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Rheinland-Pfalz: Lernapps wie Anton und bettermarks zum Aufholen von Rückständen


Die Sechstklässlerinnen Alisa und Sophie lernen in der Mathe-Werkstatt der Carl-Zuckmayer-Realschule Plus selbstständig Bruchrechnen auf ihren Tablets. „Mathe ist mein Lieblingsfach“, sagen die beiden Zwölfjährigen im rheinhessischen Nierstein unisono. Welche Aufgaben sie gerade lösen wollen, können sie bei dem interaktiven Mathe-Online-Lernsystem bettermarks oder auch der Lern-App Anton selbst entscheiden.

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Anton bietet schon ab der ersten Klasse interaktive Übungen und Erklärungen. Bettermarks baut darauf in den Klassenstufen 4 bis 13 auf. Die Übungen passen sich automatisch dem Leistungsniveau des Schülers oder der Schülerin an und geben direktes Feedback, Tipps und Lösungswege, wie Christina Bauer vom Pädagogischen Landesinstitut erläutert. „Bettermarks erkennt Fehlermuster und Wissenslücken und schlägt passende Hilfen und Wiederholungen vor, um die zu schließen.“ Die Lehrkräfte sähen auf einem Blick, welchen Lernstand eine Klasse hat und könnten die Schüler gezielt fördern.

„Der jüngste IQB-Bildungstrend hat deutlich gezeigt, dass wir bei den Basiskompetenzen in Mathematik anpacken müssen“, sagt Bildungsminister Sven Teuber (SPD). Danach schneiden Schüler in Rheinland-Pfalz besonders in Mathematik und Physik schlechter ab als der Bundesdurchschnitt.

„Wir stellen bettermarks als Landeslizenz für alle Schulen kostenlos auf dem Bildungsportal zur Verfügung“, sagt Teuber. Dies gelte seit 2020 und werde jetzt für etwas mehr als zwei Millionen Euro um zwei Jahre verlängert – bis zum Ende des Schuljahres 2027/28 –, mit einer Option auf zwei weitere Schuljahre. Das „bewährte Werkzeug“ einer datengestützten Unterrichtsentwicklung biete einen großen pädagogischen Mehrwert – und sei für die Kinder sehr motivierend.

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Alle Lehrkräfte müssten die Qualifikation durchlaufen, heißt es im Ministerium. Aktiv im Unterricht genutzt werde es in diesem Schuljahr von etwas mehr als der Hälfte der Mathe-Lehrer. Insgesamt setzten es mehr als 2.300 Lehrkräfte mit rund 68.000 Schülerinnen und Schülern ein. Tendenz steigend.

Joel aus der Jahrgangsstufe 12 der angeschlossenen Fachoberschule in Nierstein findet Mathe „kein schönes Fach“. Das Lernen mit bettermarks am Laptop macht ihm aber Spaß. „Es ist einfach zu handeln, übersichtlich und man bekommt immer Hilfestellungen“, erklärt der 18-Jährige. Was ihn freut: „Fleiß wird belohnt.“

Das gefällt auch seinem Mitschüler Jonas: „Man will die Sterne haben.“ Sie bedeuteten volle Punktzahl, erläutert Simon (17). Und wenn man mal eine Mathe-Aufgabe trotz der digital angebotenen Bilder, Lösungen, Begriffserklärungen und anderen Hilfestellungen nicht versteht, dann hilft die Gruppe, sagen die drei Schüler.

„Wir setzten darauf, dass sie lernen wollen“, erläutert Mathe-Lehrerin Pia Lupa das Konzept. „Wir sind die einzige Fachoberstufe in Rheinland-Pfalz, die mit einem so selbstbestimmten und individuell eigeninitiativen Konzept arbeitet.“ Dazu gehörten Mut und Vertrauen in die Schüler. Die Eltern seien begeistert, die Ergebnisse im Abitur durchweg gut.

Dabei gehe es um noch mehr als um gute Noten. Die Jugendlichen lernten Verantwortung zu übernehmen und „man sieht, wie sie wachsen“, sagt Lupa. Zum Lernen setzten sich die Oberstufenschüler auch immer mal zu den Fünft- oder Siebtklässlern, die sich dann von den Älteren helfen lassen könnten, wenn diese das wollten. „Wir lassen Menschen raus, die für unsere Demokratie wissen, wie sich Gemeinschaft bildet.“

Anton und bettermarks sind aber längst nicht die einzigen erfolgreich erprobten und wissenschaftlich fundierten Tools für einen modernen Matheunterricht. Für die Schülerinnen und Schüler, für die Mathe trotz aller individuellen Hilfe online, vom Lehrer oder in der Gruppe ein besonders schwieriges Fach bleibt, gibt es auch Unterstützung.

