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Wir haben uns sehr früh auf einen klaren Produktfokus festgelegt


#Interview

In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 15 Millionen in Sinpex. „In den vergangenen zwei Jahren hat sich das Wachstum deutlich beschleunigt. Sowohl das Team als auch das Geschäft haben sich spürbar weiterentwickelt“, sagt Gründer Camillo Werdich.

„Wir haben uns sehr früh auf einen klaren Produktfokus festgelegt“

Das Münchner FinTech Sinpex, 2019 von Camillo Werdich und Jannik Metzner gegründet, bietet „automatisierte Identifikations- und Compliance-Lösungen im B2B-Umfeld“. Der französische Investor BlackFin Capital Partners und Altinvestoren wie ACE Ventures und TX Ventures investierten zuletzt 10 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun bereits 15 Millionen in Sinpex.

Das frische Kapital „soll das Wachstum von Sinpex weiter beschleunigen, die Position als führende KYB Automatisierungsplattform in Europa festigen und die Expansion in andere EU-Märkte wie Frankreich und die Niederlande vorantreiben“.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Sinpex-Gründer Camillo Werdich einmal ganz ausführlich über den Stand der Dinge in seinem Unternehmen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Sinpex erklären?
Wir sorgen dafür, dass Banken neue Geschäftskunden reibungslos annehmen können und trotzdem alle gesetzlichen Vorgaben einhalten. Unsere Software hilft, die nötigen Prüfungen im Hintergrund zuverlässig zu erledigen. Dadurch läuft alles schneller und sicherer für den Geschäftskunden und die Bank bzw. den Zahlungsdienstleister. 

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Das zentrale Problem war uns von Anfang an klar. Wie sich dieses jedoch in eine Software übersetzen lässt, die für eine breite Vielzahl geldwäscherechtlich verpflichteter Unternehmen funktioniert, hat sich erst im Laufe der Zeit herauskristallisiert. In den ersten Jahren lag unser Fokus daher auf einzelnen Teilprozessen, etwa der Vereinfachung von Onboarding- oder Informationsextraktions-Prüfungen. Heute decken wir den gesamten KYB- und KYC-Lifecycle ab. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und kontinuierliches Feedback hat sich das Produkt über die Jahre deutlich weiterentwickelt und adressiert das Problem inzwischen ganzheitlich.

Wie hat sich Sinpex seit der Gründung entwickelt?
In den vergangenen zwei Jahren hat sich das Wachstum deutlich beschleunigt. Sowohl das Team als auch das Geschäft haben sich spürbar weiterentwickelt: Die Mitarbeiterzahl hat sich mehr als verdoppelt, der Umsatz nahezu verdreifacht. Heute arbeiten wir mit namhaften Finanzinstituten in mehreren europäischen Märkten zusammen. Parallel dazu haben wir unsere Technologie kontinuierlich ausgebaut und die Plattform weiter skaliert. Aktuell beschäftigt Sinpex knapp 40 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz im siebenstelligen Bereich.

