Künstliche Intelligenz
E-Bike Engwe EP-2 3.0 Boost im Test: Fette Reifen, starker Motor, großer Akku
Das faltbare E-Bike Engwe EP-2 3.0 Boost kombiniert dicke 20×4-Zoll-Reifen mit Drehmomentsensor, hydraulischen Bremsen und einem 648-Wh-Akku.
Engwe erweitert sein Portfolio an klappbaren E-Bikes um das EP-2 3.0 Boost – ein faltbares E-Fatbike mit Tiefeinsteiger-Rahmen aus Magnesiumlegierung. Das Rad kombiniert die Vorteile eines kompakten Klappfahrrads mit der Geländetauglichkeit breiter Fat-Reifen. Angetrieben wird es von einem starken 48-V-Nabenmotor mit 75 Nm Drehmoment und Drehmomentsensor für ein natürliches Fahrgefühl.
Der herausnehmbare 648-Wh-Akku soll laut Hersteller Reichweiten von bis zu 129 km ermöglichen. Dank der Schnellladetechnik mit dem beiliegenden 4-A-Ladegerät ist der Energiespeicher in etwa 3 bis 3,5 Stunden wieder voll. Hydraulische Doppelkolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben sorgen für sichere Verzögerung.
Eine Besonderheit ist die legale Boost-Funktion: Per Knopfdruck am Lenker aktiviert man eine sechste Unterstützungsstufe, die bei Steigungen oder beim Anfahren zusätzlichen Schub liefert.
Mit einem Gewicht von 32,3 kg gehört das EP-2 3.0 Boost allerdings zu den Schwergewichten unter den E-Klapprädern. Zum Vergleich: Das Engwe P20 (Testbericht) wiegt nur 18,5 kg, bietet dafür aber auch keine Fat-Reifen. Wie sich 1099 Euro (Rabattcode DELIAKOL50OFF) teure das EP-2 3.0 Boost in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.
Aufbau
Der Zusammenbau des Engwe EP-2 3.0 Boost dauert etwa eine Stunde – etwas länger als bei vielen anderen E-Klapprädern. Im Karton finden sich unter anderem Lenker mit Vorbau, Sattel samt Sattelstütze, Pedale, Räder, Schutzbleche, Gepäckträger, Front- und Rücklicht, Reflektoren, Klingel, Display sowie ein 4-A-Schnellladegerät. Werkzeug und eine einfache Luftpumpe liegen ebenfalls bei.
Die deutschsprachige Anleitung erklärt die Montage verständlich. Zuerst entfernt man die zahlreichen Kabelbinder und Schaumstoffpolster. Dann folgen Lenker und Vorbau, die mit L und R markierten Pedale, Räder, Schutzbleche, Seitenständer, Gepäckträger sowie die Beleuchtung. Viele Schrauben sind bereits vormontiert, Ersatzschrauben liegen reichlich bei. Vor der ersten Fahrt sollte man alle Verbindungen nachziehen und die Reifen aufpumpen.
Engwe EP-2 3.0 Boost Bilder
Optik
Optisch zeigt sich das EP-2 3.0 Boost als massives Tiefeinsteiger-Fatbike mit dem Akku unter dem Sattel. Der Rahmen mit Magnesiumlegierung ist in Mattschwarz oder Tannengrün erhältlich – letztere Variante gefällt uns besonders gut. Lack und Schweißnähte sind sauber verarbeitet und das Kabelmanagement vorbildlich gelöst. Die Katzenaugen wirken jedoch etwas aufgesetzt.
Die breiten 4-Zoll-Reifen und der 68 cm breite Lenker verleihen dem Rad einen robusten, modernen Look. Zusammengefaltet misst das EP-2 3.0 Boost kompakte 97 × 53 × 81 cm und lässt sich dank integriertem Standbügel problemlos abstellen.
