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41 Mega-Websites analysiert: Wer die Suche wirklich dominiert
Der Blick auf die Zahlen: Klassische Suchmaschinen dominieren
Blickt man nun unter diesen Prämissen auf die Search-Analyse, zeigt sich für die USA, dass klassische Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo und Co. den größten Teil der Suchinteraktionen im vierten Quartal 2025 beherbergten (mit rund 80,8 Prozent). Es folgen E-Commerce-Plattformen (9,8 Prozent), Social Media (5,4 Prozent), AI Tools (3,2 Prozent), zu denen auch ChatGPT und Claude zählen und andere Verticals (knapp ein Prozent), darunter Wikipedia, Indeed und Co. Dass zum Beispiel klassische Suchmaschinen mit eigenen KI-Suchfunktionen ähnliche Optionen bieten können wie die hier aufgeführten AI Tools und dass YouTube zwar als Videoplattform im Social-Bereich angesiedelt werden, aber ebenso als klassische Suchmaschine eingeordnet werden kann, wird in der Studie nicht weiter erwähnt. Es geht also um eine sehr grobe Betrachtung von Suchvorgängen.

Auf diesen Seiten wird besonders viel gesucht: Amazon mit wichtigem Anteil
Im gleichen Zeitraum offenbart der Blick auf einzelne Websites, dass Google auf dem Desktop die Suche nach wie vor dominiert. In den USA kommt die meistbesuchte Seite der Welt auf rund 74 Prozent Anteil an den analysierten Suchen. Spannend wird es bei den nächsten Plätzen. Den zweitgrößten Anteil generierte Amazon mit 7,8 Prozent, vor Bing mit 4,3 und YouTube mit 3,7 Prozent. Erst dann folgt ChatGPT mit 2,9 Prozent. Auch Seiten wie Craigslist, Reddit, X, eBay und Pinterest waren für die Suche in diesem Zeitraum relevant.

23 der 41 analysierten Seiten hatten laut Fishkin mehr als 0,1 Prozent Marktanteil und damit eine mal größere, mal kleinere Rolle in der fragmentierten Suche. Diese lässt sich ebenso in der EU und im UK erkennen. Dort kam Google sogar auf knapp 79 Prozent Marktanteil. Amazon belegte ebenfalls Rang zwei (5,3 Prozent), aber ChatGPT landete vor YouTube (2,9 Prozent) auf Rang drei mit 3,7 Prozent. Websites aus China wie AliExpress, Temu und Deepseek wurden dabei ebenfalls von vielen Usern für Suchen eingesetzt.

In Europa sind die Top-Sieben-Websites für die Suche aus dieser Analyse Google, Amazon, ChatGPT, YouTube, Bing, DuckDuckGo, Temu und Yandex. Auf das gesamte Jahr 2025 bezogen ist aber Googles Anteil an den Suchen etwas zurückgegangen von 80,5 auf 78,5 Prozent, während Amazon und ChatGPT zulegen konnten.

In den USA zeigte sich ein ähnliches Bild, während auch die Anteile der 34 kleineren Seiten zumindest geringfügig anstiegen.
Viele Website-Besucher suchen gar nicht
Die umfassende Analyse von SparkToro nimmt des Weiteren Bezug auf Search-Trends und zeigt beispielsweise auf, dass Threads binnen eines Jahres die durchschnittliche Zahl der Suchen auf der Plattform deutlich steigern konnte. Interessant ist im Rahmen der Analyse nicht zuletzt eine Nebenbemerkung. Denn viele der Besucher:innen großer Seiten mit Search-Optionen suchen dort gar nicht. Laut Datos-Daten betrifft das auf Google in der EU und im UK nur knapp drei Prozent, bei Seiten wie Bing kommt es aber schon zu einem Wert von 88 Prozent derjenigen, die tatsächlich suchen (das mag an der voreingestellten Bing-Suche bei Microsoft-Geräten mit Edge zum Beispiel liegen, die dann nicht aktiv genutzt wird) und auf ChatGPT wurden nur 56 Prozent der Besucher:innen auch Suchvorgänge zugewiesen.

Rand Fishkin liefert eine Erklärung:
Datos’ panel doesn’t have data about intent (obviously), but their CEO, Eli, noted that many ChatGPT visitors only see chats that others have shared with them; they’re not entering their own prompts. As for eBay, key functions, like category browsing and checking your account’s sales or auctions, don’t require a search, and many who start searching are auto-suggested to visit a category instead via the search bar (which wouldn’t show as a ‘search‘ in Datos’ numbers).
Diese Werte zeigen allerdings erneut, dass Website Visits allein ohne Interaktion zwar ein Indikator für eine Suchrelevanz sind, aber nicht ausschlaggebend. Während auf ChatGPT also beispielsweise geteilte Prompts begutachtet werden, bringen klassische Suchmaschinen in den meisten Fällen auch Suchinteraktionen hervor. An diesem Punkt muss betont werden, dass die Analyse von SparkToro zwar äußerst eindrücklich vermittelt, wie vielfältig die digitale Suchwelt inzwischen ist – und implizit auch, welche Potentiale das für das Advertising in diesen Kontexten bietet. Zugleich beinhaltet sie aber keine besondere Trennschärfe bei der Betrachtung von Suchinteraktionen, was unter anderem Googles geringeren Marktanteil an der Suche insgesamt erklärt, wenn nicht nur Suchmaschinen und Plattformen mit etablierten Suchmustern miteinbezogen werden. Die Beschränkung auf die Desktop-Suche bedeutet zudem, dass die Analyse Bezug auf einen sehr spezifischen Nutzungskontext nimmt, der aber keine Allgemeingültigkeit für die Internetsuche beanspruchen kann.
Welche Quellen zitieren AI Overviews, ChatGPT und Co.?
70.000 LLM-Antworten analysiert

