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WhatsApp launcht Anti-Hacker-Modus | OnlineMarketing.de
WhatsApp User können ihren Account mit der Aktivierung der strikten Kontoeinstellungen jetzt noch effektiver vor Hacker-Angriffen schützen. Zwei Personengruppen sollen von dem Modus besonders profitieren.
Noch mehr Schutz für WhatsApp User: Die Messaging App hat den Launch der sogenannten strikten Kontoeinstellungen angekündigt. Im Blog Post betont Meta, dass alle Chats per Default durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt sind. Die Konversationen sind also standardmäßig ausschließlich für Absender:in und Empfänger:in einsehbar. Wer WhatsApp als Privatperson nutzt, ist von raffinierten Cyber-Angriffen in der Regel nicht betroffen. Die strikten Kontoeinstellungen richten sich stattdessen an Personen, die diesen mit höherer Wahrscheinlichkeit ausgesetzt sein könnten – dazu gehören etwa Journalist:innen sowie Personen des öffentlichen Lebens.
Today, we’re introducing Strict Account Settings on @whatsapp, a lockdown-style feature that we think will be useful for people who may be targets of highly sophisticated cyber attacks, like journalists or public figures. https://t.co/HfmqxAMXNv
— Meta Newsroom (@MetaNewsroom) January 27, 2026
Der neue Modus soll die Konten von gefährdeten Usern mithilfe erweiterter Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen gegen hochkomplexe Cyber-Angriffe wappnen. Konkret beinhalten die strikten Kontoeinstellungen folgende Änderungen:
- Erhöhter Kontoschutz: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist automatisch aktiviert. Zusätzlich sind Sicherheitsbenachrichtigungen eingeschaltet und vor ungewollten Änderungen geschützt. Nutzer:innen mit aktivierten Cloud Backups wird empfohlen, auf Ende-zu-Ende-verschlüsselte Sicherungen zu setzen.
- Sicherer Versand von Inhalten: Die automatische Vorschau von Links wird deaktiviert.
- Mehr Privatsphäre im Profil: Angaben wie der „Zuletzt online“-Stempel, die Online-Anzeige, das Profilbild und die Info sind nur für Kontakte oder eine individuell eingeschränkte Personengruppe sichtbar.
- Kontrolle über Gruppeneinladungen: Zu Gruppen können dich ausschließlich gespeicherte Kontakte oder zuvor definierte Personen hinzufügen.
Darüber hinaus werden Anhänge und Medien, die von unbekannten Nummern versendet werden, standardmäßig gesperrt. Anrufe, die von diesen ausgehen, werden stummgeschaltet. Die strikten Kontoeinstellungen kommen einer Art Account Lockdown gleich, der die Nutzung der App beträchtlich einschränkt. Der optionale Kontomodus sollte also nur von Personen aktiviert werden, die den zusätzlichen Schutz tatsächlich benötigen. Ein- und ausschalten kannst du die Option mobil über die erweiterten Privatsphäreeinstellungen.
Schneller zu neuen Features:
WhatsApp öffnet die Beta für mehr User

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OpenAI Prism: Das verändert wissenschaftliches Arbeiten
Dieses Prinzip – spezialisierte KI-Umgebungen für komplexe, sensible Anwendungsfelder – zeigt sich nicht nur in der Wissenschaft. Auch im Gesundheitsbereich geht OpenAI denselben Weg. Mit ChatGPT Health entsteht eine eigene Nutzungsebene für medizinische Fragen. Medizinische Unterlagen sowie Apps wie Apple Health, MyFitnessPal oder Weight Watchers lassen sich anbinden, damit Nutzer:innen Daten besser verstehen und Arzttermine vorbereiten können.
ChatGPT Health startet und lässt User medizinische Daten und Apps verbinden