Zuletzt konntet Ihr Millionen einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Ein Großteil der Gespräche entstand über bestehende Kontakte und Empfehlungen aus dem Markt. Mit BlackFin standen wir bereits seit längerer Zeit im Austausch. Im Sommer 2025 kamen dann mehrere Faktoren zusammen: ein starkes realisiertes Wachstum unsererseits, eine regulatorische Entwicklung klar in Richtung unserer Software-Lösung sowie das Interesse  unserer Bestandsinvestoren ACE Ventures und TX Ventures, ihr Engagement auszubauen. Daraufhin haben wir gezielt mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Investoren gesprochen und dann rasch Interesse und mehrere Term Sheets erhalten. Letztlich fiel unsere Entscheidung auf BlackFin, den größten europäischen Investor im Bereich Financial Services. Ausschlaggebend waren das tiefe Verständnis für die regulatorische Problemstellung, die Erfahrung mit vergleichbaren Scale-ups sowie der klare strategische Fit für unsere Vision. Die Investoren überzeugt haben am Ende wahrscheinlich unsere Produkt- und Marktreife und die Readiness, das positive Kundenfeedback und nicht zuletzt das gesamte Sinpex Team.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen? 
In einer frühen Phase hat unser damaliger CTO das Unternehmen verlassen, ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als wir aktiv Kapital aufnehmen mussten. Das hat uns operativ und strategisch stark zurückgeworfen. Rückblickend war das eine der schwierigsten Phasen, weil wir Produktentwicklung, Teamstabilität und Finanzierung gleichzeitig neu ordnen mussten.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht? 
Drei Faktoren waren dabei entscheidend. Erstens haben wir uns sehr früh auf einen klaren Produktfokus festgelegt und stets offen und transparent mit unseren Kunden kommuniziert. Gerade in einem Markt, der häufig von überzogenen Versprechen geprägt ist, wurde diese Ehrlichkeit zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal. Zweitens ist es uns gelungen, ein sehr erfahrenes Team aufzubauen. Insbesondere Philipp Eska, Jan Puzicha und Werner Krahle haben für Sinpex einen entscheidenden Unterschied gemacht, nachdem mein damaliger Co-Founder ausgeschieden war. Sie haben operativ mit angepackt und unser Produkt für Wachstum vorbereitet. Drittens – und strategisch vielleicht am wichtigsten – haben wir von Beginn an auf den „Goldstandard“ im Bereich KYB gesetzt. Dabei haben wir uns bewusst gegen sekundäre Datenquellen und Datenbanken entschieden, auf die viele Anbieter zurückgreifen. Solche Abkürzungen rächen sich oft später, wenn Datenqualität oder regulatorische Anforderungen nicht mehr ausreichen. Diesen Qualitätsanspruch haben wir sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden verfolgt. Genau dieser Ansatz unterscheidet uns heute fundamental im Markt.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Krisen gehören heute zwangsläufig dazu, entscheidend ist der Umgang damit. Wichtig ist, Herausforderungen nicht zu verdrängen, sondern bewusst anzunehmen, Probleme früh offen anzusprechen und Prioritäten klar zu setzen. Gerade in Phasen, in denen es sehr eng wird, darf man den Mut nicht verlieren. Langfristig zahlt sich Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, durch schwierige Phasen hindurchzugehen, mehr aus als jeder schnelle Erfolg.

Wo steht Sinpex in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir in weiteren europäischen Ländern fest etabliert sein, so wie wir es heute in Deutschland sind. Parallel dazu werden wir unser Team weiter ausbauen und unsere Plattform technologisch kontinuierlich weiterentwickeln, um allen Anforderungen aus der neuen EU AML Verordnung umgesetzt zu haben, damit unsere Kunden sich damit nicht rumschlagen müssen. Ziel ist es, Sinpex als festen Referenzstandard für KYB-Automatisierung in Europa zu etablieren.

WELCOME TO STARTUPLAND


SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Sinpex



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Startup-Schock in Berlin: Wer keine Azubis einstellt, muss zahlen


Berlin führt eine Ausbildungsumlage ein: Unternehmen ohne Azubis sollen ab 2028 zahlen. Warum besonders Startups die Pläne kritisieren.

Startup-Schock in Berlin: Wer keine Azubis einstellt, muss zahlen

In Berlin Mitte können sich Startups mal vorbereiten, Azubis einzustellen.
Business Insider Lisa-Sophie Kempke

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag die sogenannte Ausbildungsplatzumlage beschlossen. Klingt kompliziert, heißt aber: Wer nicht ausbildet, muss blechen.

Ab 2028 sollen Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitenden zur Kasse gebeten werden, wenn ihre Ausbildungsquote unter dem Bundesdurchschnitt von aktuell 4,6 Prozent liegt. Und: Es reicht nicht mehr, Stellen einfach auszuschreiben – sie müssen auch besetzt werden.

Berlin will damit 75 Millionen Euro einnehmen

Der Beschluss kommt nicht von ungefähr: Er ist Teil des Koalitionsvertrags von CDU und SPD. Darin steht: Schafft die Berliner Wirtschaft bis Ende 2025 nicht 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze im Vergleich zu 2023, greift die Umlage.

Genau das zeichnet sich ab. Im vergangenen Jahr entstanden nur rund 1300 neue Plätze.

