Apps & Mobile Entwicklung
„Wo ist?“-Netzwerk: Apples AirTag 2 bietet bis zu 50 Prozent größere Reichweite

Apple hat den AirTag der zweiten Generation vorgestellt, mit dem sich Gegenstände lokalisieren und bei Verlust wiederfinden lassen. Der Nachfolger des erstmals 2021 eingeführten Gadgets verfügt über einen neuen Ultra-Breitband-Chip, der eine bis zu 50 Prozent größere Reichweite und eine verbesserte Lokalisierbarkeit bietet.
Der „AirTag 2“, den Apple selbst einfach nur „neuen AirTag“ nennt, bietet der Hersteller einzeln für 35 Euro und im 4er Pack für 119 Euro an. Der Formfaktor des kleinen Chips bleibt unverändert, sodass sich bereits erworbenes Zubehör weiterverwenden lässt. Apple selbst bietet einen neuen Schlüsselanhänger aus Feingewebe in den Farben Fuchsrot, Mitternachtsviolett, Navy, Moosgrün und Schwarz für 45 Euro an.
Apple U2 für mehr Reichweite und bessere Ortung
Auf technischer Seite ist der AirTag mit dem aktuellen Ultra-Breitband-Chip U2 von Apple ausgestattet, der seit dem iPhone 15, iPhone Air, der Apple Watch Series 9 und Ultra 2 sowie dem Ladecase der AirPods Pro 3 zum Einsatz kommt. Die genaue Ortung des AirTags sei damit aus bis zu 50 Prozent größerer Entfernung im Vergleich zum bisherigen AirTag möglich, erklärt Apple.
Genaues Suchen auf der Apple Watch
Die Funktion „Genaues Suchen“ kommt auf den letzten Metern beim Suchen eines AirTags zum Einsatz. Das iPhone und mit dem neuen Modell neuerdings auch Smartwatches ab der Apple Watch Series 9 oder Ultra 2 zeigen dem Anwender in diesem Modus per Pfeil und metergenau an, in welche Richtung er sich bewegen muss, um den AirTag zu finden. Außerhalb dieses Modus kommt klassisches Bluetooth zum Einsatz, wobei auch hier ein verbesserter Bluetooth-Chip die Reichweite erhöhen soll.
Lautsprecher ist 50 Prozent lauter
Beim neuen AirTag ist der Lautsprecher außerdem 50 Prozent lauter, was Apple zufolge über ein überarbeitetes internes Design erreicht wurde. Das Audiosignal lasse sich aus bis zu doppelt so großer Entfernung oder etwa selbst dann noch hören, wenn die Schlüssel mit AirTag tief zwischen Sofakissen gerutscht sind.
Apples „Wo ist?“-Netzwerk
Verantwortlich für die zuverlässige Ortung von Gegenständen ist neben dem eigenen Endgerät in erster Linie Apples „Wo ist?“-Netzwerk. Dabei handelt es sich um ein Crowdsourcing-Netzwerk von Apple-Geräten, die mithilfe von Bluetooth-Technologie den Standort eines Zubehörs oder Geräts ermitteln und dessen ungefähren Standort an den Besitzer melden. Die fremden Geräte geben den AirTag-Standort lediglich weiter, es werden keine persönliche Informationen des Besitzers über die Apple-Geräte Dritter geteilt.
Objektstandort an Dritte teilen
Mit der Funktion „Objektstandort teilen“ lässt sich der AirTag-Standort auf Wunsch des Nutzers allerdings für Drittanbieter freigeben. Bei diesen vertrauenswürdigen Dritten kann es sich beispielsweise um Fluggesellschaften handeln, damit diese bei der Suche nach verspätetem Gepäck oder anderen verlorenen Gegenständen helfen können. Apple arbeitet mit mehr als 50 Fluggesellschaften zusammen, damit man Links zu „Objektstandort teilen“ sicher an diese weiterleiten kann.
Kein Tracking von Personen oder Haustieren
Apple bewirbt den AirTag explizit für die Ortung von Gegenständen, keinesfalls jedoch für das Tracking von Personen oder Haustieren. Um Stalking mittels AirTag vorzubeugen, kommen Schutzmaßnahmen gegen die unerwünschte Ortung zum Einsatz, darunter plattformübergreifende Warnmeldungen und einzigartige Bluetooth-Identifikatoren, die sich häufig ändern. Ein AirTag speichert laut Apple keine Standortdaten oder Verlaufsdaten auf dem Gerät, und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt die gesamte Kommunikation mit dem „Wo ist?“-Netzwerk, sodass nur der Besitzer eines Geräts auf dessen Standortdaten zugreifen kann. Apple erklärt, dass niemand, auch nicht Apple selbst, die Identität oder den Standort eines Geräts, das bei der Suche geholfen hat, kenne.