Prism von OpenAI: Neuer KI-Workspace für wissenschaftliches Arbeiten
Forschung ist heute hochkomplex, digital und kollaborativ. Trotzdem arbeiten viele Wissenschaftler:innen und Studierende noch mit Werkzeugketten, die kaum zusammenpassen. Genau hier setzt Prism an. Der neue Workspace verlagert KI direkt ins Zentrum wissenschaftlicher Arbeit.
Statt KI nur als externes Hilfsmittel zu nutzen, wird sie Teil der Arbeitsumgebung. GPT-5.2 arbeitet im Projektkontext und bezieht Struktur, Argumentationslogik, Gleichungen, Referenzen und Abbildungen ein. Rückmeldungen werden dadurch fachlich präziser. Überarbeitungen greifen tiefer in die Textlogik ein.
Was Prism im Forschungs- und Studienalltag konkret erleichtert:
- Mit GPT-5.2 Thinking chatten, um Ideen zu explorieren, Hypothesen zu prüfen und komplexe Probleme im Kontext zu durchdenken
- Papers mit dem vollständigen Dokument als Kontext erstellen und überarbeiten, inklusive Text, Gleichungen, Quellen, Abbildungen und Gesamtstruktur
- Fachliteratur, etwa aus arXiv, im Manuskriptkontext suchen und Argumentationen auf Basis neu identifizierter Arbeiten anpassen
- Gleichungen, Referenzen und Abbildungen erstellen, refaktorieren und analysieren, wobei die KI ihre Funktion im gesamten Paper versteht
- Whiteboard-Gleichungen oder Diagramme direkt in LaTeX überführen und manuelle Formatierungsschritte reduzieren
- In Echtzeit mit Co-Autor:innen, Studierenden und Betreuenden zusammenarbeiten, mit sofort sichtbaren Änderungen und Kommentaren
- Änderungen direkt im Dokument vornehmen, ohne Inhalte zwischen Editor und Chat kopieren zu müssen
- Optional sprachbasierte Bearbeitung nutzen, um einfache Anpassungen vorzunehmen, ohne den Schreibfluss zu unterbrechen
Die KI arbeitet unterstützend, nicht eigenständig. Forschende und Studierende stellen die Fragen, prüfen die Ergebnisse und entscheiden, was fachlich Bestand hat. Prism hilft, Arbeitsabläufe übersichtlicher zu organisieren und unnötige Zwischenschritte zu vermeiden. Dadurch rückt mehr Aufmerksamkeit auf inhaltliche Tiefe und wissenschaftliche Argumentation.
Wie Prism Forschung verändern könnte – Chancen und Kritik
OpenAI betont, dass Prism keine autonome Forschungsmaschine sein soll, sondern Forschende unterstützt. Kevin Weil, Vizepräsident für den Wissenschaftsbereich bei OpenAI, beschreibt die Richtung so:
Over time, we see ChatGPT playing a more active role in real group conversations, helping people plan, create, and take action together.
KI fungiert laut ihm als aktives Kooperationssystem in komplexen Arbeitsprozessen. Und dieser Wandel läuft bereits: Eine Umfrage des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb unter über 6.000 Forschenden der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft zeigt, dass 42,4 Prozent gut mit KI-Tools vertraut sind und 44,0 Prozent sie mehrfach genutzt haben. KI ist also längst Teil realer Forschungspraxis.
Gleichzeitig ist die Debatte alles andere als eindeutig. Forschende sind sich selbst uneinig, wann KI im Schreibprozess legitim ist und wie Transparenz aussehen muss, wie eine Analyse in Nature zeigt. Hinzu kommen Qualitätsfragen: Laut einer Auswertung von Live Science neigen KI-Chatbots dazu, Studien zu stark zu vereinfachen und wichtige Details zu übergehen. Fachliteratur weist zudem darauf hin, dass generative Modelle strukturelle Unsicherheiten und Bias in wissenschaftliche Texte einführen können, wenn ihre Ausgaben nicht sorgfältig geprüft werden. Damit steht die wissenschaftliche Genauigkeit auf dem Spiel, wenn KI-Ergebnisse ungeprüft übernommen werden. Besonders problematisch ist das sogenannte Hallucination-Phänomen, bei dem KI plausible, aber falsche Informationen oder sogar erfundene „Fakten“ erzeugt. In der Forschung kann das die Integrität von Arbeiten untergraben, wenn Inhalte ungeprüft übernommen werden.
Auch aus bildungspolitischer Sicht gibt es Warnungen. Ein Bericht in The Australian greift Bedenken von Regulierungsstellen auf, wonach KI-Systeme Forschungsdaten verzerren und Hochschulen vor neue Integritätsprobleme stellen könnten. Universitäten können KI-gestützte Arbeitsweisen didaktisch nutzen, müssen aber gleichzeitig klare Regeln zu Kennzeichnung, Prüfungen und Datenschutz schaffen.
Unterm Strich kann Prism wissenschaftliche Arbeit strukturieren und beschleunigen. Doch Qualität, Nachvollziehbarkeit und Bewertung bleiben menschliche Aufgaben. KI erweitert Forschung – sie ersetzt sie nicht. Der tatsächliche Mehrwert hängt davon ab, wie reflektiert Forschende, Studierende und Institutionen mit diesen Systemen umgehen.
Gedankenlesen mit KI:
OpenAI investiert in Neurotech-Startup Merge Labs

