Apps & Mobile Entwicklung
Neue Notebooks: Core Ultra 200HX kommt auch noch, Ryzen AI 400 schon am 22.

Seit der letzten Woche ist Intels neue Architektur Panther Lake aus Intel-18A-Fertigung als Core Ultra 300 offiziell, Dutzende Partnerdesigns von Notebook bis Mini-PCs angekündigt. Die Performance-Krone wird sich aber noch einmal ein Arrow-Lake-Aufguss aufsetzen: Core Ultra 200HX Plus. Ryzen AI 400 erscheint schon am 22. Januar.
Core Ultra 200HX: ein Notebook-Refresh
Für den Desktop-PC hatte Intel zur CES keine Neuigkeiten im Gepäck und über das High-Performance-Segment im Notebook, das Core Ultra 300 mit Panther Lake nicht abdecken wird, gab es auch nichts zu berichten. Doch dort wird es allem Anschein nach wie im Desktop kommen: Es gibt einen Aufguss von Core Ultra 200HX alias Arrow Lake-HX.
Zur Erinnerung: Die mobilen HX-CPUs basieren auf den Desktop-Prozessoren, wurden aber vom LGA- in das BGA-Format gebracht und in der TDP und den Taktraten eingebremst. Bei Core Ultra 200HX gab es sechs CPUs in der Serie. Wie viele es bei Core Ultra 200HX Plus werden, ist noch offen.
Als erste CPU dieser neuen Art gezeigt hat sich das mutmaßlich neue Topmodell, der Core Ultra 290HX Plus. Konkret findet sich ein Eintrag dieser CPU in einem Acer Predator PHN18-I71 in der Geekbench-Datenbank wieder. Gegenüber dem bisherigen Flaggschiff Core Ultra 285HX bleibt der CPU allerdings nur die Taktrate zur Differenzierung.
Core Ultra 200H dürfte hingegen keinen Refresh erhalten, dieses Segment deckt in Zukunft auch Panther Lake als Core Ultra 300 ab. Die HX-Serie bietet aber noch einmal mehr Threads (24 statt 16) und auch mehr PCIe-Lanes, nur in Kombination mit einer solchen CPU können dGPUs mit 16 Lanes angebunden werden. Sie werden also weiterhin in vielen High-End-Gaming-Notebooks und -Workstations zu finden sein. Offen bleibt ein Termin, aber eventuell schleichen sich diese Systeme auch sang- und klanglos in den Markt.
Für Desktop-PCs wird schon länger von Core Ultra 200 Plus in Form drei neuer K-Modelle ausgegangen. Auch dort bleibt dem Core Ultra 290K Plus nur der Takt-Hammer, während Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus auch mehr Kerne freigeschaltet bekommen.
AMD Ryzen 400 AI schon am 22. Januar
Zumindest in der Gerüchteküche einen Termin hat indes AMD Ryzen AI 400 alias „Gorgon Point“ bekommen, der „Refresh“ für Ryzen AI 300 auf Basis von Strix Point und Krackan Point. Hier könnte es, sofern eine Angabe von Asus für die gesamte Industrie gilt, bereits am 22. Januar so weit sein.
