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Zähne ausbeißen auf Chinesisch: HBM3 für Made-in-China-Chips von CXMT erneut verschoben


Zähne ausbeißen auf Chinesisch: HBM3 für Made-in-China-Chips von CXMT erneut verschoben

Bild: Huawei

Seit Jahren versuchen sich chinesische Speicherhersteller an High Bandwidth Memory. Die Einführung von modernem HBM3 wird nun jedoch erneut weiter verschoben, während die westliche Welt zu HBM4 wechselt und HBM4e in der Zertifizierung ist. Doch für eigene AI-Lösungen braucht China nun bald mehr.

Bis vor kurzem ging es sich für Huawei & Co noch aus: Dank Bevorratung über Jahre beispielsweise bei Samsung konnten HBM2(e)-Chips auf chinesischen GPUs verbaut werden. Da diese Quelle durch Sanktionen aber trocken gelaufen ist, wurde die Eigenentwicklung forciert. Mit viel Geld vom Staat sollte unter anderem CXMT dafür sorgen, dass HBM3 direkt in China produziert wird. Doch wie in vielen anderen Bereichen läuft Chinas eigene Lösung den westlichen um viele Jahre hinterher.

HBM ist kein Selbstläufer

Nach wie vor scheinen die Probleme bei HBM3 nicht gelöst zu sein. Bereits letzten Herbst hieß es, CXMTs HBM3 werde zu heiß und könne den Takt nicht halten, was wiederum Fragen zur langfristigen Haltbarkeit aufwarf. CXMT kennt die Probleme, da sie auch schon bei schnellerem DDR5-Speicher aufkamen.

Um sie zu lösen, braucht es oft ein Redesign und damit Zeit, wobei das medial bekannteste Beispiel der letzten Jahre ausgerechnet Samsung war: Deren HBM3e galt ursprünglich ebenfalls als zu heiß, war so nicht tauglich für den dauerhaften Einsatz über Jahre hinweg. Erst mit gut anderthalb Jahren Verspätung konnte der Konzern diese Probleme endgültig lösen.

Aus Asien heißt es nun, dass die Produktion von HBM3 vielleicht noch dieses Jahr bei CXMT anlaufe, sodass 2027 erste Produkte damit bestückt werden können – eine erneute deutliche Verspätung also. Im Westen wurden 2022 die ersten Hopper-GPUs von Nvidia mit HBM3 bestückt. Die Lücke von rund fünf Jahren will China aber möglichst verkleinern, Roadmaps etwa von Huawei sahen ab 2027 bereits schnelleren HBM3e respektive ein Gegenstück dazu vor, ab 2028 dann noch schnelleren Speicher.

Huawei könnte mit betroffen sein

Offiziell sagt Huawei, der in Zukunft genutzte HBM sei eine Eigenentwicklung, doch es gibt Hinweise, dass ein Partner involviert ist. Im vierten Quartal 2026 will Huawei den HPC-Beschleuniger Ascend 950DT mit 144 GByte Speicher und einer Bandbreite von 4 TByte/s anbieten – das klingt auf dem Papier wie das Huawei-Pendant zu schnellem HBM2e oder gar erstem HBM3. Spätestens 2027 will Huawei mit dem Ascend 960 schon auf HBM3e setzen, ab 2028 auf HBM4 – so sah es zumindest der Plan im letzten Herbst einmal vor. Was davon Bestand hat, werden die kommenden Monate zeigen.

Ascend-Roadmap
Ascend-Roadmap (Bild: Huaweicentral)



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Auch CEO muss gehen: ReMarkable baut weitere 200 Stellen ab


Auch CEO muss gehen: ReMarkable baut weitere 200 Stellen ab

Bild: reMarkable

Beim Hersteller von E-Notes ReMarkable läuft es derzeit nicht rund. Als Reaktion auf schwächelnde Absatzzahlen plant das Unternehmen den Abbau von 200 Stellen, nachdem die Belegschaft erst vor Kurzem von 580 auf 500 Mitarbeiter reduziert worden war. Ungewöhnlich für derartige Maßnahmen: Auch der CEO muss gehen.

Aktuelle Lage und rückläufige Umsätze als Grund

Dies berichtet Good e-Reader. Als Ursachen für die aktuelle Schieflage nennt der Bericht zum einen nicht näher spezifizierte „verschiedene wirtschaftliche Faktoren“ sowie rückläufige Umsätze beim Hersteller von Tablets mit E-Ink-Displays. Bereits im vergangenen Jahr sah sich der Konzern mit einer sinkenden Nachfrage konfrontiert, wozu auch Preissteigerungen bei Schlüsselkomponenten wie Speicherchips beigetragen haben dürften, die im Zuge des KI-Booms gestiegen sind. „Die makroökonomische Lage ist schwieriger und es herrscht weltweite Unruhe. Wir haben eine schwächere Nachfrage und damit sinkende Umsätze festgestellt“, wird Vorstandsvorsitzender Marius Juul Mølle in dem Artikel zitiert.

