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Künstliche Intelligenz

30 Jahre „Duke Nukem 3D“: Warum der Kult-Shooter auch heute noch Spaß macht


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Als die Sharewarefassung von „Duke Nukem 3D“ im Januar 1996 erschien (die Vollversion folgte im April), war die Welt der Ego-Shooter noch überschaubar. id Software hatte mit „Wolfenstein 3D“ (1992) und „Doom“ (1993) das Genre erschaffen und dominiert. Die Konkurrenz witterte das große Geld und kippte in den nachfolgenden Jahren oftmals uninspirierte „me too“-Ware auf den Markt, die in der damaligen Spielepresse meist als „Doom-Klone“ zusammengefasst wurde.

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Es gab allerdings einige Spiele, die aus der seelenlosen Masse herausstechen – Spiele wie LucasArts’ 1995er „Star Wars: Dark Forces“, das sich Mühe gab, das Shooter-Einerlei mit interessant gestalteten Missionen, einer spannenden Rahmenhandlung und mehr Verspieltheit aufzuhübschen. Und dann kam 3DRealms mit „Duke Nukem 3D“ um die Ecke und zeigte, dass Shooter auch einfach nur komplett wahnsinnig sein dürfen. Denn der Duke war sehr anders als die Space Marines dieser Welt: lauter, witziger und mit einer geradezu anarchischen Lust an der Grenzüberschreitung.

Die Figur des Duke Nukem war keine Erfindung der Ego-Shooter-Ära. Genau genommen entspringt sie der Welt der Jump-n-Runs: Nachdem id Software Ende 1990 mit „Commander Keen“ bewiesen hatte, dass schnelle Plattformer im Konsolenstil auch auf den damals noch sehr behäbigen MS-DOS-PCs machbar waren, folgten dieser Innovation schnell Nachahmer. Unter anderem das von Todd Replogle entwickelte und im Sommer 1991 unter Apogee veröffentlichte „Duke Nukem“, das Ende 1993 noch einen sehr ähnlich gelagerten zweiten Teil erhalten sollte. Beide drehten sich um einen blonden Muskelprotz mit dicker Knarre, beide waren unterhaltsame Spiele, und beide verkauften sich sehr gut.

Für den dritten Teil aber hatten Replogle und sein Team deutlich ambitioniertere Pläne: Das Ganze sollte schnell sein, bunt, interaktiv, laut, krachend, komplett over the top – und vor allem 3D.

Schon nach kurzer Suche landeten die Entwickler bei der „Build“-Engine, die aus den Händen des Teenagers Ken Silverman stammte. Der enthusiastische junge Coder hatte 1993 bereits „Ken’s Labyrinth“ veröffentlicht, einen netten Fantasy-Shooter mit für damalige Verhältnisse guter Grafik und vor allem interaktiven Elementen in den Wandtexturen. Gerade dieser Aspekt machte den Programmierer für 3DRealms interessant, die die gerade noch in Arbeit befindliche neue 3D-Engine namens „Build“ für „Duke Nukem 3D“ lizenzierten.


Die Gegner, mit denen man es zu tun bekommt, sind von Anfang an sehr ungewöhnlich… (Bild:

heise medien

)

Die Entwicklung des Spiels dauerte eine ganze Weile, insgesamt war „Duke Nukem 3D“ etwa zwei Jahre lang in Arbeit. Ken arbeitete die ganze Zeit über an Verbesserungen im Build-System, eine frühe (und deutlich weniger ausgereifte) Fassung der Engine kommt in den beiden Capstone-Shootern „Witchaven“ und „William Shatner’s TekWar“ zum Einsatz. Aber erst „Duke Nukem 3D“ machte Build wirklich bekannt, und der Hauptgrund dafür war die Interaktivität: Damals waren Ego-Shooter im Großen und Ganzen noch statisch. Klar, es gab immer wieder mal bedienbare Schalter oder Türen, aber die Levels an sich waren fix, sie veränderten sich nicht, und es gab in ihnen in aller Regel nichts zu tun, außer Gegner zu erledigen.

