Künstliche Intelligenz
20 Jahre Amazon S3: Der goldene Käfig der Cloud-Ära
Amazon S3 löste 2006 ein echtes Problem. Storage-Beschaffung war teuer, langsam und riskant: Hardware bestellen, RAID konfigurieren, Kapazitäten planen, Backup-Strategien entwerfen – alles Monate bevor die erste Anwendung lief. S3 reduzierte das auf einen HTTP-Request. PUT, GET, fertig. Kein hoher Kapitaleinsatz, keine Vorabplanung, Abrechnung nach Verbrauch.
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Das vereinfachte für Jungunternehmen den Start und war für Konzerne ein willkommener Weg, Investitionskosten in Betriebskosten umzuwandeln. Aber es war eben auch ein Tauschgeschäft: Kontrolle gegen Bequemlichkeit. Und wie bei den meisten Tauschgeschäften in der Tech-Branche merkten viele erst spät, was sie abgegeben hatten.
Die Zahlen beeindrucken – und verschleiern
AWS präsentiert zum Jubiläum stolz Kennzahlen, die zweifellos beeindrucken: über 200 Millionen Requests pro Sekunde, Hunderte Exabyte Daten, 123 Availability Zones, 39 Regionen. Die maximale Objektgröße ist von 5 GByte auf 50 TByte gewachsen, der Preis pro Gigabyte von 15 auf gut 2 US-Cent gefallen – ein Rückgang von 85 Prozent.
Was AWS nicht erwähnt: Die Hardwarekosten pro Gigabyte sind im selben Zeitraum um weit mehr als 85 Prozent gesunken. Die Preissenkungen spiegeln also zu einem erheblichen Teil die allgemeine Kostenentwicklung bei Speichermedien wider, nicht aber großzügigen Margenverzicht. Laut Analystenberichten operiert AWS insgesamt mit Betriebsmargen von über 30 Prozent – das dürfte für S3 genauso gelten.
Auch der Hinweis, Kunden hätten durch S3 Intelligent-Tiering kollektiv mehr als 6 Milliarden US-Dollar gespart, verdient einen zweiten Blick. Gespart im Vergleich wozu? Zum eigenen S3-Standard-Tarif, meint AWS. Das ist, als würde ein Automobilhersteller damit werben, dass Kunden Geld sparen, wenn sie das günstigere Modell kaufen. Die eigentliche Frage – ob dieselben Workloads bei alternativer Infrastruktur oder bei regionalen Cloud-Anbietern günstiger liefen – bleibt unbeantwortet.
Der API-Standard, den nur AWS kontrolliert
Die vielleicht folgenreichste Wirkung von S3 jedoch ist die Standardisierung. Das S3-API hat sich als Lingua franca für Objektspeicher durchgesetzt. MinIO, Ceph, Cloudflare R2, Wasabi, Backblaze B2 – sie alle implementieren S3-kompatible Schnittstellen für Objektspeicher. Auf den ersten Blick sieht das nach einem offenen Ökosystem aus. Auf den zweiten ist es das Gegenteil.
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Denn das S3-API ist kein offener Standard. Es gibt kein Normungsgremium, kein RFC, kein Governance-Modell. AWS definiert die Spezifikation, AWS erweitert sie, AWS entscheidet, welche Features hinzukommen. Kompatible Anbieter laufen strukturell hinterher – sie können das Kern-API nachbauen, aber proprietäre Erweiterungen wie S3 Tables, S3 Vectors, S3 Metadata, Object Lambda oder Event Notifications in ihrer vollen Integration nicht replizieren.
Das Ergebnis ist ein Standard, der Portabilität suggeriert, aber nicht vollständig einlöst. Einfache PUT/GET-Workloads lassen sich tatsächlich gut migrieren. Aber wer S3-Events in Lambda-Funktionen verarbeitet, Lifecycle-Policies mit Glacier-Tiering kombiniert und Zugriffe über IAM-Policies steuert, hat kein Storage-Problem – er hat ein Plattform-Problem. Und genau das ist die Absicht.
