Apps & Mobile Entwicklung
007 First Light Preview-Analyse: James Bond schleicht und schießt vielversprechend

Passt die Hitman-Formel zu James Bond? Die Zeichen stehen bislang auf gute, auch massentaugliche Unterhaltung. Im Mittelpunkt steht aus mehreren Vorschau-Berichten die Erkenntnis, dass ein 007 eben kein Hitman ist, auch im Spieldesign. Spaß verspricht das trotzdem.
Gelenkte Freiheit
Gut drei Stunden und drei Missionen lang durfte das neue 007 First Light von verschiedenen Redaktionen angespielt werden. Beobachtet wurden klassische Stärken von IO Interactive. In größeren Arealen galt es, verdeckt Ziele zu erreichen, sich durchzuschleichen und duchzutricksen. Dazu standen verschiedene Wege zur Verfügung, wenn auch nicht in der gleichen Komplexität wie bei früheren Werken.
Eurogamer bezeichnet die Optionen und Wege als „einfach“, man finde ein „Einstiegs-Schleichspiel“ vor, das nicht sehr komplex sei und viele Fehler verzeihe, Kotaku das Sandbox-Design als „beeindruckend“, die PC Games spricht von einem „lebendigen Spielplatz“, der beeindruckend inszeniert wird.
Beides muss sich nicht ausschließen: Klar ist, dass das neue Hitman eine größere Zielgruppe ansprechen soll und in gewisser Weise muss. 007 ist eben nicht Agent 47, weder im Charakter noch in der Erzählung. Ein 007-Werk muss weiter gehen, ein 007 puzzelt nicht mit x-Versuchen an komplexen, getimten Abfolgen von Ereignissen herum. Deshalb gibt es laut den Berichten Hilfestellungen und deutlichere Hinweise.
Es gibt Action!
Was es auch gibt, ist Action in linearen Passagen, schließlich gehört auch sie zur Figur. Gewalt darf 007 aber nur ausüben, wenn jemand die Waffe zieht. Alles andere würde schwer zur Figur passen. Bei den als fordernd beschrieben Schießereien und linearen Passagen dazwischen erinnern die Beschreibungen an das Spielprinzip von Uncharted. Kotaku zieht den Vergleich sogar direkt: Wer die Serie kenne, dem komme vieles an First Light vertraut vor. Als schlecht wird das nicht bewertet. Nur Eurogamer mahnt an, dass die Schienen-Passagen für spektakuläre Action-Momente nicht überhand nehmen dürften.
Nur Qualität, keine Innovation
Einig sind sich die Redaktionen darin, dass 007 zumindest richtig gute Unterhaltung verspricht. Es habe Momentum, biete Spektakel und habe Flair. Es gehe zwar auf Nummer Sicher, urteilt Kotaku, habe aber ein Rezept für ein „großartiges 007-Spiel“ gefunden. PC Games wird nochmals deutlicher: First Light sei eine „geile Bond-Experience“ und „Bond-bastisch“. Vorbestellungen sind zwar nicht empfehlenswert, das Spiel im Auge zu behalten aber schon: Vielleicht wird 007 damit der erste echte Mega-Hit des Jahres.
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Snapdragon Reality Elite: Qualcomm bringt VR/MR-Topmodell und gibt STARThilfe
Qualcomm setzt den neuen Snapdragon Reality Elite an die Spitze der SoC-Plattformen für MR/VR-Headsets und liefert damit vor allem mehr CPU-, GPU- und NPU-Leistung bei gleichzeitig geringerem Verbrauch und reduzierter Wärmeentwicklung. Anbietern von XR-Produkten will Qualcomm zudem mit dem START-Programm Unterstützung geben.
Auch bei den Chipsätzen für MR/VR-Headsets zieht bei Qualcomm jetzt die Bezeichnung „Elite“ ein. Anders als bei den Smartphone- und PC-Lösungen des Unternehmens steht der Name aber nicht für den Einsatz der eigens entwickelten Oryon-CPU-Kerne, sondern soll vielmehr das Topmodell in einer Produktkategorie markieren. Der Snapdragon Reality Elite folgt auf den vorherigen Snapdragon XR2+ Gen 2 von 2024.