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Mit „Duke Nukem 3D“ änderte sich das: Umlegbare Schalter wechseln die Beleuchtung von einzelnen Abschnitten, bestimmte Wände, Fensterscheiben und sogar ganze Levelteile lassen sich zerstören, überall laden benutzbare Objekte zum Drücken der „Benutzen“-Taste ein. Duke darf sich an Toiletten entleeren (begleitet von einem erleichterten „Ahhh… much better.“), an Wasserspendern erfrischen, Telefone benutzen, den Echtzeit-Video-Feed von Überwachungskameras einsehen oder in einem Karaoke-Club „Boooorn to be wihihihiiiild.“ grölen. Im zweiten Level „Red Light District“ steht ein Billardtisch herum, dessen Bälle man durch die Gegend klicken lassen darf, mit auf einer simplen Physikengine basierenden Resultaten. Das war für das Jahr 1996 mächtig beeindruckend.

Genau wie die ausgeprägte Vertikalität der Levels. Shooter der Generation „Wolfenstein 3D“ fanden ausschließlich auf einer Ebene statt. „Doom“ und seinesgleichen gaukelten zwar Höhenunterschiede vor, was aber nur mit Tricks möglich war – übereinander liegende Sektoren waren da technisch nicht möglich. Das änderte sich erst mit „Star Wars: Dark Forces“, und „Duke Nukem 3D“ setzte nochmal einen obendrauf: Das Spiel beginnt auf einem Hausdach, von dem man herunterspringt, viele Treppen sorgen für Höhenunterschiede, teilweise finden ganze Levels auf vielen verschiedenen Ebenen statt, mit Schluchten, Hängebrücken und schrägen Wänden.

Trotz aller technischer Innovation war aber auch „Duke Nukem 3D“ noch ein typisches 2.5D-Spiel, dessen Levels auf zweidimensionalen Sektoren basieren und dessen Figuren platte Sprites nutzen – die Ära der auf Polygonberechnung basierenden echten 3D-Shooter begann erst später im Jahr mit der Veröffentlichung von id Softwares „Quake“.

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Ein weiteres hervorstechendes Merkmal von „Duke Nukem 3D“ war der angedeutete Realismus der Levelgestaltung. „Doom“ und seinesgleichen spielten zum großen Teil in abstrakten Szenarien wie der Hölle, was vor allem technische Gründe hatte: Die Limitierungen der 3D-Engine erlaubten keine glaubwürdig aufgebauten Echtwelt-Szenarien, wie man gut an den extrem simplen Stadtlevels aus „Doom 2“ sieht.

„Duke Nukem 3D“ dagegen schöpfte mit vollen Händen aus dem Realismusbottich. Die Spieler rennen und schießen sich durch Hochhausschluchten, Kinos, Bars, Polizeistationen und Nachtclubs, U-Bahnen fahren durch die Levels. Es gibt sogar Spiegel, die nicht nur den Raum mit all seinen Inhalten reflektieren, sondern auch den pixeligen Duke selbst – der sein Spiegelbild mit „Damn, I’m looking good.“ kommentiert. Allerdings war „Duke Nukem 3D“ nicht das erste Spiel, das dieses Sensationsfeature bot – das wenige Monate zuvor veröffentlichte „William Shatner’s TekWar“ zeigte auch schon Spiegel.

Natürlich muss man das Wort „Realismus“ mit 30 Jahren Abstand und einer entsprechenden Menge an Skepsis betrachten. Aber das, was in „Duke Nukem 3D“ zu sehen war, war für das Jahr 1996 schlicht revolutionär.



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Ecovacs Winbot W3 Omni im Test: Fensterputzroboter wäscht sein Wischtuch selbst


Der Ecovacs Winbot W3 Omni bringt als erster Fensterputzroboter eine integrierte Waschmaschine für das Wischtuch mit.

Ecovacs setzt beim neuen Winbot W3 Omni auf ein komplett überarbeitetes Stationskonzept. Die bekannte kofferartige Basis dient nicht mehr nur als Akku, Aufbewahrung und Sicherungsanker – sie ist jetzt auch eine Waschmaschine für das Wischtuch. Damit entfällt das lästige Auswaschen per Hand zwischen den Fenstern.