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Codex Sites baut deine Apps und Seiten: OpenAIs neuer Star
Codex ist OpenAIs neues Kronjuwel, wächst rasant und soll die ChatGPT-Zukunft sein. Neue Features wie Sites und App Plugins machen die Arbeit für Millionen User einfacher denn je.
Codex ist wie das neue ChatGPT. Der Software Engineering Agent Codex von OpenAI wird derzeit mit einer Frequenz und geradezu Inbrunst vom Unternehmen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, sodass die Branche kaum umhinkommt, dessen Wachstum zu übersehen. Mehr als fünf Millionen wöchentlich aktive User hat Codex bereits.
Codex now has more than 5M weekly active users.
But the bigger story is what people are using it for: not just writing code, but getting more work done across research, analysis, content, and operations.
Our new report on how Codex is becoming a productivity tool for knowledge… pic.twitter.com/zxCZKQRrgR
— OpenAI Newsroom (@OpenAINewsroom) June 2, 2026
User können Codex inzwischen auch via AWS sowie in Chrome nutzen und OpenAI betont, dass die Nutzer:innen damit längst nicht mehr nur Code schreiben, sondern vielfältige Aufgaben rasch erledigen. Daher überrascht es nicht, dass das Unternehmen wieder neue Lösungen für Codex vorstellt, die die Arbeit der User erleichtern und dir sogar Apps und Websites bauen. Jetzt wird Codex zum neuen Fokusthema bei OpenAI.
Codex in Chrome und neue Voice Intelligence für die API

Nur ein Jahr nach dem Start: OpenAIs Codex als Allround Tool und Umsatzhoffnung
Erst im Mai 2025 brachte OpenAI Codex an den Start. Inzwischen ist der Agent im OpenAI-Kosmos vielfach zu finden, er wurde auch unmittelbar in ChatGPT integriert. Allerdings können beispielsweise ChatGPT Free User ihn nur eingeschränkt nutzen. Für die erweiterte Codex-Nutzung brauchen User mindestens ChatGPT Plus für 23 Euro im Monat. ChatGPT Pro für 103 Euro im Monat bietet den maximalen Codex-Nutzungsumfang und für Unternehmen gibt es individuelle Enterprise und nutzungsabhängige Zahlmodelle sowie ChatGPT und Codex im Paket für 21 Euro monatlich pro User. Die Zugriffsoptionen weisen bereits darauf hin, dass OpenAI Codex als wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells betrachtet. Wer das hilfreiche Agent Tool umfassend nutzen möchte, braucht also ein kostenpflichtiges Abonnement. Auch Stephanie Palazzolo von The Information berichtet, dass OpenAI Codex zum zentralen Business-Faktor macht.
Das lässt sich zudem an OpenAIs jüngsten Veröffentlichungen ablesen. Anfang Juni kam beispielsweise ein Blog Post mit dem Titel „Codex is becoming a productivity tool for everyone“ heraus. Darin erklärt das Team nicht zuletzt, wofür User – vielfach Wissensarbeiter:innen und Developer – Codex einsetzen:
[…] Across industries, the pattern is similar: people are using Codex to reduce the friction of modern work. It helps them find information buried across systems, coordinate work across tools and teams, produce high-quality deliverables, and move projects through review and approval processes.
Die Vielfältigkeit von Codex unterstreicht OpenAI indes mit zwei wichtigen Feature Updates.
Neu bei Codex: Sites baut Apps und Seiten, Plugins bringen Spezialfertigkeiten
In Codex können User jetzt auf Sites setzen. Damit kannst du aus Plänen und Roadmaps, aber auch schon fertigen Layouts und Ideen schnell fertige interaktive Websites und Apps bauen lassen. Das Feature kommt zunächst für Enterprise und Business User, soll aber bald umfassend ausgerollt werden. Sites erlaubt es auch, eine fertige Seite oder App einfach per URL mit Dritten zu teilen.
Als Basis für die Seiten und Apps können eigene Dokumente, Launch-Materialien, Tabellen und dergleichen mehr dienen. OpenAI gibt Beispiele für den Einsatz:
Bitte Codex, eine Site für ein bevorstehendes Kund:innen-Review zu erstellen, und es generiert eine interaktive Webseite mit den relevanten Produktupdates, offenen Fragen, Nutzungstrends und nächsten Schritten für diesen Account. Bitte es, aus einem Finanzmodell einen Szenarioplaner zu erstellen, damit Führungskräfte Annahmen vergleichen können, statt Tabs in einem Dokument durchzulesen. Bitte es, Launch-Materialien in einen lebendigen Hub zu verwandeln, in dem Teams die neuesten Botschaften, Meilensteine, Verantwortlichen und Entscheidungen finden können – und bitte Codex, die Site bei geänderten Details aktuell zu halten.
Bei der Bearbeitung von Sites sowie anderen Arbeitselementen wie Tabellen oder Folien hilft derweil das Annotations-Feature. Damit können User jetzt genau auf die Stelle zeigen, die sie verändern möchten, und Codex um eine passende Änderung bitten. Codex kann dann nur die ausgewählten Bereiche anpassen, was gerade bei Überarbeitungen einer ersten Version von Vorteil ist.
Ebenfalls neu ist die Plugin-Erweiterung für Codex. Die rollenspezifischen Plugins sollen künftig für alle Abonnements verfügbar sein; bei Business und Enterprise Workspaces müssen allerdings Admins die App-Berechtigungen in den Workspace-Einstellungen aktivieren. Mithilfe von Plugins kannst du Codex quasi zum Spezial-Tool machen und Apps, Skills und Workflows – die unter den Plugins vereint werden – miteinbeziehen, die du ohnehin nutzt. 62 Apps und 110 Skills stehen in diesem Kontext bereit.
Insgesamt stehen verschiedene Plugins zur Verfügung, die unterschiedlichen Zwecken dienen. Das Plugin für Creative-Produktion kann im Marketing von Vorteil sein, weil Tools von Canva, Figma, Shutterstock und Co. eingesetzt werden können, um Visuals und Kampagnen-Boards zu erstellen. Es gibt ein Datenanalyse-Plugin mit Zugriff auf Databricks Genie, Snowflake und Co. sowie beispielsweise auch ein Produktdesign-Plugin für Prototypen. Noch mehr rollenspezifische Plugins sollen demnächst folgen. Bis dahin können User aber ebenso ihre Workflows anpassen und sogar benutzer:innendefinierte Plugins für ihre eigenen Systeme und Prozesse bauen.
Noch mehr Insights zum großen Codex Update findest du im OpenAI-Beitrag zu Codex für alle Rollen.
Jetzt kommt „Codex for (almost) everything“

