Betroffene den Aufpreis auf den ursprünglichen Preis zurück.
Der Jahrespreis für Amazon Prime stieg damals von 69 Euro auf 89,90 Euro und der monatliche Beitrag von 7,99 Euro auf 8,99 Euro. Auch der Prime-Student-Tarif wurde teurer. Wie hoch ein möglicher Erstattungsanspruch ausfällt, hängt vom jeweiligen Tarif und der Dauer der Mitgliedschaft ab. Je nach Tarif können das derzeit bis zu rund 60 Euro sein. Zieht sich das Verfahren in die Länge und werden weiterhin Beiträge gezahlt, können die Ansprüche weiter steigen.
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Framework Laptop 13 Pro: Auslieferung verzögert sich wegen Touchpad und Display

Bei Framework verzögert sich die Produktion des Framework Laptop 13 Pro und damit auch die Auslieferung des Notebooks. Hintergrund sind Komplikationen beim haptischen Touchpad und dem Bildschirm, die jeweils Anpassungen bedingen und somit zu der Verzögerung führen. Die neuen Mainboards sind weiterhin für Juni geplant.
Das geht aus einer E-Mail hervor, die Framework an alle Vorbesteller des Notebooks, aber auch an die Presse verschickt hat, die auf Leihgeräte wartet, da ursprünglich bis zum 17. Juni ein Test-Embargo galt, das stetig näher rückte, ohne den aktuellen Status zu kennen. Framework geht derzeit davon aus, dass circa Mitte Juli Testgeräte verschickt werden können, kurz bevor erste Vorbestellungen an Käufer ausgeliefert werden sollen.
Erste Auslieferungen ab Ende Juli
In dem Schreiben, das im Ganzen auf Reddit veröffentlicht wurde, erklärt das Unternehmen die Hintergründe der Verzögerung. Die Massenproduktion laufe aufgrund von Anpassungen bei Touchpad und Display später an, sodass Kunden anstelle von Ende Juni jetzt mit einer Auslieferung Ende Juli, teils auch erst Anfang August rechnen müssen. Der „July Batch“ verschiebe sich mit hoher Wahrscheinlichkeit komplett in den August. Es soll aber nicht zu kaskadierenden Verschiebungen über den August hinaus kommen. Sollte das spätere Datum nicht mehr passen, könne von Käufern eine Rückzahlung verlangt werden.
Touchpad mit Problemen bei PCB und Firmware
Beim haptischen Touchpad des Framework Laptop 13 Pro sei es dem Unternehmen zufolge über die letzten Monate zu sporadischen Fehlern gekommen, wobei sich dieses nach mehrfachem Klicken zurückgesetzt habe. Gemeinsam mit den Zulieferern Lite-On und Boréas sei ein „elektrisches Problem“ im PCB-Design respektive der Erdung als Hauptursache identifiziert und daraufhin ein neues PCB aufgelegt worden.
Parallel dazu habe Framework gedacht, auch mit Firmware-Anpassungen das Problem angehen zu können. Auf alten PCBs mit neuer Firmware sei es dann aber sogar zu mehr Fehlern als mit der alten Firmware gekommen, sodass nun das neue PCB für alle Auslieferungen vorgesehen sei. Erste Samples hätten gezeigt, dass es damit nicht mehr zu den Ausfällen komme. Nach der vollständigen Validierung werde diese Version in die Massenproduktion übergeben, wobei man diese bereits vorbeugend hochgefahren habe, um die Verzögerungen möglichst gering zu halten. Neue Touchpad-Module der Zulieferer sollen Mitte Juli in der Fabrik zur Endmontage eintreffen. Die weiteren Komponenten des Notebooks sollen unterdessen so vorbereitet werden, dass das neue Touchpad schnell eingesetzt und die Auslieferung damit beschleunigt werden könne.
Display-Firmware sorgte für Komplikationen
Das Unternehmen hat beim Hochfahren der Massenproduktion aber auch einen Fehler beim neuen Touch-Bildschirm bemerkt, der dazu geführt habe, dass dieser bei einer Einheit überhaupt nicht initialisiert werden konnte. Der Zulieferer TCL CSOT habe die Ursache dafür in einem Grenzfall bei den „Initialisierungsparametern“ gefunden und das Problem mit einer neuen Firmware angehen können, die jetzt auch bei der Massenproduktion zum Einsatz komme. Diese Anpassung könne Framework mit den Verzögerungen beim Touchpad koordinieren, sodass es nicht zu weiteren Verspätungen als Juli komme.
Neue Mainboards kommen weiterhin im Juni
Für Vorbesteller nur des neuen Mainboards ändert sich hingegen nichts. Auch wenn der Laptop 13 Pro eine Neuentwicklung ist, hat Framework darauf geachtet, dass Mainboard und Display-Einheit zum Laptop 13 kompatibel sind. D.h. aktuelle Besitzer des Laptop 13 können auf das neue Mainboard mit Intel Core Ultra 300 oder – unter Berücksichtigung der aktuellen Verschiebung – das neue hellere Display mit Touch wechseln. Die Auslieferung der neuen Mainboards soll weiterhin im Juni erfolgen, nur dass Framework den Käufern diesmal keine unabhängigen Tests des gesamten Notebooks von der Presse vorab anbieten könne. Vorbesteller könnten sich aber bisherige Hands-on-Berichte und andere Tests der Intel Core Ultra Series 3 ansehen.