„Mathe sicher können“ (MSK) heißt das an der Technischen Universität Dortmund entwickelte Programm, bei dem es um die Förderung leistungsschwacher Jungen und Mädchen bis Klasse sieben außerhalb der Gymnasien geht. In diesem Schuljahr gibt es MSK-Fortbildungen an mehr als 50 Schulen. Ursula Bicker vom pädagogischen Landesinstitut ist überzeugt: „MSK kann die Haltung und die Einstellung von Schülern zum Positiven verändern.“

Mithilfe eines von der Reinhard Mohn Stiftung entwickelten Diagnoseverfahrens (online-BKR für Basis Kompetenz Rechnen) können Schwächen im Fach Mathematik schon zu Beginn der Grundschule zuverlässig festgestellt werden. „Bis ich einen Überblick habe, was 28 Kinder können, dauert es Wochen. In dem Test 15 bis 20 Minuten“, berichtet Katja Hattendorf von der Stiftung. Der Pilot für die ersten beiden Klassen sei bereits abgeschlossen, für die Klassen drei und vier ist es voraussichtlich im Sommer so weit. Ob das Diagnoseverfahren irgendwann auch in Rheinland-Pfalz angewendet wird, ist noch offen.


(kbe)



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Windkraft-Rekord: Die Branche liefert, doch das Netz wird zum Flaschenhals


Das Jahr 2025 markiert eine Zäsur für die Windenergie an Land in der Bundesrepublik. Wie aus der aktuellen Jahresbilanz der Fachagentur Wind und Solar im Auftrag des Bundesverbands Windenergie (BWE) und von VDMA Power Systems hervorgeht, hat die Branche das „zweitbeste Zubaujahr der bundesdeutschen Historie“ abgeschlossen. Mit 958 neuen Anlagen und einer Leistung von 5232 Megawatt sei das Vorjahresergebnis um satte 58 Prozent übertroffen worden. Noch beeindruckender liest sich die Statistik bei den Neugenehmigungen: Hier verzeichneten die Behörden mit 20.765 Megawatt ein Allzeithoch – ein Plus von 48 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2024.

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Besonders Nordrhein-Westfalen festigt laut dem Statusbericht seine Rolle als Motor der Energiewende und führt das Länderranking das dritte Jahr in Folge deutlich an – sowohl beim Zubau als auch bei den Genehmigungen. Auch die Effizienz der Verwaltung hat spürbar zugenommen: Die durchschnittliche Dauer eines Zulassungsverfahrens sank im Bundesdurchschnitt auf knapp 17 Monate. Das entspricht einer Verkürzung um 28 Prozent.

Trotz dieser positiven, sich spätestens seit 2023 abzeichnenden Dynamik trüben wachsende Herausforderungen bei der Netzinfrastruktur das Bild. BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek mahnt, dass der Netzzugang für neue Projekte immer schwieriger werde und mangelnde Kapazitäten den Wachstumskurs ausbremsen könnten. Das Netz müsse dringend modernisiert und digitalisiert werden, um dem kommenden „Zubau-Boom“ Ende 2026 gewachsen zu sein. Denn dann würden die aktuell genehmigten Projekte realisiert.

Für 2026 prognostizieren die Verbände einen weiteren Anstieg auf 8 bis 8,5 Gigawatt Zubau. Dieser Erfolg bringe aber neue Anforderungen an die Sicherheit mit sich. VDMA-Geschäftsführer Dennis Rendschmidt unterstreicht die wachsende Bedeutung der Resilienz gegenüber geopolitischen Bedrohungen. Die physische und digitale Sicherheit der Anlagen müsse angesichts des jüngsten Berliner Anschlags lückenlos gewährleistet sein, um nationale Sicherheitsinteressen zu schützen. Dazu gehöre auch der kontrollierte Zugriff auf kritische Komponenten. Die Windenergie sei mittlerweile das Rückgrat der deutschen Stromerzeugung: Sie soll im Jahr 2025 rund 24 bis 27 Prozent des Strombedarfs gedeckt haben – trotz eines windschwachen Frühjahrs.

Um die technologische Souveränität und die industrielle Wertschöpfung am Standort Deutschland langfristig zu sichern, fordern die Branchenvertreter nicht nur politische Verlässlichkeit, sondern auch eine grundlegende Reform des Stromsystems. Denn sowohl das bisherige Netz als auch aktuelle Erweiterungspläne seien noch zu stark auf unflexible Großkraftwerke ausgerichtet. Stattdessen müssten eine konsequente Flexibilisierung durch Speicher, ein Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft und ein intelligentes „Cable Pooling“ erfolgen. Bei Letzterem teilen sich mehrere Energieerzeugungsanlagen einen gemeinsamen Netzanschluss und die dazugehörige Infrastruktur wie Kabel und Umspannwerke.