Mehr Interesse als diesem Aufguss dürfte allerdings den Desktop-Ablegern von Ryzen AI 400 gewiss sein, denn bei Ryzen AI 300 gab es sie bisher gar nicht. Doch diese Plattform soll erst zu Beginn des 2. Quartals erscheinen.
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Nass- und Trockensauger im Preissturz: Top-Modell unter 150 Euro
Amazon reduziert gerade einen Nass- und Trockensauger um die Hälfte. Dabei handelt es sich um ein Modell von Hersteller Tineco, das vor allem auf Hartböden zeigen soll, was es leisten kann. Für kurze Zeit zahlt Ihr hier keine 150 Euro mehr.
Euer Saugroboter schafft es einfach nicht, Eure Wohnung richtig zu säubern? Dann solltet Ihr besser selbst Hand anlegen. Die komfortabelste Lösung bieten in diesem Fall Nass- und Trockensauger. Allerdings sind die Geräte nicht gerade günstig. Anders sieht das bei einem aktuellen Amazon-Deal aus: Hier bekommt Ihr mit dem Tineco iFloor 5 Breeze Complete für 149 Euro einen echten Geheimtipp geboten.
Tineco iFloor 5 Breeze Complete: Jetzt zum Knaller-Preis sichern
Der Akku-Saugwischer macht genau das, was sein Name vermuten lässt. Er saugt und wischt in einem Arbeitsgang und das erledigt er mit einer Leistung von 190 Watt. Mit einer Laufzeit von bis zu 35 Minuten kann er dabei kleinere bis mittlere Wohnungen problemlos beackern. Über ein Zwei-Tank-System werden sauberes und schmutziges Wasser getrennt und dank HEPA-Filtern wird auch feiner Schmutz nicht in der Luft herumgewirbelt. Aufgrund seiner Bauart bietet er auch eine Kantenreinigung. Mit einem Gewicht von über 4 kg ist er zudem nicht allzu schwer. Ein LC-Display fehlt hier allerdings.
Habt Ihr vor allem Hartböden in Eurem Zuhause, ist der Tineco iFLoor 5 Breeze Complete bestens geeignet. Auf Teppichen dürfte er etwas Schwierigkeiten bekommen, was nicht heißen soll, dass Ihr diese nicht sauber bekommt. Das kabellose Gerät wird zudem mit einer Ladestation geliefert, die auch eine Reinigung der Wischrolle übernimmt. Im Paket sind zudem zusätzliche Bürstenrollen, ein Ersatz-HEPA-Filter und Reinigungsmittel enthalten. Regulär zahlt Ihr für den Akku-Saugwischer 299 Euro. Jetzt fällt der Preis jedoch um 50 Prozent, wodurch Ihr nur noch 149 Euro für den Tineco iFloor 5 Breeze auf den Tisch legen müsst. Das entspricht auch dem bisherigen Bestpreis für das Gerät.
Was haltet Ihr vom Tineco-Sauger? Ist der Nass- und Trockensauger interessant für Euch oder greift Ihr lieber zu anderen Modellen? Lasst es uns wissen!
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Top 10 der Halbleiterbranche: Nvidia knackt 100 Mrd. USD und lässt alle ganz weit hinter sich