Bundles mit LPCAMM2 geplant
Darüber hinaus habe Framework Kundenfeedback rund um die schlechte Verfügbarkeit von LPCAMM2 für das neue Mainboard erhalten. Sollte nun gewünscht werden, dass das Mainboard doch bereits ab Werk mit Speicher bestückt wird, könne dies beim Support angefragt werden. Dies werde wahrscheinlich aber zu einer leichten Verzögerung in der Auslieferung führen. Künftig will Framework auch Bundles aus Mainboard und Speicher anbieten.
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Bundesregierung: Reform soll Glasfaserausbau in Gebäuden beschleunigen
Um den Glasfaserausbau zu beschleunigen, will die Bundesregierung das Telekommunikationsgesetz (TKG) reformieren. Inhaltlich liegt ein Schwerpunkt auf dem Ausbau von Anschlüssen innerhalb von Mehrfamilienhäusern. Den Plan, den das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat, kritisieren Provider-Verbände jedoch an einigen Stellen.
Glasfaser für alle Wohnungen
Während der Glasfaserausbau in der Fläche vorankommt, ist es nun das Verlegen innerhalb der Gebäude, das an Priorität gewinnt. In diesem Bereich will die Bundesregierung mit einem Recht auf Vollausbau die Regeln verschärfen. Netzbetreiber können damit unter bestimmten Bedingungen ein Gebäude vollständig ausbauen.
- TKG-Reform: Wie Mieter von neuen Glasfaserregeln profitieren können
Kern des Regelwerks: Liegt Glasfaser an einem Mehrfamilienhaus oder steht der Ausbau kurz bevor, darf das Unternehmen Anschlüsse in sämtliche Wohnungen legen. Eigentümer müssen zwar nach wie vor zustimmen. Verweigern sie sich aber dem Vorhaben, läuft eine Frist von 20 Monaten. In dieser müssen die Gebäudeeigentümer entweder selbst ausbauen oder ein anderes Telekommunikationsunternehmen beauftragen.
Profiteure des neuen Rechts sollen Mieter sein. Der Widerstand, den Gebäudeeigentümer gegen Glasfaseranschlüsse leisten können, wird so erschwert.
Zugang zu Gebäudenetzen für mehrere Internet-Provider
Die Neuregelung umfasst auch den Zugang von anderen Internet-Anbietern zu den Netzen innerhalb der Gebäude. Dieser soll diskriminierungsfrei sein. Selbst wenn ein bestimmtes Unternehmen ausbaut, erhalten Kunden damit die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Anbietern zu wählen.
Weniger Bürokratie und Marktregulierung
Ein Ziel der Reform ist weniger Bürokratie. Der Ausbau in der Fläche soll beschleunigt werden, indem wegerechtliche Genehmigungsverfahren von drei auf zwei Monate verkürzt werden. Wenn besondere Voraussetzungen vorliegen, können Netzbetreiber zudem auf ein Anzeigeverfahren wechseln. Damit können Unternehmen bereits einen Monat nach der Anzeige mit dem Bau beginnen.
Zusätzlich streicht die Bundesregierung noch Berichts- und Informationspflichten.
Im Bereich der Marktregulierung erweitert die Bundesregierung zudem die Vorgaben, die Netzbetreibern vorschreiben, wann sie anderen Unternehmen einen Zugang zu Glasfasernetzen gewähren müssen.
Provider-Verbände warnen vor Glasfaser-Bremse
Genau diese Zugangsregeln zu den Glasfasernetzen sind die Teile der Reform, die Provider-Verbände kritisieren. Der Vorwurf ist, dass vor allem die Deutsche Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen profitiert. „Die vorgesehenen Regelungen über den Zugang zu Glasfasernetzen und zur Ausweitung des Inhouse-Zugangs treffen genau die Unternehmen, die seit Jahren am stärksten in den Glasfaserausbau investieren“, sagt Sven Knapp, Mitglied der Geschäftsleitung beim Breko, in einer Stellungnahme. Statt rechtlicher Vorgaben setzt der Breko auf Open-Access-Modelle, die ohnehin eher Realität des deutschen Glasfasermarktes entsprechen.
- Bundesnetzagentur: Wann DSL-Anschlüsse zugunsten von Glasfaser abgeschaltet werden
Positiv bewertet der Verband die Regelungen für das Vollausbaurecht in Gebäuden sowie die ersten Schritte beim Übergang von DSL auf Glasfaser. An dieser Stelle wird auf die Pläne der EU-Kommission verwiesen. Wenn diese zügig umgesetzt werden, könnte die Abschaltung erster DSL-Anschlüsse bereits im Jahr 2028 starten, so Knapp.
Beim Mobilfunkausbau fehlen die Stromanschlüsse
Der VATM bewertet die TKG-Reform im Kern ähnlich. Beim Vollausbaurecht in Gebäuden fordert VATM-Präsidentin Valentina Daiber klare Leitplanken sowie ein stimmiges Zusammenspiel von Hausanschluss und Ausbau im Gebäude. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass marktmächtige Unternehmen – sprich: die Telekom – mit „Handtuchlegen“ wieder versuchen, andere Netzbetreiber auszubremsen.
Ein weiteres Problem sieht der VATM beim Mobilfunkausbau. Dort bleiben die Stromanschlüsse außen vor, was Daiber als Hindernis beschreibt. „Ohne einen priorisierten, planbaren und zügigen Netzanschluss wird die flächendeckende 5G-Versorgung in wenigen Jahren kaum deutlich an Tempo gewinnen“, so die VATM-Präsidentin. Dass die Bundesregierung diesen Punkt ausklammere und über das Netzanschlusspaket regeln möchte, sei ein weiterer gravierender Fehler.
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