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Künstliche Intelligenz

Bixby bekommt neues Leben eingehaucht – mit KI von Perplexity


Totgeglaubte leben länger. Das neueste Beispiel für dieses Sprichwort ist die Ankündigung von Samsung, seinen Sprachassistenten Bixby mit der KI von Perplexity zu versehen. Der neue KI-Assistent soll mit dem Update auf One UI 8.5 auf Galaxy-Smartphones landen und offenbar neben Googles Gemini existieren. Entsprechende Gerüchte kursieren bereits seit Mitte 2025.

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Samsungs Voice-Assistent Bixby diente seit dem Einzug von Google Gemini in Galaxy-Smartphones in erster Linie als eine Art Schnittstelle zwischen Googles KI und Samsungs One UI, um Systemeinstellungen wie etwa die Helligkeit des Bildschirms oder ähnliche Dinge per Sprache durchzuführen. Das soll sich mit One UI 8.5 ändern, wie der südkoreanische Hersteller in einer Pressemitteilung ankündigte. Diese ist zwar schon wieder von der Webseite entfernt worden, jedoch haben sowohl Droid Life als auch Sammobile den Inhalt gesichert.

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Der neue Bixby-Assistent soll laut Samsung künftig dazu in der Lage sein, viele Abläufe auf einem Galaxy-Gerät zu steuern, indem Nutzerinnen und Nutzer in natürlicher Sprache mit ihm sprechen. So sei es möglich, bestimmte Einstellungen zu ändern, ohne dass man genau weiß, wie die entsprechende Systemeinstellung heißt oder zu finden ist. In ähnlicher Form hatte Samsung dies schon für das Galaxy S25 im Zusammenspiel mit Gemini angekündigt. Mit One UI 8.5 kooperiert der Hersteller nun aber zusätzlich mit Perplexity.

Während einfache Anfragen offenbar von Bixby selbst vorgenommen werden können, springt für komplexere Aufgaben Perplexity AI ein, um danach im Internet zu suchen: Als Beispiel nennt Samsung die Anfrage: „Finde Hotels in Seoul, die Swimmingpools für Kinder haben.“ Bixby verarbeitet die Anfrage und liefert mithilfe von Perplexity relevante Web-Suchergebnisse direkt in der Bedienoberfläche.

Die Perplexity-Integration in Bixby erinnert an die aktuelle Funktionsweise von Apples Siri. Einfache Aufgaben kann Siri direkt auf dem Gerät selbst ausführen. Bei anspruchsvolleren Dingen, die eine KI-Recherche erfordern, holt Siri Hilfe von ChatGPT.

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Samsung ist nicht das erste Unternehmen, das auf seinen Android-Geräten auf mehrere KI-Assistenten setzt. Denn in Motorolas aktuellen Modellen ist Perplexitys KI-gestützte Suche direkt in Moto AI integriert, außerdem kann auf Microsofts Copilot zugegriffen werden, wobei Gemini der Standardassistent ist. Die Partnerschaft mit dem größten Android-Smartphone-Hersteller dürfte für Perplexity jedoch einen massiven Wachstumsschub bedeuten.

Sanktionen oder Einschränkungen irgendwelcher Art durch die Integration von Perplexity in Bixby vonseiten Google dürfte Samsung nicht erfahren. Denn gemäß einer Vereinbarung mit Google dürfen Samsung und andere Hersteller alternative generative KI-Dienste neben Gemini installieren.

Was die Verfügbarkeit des neuen Bixby-Assistenten angeht, heißt es seitens Samsung lediglich, dass er in „ausgewählten Märkten“ in der stabilen Version One UI 8.5 verfügbar sein wird, eine breitere Einführung soll später folgen. Derzeit bietet Samsung die neue One-UI-Version unter anderem für das Galaxy S25 als Betaversion an. Das fertige Update auf One UI 8.5 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch zuerst auf der Galaxy-S26-Serie verfügbar sein, die gegen Ende Februar erwartet wird. Erst danach dürfte Samsung die neue Version auf Bestandsgeräte verteilen. Diese Strategie verfolgte Samsung zumindest bei seinen bisherigen Versionen.


(afl)



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Künstliche Intelligenz

OpenAI sorgt sich um die Kluft zwischen KI-Möglichkeiten und Anwendungen


In einem Bericht warnt OpenAI, die Kluft zwischen dem, was KI kann und dem, wie KI bisher eingesetzt wird, müsse verringert werden. Sonst droht nichts Geringeres als der Wohlstandsverlust. KI könne Aufgaben schneller erledigen als ein Mensch und Menschen effizienter machen, heißt es in dem Bericht.

