Digital Business & Startups
Was der Merantix-Gründer mit seinem neuen 103-Millionen-Euro-Fonds plant
Mehr Geld für mehr KI: Der Berliner VC Merantix Capital hat einen neuen Fonds in Höhe von 103 Millionen Euro geschlossen. Mit dem Kapital sollen laut Merantix rund 40 KI-Startups in Europa finanziert werden — die eine Hälfte als klassische Seed-Investments, die andere Hälfte über das eigene Venture Studio. Als Kapitalgeber sind unter anderem Union Investment, Jungheinrich und KPMG Deutschland mit dabei. Gründerszene hat mit Adrian Locher, Gründer und General Partner bei Merantix Capital, über die Strategie und Ziele des neuen Fonds geredet.
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5 frische Kölner Startups, die wir entdeckt haben
#Brandneu
Die Kölner Startup-Szene bleibt dynamisch. Hier sind erneut einige der vielversprechendsten, vor allem noch jungen Kölner Gründungen, die wir genauer verfolgen. Dazu gehören: Holionix, Early, Voltvera, brixl und Averia.

In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder spannende neue Startups in der Domstadt entstanden. Einige Unternehmen davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.
Holionix
Beim Kölner Startup Holionix, von Pooja Upadhyay und Arian Kharazminya an den Start gebracht, dreht sich alles um „Enterprise KI-Sprachagenten für kundenbezogene Prozesse“. Das Team verspricht dabei „menschenähnliche Gespräche mit mehreren Akzenten und Dialekten“.
Early
Das Getränke-Startup Early möchte sich als „moderne Nutrition-Brand für den Alltag“ etablieren. Zunächst mit einem Sparkling Drink mit Vitaminen und Elektrolyten. „We combine functional ingredients, clean formulations and a lifestyle-first approach to health“, teilt das von Friederike Westmeier, Lara Erdmann und Julia Willecke gegründete Unternehmen mit.
Voltvera
Hinter dem ClimateTech Voltvera, von Lukas Eckert, Arne Fornell und Jannik Meerkamp angeschoben, steckt ein „Full-Service Partner für industrielle Batteriespeicherlösungen“. „Mit smarten Batteriespeichern bis zu 45 % weniger Stromkosten“, verspricht das Startup.
brixl
brixl, von Robin Karut und Sascha Nievelstein ins Leben gerufen, kümmert sich um Bauaufträge. „Wir helfen Bauunternehmen dabei, mehr und profitablere öffentliche Bauprojekte zu gewinnen, und dabei Zeit, Geld und Nerven zu sparen“, ist zur Idee der Jungfirma zu lesen.
Averia
Die Kölner Jungfirma Averia befasst sich mit den Themenfeldern Geo- und Umwelttechnik. „Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen“, heißt es vom Team der Gründer Fabian Frick und Viktor Pallua.
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Shutterstock
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Hollywood-Legende Martin Scorsese arbeitet jetzt bei deutschem KI-Startup
Martin Scorsese nutzt die KI des deutschen Startups Black Forest Labs. Und er sagt auch ganz genau, was er damit vorhat.
Wenn man die berühmtesten älteren Herren Hollywoods aufzählen will, fallen sicher die Namen Martin Scorsese und Steven Spielberg. Spielberg sagte zuletzt, dass er nicht willens sei, Filmleute durch KI zu überflüssig zu machen. „Ich glaube nicht, dass man die Seele ersetzen kann“, so der Filmemacher von unter anderem „Jurassic Park“, „Indiana Jones“ und „Schindlers Liste“.
Und Scorsese? Der Regisseur von „Goodfellas“, „Departed“ und „Taxi Driver“ macht jetzt gemeinsame Sache mit dem süddeutschen KI-Startup Black Forest Labs. Hollywood meets Schwarzwald! Die New York Times schreibt bereits, dass der legendäre Regisseur damit die Hype-Technologie „umarme“. Das ist nicht falsch, aber auf die Details kommt es an.