Egress: Die unsichtbare Mauer
Über kaum ein Thema wird in der Cloud-Ökonomie so viel geklagt und so wenig gehandelt wie über Egress-Gebühren. AWS berechnet für den Datentransfer aus S3 heraus nach wie vor Gebühren, die in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu den tatsächlichen Transitkosten stehen. Zwar hat AWS die Preise punktuell gesenkt und bietet seit 2024 kostenlosen Egress für den Anbieterwechsel an – aber nur einmalig und nur für den vollständigen Abzug.
Für Unternehmen mit Hunderten Terabyte oder Petabyte in S3 ist die Rechnung schnell gemacht: Allein die Transferkosten für eine Migration können sechsstellige Beträge erreichen – bevor das erste Byte auf der neuen Plattform liegt. Das ist kein Bug, das ist ein Geschäftsmodell. Daten fließen günstig hinein – und teuer heraus.
Die Plattform-Wette: S3 als Datenmonopol
Die jüngsten Erweiterungen machen die strategische Richtung unmissverständlich. S3 Tables bringt verwaltete Apache-Iceberg-Tabellen direkt in den Speicherdienst. S3 Vectors liefert nativen Vektorspeicher für RAG-Anwendungen – laut AWS wurden in nur vier Monaten über 250.000 Indizes angelegt und mehr als eine Milliarde Abfragen ausgeführt. S3 Metadata eliminiert die Notwendigkeit, Buckets rekursiv zu listen.
Die Botschaft ist klar: Daten sollen in S3 gespeichert, in S3 abgefragt, in S3 analysiert und aus S3 heraus für KI-Modelle bereitgestellt werden. Ohne Kopien, ohne Zwischensysteme, ohne Umwege – und ohne Grund, die AWS-Plattform zu verlassen. Was AWS als Vereinfachung verkauft, ist eine vertikale Integration, die den Wettbewerb auf der Analyseschicht systematisch untergräbt. Warum sollte ein Unternehmen noch einen separaten Vektorspeicher evaluieren, wenn S3 Vectors zum S3-Preis mitgeliefert wird?
Fazit: Technisch brillant, strategisch kalkuliert
20 Jahre S3 sind eine technische Erfolgsgeschichte, an der es wenig zu deuteln gibt. Der Dienst hat Storage für Start-ups demokratisiert, eine API zum Branchenstandard gemacht und bewiesen, dass Rückwärtskompatibilität selbst über zwei Jahrzehnte funktionieren kann. Die Durability-Garantien sind real, die Skalierung ist beispiellos, das Engineering ist erstklassig.
Aber die Erfolgsgeschichte hat eine Rückseite, über die AWS verständlicherweise nicht spricht. S3 ist nicht nur ein Speicherdienst – es ist ein ökonomisches Gravitationsfeld, das Daten anzieht und nicht mehr loslässt. Der offene API-Standard ist keiner. Die Preissenkungen folgen der Hardware-Kurve, nicht der Großzügigkeit. Und jede neue Funktion – Tables, Vectors, Metadata – macht die Plattform nützlicher und den Ausstieg teurer.
Die IT-Branche hat sich in den vergangenen 20 Jahren sehenden Auges in diese Abhängigkeit begeben. Das war in vielen Fällen die rationale Entscheidung – die Alternative hieß eigene Infrastruktur mit allen Kosten und deutlich höheren Risiken. Aber rational und alternativlos sind zwei verschiedene Dinge. Wer heute seine Daten- und KI-Strategie auf S3 aufbaut, sollte zumindest wissen, dass er nicht nur einen Speicherdienst bucht. Er bucht eine Beziehung, aus der man nicht ohne Weiteres wieder herauskommt.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Staat als Ankerkunde: Strategien für KI-Souveränität
Fünfmal tagte das Gremium, am Ende stehen 20 Handlungsempfehlungen, wie Deutschland bei der Nutzung Künstlicher Intelligenz aufholen – und vielleicht in einzelnen Bereichen sogar überholen könne. Die Flughöhe der einzelnen Vorschläge unterscheidet sich dabei jedoch stark. Der Wunsch nach gezielter Förderung deutscher und europäischer Lösungen sowie verlässlicher Rahmenbedingungen dürfte in der deutschen Politik noch Konsens finden. Schon bei den Details geht es allerdings schnell strittig zu.
