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Apps & Mobile Entwicklung

Das steckt in Apples neuen M5-Laptops


Am zweiten Tag der „Apple Experience“ hat der iPhone-Hersteller Updates für seine beiden beliebten MacBooks vorgestellt. Wie beim iPhone 17e stecken auch beim MacBook Air und Pro die Neuheiten im Inneren.

Das Frühjahrsfest bei Apple geht in die zweite Runde. Nach der Vorstellung des iPhone 17e und iPad Air stellt das Unternehmen jetzt Updates für das MacBook Air und Pro vor. In beiden beliebten Laptops stecken ab sofort M5-Prozessoren. Bereits im vergangenen Jahr hatte Apple das Basismodell des Pro aktualisiert, bis dato gab es aber keinen M5 Pro oder M5 Max. Neben reinen Performance-Verbesserungen dank der neuen Chips, gibt es aber noch weitere Verbesserungen.

MacBook Pro: M5 jetzt überall

Seit dem kleinen Update Ende 2025 war das MacBook Pro mit M5, M4 Pro und M4 Max verfügbar. Die beiden High-End-Modelle gab es also noch nicht mit passenden M5-Varianten. Das ändert sich jetzt mit dem Update.

Geblieben ist die Namensgebung der Pro- und Max-Chips. Unterschiede gibt es aber in der Architektur der neuen Prozessoren. So steckt im M5 Pro eine CPU mit bis zu 18 Kernen, die sich maximal aus 6 Super Cores und 12 Performance Cores zusammensetzt. Von den Effizienzkernen des M4 Pro und früher ist keine Rede mehr.

Die GPU des M5 Pro bietet bis zu 20 Kerne mit Apples Neural Accelerator, der etwa bei AI-Aufgaben hilfreich sein können. Im M5 Max steigt die Zahl der GPU-Kerne auf bis zu 40. Die Max-CPU hat immer 18 Kerne mit ebenfalls 6 Super Cores und 12 Performance Cores.

Apple spricht davon, dass die Grafikperformance um bis zu 50 Prozent höher ist als beim M4 Pro und M4 Max. Das MacBook Pro ist weiterhin im 14- und 16-Zoll-Format verfügbar und kann jeweils mit M5 Pro oder Max konfiguriert werden. Ein 16-Zoll-Modell mit dem regulären M5-Chip (ohne Pro oder Max) gibt es weiterhin nicht.

Der interne Speicher des neuen MacBook Pro beginnt bei mindestens 1 TB und kann je nach gewählter CPU auf bis zu 8 TB erweitert werden. Laut Apple sind die SSDs ab sofort bis zu doppelt so schnell wie zuvor. Beim Arbeitsspeicher sind je nach Modell 24 bis 128 GB konfigurierbar.

Pro-Modelle mit neuem Wi-Fi-Chip

Apple hat dem neuen MacBook Pro mit M5 Pro und Max außerdem den hauseigenen N1-Chip spendiert. Dieser sorgt unter anderem dafür, dass es nun mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 kompatibel ist.

Die sonstigen Änderungen am neuen MacBook Pro mit M5 Pro und Max sind minimal. Neu im Vergleich zum M4 ist die Möglichkeit, die Mikrofone auf Stimmisolierung oder breites Spektrum zu schalten. Damit sollen Anrufe je nach Situation klarer klingen. Eine ähnliche Funktion gibt es bereits seit einiger Zeit in Apples AirPods.

An der Akkulaufzeit gibt es laut Apple nur geringfügige Veränderungen. So hält der Akku im 16-Zoll-Modell mit M5 Max beim kabellosen Surfen für bis zu 16 Stunden. Ein M4 Max schaffte nur 14 Stunden. Videostreaming ist laut Apple jetzt für bis zu 22 Stunden möglich; zuvor waren es 21 Stunden. Beim M5 Pro hingegen gibt es keine Veränderungen. Hier schafft der 16-Zöller weiterhin bis zu 17 Stunden beziehungsweise 24 Stunden.

Die Preise für das MacBook Pro mit M5 Pro beginnen bei 2.499 Euro für das 14-Zoll-Modell, der 16-Zöller kostet mindestens 2.999 Euro. Die neuen Apple-Laptops können ab dem 4. März vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt eine Woche später am 11. März.

Apple hat außerdem die Einstiegspreise für das MacBook Pro erhöht. Mit dem normalen M5-Chip werden ab sofort mindestens 1.899 Euro fällig. Dafür bekommt Ihr jedoch auch eine 1-TB-SSD statt zuvor nur 512 GB. Alle Varianten sind in Space Schwarz und Silber erhältlich.