Der Preis für diesen Komfortgewinn: Die Station hat sich im Gewicht gegenüber dem Vorgänger W2S Omni (Testbericht) verdoppelt und der Roboter hängt nun an einem Haken außen am Koffer statt geschützt im Inneren. Dazu ruft Ecovacs mit 699 Euro einen deutlich höheren Startpreis auf. Ob die neue Waschfunktion und die bewährten Kantenschrubber den Aufpreis rechtfertigen, klären wir im Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Ecovacs Winbot W3 Omni?

Der Roboter selbst misst 270 × 270 × 76 mm und wiegt 2,1 kg. Er ist in Weiß, Silber und Schwarz gehalten. Die Verarbeitung ist insgesamt solide, wenngleich Details wie die Kantenstoßsensoren etwas hochwertiger ausfallen könnten. Das Wischtuch sitzt auf einem Kunststoffrahmen, der per Klippmechanismus auf den Roboter gesetzt wird. Zum Lösen zieht man an vier Ösen. Das funktioniert unkompliziert. Unter einer Gummikappe sitzt der interne Wassertank mit 80 ml Fassungsvermögen. An den Seiten befinden sich zwei Sprühöffnungen, über die der Roboter Reinigungsflüssigkeit als feinen Nebel direkt auf die Scheibe sprüht – wie schon bei den Vorgängern.

Die kofferartige Station fällt deutlich größer und schwerer aus als beim Vorgänger. Ohne Wasser und Roboter wiegt sie rund 10 kg, mit Roboter und befüllten Tanks erreicht das Gesamtpaket etwa 14 bis 15 kg. Das ist eine Verdopplung gegenüber dem Vorgänger W2S Omni, dessen Station mit Roboter knapp 7 kg wiegt. Da man die Station zum jeweiligen Fenster tragen muss, ist das spürbar unangenehm.

Optisch wirkt die Station weniger aufgeräumt als bei den Vorgängern. Dass der Roboter nun an einem Haken außen am Koffer statt geschützt im Inneren hängt, fühlt sich wackelig an. Der Vorgang des Einhakens ist nicht immer eingängig – wir setzen ihn im Test mehrfach daneben. Zudem ist der Roboter so exponierter und kann beim Transport leichter herunterfallen oder irgendwo hängen bleiben. Es wirkt, als hätte der Hersteller erst nach dem Abschluss des Designprozesses bemerkt, dass der Roboter noch einen Platz benötigt – und die Aufbewahrung des Roboters erst nachträglich hinzugefügt, nachdem die Wascheinheit den bisherigen Platz im Inneren eingenommen hat.

Einrichtung: Wie schnell ist der Ecovacs Winbot W3 Omni betriebsbereit?

Die Inbetriebnahme gelingt ohne große Hürden: Station aufstellen, das 5,5 m lange Stromkabel anschließen und den Frischwassertank auffüllen. Das Verbindungskabel zwischen Roboter und Station dient nicht nur als Sicherungsseil, sondern auch gleichzeitig als Stromversorgung, da der Roboter seinen Strom über die Station bezieht. Diese enthält einen Akku, womit man am Fenster unabhängig von Steckdosen bleibt. Ein Saugnapf am Unterboden der Station fixiert diese zusätzlich.

Die App ist für den Betrieb nicht zwingend nötig. Wer sie nutzen will, scannt den QR-Code auf der Unterseite des Geräts und verbindet sich über die Ecovacs-Home-App. Der Roboter kommuniziert dann mit der App über eine Bluetooth-Verbindung, die bei Abruf der Geräteseite aufgebaut wird. Diese ist jedoch nicht so flott, Eingaben kommen teils verzögert an und manchmal schlägt der Ladevorgang im ersten Anlauf auch fehl.