Das Marktforschungsinstitut Gartner hat Zahlen zum globalen Halbleitermarkt 2025 veröffentlicht. Dieser konnte gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent zulegen – selbstverständlich durch den Boom auf KI-Produkte. Die Top 10 dominiert so auch wenig überraschend Nvidia. SK Hynix konnte Intel überholen. Auch Micron machte Plätze gut.
Halbleiter-Boom durch KI-Boom
Das Wettrüsten um die größten KI-Rechenzentren und der allgemeine Trend zu mehr Ressourcen für Künstliche Intelligenz beflügelt die Halbleiterbranche. Diese setzte laut Gartner 2025 über 793 Milliarden US-Dollar um und verbessert sich so um 21 Prozent. Fast ein Drittel des gesamten Umsatzes der Branche soll dabei auf KI-Halbleiter entfallen, erklärt Rajeev Rajput, Senior Principal Analyst bei Gartner. Das sind insbesondere Prozessoren (CPU/GPU), schneller Speicher (HBM) und Netzwerkkomponenten.
Nach Einschätzung des Analysten wird sich dieser Trend im Jahr 2026 noch verstärken, denn die Ausgaben für KI-Infrastruktur sollen die Marke von 1,3 Billionen US-Dollar überschreiten. Bis 2029 wird sogar erwartet, dass KI-Halbleiter mehr als die Hälfte des Umsatzes der Branche ausmachen.
Nvidia eilt allen davon
Der größte Profiteur und zugleich die treibende Kraft hinter dem Aufschwung der Halbleiterprodukte für KI-Anwendungen ist bekanntlich Nvidia. Das für Grafikchips bekannte Unternehmen ist Marktführer bei den sogenannten KI-Beschleunigern, die auf GPU-Technik setzen, die allerdings hier für Rechenaufgaben rund um Künstliche Intelligenz eingesetzt werden.
Als erstes Unternehmen der Branche setzte Nvidia mehr als 100 Milliarden US-Dollar um und kam im Jahr 2025 auf 125,7 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet eine Verbesserung gegenüber 2024 um ganze 63,9 Prozent. Samsung Electronics konnte um 10,4 Prozent zulegen und steht mit rund 72,5 Milliarden US-Dollar Umsatz auf dem zweiten Platz.
SK Hynix überholt Intel
An dritter Position steht nicht mehr Intel, denn der Konzern machte zum einen als einzige Firma in den Top 10 weniger Umsatz als im Vorjahr und hat auch wenig für den KI-Sektor vorzuweisen. Zum anderen konnte die vorherige Nummer 4, der Speicherhersteller SK Hynix, um ganze 37,2 Prozent zulegen und so Intel klar überholen. Mit Vorsprung sogar, denn SK Hynix kommt laut Studie auf 60,6 Milliarden US-Dollar Umsatz, während es bei Intel 47,9 Milliarden US-Dollar sind.
Speicherhersteller auf Überholspur
Mit Micron hat neben SK Hynix ein zweiter reiner Speicherhersteller Plätze gut gemacht und liegt mit 41,5 Milliarden US-Dollar nun auf Platz 5 statt zuvor Platz 7. Das Wachstum beträgt stolze 50 Prozent.
Durch den derzeit herrschenden Engpass bei Speicherprodukten wie DRAM und NAND-Flash haben die Preise massiv angezogen. Das sorgt entsprechend für höhere Einnahmen bei den Produzenten, die kaum noch hinterherkommen.
KI-Prozessoren setzen 200 Mrd. Dollar um
KI-Prozessoren sollen im vergangenen Jahr allein einen Umsatz von über 200 Milliarden US-Dollar generiert haben – das ist mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes der Branche.
Die Wichtigkeit des Speichertyps HBM wird dadurch unterstrichen, dass dieser rund 23 Prozent am gesamten DRAM-Umsatz ausgemacht habe.
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Die Wischfunktion macht den Unterschied
Auf der CES 2026 stellt Roborock gleich drei neue Saugroboter vor. Mit dem Qrevo Curv 2 Flow feiert einer von ihnen bald seinen Marktstart. Wir hatten vorab die Möglichkeit, den ersten Roborock-Saugroboter mit einer Wischwalze zu testen.
Eine überraschend geringe Saugkraft, dafür aber eine neue Wischfunktion. Roborock geht mit dem Qrevo Curv 2 Flow einen speziellen Weg. Schnell wird eindeutig, dass besonders die Wischfunktion besondere Priorität hat. Kann der Roborock Qrevo Curv 2 Flow in der Praxis überzeugen?
Design und Verarbeitung des Roborock Qrevo Curv 2 Flow
Der Roborock Qrevo Curv 2 Flow sieht dem Qrevo Curv 2 Pro (Test) zum Verwechseln ähnlich. Im Vergleich zu anderen Top-Saugern, ist er mit 11,9 cm deutlich höher. Somit ist er etwas eingeschränkt, was die Reinigung unter Möbeln angeht. Dafür gelingt dem Roboter die Eckenreinigung umso besser, da hier die schwenkbare Seitenbürste hilft. Neu ist hingegen die Wischwalze. Die neue Wischfunktion kommt mit einem höheren Anpressdruck daher als bei herkömmlichen Wischpads. Zusätzlich kann auch die Wischwalze nach außen ausschwenken.

