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So setzt du Gemini 3.1 Flash-Lite ein: Schneller und günstiger


Google bringt mit Gemini 3.1 Flash-Lite eine neue kosteneffiziente Version des KI-Modells und zeigt, wie du sie zur Lösung echter Probleme einsetzt.

Neue Woche, neues Google-Modell: Nachdem Google vergangene Woche das KI-Modell Gemini 3.1 Pro vorgestellt hat, folgt jetzt die Modellversion Gemini 3.1 Flash-Lite. Diese ist besonders schnell – 2,5 Mal so schnell wie Gemini 2.5 Flash – und kostengünstiger. Gerade für arbeitsintensive Workflows mit hohem Tempoanspruch bietet sich das Modell an. Dazu kommen dynamische Thinking Levels, mit denen User das passende Niveau im Reasoning einstellen können. Google gibt Beispiele für Einsatzoptionen.


Gemini 3.1 Pro ist da:

Googles smartestes Modell für komplexe Aufgaben und Kreativprojekte

Gemini 3.1 Pro-Schriftzug vor dunklem Hintergrund mit leuchtenden Elementen als Punkte
© Google via Canva

Gemini 3.1 Flash-Lite in der Übersicht: Höherer Output Speed für Aufgaben wie Übersetzung, Reporting, Content-Moderation

Die neue KI-Modellversion Flash-Lite startet ab sofort als Preview für in der Gemini API im Google AI Studio und für Unternehmen via Vertex AI. Vor allem der vergleichsweise geringe Preis soll Business User überzeugen. 25 US Cent kosten eine Million Input Tokens, für eine Million Output Tokens werden 1,5 US-Dollar fällig. Das ist weniger als bei Gemini 2.5 Flash und beispielsweise Claude 4.5 Haiku.

Der andere große Vorteil ist das Tempo des Modells. Es soll deutlich schneller arbeiten als etwa Gemini 2.5 Flash und hat auch ein um 45 Prozent optimiertes Output-Tempo.

Während das Modell in diversen Leaderboard-Kategorien Top-Werte erzielt – etwa 86,9 Prozent bei GPQA Diamond (einem umfassenden naturwissenschaftlichen Test) –, können User die Intelligenz des Tools künftig mithilfe eines neuen Tools an ihre Aufträge anpassen. Die sogenannten Thinking Levels ermöglichen es, festzulegen, wie viel das Modell „nachdenken“ soll, sodass die Reasoning-Tiefe angepasst wird.

Auf diese Weise sollen diverse Aufgaben noch besser und effizienter skaliert werden können. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Google indes anhand einiger Einsatzbeispiele. Im Blog Post erklärt das Gemini Team, dass die Optimierung von Tempo, die Minimierung von Kosten und die Anpassung der Thinking Levels beispielsweise bei umfassenden Übersetzungen und Content-Moderationen Anwendung finden kann. Gleichzeitig kann das Modell mit tiefgreifendem Reasoning neue Dashboards oder Modellsimulationen erstellen. Des Weiteren eignet sich Gemini 3.1 Flash-Lite laut Google etwa für die Erstellung von Agents zur Datenvisualisierung oder für CRM-Management-Prozesse. In einem weiteren Beispielprozess hat Google einen Retail Business Agent erstellt, der diverse Arbeitsschritte wie das Reporting oder die Dashboard-Automatisierung durchführen konnte.





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13+ Settings weltweit: Content-Einschränkungen auf Instagram



Mit großen Einschränkungen:

Instagram launcht Konten für Teenager

Smartphone Mockups mit Teen-Konten auf Instagram, Farbverlauf im Hintergrund
© Instagram via Canva

Weniger Unangebrachtes und weniger Interaktionen für Teenager

Das 13+ Setting soll dafür sorgen, dass Jugendliche ab 13 Jahren (und bis 18 Jahre) – erst ab diesem Alter darf man die Dienste offiziell nutzen – deutlich weniger Inhalte bei Reels und im Feed sehen, die für sie unangebracht sein könnten. Dazu zählt der sogenannte „mature content“, womit Inhalte für Erwachsene gemeint sind. Diese umfassen unter anderem Gewalt- und Horrorelemente, sexualisierten Content, Krypto-Investments und dergleichen mehr. Während die jungen User solche Inhalte weniger sehen sollen – und auf Instagram sollen User 68 Prozent weniger solcher Inhalte gesehen haben als bei Teen-Konten auf Konkurrenzplattformen –, wird auch die Interaktion mit Gruppen, Profilen, Seiten und Events unterbunden, wenn diese nach Metas Einschätzung nicht altersgerechte Inhalte aufweisen. Das gilt ebenfalls für bestimmte Suchkontexte.

Wie genau Meta „mature content“ identifiziert, geht aus der Analyse des Tech-Sicherheitsunternehmens Alice hervor, das bei der Evaluierung der 13+ Settings half. Damit die Teen User künftig zudem eine größere Abwechslung bei Themen erfahren können, liefert Meta einen Test für Explore, Feed und Reels, in dem sie nicht zu viele Inhalte zu einem und demselben Thema hintereinander sehen.

Das Update soll beim Schutz der Teenager auf Metas Plattformen helfen. Allerdings können sich User diesen Vorgaben entziehen, wenn sie eigenständig Konten erstellen, die frei von diesen Einschränkungen sind. Das gilt ebenso im Kontext der Teen Accounts, die jedoch für Teenager, wenn sie ihr echtes Alter angeben, zunächst als Default vorgesehen sind.