Das Geld soll in einen Fonds fließen, der laut Senat rund 75 Millionen Euro pro Jahr einnehmen könnte. Die Idee: Unternehmen, die die Quote verfehlen, zahlen ein – und finanzieren damit Betriebe, die überdurchschnittlich viele Azubis einstellen. „Solidarischer Ausgleich“, nennt es die SPD-Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe, die das Projekt vorangetrieben hat.

Ein Exit ist eingebaut: Schafft Berlin drei Jahre in Folge jeweils mehr als 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze, wird das Gesetz automatisch wieder abgeschafft.

Was bedeutet das für Startups?

Die Wirtschaft sieht die Umlage kritisch. Alexander Schirp, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), nennt das Gesetz „überflüssig“ und warnt vor wachsender Bürokratie durch Quoten, Meldungen und zusätzliche Vorgaben.

Auch die Startup-Szene sieht sich direkt betroffen. Bitkom-Chef Bernhard Rohleder spricht von einem „Bärendienst“ für den Standort Berlin. Die Umlage treffe insbesondere Startups und Scaleups aus der Digitalwirtschaft.

Hält wenig von der Ausbildungsplatzumlage: Bitkom-Chef Bernhard Rohleder

Hält wenig von der Ausbildungsplatzumlage: Bitkom-Chef Bernhard Rohleder
Müller-Stauffenbergullstein bild via Getty Images

Viele von ihnen bilden schlicht nicht klassisch aus – nicht aus Unwillen, sondern wegen ihrer Struktur: kleine Teams und meist akademische Rollen. „Gleichzeitig sind diese Unternehmen zentrale Wachstumstreiber und stehen in einem scharfen internationalen Wettbewerb“, sagt Rohleder.

Christoph Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands, wird noch deutlicher: Die neue Regel sei „wirtschaftsfeindliche Politik“. Berlin schwäche sich damit selbst im Wettbewerb um die besten Gründer.





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Warum es sich lohnt, mit 16 einem US-Konzern zu schreiben


Gründer Gilles Backhus fragte schon mit 16 Jahren sein Traumunternehmen, was er studieren solle. Ihre Antwort – und was Backhus heute macht.

Warum es sich lohnt, mit 16 einem US-Konzern zu schreiben

Stand schon als Schüler auf Technik: Tensordyne-Gründer Gilles Backhus.
Gilles Backhus / Collage: Dominik Schmitt

„Heute machen wir keinen Unterricht. Jeder geht in den Informatikraum und guckt mal, was er später so machen will“, sagt der Lehrer. Der damalige Teenie Gilles Backhus findet bereits da das Unternehmen „Advanced Micro Devices“ (AMD) spannend, einen führenden Hersteller von PC-Hardware aus den USA.

„Ich war so ein klassischer Dorf-LAN-Party-Gamer: Counter-Strike 1.6, Warcraft 3, you name it. In der Folge war ich dann irgendwann auch ein riesiger AMD-Fan. Bei jeder Sternschnuppe habe ich mir wirklich gewünscht, irgendwann mal bei AMD zu arbeiten“, erzählt er Gründerszene.

Ich hab damals einfach an jobs@amd.com geschrieben: ‘Ich will später Computerchips entwickeln – was muss ich dafür studieren?’

Gilles Backhus

Gründer Tensordyne

Und so schrieb er in der Schulstunde mit 16 Jahren AMD per Mail an. „Ich hab damals einfach an jobs@amd geschrieben: ‘Ich will später Computerchips entwickeln – was muss ich dafür studieren?’ Und das Geile ist: da hat mir wirklich jemand aus HR geantwortet und mir eine Infomappe nach Hause geschickt.” Backhus studierte dann Elektrotechnik an der Technischen Universität München (TUM).

Rennautos und CDTM

An der TUM engagierte er sich bei Formula Student Racing. Das ist eine Studentengruppe, die ihr eigenes Rennauto zusammenschraubt und damit gegen andere Unis antritt. Seine Motivation, neben dem Studium aktiv zu sein, sei dabei durch seine Begeisterung für Technik gekommen, meint Backhus.

Das Center for Digital Technology and Management (CDTM) habe diese Begeisterung dann weiter gefördert. Das CDTM ist ein Programm, welches Studierende an der Schnittstelle von Technik und Management fördert.