Verarbeitung
Die Verarbeitung überzeugt angesichts des Preises. Der Rahmen wirkt stabil, die hydraulischen Bremsen und die Shimano‑Schaltung arbeiten zuverlässig. Positiv fallen die Metallpedale auf, wo sonst oft Kunststoff zum Einsatz kommt. Der hintere Gepäckträger ist für eine Zuladung von bis zu 15 kg ausgelegt.
Ein Kritikpunkt: Die elektrische Hupe ist in Deutschland nicht zugelassen. Bei einer Verkehrskontrolle droht ein geringes Bußgeld. Wir empfehlen unbedingt, eine klassische Klingel am Lenker nachzurüsten. Insgesamt bietet das EP-2 3.0 Boost typische chinesische Mittelklasse-Qualität – robust genug fürs Gelände, aber ohne Premium-Anspruch.
Lenker & Display
In der Mitte des Lenkers sitzt ein 3,5 Zoll großes, farbiges LCD. Es zeigt Geschwindigkeit, aktuelle Unterstützungsstufe, Akkustand in Prozent, gefahrene Distanz und Durchschnittsgeschwindigkeit. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt die Anzeige gut lesbar. Bei aktivierter Beleuchtung dimmt das Display automatisch.
Die Steuerung erfolgt über Tasten links am Lenker: Plus und Minus wählen zwischen fünf Unterstützungsstufen, eine separate und gut erreichbare Boost-Taste aktiviert die sechste Stufe für maximale Kraftentfaltung. Das Licht schaltet man per Tastendruck ein, die Schiebehilfe unterstützt bis 6 km/h. Die Handhabung ist insgesamt selbsterklärend.
Das Frontlicht liefert 30 Lux und lässt sich im Winkel verstellen. Die Reichweite beträgt etwa 10 Meter – ausreichend für die Stadt. Das Rücklicht verfügt über eine Bremslichtfunktion, die über einen Verzögerungssensor aktiviert wird. Schade: Eine automatische Dämmerungserkennung fehlt.
App
Die Engwe-App verlangt bei der Einrichtung viele Daten: Rahmen-ID, Seriennummer, Foto der Quittung, Bestellnummer und Bestelldatum. Der einzige echte Mehrwert ist das Aktivieren einer vierstelligen Entsperr-PIN. Einen GPS-Tracker wie beim Alleskönner Engwe Engine 3.0 Pro Boost (Testbericht) gibt es nicht.
Fahren
Der 48-V-Nabenmotor mit 75 Nm Drehmoment macht richtig Laune. Der Drehmomentsensor sorgt für eine natürliche Tretunterstützung – je stärker man in die Pedale tritt, desto mehr schiebt der Motor an. Das fühlt sich deutlich besser an als bei E-Bikes mit einfachem Trittfrequenzsensor, wo der Motor erst nach einer halben Pedalumdrehung reagiert.
Fünf Unterstützungsstufen stehen zur Wahl. Per Boost-Taste am Lenker schaltet man eine sechste Stufe hinzu, die bei Steigungen oder beim Anfahren an Ampeln zusätzliche Kraft liefert. Diese Funktion ist legal, da die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h eingehalten wird. Der Motor arbeitet erfreulich leise – ganz anders als beim lauten Fiido M1 Pro 2025 (Testbericht).
Die 4 Zoll breiten Reifen und die Federgabel mit 50 mm Federweg schlucken Unebenheiten souverän. Kopfsteinpflaster, Schotterwege und Wurzeln im Wald verlieren ihren Schrecken. Zwar kann das EP-2 3.0 Boost beim Federungskomfort nicht ganz mit dem vollgefederten Engwe Engine 3.0 Pro Boost (Testbericht) mithalten, bietet aber deutlich mehr Dämpfung als schmal bereifte Klappräder wie das Engwe P20 (Testbericht).
Die Lenkerhöhe lässt sich zwischen 126 und 135 cm verstellen, sodass Fahrer verschiedener Körpergrößen eine passende Position finden.