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So ruft die Kommission unter anderem dazu auf, dass öffentliche Stellen „als Ankerkunden für europäische KI-Infrastruktur, die europäische Standards erfüllt, zur Verfügung stehen“. Genau das aber ist derzeit ein Politikum sondergleichen: Der Staat als Ankerkunde, der gezielt europäische oder deutsche Unternehmen bevorzugt, ist das rechtlich zulässig? „Wer den Stack nicht kontrolliert, kontrolliert am Ende auch seine Wertschöpfung nicht“, sagt Digitalminister Karsten Wildberger (CDU). Der Staat müsse daher als Ankerkunde zur Verfügung stehen, um so Souveränität herstellen zu können. „Wir haben schon sehr, sehr viel auf den Weg gebracht“, sagt der Minister, den Friedrich Merz vor einem Jahr als Überraschungscoup ins Amt geholt hat. Auf der Habenseite sieht Wildberger unter anderem eine Ausschreibung für eine souveräne, sichere Verwaltungscloud. Gegen genau deren Vergabe aber hat ein Konsortium rund um Google gerade erst eine Vergabebeschwerde eingelegt, ein Vorgang, der bei der Kommission Wettbewerb und KI aber keine Rolle gespielt haben soll.
Vom Techspielzeug zur Machtstruktur
Wie wichtig KI auch von der Politik als Faktor gesehen wird, illustriert eine Aussage der Bundeswirtschaftsministerin heute Mittag. „Was gestern noch ein Spielzeug der Techszene war, ist heute eine Machtstruktur der Weltpolitik“, sagt Katherina Reiche, ebenfalls CDU. „Wir erleben keinen normalen Technologiesprung“, sagt Reiche. 2026 seien sechs neue sogenannte Unicorns entstanden und auch ansonsten sei man auf einem guten Weg. Es gehe dabei darum, nicht in fremden Sphären zu bleiben, sondern selbst Fähigkeiten zu entwickeln. Das betrifft etwa eine Empfehlung der Kommission: 10 Prozent des Sondervermögens für die Bundeswehr sollten für Rechenzentren, KI und innovative Technologien eingesetzt werden, da sei sie sich mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) einig, sagt Reiche.
Für die Gründerzeit soll Rolf Schumann stehen, Co-CEO bei Schwarz Digits. Bei großen Sprachmodellen sei das Spiel bereits verloren, sagt Schumann, aber bei der nächsten Welle könne Deutschland eine wesentliche Rolle spielen. „Das ist der Treibstoff der KI“, sagt Schumann. Wer die Gesetzmäßigkeiten etwa der Physik verstanden habe, sei in der Lage, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und genau da lägen die Möglichkeiten: „Wenn ihr Wissen und ihre IP sicher ausgetauscht werden kann, wird hier eine Power ausgehen, das kann man sich gar nicht vorstellen.“ Es gehe um eine KI Made in Germany. Er sieht auch Vorgaben als einen Faktor: „Regulatorik wird zum Verkaufsschlager, wenn man sie richtig einsetzt.“
Der Manager und der Minister
Zwischen dem Manager Schumann und dem Ex-Manager Wildberger, die sich derzeit fast täglich begegnen, passt da offenbar wenig. Letzteren beschäftigt vor allem die Skalierungsfähigkeit, wie aus Patenten und Start-ups Weltmarktführer werden könnten. KI sei ein Hebel, vorn mitzuspielen, meint Wildberger. Deshalb müsse man technologieführend werden. „KI wird das Betriebssystem der Wirtschaft, Gesellschaft und der öffentlichen Hand. Und dann sollten wir schauen, dass es unser Betriebssystem ist“, sagt Schumann. Deutschland habe auch alles Notwendige. Es seien keine Traumschlösser, über die gesprochen werde, sondern Rechenzentren, Modelle und Entwicklungen, die real seien, sagt Schumann. Der Minister nickt zustimmend.
