Apps & Mobile Entwicklung
WhatsApp: Eigener verschlüsselter Cloud-Speicher für Backups in Arbeit
Bisher landen Backups von WhatsApp inklusive Fotos und Videos in den Cloud-Speichern von Google Drive oder Apple iCloud, wenn man Cloud-Backups nutzt. Neuen Berichten zufolge soll Meta daran arbeiten, eigene Cloud-Speicher für WhatsApp anzubieten, in denen die verschlüsselten Backups künftig landen sollen.
Für Nutzer hätte ein unabhängiger Speicherplatz für Cloud-Backups vor allem den Vorteil, dass die Größe nicht mehr auf das Speicherkontingent von Google Drive und Apple iCloud angerechnet werden. Bei vielen Fotos und Videos, die man über WhatsApp zugeschickt bekommt, können Backups von WhatsApp schnell mehrere Gigabyte belegen.
GDrive und iCloud weiterhin möglich
WABetaInfo hat in der aktuellen Betaversion von WhatsApp für Android nun Hinweise auf ein eigenes Cloud-Backup gefunden. Allerdings sollen Nutzer auch künftig die Wahl haben, ob sie diese interne Cloud von WhatsApp nutzen möchten, oder weiterhin auf Google Drive oder Apple iCloud zurückgreifen möchten. Für die Verschlüsselung der Cloud-Backups sollen in erster Linie Passkeys mit gerätebasierter Authentifizierung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung genutzt werden, alternativ lassen sich aber auch individuelle Passwörter nutzen.
2 GB sollen kostenfrei sein
Gänzlich kostenfrei sollen sich die eigenen WhatsApp-Backups aber auch nur bis zu einer Größe von 2 Gigabyte nutzen lassen, was vielen Nutzern nicht ausreichen wird. Den Gerüchten zufolge könnten 50 Gigabyte Cloud-Speicher für Backups bei WhatsApp mit 0,99 US-Dollar zu Buche schlagen. Welche Pläne und Preise WhatsApp genau anbieten wird, ist aber noch nicht bekannt. Denkbar ist auch, dass Nutzer von WhatsApp Plus, dem neuen Abonnement-Angebot von WhatsApp für eine stärkere Personalisierung des Messengers, mehr Speicherplatz in der Cloud-für Backups direkt im Abonnement erhalten. Pläne hierzu sind derzeit aber auch reine Spekulation.
Wann WhatsApp das Angebot für alle Nutzer anbieten wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
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unter 1 GB
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1 bis 2 GB
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2 bis 3 GB
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3 bis 4 GB
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4 bis 5 GB
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5 bis 6 GB
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6 bis 7 GB
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7 bis 8 GB
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8 bis 9 GB
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9 bis 10 GB
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über 10 GB
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Unrailed 2: Back on Track: Koop-Roguelike auf Schienen verlässt den Early Access
Das im Herbst 2020 erschienene kooperative Roguelike-Partyspiel Unrailed! hat mit Unrailed 2: Back on Track einen Nachfolger erhalten. Jetzt hat das in Zürich entwickelte Spiel rund um einen entgleisenden Zug den Early Access verlassen und ist auf Steam, für die PlayStation 5 und die Nintendo Switch in Version 1.0 erschienen.
Mit Bossgegnern, neuen Waggons und Map Editor
Unrailed 2: Back on Track will auf dem Erfolg des ersten Unrailed aufbauen und das bewährte Gameplay um neue Funktionen und Inhalte ergänzen. Auch in Teil 2 geht es darum, gemeinsam im Koop-Team vor einem unaufhaltbaren und immer schneller werdenden Zug rechtzeitig neue Schienen zu verlegen, um sein Entgleisen und damit das Game Over möglichst lange hinauszuzögern. Die chaotische Zugfahrt führt dabei durch verschiedene, prozedural generierte Biome, darunter Wüsten, Dschungel und neuerdings auch Höhlen. Im Gegensatz zum ersten Teil gibt es außerdem Verzweigungen, Nebenquests und Bosskämpfe gegen monströse Widersacher – Screenshots zeigen eine riesige Spinne und einen Sandwurm.
Darüber hinaus gibt es eine verbesserte Grafik, Metaprogression, neue Waggons zum Aufrüsten des Zuges je Durchgang, neue Fähigkeiten und neue Spielercharaktere. Außerdem ist von neuen Spielmodi die Rede, darunter der Terrainbaumodus, in dem Spieler erstmals eigene Karten entwerfen und mit der Community teilen können sollen. Im 4-vs.-4-Modus dürfen hingegen erstmals – der Name sagt es bereits – vier gegen vier Spieler wetteifern. Im ersten Teil waren Teams im Versus-Modus auf zwei Spieler beschränkt. Der klassische Endlosmodus für lokalen oder Online-Mehrspieler, Steam Remote Play und Einzelspieler werden ebenfalls geboten.