Das MacBook Air mit M5-Chip
Das MacBook Air mit M5-Chip Bildquelle: Apple

MacBook Air ab sofort mit M5 und mehr Speicher

Veränderungen gibt es aber auch beim sehr beliebten MacBook Air. Es ist weiterhin im 13- und 15-Zoll-Format erhältlich. Im Inneren steckt ab sofort jedoch ein M5-Chip. Der iPhone-Hersteller bewirbt vor allem die Performance der neuen Grafikeinheit mit Neural Accelerator. Diese soll unter anderem dafür sorgen, dass die AI-Performance im Vergleich zum direkten Vorgänger bis zu 4-Mal so hoch ist.

Apple verdoppelt beim neuen Air ebenfalls den ab Werk verfügbaren internen Speicher auf jetzt 512 GB. Auf Wunsch sind jetzt auch 4 TB möglich, beim alten M4 waren es maximal 2 TB. Der Arbeitsspeicher beginnt weiterhin bei 16 GB, optional sind 24 und 32 GB konfigurierbar.

Das MacBook Air erhält ebenfalls Apples N1-Chip. Hier kann also auch mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 gefunkt werden. Die Akkulaufzeiten haben sich laut Apple nicht verändert. Es sollen weiterhin bis zu 18 Stunden Videostreaming oder bis zu 15 Stunden drahtloses Surfen möglich sein.

Die Preise für das MacBook Air mit M5 beginnen ab sofort bei 1.199 Euro. Das sind 100 Euro mehr als zuvor, aber hier wächst die SSD wie bereits erwähnt von 256 GB auf 512 GB. Das neue Air kann ebenfalls ab dem 4. März vorbestellt werden; es ist ab dem 11. März verfügbar. Es ist wie gehabt in den Farben Himmelblau, Silber, Polar­stern und Mitternacht verfügbar.

Zwei neue Studio Displays

Passend zu den neuen Macs hat Apple auch zwei neue Bildschirme vorgestellt. Sie gehören beide in die Studio-Display-Reihe, am oberen Ende gibt es nun jedoch das Studio Display XDR. Beide Varianten verfügen ab sofort über zwei Thunderbolt-5-Ports und zwei USB‑C Anschlüsse mit bis zu 10 Gbit/s.

Beim regulären Studio Display gibt es technisch keine weiteren großen Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger aus dem Jahr 2022. Es verfügt weiterhin über ein 5K-Display mit 5.120 × 2.880 Pixeln mit maximal 60 Hertz und 600 Nits. Optional kann es mit Nano­texturglas geordert werden. Die Preise beginnen bei 1.699 Euro.

Das neue Studio Display XDR von Apple
Das neue Studio Display XDR von Apple Bildquelle: Apple

Die wirkliche Neuheit ist das Studio Display XDR. Diese Variante bietet ebenfalls die 5K-Auflösung mit 5.120 × 2.880 Pixeln. Es benutzt jedoch eine Hintergrundbeleuchtung mit Mini-LED und 2.304 Zonen. Im SDR-Betrieb sind bis zu 1.000 Nits möglich. Es beherrscht jedoch auch einen HDR-Modus mit 2.000 Nits. Außerdem beträgt die maximale Bild­wieder­hol­rate des XDR-Modells 120 Hertz. Es kann ebenfalls mit dem Nano­texturglas konfiguriert werden.

Für diese Pixelflut verlangt Apple jedoch mindestens 3.499 Euro. Beide Modelle des Studio Displays können ebenfalls ab dem 4. März 2026 vorbestellt werden. Der Postbote klingelt aber frühestens ab dem 11. März an Eurer Tür.



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Neue alte Einstiegs-Grafikkarte: Was dürfte die „neue“ GeForce RTX 3060 12 GB kosten?



Nvidia bringt die GeForce RTX 3060 12 GB von Anfang 2021 zurück auf den Markt, daran bestehen aktuell kaum noch Zweifel. Ihr Ziel dürfte es sein, einen niedrigen Preispunkt wirtschaftlich zu erschließen. Aber was sollte die Grafikkarte eurer Meinung nach kosten? Und was wird Nvidia am Ende verlangen?