Hier lernte er, wie man „seine Stärken und Schwächen besser einschätzt. Und dass Menschen von vermeintlich elitären Institutionen wie Stanford oder dem MIT auch nur mit Wasser kochen.“ Diese Einsicht gab ihm den entscheidenden Anstoß, die eigene Zurückhaltung abzulegen und selbst etwas zu starten, erzählt er.

Schwere Zeit bei Lilium

Zuerst ging es aber nach dem Studium zu Lilium. Dort startete er als „Sensor Systems Engineer“. Das Münchner Startup Lilium, welches inzwischen insolvent ist, arbeitete damals an der Entwicklung von Flugtaxis. Backhus wollte bei Lilium eigentlich die KI-Entwicklung vorantreiben, doch die Realität sah anders aus: Statt Algorithmen zu schreiben, bestand sein Alltag aus Telefonaten mit Zulieferern.

Ist nie richtig abgehoben: Das Flugtaxi des gescheiterten Münchner Startups Lilium.

Ist nie richtig abgehoben: Das Flugtaxi des gescheiterten Münchner Startups Lilium.
Lilium

Nach viereinhalb Monaten bei Lilium kam Backhus‘ heutiger Co-Founder RK Anand dann auf ihn zu, um mit ihm das Tensordyne-Team in Europa aufzubauen – trotz eines Altersunterschieds von 29 Jahren. Backhus sagte zu und verließ Lilium.

Vom Automotive-Partner zum Nvidia-Konkurrenten

Tensordyne startete zunächst mit der Entwicklung von Chips für E-Autos, mit einem Büro in München und einem im Silicon Valley. Laut Backhus sei die Chip-Branche für Autos in 2018 im „großen Hype“ gewesen, es hätte eine hohe Kundennachfrage und viel Investorengelder gegeben. Einziges Problem: Als Startup hätten sie Automobilstandards erfüllen müssen, die für ein Jungunternehmen mit nur 40 Mitarbeitern schwer erreichbar waren.

Dann kam der ChatGPT-Moment – und es war relativ schnell klar: Der Schwerpunkt verschiebt sich massiv Richtung Rechenzentren.

Gilles Backhus

Gründer Tensordyne

Dann kam laut Backhus der „ChatGPT-Moment“: Durch den Boom von LLMs (= KI-Sprachmodelle wie ChatGPT) sei ihnen schnell klar geworden, dass sich der Schwerpunkt bei Chips „massiv Richtung Rechenzentren“ verschiebe. Deswegen schwenkten die Tensordyne-Gründer von Chips für autonomes Fahren zu AI-Infrastruktur für Data Center um.

Der eigene Ansatz der „logarithmischen Mathematik“ habe sich dabei als Vorteil erwiesen, da er demnach nicht nur beim autonomen Fahren, sondern auch im AI‑Bereich hervorragend funktioniere. „Logarithmische Mathematik“ bedeute dabei, dass Tensordyne Zahlen als Logarithmen speichere. So würden Multiplikationen zu einfachen Additionen werden und die KI‑Berechnungen damit energieeffizienter. Die Kerntechnik konnte so weitergenutzt werden. Da im Team viele aus der „Data‑Center‑ und Networking‑Welt“ gekommen seien, hätten sich diese mit dem Pivot wohlgefühlt.

Tipps für den erfolgreichen Pivot

Wie ein erfolgreicher Pivot auch bei euch gelingen kann? Dafür hat Backhus drei Tipps:

  1. Den richtigen Zeitpunkt finden: Balanciert Geduld und Marktfeedback – nicht zu früh aufgeben, sagt Backhus, aber vor allem nicht zu spät. Sonst seid ihr pleite
  2. Das Ego abschalten: Hört auf den Markt, nicht auf euer eigenes Baby, meint Backhus. Mini-Pivots sind oft smarter als große Sprünge ins kalte Wasser
  3. Praktisch testen: Baut Übergangsphasen mit Partnern auf, prüft den Marktfit und beobachtet die Konkurrenz, rät Backhus – genau wie sie Automotive vs. Data-Center parallel sondiert haben





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Eversports und MATCHi fusionieren – deutsche-startups.de