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So weit, so KI-PR-Sprech. Und sicherlich oftmals auch wahr. Dass Künstliche Intelligenz aber vielleicht auch noch nicht überall einsatzbereit ist, davon will OpenAI offenbar nichts wissen. Und dass die vermehrte Nutzung vor allem auch OpenAI selbst zugutekäme, wird in dem Bericht ebenfalls nicht behandelt.

In dem Bericht (PDF) steht: „Allerdings führen verbesserte Fähigkeiten allein nicht zu Produktivitätsvorteilen oder wirtschaftlichen Auswirkungen.“ Dafür müssten KI-Tools von Unternehmen und Ländern noch viel tiefer in Arbeitsabläufe integriert werden. Dass eine vermehrte Nutzung positiven Einfluss auf die Produktivität hat, belegt OpenAI mit einem anderen Bericht von OpenAI, den die Firma vor einigen Wochen herausgebracht hat.

Erneut setzt OpenAI die Nutzung von Thinking-Fähigkeiten in ChatGPT damit gleich, dass jemand auch produktiver ist als Personen, die nur einfacher zu beantwortende Fragen an den Chatbot stellen. „Führende Länder nutzen drei Mal mehr Fähigkeiten im tieferen Denken als Länder, die das weniger nutzen“, schreibt OpenAI. Die Denkfähigkeit besteht aus der Anzahl der Reasoning-Token, die in einem Land genutzt wurden.

Freilich ist zu bedenken, dass Ländern andere KI-Modelle zur Verfügung stehen, deren Nutzung OpenAI nicht einsehen kann. Was man also tatsächlich aus dem Bericht ablesen kann, ist, dass etwa in Singapur mehr Anfragen zum Coden an ChatGPT gestellt werden als in anderen Ländern. Die Nutzung von KI-Modellen kann sich sicherlich positiv auf die Produktivität eines Unternehmens auswirken, vielleicht sogar auf die Wirtschaft eines Landes – es lässt sich aber nicht aus den von OpenAI genannten Zahlen ableiten, schon gar nicht ein Kausalzusammenhang.

Und auch die folgenden Zahlen von OpenAI, die bescheinigen sollen, dass mehr Menschen mehr KI-Funktionen nutzen müssen, lassen Fragen offen. Demnach haben 19 Prozent der ChatGPT Enterprise Nutzer noch nie die Datenanalyse genutzt. Das ist in den Augen von OpenAI problematisch. Diese 19 Prozent können aber auch in einem Feld arbeiten, in dem sie gar keine Daten analysieren müssen oder können.

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Die finanziellen Schwierigkeiten von OpenAI sind bekannt. Abomodelle reichen nicht aus, um die Kosten zu decken. Nun soll Werbung in ChatGPT einziehen. Etwas, mit dem auch andere Unternehmen wie Google und Meta riesig und reich geworden sind, aber nicht unbedingt den Nutzern gefällt. Im Fall von KI und Chatbots haben die Nutzer Alternativen – nämlich unter anderem von besagten Unternehmen Meta und Google.

Für OpenAI liegt eine große Chance darin, „too big to fail“ zu werden, also zu groß, um wieder zu verschwinden. Wenn nur ausreichend Regierungen und Unternehmen auf die Dienste setzen, werden diese auch vieles daran setzen, dass OpenAI nicht pleitegeht. Ein Wechsel wäre schließlich aufwendig und teuer. „Unser Nordstern ist es, dass KI als unverzichtbare Infrastruktur behandelt wird und möglichst vielen Menschen ein breiter Zugang zu KI gewährt werden kann.“

Entsprechend macht OpenAI in dem Bericht auch Werbung für das „OpenAI for Countries“-Programm. Man wolle mit Ländern und Unternehmen zusammenarbeiten und ihnen die eigenen Dienste anbieten, angepasst an die Bedürfnisse eines jeden Landes – ganz uneigennützig, „um noch mehr Menschen die Vorteile von KI zur Verfügung zu stellen.“ Das Programm beinhaltet Unterstützung bei der Einführung von KI in Bildungseinrichtungen, was nun unter dem Namen „Education for Countries“ ein eigenständiger Bereich ist.

Zudem möchte das Unternehmen Zertifizierungen anbieten und gemeinsam Cyber-Sicherheitsmaßnahmen aufbauen sowie im Gesundheitswesen eingesetzt werden. OpenAI bekäme also Zugang zu nahezu allen kritischen und zukunftsweisenden Infrastrukturen verschiedenster Länder.