Infolge dieser Entwicklung sah sich ReMarkable gezwungen, die Preise für seine Paper-Tablets wie das ReMarkable 2 und das ReMarkable Paper Pro (Test) sowie für ausgewähltes Zubehör deutlich anzuheben, was sich weiter negativ auf den Absatz ausgewirkt haben dürfte. Als zusätzlicher Wettbewerbsfaktor dürfte das Kindle Scribe gelten, von dem Amazon zuletzt die dritte Generation auf den Markt gebracht hat. Insbesondere aufgrund höherer Absatzzahlen, die laut Bericht vor allem auf den niedrigeren Preis zurückzuführen sind, dürfte der Online-Händler zudem allein durch seine Marktmacht besser gegen die aktuelle Krise aufgestellt sein.

CEO tritt zurück

Ungewöhnlich für derart einschneidende Maßnahmen ist zudem, dass auch die Führungsebene betroffen ist. So ist der erst seit zwei Jahren amtierende US-Amerikaner Philip Hess als CEO zurückgetreten. Seine Nachfolge tritt Vegard Gullaksen Veiteberg an, der das Unternehmen zuvor bereits interimistisch geführt hatte.



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Wie gut ist Diablo 4: Lord of Hatred?: Hass ist für das Action-RPG genau richtig


Wie gut ist Diablo 4: Lord of Hatred?: Hass ist für das Action-RPG genau richtig

Bild: Blizzard

Lord of Hatred ist der zweite DLC für Diablo 4 und der zweite große Schritt vorwärts. Die Rückkehr nach Sanktuario lohnt sich, denn Blizzard schließt nicht nur die Geschichte ab, sondern verpasst dem Spiel auch in anderen Aspekten den nötigen Feinschliff, sagen Tests. Der Lord des Hasses kommt am 28. April genau richtig.

Verbesserungspotenzial gab es noch genug. Etwa bei der Story. Die war zwar auch im ersten DLC Vessel of Hatred (Test) gut, aber unvollständig. Den Handlungsbogen führt Blizzard nun zu Ende. Dabei werden offene Punkte aus dem Hauptspiel berücksichtigt, schreiben Tester. Und diese sind begeistert: Die Geschichte fesselt, ist packend inszeniert, sie zieht den Spieler in die Welt und wird trotz einzelner Fehltritte beim Pacing gemeinhin als die bislang beste Diablo-Story bezeichnet. „Jede Menge starke Momente“ habe sie (PC Games), tolle Bosskämpfe obendrein.

Die Neuerungen kommen einstimmig gut an. Der neue Schauplatz bietet visuelle Abwechslung, die neue Charakterklasse eine neue Spielwiese mit neuen Mechaniken zum Experimentieren. Grundlage dafür sind vollständig überarbeitete Fähigkeitsbäume, die mehr Entscheidungsmöglichkeiten zulassen, weniger von der Ausrüstung abhängig sind und nicht erst ab einem bestimmten Zeitpunkt funktionieren, erläutert etwa PC Gamer. Die Rückkehr des Horadrim-Würfels erlaubt es zudem, Ausrüstung zielgerichteter zu modifizieren. Dazu kommen einige Komfort-Features wie ein Loot-Filter.

Vorsichtig zufrieden sind Tester zudem mit dem Endgame. Dieses wird einerseits von Crafting-Optionen getragen, andererseits vom „War Plan“-Modus, bei dem sich Aktivitäten selbst zusammenstellen und schnell hintereinander abarbeiten lassen. Kooperativ funktioniert das allerdings nicht, da Spieler nicht dieselben Aktivitäten bekommen, schreibt IGN – und damit nur der Anführer die Belohnung. Den selten aktivierbaren Horde-Modus hält die PC Games dabei für „unkreativ“.

Fazit

Ist das revolutionär? Spitzenwertungen sagen ja und sprechen vom aktuell besten Action-RPG am Markt. Gute Wertungen sparen sich die Superlative, stimmen im Kern aber zu: Wer Diablo 4 mochte, hat mit Lord of Hatred viele gute Gründe, zurückzukehren – man findet die bislang beste Version des Rollenspiels vor.

Wirst du Diablo 4: Lord of Hatred kaufen?
  • Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt

  • Ja sofort, aber günstiger über Umwege

  • Ja nach Patches / beim ersten Sale

  • Ja, nach deutlichen Preissenkungen

  • Nein

Wertungsüberblick für Diablo 4: Lord of Hatred



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Google Cloud Next 2026: Chrome soll zum KI-Mitarbei­ter für den Arbeitsplatz wer­den


Google Cloud Next 2026: Chrome soll zum KI-Mitarbei­ter für den Arbeitsplatz wer­den

Bild: Google

Im Rahmen der diesjährigen Hausmesse Google Cloud Next hat das Unternehmen neue Funktionen für Chrome vorgestellt. Neben erweiterten Sicherheitsmaßnahmen rücken insbesondere KI-Features in Verbindung mit Gemini in den Fokus, die zusätzliche Möglichkeiten für den Einsatz der Plattform im Arbeitsalltag eröffnen sollen.