Die hydraulischen Doppelkolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben packen zuverlässig zu. Der Bremsweg ist kurz, die Dosierung gelingt problemlos. Anders als beim Fiido M1 Pro 2025 (Testbericht) mit seiner weichen Federgabel besteht keine Überschlagsgefahr bei starkem Bremsen.
Das Hauptmanko ist das hohe Gewicht von 32,3 kg. Treppen werden zur echten Herausforderung. Die 7-Gang-Shimano-Schaltung funktioniert zuverlässig, ist aber etwas kurz übersetzt.
Akku
Der herausnehmbare Akku bietet eine Kapazität von 648 Wh (48 V, 13,5 Ah) und nutzt moderne 21700-Zellen mit Batteriemanagementsystem.
Engwe gibt eine maximale Reichweite von bis zu 129 km an. Im Test erreichen wir bei gemischter Nutzung mit Stufe 3 und einem 85 kg schweren Fahrer realistische 70 bis 100 km – abhängig unter anderem von Gelände, Temperatur und Fahrweise.
Dank des beiliegenden 4-A-Ladegeräts ist der Akku in nur 3 bis 3,5 Stunden vollständig geladen. Zum Laden kann der Akku entnommen werden – praktisch, wenn das Rad im Keller steht.
Preis
Das Engwe EP-2 3.0 Boost kostet regulär 1199 Euro (Stand Januar 2026). Mit dem Rabattcode DELIAKOL50OFF sinkt sein Preis auf 1099 Euro.
Fazit
Das Engwe EP-2 3.0 Boost überzeugt als vielseitiges E-Klapprad für Stadt und Gelände zum moderaten Preis. Der Drehmomentsensor sorgt für ein natürliches Fahrgefühl, das bei vielen günstigen Konkurrenten fehlt. Die legale Boost-Funktion liefert bei Bedarf Extra-Schub, die hydraulischen Bremsen packen zuverlässig zu.
Besonders gefallen uns die hohe Reichweite von realistisch 70 bis 100 km und die Schnellladung in nur 3,5 Stunden. Die breiten Fat-Reifen und die Federgabel bieten auch auf unebenen Wegen hohen Komfort. Das Farbdisplay sieht prima aus, die Bedienung ist selbsterklärend.
Abstriche muss man beim Gewicht machen: Mit über 32 kg ist das EP-2 3.0 Boost kein Leichtgewicht. Treppen werden zur sportlichen Herausforderung. Die elektrische Hupe sollte man dringend meiden und eine klassische Klingel nachrüsten. Auch die App bietet wenig Mehrwert.
Wer ein robustes E-Klapprad mit Fat-Reifen und Drehmomentsensor sucht, findet im EP-2 3.0 Boost einen soliden Begleiter. Es bietet viel Ausstattung für sein Geld – typische Mittelklasse, aber keine Premium-Qualität.
Künstliche Intelligenz
Mittwoch: Milliarden-Investitionen in Ookla-Übernahme sowie Pinterest-Aktien
Accenture übernimmt mit Ookla einen Spezialisten für Netzwerkanalyse und -intelligenz, der vorrangig für seine Dienste Speedtest und Downdetector bekannt ist. Mit dem Kauf der Connectivity-Sparte des Medienhauses Ziff Davis setzt der IT-Dienstleister seine strategische Expansion fort und erweitert das eigene Portfolio. Noch keine Übernahme, aber eine stärkere Beteiligung ist, dass der Hedgefonds Elliott seinen Anteil an Pinterest vergrößert. Damit wird Elliott zum größten Aktionär der Online-Pinnwand. Pinterest will das Kapital für den milliardenschweren Rückkauf von Aktien verwenden, was diese sofort beflügelt. Derweil hat Google angekündigt, den eigenen Webbrowser ab September zweiwöchentlich durch neue Versionen zu aktualisieren. Chrome soll dadurch schneller Leistungsverbesserungen und neue Funktionen bekommen. Auch Fehler sollen damit zügiger behoben werden. Bislang gibt es alle vier Wochen neue Chrome-Versionen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Der IT-Dienstleister Accenture übernimmt Ookla, einen Spezialisten für Netzwerkanalyse und -intelligenz, und zahlt dafür dem US-amerikanischen Medienunternehmen Ziff Davis 1,2 Milliarden US-Dollar in bar. Ookla, mit Hauptsitz in Seattle, betreibt Marken wie Speedtest, Downdetector, Ekahau und RootMetrics und bietet Dienstleistungen wie Netzwerkoptimierung und Störungserkennung für Festnetz-, Mobilfunk- und WLAN-Netze an. Der weltweite 5G-Ausbau und die gestiegene Bandbreitennachfrage sorgten zuletzt für gute Geschäftszahlen. Ookla gehört zur Connectivity-Sparte von Ziff Davis, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 231 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Das entspricht etwa 16 Prozent des Gesamtumsatzes von Ziff Davis: Accenture übernimmt Netzwerkanalyse-Spezialisten Ookla in Milliarden-Deal.