In Deutschland gibt es bereits eine Partnerschaft zwischen OpenAI und SAP, bei der es auch um den Einsatz von KI zu Regierungszwecken geht. „Das Ziel: den Beamten mehr Zeit geben, sich auf die Menschen zu konzentrieren, nicht auf Papierkram, und sicherstellen, dass Zugang und Vorteile breit geteilt werden.“


(emw)



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Künstliche Intelligenz

Live-Webinar: Effizienter am Mac mit integrierten Automatisierungs-Tools


In unserem zweistündigen Live-Webinar Das erledigt der Mac für Sie: Abläufe automatisieren mit Kurzbefehlen und Automator führt Sie unser Experte Sam Jayhooni Schritt für Schritt in die Welt von Automator und der Kurzbefehle-App ein. Sie lernen, die leistungsstarken Automatisierungs-Tools Ihres Macs optimal zu nutzen.

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Erfahren Sie, wie Sie mit Automator verschiedene Workflow-Typen erstellen und die umfangreiche Aktionsbibliothek einsetzen. Entdecken Sie außerdem das volle Potenzial der Kurzbefehle-App: Vom Anlegen einfacher Kurzbefehle über die Verwendung von Variablen und Bedingungen bis hin zu komplexen Workflows, die mehrere Apps verbinden. Realisieren Sie systemübergreifende Workflows zwischen Mac, iPhone und iPad. Programmierkenntnisse benötigen Sie für all das nicht.

Anhand praktischer Beispiele für Büro-Automatisierungen vermittelt der Referent, wie sich mit cleverer Automatisierung Zeit sparen lässt. Nach dem Webinar sind Sie in der Lage, Ihre eigenen Automatisierungen zu erstellen und Ihre Produktivität am Mac auf ein neues Level zu heben.

Das Live-Webinar findet am 3. März 26 von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Es richtet sich an alle, die ihre Arbeitsabläufe am Mac optimieren möchten, und ist auch für Einsteiger geeignet. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, grundlegende macOS-Kenntnisse werden empfohlen.

Im Anschluss erhalten Sie eine persönliche Teilnahmebescheinigung, die Vortragsfolien sowie einen Zugang zur Aufzeichnung.

Ein Ticket kostet regulär 129 Euro. Bis zum 2. Februar erhalten Sie 10% Frühbucherrabatt.

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Weitere Informationen und Anmeldung: Das erledigt der Mac für Sie: Abläufe automatisieren mit Kurzbefehlen und Automator​


(ims)



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Künstliche Intelligenz

Sexuelle Deepfakes: Erster Staat gibt Zugriff auf Grok wieder frei


Das KI-Unternehmen xAI hat die zuständige Behörde der Philippinen überzeugt, dass der KI-Chatbot Grok ausreichend geändert werden kann, um dort sexualisierte Deepfakes zu verhindern. Im Gegenzug wurde eine vor einer Woche verhängte Sperre für die KI-Software beendet, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf das zuständige Cybercrime-Zentrum. xAI habe zugesagt, das Werkzeug dahingehend zu ändern, weswegen man den Zugriff darauf wieder freigegeben habe. Die Philippinen waren vorige Woche der dritte Staat aus Südostasien, der den Zugriff auf Grok gesperrt hat. Indonesien und Malaysia haben diese Entscheidung noch nicht rückgängig gemacht.

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Der Schritt der Behörde aus Manila zeigt, dass es xAI gelingen kann, der teils massiven Kritik an Grok den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das scheint aber nicht überall zu klappen, hat sich in dieser Woche angedeutet. Am Montag hat das Handelsblatt berichtet, dass die EU-Kommission Maßnahmen gegen Grok ergreifen will. Sollte es nicht gelingen, die Generierung nicht genehmigter sexualisierter Deepfakes von Personen komplett zu verhindern, könnte der Dienst in Europa gesperrt werden, hat die Zeitung zitiert. Dabei hatte xAI da schon angekündigt, dass eine technologische Sperre solche KI-Bilder verhindern soll. Das hat aber anfangs nicht durchgehend funktioniert.

Hintergrund der staatlichen Reaktionen sind KI-Bilder, die Grok Anfang des Jahres teilweise zu tausenden pro Stunde generiert hat. Auf denen wurden primär reale Frauen und teilweise auch Minderjährige in Unterwäsche oder Bikinis dargestellt. Nach der ersten heftigen Kritik hat xAI die Technik dahingehend eingeschränkt, dass Bildgenerierung nur noch in direkten Chats oder gegen Bezahlung möglich war. Das wurde aber vielfach so interpretiert, dass die problematische Funktion einfach als Premiumangebot vermarktet wurde. Deshalb hat xAI vorige Woche noch einmal nachgelegt und zugesagt, diese Art der Bildgenerierung komplett zu stoppen.


(mho)



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