Zudem kann sich der W3 Omni auch per WLAN verbinden, nachdem der Vorgänger nur Bluetooth unterstützt hat. Die Verbindung wollte im Test allerdings nicht auf Anhieb gelingen, der Vorgang schlug bei der Ersteinrichtung fehl. Nach dem Abschluss der Einrichtung war die WLAN-Verbindung aber plötzlich doch aktiv. Dieses Problem sollte sich jedoch noch im Nachgang per Update lösen lassen. Neben den Einstellungen bietet die App auch eine Fernsteuerung: Wer will, kann den Roboter manuell über die Scheibe dirigieren, etwa um gezielt bestimmte Stellen anzufahren.

Direkt zum Teststart stand ein Software-Update bereit, dessen Installation über 20 Minuten dauerte. Über die App lassen sich Sprachansagen, Reinigungsintensität und die Anzahl der Bahnen einstellen. Vieles davon geht aber auch direkt über die Station: Sie verfügt erstmals über ein Farbdisplay mit zahlreichen Menüs. Hier lässt sich etwa die intensive Reinigung aktivieren, die Wischtuchwäsche starten oder die verbleibende Akkulaufzeit minutengenau und in Prozent ablesen – ein Fortschritt gegenüber der bisherigen LED-Leuchtanzeige mit fünf Punkten.

Navigation: Wie gut erkennt der Ecovacs Winbot W3 Omni Ecken & Kanten?

Der Ecovacs Winbot W3 Omni navigiert mit der WIN-SLAM-5.0-Technologie strukturiert und durchdacht über die Fensterscheibe. Er fährt gezielt seine Bahnen ab und lässt keine Stellen aus. Kanten erkennt er über Absturzsensoren zuverlässig, ein separater Sensor registriert auch rahmenlose Glasflächen. Am Ende der Reinigung kehrt der Roboter automatisch exakt zu dem Punkt zurück, an dem er aufgesetzt wurde.

Im Test gab es nur in einer Situation Probleme: Ein außen über dem Fenster angebrachter Rolladen irritierte den Roboter. Er fuhr dagegen und verweigerte den Dienst – wir mussten ihn händisch retten. In allen anderen Situationen funktionierte die Navigation einwandfrei und der Roboter fuhr zuverlässig zum Startpunkt zurück. Wer lieber selbst eingreift, kann den Roboter jederzeit per App-Fernsteuerung manuell über die Scheibe steuern. Die empfohlene Fensterfläche liegt bei bis zu 50 m², die Mindestglasdicke für den Einsatz beträgt 3 mm.

Reinigung: Wie gut wischt der Ecovacs Winbot W3 Omni?

Beim eigentlichen Fensterputzen schlägt sich der Ecovacs Winbot W3 Omni vergleichsweise stark. Er entfernt auch stärkere Verschmutzungen, wobei verkrusteter, fester Schmutz wie Vogelkot manuelle Vorarbeit erfordert, um Verschmieren zu vermeiden. Ganz streifenfrei arbeitet auch der W3 Omni nicht, die Fenster werden aber deutlich sauberer als vor dem Einsatz. Der Roboter verfügt über acht Reinigungsmodi – darunter Schnell-, Tiefen-, Gründlich-, Kanten-, Flecken-, Zonen- und Intensivreinigung. Im Schnellmodus schafft er einen Quadratmeter in gut eineinhalb Minuten (1:35).

Der Roboter sprüht seine Reinigungsflüssigkeit über zwei seitliche Sprühöffnungen als feinen Nebel direkt auf die Scheibe. Die Sprühmenge passt sich automatisch an, lässt sich aber auch manuell per App steuern. Der interne Wassertank fasst 80 ml. Ist er leer, warnt der Roboter. Im Lieferumfang befinden sich zwei Wischpads, ein Wischaufsatz sowie 230 ml Reinigungsmittel.

Wie schon beim Vorgänger W2S Omni (Testbericht) gibt es zwei Kantenschrubber als Eckenbürsten. Diese kreisförmigen Kunststoffaufsätze fährt der Roboter aus einer zylindrischen Aufbewahrung aus und setzt sie auf die Scheibe. Er fährt dabei gezielt nah an den Fensterrahmen, um Dreck von den Kanten abzutragen. Das Ergebnis ist besser als ohne Schrubber, aber nicht perfekt – Rückstände bleiben zurück, auch wenn der Roboter einiges abträgt und die Schrubber sichtbar schmutzig werden. Befindet sich die zu reinigende Kante auf der gegenüberliegenden Seite, dreht sich der Roboter auf den Kopf.