Nicht ganz so viel lässt sich der aktivistische Investor Elliott den Kauf von Pinterest-Aktien kosten, nämlich nur eine Milliarde Dollar. Doch damit wird der Hedgefonds zum größten Aktionär der Social-Media-Plattform. Mit dem frischen Kapital soll nach Angaben von Pinterest ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar finanziert werden. Das entspricht fast einem Drittel der Marktkapitalisierung des Unternehmens. Der schwächelnde Aktienkurs von Pinterest verzeichnete nach Bekanntwerden der Pläne starke Kursgewinne. Elliott hielt bereits eine 4,8-prozentige Beteiligung an Pinterest im Wert von gut 725 Millionen US-Dollar. Doch jetzt zahlt Investor Elliott eine Milliarde US-Dollar für Pinterest.
Kostenlos ist dagegen Chrome, aber trotzdem wird Google neue Versionen seines Webbrowsers ab September öfter herausgeben. Bislang erscheint Chrome alle vier Wochen in einer neuen Version, dieser Zyklus wird künftig auf zwei Wochen reduziert. Dadurch soll der Browser schneller neue Funktionen sowie Fehlerkorrekturen erhalten und auch die Leistung soll in kürzeren Abständen verbessert werden. Der neue Versionszyklus betrifft Chrome für PCs, Android sowie iOS und beginnt mit der Version 153 von Chrome, die für den 8. September 2026 geplant ist. Zunächst ausgenommen von diesem kürzeren Versionszyklus sind die Enterprise-Version von Chrome mit erweiterter Stabilität für den Einsatz in Unternehmen sowie Chromebooks: Google verkürzt Versionszyklus des Chrome-Browsers von vier auf zwei Wochen.
Amazon hat bestätigt, dass die Störungen bei der Cloud-Tochter AWS auf Drohneneinschläge zurückgehen. Gleich zwei verschiedene Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten seien direkt von Drohnen getroffen worden, teilte der Konzern mit. Eine weitere Anlage in Bahrain sei durch einen Drohneneinschlag in der Nähe beeinträchtigt worden. Die Treffer hätten „strukturelle Schäden“ zur Folge, zudem sei die Stromversorgung beeinträchtigt. Die Bekämpfung von Bränden habe teilweise Wasserschäden nach sich gezogen. Zwar arbeite man daran, die volle Verfügbarkeit der Technik schnellstmöglich wiederherzustellen, doch „angesichts der physischen Schäden“ wird die Reparatur dauern: Zwei AWS-Rechenzentren direkt von Drohnen getroffen.