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Eversports und MATCHi fusionieren +++ Minimist erhält 1 Million +++ Finanzspritze für Zerothird +++ Julian Teicke investiert in Agent F +++ Michelle Calios investiert in NALU +++ Diana zur Löwen investiert in AV8 +++

Eversports und MATCHi fusionieren

Im #DealMonitor für den 27. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

MERGERS & ACQUISITIONS

EversportsMATCHi
+++ Das 2013 gegründeten Wiener Unternehmen Eversports, eine Softwareplattform für Boutique-Fitnessstudios und Betreiber von Sportanlagen, und der 2012 gegründete schwedische Wettbewerber MATCHi Group schließen sich zusammen. „Die Fusion schafft Europas größte Sport- und Wellnessplattform mit 9.000 vernetzten Standorten und Fokus auf wachstumsstarke Segmente wie Padel und Pilates“, teilen die Unternehmen mit. Der Zusammenschluss wurde vom Growth-Investor Verdane vorangetrieben, der sowohl bei Eversports als auch bei MATCHi investiert ist. Mehr über Eversports

INVESTMENTS

Minimist
+++ Tilia Impact Ventures, European Investment Fund (EIF) und Business Angels investieren 1 Million Euro in Minimist. Das Wiener Startup, von Stephan Hofmann und Henrik Feldt gegründet, entwickelt eine Lösung für die zentrale Verwaltung von Second-Hand Verkäufen auf verschiedenen Online-Plattformen (Vinted, Google Shopping, Shopify und Co.). Eversports-Gründer Hanno Lippitsch, Ex-Bitpanda- und TourRadar-CMO Michael Pötscher, Findologic-Gründer Matthias Heimbeck, Impact Investor Sebastian Sessler und das Duit Family Office investierten zuvor 350.000 Euro in das Startup. Mehr über Minimist

Zerothird
+++ VERBUND X Ventures, der Investmentableger des österreichischen Energie-Anbieters Verbund, Sparring Capital, KGAL und „andere namhafte Investoren“ investieren eine ungenannte Summe in Zerothird (früher als Quantum Industries bekannt). Das Startup aus Wien, 2023 von Felix Tiefenbacher, Rupert Ursin, Thomas Scheidl und Thomas Heine gegründet, entwickelt Verschlüsselungslösungen basierend auf Quantenkryptographie. „Unsere Technologie ist darauf ausgelegt, quantensichere Kommunikation aus der Forschung in den operativen Einsatz zu bringen -genau dort, wo Sicherheit künftig entscheidend ist“, teilt das Team mit. Sparring Capital Partners, Findus Venture und KGAL investierten zuletzt 9,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Zerothird

Agent F
+++ Wefox-Gründer Julian Teicke, der seit seinem Abgang mit The Delta Startups beim Aufbau unterstützt, und der früheren SAP-CTO Jürgen Müller investieren eine ungenannte Summe in Agent F. Das Startup (Berlin, Tallinn), von Felix Schläger gegründet, positioniert sich als „AI-first ERP for European startups and SMEs“. Auf der Website teilt das Team mit: „The first ERP that adapts to your business and compounds with it.“ Somit greift das Unternehmen den Softwareriesen SAP in dessen Kerngeschäft an.

NALU
+++ KoRo-Gründerin Michelle Calios und Patrick Funke investieren eine ungenannte Summe in NALU. Das Startup aus Hamburg, 2024 von Lisa Bella Ippolito und Max Schön gegründet, setzt auf Fruchtgummis ohne Zuckerzusatz. Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler und Model Lena Gercke investierten in der achtzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ in NALU. Zudem investierte Business Angel Carsten Puschmann bereits in die junge Foodfirma. Mehr über NALU

AV8
+++ Unternehmerin und Influencerin Diana zur Löwen investiert eine ungenannte Summe in AV8. Das Kölner Startup, 2025 von Luca Jelin de Weber und Paul Henri Eichhorn gegründet, bringt „das weltweit erste trinkfertige Kokosnusswasser mit Präbiotika auf den Markt“. „AV8 steht für modernes Kokoswasser, das Genuss neu definiert – funktional, hochwertig und stilvoll“, heißt es. Mehr über AV8

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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