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Sexualisierte KI-Inhalte: EU startet offizielles Verfahren gegen X und Grok
Dass mit xAIs generativem KI-Chatbot Grok massenhaft sexualisierte Bilder von Frauen und Kindern auf X generiert worden sind, führt zu Konsequenzen für Elon Musks Firmen. Nach weiteren Staaten hat nun auch die EU-Kommission ein offizielles Prüfverfahren eingeleitet.
Bei dem neuen Prüfverfahren der EU geht es grundsätzlich um die Frage, ob X die Risiken ordnungsgemäß bewertet hat, die von den neuen Grok-Bildfunktionen ausgehen. Dabei geht es vor allem um das Verbreiten illegaler Inhalte wie manipulierte und sexuell eindeutige Bilder sowie Inhalte, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen könnten. „Sexuelle Deepfakes von Frauen und Kindern sind eine gewalttätige, inakzeptable Form der Erniedrigung“, sagt Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie.
Es handelt sich um ein Verfahren im Rahmen des Digital Service Act (DSA). Die alten DSA-Verfahren aus dem Jahr 2023 wurden ebenfalls verlängert. In diesem wurde bereits eine Geldbuße verhängt.
Massenhaft sexualisierte Deepfakes von Frauen und Kindern
Was bei X über den Jahreswechsel hinaus lief, war eine Art Deepfake-Trend. Nutzer verwendeten eine neue Bildfunktion von Grok, um Bilder von Prominenten, Frauen und auch Kindern zu bearbeiten. Diese wurden dann in Bikinis oder sexualisierten Posen dargestellt. Auf X reichte es dabei, den Chatbot mit @Grok entsprechend aufzufordern.
Die Bearbeitung fand teilweise direkt unter den Postings der Betroffenen statt. Diese wurden aber nicht darüber informiert, dass solche Inhalte erstellt worden sind.
Das Ausmaß der Deepfakes war enorm. Laut einer Analyse wurden teils mehrere Tausend Bilder pro Stunde generiert, berichtete Bloomberg.
Weltweit laufen Verfahren
Weltweit kündigten Staaten rechtliche Konsequenzen an. Die Vorwürfe sind unter anderem sexuelle Gewalt gegen Frauen und dass auf X massenhaft Darstellungen von Kindesmissbrauch verbreitet worden sind. In den USA hat etwa das Justizministerium aus Kalifornien ein Verfahren eröffnet. In Malaysia und Indonesien wurde Grok aufgrund der sexualisierten Deepfakes blockiert.
In Europa hatten französische Behörden als erstes Ermittlungen aufgenommen. Die britische Medienaufsicht Ofam folgte in der letzten Woche. Nun also die EU.
Auf X wurde der Bildgenerator mittlerweile eingeschränkt. Nur zahlende Nutzer können die Grok-Bildfunktion noch verwenden. In einer Stellungnahme erklärte die Plattform, dass man Nutzer auf diese Weise leichter zu Verantwortung ziehen könne, wenn diese gegen das Gesetz verstoßen. X verlagert die Verantwortung also auf die Nutzer, die entsprechende Inhalte erstellt haben.
In manchen Ländern geht X mittels Geoblocking noch weiter, heißt es in einer Stellungnahme, von der der Guardian berichtet. Sofern es in den jeweiligen Staaten illegal ist, wurden „technische Maßnahmen ergriffen“, um zu verhindern, dass mit Grok Bilder von realen Personen bearbeitet werden, die diese „in freizügiger Kleidung wie Bikinis, Unterwäsche und anderen freizügigen Kleidungsstücken“ zeigen.
Kritiker halten die Einschränkungen aber für lückenhaft, weil diese vor allem die öffentliche Bildgenerierung betreffen. Über die Grok-App sind entsprechende Bearbeitungen aber noch möglich.
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Nächster Bug in Windows 11: Januar-Update lässt manche Rechner nicht mehr starten

Die Probleme mit dem Januar-Update für Windows 11 (KB5074109) gehen weiter. Zwei Out-of-Band-Updates hat Microsoft bereits als Fix herausgegeben. Nun untersucht der Konzern, ob das Januar-Update auf einigen Rechnern für Boot-Abbrüche verantwortlich ist.
In solchen Fällen erhalten Nutzer von Windows 11 25H2 und 24H2 beim Start die Fehlermeldung „UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME“, beschreibt Microsoft in einem Support-Eintrag. Dann erfolgt ein Blackscreen mit dem Hinweis, dass ein Neustart erforderlich ist. Dieser funktioniert aber nicht.