Erfolgreicher Jungfernflug für Dart AE: Das Hyperschallflugzeug des australischen Luft- und Raumfahrtunternehmens Hypersonix Launch Systems hat seinen ersten Flug absolviert. Dabei erreichte Dart mehr als fünffache Schallgeschwindigkeit. Eine Trägerrakete brachte das Fluggerät in die obere Atmosphäre und setzte es dort aus. Dort startete Dart sein Scramjet-Triebwerk und flog dann aus eigener Kraft mit einer Geschwindigkeit von mehr als Mach 5 weiter, bevor das Fluggerät in den Atlantik stürzte. Das Besondere an Dart ist, dass sowohl das Fluggerät selbst als auch das Triebwerk mit 3D-Druckverfahren aufgebaut werden. Das Triebwerk ist wiederverwendbar und wird mit Wasserstoff betrieben: 3D-gedrucktes Fluggerät Dart fliegt Hyperschallgeschwindigkeit.
Auch noch wichtig:
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(fds)
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Google verkürzt Versionszyklus des Chrome-Browsers von vier auf zwei Wochen
Google wird neue Versionen seines Webbrowsers ab September öfter herausgeben. Bislang erscheint Chrome alle vier Wochen in einer neuen Version, dieser Zyklus wird künftig auf zwei Wochen reduziert. Dadurch soll der Browser schneller neue Funktionen erhalten und auch die Leistung in kürzeren Abständen verbessert werden. Der neue Versionszyklus betrifft Chrome für PCs, Android sowie iOS und beginnt mit der Version 153 von Chrome, die für den 8. September 2026 geplant ist.
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Auf dem Desktop ist Chrome derzeit der am meisten genutzte Browser. Letzten Herbst erreichte Google erstmals über 70 Prozent Browser-Anteil bei Desktop-Nutzern. Die Dominanz von Chrome basiert auf mehreren Faktoren, darunter der hohen Verbreitung von Google-Diensten wie der Websuche, YouTube und Gmail. Allerdings sind die Marktanteile von Chrome laut Statcounter in den letzten Monaten weltweit wieder knapp unter 69 Prozent gefallen.
Öfter Fehler und Leistung verbessern
Auf dieser Marktdominanz scheint sich Google aber nicht auszuruhen und entwickelt die Webplattform ständig weiter, wie Google-Mitarbeiter im Blog „Chrome für Entwickler“ schreiben. „Unser Ziel ist es, Entwicklern und Nutzern sofortigen Zugriff auf die neuesten Leistungsverbesserungen, Fehlerkorrekturen und neuen Funktionen zu ermöglichen“, heißt es dort. Nun stellt Google „auf einen zweiwöchigen Releasezyklus um“.
Die häufiger erscheinenden Chrome-Versionen werden einen geringeren Umfang aufweisen und sollen dadurch Unterbrechungen minimieren sowie das Debugging nach Release vereinfachen. Die Stabilität soll trotz des kürzeren Versionszyklus weiter gewährleistet bleiben, verspricht Google und schreibt dies „jüngsten Prozessverbesserungen“ zu.
Schneller von Beta- zu stabiler Version
Google wird die Zeit zwischen Beta- und der stabilen Version deutlich verkürzen und zeigt dies an einem beispielhaft aufgeführten Prozess der Entwicklung einer neuen Chrome-Version. Bislang nimmt sich der Konzern fast zwei Wochen Zeit dafür, künftig haben die Entwickler demnach nur noch sechs Tage, bis die stabile Version festgeschrieben wird. Die Zeit von der ersten stabilen Version bis zur Freigabe bleibt aber weiterhin bei 13 Tagen, wohl für entsprechende Tests.
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Eine Ausnahme des verkürzten Versionszyklus bildet die Enterprise-Version von Chrome mit erweiterter Stabilität für den Einsatz in Unternehmen. Diese Chrome-Variante bleibt bei neuen Versionen alle acht Wochen. Zudem bietet Google Nutzern von Chromebooks „weiterhin erweiterte Release-Optionen“ an. Denn „die neuesten Chrome-Versionen werden erst nach entsprechenden Plattformtests auf Chromebooks eingeführt“. Diese Kanäle werden wohl erst später auf kürzere Versionszyklen umgestellt.