Zukunftskapitalfonds nach Singapur-Vorbild
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Tatsächlich geht es bei heute vorgestellten Schlussfolgerungen der Kommission „Wettbewerb und KI“ zwar zum einen um faire Rahmenbedingungen, etwa regulatorische. Hier sind sowohl der Bundesgesetzgeber als auch der europäische Gesetzgeber stark gefragt, wenn es darum geht, wie europäische Anbieter anders behandelt werden dürfen, etwa wenn es um die Vergabe öffentlicher Aufträge geht. Aber auch andere Faktoren, wie ein unabhängig geleiteter Staatsfonds nach dem Vorbild Singapurs für „Deutsches Zukunftskapital“, gehört zu den für gut befundenen Ideen. KI in Gesundheits- und Pflegeanwendungen sollte als Modellbereich besonders bevorzugt werden.
Die Mitglieder der Kommission hätten mit Absicht nicht „die KI-Revolution noch mal durchdiskutiert“, betont der Wettbewerbsrechtler Rupprecht Podszun, einer der Co-Vorsitzenden der Kommission. „Wir haben versucht, Prioritäten zu setzen, die jetzt angegangen werden müssen.“ Ob das auch tatsächlich stattfindet oder verantwortbar ist, das müssen jetzt wiederum die Bundesregierung und die Parlamente entscheiden.
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Künstliche Intelligenz
App Store: Apple führt Monatsabos mit Jahresbindung ein
Apple hat eine neue Abrechnungsoption für automatisch verlängerbare Abonnements im App Store eingeführt. Entwickler können ihren Nutzern künftig monatliche Zahlungen mit einer verbindlichen Laufzeit von zwölf Monaten anbieten – quasi eine Ratenzahlung für Jahresabos zu einem vergünstigten Monatspreis. Und das Herunterbrechen in Monatsraten dürfte Jahresabos insgesamt attraktiver erscheinen lassen. Entwickler erhalten indessen mehr Planungssicherheit, wenn sich Nutzer für ein Jahr binden.
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Wie Apple in seinen Developer News mitteilt, lässt sich die neue Option ab sofort in App Store Connect konfigurieren und in Xcode testen. Live geschaltet wird sie mit den kommenden Betriebssystemversionen iOS 26.5, iPadOS 26.5, macOS Tahoe 26.5, tvOS 26.5 und visionOS 26.5, die Apple für Mai 2026 angekündigt hat. Auffällig: Die USA und Singapur sind von der neuen Abo-Variante ausgenommen. Apple nennt keine Gründe für den Ausschluss – denkbar sind regulatorische Besonderheiten oder marktspezifische Erwägungen. Für Entwickler, die Abonnements anbieten, hat Apple zuletzt auch den Analytics-Bereich in App Store Connect massiv ausgebaut: Mit über 100 neuen Metriken für In-App-Käufe und Abonnements lassen sich etwa Kohorten-Analysen und Conversion-Daten auswerten.
Konfiguration in App Store Connect
Technisch müssen Entwickler in App Store Connect eine Subscription Group anlegen und darin ein Abo-Produkt mit der Laufzeit „1 year“ erstellen. Außerhalb der USA und Singapurs aktiviert das System dann automatisch die Option zur monatlichen Abrechnung mit Jahresbindung. Entwickler können Preise pro Land festlegen, die Verfügbarkeit steuern und über sogenannte Levels Upgrades sowie Downgrades zwischen verschiedenen Abo-Stufen ermöglichen. Apple verweist auf die ausführliche Dokumentation zu Abonnements sowie die StoreKit-APIs zur Integration in Apps.
Bestehende Jahresabonnements bleiben von der Neuerung unberührt. Die neue Option ergänzt das bisherige Angebot – Entwickler behalten die volle Kontrolle darüber, welche Abo-Varianten sie anbieten möchten.
Transparenz für Nutzer, Vorteile für Entwickler
Für Abonnenten verspricht Apple Transparenz: In den Kontoeinstellungen sollen abgeschlossene und verbleibende Zahlungen einsehbar sein. Vor einer Verlängerung nach Ablauf der zwölf Monate verschickt Apple E-Mails und Push-Benachrichtigungen. Eine Kündigung ist jederzeit möglich – das Abo verlängert sich dann nach den zwölf Monaten nicht weiter. Hinsichtlich europäischer Verbraucherrechte dürfte die Konstruktion mit der EU-Verbraucherrechterichtlinie vereinbar sein: Die Kündigung bleibt unkompliziert und das 14-tägige Widerrufsrecht gilt weiterhin.