Um das System wieder zum Laufen zu bekommen, müssen Nutzer manuell eingreifen. Über die WinRE-Umgebung ist es etwa möglich, das letzte Windows-Update zu deinstallieren, berichtet Windows Central. Microsoft selbst liefert keinen Workaround.
Laut Microsoft habe man derzeit nur eine begrenzte Anzahl von Berichten über die Boot-Probleme erhalten, die von dem Januar-Update ausgehen könnten. Derzeit untersucht man diese Fälle noch. Weitere Details sollen folgen.
Bug-Welle im Januar-Update
Das Januar-Update für Windows 11 hat zahlreiche Fehler verursacht. So konnte es etwa passieren, dass manche Apps nicht starten, wenn diese Daten nutzen, die in Cloud-basierten Speicherorten von Diensten wie OneDrive oder Dropbox liegen. Das verursachte auch Probleme mit Outlook. Für diesen Bug gibt es seit dem Wochenende ein Out-of-Band-Update. Zuvor hatte man schon Probleme mit Remote-Verbindungen per Notfall-Fix beseitigt. Unter Windows 11 23H2 war der Schlafmodus S3 beeinträchtigt, wodurch Rechner nicht mehr korrekt heruntergefahren sind. Auch das Problem hat Microsoft mittlerweile behoben.
Weitere Fehler, die bei manchen Rechner auftreten können, sind kurzfristige Blackscreens. Auf betroffenen Systemen friert der Desktop für 1 bis 2 Sekunden ein und der Bildschirm wird schwarz. Laut Nutzerberichten kam es auch zu Problemen mit der Desktop.ini und der Darstellung von Hintergrundbildern.
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Amazon haut Roborock Saugroboter für unter 200 Euro raus
Hochwertige Saugroboter mit Wischfunktion und Servicestation müssen gar nicht mehr allzu teuer sein. Bei Amazon kommt Ihr jetzt etwa schon für unter 200 Euro an ein beliebtes Roborock-Modell. Wie gut der Preis wirklich ist, zeigen wir euch hier.
Amazons Tipp, eine durchschnittliche Bewertung von 4,3/5 Sternen (über 500 Rezensionen) und laut Amazon über 2.000 Verkäufe im vergangenen Monat: der Roborock Q10 X5+ Saugroboter scheint mächtig beliebt. Und jetzt kostet der Haushaltshelfer samt Station nur noch 199,99 Euro.
Preis-Check: Günstiger war der Roborock noch nie!
Bevor wir euch den Roborock Q10 X5+ genauer vorstellen, nehmen wir erstmal den Preis genauer unter die Lupe. Wie bereits erwähnt, kostet euch der Saugroboter bei Amazon jetzt nur noch 199,99 Euro. Das entspricht immerhin 38 Prozent Rabatt auf den UVP. Wie gut das Angebot wirklich ist, zeigt aber erst der Preisvergleich und -verlauf.
Und siehe da: Kein anderer Händler ist günstiger als Amazon und generell war der Saugroboter noch nie günstiger, als jetzt. Der Preis überzeugt also auf jeden Fall schon mal.
10.000 Pa Saugkraft, LiDAR-Navigation & mehr
Doch was bietet euch der Roborock überhaupt? Allen voran besitzt der Q10 X5+ eine gute Saugkraft von 10.000 Pa sowie eine Wischfunktion mit 3 Stufen, damit auch klebrige Flecken gut entfernt werden können. Wichtig dabei: Die automatische Teppicherkennung hebt nicht nur den Mopp an, sondern erhöht auch von allein die Saugkraft, sodass neben Hart- auch Teppichböden gut von Staub befreit werden. Dank des Dual Anti-Tangle System soll dabei ebenso verhindert werden, dass sich Tierhaare und Co. verheddern.
Ein echter Vorteil mit Blick auf den niedrigen Angebotspreis ist die Auto-Entleerungsstation. Diese bietet einen Staubbehälter mit 2,7 l Volumen, wodurch Ihr laut Roborock bis zu 7 Wochen lang nicht selbst tätig werden müsst. Im Saugroboter selbst steckt währenddessen ein 350 ml Staubtank. Hinzu kommen dann noch all die weiteren Vorteile, die man von Roborock-Geräten gewohnt ist. So sollte etwa die LiDAR-Navigation für unfallfreie Fahrten durch die Wohnung sorgen, während Ihr über die App Zusatz-Features wie No-Go-Zonen oder eine fixe Spot-Reinigung nutzen könnt.
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