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(fds)
Künstliche Intelligenz
Instar IN-9808 4K im Test: Flexible Überwachungskamera ohne Cloud
Die Überwachungskamera IN-9808 4K des deutschen Herstellers Instar bietet 4K-Auflösung bei 25 fps sowie zahlreiche Integrationsmöglichkeiten wie MQTT und Onvif.
Die IN-9808 4K ist Instars Spitzenmodell und bietet mit ihrer 4K-Auflösung viermal so viele Pixel wie herkömmliche Full-HD-Kameras. Gegenüber dem Vorgänger IN-9408 (Testbericht) bedeutet dies eine Steigerung von 3,7 auf 8,3 Millionen Pixel – mehr als eine Verdopplung der Bildschärfe.
Vom Vorgänger übernommen wurde neben dem robusten Gehäuse das durchdachte Verkabelungskonzept: Die Anschlüsse liegen geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen. Ebenfalls beibehalten wurden die zahlreichen Integrationsmöglichkeiten, darunter Onvif, Homekit, MQTT und IFTTT.
Ein wesentlicher Unterschied zum Vorgänger betrifft die Modellvarianten: Während es von der IN-9408 noch zwei separate Versionen für PoE/LAN und WLAN/LAN gab, vereint die IN-9808 4K alle Verbindungsoptionen (WLAN, PoE und LAN) in einer einzigen Variante. Wie das Vorgängermodell ist auch die neue Kamera wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich.
Wie gut sich die wetterfeste Überwachungskamera im Alltag schlägt, zeigt der folgende Testbericht.
Bilder: Instar IN-9808 4K
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
Instar IN-9808 4K im Test: Bis auf eine Bohrmaschine ist im Lieferumfang alles für die Montage der Überwachungskamera enthalten.
Über Onvif stehen Livestream und Bewegungssensor zur Verfügung – perfekt für Automatisierungen wie die Einbindung in eine Alarmanlage. Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die MQTT-Unterstützung: Sämtliche Sensoren und Steuerungsoptionen der Kamera werden automatisch erkannt und können frei genutzt werden.
Die Instar IN-9808 4K liefert sowohl tagsüber als auch bei Nacht eine hervorragende Bildqualität. Die Aufnahmen sind scharf, detailreich und überzeugen durch eine flüssige Darstellung mit bis zu 25 fps – so bleiben auch schnell bewegte Personen klar erkennbar. Dank WDR-Unterstützung überzeugt sie auch bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht.
Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Der Instar-Support ist vorbildlich. Das Online-Angebot für technische Hilfe umfasst ein umfangreiches Wiki, Videos und ein Forum.
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Die App Instar Vision ist auch für Tablets optimiert, sodass man von der größeren Darstellungsfläche dieser Geräte profitiert.
Gehäuse, Montage und Inbetriebnahme
Mit 900 Gramm ist die Instar IN-9808 4K relativ schwer – das robuste, wasserdichte Metallgehäuse (ca. 10,3 × 7,5 × 23 cm) und die ebenfalls metallene Halterung hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Für den Außeneinsatz gibt es eine Einschränkung: Instar gibt einen Betrieb bis –5 °C an. Mit einer optionalen Zusatzheizung (ab ca. 25 Euro) ist die Kamera laut Hersteller jedoch bis –20 °C nutzbar. Während der Testphase im Winter war es teilweise kälter als –5 °C, die Kamera hat trotzdem funktioniert.
Anders als bei vielen Außenkameras liegen die Anschlüsse nicht außen, sondern geschützt im Gehäuseinneren. Das verhindert, dass Wasser am typischen Ethernet-Stecker eindringen kann. Für die Verkabelung muss die rückseitige Abdeckung geöffnet und die Kabel von hinten durch die Halterung ins Gehäuse geführt werden. Das ist mit ein wenig Aufwand verbunden, doch nach etwa 15 Minuten erledigt.