Die Windindustrie sieht sich so in der Vorleistung. Sie will die Netzverantwortlichen in die Pflicht nehmen, Versäumnisse der vergangenen Jahre aufzuholen – die grüne Transformation soll schließlich nicht am Anschlusskabel scheitern.

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(jss)



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iX-Workshop: PowerShell für effiziente Systemadministration


Die Verwaltung und Automatisierung von Windows-Umgebungen sind wichtige Aspekte in der Arbeit eines Systemadministrators. PowerShell ist dabei das bevorzugte Werkzeug, um Effizienz, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

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In unserem dreitägigen Praxis-Workshop PowerShell für Systemadministratoren erwerben Sie das notwendige Wissen, um sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Aufgaben in der Windows-Administration zu automatisieren. Sie lernen, PowerShell-Skripte zu schreiben, um wiederkehrende Aufgaben zu optimieren, Daten zu verwalten, Berichte zu erstellen und Systeme effizient zu konfigurieren. Der Kurs bietet Ihnen eine Mischung aus Theorie und praxisnahen Übungen, die Sie sofort in Ihrem Arbeitsalltag anwenden können.

Während des gesamten Workshops haben Sie Zugriff auf eine eingerichtete Laborumgebung. In diesem sicheren Umfeld können Sie die erlernten Inhalte direkt anwenden und vertiefen, um Ihre PowerShell-Kenntnisse zu festigen.

Der Workshop richtet sich an Systemadministratoren, die in Windows-Umgebungen arbeiten und ihre Kenntnisse im Bereich der Automatisierung mit PowerShell erweitern möchten. Er ist sowohl für Administratoren ohne PowerShell-Erfahrung als auch für diejenigen gedacht, die bereits über rudimentäre PowerShell-Kenntnisse verfügen, aber noch unsicher im Umgang mit eigenen Skripten sind.

Ihr Trainer Philip Lorenz verfügt über mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Windows Server, VMware und Azure. Seine Kernkompetenz liegt vor allem in der Prozessautomatisierung. Als erfahrener PowerShell-Trainer und DevOps-Experte unterstützt er Administratoren dabei, ihre täglichen Aufgaben effizient zu automatisieren.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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iX-Workshop IT-Sicherheit: Pentests methodisch planen, anfordern und analysieren


Penetrationstests (Pentests) sind effektive Maßnahmen, um Schwachstellen und Lücken in der eigenen IT-Infrastruktur aufzudecken. Dabei werden IT-Systeme und Netzwerke mit Methoden und Techniken, die auch von echten Angreifern oder Hackern eingesetzt werden, auf ihre Angriffssicherheit überprüft und mögliche Schwachstellen identifiziert.

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In der Regel entscheiden Unternehmen, ob sie Penetrationstests selbst durchführen oder einen externen Experten damit beauftragen. Grundlage für die Durchführung ist eine Ausschreibung, in der Umfang und Schwerpunkte des Tests definiert werden. Die Parameter richten sich nach der individuellen Infrastruktur des Unternehmens, den spezifischen Anforderungen und dem Bedarf.

Im iX-Workshop Penetrationstests: Methodik verstehen, richtig ausschreiben und Ergebnisse auswerten erweitern Sie Ihr Verständnis für Penetrationstests und lernen, worauf es ankommt, wenn Sie Ihre IT-Systeme und Anwendungen professionell durchleuchten lassen wollen.

Februar
24.02. – 25.02.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 27. Jan. 2026
Juni
30.06. – 01.07.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 02. Jun. 2026
September
29.09. – 30.09.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 01. Sep. 2026
Dezember
15.12. – 16.12.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 17. Nov. 2026

An zwei Vormittagen bekommen Sicherheitsbeauftragte, sowie Systemarchitekten und -administratoren eine umfassende Methodenkompetenz für Testbereiche wie Port- und Vulnerability -Scans, Webanwendungen und Endgeräte. Sie hilft ihnen, klassische Fallstricke zu erkennen – nicht nur bei der eigentlichen Durchführung von Penetrationstests, sondern auch bei der Analyse und Bewertung der gewonnenen Ergebnisse.

Sicherheitsexperte Tobias Glemser führt durch diese Schulung. In seiner Tätigkeit als BSI-zertifizierter Penetrationstester, Technischer Leiter für Penetrationstests und OWASP German Chapter Lead verfügt der Geschäftsführer des IT-Sicherheitsunternehmens secuvera über umfangreiche Praxiserfahrung.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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