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Für Entwickler – gerade auf preissensiblen Märkten wie Deutschland – senkt das Modell die Einstiegshürde: Statt einer großen Einmalzahlung für ein Jahresabo sehen Nutzer überschaubare Monatsbeträge. Das kann die Conversion-Rate erhöhen und die Abwanderung reduzieren. Parallel dazu weitet Apple im App Store auch die Werbemöglichkeiten aus: Ab 2026 erscheinen mehr Anzeigen in den Suchergebnissen, was Entwicklern zusätzliche Wege bietet, ihre Apps bekannt zu machen. Bei den Erlösen gilt Apples übliches Modell: 70 Prozent im ersten Jahr, danach 85 Prozent – Teilnehmer am Small Business Program erhalten von Beginn an 85 Prozent.
Vergleich mit Google Play
Google bietet im Play Store mit Zahlungsplänen ein ähnliches Konzept an, bei dem Nutzer rabattierte Monatsraten zahlen. Eine exakte Entsprechung zur 12-monatigen Bindung mit monatlicher Abrechnung gibt es dort allerdings nicht.
(mki)
Künstliche Intelligenz
AirPods mit Android-Geräten nutzen: LibrePods-App landet im Play Store
Die Android-App LibrePods ist im Play Store gelandet. Bei dieser handelt es sich um eine Anwendung, mit der sich die meisten AirPods-Pro- und Max-Funktionen auch auf Android-Geräten nutzen lassen. Jedoch gibt es derzeit noch gewisse Einschränkungen.
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Ab Android 16 QPR3 ohne Root
Die Open-Source-App LibrePods für Android des Entwicklers Kavish Devar war bis vor wenigen Tagen nur über Github verfügbar und erforderte Rootrechte, um die Funktionsweise bestimmter Bluetooth-Komponenten anzupassen. Das hat sich mit dem neuesten Release und dank der Arbeit Googles am fehlerhaften Android-Bluetooth-Stack – „oder weil Apple sich nicht an die Bluetooth-Standards hält“, wie der Entwickler auf Reddit schreibt – offenbar geändert. Die App steht nun im Play Store zum Download bereit, sie erfordert jedoch mindestens die Android-Version 16 QPR3, die Anfang März 2026 von Google veröffentlicht wurde.
Das bedeutet, dass zunächst zum einen nur Googles Pixel-Geräte ab der 6. Generation die App unterstützen. Allerdings haben dem Entwickler zufolge auch schon OnePlus und Oppo ihre Android-Aufsätze OxygenOS 16 und ColorOS 16 so weit angepasst. Weitere Geräte erhalten seinen Aussagen zufolge erst mit Android 17 Unterstützung ohne Root.
AirPods Pro 2 mit vollem Support
Laut Devar bietet die App vollen Support der Funktionen der AirPods Pro 2 und 3, wobei bei der neuen Generation die Herzfrequenzmessung nicht unterstützt wird. Auch die AirPods Max würden unterstützt. Alle anderen AirPods-Modelle böten immerhin die Grundfunktionen wie Batteriestatus und Ohrerkennung.

Einige der LibrePods-Funktionen erfordern den einmaligen Kauf. Die Grundfunktionen sind kostenfrei nutzbar.
(Bild: Andreas Floemer / heise medien)
Zu den unterstützten Funktionen gehören etwa die Geräuschunterdrückungsmodi, adaptive Transparenz, Akkuanzeige, Gesprächserkennung, Kopfbewegungen und vieles mehr, wobei Kopfbewegungen und weitere Features kostenpflichtig sind – die Freischaltung der Funktionen kostet einmalig 5 Euro.
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Weiter sagt der Entwickler, die Genauigkeit des Akkustands sei besser als bei anderen Ohrstöpseln. Schließlich sind auch die Gesten – also was beim langen Druck auf die AirPods-Stängel passiert – konfigurierbar, wobei die Aktivierung von Sprachassistenten Teil der Premiumfunktion ist.
Für Nutzerinnen und Nutzer, die in Googles und Apples Ökosystem zu Hause sind und AirPods besitzen, klingt die App durchaus praktisch. Für Linux gibt es sie ebenfalls.
(afl)
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