Damit keine Feuchtigkeit eindringt, liegen drei Dichtungsringe mit einem, zwei oder drei Kabeldurchführungen bei:
- Ein Kabeldurchgang: für reinen WLAN-Betrieb (nur Stromkabel)
- Zwei Kabeldurchgänge: für Ethernet-Anschluss (Strom + Netzwerkkabel)
- Drei Kabeldurchgänge: für Ethernet plus optionalen Lautsprecher
Das gedruckte Handbuch (Online-Wiki) erklärt die Verkabelung detailliert. Praktisch: Inbusschlüssel (für die Halterung) und Kreuzschlitzschraubendreher (für das Gehäuse) liegen bei – eigenes Werkzeug ist für die Verkabelung nicht nötig. Für die Wand- oder Deckenmontage benötigt man jedoch eine Bohrmaschine; passende Schrauben und Dübel sind im Lieferumfang enthalten.
Die Einrichtung erfolgt entweder über einen Browser oder die App Instar Vision. Letztere ist auch für Tablets optimiert, sodass man von der größeren Darstellungsfläche dieser Geräte profitiert. Für die Browser-Installation wird die IP-Adresse der Kamera benötigt. Diese lässt sich etwa mit dem Angry IP-Scanner (Heise Download) oder dem Instar Kamera Tool (für Linux, macOS, Windows) ermitteln. Hinweis: Bei aktiver VPN-Verbindung erkennt das Instar-Tool die Kamera nicht.
Alternativ ist die Einrichtung per WLAN und WPS möglich – sofern der Router WPS unterstützt. Detaillierte Anleitungen bieten die Bildergalerie sowie die Online-Hilfe unter install.instar.com.
Bedienung und Konfiguration
Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
Bewegungserkennung, Benachrichtigungen und Datenschutzmaske
Die Bewegungserkennung der Instar IN-9808 4K geht weit über einfache Auslöser hinaus: Sie unterscheidet zuverlässig zwischen Personen, Tieren und Fahrzeugen. Auf dieser Basis lassen sich Alarme präzise einstellen und Fehlalarme durch andere Bewegungsquellen effektiv reduzieren. Falls dennoch unerwünschte Auslöser auftreten, bietet die Kamera unter „Alarmbereiche“ die Möglichkeit, die Empfindlichkeit für verschiedene Zonen individuell anzupassen. Ein detailliertes Erklärvideo dazu findet sich auf der Instar-Webseite.
Für einen DSGVO-konformen Betrieb ist die Kamera mit einer flexiblen Datenschutzmaske ausgestattet. Über die Weboberfläche lassen sich unter „Einstellungen > Multimedia > Privatsphäre“ bis zu acht Bildbereiche definieren, die bei Aufnahmen automatisch geschwärzt werden – unverzichtbar, wenn die Kamera Teile fremder Grundstücke oder öffentlicher Flächen erfasst.
Benachrichtigungen erfolgen nahezu in Echtzeit per Push-Nachricht auf Smartphone oder Tablet. Alternativ können Alarme auch per E-Mail versendet werden – inklusive Vorschaubildern. Für eine besonders sichere Ablage lassen sich Aufnahmen zudem per FTPS oder SFTP direkt auf einen eigenen Server hochladen.
In der täglichen Nutzung überzeugt die Kamera durch ihre einfache Bedienung: Sowohl die App als auch die Weboberfläche sind übersichtlich gestaltet und reagieren schnell. Der Livestream sowie aufgezeichnete Videos werden jederzeit flüssig und zuverlässig dargestellt.
Bildqualität der Instar IN-9808 4K
Die Instar IN-9808 4K liefert sowohl tagsüber als auch bei Nacht eine hervorragende Bildqualität. Die Aufnahmen sind scharf, detailreich und überzeugen durch eine flüssige Darstellung mit bis zu 25 fps – so bleiben auch schnell bewegte Personen klar erkennbar.