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Heroes of Might and Magic: Multiplayer-Stresstest und Gameplay-Trailer für Olden Era


Heroes of Might and Magic: Multiplayer-Stresstest und Gameplay-Trailer für Olden Era

Bild: Steam

Ende April startet Heroes of Might and Magic: Olden Era ins Early-Access-Programm auf Steam. Zuvor prüfen die Entwickler den Mehrspielermodus in einem öffentlichen „Stress-Test“ auf Herz und Nieren. Für diesen wird die Demo benötigt. Am 22. April geht es los. Einen neuen Gameplay-Trailer gibt es ebenfalls.

Mehr als zehn Jahre reicht der letzte Teil der rundenbasierten Strategiespielserie Heroes of Might and Magic mit den charakteristischen Hexagon-Schlachtfeldern zurück. Ursprünglich für 2025 geplant, erscheint Heroes of Might and Magic: Olden Era als Prolog der Serie nun am 30. April 2026 in einer Early-Access-Version auf Steam. Entwickelt wird das Spiel vom Studio Unfrozen, das zuvor das taktische Roguelike-RPG Iratus: Lord of the Dead entworfen hat.

Multiplayer-Stress-Test am Mittwoch

Am 22. April startet als Vorbereitung für den Early Access ein Multiplayer-Stress-Test, der seinem Namen alle Ehre machen soll. Denn die Entwickler wollen „so viele Menschen wie möglich gleichzeitig online bringen“, um damit prüfen zu können, wie die Spielserver mit einer solchen Last umgehen. Daher bitten die Entwickler nun die Spielergemeinde um ihre Mithilfe, um etwaige Bugs noch vor der Veröffentlichung finden und beheben zu können.

Heroes of Might and Magic: Olden Era (Bild: Steam)

Zur Teilnahme am öffentlichen Stress-Test wird lediglich die Demo von Heroes of Might and Magic: Olden Era benötigt. Allerdings dürfte diese spätestens zum Start des Tests eine Aktualisierung erhalten, denn bisher liefert sie nur einen Eindruck des Einzelspielermodus. „Besucht einfach unsere Demo während des Testzeitraums, ladet die Version herunter und legt los!“, heißt es in der Ankündigung.

Hierzulande startet der Stress-Test am 22. April um 11 Uhr morgens und endet noch am selbigen Tag um 23 Uhr abends. Ob in diesem engen Zeitfenster an einem Mittwoch wirklich möglichst viele Spieler zusammenkommen können, bleibt allerdings fraglich. Die Entwickler weisen außerdem darauf hin, dass während des Tests lediglich der Arena-Modus zur Verfügung steht.

Neuer Gameplay-Trailer

Zusätzlich und als Anreiz wurde ein neuer Gameplay-Trailer veröffentlicht, der in drei Minuten alle Fraktionen zeigen soll.



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Sabre v2 Pro Ultralight Wireless im Test


Mit der Sabre v2 Pro Ultralight Wireless kombiniert Corsair kabellose 8.000-Hz-Sensorik mit herausragend leichten 36 Gramm – einer in dieser Leistungsklasse beinahe beisspiellos niedrigen Masse. Im Test erweist sich die Maus als gelungen; perfekt ist die Sabre aber nicht. Im Vergleich mit der Konkurrenz gilt es, abzuwägen.

Corsairs Sabre RGB (Test) war im Jahr 2021 eine der ersten Mäuse, die eine native USB-Abfragerate von 8.000 Hz boten. Der Hersteller war also beim Wettbewerb um die bestmögliche und direkteste Sensorik für kompetitive Shooter und RTS-Spieler ganz vorn mit dabei – allerdings eben mit Kabel. Die erste kabellose Umsetzung von nativen 8.000 Hz dauerte noch bis Ende 2023 und kam von Razer. Corsair wiederum experimentierte 2022 bei der Sabre Wireless (Test) vorerst mit kabellosen 2.000 Hz, die aber nicht nativ anlagen und für Probleme sorgten; die Sensorik gab kein gutes Bild ab.

Seit Herbst 2025 hat Corsair derweil die Sabre v2 Pro Ultralight Wireless im Angebot, die native 8.000 Hz verspricht und in der Kombination mit einer besonders leichten Bauweise eine erstklassige Wahl für Pro-Gamer darstellt, so der Hersteller. ComputerBase hat sich die Maus angesehen und prüft im Test, inwiefern die Sabre den eigenen Versprechen gerecht werden kann und wie das Modell im Vergleich zu etablierten High-End-Mäusen abschneidet.