Scorsese hat nur eine Anwendung im Kopf
Scorsese erklärt in dem Werbevideo für Black Forest Labs, dass KI für ihn ein Problem lösen könne: Die Storyboards für das Team zu erstellen. Mit diesen Skizzen erklärt ein Regisseur dem Team, wie ein Bild mal aussehen soll. Mit einer KI wie der von Black Forest Labs gehe das sehr schnell.
Im Video ist zu sehen, wie Scorsese die Szene einer Kleinstadt immer weiter anpasst. Eine Straße schmaler machen – das geht mit ein paar Klicks.
Was sich aus der Geschichte also ableiten lässt: Dass einer der größten Hollywood-Regisseure (vorerst) keine KI-Bilder auf die Leinwand bringen will. Es geht ihm um KI als Hilfsmittel für den Arbeitsprozess.
Das passt zu einem Trend, den Gründerszene immer wieder beobachtet: Kein Pro- oder Kontra-KI mehr, sondern spezifische Einsatzfelder. Oft nicht für finale Produkte, sondern als Werkzeug, das im Hintergrund etwa schneller machen kann.
Wie hat das deutsche Startup Scorsese gewonnen?
Ob Scorsese Anteile an Black Forest Labs oder Geld für seinen Auftritt bekommt, ist nicht bekannt. Mit der New York Times wollte Scorsese nicht sprechen, schickte bloß ein Statement.
Allerdings ist bekannt, wer den Kontakt herstellte. Das waren zwei Investoren von Black Forest Labs, die auch Scorsese kennen: Michael Ovitz und Rick Yorn.
Yorn ist Produzent und vertritt Stars wie Leonardo DiCaprio. Ob man den bald auch mit einem KI-Startup zusammenarbeiten sehen wird? Vorher hatte Yorn schon Schauspieler Matthew McConaughey an ElevenLabs vermittelt.
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+++ Schwabe Group +++ HealthTech +++ May Ventures +++ AIDA +++ AIDA Innovation Hub +++ allO +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Karlsruher Pharmariese Schwabe Group drängt massiv ins HealthTech-Segment +++ KI-VC May Ventures zieht erste Jahresbilanz +++ Kreuzfahrtgigant AIDA startet mit AIDA Innovation Hub +++ StartupsToWatch: allO +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 4. Juni).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Schwabe Group
+++ Tradition trifft auf Gründergeist! Die Karlsruher Schwabe Group, ein Unternehmen für Gesundheitslösungen, drängt massiv ins derzeit aufstrebende HealthTech-Segment. Zuletzt übernahm der Unternehmensverbund die Mehrheit am Berliner HealthTech-Unternehmen Synapticon, zu dem die Brain-Training-App NeuroNation und die digitale Gesundheitsanwendung NeuroNation MED gehören. Zuvor schluckte die Schwabe Group, die weltweit aktiv ist, die Jungfirma Braineffect (Nahrungsergänzungsmittel). Zudem investiert das Unternehmen seit einiger Zeit via naturalX Health Ventures (100 Millionen) in umtriebige Health-Startups. naturalX rund um Marvin Amberg investierte bereits in Unternehmen wie Function Health, Hilo, Kyan Health, Meela, Flow Neuroscience und mybacs: Kurzum: Alle, die im HealthTech-Segment unterwegs sind, sollten sich die Schwabe Group gut merken. Mehr über die Schwabe Group
May Ventures
+++ Ein kleines, schlagkräftiges Team! Rund ein Jahr nach dem Start investierte der junge KI-Investor May Ventures bereits in vier aufstrebende Startups. Bekannt sind bisher die Investments in conmeet (Borken) und mobilerun aus Osnabrück (bisher als Droidrun bekannt). Hinter dem neuen Early Stage-Geldgeber stecken Dominik Lohle (zuletzt High-Tech-Gründerfonds) und Maximilian Derpa (zuletzt Tenity). Im November des vergangenen Jahres heuerte zudem HTGF-Legende Alex von Frankenberg als Venture Partner bei May Ventures an. Kürzlich verkündete das Team das First Closing (30 Millionen). Das Zielvolumen liegt bei 50 Millionen Euro. „Mit May Ventures bauen wir aus Münster heraus einen Fonds, der KI nicht nur finanziert, sondern selbst konsequent anwendet – als KI-nativer VC mit internationalem Anspruch“, teilt das Team zur Ausrichtung mit. Mehr über May Ventures