Bei Dunkelheit gehen zwar erwartungsgemäß einige Details verloren, doch die Kamera zeigt sich hier von ihrer besten Seite: Dank leistungsstarker Infrarot-LEDs gelingen ausgewogene Belichtungen, bei denen selbst Gesichter noch gut zu erkennen sind – eine Stärke, die viele Mitbewerber vermissen lassen.
Ein weiteres Highlight ist die Wide Dynamic Range (WDR)-Funktion. Sie gleicht schwierige Lichtsituationen wie Gegenlicht oder starke Kontraste souverän aus und lässt sich flexibel an die jeweilige Umgebung anpassen. So bleibt die Bildqualität auch unter anspruchsvollen Bedingungen auf hohem Niveau.
Unterstützte Smart-Home-Plattformen
Die Instar IN-9808 4K überzeugt nicht nur mit ihrer Bildqualität, sondern auch mit ihrer breiten Plattformunterstützung. Sie lässt sich nahtlos in Apple HomeKit, Amazon Alexa und Google Assistant einbinden einbinden – ein klarer Vorteil für Nutzer unterschiedlicher Smart-Home-Ökosysteme.
Dank ONVIF-Kompatibilität ist eine lokale, cloudfreie Einbindung in Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Home Assistant oder Homey Pro möglich. Auch der Betrieb mit Synology Surveillance Station funktioniert im Test einwandfrei – ideal für alle, die auf bewährte Drittanbieter-Lösungen setzen.
Besonders tiefgreifend ist die Integration in Home Assistant: Über Onvif stehen Livestream und Bewegungssensor zur Verfügung – perfekt für Automatisierungen wie die Einbindung in eine Alarmanlage. Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die MQTT-Unterstützung: Sämtliche Sensoren und Steuerungsoptionen der Kamera werden automatisch erkannt und können frei genutzt werden.
Preis
Die Instar IN-9808 4K wird regulär für 289 Euro angeboten, ist aktuell aber bereits ab 256 Euro erhältlich. Besonders günstig gab es die anschlussfreudige Überwachungskamera bislang zum Black Friday für 229 Euro.
Fazit
Die Instar IN‑9808 zählt zu den besten 4K-Überwachungskameras auf dem Markt – ihr Preis von aktuell 256 Euro mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, ist jedoch durch den gebotenen Gegenwert mehr als gerechtfertigt.
Die Kamera überzeugt mit intelligenter Erkennung von Personen, Fahrzeugen und Tieren und informiert den Nutzer nahezu in Echtzeit per Push-Nachricht oder E-Mail. Sie lässt sich flexibel per Ethernet oder WLAN (2,4 & 5 GHz) einbinden und ist mit Drittanbieter-Lösungen wie Synology Surveillance Station, Home Assistant und Apple HomeKit kompatibel.
Dank Wide Dynamic Range (WDR) liefert sie auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gestochen scharfe Bilder. Mit bis zu 25 fps in 4K übertrifft sie viele Mitbewerber, die oft nur 15 fps erreichen – für besonders detailreiche Aufnahmen.
Ein starkes Argument ist die langfristige Sicherheit: Der deutsche Hersteller Instar garantiert Updates bis mindestens Ende 2030. Zudem ist die Kamera NDAA- und TAA-konform und damit auch für sicherheitsrelevante Einrichtungen geeignet – inklusive BSI-Empfehlung.
Ein weiteres Argument für die IN-9808 4K und alle anderen Instar-Überwachungskameras ist der hervorragende Support, der kompetent und schnell auf Probleme reagiert und auch ein Forum umfasst. Zudem beschreibt die Firma in zahlreichen Videos die Einrichtung und Konfiguration der Kamera.
Kritik gibt es lediglich im Detail: Die Kamera ist offiziell nur bis –5 °C spezifiziert. Wer sie bei härteren Wintern einsetzen möchte, benötigt ein optionales Heizmodul für ca. 25 Euro, das den Betrieb bis –20 °C ermöglicht. Ebenfalls etwas umständlich: Für eine Gegensprechfunktion muss ein externer Lautsprecher angeschlossen werden.
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