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Yahoos KI-Suche macht Google mit Claude Konkurrenz
Mit Yahoo Scout kommt eine AI Answer Engine für hunderte Millionen User. Zusammen mit Claude macht Yahoo Google und Co. Konkurrenz, versorgte User in mehreren Verticals mit AI Support und gibt sogar Publishern etwas Hoffnung.
Der AI Mode, Perplexity und ChatGPT erhalten jetzt noch mehr Konkurrenz von einem altbekannten Player. Einst war Yahoo die Speerspitze der Internetsuche. Diesen Status hat man längst abtreten müssen und Google hat ihn inne. Doch auch heute noch ist Yahoo eine relevante Größe im Suchmaschinenmarkt. Laut Stat Counter kommt Yahoo weltweit auf 1,26 Prozent Marktanteil und landet damit auf Rang vier, noch vor DuckDuckGo, Baidu und Co. In Deutschland belegt Yahoo sogar Rang drei hinter Google und Bing.
Da sich die Internetsuche aber grundlegend wandelt, hat Yahoo jetzt eine eigene KI-Suchoption vorgestellt, die nicht nur die Suche, sondern das gesamte digitale Ökosystem des Unternehmens bereichern soll. Die Betaversion der neuen AI Answer Engine Yahoo Scout wird allein in den USA auf Desktop und Mobile für über 250 Millionen User bereitgestellt. Neben diesem Tool bietet Yahoo fortan noch eine eigene Intelligence Platform an. Support erhält das Unternehmen vom AI-Unternehmen Anthropic und dem leistungsfähigen Modell Claude. Und auch Publisher haben Grund zur Hoffnung. Zusammen mit Microsoft unterstützt Yahoo diese in einem Markeplace, der Entlohnung für AI-Nutzung verspricht.
Die Entwicklung der Suche und KI-Suchlösungen schreitet rasant voran, auch bei Google.
Google:
Aus AI Overviews direkt in den AI Mode