AIDA Innovation Hub
+++ Hier sollten MaritimeTech-Startups dabei sein! Der Rostocker Kreuzfahrtgigant AIDA startet mit dem AIDA Innovation Hub ein „Veranstaltungsformat für innovative Ideen, zukunftsweisende Technologien, neue Produkte und Konzepte, die Relevanz für die maritime Branche haben“. Für den Innovation Hub sucht AIDA nun Startups, die sich um Themen wie „Dekarbonisierung, Nachhaltigkeit, KI-Tools und Smarte Lösungen“ kümmern. „Gemeinsam mit Startups, Tech-Unternehmen und Wissenschafts-Institutionen möchten wir Pilotprojekte an Bord unserer Flotte umsetzen – praxisnah, inspirierend und mit echtem Impact. Die Gewinner können sich auf eine Kooperation mit AIDA freuen“, teilt das Unternehmen mit. Klingt nach einer runden Sache! Bewerbungen sind bis zum 26. Juni 2026 möglich. Der erste AIDA Innovation Hub findet dann am 16. September 2026 im AIDA Headquarter in Rostock statt. Mehr über MaritimeTech
allO
+++ StartupsToWatch! Das Münchner Startup allO, 2020 gegründet, sammelte zuletzt 14 Millionen US-Dollar ein – unter anderem vom New Yorker Investor Zigg Capital. Zuvor flossen bereits rund 6,5 Millionen Dollar in allO – unter anderem von 20VC, Keen Venture Partners und Mario Götze. Dass junge Unternehmen positioniert sich als „All-in-One-System für Restaurants“. „allO unifies POS, integrated payments, reservations, kiosks, delivery, webshop, and back office into a single platform, with a suite of AI-powered digital employees on top“, heißt es zum Konzept. „allO is the system I wish I had as an operator at Momofuku: not just a superior point-of-sale, but an autonomous operating system that can transform a restaurant’s business“, sagt Elizabeth Chrystal von Zigg Capital. Der US-Investor hält nun 17,4 % an allO. Mehr über allO
Venture Capital
+++ Frisches Kapital für aufstrebende Startups! Namen wie Earlybird, BMW i Ventures und neoteq ventures sollten sich alle Gründerinnen und Gründer merken. Diese Investoren haben prall gefüllte Geldspeicher und investieren somit derzeit Millionen in aufstrebende Startups. Mehr in unserem Special
Startup-Radar
+++ Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Primogene, Mobility Signage, Synfia.ai, Cirql One und Immodio. Mehr im Startup-Radar
#JOBS
PACE Mobility
+++ Unser Job des Tages! PACE Mobility aus Karlsruhe sucht einen Senior DevOps Engineer (m/w/d). PACE Mobility digitalisiert die Zapfsäule – und weit darüber hinaus. Seit 2015 bringen wir von Karlsruhe aus Tankstellen, Ladesäulen und Waschanlagen in die digitale Welt: ob über unsere App PACE Drive, als White-Label-Lösung oder direkt im Fahrzeug.
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Anti-Food-Waste-Startup Freshflow erhält 10 Millionen +++ Krypto-Compliance-Plattform CENSE erhält 6,5 Millionen +++ Finanzspritze für Games-Startup Honig Games +++ Roman Kirsch investiert in atlea +++ UniSea übernimmt Kaiko Systems. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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