Xreal Project Aura setzt auf neuen Snapdragon
Der Snapdragon Reality Elite ist für den Einsatz in offenen und geschlossenen Mixed-Reality- und Virtual-Reality-Headsets vorgesehen, demnach nicht für leichtere Brillen wie die Ray-Ban Meta, wo stattdessen auf Lösungen wie den Snapdragon AR1 Gen 1 gesetzt wird. Headsets wie Meta Quest 3(S) oder Apple Vision Pro lassen sich beispielhaft als designierte Produktkategorie des Snapdragon Reality Elite nennen, auch wenn Apple auf eigene Chips setzt. Der Ersteinsatz des Snapdragon Reality Elite soll im Xreal Project Aura mit Android XR erfolgen, einer halboffenen, „tethered“ XR-Brille mit Displays. Qualcomm bezeichnet sie auch als Headset mit „video-see-through“ (VST) und „optical-see-through“ (OST).
Deutliche Upgrades für CPU, GPU und NPU
Qualcomm gibt für die neue Plattform eine bis zu 30 Prozent höhere CPU-Leistung bei gleichem Verbrauch oder einen 45 Prozent niedrigeren Verbrauch bei gleicher Leistung im Vergleich zum direkten Vorgänger an. Aufseiten der Adreno-GPU liegt der Leistungs- respektive Effizienzzuwachs bei 60 Prozent bei gleichem Verbrauch oder 64 Prozent geringerem Verbrauch bei gleicher Leistung. Qualcomm konnte der Redaktion auf Nachfrage nicht erläutern, auf welche CPU-Kerne von Arm, welche eigene Adreno-GPU oder welchen effizienteren Fertigungsprozess für die Zugewinne gewechselt wurde. Bekannt ist aber, dass der Arbeitsspeicher einen 30 Prozent höheren Durchsatz bietet.
Bei den bisherigen MR/VR-Plattformen von Qualcomm stand eine leistungsfähige NPU für generative KI-Anwendungen noch nicht derart im Fokus der Entwicklung, wie es aktuell der Fall ist. Deshalb erfährt die NPU des Snapdragon Reality Elite mit 48 TOPS (INT8) einen Schub von 160 Prozent zum Vorgänger, was sie laut Qualcomm für Einsatzgebiete wie fotorealistische Avatare, Gaussian Splatting, LLM-basierte Agenten oder Echtzeit-Large-Vision-Models qualifiziere. Das ist vergleichbar zum Snapdragon X1 Elite. Alternativ könne auch hier der Verbrauch um 84 Prozent bei dann gleicher Leistung des Vorgängers reduziert werden.
Der Snapdragon Reality Elite kann Displays mit einer Auflösung von bis zu 4,4K bei 90 FPS pro Auge bespielen. Alternativ sind geringere Auflösungen bei höheren FPS und umgekehrt möglich. Ein optimierter EVA-Block (Engine for Visual Analytics) soll zudem weiter in den Raum sehen und bei geringerem Verbrauch eine 3D-Rekonstruktion erstellen können. Die Plattform ermögliche bis zu 20 Prozent längere Batterielaufzeiten bei gleichzeitig bis zu 12 °C geringerer Oberflächentemperatur unter Last.
Qualcomm gibt STARThilfe für neue XR-Produkte
Die Augmented World Expo in Long Beach, Kalifornien nutzt Qualcomm auch für die Vorstellung des „Snapdragon Scalable Turnkey AI-Ready Toolkit“, kurz START. Im Zentrum des Starthilfe-Programms stehen Hardware-Module, Software-Stacks und White-Label-Skalierungsoptionen von Qualcomm und Partnern, die kleinere Unternehmen dabei unterstützen sollen, einfacher und schneller eigene Wearables wie smarte Brillen auf den Markt zu bringen. Dazu gehören unter anderem vorgefertigte PCBs mit Qualcomms SoCs und weiteren für den Betrieb benötigten Chips. Zum Beispiel wird Qualcomm ein Hardware-Modul mit Snapdragon AR1+ Gen 1 anbieten, das 42,5 mm lang, 8,9 mm breit und 3,08 mm hoch baut und damit kleiner als das PCB eines führenden Anbieters von AR-Brillen ausfalle.
Das START-Programm umfasst aber auch die Software-Stacks von Qualcomm und Unterstützung bei der Skalierung mit White-Label-Produkten. Für Audio und Kameras ist Thundercomm an Bord, für die Integration von Displays ist Applied Materials der Partner. Beim Skalieren der Produktion unterstützen die Fertiger Jorjin und Pegatron.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Qualcomm unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Steam Machine: Geekbench-Ergebnisse deuten auf zeitigen Marktstart hin

Valve will wieder in den Markt für stationäre Konsolen einsteigen; die Steam Machine soll dieses Jahr erscheinen, vorzugsweise im Sommer. Neu aufgetauchte Geekbench-Einträge deuten nun darauf hin, dass bereits erste Geräte bei externen Testern angekommen sein könnten. Der Marktstart rückt damit potenziell näher.
