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Erste Plastik-Führerscheine werden ungültig – Verwarngeld droht


Nach und nach müssen Führerscheinbesitzer in den kommenden Jahren ihren „Lappen“ gegen ein neues Dokument austauschen. Wann wer dran ist, hängt vom Ausstellungsjahr des Führerscheins ab. Die Frist für in den Jahren 1999, 2000 und 2001 ausgestellte Dokumente läuft am kommenden Montag, den 19. Januar, ab. Dann wird eine erste Generation der Plastik-Führerscheine ungültig. Kommunalen Verwaltungen in Rheinland-Pfalz hat der Umtausch in fälschungssichere Scheckkarten geschäftige Wochen mit vielen Anträgen beschert. Eine Folge für Bürger waren lange Bearbeitungszeiten.

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„Der Führerschein-Umtausch läuft in Mainz, wie in ganz Deutschland, eher schleppend“, sagte ein Sprecher der Landeshauptstadt. „Viele Bürger sind sich der ablaufenden Fristen zu spät bewusst geworden und haben nicht rechtzeitig den Umtausch beantragt.“ Die städtische Fahrerlaubnisbehörde in Koblenz etwa verzeichnete seit Dezember einen nahezu zehnfach höheren Antragseingang.

Während im Kreis Mainz-Bingen im Schnitt vier bis sechs Wochen vergehen, bis der neue Führerschein zugestellt werden kann, spricht der Landkreis Mayen-Koblenz von bis zu acht Wochen – etwa doppelt so lange wie üblich. Ursache dafür ist demnach nicht nur die hohe Zahl an Anträgen, sondern auch die starke Auslastung der Bundesdruckerei, die für Herstellung und Versand der neuen Plastikkarten zuständig ist. Erst ab 2027 soll es eine digitale Brieftasche (Wallet) geben, in der Ausweisdokumente wie der Führerschein auf dem Smartphone gespeichert werden können.

In Mainz erfolgt die Terminbuchung für die Stellung eines Antrags zwar ausschließlich online, der Antrag selbst muss aber persönlich vor Ort gestellt werden. Derzeit arbeite man an einer Möglichkeit der Onlinebeantragung für die kommenden Umtausch-Fristen, heißt es von der Stadt. Nur vereinzelt, etwa in den Städten Hannover, Koblenz, München und dem Landkreis Bitburg-Prüm in der Eifel, gibt es Online-Antragsmöglichkeiten. Die Kommunen warnen auch dort, hier etwa in München, vor Wartezeiten.

Dennoch bleibt der persönliche Gang zur Behörde meist unvermeidbar, da der alte Führerschein abgegeben und entwertet werden muss. Das bindet Personal und Terminkapazitäten. Abgesehen vom bürokratischen Aufwand braucht es für die neue Führerschein-Karte keine erneute Fahrprüfung und keinen Gesundheitscheck. Für einen Antrag braucht es den alten Führerschein, Personalausweis oder Reisepass, ein aktuelles biometrisches Passfoto und gegebenenfalls Nachweise über Namensänderungen. Die Kosten liegen in der Regel bei 30 bis 40 Euro.

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Bis 2033 werden alle Führerscheine, die vor 2013 ausgestellt wurden, etappenweise in den neuen EU-Führerschein umgetauscht. So solle sichergestellt werden, dass alle in der EU in Umlauf befindlichen Führerscheine ein einheitliches und fälschungssicheres Muster erhalten, heißt es auf der Internetseite der Bundesregierung. Im nächsten Jahr sind Führerscheine aus den Jahren 2002 bis 2004 an der Reihe. Der neue Führerschein muss, anders als der bisherige, alle 15 Jahre (Bus und LKW: 5 Jahre) verlängert werden. Dabei geht es vor allem um die Aktualität des Bildes. Seit dem 19. Januar 2013 ausgestellte Führerscheine haben schon eine Verlängerungsfrist.