Mit noch mehr Restriktionen:

Instagrams Teen-Konten kommen auch zu Facebook und Messenger

2 Smartphone Mockups mit Push-Nachricht für Teen-Konten auf Facebook und Messenger, violetter Hintergrund
© Meta via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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Max Mattis, Jaadiee und Gramps: Warum gute Ideen nie aus der Mode kommen


Max Mattis (@MissMurphy, l.), Jannik „Jaadiee“ Diefenbach (Altbau Creative Studios, r.) und sein Großvater und Influencer Alojz Abram (GRAMPS)

Einfach eine bessere Serie als einen Wochentags-Krimi machen oder den Großvater in die eigenen Klamotten stecken – wie unterschiedlich die Ursprünge der Produzenten Max Mattis und Jannik „Jaadiee“ Diefenbach sind, erzählen sie beim HORIZONT Kongress und zeigen, dass es immer einen Markt für gute Ideen gibt.

Den Einstieg in die Contentproduktion lief bei Max Mattis, Founder und Produzent von @MissMurphy, und seinen Freunden übers Fernsehen: Angeö

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ChatGPT: 1 Milliarde App User in Rekordzeit


Daten von Sensor Tower zeigen, wie schnell ChatGPT eine Milliarde aktive App User generieren konnte und welche Mega-Apps man damit in den Schatten stellt. Trotzdem hat OpenAI ein großes Problem.

Die KI-Anwendung ChatGPT ist nach ihrem fulminanten öffentlichen Start Ende 2022 zu einem globalen Phänomen aufgestiegen. ChatGPT mutet mitunter gar als Synonym für die KI-Nutzung im Internet an, ist für viele User die Go-to-Option im Digitalraum und macht etablierten Playern wie Google Konkurrenz. OpenAI konnte ChatGPT zu einem der wichtigsten Dienste im KI-Zeitalter ausbauen, mit inzwischen über 900 Millionen wöchentlich aktiven Usern. Schon Anfang 2023 konnte man 100 Millionen aktive User vorweisen, die binnen zwei Monaten generiert wurden; das machte ChatGPT seinerzeit zum am schnellsten wachsenden Internetdienst überhaupt. Jetzt hat die ChatGPT App in Rekordzeit die Marke von einer Milliarde Usern geknackt, schneller als weltbekannte Apps von TikTok bis YouTube. Allerdings fokussiert sich OpenAI derzeit auf ein anderes Kernelement des Geschäfts – denn die Konkurrenz ist stärker denn je.


ChatGPT Plus:
Kostenloser Zugang für ein ganzes Land

OpenAI Branding
Das neue OpenAI Branding vor Fotografie, © OpenAI

1 Milliarde User in knapp drei Jahren: ChatGPT App zeigt enormes Wachstum

Reuters berichtet auf Basis von Sensor Tower-Daten, dass ChatGPT im Mai 2026 die Marke von einer Milliarde aktiven App Usern geknackt hat. Im März 2023 hatte OpenAI die ChatGPT App für iOS eingeführt, im Juli folgte die Android-Version. In knapp drei Jahren eine Milliarde App User zu generieren, das schafften in diesem Tempo nicht einmal Google Maps, YouTube oder TikTok, das binnen weniger Jahre zum globalen Player aufstieg.

Dieser Rekord steht ChatGPT gut zu Gesicht. Und dennoch machen sich im Führungs-Team von OpenAI derzeit Sorgenfalten breit. Denn kürzlich offenbarten Schätzungen von Analyst:innen, dass der Umsatz im Jahr 2026 bei der Konkurrenz von Anthropic deutlich höher ausfallen könnte als bei OpenAI. Sogar profitabel könnte Anthropic bald arbeiten. Auf einen Gewinn muss OpenAI vermutlich noch länger warten. Das KI-Unternehmen unter der Führung von Greg Brockman und Sam Altman erwartet 2026 zwischen 30 und 33 Milliarden US-Dollar Umsatz; HSBC-Analyst:innen gehen von 34 Milliarden US-Dollar aus. Anthropic ist nach den jüngsten Angaben dagegen auf dem Weg, einen hochgerechneten Jahresumsatz von knapp 45 Milliarden US-Dollar zu erreichen – und damit OpenAI deutlich zu übertrumpfen.

Dazu kommt, dass die Wachstumsraten für Claude seit Jahresbeginn die von ChatGPT deutlich überragen; auch, weil ChatGPT bereits so enorm viele User hat. Zudem hat Anthropic gerade den eigenen Börsengang angekündigt, der im finanziellen Wettbewerb im Tech-Raum wiederum Vorteile für das Unternehmen gegenüber OpenAI bedeuten könnte. Die ChatGPT-Mutter hatte den eigenen IPO erst für später im Jahr geplant, könnte nun aber früher starten, vielleicht sogar im Juni.

Codex ist der nächste Wachstumstreiber im harten Konkurrenzkampf

Unterdessen bereitet auch die Konkurrenz von Google OpenAI Kopfzerbrechen, weil sie unter anderem immer neue Werbelösungen für die KI-Ergebnisse liefert, die OpenAIs eigenes junges Werbegeschäft für ChatGPT torpedieren könnten. Überhaupt ist Google aufgrund der machtvollen Stellung im Digitalmarkt bestens für den Wettbewerb gerüstet und kann Usern umfassende KI-Lösungen bieten. OpenAI hat aktuell besonders den schnell wachsenden Bereich Codex als Kernelement des Geschäfts auserkoren. Als einer der am schnellsten wachsenden Bereiche OpenAIs sollen neue Optionen wie das App und Website Building mit Sites zu noch mehr zahlenden Usern führen, die den Umsatz des KI-Unternehmens ankurbeln. Codex ist inzwischen auch via AWS sowie in Chrome verfügbar und wird bereits von über fünf Millionen Usern pro Woche genutzt.





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