Geekbench-Ergebnise kündigen bevorstehende Reviews an
Angekündigt hat Valve die neue Steam Machine im Herbst 2025 ursprünglich für „Anfang 2026“, hatte die Rechnung da aber noch nicht mit der anhaltenden Speicher- und Komponentenkrise gemacht. Nach mehreren Verschiebungen war die stationäre Steam-Konsole zwischenzeitlich für das 2. Quartal erwartet worden, wenngleich Valve bloß noch von diesem Jahr spricht. Jetzt könnte es aber doch noch der Sommer werden.
Darauf deuten frische Geekbench-Ergebnisse hin, die am 15. Juni 2026 aufgetaucht sind. Insgesamt wurden zwei neue Benchmark-Durchläufe veröffentlicht. Zwar ist die Steam Machine sogar schon im August 2025 erstmals auf Geekbench aufgetaucht; damals aber mit Windows und mutmaßlich bei internen Tests. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse basieren erstmals auf SteamOS, also dem Zielsystem der Konsole. Vor dem Hintergrund weiterer Gerüchte, die der Redaktion vorliegen, festigt sich das Bild einer bereits laufenden Review-Phase bei externen Testern und Gaming-Publikationen. Und erfahrungsgemäß ist es von entsprechenden Reviews, die in den kommenden Wochen erscheinen könnten, nicht mehr weit bis zum Marktstart.
An der Hardware selbst hat sich laut Geekbench-Einträgen nichts verändert. Weiterhin kommt unter dem Codenamen „Valve Fremont“ eine AMD-CPU mit sechs Kernen und zwölf Threads sowie 16 MB L3-Cache zum Einsatz. Die gemessenen Werte liegen bei rund 2.280 bis 2.330 Punkten im Single-Core- und etwa 7.300 Punkten im Multi-Core-Test und entsprechen damit weitgehend den früheren Windows-Ergebnissen. Allerdings sind Geekbench-Werte nur bedingt aussagekräftig für die tatsächliche Gaming-Leistung, da es sich ausschließlich um CPU-Benchmarks handelt. Sie sollten entsprechend vorsichtig interpretiert werden.
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Update verfügbar: Google verteilt Android 17 an das Pixel 6 und neuer
Google hat mit der Verteilung des finalen Android 17 an eigene Smartphones ab dem Pixel 6 begonnen. Zur Entwicklerkonferenz I/O hatte das Unternehmen unter der Bezeichnung Gemini Intelligence seine Vision eines Agenten-Betriebssystems vorgestellt. Parallel zu Android 17 geht bei Google auch ein neuer Pixel Feature Drop online.
Die Verfügbarkeit des neuen Betriebssystems hat sich somit seit der Veröffentlichung von Beta 1 im Februar dieses Jahres nicht verändert. Es wird mindestens das im Oktober 2021 von Google auf den Markt gebrachte Pixel 6 (Pro) für Android 17 vorausgesetzt. Das Over-the-Air-Update lässt sich ab sofort über die Android-Einstellungen anstoßen.
Gemini Intelligence folgt im Laufe des Sommers
Wie Google erklärt, sollen „ausgewählte Geräte noch diesen Sommer“ Gemini Intelligence erhalten, das sich dann durch seine Agenten-Funktionen auszeichnen soll. Ein KI-Agent ist ein Programm mit künstlicher Intelligenz, das selbstständig Aufgaben ausführen kann. Anders als ein normaler Chatbot reagiert ein KI-Agent nicht nur auf einzelne Fragen, sondern kann Ziele verfolgen, Informationen sammeln, Entscheidungen treffen und Aktionen ausführen. Gemini Intelligence soll in Android 17 somit in erster Linie für einen gewissen Grad der Automatisierung sorgen, demnach als Agent eigenständig ausgewählte Aufgaben ausführen. Alle Details sind dem ausführlichen Artikel aus dem Mai zu entnehmen.
- Gemini Intelligence: Google macht Android 17 zum Agenten-Betriebssystem
Multitasking-Bubbles für schwebende App-Fenster
Was damit für den Rollout von Android 17 als Neuheiten übrig bleibt, verdeutlichen die von Google hervorgehobenen Funktionen in der Ankündigung. Das sind zum einen die Multitasking-Bubbles, mit denen sich jede App in ein kompaktes, schwebendes Fenster verwandeln lässt. Dafür müssen Anwender das App-Symbol lange drücken, um es in eine Bubble zu verwandeln, die über anderen Apps schwebt. Auf Geräten mit großem Display werden Bubbles in einer Bubble-Leiste am unteren Bildschirmrand angedockt.