Eineinhalb Jahre Early Access
Auf dem PC ging Unrailed 2 bereits im November 2024 in den Early Access. Seitdem haben die Entwickler die erwähnten neuen Features des Nachfolgers sukzessive weiter ausgebaut. Hinzu kamen Verbesserungen und Ergänzungen bei den feindlichen Bots, dem User Interface, der allgemeinen Leistung des Spiels und beim Soundtrack. Details liefert der Changelog zur Version 1.0.
Der reguläre Preis für Unrailed 2: Back on Track liegt bei rund 20 Euro. Zum Release gibt es via Steam einen Rabatt in Höhe von 25 Prozent, sodass das Spiel bis zum 18. Juni 2026 auf dem PC nur 14,99 Euro kostet. Ein Supporter Pack mit zusätzlichen kosmetischen Inhalten schlägt mit 4,99 Euro zu Buche. Im PlayStation Store und im Nintendo eShop kostet Unrailed 2: Back on Track regulär 19,99 Euro. Das Spiel bietet Crossplay über alle Plattformen.
Überraschungshit in der Pandemie
Mit Unrailed! gelang dem Schweizer Indie-Entwickler Indoor Astronaut im Jahr 2020 ein kleiner Überraschungshit. Das kooperative Schienenbauspiel entstand ursprünglich als Studienprojekt von fünf Master-Studenten der ETH Zürich im Rahmen des Game Programming Laboratory. Später gründeten vier Teammitglieder das Indie-Studio Indoor Astronaut, um die Entwicklung fortzuführen.
Im September 2019 erschien Unrailed! zunächst im Early Access auf Steam, wo sich das von Daedalic Entertainment vertriebene Debüt rasch eine treue Fangemeinde aufbaute. Bis heute verzeichnet das Koop-Spiel mehr als 13.000 Rezensionen mit einer Gesamtwertung von „sehr positiv“. Es folgten Umsetzungen für Switch, PlayStation und Xbox.
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Teure Beschaffung: Biwin kauft für mehr als Jahresumsatz NAND-Chips ein

SSD-Anbieter ohne eigene Fertigung müssen aktuell viel Geld für Speicherchips ausgeben. Bei Biwin übersteigt der nächste Einkauf sogar den vorherigen Jahresumsatz. Ganze 1,86 Milliarden US-Dollar sollen binnen zwei Jahren fließen. Das ist mehr als im Jahr 2025 umgesetzt wurde. Doch es gibt noch einen weiteren Deal.
Aus einer bei der Shanghaier Börse eingereichten Mitteilung geht hervor, dass Biwin einen Zweijahresvertrag zur Sicherung von NAND-Flash im Wert von 1,86 Milliarden US-Dollar unterzeichnet hat. Mit welchem NAND-Hersteller man sich darauf geeinigt hat, ist allerdings unbekannt. Darüber berichtet die South China Morning Post und merkt an, dass diese Summe den gesamten Umsatz des Jahres 2025 von Biwin übersteigt. Im Jahr 2025 hat Biwin nämlich umgerechnet 1,65 Milliarden US-Dollar umgesetzt.
Das verdeutlicht, wie sehr sich die gestiegenen Speicherpreise in den Anschaffungskosten für Hersteller niederschlagen. Biwin zählt zu den sogenannten „Branded SSD Makers“, also jenen, die Speicherchips nicht selbst herstellen, diese aber in Produkten mit eigenem Logo anbieten. Im Jahr 2024 war Biwin mit 10 Prozent Marktanteil in diesem Segment der fünftgrößte Hersteller. Marktführer ist Kingston mit seinerzeit 36 Prozent Marktanteil.
Riesensummen für wenig Flash
Noch eindrucksvoller ist der Umstand, dass das diesjährige Volumen der vereinbarten Chips lediglich 4,45 Prozent der im Gesamtjahr 2025 von Biwin erworbenen Chips umfasse. Demnach gibt es für sehr viel Geld also sehr wenig der im Zuge des AI-Booms knapp gewordenen Speicherchips. Allerdings soll das Volumen im Jahr 2027 auf 14,88 Prozent des Jahreswerts aus 2025 ansteigen. Der beschlossene Deal läuft vom dritten Quartal 2026 bis zum zweiten Quartal 2028. Wie hoch die Abnahmemenge im Jahr 2028 ausfallen soll, wurde nicht bekannt gegeben.
Ein zweiter Deal umfasst 1,5 Milliarden Dollar
Wie das Portal BigGo Finance berichtet, gab es bereits im März einen weiteren Deal. Die Rede ist von einem „storage wafer procurement contract“ mit einem weiteren Hersteller, der einen Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar besitzen soll. Auch dieser Vertrag soll über 24 Monate laufen und mit dem März 2028 enden. Das jährliche Beschaffungsvolumen wird hier auf 11,1 Prozent des gesamten NAND-Einkaufs von 2025 beziffert.