Die integrierte Waschmaschine in der Station ist das eigentliche Highlight. Auf der Vorderseite der Station öffnet sich per Knopfdruck eine Klappe. Das Wischtuch wird mit seinem Kunststoffrahmen auf die Innenseite des Deckels gelegt. Im Gehäuse befinden sich vier dreigliedrige Bürsten, die sich parallel drehen und gegen das Wischtuch schrubben. Frischwasser aus dem oberen Tank benetzt das Tuch, das Schmutzwasser fließt in den separaten Schmutztank.

Die Ergebnisse überzeugen: Selbst intensive Verschmutzungen vom Fensterrahmen bekommt die Wascheinheit in einem Durchgang heraus. Eine Schnellreinigung dauert eine Minute, eine Vollreinigung eineinhalb Minuten. Der Reinigungsvorgang ist durch die rotierenden Bürstenarme in der Station allerdings vergleichsweise laut – sie erreicht laut Hersteller 63 dB(A).

Die Betriebslautstärke des Roboters selbst liegt bei 68 dB(A) – das ist hörbar, aber für einen Fensterputzroboter im üblichen Rahmen.

Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Ecovacs Winbot W3 Omni?

Der Roboter bezieht seinen Strom über das Verbindungskabel direkt aus der Station und deren Li-Ionen-Akku (21,9 V, 9000 mAh). Pro Akkuladung arbeitet der Roboter rund 130 Minuten. Das ist genug für mehrere große Fenster, und dabei ist man unabhängig von Steckdosen in der Nähe. Vollständig geladen ist der Akku in maximal 3 Stunden, währenddessen kann man – sofern eine Steckdose in der Nähe ist – den Fensterputzroboter auch weiter benutzen.

Die verbleibende Laufzeit lässt sich erstmals minutengenau und in Prozent über das Farbdisplay der Station ablesen. Das ist ein willkommener Fortschritt gegenüber der bisherigen LED-Anzeige mit fünf Punkten.

Preis: Was kostet der Ecovacs Winbot W3 Omni?

Der Ecovacs Winbot W3 Omni startet bei 699 Euro (UVP). Damit liegt er preislich abermals deutlich über dem Vorgänger W2S Omni (Testbericht). Angesichts der integrierten Waschstation und der technologischen Neuerungen ist der Aufpreis nachvollziehbar, für einen Fensterputzroboter aber eine Ansage. Wer auf die überarbeitete Station mit Waschfunktion verzichten kann, fährt mit dem Vorgänger günstiger.

Fazit

Der Ecovacs Winbot W3 Omni ist technologisch der derzeit fortschrittlichste Fensterputzroboter. Die integrierte Waschmaschine für das Wischtuch ist ein echter Komfortgewinn und liefert überzeugende Reinigungsergebnisse. Die Kantenschrubber verbessern die Reinigung an den Rändern, auch wenn sie nicht perfekt arbeiten. Die Navigation arbeitet strukturiert und zuverlässig, die Reinigungsleistung auf der Scheibe ist ordentlich – ganz streifenfrei wird es aber auch hier nicht. Mit 130 Minuten Akkulaufzeit, automatischer Sprühfunktion und manueller Fernsteuerung per App bietet der Roboter viel Komfort.

Die Umsetzung der Station überzeugt allerdings nicht in allen Punkten. Der Haken für den Roboter wirkt wie eine Notlösung, das Gewicht von bis zu 15 kg erschwert den Transport erheblich. Die Verbindung zur App ist über Bluetooth technologiebedingt nicht immer stabil und schnell, WLAN funktionierte im Test nicht von Beginn an problemfrei – das sollte sich allerdings per Softwareupdate lösen lassen. Wer damit leben kann und bereit ist, 699 Euro zu investieren, bekommt das aktuell umfassendste Gesamtpaket am Markt. Ob alle Features des W3 Omni aber für jedermann notwendig sind? Definitiv nicht.