Auf den Bildschirminhalt reagieren
Neu sind zudem die Bildschirm-Reaktionen, die sich auf die Bildschirmaufzeichnung und Anmerkungsfunktion des Betriebssystems anwenden lassen. Nutzer können damit jetzt über die Selfie-Kamera des Smartphones ein Video aufnehmen und gleichzeitig den Bildschirm aufzeichnen und somit parallel auf dessen Inhalt reagieren.
Virtueller Controller auf Foldables
Android 17 unterstützt auf Foldables eine neue 50/50-Ansicht speziell für Spiele, um den Spielinhalt auf einer Hälfte und den virtuellen Controller auf der anderen Hälfte des Bildschirms anzuzeigen. In dem Betriebssystem sei außerdem bereits ein Gaming-Modus für Foldables enthalten, der aber erst „in den kommenden Monaten“ verfügbar gemacht werden soll. Google habe durch eine „effizientere Speicherbereinigung“ zudem die Framerate verbessern und das Ruckeln reduzieren können.
Neue Sicherheitsfeatures für Android 17
Apps lässt sich in Android 17 temporär Zugriff auf den genauen Standort geben, außerdem lassen sich nur einzelne Kontakte anstelle des gesamten Adressbuches freigeben. Google hatte bereits im Mai mit neuen Sicherheitsfeatures geworben, darunter die erweiterte biometrische Absicherung des Geräts über den Find Hub.
Eine optimierte Live-Erkennung von Bedrohungen soll mehr verdächtige Apps und Betrugsversuche verhindern. Um Diebe daran zu hindern, sich durch das Erraten von Passwörtern Zugang zu verschaffen, hat Google die Anzahl der Versuche zum Eingeben der PIN reduziert und die Wartezeit zwischen fehlgeschlagenen Versuchen verlängert.
- Agentisches Betriebssystem: So sichert Google Gemini Intelligence und Android ab
Google führt für Android 17 darüber hinaus das Ausblenden von App-Namen auf dem Homescreen, die Erweiterung der Kindersicherung auf alle Android-Geräte, eine eigene Lautstärkeregelung für den Assistenten und mehr Kontrolle über das dunkle Design als Neuerungen auf. Es gebe zudem App-Speicherlimits, um sicherzustellen, dass Apps nie zu viel RAM verwenden, sowie eine verbesserte Leistung und Akkulaufzeit.
Pixel Feature Drop überschneidet sich
Der aktuelle Pixel Feature Drop umfasst eine Reihe von Neuheiten, die ohnehin im allgemeinen Android-17-Update enthalten sind, zum Beispiel die Bildschirm-Reaktionen und die Multitasking-Bubbles, die auf dem Pixel 10 Pro Fold verfügbar sind. In den USA kann Gemini mit Gemini Omni künftig auch Videos bearbeiten, hierzulande kann der Dienst jetzt Musik erstellen. Google bringt zudem die Dolmetscher-Funktion auf das Pixel 10a und macht Quick Share auf dem Pixel 8a und 9a zu AirDrop kompatibel.
Bereits bekannte Funktionen weitet Google auf mehr Märkte aus. Die Funktion „Nachricht aufzeichnen“ für ein Echtzeit-Texttranskript einer eingehenden Voicemail sowie KI-generierte nächste Schritte nach dem Anruf weitet Google „auf noch mehr Märkte“ aus und führt „Custom Greetings“ ein. Ab sofort können Nutzer eine personalisierte, ausgehende Audionachricht aufnehmen. Anrufer sollen ein „viel herzlicheres, persönlicheres Erlebnis“ erhalten, wenn man nicht ans Telefon geht.
Fotos per Sprache bearbeiten
In Google Fotos lassen sich nun auch in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien Fotos per Sprache bearbeiten, etwa mit Befehlen wie „Mach es besser“ oder „Entferne die Spiegelungen im Bild“.
Das Teilen von Notfallinformationen (Notfallfreigabe) ist jetzt in den zentralen Notfallerkennungsfunktionen zu finden, einschließlich Autounfallerkennung, Sturzerkennung und Pulsverlusterkennung. Wenn das Pixel einen schweren Autounfall, einen harten Sturz oder einen Pulsverlust erkennt, ruft es den Rettungsdienst an und benachrichtigt gleichzeitig ausgewählte Notfallkontakte. In den Einstellungen können Anwender für jeden Erkennungstyp festlegen, welche Notfallkontakte benachrichtigt werden sollen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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