Biwin wächst in der Krise
Während Biwin im Gesamtjahr 2025 jene 1,65 Milliarden US-Dollar umsetzte, betrugen die Einnahmen allein im ersten Quartal 2026 bereits umgerechnet rund 1 Milliarde US-Dollar; das sind über 340 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Während Biwin im entsprechenden Vorjahreszeitraum einen Verlust verbuchen musste, konnte nun ein Nettogewinn von knapp 500 Millionen US-Dollar eingefahren werden.
Die Tendenz zeigt, dass Biwin während der Speicherkrise bisher nicht nur deutlich mehr Geld eingenommen hat, sondern auch einiges davon übrig bleibt. Doch angesichts der hohen Ausgaben bleibt abzuwarten, wie sich Umsatz und Gewinn in den kommenden Monaten entwickeln werden.
Taiwaner nahmen bereits Kredite auf
Während Biwin aus China stammt und Kingston in den USA sitzt, kommen einige andere Hersteller der Branche aus Taiwan. Dazu zählen unter anderem Adata, Team Group oder Transcend. Zusammen mit anderen Vertretern aus der gleichen Region sollen diese jüngst über Kredite und Anleihen umgerechnet fast 890 Millionen US-Dollar beschafft haben, um damit die wachsenden Kosten für Speicherchips zu decken.
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Arch Linux unter Feuer: 400 Pakete im AUR kompromittiert
Angreifer haben in den vergangenen Stunden das Arch User Repository (AUR) missbraucht und Schadsoftware in den Installationsskripten versteckt. Die Arch-Linux-Entwickler sind dabei, die betroffenen Pakete zu löschen und die beteiligten Accounts zu sperren. Nutzer regulärer Arch-Linux-Pakete sind nicht betroffen.
Was ist das AUR?
Das Arch User Repository, kurz auch AUR genannt, ist eine Sammlung von Skripten mit Installationsanleitungen für zahlreiche Programme. Oftmals wird sie von Entwicklern der Programme selbst gepflegt oder aber auch von Freiwilligen. Dadurch ist es möglich, dass auch weniger versierte Nutzer Programme unter Arch Linux und darauf aufbauenden Distributionen installieren können, ohne sich selbst mit dem Build-Prozess auseinandersetzen zu müssen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die gewünschte Software nicht direkt in den Paketquellen zu finden ist oder aber um bestimmte Funktionen erweitert werden soll. Bekannte Beispiele sind dafür der Brave Browser oder als Erweiterung für OBS-Studio die Browser-Source.
CachyOS & Manjaro mit AUR
Normalerweise kommt man als Arch-Linux-Nutzer nicht mit dem AUR in Berührung. Der eigene Paketmanager pacman kann keine Pakete aus dem AUR installieren. Dafür müsste der Nutzer die Software erst selbst kompilieren oder aber auf einen AUR-Helper zurückgreifen. Entsprechend sind Nutzer, die keine Pakete abseits der offiziellen Paketquellen installieren, nicht von dem Angriff betroffen.
Doch gerade auf Arch Linux aufbauende Distributionen wie CachyOS machen den Zugriff auf das AUR einfacher, da dort grafische Installationsprogramme zum Einsatz kommen und sich entsprechende Software mit wenigen Klicks installieren lässt.
Angriff über npm
Der Ablauf des Angriffs lässt sich schnell zusammenfassen. Die Installationsskripte wurden um npm als Abhängigkeit ergänzt und die Build-Anleitung um ein bösartiges npm-Paket erweitert. Das schadhafte atomic-lockfile wird dann während des Build-Prozesses beim Ausführen von npm install gestartet.
Ersten Analysen zufolge sammelt die Schadsoftware Daten aus Browsern respektive deren Profilen, darunter Chromium-basierte Browser wie Brave, Vivaldi, Opera, Microsoft Edge und Google Chrome. Auch Electron-Pakete sind betroffen, darunter Microsoft Teams, Discord und Slack. Der Schädling versucht ebenfalls Accountdaten für GitHub, npm und ChatGPT abzugreifen.
Mehr Informationen und Hintergründe finden sich in der Analyse auf ioctl.fail.
Über 400 Pakete infiziert
Wie der Mailingliste des Arch-Linux-Projekts zu entnehmen ist, wurden bereits über 400 Pakete mit den schadhaften Änderungen identifiziert.
Das CachyOS-Projekt stellt auch ein Skript bereit, um das eigene System schnell auf besagte Programme hin zu untersuchen.
Im Rahmen des Angriffs betonen die Entwickler erneut die Wichtigkeit, AUR-Skripte vor dem Herunterladen und Nutzen auf schädliche Kommandos hin zu überprüfen und nicht beliebige Sachen aus dem AUR zu laden.
Die Redaktion dankt für die zahlreichen Einsendungen über die aktuellen Entwicklungen.
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