Die Station sieht fast genauso aus wie die des Vorgängers. Sie leert den Staubbehälter und übernimmt sowohl das Reinigen als auch das Trocknen der Wischpads. Ein kleiner Tank mit Putzmittel, ist bei diesem Modell nicht vorhanden.

Die Einrichtung ist bei Roborock wie gewohnt sehr einfach. Ihr braucht dafür die Roborock-App, Eure E-Mail-Adresse und das Passwort für Euer WLAN. Den QR-Code unter der Abdeckung scannt Ihr mit der App und werdet Schritt für Schritt durch die Einrichtung geführt. Zum Schluss fährt der Roboter einmal durch Eure Wohnung und erstellt eine Karte in der App. In unserem Test hat das problemlos funktioniert.
Roborock-App im Detail
Die Roborock-App zählt zu den umfangreichsten Apps, die aktuell für Saugroboter verfügbar sind. Lediglich Dreame (Bestenliste) kann mit einem ähnlich großen Umfang an Funktionen mithalten. Anwender haben die Möglichkeit, sowohl den Saug- als auch den Wischvorgang individuell zu konfigurieren.
Auch im Bereich der Wartung bietet die App zahlreiche Optionen: So könnt Ihr festlegen, wie intensiv die Wischkomponenten gereinigt werden oder wie oft der gesammelte Staub entleert werden soll. Zusätzlich informiert die App transparent darüber, wie viel Zeit der Trocknungsprozess der Wischausrüstung noch in Anspruch nimmt.
Ein besonderes Merkmal der Roborock-Saugroboter ist ihre Unterstützung des Matter-Standards. Dadurch lässt sich der Saros 20 nahtlos in bestehende Smart-Home-Umgebungen integrieren. Auf diese Weise kann er beispielsweise in Automationen eingebunden werden, die mit Philips-Hue-Leuchten oder einem smarten Türschloss (Bestenliste) zusammenarbeiten.
Saug- und Wischleistung des Roborock Qrevo Curv 2 Flow
Wie schon erwähnt geht Roborock einen ungewöhnlichen Weg beim Qrevo Curv 2 Flow. Denn der Sauger hat eine vergleichsweise geringe Saugkraft von 20.000 Pa. Zum Vergleich: Der andere neue Roborock-Saugroboter (Test) hat mit 35.000 Pa die derzeit höchste Saugkraft auf dem Markt. Auch wenn es auf dem Papier so aussieht, als würde der Qrevo Curv 2 Flow nicht mit der Konkurrenz mithalten können, bewahrheitet sich das nicht im Alltag. Im Gegenteil – die Saugleistung ist gut.

Besonders auf Hartböden zeigt sich der Qrevo Curv 2 Flow stark. Allerdings müsst Ihr auf Teppichen mit Abstrichen rechnen. Hier erzielt der Sauger bei feinen Partikeln, wie Sand, nicht das Ergebnis wie andere Top-Modelle. Dafür hinterlässt der Roboter Ecken blitzblank. Hierbei hilft die ausfahrbare Seitenbürste.
Die Wischfunktion, besser die Wischwalze, ist das Highlight des Qrevo Curv 2 Flow. Damit zeigt er die beste Wischleistung aller Roborock-Saugroboter, die wir bislang im Test hatten. Denn anders als bei herkömmlichen Wischpads ist der Anpressdruck höher. Somit schrubbt er auch fest eingetrocknete Flecken weg. Genial ist zudem die Abdeckung, die herauffährt, sobald er auf Teppiche fährt. Damit sollen Eure Teppiche nicht befeuchtet werden. Und auch das klappt im Test wunderbar.

Dabei ist die Navigation solide. Das geht schon bei der Kartierung los, die präzise ist. Im Laufe der Arbeit aktualisiert der Roboter die gescannte Karte. Hinsichtlich der Hinderniserkennung zeigt er sich ebenfalls stark. Aber das ist auch die Kerndisziplin von Roborock. Denn der Qrevo Curv 2 Flow fährt gegen keine Hindernisse und erkennt sogar Kabel frühzeitig.

Trotz der guten Saug- und Wischleistung ist die Akkulaufzeit des Saugroboters hervorragend. Eine Akkuladung reicht problemlos für über 100 m² große Wohnflächen. Zu guter Letzt gibt es die Wartungsstation, die den Staub absaugt und im Anschluss die Wischwalze durchspült und mit Heißluft trocknet.
Fazit: Lohnt sich der Kauf des Roborock Qrevo Curv 2 Flow?
Ja, wenn Ihr viel Wert auf die Wischfunktion legt. Aber auch bezüglich der Saugleistung hinterlässt der Qrevo Curv 2 Flow einen ordentlichen Eindruck. Einzig auf Teppichen werdet Ihr den Roborock-Sauger eine zweite Runde drehen lassen müssen. Ansonsten ist es ein gelungenes Gesamtpaket, denn auch hinsichtlich der Navigation und Hinderniserkennung zeigt sich der Roboter stark. Einen Preis und den genauen Marktstart hat Roborock offiziell noch nicht kommuniziert.
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