Der Umtausch des Führerscheins sei für alle Auto- und Motorradfahrer, die einen Führerschein von vor 2013 haben, verpflichtend, betonte der ADAC. „Wurde der Führerschein nicht fristgerecht umgetauscht, droht ein Verwarnungsgeld von zehn Euro“, erläuterte eine Sprecherin. „Allerdings erlischt nur die Gültigkeit des Führerscheindokuments, die Fahrerlaubnis bleibt weiter bestehen.“ Betroffene dürften daher auch nach Ablauf der Frist unbefristet weiterfahren. „Es handelt sich nicht um Fahren ohne Führerschein“. Im Ausland könnten sie jedoch trotzdem Probleme bekommen, wenn sie noch ihren alten Führerschein dabeihaben. „Insbesondere beim Buchen von Mietfahrzeugen kann es schwierig werden.“


(nie)



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„Trump Mobile“ – FTC soll Werbeversprechen prüfen


Eine Reihe von Kongressabgeordneten und Senatoren der USA hat sich mit einer Eingabe an die Federal Trade Commission (FTC) gewandt. Sie fordern, dass die Handelsbehörde das Marketing der Firma „Trump Mobile“ prüfen soll. Diese hatte im Juni 2025 das Smartphone „T1“ angekündigt, das „Made in the USA“ sein sollte. Das halten die Volksvertreter für „irreführendes Marketing“.

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Unter der Federführung der Senatorin Elizabeth Warren von der Demokratischen Partei listen die elf Unterzeichner des Schreibens (PDF) auf, was alles für das T1 versprochen wurde – und sich seitdem geändert hat. Der Hinweis „Made in the USA“ wurde zwar kurz nach der Ankündigung des Geräts geändert, aber erst, nachdem Reservierungen für 100 US-Dollar verkauft worden waren. Zudem, so führen die Politiker aus, gelten für „Made in USA“ hohe Anforderungen. Dass ein nahezu vollständig in den Vereinigten Staaten gebautes Smartphone überhaupt machbar ist, hatten Branchenvertreter seit den Ankündigungen immer wieder bezweifelt.

Auch, dass das Trump-Phone immer noch nicht geliefert wird, bemängeln die Abgeordneten. Zuerst sollten die Geräte ab August 2025 bei den Kunden eintreffen, das wurde immer wieder verschoben. Zuletzt auf den Dezember 2025, doch auch jetzt, im Januar, ist von den Handys nichts zu sehen. Auch, dass die neuesten Bilder offenbar ein Samsung S25 Ultra zeigen, erwähnen die Volksvertreter. Samsung als südkoreanisches Unternehmen, das überwiegend in China fertigen lässt, rechtfertige nicht die neue Beschreibung von „brought to life right here in the USA“, wie Trump Mobile zwischenzeitlich statt „Made in the USA“ versprochen habe.

Wie unter anderem das britische „The Register“ schreibt, geht es bei der Eingabe bei der FTC aber offensichtlich nicht nur um das Marketing für das Fan-Phone des US-Präsidenten. Das Schreiben dient wohl vor allem dazu, die Unabhängigkeit der einst mächtigen und gefürchteten FTC zu prüfen, die auch vor großen kartellrechtlichen Untersuchungen nicht zurückschreckte.

US-Präsident Donald Trump hatte im März 2025 auf Basis eines Dekrets von ihm das langjährige FTC-Mitglied Rebecca Kelly Slaughter zusammen mit deren Kollegen Alvaro Bedoya abgesetzt. Beide gehören den Demokraten an. Slaughter klagte daraufhin vor dem Supreme Court, eine Entscheidung in der Sache wird erst in einigen Monaten erwartet. Derzeit gibt es statt den fünf vorgeschriebenen Kommissaren nur zwei, beide gehören den Republikanern an. Drei Sitze in der Kommission sind derzeit unbesetzt.


(nie)



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Sky Deutschland läutet Ende von DVB-C ein


Kabelkunden von Sky Deutschland müssen umstellen. Ab 10. Februar schaltet der Pay-TV-Anbieter eine Reihe seiner Programme im klassischen Vodafone-Kabelnetz ab. Stattdessen erfolgt die Ausstrahlung künftig per IPTV, also als Stream übers Internet. Betroffene Kunden erhalten laut digitalfernsehen.de ein Schreiben, in dem ihnen ein internetfähiger SkyQ-Receiver angeboten wird. Der Empfang ist zudem mit der Sky Stream Box möglich. Die Umstellung betrifft vorerst nicht die Sky-Sport-Kanäle, die nach Angaben des Pay-TV-Anbieters weiterhin per DVB-C empfangbar sind.

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Hintergrund der Aktion ist die laufende Neuordnung der Frequenzen im Vodafone-Netz. Je nach Region sind diese bislang unterschiedlich aufgeteilt und sollen in den kommenden Monaten vereinheitlicht werden. Ziel ist es, freie Frequenzen zu schaffen, die Internetnutzern von Vodafone für einen höheren Durchsatz zugutekommen.