Kompaktes Fingertip-Grip-Gehäuse wiegt nur 36 Gramm

Bei der Formgebung setzt Corsair auf in diesem Segment etablierte Tugenden: Ein symmetrisches Chassis liegt den allermeisten Rechtshändern mindestens gut in der Hand, sofern jene nicht allzu groß ausfällt. Denn ein Stück kleiner als Logitechs G Pro X Superlight 2 (Test), die an dieser Stelle als Genre-Referenz dient, ist die kabellose Sabre. Wenn die Maus gemäß ihrer Konzeption im Fingertip-Grip gehalten wird, also ohnehin nur die Fingerspitzen Kontakt zum Gehäuse herstellen, ist das kein Problem – zumindest bei der Länge. Aber die Sabre v2 Pro Ultralight Wireless ist auch einige Millimeter schmaler, was bei großen Männerhänden nachteilig sein kann.

Ein Claw-Grip, bei dem neben den Fingerspitzen zumindest der Handballen noch Kontakt zum hintersten Teil des Maus-Chassis herstellt, ist angesichts der kleinen Abmessungen kaum bequem möglich und führt schnell zu verkrampften Händen. In dieser Situation ist die Sabre auch ein wenig hecklastig. Und an einen Palm-Grip, bei dem die gesamte Hand auf der Maus abgelegt wird, ist hier gar nicht erst zu denken, sofern die eigenen Hände nicht eher klein ausfallen.

Die geringe Größe der Maus ist insofern als Kehrseite der Medaille zu betrachten, denn auf der anderen Seite ist die Sabre wirklich außerordentlich leicht geworden: Gerade einmal 36 Gramm wiegt das Modell. Im Vergleich zur Superlight 2 sind das ganze 24 Gramm weniger und auch die 48 Gramm der Mouse-A von Sony (Test) werden mühelos unterboten. Damit legt Corsair beim Rennen um die leichteste vollwertige Gaming-Maus mit geschlossenem Chassis einen Sprung hin, der zuletzt gar nicht mehr gewohnt war, wo es von Jahr zu Jahr häufig nur um wenige Gramm nach unten ging. Bemerkenswert!

Mit bloß 36 Gramm ist die Sabre v2 Pro Ultralight Wireless tatsächlich so leicht, dass ihr Gewicht bei der Bedienung nicht einmal mehr gesondert wahrgenommen wird – die Hand wiegt in dieser Konstellation schwerer – wortwörtlich. Erinnerungen an die kabelgebundene Zaunkoenig M2K (Test) mit noch leichteren 24 Gramm werden wach, obschon die Corsair-Maus bei dem in dieser Gegenüberstellung größeren Gehäuse sogar zwei Daumentasten bietet und selbstredend einen Akku und Funktechnik mit an Bord hat. Auch kommen keine Kohlenstofffasern zum Einsatz, sondern gewöhnlicher Kunststoff. Der fällt erwartungsgemäß sehr dünn aus, um die niedrige Masse zu ermöglichen. Mit genügend Druck lässt sich die Oberseite der Maus eindellen, bleibt anschließend aber nicht verformt, sondern „ploppt“ wieder in die Ursprungsform zurück.

Zur Oberflächen­beschaffenheit lässt sich sagen, dass der Kunststoff zwar glatt ist, sich die Sabre aber dennoch recht rau anfühlt: Corsair hat das Material nur soweit angeraut, dass gegenüber einer wahrlich glatten Oberfläche, wie sie etwa die Superlight 2 bietet, Nachteile bei der Haftung entstehen. Die geringe Masse hilft an dieser Stelle, dass die Maus während der Bedienung nicht regelmäßig verrutscht, aber eine höhere Griffigkeit wäre mitunter wünschenswert gewesen. Einzig, wer zu schwitzigen Händen neigt, könnte mit der Oberfläche glücklich werden.

Corsair Sabre v2 Pro Ultralight Wireless

Passenderweise legt Corsair der Sabre aber Grip-Tapes bei. Es handelt sich letztlich um geriffelt gummierte Aufkleber, die auf den beiden Maustasten und den Flanken passgenau platziert werden können. Insbesondere an den Seiten sind die Tapes willkommen, machen sie die Maus doch als Bonus auch ein ganz klein wenig breiter. Die Grip-Tapes lassen sich rückstandslos entfernen und wiederverwenden, irgendwann geht die Klebkraft aber natürlich verloren.