Yahoo Scout: Insights mit der Power von 500 Millionen Profilen und 18 Billionen Consumer Events
Über 30 Jahre Erfahrung im Search-Geschäft kann Yahoo vorweisen. Das Unternehmen hat noch immer eine große User-Basis und erreicht nach eigenen Angaben aus der Comscore Media Metrix ® Multi-Platform mit den eigenen Diensten 90 Prozent der Internetnutzer:innen in den USA. Diese Relevanz schlägt sich in einem Datenschatz nieder, den Yahoo jetzt für die neue AI Answer Engine Yahoo Scout nutzt. 500 Millionen User-Profile, eine Milliarde Entitäten für den Knowledge Graph und mehr als 18 Billionen Consumer Events pro Jahr liefern eine Wissensbasis, die den KI-Antworten in diversen Umfeldern Gewicht verleihen soll. Diese KI-Antworten können in der Suche, aber auch in anderen Bereichen genutzt werden. Dabei zeichnet sich der Start der Betaversion durch eine AI-Offensive aus, die Yahoos CEO Jim Lanzone vor allem mit der Veränderung im Search-Verhalten begründet.
Search is fundamentally changing, and our team has been inspired to use our decades of experience and extremely rare assets to create something uniquely useful for Yahoo’s hundreds of millions of monthly users. This beta launch is just the starting point. From search to our industry-leading verticals, Yahoo Scout will help our users accomplish their goals online faster and better than ever before.
Yahoo Scout kommt mit Inhalten aus Yahoos eigenen Properties und verwalteten Properties daher. So greift Yahoo beispielsweise in der Suche auf Bings Grounding API von Microsoft zurück, um vertrauenswürdige Quellen aus dem offenen Web bereitstellen zu können. Ob es nun ums Wetter, Sportergebnisse, die Börse oder das Shopping geht: Yahoo Scout soll die User mit interaktiven Ergebnissen samt Videos, Links, Graphen und Tabellen versorgen.

Yahoo Intelligence Platform und Support für Publisher Content Marketplace bieten Chancen für User und Publisher
Im Rahmen der Vorstellung von Yahoo Scout gab das Unternehmen ebenfalls den Start der Yahoo Scout Intelligence Platform bekannt. Damit werden die KI-Fähigkeiten von Scout für diverse Verticals wie Mail, News, Finance, Sports und Co. bereitgestellt. User können so zum Beispiel auf shoppable Links via Shopping zugreifen, Finanzanalysen einsehen oder sich Zusammenfassungen generieren lassen.

Unterstützung für diese Plattform und Yahoo Scout selbst erhält das Unternehmen indes von Anthropic. Claude wird zum zentralen Foundation Model für die AI Answer Engine. Ami Vora, Head of Product bei Anthropic, meint:
When you’re serving hundreds of millions of users, you need AI that can do more than retrieve information – it has to reason, synthesize, and explain. Yahoo is building toward a more personalized, trustworthy kind of search, and Claude’s ability to deliver that quality of guidance at scale is at the heart of Yahoo Scout.
Während sich viele Publisher angesichts immer neuer KI-Suchlösungen sorgen, dass ihr organischer Traffic schwindet und ihre teils aufwendig Inhalte ohne nennenswerte Gegenleistung für KI-Antworten und -Zusammenfassungen genutzt werden, erhalten sie von Yahoo zumindest einen Hoffnungsschimmer. Denn die AI Answer Engine Yahoo Scout tritt Microsofts Pilotprogramm für einen Publisher Content Marketplace bei. Dieser Content Marketplace soll Publisher bezahlen, wenn ihre Inhalte von AI-Diensten wie dem Microsoft Copilot oder dann Yahoo Scout genutzt werden. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob das eine Insellösung bleibt.
Entlohnung für AI-Nutzung:
Microsoft plant wohl Publisher Marketplace

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How-to: Brand Safety: 5 Tipps für eine markensichere KI-Bildkreation
KI kann bei der Bilderstellung für Marken sehr hilfreich sein, birgt aber auch Risiken
Markentreue und rechtssichere KI-Bilder entstehen nicht zufällig, sondern durch klare Regeln, gezieltes Training und verbindliche Vorgaben. Dominik Lammer, Executive Creative Director bei Syzygy, zeigt in diesem How-to-Beitrag, wie das gelingt und wo die Fallstricke liegen.
Viele Marken sind heute nur einen Prompt davon entfernt, genauso auszusehen wie ihre Wettbewerber. Denn für eine KI existiert eine Marke nur dann
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