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Copyright-Ärger: Neuer KI-Videogenerator von Bytedance vorerst nur in China


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Seedance 2.0 ist Bytedances neuester KI-Videogenerator. Das Unternehmen hinter der Social-Media-Plattform TikTok wollte ihn nach dem Start in China eigentlich auch bald in anderen Teilen der Welt zugänglich machen, doch daraus wird vorerst nichts. Denn diverse hyperrealistische Szenen aus der Software haben im Netz zwar viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, aber wohl auch den Zorn einiger großer Filmstudios und Streaming-Anbieter.

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Das berichtet das Portal The Information unter Berufung auf informierte Kreise. Seit vergangenem Monat ist Seedance 2.0 in China für Unternehmen und Privatnutzer verfügbar. Auch auf X machten schnell wilde Szenen die Runde, etwa von einem Faustkampf zwischen Tom Cruise und Brad Pitt oder Darth Vader und Deadpool, die sich mit Laserschwertern duellieren.

Diese Clips brachten ByteDance auch eine weniger erfreuliche Resonanz: Post von Disney, Warner Bros. Discovery, Paramount Skydance und Netflix. Darin sollen sie das chinesische Unternehmen auffordern, Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass sein KI-Modell Inhalte generiert, die ihre Urheberrechte verletzen. Charles Rivkin, CEO der Motion Picture Association, rief Bytedance in einem Statement ebenfalls dazu auf, Urheberrechtsverletzungen mit Seedance 2.0 zu unterlassen.

Mitte März sollte Seedance 2.0 eigentlich weltweit verfügbar werden. Zum einen als separate App für Nutzer außerhalb Chinas, zum anderen als API für die Nutzung durch Unternehmen. Doch daraus wird laut der Quellen von The Information vorerst nichts. Demnach steht nun erst einmal die Lösung rechtlicher Probleme im Fokus, ebenso die Implementierung von Leitplanken, die künftige Urheberrechtsverletzungen verhindern sollen.

In China führte Bytedance bei Seedance 2.0 jetzt Filter ein, welche die Erstellung urheberrechtsverletzender Clips verhindern sollen. Das funktioniert allerdings nicht so gut: Zahlende Nutzer beklagen sich zunehmend über abgelehnte Prompts, die mit keinerlei urheberrechtlich geschütztem Material in Zusammenhang stehen. Die Arbeit an passenden Schutzmaßnahmen geht indes weiter, doch der neue Termin für den weiltweiten Start von Seedance 2.0 bleibt unklar.

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Noch vor Ostern: Tankstellen dürfen Preise nur einmal am Tag erhöhen


Die Bundesregierung will als Reaktion auf Kritik an deutlichen Preissteigerungen an den Tankstellen das Kartellrecht verschärfen. Zudem bringt die Regierung die geplante neue Regel auf den Weg, dass Tankstellen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen – und zwar um 12 Uhr. Für entsprechende Gesetzesänderungen wurde am Sonntag die Ressortabstimmung eingeleitet, sagte ein Sprecher der Bundesregierung.

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Im Kartellrecht soll konkret die Missbrauchsaufsicht im Kraftstoffsektor verschärft werden. Dem Bundeskartellamt soll ermöglicht werden, einfacher gegen marktbeherrschende Unternehmen aus dem Kraftstoffbereich vorzugehen, wenn Hinweise auf unangemessen hohe Preise vorliegen. Zudem soll das Verfahren vereinfacht werden, um strukturelle Störungen des Wettbewerbs festzustellen und zu beheben.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte angekündigt, die Regierung prüfe eine Verschärfung der Missbrauchsaufsicht des Kartellamts beim Kraftstoffsektor, die zu verschärften Kontrollen bei Kosten und Preisen führen solle. Politiker hatten Mineralölkonzernen eine „Abzocke“ an Tankstellen vorgeworfen.

Reiche hatte außerdem die neue „Einmal-täglich-Regel“ an den Tankstellen nach österreichischem Vorbild angekündigt. Preissenkungen sollen beliebig oft erlaubt sein. Angestrebt wird, dass die neue Regel vor Ostern greift. Umstritten ist, ob die neue Regel preisdämpfend wirkt.


(nen)



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