Leichtgewicht mit steifem Kabel

Bei einer derart leichten Bauweise steht nahezu perfekten Gleiteigenschaften nichts mehr im Weg, oder? In der Tat liegt die Maus beim Umherschieben sehr balanciert in der Hand, aber Corsair hat ein Laster, das der Hersteller augenscheinlich auch Jahre später nicht losgeworden ist: Das Mauskabel ist viel zu steif. Zugegeben, es ist nicht mehr so schlimm wie zu Beginn des Jahrzehnts, aber die Stoffumwicklung ist nach wie vor zu rigide und verpasst dem Kabel die elastische Anmutung und Leichtigkeit eines Stahldrahts. Im Fall der funkenden Sabre v2 Pro Ultralight Wireless ist das USB-C-Kabel selbstredend abnehmbar; dieser Kritikpunkt trifft die Maus also nur mit halber Härte. Wird aber gerade geladen, ist das Gleitverhalten deutlich negativ beeinträchtigt.

Corsair Sabre v2 Pro Ultralight Wireless
Corsair Sabre v2 Pro Ultralight Wireless

Ohne Kabel wiederum gleitet die Sabre sehr gut. Die drei schwarz lackierten PTFE-Gleitfüße könnten noch besser sein, sowohl beim Material selbst als auch der Abrundung an den Kanten, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Die Gleitelemente einer Superlight 2 oder auch etwa der Mouse-A leisten beim Umherschieben nichtsdestoweniger noch weniger Widerstand, sind also überlegen. Die niedrige Masse mache hier einiges Wett, sodass Corsair beim Gesamtpaket trotzdem locker mithalten kann – es ist aber schade, dass die kabellose Sabre ihren Vorsprung aufgrund vermeidbarer Versäumnisse bei Kabel und Füßen nicht ausbauen kann.

Mechanische Primär- und Sekundärtasten

Corsair verbaut in der Sabre v2 Pro Ultralight Wireless ausschließlich klassisch mechanische Schalter, auch für die beiden Primärtasten. Früher oder später wird es hier also – gewissermaßen mit Garantie – zu Problemen kommen, weil die Entprellzeit nach Jahren des Verschleißes nicht mehr ausreichen wird, um ungewollte Doppelklicks konsequent unterbinden zu können. Andere Hersteller, etwa Logitech, Razer oder jetzt eben auch Sony, setzen aus diesem Grund zumindest für die linke und rechte Maustaste und im gehobenen Preissegment auf optomechanische Taster, die mit einer Lichtschranke arbeiten und vor dieser Art Defekt gefeit sind. Wieso Corsair einen anderen Weg geht, ist unklar.

Abseits dieser allgemeinen Kritik kann zusätzlich festgehalten werden, dass die Primärtasten der kabellosen Sabre nur mäßig angenehm klicken. Es gibt vergleichsweise viel Pre-Travel. Das bedeutet, dass die Abdeckungen der Schalter nicht direkt auf eben jenen aufliegen, sondern die Finger erst einige Millimeter nach unten drücken müssen, bevor der eigentliche Mikrotaster erreicht wird und ein Klick zustande kommen kann. Anschließend weist die Maus Post-Travel auf, die Abdeckung kann also noch weiter heruntergedrückt werden.

Corsair Sabre v2 Pro Ultralight Wireless

Es entsteht ein Spielraum von einigen Millimetern, den die Finger auf- und ab wandern können, ohne dass eine neue Betätigung zustande kommt. Im Ergebnis fühlen sich die Primärtaster etwas matschig an. Das überrascht dahingehend, dass vor einigen Jahren noch ausgerechnet optomechanische Taster in dieser Disziplin das nachsehen hatten; mechanische Taster waren schlicht und ergreifend haptisch taktiler und fühlten sich besser an. Dass Corsair in der Sabre die bei der Haltbarkeit unterlegene, mechanische Schaltertechnik verbaut, aber beim Klickgefühl dennoch hinter optomechanischen Mäusen zurückbleibt, ist bemerkenswert – im negativen.

Zu den Seitentasten wiederum findet sich Lob. Pre-Travel gibt es zwar auch hier, aber deutlich schwächer ausgeprägt. Beide Tasten stehen deutlich aus dem Gehäuse hervor, lassen sich also mit dem Daumen gut finden und auseinanderhalten. Das Mausrad ist mittelmäßig taktil gerastert – es könnte ein wenig mehr Widerstand bieten, geht aber grundsätzlich in Ordnung. Positiv anzumerken ist eine vergleichsweise niedrige Lautstärke beim schnellen Drehen.



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