Für Sky-Kunden, die über Vodafone schauen, hat das unter anderem den Vorteil, dass sie die sechs zusätzlichen Sender Cartoon Network, Crime+Investigation, Heimatkanal, Jukebox, Motorvision+ und Nicktoons erhalten, die es bislang nur über Satellit zu sehen gab. Zudem will Sky die Programme Cartoonio, History Channel, Nick Junior, Romance TV, Warner TV Comedy und Warner TV Film ab 3. März auf HD-Qualität umstellen.


(chh)



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PC-Verkäufe trotzen Zoll-Chaos und RAM-Knappheit


Für die PC-Hersteller war 2025 ein erfreuliches Jahr. Nach Angaben der Marktforscher von IDC verkauften sie über die letzten 12 Monaten 285 Millionen Desktop-PCs, Notebooks und Workstations. Das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent zum Vorjahr, in dem 263 Millionen Rechner verkauft wurden.

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Marktführer nach Stückzahlen bleibt unverändert Lenovo, von dem mehr als jeder fünfte PC stammt. Auf Platz Zwei und Drei folgen HP und Dell. Den größten Zuwachs zum Vorjahr mit 14,5 Prozent konnte ebenfalls Lenovo für sich verbuchen. Damit hält der seit vielen Jahren bestehende Trend der Marktkonzentration an, denn Hersteller außerhalb der Top 5 kommen zusammen lediglich auf 24 Prozent Anteil und erzielten nur ein geringes Wachstum von 1,4 Prozent.

PC-Markt 2025
Hersteller verkaufte PCs 2025 Marktanteil 2025 verkaufte PCs 2024 Marktanteil 2024 Wachstum
Lenovo 70,8 24,9 % 61,8 23,5 % 14,5 %
HP 57,5 20,2 % 53,0 20,1 % 8,4 %
Dell 41,1 14,4 % 39,1 14,8 % 5,2 %
Apple 25,6 9,0 % 23,0 8,7 % 11,1 %
Asus 20,5 7,2 % 18,0 6,8 % 13,4 %
übrige 69,3 24,3 % 68,3 25,9 % 1,4 %
Gesamt 284,7 100,0 % 263,3 100,0 % 8,1 %
Angaben in Millionen (Desktop-PCs, Notebooks, Workstations, ohne x86-Server und Tablets), Quelle: IDC

Regional entwickelten sich die Verkäufe stark unterschiedlich. Durch die Zollpolitik der Trump-Administration gab es Anfang 2025 einen Import-Boom in den USA, die übrigen drei Quartale stagnierten die Verkäufe in den Vereinigten Staaten. In Asien und Europa wuchsen die Verkäufe ab dem zweiten Quartal hingegen zweistellig. Vermutlich spielte hier das Support-Ende von Windows 10 eine wichtige Rolle.



Während es in den USA eher schleppend lief, gab es in der übrigen Welt eine hohe Nachfrage nach neuen Rechnern.

(Bild: IDC)

Die explodierenden RAM-Preise haben die Nachfrage laut IDC zum Jahresende eher befeuert als gebremst. Viele Business-Kunden zogen geplante Käufe vor, um sich Rechner vor den drohenden Engpässen und den 2026 höheren Notebook- und Komplett-PC-Preisen zu sichern. Bei Privatkäufern stieg in den letzten Monaten hingegen das Interesse für ältere Plattformen wie AM4 und LGA1700, die preiswerteren DDR4-RAM statt des moderneren DDR5-RAM verwenden. So kletterte der Preis für den Achtkerner AMD Ryzen 7 5700X um 30 Prozent von 130 Euro im September 2025 auf nun über 170 Euro. Intels Core i5-14500 verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 25 Prozent von 230 Euro auf aktuell 290 Euro. Die CPU-Preise für Ryzen 9000 und Core Ultra 200S blieben hingegen stabil.

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Für das laufende Jahr gibt es laut den Marktforschern von IDC noch eine große Unsicherheit, wie sich der PC-Absatz entwickeln wird. Neben Preissteigerungen erwarten sie, dass Hersteller verstärkt Geräte mit weniger Arbeitsspeicher in den Handel bringen. Zudem steigt der Druck auf kleinere Hersteller, weil die großen über langfristige Lieferverträge günstiger an RAM kommen und wenige stark von der Knappheit betroffen sind. Endkunden, darunter vor allem PC-Bastler, verschieben Anschaffungen oder geben ihr Geld schlicht für andere Dinge aus.


(chh)



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