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HORIZONT Kongress 2026: Das sind die Erfolgsfaktoren für KI-Transformation (auch) im Marketing
McKinsey-Berater Jesko Perrey beim HORIZONT Kongress
Bis zu 70 Prozent aller Marketingaktivitäten könnten durch KI transformiert werden, mit enormen Profit-Erfolgen, sagt McKinsey-Berater Jesko Perrey. Doch in der Praxis sei es noch nicht so weit. Wie Marketer den Hebel jetzt umlegen können.
„Das hätte von mir sein können, das hätte ich auch sagen wollen!“ Mit diesen Worten feiert Jesko Perrey
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13+ Settings weltweit: Content-Einschränkungen auf Instagram
Mit großen Einschränkungen:
Instagram launcht Konten für Teenager

Weniger Unangebrachtes und weniger Interaktionen für Teenager
Das 13+ Setting soll dafür sorgen, dass Jugendliche ab 13 Jahren (und bis 18 Jahre) – erst ab diesem Alter darf man die Dienste offiziell nutzen – deutlich weniger Inhalte bei Reels und im Feed sehen, die für sie unangebracht sein könnten. Dazu zählt der sogenannte „mature content“, womit Inhalte für Erwachsene gemeint sind. Diese umfassen unter anderem Gewalt- und Horrorelemente, sexualisierten Content, Krypto-Investments und dergleichen mehr. Während die jungen User solche Inhalte weniger sehen sollen – und auf Instagram sollen User 68 Prozent weniger solcher Inhalte gesehen haben als bei Teen-Konten auf Konkurrenzplattformen –, wird auch die Interaktion mit Gruppen, Profilen, Seiten und Events unterbunden, wenn diese nach Metas Einschätzung nicht altersgerechte Inhalte aufweisen. Das gilt ebenfalls für bestimmte Suchkontexte.
Wie genau Meta „mature content“ identifiziert, geht aus der Analyse des Tech-Sicherheitsunternehmens Alice hervor, das bei der Evaluierung der 13+ Settings half. Damit die Teen User künftig zudem eine größere Abwechslung bei Themen erfahren können, liefert Meta einen Test für Explore, Feed und Reels, in dem sie nicht zu viele Inhalte zu einem und demselben Thema hintereinander sehen.
Das Update soll beim Schutz der Teenager auf Metas Plattformen helfen. Allerdings können sich User diesen Vorgaben entziehen, wenn sie eigenständig Konten erstellen, die frei von diesen Einschränkungen sind. Das gilt ebenso im Kontext der Teen Accounts, die jedoch für Teenager, wenn sie ihr echtes Alter angeben, zunächst als Default vorgesehen sind.
Mit noch mehr Restriktionen:
Instagrams Teen-Konten kommen auch zu Facebook und Messenger

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