Gemini soll kontextbasiert Inhalte in Browser-Tabs verarbeiten können

Darüber berichtet aktuell TechCrunch. Eine der in der Vorstellung genannten zentralen Neuerungen ist die Funktion „Auto Browse“. In Kombination mit Googles KI-Modell Gemini soll sie es Chrome-Nutzern ermöglichen, den Kontext geöffneter Browser-Tabs zu erfassen und darauf basierend verschiedene Aufgaben rund um Web-basierte Arbeit auszuführen. Als Beispiele nennt Google unter anderem die Buchung von Reisen, die Eingabe von Daten, die Planung von Besprechungen oder vergleichbare Tätigkeiten. Darüber hinaus soll sich die Funktion auch dazu eignen, Informationen aus einem Google Docs in ein CRM-System zu übertragen, Preise über mehrere Tabs hinweg zu vergleichen, das Portfolio eines Bewerbers vor einem Vorstellungsgespräch zusammenzufassen oder relevante Daten von Websites zu extrahieren.

Auto Browse soll Inhalte in Chrome erkennen und weiterverarbeiten können
Auto Browse soll Inhalte in Chrome erkennen und weiterverarbeiten können (Bild: Google)

Vollständig ohne menschliches Zutun kommt die neue Funktion laut Google jedoch nicht aus. Die beschriebenen Abläufe sollen weiterhin „einen Menschen im Kreislauf“ erfordern, wobei das Unternehmen hierzu keine konkreten Details nannte. Die Formulierung lässt vermuten, dass erzeugte oder verarbeitete Daten weiterhin manuell überprüft werden müssen, bevor daraus endgültige Aktionen resultieren. Auch ohne vollständige Automatisierung können solche Prozesse dazu beitragen, monotone und zeitaufwendige Aufgaben spürbar zu vereinfachen und zu beschleunigen, sodass Nutzer schneller zu Ergebnissen gelangen und sich stärker auf das konzentrieren können, was Google in der Präsentation als „strategische Arbeit“ bezeichnete.

Auch komplexe Inhalte sollen für Auto Browse keine Probleme darstellen
Auch komplexe Inhalte sollen für Auto Browse keine Probleme darstellen (Bild: Google)

Die neue Funktion soll zunächst für Workspace-Nutzer in den USA verfügbar sein. Damit integriert Google die KI direkt in den Webbrowser und somit in eine der laut des Unternehmens am häufigsten genutzten Anwendungen im Arbeitsumfeld. Die Aktivierung erfolgt über entsprechende Richtlinien, wobei Google zusichert, dass Eingaben von Organisationen nicht zum Training der eigenen KI-Modelle herangezogen werden. Innerhalb von Workspace lassen sich zudem wiederkehrende Arbeitsabläufe speichern und bei Bedarf erneut aufrufen.

Sicherheit ganz oben auf der Agenda

Mit der stärkeren Verzahnung von Gemini und Chrome hat Google im Zuge der Veranstaltung auch neue Sicherheitsfunktionen präsentiert. Bereits zuvor konnten über Chrome Enterprise Premium nicht genehmigte KI-Tools im Unternehmensumfeld erkannt werden. Diese Funktion wurde nun erweitert, um IT-Teams gezielter bei der Identifikation kompromittierter Browser-Erweiterungen oder weiterer KI-Dienste zu unterstützen. Die neue Funktion mit der weniger aussagekräftigen Bezeichnung „Shadow IT risk detection“ soll einen umfassenden Einblick in die Nutzung sowohl genehmigter als auch nicht genehmigter GenAI- und SaaS-Websites innerhalb eines Unternehmens ermöglichen.

Auch neue Sicherheitsfunktionen für Unternehmen gehörten zur Keynote
Auch neue Sicherheitsfunktionen für Unternehmen gehörten zur Keynote (Bild: Google)

Darüber hinaus sollen Unternehmen von durch Gemini erstellten Zusammenfassungen der Chrome-Enterprise-Versionshinweise sowie weiteren KI-gestützten Empfehlungen profitieren. Diese kombinieren Hinweise auf kritische Änderungen, neue Richtlinien und bevorstehende Auslaufdaten mit konkreten Vorschlägen, etwa zur Konfiguration neuer Einstellungen oder zur Überprüfung verwalteter Browser.

Zudem kündigte Google eine ausgebaute Partnerschaft mit Okta an, um agentenbasierte Arbeitsplätze durch zusätzliche Funktionen gegen Session-Hijacking und andere Bedrohungen besser abzusichern. Ergänzend wurde die Integration von Microsoft Information Protection (MIP) vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen soll, einheitliche Sicherheitsrichtlinien einfacher durchsetzen zu können.



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